Kommentar

Blutiger Frühling

Der Terroranschlag in Sankt Petersburg lenkt 
nur kurzfristig von den Demonstrationen gegen die Korruption ab. Das Problem bleibt bestehen.

Von Wolfgang Koydl

Es dauerte nicht lange, bis die ersten Verschwörungstheoretiker auf den Plan traten und die Verantwortung für den Anschlag auf die Petersburger Metro dem Kreml und speziell Präsident Wladimir Putin in die Schuhe schoben. Es passt ja auch zu gut: Ein Regime, an­geschlagen von Massendemonstrationen gegen die endemische Korruption in Politik und Staatsapparat, muss dringend den Volkszorn auf ein anderes Ziel lenken. Was eignet sich besser als eine terroristische Attacke?

Und trägt sie nicht die unverkennbare Handschrift Putins? Als 1999 in Moskau bei Sprengstoffanschlägen auf Miet...

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