Neue Bücher

Luthers Dämonisierung

Das Ende des Ablasshandels: Fehl­einschätzungen und Eitelkeiten führten zu dem Zerwürfnis, das die ­europäische Geschichte während Jahrhunderten prägen sollte.

Von Rolf Hürzeler

Der Haupttitel «Luther, der Ketzer» ist auf den ersten Blick ­etwas irritierend. Der ausgewiesene Renaissance-­Kenner Volker Reinhardt von der Universität Freiburg i.Ü. veranschaulicht nämlich in dieser leserfreundlichen Luther-Darstellung, dass der Reformator den Bruch mit dem Vatikan nicht provozieren wollte. Martin Luther (1483–1546) war zwar von seinen theologischen Erkenntnissen überzeugt, aber im Vergleich zu andern ­Widerspenstigen zurückhaltend. Auch wenn seine Thesen revolutionäre Sprengkraft hatten: «Das Priestertum aller Gläubigen bedeutete für Luther die Ebenbür...

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