Hollywood

Ein rasender Irrer

Erst hymnisch gefeiert, dann gescholten: Der Vergewaltigungsfall 
um Regisseur Nate Parker riss auch seinen Film «The Birth of a Nation» ins Abseits.

Von Wolfram Knorr

Grosse Geste: Nate Parker in «The Birth of a Nation». Bild: Cineworx

Das Lourdes der Aussenseiter und Unabhängigen, das Sundance-Filmfestival in Utah, ist auch Pilgerort der Scouts und Makler der Major-­Studios, die immer auf der Pirsch nach Talenten sind. Im vergangenen Jahr witterten sie eine besonders fette Beute. Die Rede war vom Regie-Erstling eines Schauspielers, der in siebenjähriger zäher Arbeit einen Film gestemmt und mit ihm einen historischen Fall ans Licht geholt hatte, der von der amerikanischen Geschichtsschreibung konsequent im Strom des Vergessens versenkt worden war: den Sklavenaufstand von 1831, den der schwarze Prediger Nat Turner aus ...

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