Geschlechter

Ideale Ergänzung

Politiker wollen uns einreden, dass Mann 
und Frau hinsichtlich Begabung, Verhalten und Interessen gleich seien. 
Prominente Naturwissenschaftler widersprechen. Neue Forschungen zeigen, wo die wesentlichen Unterschiede liegen.

Von Philipp Gut

«Frauen wollen geordnet werden»: Bonelli. Bild: zVg

Der 8. März ist in Russland ein wichtiges ­Datum, ja ein Festtag. Die Männer überreichen ihren Gattinnen, Geliebten oder Freundinnen Blumen, Schmuck und andere Geschenke. Auch in der Schweiz wird der internationale Tag der Frau begangen. Statt Rosen hagelt es hier aber Proteste. Politiker beiderlei Geschlechts werden auch dieses Jahr wieder eine angebliche Diskriminierung der Frau in Gesellschaft und Arbeitswelt beklagen und Quoten, Lohnkontrollen und weitere staatliche Eingriffe fordern.

Sie können sich dabei auf die sogenannten Genderstudies berufen, die sich, von Amerika herkommend, auch an deutsch­sprachigen Universitäten und Hochschulen ­flächendeckend ausgebreitet haben. Deren These lautet im Kern, dass es keine biologisch bestimmten Geschlechter gibt, vielmehr seien die Rollen, die wir als Mann oder Frau spielen, «konstruiert», also das Produkt kultureller und gesellschaftlicher Einflüsse.

Diese Idee ist mächtig: In Deutschland gibt es bereits rund 200 Lehrstühle für Genderstudies. Der Staat macht grosszügig Geld dafür frei, und die Forschung richtet sich danach. Auch in der Schweiz, etwa beim Nationalfonds, aber auch auf der Ebene der einzelnen Hochschulen werden Projekte bevorzugt gefördert, die einen Gender-Ansatz verfolgen. In den Schulen wird eine Sexualpädagogik vermittelt, die Geschlecht und sexuelle Orientierung als individuelle Wahl propagiert. Vorangetrieben wird diese Entwicklung seit ihren Anfängen von Geistes- und Sozialwissenschaftlern, von Philosophen, Historikern, ­Soziologen. «Man kommt nicht als Frau zur Welt, sondern wird dazu gemacht», behauptete die französische Denkerin Simone de Beauvoir, die Muse Jean-Paul Sartres.

Normalen Leuten mag diese Gender-Theorie nie wirklich eingeleuchtet haben – doch jetzt regt sich Widerstand auch innerhalb der Akademien. Einer der prominentesten Kritiker im deutschsprachigen Raum ist der Konstanzer Evolutionsbiologe Axel Meyer. Er bezeichnet die Gender-Theorie als «antiwissenschaftlichen Hokuspokus» und rät, in politischen und gesellschaftlichen Debatten wieder vermehrt auf die Naturwissenschaftler zu hören.

Meyer hat kürzlich ein Buch vorgelegt, in dem er den neusten Stand der Wissenschaft zur Frage ausbreitet, worin sich Frauen und Männer unterscheiden und woher diese Unterschiede stammen («Adams Apfel und Evas Erbe. Wie die Gene unser Leben bestimmen und warum Frauen anders sind als Männer»). Weitere ­Inspirationsquellen bei unseren Recherchen waren der britische Psychopathologe Simon ­Baron-Cohen und der Neurowissenschaftler und Psychiater Raphael Bonelli, den wir in ­seiner Praxis in Wien getroffen haben. Denn ob man die Unterschiede zwischen Mann und Frau ernst nimmt, das hat auch ganz praktische Auswirkungen auf das Zusammenleben der Geschlechter (siehe Artikel Seite 18).

Allein in den letzten fünfzehn Jahren sind über 30 000 wissenschaftliche Artikel zum Thema erschienen. Viele Erkenntnisse gelten mittlerweile als gesichert. Schon die körper­lichen Merkmale sind augenfällig und prädestinieren Mann und Frau für bestimmte Tätigkeiten. Durchschnittlich erreichen Frauen nur 55 Prozent der Muskelkraft, 65 Prozent der physischen Leistungsfähigkeit und 67 Prozent der Ausdauer von Männern. Niemandem ­käme es deshalb in den Sinn, eine Frauenquote für Kanalarbeiter oder Lastenträger im Himalaya zu fordern.

Die Lebenserwartung des weiblichen Teils der Menschheit liegt mehrere Jahre höher – und zwar in sämtlichen Kulturen der Welt. Trotzdem müssen Frauen oft weniger lang ­arbeiten und weniger Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. Auch Militärdienst müssen sie selten leisten. In den Reden des 8. März wird das kein Thema sein. Politisch umstrittener, aber wissenschaftlich ebenso klar belegt sind Differenzen punkto Intelligenz, Verhaltensweisen und Fähigkeiten. Dazu haben Neurowissenschaftler, Biologen und Evolutionsforscher in den letzten Jahren interessante und teilweise auch amüsante neue Fakten präsentiert.

Der Autist als Supermann

Nur fünf Prozent der Nobelpreisträger sind Frauen, die Fields-Medaille – die wichtigste Auszeichnung für Mathematiker – wurde erst einmal an eine Frau verliehen. Diese einseitige Verteilung lässt sich durch die Intelligenzforschung weitgehend erklären. Männer denken systematischer. Ihr IQ liegt durchschnittlich leicht höher (gut zwei Punkte), besonders ins Gewicht fällt aber, dass sie bei den höchsten IQ-Werten übervertreten sind – was bei den wenigen extrem Begabten viel ausmacht. Jenseits eines IQ von 130 finden sich doppelt so viele Männer als Frauen. Es gebe bei den Männern ein paar Genies, dafür aber am anderen Ende der Skala auch ein paar männliche Idioten mehr, witzelt der Harvard-Psychologe und Bestsellerautor Steven Pinker.

Der eingangs erwähnte Simon Baron-Cohen von der Universität Cambridge forscht über die Unterschiede im Gehirn von Männern und Frauen. Sein Spezialgebiet ist der Autismus, der bei männlichen Patienten häufiger vorkommt, und Baron-Cohen ist der wohl brillanteste Verfechter der sogenannten Extreme-Male-Brain-­Theorie. Salopp formuliert, hält er Autisten für so etwas wie Supermänner: Sie haben eine übertriebene Ausprägung von Gehirnstrukturen und Fähigkeiten, die für Männer typisch sind. Baron-Cohen bringt sie auf den Begriff des «Systematisierens», der klar strukturierten Problemanalyse. Typisch für Frauenhirne hingegen sei die Empathie. In der Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, Gesichter und Emotionen zu lesen, seien Frauen weit überlegen – Eigenschaften, die insbesondere auch bei der Kindererziehung gefragt sind.

Neuste sogenannte Neuroimaging-Studien, die mit bildgebenden Verfahren arbeiten und sich mit den Funktionen und der Grösse der grauen Substanz bestimmter Hirnareale befassen, zeigen, dass sowohl Empathie wie Systematisieren in denselben Regionen des Hirns stattfinden – und zwar in Konkurrenz zueinander. Wer sich durch besondere Empathie auszeichnet, ist schlecht im Systematisieren, und umgekehrt. Genauso ist es bei Autisten: Sie haben bestimmte herausragende kognitive Fähigkeiten, sind aber sozial sozusagen blind.

Diese Differenzen postulierte bereits tief im letzten Jahrhundert der österreichische Mediziner Hans Asperger, doch heutige Wissenschaftler wie Baron-Cohen können sie klinisch nachweisen. Dass sie nichts mit Kultur oder Erziehung zu tun haben, sondern biologische Wurzeln haben, bestätigen Tierversuche. Männliche Ratten erbringen deutlich bessere Testleistungen, wenn es um räumliche Orientierung geht – eine Domäne, in der auch Männer die Nase vorn haben. Kastrierte Ratten verlieren diesen Vorsprung. Ebenso können die Geschlechterunterschiede eliminiert werden, wenn man neugeborene Rattenweibchen mit Testosteron behandelt. Der Botenstoff, dem männliche Föten schon im Mutterleib ausgesetzt sind, ist zentral für die biologisch und genetisch gesteuerten Unterschiede zwischen Mann und Frau.

Es gibt eine ganze Reihe von Geschlechtsunterschieden, die in der Wissenschaft als unstrittig gelten – auch wenn Geisteswissenschaftler und Gender-Theoretiker davon kaum Kenntnis nehmen. Frauen haben Vorzüge, die ein durchschnittlicher Mann nie ­erreicht. Neben der erwähnten Gabe der ­Empathie und der damit einhergehenden ­Gefühlserkennung – der höheren sozialen Sensibilität – sind sie vor allem sprachlicher Art. Frauen haben einen grösseren Wortschatz und drücken sich variantenreicher aus. Sie fassen Dinge aber auch schneller auf, ­haben ein besseres Vorstellungsvermögen und eine ausgeklügelte Feinmotorik.

Männer hingegen sind aggressiver und ­haben mehr Durchsetzungskraft. Sie können, wie erwähnt, besser systematisieren, sind ­besser in Mathematik und haben ausgeprägte visuell-räumliche Fähigkeiten. Sie können leichter Landkarten lesen und schneller eine bestimmte Form in einem grösseren Design finden.

Oft zeigen sich diese Unterschiede bereits im Kleinkindalter. Mädchen können besser erkennen, was andere Personen denken oder fühlen. Jungen sind draufgängerischer, sobald sie laufen können. Die Ursachen sind vor allem biologischer Natur: Männliche Föten sind schon in frühem Zustand der Embryonalentwicklung höheren Dosen von Testosteron ausgesetzt. Das mache sie «ein Leben lang kompetitiver, aggressiver und mutiger», so Axel Meyer. Frauen hingegen helfe das Hormon Oxytocin, Emotionen zu interpretieren. Auch ein weiteres Hormon, das Prolaktin, das während der Schwangerschaft, beim Stillen und bei der Kinderpflege ausgeschüttet wird, habe «positiven Einfluss auf ihr Sozialver­halten».

Feminisierung des Gehirns

In sogenannten Mental Rotation Tests (MRT) schneiden Männer besser ab als Frauen. Dabei geht es um Raumerkennung, insbesondere ­darum, rotierende dreidimensionale Körper zu erfassen. Der Zusammenhang zwischen dieser Fähigkeit und dem Geschlecht zeigt sich auch darin, dass homosexuelle Männer schlechtere Resultate erzielen als heterosexuelle. Umgekehrt sind lesbische Frauen begabter in dieser Hinsicht als ihre sexuell normal orientierten Geschlechtsgenossinnen. Meyer schreibt deshalb, Homosexualität impliziere «eine Art Feminisierung des Gehirns».

Homosexuelle Menschen geben also Aufschluss darüber, was typischerweise männlich oder weiblich ist – und wie sich diese Differenzen biologisch erklären lassen. Einen weiteren Hinweis darauf liefern Töchter von Müttern, die an der sogenannten Congenital adrenal hyperplasia (CAH) leiden. Das ist eine genetisch bedingte Krankheit, die zu einer Überproduktion von «männlichen» Hormonen wie Testosteron führt. CAH bewirkt bei weiblichen Föten eine Maskulinisierung, was sich später auch in ihrer sexuellen Orientierung niederschlägt: Mehr als fünfzig Prozent sind lesbisch. Diese Überdosis an androgenen Hormonen beeinflusst auch das Verhalten. ­Betroffene Frauen übernehmen seltener traditionelle weibliche Rollen. Und sie spielen als Kinder kaum mit Puppen.

Das Beispiel zeigt: Dass Mädchen lieber mit Barbies spielen und Jungen lieber mit kleinen Ferraris, entspricht nicht einfach sozialer Konvention, es ist biologisch und genetisch angelegt. Die Verhaltensunterschiede haben eine neurologische Basis im Gehirn. Frauen sind personenorientierter, Männer sach­orientierter.

Das belegen auch Experimente bei Neugeborenen. Zeigt man Babys am ersten Tag ihres Erdenlebens das Bild eines menschlichen Gesichts und ein Mobile, so schauen Mädchen viel häufiger auf das Gesicht und Buben auf das bewegliche technische Objekt. Ebenfalls frei vom Verdacht anerzogener kultureller Prägungen sind Untersuchungen bei nichtmenschlichen Primaten. Auch dort zeigen sich dieselben Vorlieben: Männliche Grüne Meerkatzen unterhalten sich lieber mit Spielzeugautos oder Bällen, während die Affenweibchen öfter einen Kochtopf oder eine Puppe wählen, wie die Neurowissenschaft­lerinnen Gerianne Alexander und Melissa ­Hines dokumentiert haben.

Die Sache mit der Berufswahl

Am 8. März, wie auch an den verschiedenen Tagen für Väter, Söhne und Töchter, geht es unter anderem darum, Mädchen und Frauen das Tor zu Studienrichtungen, Berufen und Positionen zu öffnen, in denen sie unter­vertreten sind. Dazu gehören nach wie vor die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, ­Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Wie neue Langfriststudien von Wendy Williams und Stephen Ceci von der amerikanischen Cornell University zeigen, hat dies weniger mit sexistischen Vorbehalten gegenüber Frauen zu tun, sondern mit deren Neigung. So wählt von den jungen Frauen, die bei ­standardisierten ­mathematischen Tests zum besten Hundertstel ihres Jahrgangs gehören, nur 1 Prozent ­tatsächlich auch ein MINT-­Studium. Bei ihren männlichen Kommilitonen sind es 8 ­Prozent.

«Frauen finden technische Berufe nicht unweiblich. Sie haben auch keine Angst davor, als Mann zu gelten. Sie finden sie einfach langweilig», sagt der norwegische Soziologe und Komiker Harald Eia, der das Land, in dem Gleichstellung grossgeschrieben wird, mit ­einer Fernsehserie über die biologischen Ur­sachen von Geschlechterunterschieden auf­gerüttelt hat. Wer in Norwegen über Gene spreche, gelte als konservativ, altmodisch oder gar politisch rechts, so Eia.

«Auch wenn Jungen und Mädchen gleichartig unterrichtet werden, haben sie in den meisten Fällen unterschiedliche Interessen», stellt Evolutionsbiologe Axel Meyer fest. «Wir sollten daher nicht versuchen, weibliche Gehirne ‹umzumodellieren› und in männliche zu verwandeln.» Statt uns zu bemühen, geschlechtsspezifische Unterschiede zu ändern, sollten wir vielmehr die geschlechtsspezifischen Stärken nutzen, fordert Meyer.

Frauen und Männer auf der Couch

Ein Forscher, der an der Schnittstelle von Neurologie und Psychologie arbeitet und über ­einen intimen Einblick ins Beziehungsleben verfügt, ist der Wiener Psychiater und Buch­autor Raphael Bonelli («Perfektionismus. Wenn das Soll zum Muss wird»). Aus den ­Ergebnissen von Simon Baron-Cohen und anderen leitet er ab, dass sich die systematisierungsintelligenten Männer und die emotionsintelligenten Frauen «wunderbar ergänzen». Probleme träten vor allem dann auf, wenn Mann und Frau in eine Konkurrenzsituation träten. Wer verdient mehr? Wer geht angemessener mit den Kindern um? Wer ist das bessere Vorbild?

Bonelli drückt es ironisch so aus: «Sie hat die Wahrnehmung, kann sie aber nicht immer deuten. Er hat die Wahrnehmung nicht, könnte sie aber deuten.» Männer könnten vom «emotionalen Coaching» der Frauen viel profitieren. Derzeit schreibt Bonelli an einem Buch über männliche Narzissten. Diese verachteten Frauen – und könnten deshalb auch nicht auf diese weiblichen Ressourcen zurückgreifen. Umgekehrt stünden Frauen auf die Systematisierungsfähigkeiten des männlichen Geistes: «Frauen wollen geordnet werden.» Das habe Sex-Appeal. Verwische man diese Unterschiede, negiere man auch die ­Qualitäten der Geschlechter.

In der Gender-Theorie sieht Bonelli einen versteckten Sexismus am Werk. Wenn man ­sage, beide Geschlechter seien gleich, habe die Frau nur Nachteile: Sie ist schliesslich kleiner und schwächer. Nach dieser Logik ­wäre sie bloss ein mickriger Mann. Doch wie die ­Wissenschaft – und auch die alltägliche Erfahrung – zeigt, sind Frauen in vielen ­Gebieten den Männern überlegen.

Natürlich gibt es auch Männer, die in ihrem Job Probleme haben. Aber Psychiater Bonelli beobachtet in seiner Praxis, dass Frauen öfter unzufrieden damit seien. Sie erwarteten auch vom Job eher Beziehungen – die Firma als ­Familienersatz. Frauen legten grösseren Wert darauf, dass der Chef sie möge. Hierarchien, Hackordnungen, Lohn: Das entspreche eher männlichem Denken. Bonelli behandelt immer wieder Frauen, die sagten, sie wollten lieber wieder eine Hierarchiestufe runter, nach dem Motto: «Egal, ob ich weniger Geld verdiene. Ich will einfach wieder glücklich sein.» 16-Stunden-Tage und dabei nicht einmal Zeit zu haben, das viele Geld auch auszugeben – das hielten viele Frauen schlicht nicht für ­erstrebenswert. Ganz oben auf der Karriere­leiter sei man einsam, was Frauen mehr ausmache als Männern. Stichwort: Personen­zentriertheit.

«Glücklich ist, wer ganz Mann oder ganz Frau ist», sagt Bonelli. Die Frau zu einer Art Pseudo-Mann umzupolen, funktioniere nicht. Umgekehrt litten manche Frauen unter der mangelnden Männlichkeit ihrer Partner. Das Fazit des Psychiaters: «Mann und Frau sollten Respekt voreinander haben und das im andern bewundern, was man selbst nicht hat.» Biologie, so sagt es Axel Meyer, ist «keine Kränkung».

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