Rivalen

Showdown zweier Weltverbesserer

Heimlich, ohne auch nur der Frau etwas zu sagen, reiste Ulrich Zwingli 
im Jahr 1529 zu Martin Luther nach Marburg. Der Zwist zwischen den beiden Reformatoren war ein ­offener Skandal.

Von Hans Conrad Zander

Sechs Uhr früh ist eine Stunde, in der die meisten Christen sich noch schlaftrunken die ­Augen reiben. Nicht so Martin Luther. Zu dieser Tageszeit war er schon bereit zu einer jener spektakulären Gesten, die mit seinem Namen unver­gesslich verbunden bleiben.

2. Oktober 1529. Im Marburger Schloss des Landgrafen von Hessen sitzen sich in aller Herrgottsfrühe zwei verfeindete Reformatoren zum ersten Mal leibhaftig gegenüber: Martin Luther aus Wittenberg und Ulrich Zwingli aus Zürich. Dass das erste Wort Luther gebühren sollte, stand von vornherein fest. Mehr als Zwingli galt Lu...

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