Freudloser Glücksweltmeister

In Ranglisten der zufriedensten Menschen belegen die Schweizer regelmässig Spitzenplätze. Als besonders fröhlich gelten wir ­indes nicht. Wie kommen dann die ­Glücksforscher zu ihren ­Resultaten?

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Alex Baur, Redaktor

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Kommentare

Baruch Birnboym

31.05.2016|12:54 Uhr

Die halbe Welt will in die Schweiz migrieren, um unglücklich oder zumindest halb glücklich zu werden.

Marianne Levron

30.05.2016|08:27 Uhr

Ja, warum laufen die Leute auf der Zürcher Bahnhofstrasse mit Beerdigungsgesichtern herum, anstatt fröhlich zu jodeln? Abgesehen davon, dass besagte Einkaufsmeile von vielen Ausländern frequentiert wird, welche die schweizerischen Preise vielleicht unzumutbar finden, ist der Glücksbegriff eine persönliche und relative Sache. Wenn alle Nachbarn Villa, Zweitauto etc. besitzen, ist das nichts Besonderes mehr und wirft kein Glücksgefühl ab. Den Schweizern geht es vielleicht einfach zu gut; keine Streiks, keine Blockaden, kaum Arbeitslosigkeit. Diese Übel wollen wir ihnen aber keinesfalls wünschen...

Markus Spycher

28.05.2016|22:47 Uhr

>> "Begibt man sich nämlich an neuralgische Stellen wie etwa den Bahnhof von Zürich, dann muss man sich schon Mühe geben, um irgendwo ein fröhliches oder glückliches Gesicht zu entdecken." Da fällt mir ein alter Witz ein: Welches ist der Unterschied zwischen der Stadt Zürich und dem Zentralfriedhof in Wien? - Der Friedhof ist nur halb so gross, aber doppelt so lustig.

Baruch Birnboym

28.05.2016|09:00 Uhr

Nicht einverstanden. "Begibt man sich nämlich an neuralgische Stellen wie etwa den Bahnhof von Zürich, ..." Klar, dort herrscht höchste Anonymität, Stress von Reise und Arbeit. Die Glücklicheren leben auf dem Lande, die vor dem bluemete Trögli, die Juchzer und Jodler. "Vielmehr sind diese Landesteile schon von der mediterranen Mentalität angesteckt." Wäre an sich Anlass für Glück, aber unsere compatriotes sind unsozialer (weniger Mitglied in Vereinen etc.) und unsportlicher. Nichts verleiht so sicher ein hehres Gefühl wie bspw. eine Wanderung in den Voralpen.

René G. Sauvain

26.05.2016|00:56 Uhr

Wir Schweizer dürfen uns glücklich schätzen, fragt sich nur noch wie lange, bei so einer Regierung.Buckeln, uns, das Volk für dumm zu verkaufen, sich anderen Staaten (EU) anbiedern etc. ist eigentlich nicht die Mentalität des Schweizers/in. Ist Ihnen Hr. Prof. schon aufgefallen, dassUmfragen geschönt werden? Und warum immer häufiger vor den Wahlen, ist doch klar, um den Wähler zubeeinflussen. Wie sollen wir glücklich sein, wenn Politiker versuchen unsere schöne Schweiz zuverkaufen! Wann endlich hört dieser Irrsinn auf. Wir haben früher Top-CH Ware exportiert, mit Erfolgund ohne EU!!!

WEF: Jahrmarkt der Eitelkeiten?

No Billag: Die NZZ und die SRG.

Deutschland: Die ungeliebte Regierung in Berlin.

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