Die rote Tamara

Mit ihren knallharten Forderungen stösst Juso-Chefin Tamara Funiciello sogar Genossen vor den Kopf. 
Die Weltwoche hat die bekennende Marxistin beim Zürcher Volkshaus getroffen und dabei eine erstaunlich realistische Frau kennengelernt.

Von Wolfgang Koydl und Daniele Kaehr

«Gegen jede Verschlechterung»: Tamara Funiciello. Bild: Daniele Kaehr und Maya Wipf

Berührungsängste? Keine Spur. Schüchternheit, Komplexe gar? Fehlanzeige. Wie eine Natur­gewalt fegt die kleine Frau über den Wochenmarkt am Helvetiaplatz – selbstbewusst, resolut und praktisch nicht zu bremsen. Mit der roten Juso-Fahne in der Hand sieht sie aus, als sei sie geradewegs Delacroix’ Gemälde mit der über die Barrikaden stürmenden Madame Liberté entstiegen. Das Fotografenteam der Weltwoche, das sie zum Foto­shooting mit sozialistischen ­Requisiten an den denkwürdigen Ort der Zürcher Arbeiter­bewegung gebeten hat, hält kaum Schritt mit ihr.

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