Knorr

Die Trauerweiden-Helden

Der finnische Autorenfilmer Aki Kaurismäki ist der eigenwilligste 
des europäischen Kinos. Sein neuster Film, «The Other Side of Hope», ist von tragikomischer Poesie.

Von Wolfram Knorr

Zwischen Kohlen: «The Other Side of Hope». Bild: zVg (outnow.ch)

Sehnsucht und Trennungsschmerz sind die Grundbausteine von Aki Kaurismäkis Filmwelt. Sie gehören auch zur Grundstimmung des Tangos, der immer aus einem Radio oder einer Musikbox in den farblich angegilbten Kosmos des finnischen Autoren­filmers hineindudelt und sein Personal wie Trauerweiden aussehen lässt. Kann am Tango liegen, der nach Kaurismäki finnischen Ursprungs ist, weil das Leben im hohen Norden derart schwermütig ist, dass seine Figuren von dem Gewicht kaum den Mund aufbekommen. Sind sie dann doch mal in der Lage, was zu sagen, wirken sie wie kurz auftauende Eismumien. Die Ka...

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