Als das Unheil nahte

Rolf Erb wäre ein guter Kunsthistoriker geworden, aber das Milliarden-Imperium seines Vaters war 
eine Nummer zu gross für ihn. Als Gemeindepräsident lernte ich den Schlossherrn kennen, über den 
die Mächte der Finsternis hereingebrochen sind.

Eine persönliche Erinnerung von Peter Forster

Notgedrungen hatte ich mit Rolf Erb in den Jahren 1991 bis 2003 viel zu tun. Von ihm selber bleibt mir ein Wort in Erinnerung, das mehrmals fiel und ehrlich gemeint war: «Fürs Leben gern hätte ich Kunstgeschichte studiert; aber mein Vater zwang mich in die Firma.» Er war überzeugt, dass er ein guter Kunsthistoriker geworden wäre. Stattdessen wurde er ein unglücklicher, ungeschickter und – wie das ­Gericht drakonisch festhielt – betrügerischer Unternehmer. Ein Gebilde von der Grösse und Komplexität der Erb-Gruppe zu führen, das war eine Schuhnummer zu gross für ihn.

Al...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe