Selbstbedienung des Sportfilzes

SVP-Politiker wollen plötzlich nichts mehr vom Sparen wissen: Dank robustem Lobbying hat Swiss Olympic seine Subventionen stark erhöht. Die gesetzliche Grundlage ist wacklig. 


Von Christoph Mörgeli

Es konnte nicht schnell genug gehen: Beide Kammern des eidgenössischen Parlaments wiesen in der Frühjahrssession mittels gleichlautender Motion den Bundesrat an, im nächsten Budget die Bundesbeiträge an Swiss Olympic von 13 Millionen auf 28 Millionen Franken pro Jahr aufzustocken. Dieser wohlpräparierte und glänzend koordinierte Handstreich knöpft den Steuerzahlern auf Bundesebene neu 15 zusätzliche Millionen ab – während der übrige Staatshaushalt eine Milliarde einsparen muss. Widerstand vom SVP-Finanzminister Ueli Maurer gab’s keinen, war er doch bis vor kurzem noch Sportmin...

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