Die SVP im Frontenfrühling

Im Jahr von Hitlers Machtübernahme erschallte in der Schweiz 
der Ruf nach Verjüngung, Führung und Anti-Bolschewismus. Wie alle bürgerlichen Parteien war auch die Zürcher Bauernpartei (heute SVP) herausgefordert.

Von Christoph Mörgeli

Die Weltwirtschaftskrise erfasste nach 1929 die Schweiz mit voller Wucht und erschütterte das angeblich so gefestigte Staatssystem von direkter Demokratie und liberaler Wirtschafts­ordnung. Nationalrat und Landwirt Rudolf ­Reichling beschwor die Delegierten an der Versammlung vom 2. April 1933, die Ideologien des Faschismus und des Bolschewismus gleichermassen abzulehnen. Unter dem Titel «Demokratie oder Diktatur» mahnte die Parteizeitung, der Weg von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit dürfe nie verlassen werden: «Nicht Sichel und Hammer und nicht das Hakenkreuz, nicht das Dogma ei...

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