Intern

Kaum etwas bewegt die Amerikaner mehr als Geschichten von Einwanderern, die den «American Dream» gelebt haben und es mit einer Tellerwäscherkarriere nach oben schafften. Als im US-Wahlkampf kürzlich beide Parteien ihre Kongresse abhielten, besangen die Politiker aller Couleur die USA als «Land der unbegrenzten Möglichkeiten». Das ist sicher korrekt. Ebenso korrekt ist allerdings: Die Schweiz ist genauso ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der hohen sozialen Mobilität: Laut einer Studie der Universität Basel schaffen 60 Prozent der Kinder, ­deren Väter einkommensmässig zu den untersten 25 Prozent gehören, einen sozialen Aufstieg. Bestes Beispiel für die «Schweiz der unbegrenzten Möglichkeiten» ist Kasinathan ­Kethys, der aus Sri Lanka flüchtete, ganz unten anfing und heute in Oberbütschel BE mit Erfolg eine Landbeiz betreibt. ­Andreas Kunz verbrachte das Wochenende bei Kethys und war nicht nur von dessen herz­haftem Berner Dialekt überrascht.

Radioaktives Cäsium im Tee! Diese News macht Monate nach dem Unglück in Fukushima Schlagzeilen. In düsteren Worten berichteten Medien über die ­«radioaktiv verstrahlte Ware» – deren «Verseuchung» um Grössenordnungen unterhalb jeder Gesundheitsgefahr lag. Bei vielen Zeit­genossen brennen die Sicherungen durch, wenn der Begriff Radioaktivität fällt. Die Weltwoche wollte wissen, wie der Kenntnisstand über die Gefahren von Radioaktivität ist, und beauftragte das Meinungsforschungsinstitut Demo­scope mit ­einer exklusiven Umfrage.

Zum 65. Geburtstag von Horror-Grossmeister Stephen King hat sich der Bündner Schriftsteller Gion Mathias Cavelty nach Bangor/Maine aufgemacht, dem Wohnort Kings. Nichts in seinem Leben hat Cavelty bislang solche Angst gemacht wie die kingsche Kurzgeschichte «Die Kinder des Mais», die er als Dreizehnjähriger gelesen hat. Ist das Böse altersschwach geworden oder immer noch am Leben? Cavelty findet es heraus.

Wer hat die Macht in Hollywood? «Die Komponisten sind die wirklichen Stars», sagt Oscar-Preisträger Robert Kraft. «Sie schüren Emotionen und erzählen den Film.» Kraft hat die Musik zu 300 Kinofilmen produziert. Diesen Samstag ist er Gast am «International Radio Festival» in Zürich. Vorher erreichte ihn Urs Gehriger per Telefon – und bedauerte, dass man die Weltwoche nicht hören kann. Kraft sang durch das ganze Interview Filmmelodien: Von «Baaara! Baaara!-bara-bara-bara!» («Der ­Weis­se Hai») bis zu «Baparapaaa – Baaaparaa» («Indiana Jones»). Filmmusik sei wie der Wind, so Kraft. «Man hört sie kaum, aber sie dringt tief in die Seele ein und entzieht dem Zuschauer die Kontrolle über seine Gefühle.»

Gemäss der neusten Schweizer Leserforschungsstudie (WEMF/MACH Basic 2/2012) hat die Weltwoche seit dem Frühjahr 10 000 Leserinnen und Leser dazugewonnen und wird neu von 314 000 Personen gelesen. Dieses ­Vertrauen in unser Blatt freut uns sehr, und wir bedanken uns dafür. Ihre Weltwoche

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