Frankreich

«Le Pen ist gefährlich»

Pascal Bruckner hat mit vielen Tabus gebrochen. Der antitotalitären Aufklärung und der laizistischen Republik bleibt der einflussreiche französische Denker indessen verpflichtet. Den Antirassisten wirft er «Kollaboration» mit dem Islam vor. Pascal Bruckner hat viele Tabus gebrochen. Der antitotalitären Aufklärung und der laizistischen ­Republik bleibt der einflussreiche französische Denker indessen verpflichtet. Den Antirassisten wirft er «Kollaboration» mit dem Islamismus vor.

Von Jürg Altwegg

Er ist ständig unterwegs, die Wahlkampa­gne, der er wie einer TV-Serie fasziniert und angewidert folgt, beängstigt ihn. Der 1948 geborene Pascal Bruckner hat die politische Entwicklung in Frankreich stets nicht nur kommentiert, sondern entscheidend geprägt. Er gehörte zu den antitotalitären «Neuen Philosophen», die sich vom Marxismus abwandten. Er unterstützte den Krieg im Irak, kritisierte aber später die Amerikaner. 2007 sprach er sich für Sarkozy aus: «eine Enttäuschung». Bruckner hat an amerikanischen Universitäten und an der Pariser Hochschule Sciences Po als Professor g...

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