Ein Hauch von Guantánamo

Der famose Zögling «Carlos» meldet sich zurück: Das Bezirksgericht Zürich verurteilte den inzwischen Volljährigen diese Woche wegen einer brutalen Boxattacke. Eine Verwahrung forderte zwar noch keiner, doch das Thema liegt in der Luft. Er selber sieht sich als Opfer der Justiz.

Von Alex Baur

Die Szene, wie sie in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl umschrieben wird, ist von verstörender Banalität. Und ­Brutalität. Am 29. März 2016 trifft der zwanzigjährige «Carlos» zwei gleichaltrige Bekannte im Tram Nummer zwei. Bevor er bei der Haltestelle Kappeli an der Badenerstrasse aussteigt, fordert er seine Kumpel auf, «in die Moschee zu gehen, statt herumzugangstern». Er müsse ihm nicht sagen, was er tun solle, ­antwortet der eine. Überraschend schlägt der durchtrainierte Boxer «Carlos» seinem Gegenüber die Faust ins Gesicht. Der Mann sackt zu Bode...

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