Wer hat Angst vor Kiko und Boro?

Sie waren die einzigen Schwarzen im Dorf, Behörden- und Lehrerschrecke. Dann wurden sie mit irrwitzigem 
Mundart-Rap bekannt. 2014 verhalfen sie dem legendären jamaikanischen Bob-Team zu einem Comeback bei Olympia. Heute kennt in St. Gallen jeder die Hernandez-Brüder.

Von Rico Bandle

«Mini Fründin isch i de Branche»: Rapper-Duo Kiko und Boro. Bild: Manuel Rickenbacher

Es war ein kleiner Skandal in St. Gallen: Das Kulturamt hatte für ein Mundart-Rap-Projekt zweier junger Einwanderer aus der Dominikanischen Republik ein paar tausend Franken gesprochen. Man dachte wohl, etwas Gutes für die Integration zu tun. Doch dann lag die CD vor. Darauf zu sehen waren zwei bullige schwarze Jungs in Anzug und Krawatte, die in einem altehrwürdigen Raum vor einer Schweizerfahne sitzen. «Päch für d Schwiz» stand darauf geschrieben. Auf der Rückseite waren der Hintern und die Beine einer Frau abgebildet, dazu der lachende Kiko – und das Logo des kantonalen Kultu...

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