Schulen

«Problemkinder sind interessanter»

Vor vierzig Jahren rechnete Jürg Jegge in seinem Klassiker «Dummheit ist lernbar» mit dem hiesigen Schulsystem ab. Seither hat sich in den Schweizer ­Klassenzimmern vieles verändert. Nicht unbedingt zum Guten, findet der einstige «Lehrer der Nation».

Von Rico Bandle

«Die Angst ist unbegründet»: Pädagoge Jegge. Bild: Hervé Le Cunff

Kaum jemand hat die moderne Schweizer Volksschule dermassen geprägt wie er. 1976 veröffentlichte der damals ­unbekannte ­Sonderschullehrer Jürg Jegge «Dummheit ist lernbar» und zeigte darin auf, wie unser Schulsystem vielen wissbegierigen Kindern die Neugier und die Freude austreibt. Das Buch wurde nicht nur ein sensationeller Bestseller und Jegge zum bekanntesten Lehrer des Landes, es leitete auch den Durchbruch der 68er Pädagogik in der Schweiz ein.

Heute ist Jegge 73 Jahre alt, und noch ­immer funkeln seine Augen, wenn von der Schule die Rede ist. Obschon viele seiner ­Fo...

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