Gesellschaft

Schweigt!

Sprachnachrichten machen das Zugfahren zum Stress.

Von Claudia Schumacher

In Bus und Bahn wird ja gerne mit erholten Gesichtern geworben, die im Prinzip jeden Autofahrer verhöhnen. «Du stehst im Stau? Hehe, ich nicht. Anders als du Opfer werde ich pünktlich ankommen – und nutze meine Zeit bis dahin obendrein sinnvoll!», scheinen sie zu sagen. Der Zugreisende, der lesend oder meditierend den Transit verlebt, ist dem hupenden, hektischen Autofahrer, der seine Termine verschwitzt, ohne Zweifel überlegen. Und da er nie unter Zeitdruck gerät, wird er auch nicht wegen zu schnellen Fahrens gebüsst. So einfach ist das.

Dass der Zürcher Verkehrsbund (ZVV...

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