SRG in Erklärungsnot

Noch ist unklar, wann die «No Billag»-Initiative vors Volk kommt. Die SRG hat ihre Gegenkampagne bereits ­gestartet. Mit Gebührengeldern?

"Abonnieren Sie die Weltwoche und bilden Sie sich weiter"

Alex Baur, Redaktor

Lesen Sie auch

«Grossteil der Boni bleibt gesperrt»

Der Präsident der Credit Suisse, Urs Rohner, verteidigt sich gegen Angriff...

Von Beat Gygi und Florian Schwab
Jetzt anmelden & lesen

Kommentare

René Schnüriger

04.04.2017|17:19 Uhr

Von mir aus gesehen dürfte SRF als offizielle Stimme der Schweiz, nur zweimal täglich, ohne Werbung, Nachrichten in allen vier Landessprachen ausstrahlen. Zudem müssten Grundhaltung und Wording von einer paritätisch zusammengesetzten Kommission überwacht werden. So blieben uns hoffentlich Begriffe, wie "Rechtspopulisten" oder "Klimaleugner", im Staatsfunk erspart.Alle anderen Sendungen produzieren private Anstalten wenn nicht besser, so doch immerhin unabhängiger. Ein solche "offizielle Stimme der Schweiz", liesse sich problemlos ganz ohne Billag finanzieren.René Schnüriger

Wolfgang Bauer

30.03.2017|18:27 Uhr

Das Staatsfernsehen SRG ist der grösste Abzockerverein aller Zeiten. Und wenn einem dann auf jedem Bildchen das stereotype dämliche Grinsen seines Häuptlings anspringt, kann einem nur übel davon werden.Die unverschämten Billag Strafgebühren gehören mitsamt ihrem Chef ins Pfefferland.

Hans Zumstein

30.03.2017|17:13 Uhr

Epiney als Zugpfer? Da lachen die Hühner! Wenn ich diesen "Vielschnorri" schon nur höre am Radio schalte entweder auf einen anderen Kanal oder ganz ab. Am Bildschirm sehe und höre ich ihn gar nicht weil SRF bei mir schon seit längerem ein toter Kanal ist. Übrigens geht die Pro Billag / SRG Propaganda bei mir komplett in's Leere. Mein Entschluss für NO_BILLAG steht schon lange unverrückbar fest.

Marc Dancer

30.03.2017|13:14 Uhr

Wer hat die MACHT die SRG zu stoppen, bzw. diese Anstalt zu Transparenz und Ausgewogenheit zu zwingen? WER?

Rainer Selk

29.03.2017|22:33 Uhr

Wer Billag sagt, der kennt vermutlich nicht den Gebührenvergleich in Europa von 2015:http://meedia.de/2015/01/15/rundfunkbeitrag-soviel-zahlen-die-deutschen-im-internationalen-vergleich-fuer-ard-und-zdf/Der Gebührenskandal ist perfekt und auch nicht wegen CH Sprachregionen zu begründen, wenn man bedenkt, dass auch BRD GEZ Gebühren der NDR, WDR, MDR, RBB, SWR, BR TV Sender samt Radioprogrammen jeweils 1,2,3 finanziert werden. Ohne weiteres kann man sagen: die SRF ist überfinanziert, von oben bis unten und hinten bis vorne. Die Billaggebühren müssen gesenkt werden, ohne wenn und aber!

WEF: Jahrmarkt der Eitelkeiten?

No Billag: Die NZZ und die SRG.

Deutschland: Die ungeliebte Regierung in Berlin.

Die Redaktion empfiehlt

Die Pläne des Ignazio Cassis

Der neue Aussenminister hat versprochen, die Schweizer Europapolitik neu au...

Von Hubert Mooser

Zu viele Köche

Mit neuen Regeln beim Hummer-Kochen will der Bundesrat seine Tierliebe unte...

Von Andreas Honegger

Selbstmitleid und Killergames

Die Baselbieter Justiz will den Prozess gegen den rückfälligen Do...

Von Alex Baur