Schauplätze

«Den Leib können sie tödten, nicht aber die Seele»

Johlende Innerschweizer zerschnitten Ulrich Zwingli auf dem Kampffeld von ­Kappel in vier Teile und verbrannten seine Überreste. So will es die Überlieferung. Bis dahin hatte der Reformator an mehreren Orten der Schweiz bleibende Spuren hinterlassen.

Von Rolf Hürzeler

Hier ist Zürich am schönsten. Der Kreuzgang des Grossmünsters ist ein Ort der Ruhe im Alltagsgetöse der Stadt – heute viel mehr noch als zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Der erste Eindruck beim Betreten dieses Kreuzgangs ist Abgeschiedenheit; eine innere Stille überkommt den Besucher in dieser wohlproportionierten Architektur. Der Reformator Ulrich Zwingli wird das kirchliche Quadrat wohl täglich im kontemplativen Gebet abgeschritten haben.

Kleine Provokationen in diesem Kreuzgang sind erst auf den zweiten Blick zu entdecken: Wie zu Zwinglis Zeiten begrüssen den Eindringling S...

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