Widerstand

Die letzte Festung

Während Bern nach Brüssel pilgert, 
wehrt sich der Kanton Tessin mit dosierten Provokationen. 
Das EU-Land Italien ist nicht amüsiert.

Von Hubert Mooser

Italiener lieben die theatralischen Auftritte. Als der Kanton Tessin, mit dem Segen des Finanzdepartements in Bern, am Samstag vor einer Woche den schon vor einem Jahr angekündigten Plan in die Tat umsetzte, zwei unbedeutende Grenzübergänge zu schliessen, gingen im fernen Rom die Emotionen hoch: Unverzüglich bestellte der italienische Aussenminister Angelino Alfano den Schweizer Botschafter Giancarlo Kessler in sein Büro, um ihm ausführlich darzulegen, dass die Schweiz mit der Schliessung der Grenzen das Personenfreizügigkeits­abkommen verletze. Italienische Abgeordnete echauffierte...

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