Brief aus Paris

In Parfüm gehüllt

Ein Jahr nach den Terroranschlägen schwankt 
die französische Hauptstadt zwischen Paranoia und Normalität. ­Clochards, Roma und syrische Frauen liefern sich einen Wettstreit.

Von Peter Keller

Unters Pult kriechen, «wenn die Bösen kommen». Bild: Jean-Pierre Dalbéra

Man könnte Paris auch mit geschlossenen ­Augen erkennen. Die Stadt hat ihren eigenen Duft. Sie riecht nach Lavendelseife und Bernstein. In den Metrostationen und den Gängen, die sich wie ein Geäst verzweigen, schwebt «Madeleine». So heisst das Parfüm, das täglich in die Reinigungsmittel gemischt wird. Im Monat 1,8 Tonnen. Was in der Kapitale von Chanel und Yves Saint Laurent wie ein amüsanter Marketing-Gag klingt, hat ­einen profanen Anlass: Der Pariser Untergrund muffelt gewaltig, und eine wirksame Belüftung würde viel zu viel kosten. Also haben die Be­hörden einen Duft aust...

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