Editorial

Abgründe

Die SVP muss den Stall ausmisten. Merkel bleibt Europas letzte Hoffnung.

Von Roger Köppel

Wie viele Spinner verkraftet die SVP? Der Zürcher Amok- und «Kristallnacht»-Twitterer A.M., Mitglied einer örtlichen Schulpflege, verbreitete über Wochen gewaltverherrlichende Zwitscher-Einträge, in denen er offenbar die Vergewaltigung von linken Basler Politikerinnen als augenöffnende Massnahme im Kampf gegen die Ausländerkriminalität anregte. Parteikollege B.M., SVP Solothurn, fantasierte derweil über Schiessbefehle gegen in die Schweiz kommende Asylbewerber.

Zwei Spinner ergeben noch kein Sittenbild, zwei schwarze Schafe machen keine Herde. Doch gerade die SVP muss aufpassen, dass sie als Partei, die erklärtermassen gegen die politische Korrektheit antritt, nicht zum Sammelbecken amokgefährdeter Maulhelden und Querulanten wird. Sie steht ohnehin unter Verdacht und unter verschärfter Beobachtung, weil sie hart am Wind politisiert. Die Medien greifen und bauschen jede Entgleisung willig auf. Aber es bringt nichts, darüber zu jammern, dass die Zeitungen böse sind und dass es auch im linken Milieu Spinner und Verrückte gibt. Wer siegen will, liefert seinen Gegnern keine Munition.

Gewiss: Stillosigkeit kann auch ein Stilmittel sein. Ich habe nie etwas davon gehalten, wenn jugendbewegte Veteranen der Achtziger-Bewegung, die einst Schaufenster zertrümmerten und Polizisten bewarfen, beim Anblick von SVP-Plakaten in moralische Entrüstung verfielen. Plakate, wie aggressiv auch immer, ­ sind im Vergleich mit brennenden Abfallcon­tainern, Molotowcocktails und herumschwirrenden Pflastersteinen ein zivilisatorischer Fortschritt. Die Klage über die angebliche Stillosigkeit des politischen Gegners ist meistens nichts anderes als das Eingeständnis eines ­eigenen Mangels an besseren Argumenten. Wer den andern als «gruusig» anschwärzt, braucht sich mit seinen Positionen nicht mehr zu befassen.

Als die SVP vor zwanzig Jahren die Schweizer Parteilandschaft aufrollte, hatte sie das ­Polit-Establishment und die Medien in offener Feindseligkeit gegen sich. Ihre Provokationen und Zuspitzungen waren ein legitimes Mittel, die Aufmerksamkeit auf verdrängte, aber reale Probleme zu lenken. «Sage ich ­Neger, bleibt die Kamera bei mir», erklärte ­lachend Parteichef Ueli Maurer, heute Bundesrat. Die SVP musste Radau machen, um gehört zu werden. Sie pfiff auf ihre Aussenwirkung und pflegte die Kunst des politischen Schockangriffs. Sie praktizierte eine Art Guerillakrieg, indem sie sich über die Anstandsregeln ihrer Gegner hinwegsetzte. Der Erfolg gab ihr recht.

Image ist nicht alles, aber Image ist auch nicht nichts. Die Situation hat sich verändert. Die Schweiz rutschte nach rechts, die Gegner sind schlauer geworden, die «linken Gutmenschen» sterben aus. Die Tabuthemen von früher werden heute, vor allem dank der SVP, breiter und offener diskutiert. Im Wett­bewerb um Aufmerksamkeit gewinnen nicht unbedingt die Schrillen und Lauten, sondern die Intelligenten und die Freundlichen, oder sagen wir es so: Wo alle das Gleiche oder Ähnliches anbieten, spielt es eine Rolle, ob man sympathisch oder unsympathisch ankommt. Das Bad-Boy-Image der SVP schadete nicht oder nützte sogar, solange diese die Themen EU, Ausländerkriminalität und Staatsausgaben im Alleingang kritisch besetzte. Sie konnte bis zu einem gewissen Härtegrad übertreiben und überspitzen und sich, in den Augen ihrer Gegner, unmöglich benehmen, weil der Wähler keine inhaltlichen Alternativen hatte.

Nein, die beiden Amok-Twitterer verkörpern nicht den SVP-Mainstream. Sippenhaftung ist verfehlt. Aber die Partei­kader müssen sich trotzdem fragen, ob sie als Vor­bilder die richtigen Signale aussenden. Wenn Zürcher Parteigrössen mit Universitätsabschluss und Kantonsratsmandat alle Araber zwitschernd als «Kameltreiber» diffamieren, muss man sich nicht wundern, wenn es von unten noch primitiver zurückschallt. In jeder Organisation arbeitet die Basis der Führung entgegen, ahmt sie nach, was die Spitze vorlebt. Wer oben die falschen Töne setzt, züchtet die «Kristall­nacht»-Spinner.

Zum Glück hat Europa Angela Merkel. ­Meine Bewunderung und Faszination, zum Teil intuitiv, für die deutsche Kanzlerin wachsen. Letzten Donnerstag stand sie einen Verhandlungsmarathon gegen die vereinigten Süd- und Schuldenstaaten Europas am EU-Gipfel in Brüssel mit der Ausdauer einer Ex­trembergsteigerin durch. Die Auseinander­setzungen begannen nach dem Abendessen und ­dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Merkel schlief neunzig Minuten, dann verhandelte sie munter weiter, ehe sie am Mittag den Flug nach Berlin nahm, in den Bundestag eilte, die aufgrund der Gipfelbeschlüsse ­erregten Fraktionen beruhigte und eine Regierungserklärung verlas. Die Müdigkeit war der Kanzlerin nicht anzumerken.

Die Frau ist ein Kraftwunder von enormer Geduld und einem erstaunlichen Mangel an persönlicher Eitelkeit. Dass Europa in diesen wirren Zeiten eine Restmenge an Verlässlichkeit bewahrt, ist ihr zu verdanken. Ja, Merkel gibt oft nach, sie bleibt wendig, anpassungs­fähig, aber sie hat dafür gesorgt, dass die ­Richtung stimmt und die Dämme noch nicht eingerissen wurden. Ihre Kritiker bemäkeln sie als Opportunistin. Die Verfechter der ­reinen Lehre jaulen auf. Pardon: Das ist nicht nur weltfremd, sondern falsch. Merkel ist sich in den wesentlichen Punkten treu geblieben. Sie verfolgt drei Ziele. Erstens: Deutschland braucht den Euro, die Risiken eines Zu­sammenbruchs wären zu gross. Zweitens: Deutschland muss alles unternehmen, um die Euro-Zone zusammenzuhalten. Drittens: Deutschland will ­Gegenleistungen fürs Geld.

Merkel ist keine Europa-Idealistin wie ihr Vorvorgänger Helmut Kohl. Sie lässt sich von deutschen Interessen und realpolitischen Erwägungen leiten. Sie hat einen sechsten Sinn fürs Erreichbare und orientiert sich am gesunden Menschenverstand. In der EU wird ihre Position immer einsamer. Am letzten Gipfel fiel ihr Frankreich in den Rücken. Der neue Präsident François Hollande will, im Unterschied zu Sarkozy, als Robin Hood der Schuldenstaaten punkten, Deutschland schwächen und irgendwann seine eigenen leeren Staatskassen mit deutschem Geld «sanieren». Ohne Merkel hätte Europa längst die totale Ver­gemeinschaftung von Schulden, also unbeschränkte Haftung für den deutschen Steuerzahler, auf dessen Kosten sich der Süden finanzieren würde. Die so sture wie flexible Physikerin bleibt Europas letzte Hoffnung.

(Ganz anders freilich sieht es Rainer Hank, Wirtschaftschef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der in dieser Ausgabe die Kanzlerin von liberaler Warte kritisiert.)

Kommentare

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  • Bruno Mair
  • 12.07.12 | 08:49 Uhr

Jetzt wo der "Dummschwätzer" aus dem eigenen Lager entlarvt ist, herrscht (nicht ganz unerwartet) stilles schweigen... Ist ja alles gesagt. Erst mal zügig austeilen um sich anschliessend zu verkriechen, zeigt die wahren Charaktereigenschaften.

  • Bruno Mair
  • 11.07.12 | 14:56 Uhr

Herr Jeker. Bezüglich von Ihnen nochmals (!) aufgeführtes Zitat:

"Warum ziehen Sie nicht gleich nach Norwegen. Da sind sie Breivik näher + können sich mit den Norwegensyndrom auseinandersetzen. Viel Spass!

...einen "kranken Umgangston" hat kann ich Sie voll unterstützen! Nur stammt das nicht von mir sondern von Ihrem Mitstreiter Herr Selk.(!!!) Genau das habe ich kritisiert und bin jetzt vollends mit Ihnen einig. Toll nicht wahr?

  • Rainer Selk
  • 11.07.12 | 13:40 Uhr

Doch, Herr Mair, ich habe begriffen, dass wir Wirrköpfe in allen Parteien haben, 'Verwirrte' aber anscheinend nur aus der SVP gefegt werden.

  • Romano Zweiacher
  • 11.07.12 | 11:35 Uhr

Hr. Selk, natürlich provoziert ihre Meinung alle Linken, obwohl sie völlig legitim ist. Um zu verstehen, braucht es allerdings eine unvoreingenommene Weltansicht. Die niveaulosen und nicht sehr geistreichen Reaktionen von B. Mair (Dummgeschwätz) beweisen, wie kurzsichtig und festgefahren sich manche Leute durch die Welt denken.
Die Tat von Breivik hat nicht im Geringsten etwas mit der Politik der SVP zu tun. Die Politik der SPS auch nicht mit derjenigen der DDR, obwohl sie äusserst kommunistische Formen annimmt.
Die Opfer von sozialistischen Diktaturen haben leider viele schon vergessen!

  • Ernst Jeker
  • 11.07.12 | 10:27 Uhr

Richtig Herr Mair, noch ein Dummgeschwätz von Ihnen. Ihr Kommentar: "Warum ziehen Sie nicht gleich nach Norwegen. Da sind sie Breivik näher + können sich mit den Norwegensyndrom auseinandersetzen. Viel Spass!" ist an Dumm-/Frechheit kaum mehr zu überbieten. Sie und der nette A. Hofstetter haben einen Umgangston, den man nur als krank bezeichnen kann. Ich wundere mich, dass Sie beide überhaupt noch die Weltwoche konsumieren, die diese doch nur Verdummungsgeschwätz abdruckt. Recht haben Sie insofern, da die WeWo tatsächlich Verdummungsgeschwätz abdruckt, nämlich Ihre und Hofstetters Kommentare.

  • Bruno Mair
  • 11.07.12 | 07:42 Uhr

Und noch ein Dummgeschwätz...

http://www.weltwoche.ch/weiche/hinweisgesperrt.html?hidID=545269

Sie haben anscheinend gar nichts begriffen Herr Selk.

  • Christine Joos
  • 11.07.12 | 06:49 Uhr

"Was er sagt ist richtig, aber eben in einem zivilisierten Umgangston". Das sagt alles. Bigotter geht es kaum noch, A. Hofstetter.

  • Rainer Selk
  • 10.07.12 | 20:39 Uhr

Herr Mair, dass in der N Gesellschaft etwas nicht stimmt, dürfte seit dem Attentat von Breivik klar sein. Ich habe aber dazu keine Aufarbeitung gelesen.

Ein Zusammenhang der SP mit der STASI: das würden Sie doch auch nicht schreiben? Genug SP Leute haben ja des DDR Regime gehuldigt.

Alles schon vergessen, wie auch der Verrat der westl. Sozis an den Tschechischen + Poln. Genossen als es heiss wurde. Und da sprechen wir von Tausenden Opfern.

Und die Ziele der sozialistischen Inernationale von Ben Ali, Mubarak, Ghdaffi werden auch tot geschwiegen. Da ging es um Millionen Opfer.

  • Romano Zweiacher
  • 10.07.12 | 19:58 Uhr

Hr. Neidhart, da muss ich ihnen sehr recht geben. Wie einfach ist es doch immer wieder auf die braune Nazizeit zurückgreifen zu können. Das machen ausgerechnet Leute wie Hr. Hofstetter, die von "intellektueller Entwicklung" reden. Dass jedoch ist Geistiger Stillstand. Tatsache ist, dass wenn es weiterhin Leute wie Hr. B. Mair gibt, die Herrn Köppels Artikel als "Verdummungsgeschwätz" beurteilen, sicher eine intellektuelle Entwicklung nicht stattfinden kann.
Die Fähigkeit weitsichtig zu denken, wäre hier unumgänglich!

  • Simon Purestone
  • 10.07.12 | 19:50 Uhr

Dieser Herr Hofstetter ist wirklich kein Entlebucher-Hofstetter. Die schnorren nicht solchen Quatsch daher. Evtl. ist er auch nur eine virtuelle Figur. Im Weiternen ist das sehr bräunlich, was Teile (nicht alle) von Linksgrünrechts aktuell betreiben. "Im übrigen sind jene Delikte, welche die Linken und ihre Sturmtrupps auf dem Kerbholz haben, genau jene Handschrift aus der "braunen" Zeit (einschüchtern, ausgrenzen, niederbrüllen, bedrohen), die man angeblich bekämpft."(Zitat Hr.Neidhart) Sehr richtig. Und die CVP-Sympathisanten(?) dahinter halten sich fein schön raus. Diktaturen arbeiteten so.

  • Rainer Selk
  • 10.07.12 | 18:43 Uhr

Herr Niedhardt, man kann die Schwarzen Blocks durchaus als die moderne Form der Vorform der NS Sturmtruppe SA betrachten, nur dass die braun waren. Die heutigen sind schwarz und vermummt. Ist eigentlich ja verboten oder so!

  • Rainer Selk
  • 10.07.12 | 18:40 Uhr

Lieber Herr Mair, von 10000 KM Entfernung aus schreibt sich's gerne mit Verdrehung und Verwedelung. Na ja...

  • Bruno Mair
  • 10.07.12 | 16:05 Uhr

"Warum ziehen Sie nicht gleich nach Norwegen. Da sind sie Breivik näher + können sich mit den Norwegensyndrom auseinandersetzen. Viel Spass!" (Selk)

Herr Köppel... Wie lange wollen Sie eigentlich noch dieses Verdummungsgeschwätz abdrucken???

  • Renato Neidhart
  • 10.07.12 | 15:06 Uhr

"Der Kampf gegen Hitler wird umso verbissener geführt, je länger er tot ist." Es ist Mode geworden, jede missliebige Meinung als "braun", "nationalistisch" o.ä. abzutun. Damit wird vermieden, dass man sich mit der missliebigen Meinung auseinandersetzen muss. Wäre diese so bescheuert, gäbe es auch Argumente dagegen; Sprech- und Denkverbote sind wenig hilfreich.

Im übrigen sind jene Delikte, welche die Linken und ihre Sturmtrupps auf dem Kerbholz haben, genau jene Handschrift aus der "braunen" Zeit (einschüchtern, ausgrenzen, niederbrüllen, bedrohen), die man angeblich bekämpft.

  • Renato Neidhart
  • 10.07.12 | 15:00 Uhr

@A. Hofstetter. Natürlich versuchen jetzt alle Mainstreammedien irgendwelche grenzwertigen Sprüche von SVPlern aufzustöbern. Vielleicht sollte man diese Sprüche in Relation zu den Straftaten von Links (Häuser, Autos abfackeln) sehen. Niedmand von Links distanziert sich von irgendwem, niemand fragt, was für eine Saat da wohl aufgeht. Nichts dergleichen. Weil's von Links kommt.

Und dann noch die massiven Drohungen im Waadtland gegen eine Delegiertenversammlung der SVP bzw gegen die möglichen Gastgeber mit der Wirkung, dass kein Lokal zur Verfügung stand.

Das gibt mir mehr zu denken.

  • Rainer Selk
  • 10.07.12 | 13:10 Uhr

Herr Hofstetter, dann müsste man die halbe SP verbieten samt ex FDP King Couchepin, mit seinem Mörgeli / Mengele Vergleich. Hören Sie auf, hier etwas herbeizureden, wo nichts oder bei allen etwas ist.

Die 'vehementen Proteste' sollte dann alle betreffen, oder ist es so: unter den Einäugigen ist der Blinde ein Gebrechlicher?

Ich habe allerdings etwas gegen richterliche Bewilligungen wie z B. in Basel, wo zur Vermöblungsdoktrin von Muslinfrauen durch Ihre Männer nun grünes Licht gegeben wurde? Wo leben wir eigentlich?

  • Andreas Hofstetter
  • 10.07.12 | 11:34 Uhr

Die Müllers, Mosimanns und wie sie alle heissen... sind natürlich keine Einzelfälle in der SVP. Rassismus, Ausgrenzung, Hetze mit dem entsprechenden Vokabular aus dem dritten Reich wurden durch die SVP salonfähig gemacht. Das hat nichts mit Gutmenschentum zu tun, wenn man dagegen vehemntestens protestiert und sich wehrt!! Und übrigens Herr Pichard wurde in diesem SRF Trailer nicht unterbrochen und hat mehr als 3 Minuten gesprochen. Was er sagt ist richtig aber eben in einem zivilisierten Umgangston! Der Artikel in Sonntag zeigt die "Verbraunisierung" der SVP:


http://www.sonntagonline.ch

  • Rainer Selk
  • 10.07.12 | 08:06 Uhr

Herr Zweiacher, diese Filmsequenz beschreibt haargenau, wie das abläuft. Hier ist von mittellinker Seite eine bodenlosen Doppelzüngigkeit vorhanden, die kaum mehr zu beschreiben ist.

Dumme Sprüche von Einzelnen Parteimitgliedern in allen Parteien darf man nicht überberbewerten, auch jene von linksgrüner Seite nicht.

Herr Schneider, Ihre darüber hinausgehen SVP Phobie bleibt eklatant und so dehnbar, dass es einem einen Lachanfall abnötigt.

Warum ziehen Sie nicht gleich nach Norwegen. Da sind sie Breivik näher + können sich mit den Norwegensyndrom auseinandersetzen. Viel Spass!

  • Romano Zweiacher
  • 10.07.12 | 00:22 Uhr

…… beachten sie die Blicke von Ch. Meyer Richtung Regie als sie versuchte A. Pichard zu unterbrechen! ......!

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=4671c53e-0f5f-4d05-a833-4c59a4565606

  • Romano Zweiacher
  • 10.07.12 | 00:07 Uhr

Man schaue sich doch mal an, was Herr Alain Pichard, Reallehrer und herausgeworfenes Parteimitglied der GPS am, 2. 11. 2010 im SFDRS gesagt hat. Ist es denn heute anders als damals, Herr Schneider? . . . . ! Wer sich gegen Linksgrüne Ideologien stellt, ist raus!!
Bei der SVP ist niemand raus der sich linken Interessen zuwendet, nur wer sich rechtsradikale Ideologien zunutze macht ist sofort raus. Sehen sie den Unterschied?!
Ich hoffe es!

  • Simon Purestone
  • 09.07.12 | 23:01 Uhr

Abgründe??? - Aktuelle Fatawa (Rechtsprechungen): Im Islam kann eine Schwangerschaft vier (4) Jahre dauern, das Badezimmer muss zuerst mit dem linken Fuss betreten werden und Abtrünnige, die nicht sofort widerrufen, müssen getötet werden etc. http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Rechtsgutachten.10.0.html
http://islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=103924 (Islam: von Sklaverei bis Zwangsehe...) Leute, welche solche Ansichten vertreten, sind in Nicht-SVP-Kreisen nachweislich beliebter als in SVP-Kreisen! Sie werden, wenn CH-Bürger, von diesen Parteien teilweise gar heiss umworben...

  • hans-rudolf schneider
  • 09.07.12 | 17:48 Uhr

@Christine Joos, Anders Behring Breivik war auch ein SVP Sympathisant, was daraus geworden ist kennen wir in der Zwischenzeit. Ich verbiete niemandem das Sprechen, ich verurteile die Kreise die solches Gedankengut rauslassen - wohl verstanden in einer Partei die sich Volkspartei nennt. Wenn sie das verärgerte Menschen nennen, tun sie mir Leid. Wer Personen in dem Masse diffamiert/desavouiert ist ein "Brandstifter erster Güte".

  • rolf kielholz
  • 09.07.12 | 16:43 Uhr

Die HH Cavalli, ehemals Fraktionsvorsitzender der SPS, Ziegler, Vollmer, Vizepräsident SPS, haben in ihren "gloriosen" Aktivzeiten Diktatoren und Massenmörder (Castro, Honecker, Ghadaffi) öffentlich hochleben lassen: wurden sie aus der Partei ausgeschlossen....?

  • Christine Joos
  • 09.07.12 | 07:19 Uhr

"Dieser menschenverachtende Sumpf...", "Hassprediger...*. Da meint doch einer, Gutes zu tun, wenn er Bomben auf HB-Männchen schmeisst.

Herr Schneider, was wollen Sie mit dem sprechen Verbieten erreichen? Das Tun? Nicht jeder, der spricht, begeht eine Tat, und nicht Jeder, der eine Tat begeht, spricht vorher. Also wird es der Einfluss/die Ansteckung sein, die Sie verhindern wollen. Frage: Wo ist Ihre Selbstverantwortung? Sind Sie derart unfähig, sich nicht beeinflussen zu lassen, dass Ihnen nur "mit aller Härte bekämpfen" einfällt? Sie setzen verärgerte Menschen mit Volksverhetzern gleich.

  • Romano Zweiacher
  • 08.07.12 | 23:06 Uhr

Hr. Hofstetter, Frau Steinmann geht es um eine statistische Erfassung zur Entlastung der Einbürgerungsbehörden. So wie wir statistisch erfassen, welche Kindsmörder, Frauenvergewaltiger und Mörder wieder rückfällig werden, nach staatlichen Millioneninvestitionen für Therapien und Resozialisierung. Statistiken eben, nutzvolle Statistiken, damit Straftäter nicht auch noch eingebürgert werden. Die Opfer würden dieses Anliegen von Frau Steinmann sicher begrüssen Herr Hofstetter!!

  • Rainer Selk
  • 08.07.12 | 21:35 Uhr

Herr Schneider, Volltreffer der Wortklauberei, aber in der Sache nichts gelöst.

Wir haben in allen Parteien solche 'steilen Typen'. Das bedeutet nicht, dass man das einfach so akzeptieren muss. Darum ist diese Diskussion mehr als bigott.

  • hans-rudolf schneider
  • 08.07.12 | 14:21 Uhr

Und der Rassisten-Sumpf in der SVP geht weiter:

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/SVP-sucht-den-Ausweg-aus-dem-Rassisten-Sumpf-27396834

Herr Köppel warten sie noch ein paar Wochen es werden noch mehr solche "schwarzen Schafe" zum Vorschein kommen. Dieser menschen-verachtende Sumpf muss mit aller Härte bekämpft werden. Jetzt verstehe ich auch warum die BDP sich von dieser Partei getrennt hat. C. Blocher möchte nicht noch mehr Mitglieder verlieren, darum will er nicht gegen solche Hassprediger unternehmen
(Teleblocher). Die SVP zeigt immer mehr ihr wahres Gesicht....

  • Rainer Selk
  • 08.07.12 | 11:59 Uhr

Herr Hofstetter, höre ich da Kritik an der Obamarsteueritis heraus? Waren Sie gar ein Profiteur der 'Doppelpässler', der nun wegen 'ein paar Dollars mehr' entnervt aufgibt? Ein echter US Amerikaner wären Sie dann aber auch nicht.

Damit muss man generell fragen, wer denn 'echt' ist oder etwas sarkastischer: wer nicht ganz dicht ist. Die Twitter Entgleisungen gehören dazu und auch unsere romatisch linke Asylimportpolitik ebenso.

Und neuerdings hat 'nicht mehr alle Tassen im Schrank', wer unbedingt in den Chaosverein EU will. Tönt zwar etwas martial, ist in der Sache aber richtig beurteilt.

  • Simon Purestone
  • 07.07.12 | 21:21 Uhr

Mindestens einer der "Zwitscherer" war zu Recht(?) aufgebracht, weil in Basel ein Muslim, der meinte, es sei korrekt, Frauen mit Schlägen zum Sex zu zwingen, in zweiter Instanz freigesprochen wurde. Dann ist er aber entgleist. Den Linksgrünrechten möchte ich in Erinnerung rufen, dass vor ziemlich genau 30 Jahren der damalige SP-Präsident Hubacher und NR Peter Vollmer zum vielfachen Mauermörder Erich Honecker nach Ostberlin wallfahren gingen und dann ihre hochprozentige Übereinstimmung mit ihm ausdrückten. Wenn ich so Blogs lese, stelle ich bei den Linksgrünrechten kein höheres Niveau fest!

  • hans-rudolf schneider
  • 07.07.12 | 13:30 Uhr

Herr Köppel, mit ihrer Aussage "Zwei Spinner ergeben noch kein Sittenbild, zwei schwarze Schafe machen keine Herde." haben sie aber nicht weit zurück geschaut was das so alles ging im SVP Tschungel. Es gibt wohl noch mehr solche "schwarze Schafe". Ich helfe ihnen gerne z.B. Lei. Aussagen wie "Viele Schweizer haben ja DRECK am Stecken, aber wenn JUGOSlawen das auch haben, sollte man sie härter betrafen", werden in der SVP geduldet, ebenso solche Aussagen "Denn der Satz ist grafisch so dargestellt, dass praktisch nur die Wörter «Dreck Jugo» oder «Sau Türken» zu sehen sind. Fremdenhass pur.

  • Andreas Hofstetter
  • 07.07.12 | 10:55 Uhr

Habe meinen US Pass längst auch zurückgegeben und verstehe alle die Doppelbürger sind und das auch tun. Niemand will zweimal Steuern bezahlen. Das hat aber nichts mit der bekloppten "Idee" gewisser durchgeknallter SVP Politiker zu tun, die eine mehrklassige Schweizer Nationalität wollen. Ich nehme an, dass die Steinemann vergessen hat zu sagen, dass die mit dem "blutechten" Schweizerpass mit Abstammungsnachweis bis vor 1291, auch die doppelten Steuern bezahlen müssten -

  • Marco Bless
  • 06.07.12 | 19:43 Uhr

Frage: Sollte man eigentlich dem SP-Andi Tschümpeli aus SZ den "Grind umdrehen"?

Ich frage nur, weil das ja sein Vorschlag war, was man mit Blocher machen sollte.
Wann entfernt die SP ihre Spinner?

Im Gegensatz zur SVP sind bei der SP die Spinner nicht Unbekannte an der Basis, sondern die werden zur Spitze befördert.

  • Rainer Selk
  • 06.07.12 | 19:42 Uhr

Lieber Herr Hofstetter, für einmal einverstanden, aber schüche Frage: Suie haben doch selbst hier im WeWo Forum erklärt, Sie verfügten über der Pässe, den CH, den US und den CAN Pass. Also darf man doch fragen, was Sie für wen wie wann wo denn beirreweicher finden? Mit augenzwinkern und freundliche Grüsse.

P.S.: Derzeit geben viel Do-Bürger Ihren US Pass ab, wegen der Omabama Steuern, isch aber nid wohr!

  • Michael Hartmann
  • 06.07.12 | 18:28 Uhr

Es gibt Themen bei denen sogar die Parteioberen still und starr vor sich hin hoffen, die Zeit möge drei Mal schneller vergehen. Wenn sogar ein A. Heer oder ein C. Mörgeli die Schotten dicht machen und konsterniert und Kopf schüttelnd die neu erstandene Frucht ihrer Lenden betrachten, muss wohl mehr als nur 'ein' Spinner die Partei aufs Gröbste entlarven. Ich nehme mal an, das Schrumpfpotential wird so 17 % betragen. Mal schauen welchem %-Anteil die Herren CB, CM und TB angehören werden. Die EU, EWS und der Euro überleben die SVP. Wer hätte das gedacht?!

  • Andreas Hofstetter
  • 06.07.12 | 12:20 Uhr

Wie "bireweich" mittlerweile grosse Teile der SVP Parteioberen "politisieren" zeigt der jüngste Vorstoss von KR Steinemann, die doch tatsächlich meint es müsse zweierlei CH-er Pässe geben. Einen für die blutechten Schweizer und einer mit dem Stempel: PS = Papierlischweizer oder so.. Der J-Stempel aus dem dritten Reich lässt grüssen! Entsetzen über derlei Rassismus Ja! Wundern darüber von wo das kommt, kaum!Wäre die Schweiz wirklich selbstbewusst und demokratisch, würde sie jedem der hier geboren wurde, einen CH-er Pass geben. Hayek, Nestlé, Brown, Boveri usf. alles Zugewanderte lassen grüssen!

  • rolf kielholz
  • 06.07.12 | 09:48 Uhr

Herr Köppel
Wohl selten zwar, aber diesmal kann ich Ihnen, zum Thema Merkel, nicht folgen. In diesem Fall teile ich die Meinung von Herrn Hank von der FAZ voll und ganz !
Gutes Geld schlechtem nachzuwerfen hat schon bislang jede Unternehmung in den Ruin getrieben, warum soll dies bei einem Staat anders sein ? Dazu kommt, dass die täglich benannten Schuldenstaaten von anderen, hoch verschuldeten Staaten "gerettet" werden sollen. Wie geht das ? Anscheinend habe ich seinerzeit in der kaufmännischen Grundausbildung nicht gut genug aufgepasst...

  • Markus Spycher
  • 06.07.12 | 09:00 Uhr

Stall ausmisten? Sisyphusarbeit! Der richtige Stallgeruch ist für jede Volkspartei zentral.

  • Marco Bless
  • 05.07.12 | 23:23 Uhr

Kremsner, Verallgemeinerungen sind Verallgemeinerungen. Ob nun Ethnie oder Parteizugehörigkeit, da unterscheide ich überhaupt nicht.
Faule Ausrede der Linken für zwei Dinge, die demselben Prinzip zugrunde liegen.

Die Medienwelt verschweigt die Spinner in der SP. Die wären eine Sonderdiskussion wert. Was meinen Sie wohl, wieviele Kriminelle und Vorbestrafte Mitglied einer Linkspartei sind?
Es gibt Aufrufe zu Gewalt von Links zuhauf im Internet! Sogar prominente Beispiele....

  • Rainer Selk
  • 05.07.12 | 23:09 Uhr

Ach, Herr Kremsner, Sie als SP und GSOA Mitglied, der mit seiner Partei nur darauf wartet, dass der bürgerliche Staat hops geht.... Inhaltlich haben Sie sich so an anderen Orten (Vinmentis) geoutet.

Und wieder spielen Sie die alte Rassismusleier, wie des Kaisers Bart. Auch völlig sinnlos, zu fragen, was die sozialistische Internationale denn mit den Polsterklassenmitglieder Mubarak, Ben Ali und Ghadaffi betrieben hat. Mit Ihren nebulösen Schuldzwueisen lösen Sie nichts. Und darum: sinnlos, darauf einzugehen.

  • Peter Hunziker
  • 05.07.12 | 20:55 Uhr

Die Frage sei gestattet, was zu solcher Lobhudelei beim zweiten Thema treibt. Wer seinen Blick seit Monaten beim Tagesgeschehen und das Ohr in dieser Zeit beim Bürger unseres Nachbarn hatte kann nicht umhin festzustellen: Fehlanzeige bei Auswahl und Führung, bei Versprechen und deren Einhaltung, taub hinsichtlich Zorn und Verdruss beim Bürger, kaum Bezug zum demokratischen Akt.

  • Heinz Kremsner
  • 05.07.12 | 19:07 Uhr

Hr Köppel sie verharmlosen die Spinner in der SVP.Denn diese machen nicht irgendeine Beleidigung(so wie linke gegen Blocher/Mörgeli).Die Spinner betreiben Rassismus!Rassismus ist die Erniedrigung einer(Bevölkerungs)Gruppe die eine Minderheit ist und die man angreift.Rassismus stellt die Gleichrangigkeit und evtl die Existenz der Gruppe in Frage.Beispiel Südafrika:die Schwarzen waren"nichts wert".Beispiel in der Schweiz wo Angehörige des Islam als minderwertig aus Sicht der Rassisten betrachtet werden.Und zum töten,wie das Müller+Mosimann forderten.Rasssismus ist nicht dasselbe wie Beleidigung!

  • Felix Bärlocher
  • 05.07.12 | 14:56 Uhr

“D ist der Hauptprofiteur des EUR” erinnert an ein Perpetuum mobile. Die EU (Deutschland) gewährt Kredite und Unterstützungsgelder an neue EU Mitglieder. Die kaufen gross ein, Mercs, BMWs, etc.. Die deutsche Exportindustrie profitiert. Dann werden die Rechnungen fällig – grosse Überraschung, das Geld fehlt! Nun soll Deutschland die Schulden erlassen! Wäre es nicht einfacher gewesen, die Luxusautos direkt an die Deutschen zu verteilen?
“so zu tun, als würde das nichts kosten, ist naiv”: Handel lohnt sich nur, wenn beide davon profitieren.

  • Rainer Selk
  • 05.07.12 | 13:48 Uhr

Ich habe nichts übrig für extreme Sprüche. ABER: ich habe etwas dagegen, wenn, wie vor einigen Jahren in Bern bei einer SVP Veranstaltung der Tod von Teilnehmern durch den schwarzen Block in Kauf genommen wurde. 'Selbst Schuld' war z. T. das Pressecho.

Tschäppäts Beleidigungen in Richtung Blocher: 'Motherfucker', ist noch nicht vergessen. jenseits von SVP Sympathie bin ich gegen Einäugigkeit.

Es ist richtig, dass die SVP entsprechende Leute aus der Partei wirft. Und wann kommt Herr SP Tschäppät u.v.a.m. dran?

  • hans-rudolf schneider
  • 05.07.12 | 09:48 Uhr

Herr Köppel, das sind keine Spinner, das sind oder waren alles SVP Mitglieder die dem Ruf von gewissen Führungskräten der SVP Folge geleistet sind. Solange Politiker wie Mörgeli und Co. am Ruder sind wird es solche "Spinner" geben. Dank der SVP ist die Hetze gegen anders Denkende und Ausländer wieder salonfähig geworden, wohlverstanden unter dem Denkmantel der Volkspartei....

  • Andreas Hofstetter
  • 05.07.12 | 09:19 Uhr

Man erinnert sich an Merkels Parteirede vor den Wahlen 2005. Das war ein flammendes neoliberales Bekenntnis, das ihr fast die Wahl gegen Schröder gekostet hat. Von dem ist nichts übriggeblieben und Merkel definiert ständig die Mitte neu, rein ihrem Machterhalt dienlich. Sie ist eine opportunistische Wetterfahne. Die CH kennt einen Finanzausgleich von ca. 15 Mia p.a. von den starken zu den schwachen Kantonen. Für die EU wären das ca. 500 Mia pro Jahr. D ist der Hauptprofiteur des EUR und so zu tun, als würde das nichts kosten, ist naiv. Merkel wird, wie üblich, einknicken.

  • Björn Wideröe
  • 04.07.12 | 22:49 Uhr

Der deutsche Export wäre ohne die Schwächung des Euros durch die Südstaaten längst eingebrochen.
Also was soll das teutonische Gejammer, dass Deutschland für alles zu bezahlen habe.
Das Grundproblem ist die EU-Sturheit, alles auf biegen und brechen linear zu erreichen.
Die Amerikaner haben aus der Geschichte gelernt, dass man Ziele unter Umständen besser
erreicht, indem man auch mal einen Schritt zurück geht, um dann besser organisiert vorzurücken.
Für die EU würde das bedeuten: Der Euro bleibt, doch für einzelnen Staaten gibt's spezifische Euros
mit Zinssätzen und eigener Nationalbank entwe

  • Andreas Hofstetter
  • 04.07.12 | 20:08 Uhr

Wie viele Spinner verkraftet die SVP? eine gute Frage! Herr Köppel meint, wie immer verharmlosend, wenn es um die SVP resp.seinen Mentor Blocher geht, es seien nur zwei und diese seien atypisch für die Volkspartei? Liest man die SVP devoten Kommentare hier und hört dem Chefeinheizer der Partei Mörgeli zu, dann kommt jeder wache Bürger zu einer total anderen Einschätzung! Dieser entgleisende Ton der Ausgrenzung und Stigmatisierung ist Kern der SVP! Die Frage, wie hoch das hirnlose Protestpotential ist, ist relevanter für die Demnokratie Schweiz!

  • Michael Hartmann
  • 04.07.12 | 19:18 Uhr

Vor zwei Wochen enthüllte die WOZ, dass Hermann Lei, Thurgauer SVP-Politiker, Rechtsanwalt und Schlüsselfigur in der Affäre Hildebrand, als verantwortliche Person für die Domain www.adolf-hitler.ch eingetragen war.

 
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