Biografien

Charlies Muse und Witwe

Die Schriftstellerin Maryse Wolinski, deren Mann beim Attentat auf Charlie Hebdo ums Leben kam, erinnert sich in einem bezaubernd ­frivolen Buch der Trauer an den genialen Zeichner.

Von Jürg Altwegg

Er war achtzig, sie auch schon knapp über siebzig. Am Nachmittag wollten sie sich treffen, sie mussten zu einer Wohnungs­besichtigung. Erst zum dritten Mal in ihrer fast fünfzigjährigen Beziehung ziehen sie um, der Vermieter braucht die Räume für seinen Sohn. «Wir haben zu gut gelebt, und da wir unsere Wochenendhäuser verkauft haben und uns das Geld durch die Finger geronnen ist, bleiben wir auf Lebenszeit Mieter.»

Für Georges Wolinski wird diese Lebenszeit in ziemlich genau zwei Stunden ablaufen. Er muss, wie jeden Mittwochmorgen, zur Redaktionskonferenz von Charlie Heb...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe