Literatur

Bruder Blocher

Adolf Muschg hat mit 82 Jahren zurück zur Kirche gefunden – 
und zu sich selbst. In der Zürcher «Kronenhalle» erzählt er, wie er 
mit dem nahenden Tod umgeht und weshalb ihm sein langjähriger Kontrahent Christoph Blocher im Traum erscheint.


Von Rico Bandle und Tanja Demarmels (Foto)

«Ich bin ein Pionier in Sachen Shitstorm»: Autor Muschg, 82. Bild: Tanja Demarmels für die Weltwoche

Genau an diesem Tisch habe er schon mit Max Frisch gesessen, sagt Adolf Muschg. Über ihm hängt ein Selbstporträt von Pablo ­Picasso, rechts an der Wand sind Zeichnungen und Fotos von Friedrich Dürrenmatt und James Joyce angebracht. In diesem geschichtsträchtigen Lokal am Zürcher Bellevue hat Muschg auch lesen gelernt. «Mein Vater nahm mich als Kind jeweils mit in die «Kronenhalle». Ich habe dann die Inschriften bei den Zunftwappen zu entziffern versucht, bis ich sie verstand.»

Es ist ein Raum, wo der Geist all der grossen Namen noch präsent ist, die hier einmal gespeist ha...

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