Politik

Die Legende von Geld und Geist

Die Absicht von Bund und ­Kantonen, das Ausgabenwachstum im Bildungsbereich etwas zu drosseln, hat zu lautstarken Protesten geführt. Mehr Geld bedeutet nicht automatisch mehr Bildung. Sparpotenzial besteht durchaus.

Von Philipp Gut und Peter Keller

Der Moloch Bildung frisst seine eigenen Kinder. Illustration: Morten Morland

Es hagelt Proteste und Manifeste. Die Ankündigung von Bund und Kantonen, in Zeiten knapper Budgets auch bei der Bildung zu sparen, provoziert Widerstand. In Zürich ­etwa, dem grössten Schweizer Kanton, will der Regierungsrat ab nächstem Jahr insgesamt 600 bis 700 Millionen Franken sparen – sonst täte sich bis 2019 ein Loch von 1,8 Milliarden Franken auf. Auch die Bildungsdirektion soll dazu einen Beitrag leisten wie alle Departemente. Doch davon wollen Lehrer und Professoren, einschlägige Berufsverbände und Sympathisanten aus breiten Gesellschaftskreisen nichts wissen.

Mitt...

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