Idole

Mein Freund Martin Walser

Ich hatte meinen Lieblingsschriftsteller mit ­Postkarten eingedeckt, bin ihm zu allen Lesungen nachgereist. Dann haben wir uns 
kennengelernt.

Von Matthias Ackeret

Überraschend sagte er zu: Walser (l.), am Geburtstagsfest von Matthias Ackeret auf dem Rhein. Bild: zVg

Manchmal kann die Bekanntschaft mit Martin Walser lebensgefährlich sein. Ein Freitagabend im vergangenen Oktober. Der Schriftsteller hat einen Auftritt im Theater Neumarkt. Wenige Stunden zuvor sandte er mir eine SMS, dass er um 17.21 Uhr mit dem Schnellzug aus Kreuzlingen im Zürcher Hauptbahnhof eintreffen werde. Ich warte beim Gleis 14, der Zug ist pünktlich. Walser trägt einen langen Regenmantel, seinen charakteristischen schwarzen Hut, in der Hand die zerbeulte Mappe. Er freue sich, mich zu ­sehen, sagt er. Den Vorschlag aber, ein Taxi ins benachbarte Niederdorf zu nehmen, lehnt er...

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