Bundeshaus

Die Ferienberge der Chefbeamten

Eine geheime Liste des Bundesrates zeigt, dass das Horten von ­Urlaubstagen unter Top-Funktionären ein beliebter Volkssport ist. Bei der Pensionierung winken saftige Entschädigungen für nichtbezogene Ferien.

Von Hubert Mooser

Als der Chef des Bundesamtes für Bauten und Logistik, Gustave Marchand, während Jahrzehnten Herrscher über das Immobilienimperium des Bundes, im November 2016 in Rente ging, versüsste ihm der Bundesrat die Pensionierung mit fast 84 000 Franken als Entschädigung für nichtbezogene Ferien, wie der Tages-Anzeiger aufgedeckt hat. Marchand hatte fast 60 Ferientage auf seinem Konto. In den Wochen davor war bereits ruchbar geworden, dass auch der ­Topdiplomat des Bundes, Jacques de Watteville, ein ordentliches Ferienpolster angesammelt hatte.

Derartige Ferienberge dürfte ...

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