Editorial

Dichte-Stress

Die Schweiz sollte ihre Landesgrenzen wieder einführen. Um offener zu werden.

Von Roger Köppel

Die politischen Signale der letzten Woche sind verwirrend. Driftet die Schweiz nach rechts? Oder verfestigt sich die linke Sehnsucht nach mehr Staat und weniger Freiheit? Für den Rechtsruck spricht die Tatsache, dass sich über alle Parteien hinweg eine deutlich skeptischere Haltung gegenüber der ungebremsten Zuwanderung manifestiert. Im Nationalrat wurden die Asylgesetze verschärft.Über die Bande ferngesteuert von der SVP, setzten sich diesmal vor allem CVP und FDP in Szene. Aber auch das linke Spektrum rückt ausländerpolitisch nach rechts. Es mehren sich die Stimmen bei den Grünen und der SP, die von den negativen Auswirkungen der Migra­tion sprechen. Die Skepsis deckt sich mit weitverbreiteten Stimmungen in der Bevölkerung.

Auf der anderen Seite: Das letzte Abstimmungswochenende brachte eine ganze Reihe ernüchternder Ergebnisse aus freiheitlich-markt­wirtschaftlicher Sicht. Längere Ladenöffnungszeiten wurden abgeblockt. Steuersenkungen für Unternehmen kamen nicht durch. Im Gesundheitswesen setzte sich eine Art griechische Konsummentalität insofern durch, als die Leute nicht bereit waren, einen Aufpreis für die gänzlich freie Arztwahl zu ­bezahlen. Man will das bestmögliche Angebot zu Preisen, die erklärtermassen nicht kosten­deckend sind. In mehreren Kantonen wurde schliesslich die Vergabe von Bauland eingeschränkt oder mit zusätzlichen Abgaben belastet, Heimatschutz auch hier.

Nennen wir es den «Ich will meine Ruhe haben»-Effekt. Die Schweizerinnen und Schweizer scheinen, wenn wir es denn richtig interpretieren, unter Dichte-Stress zu leiden. Man spürt das Gedränge in den Zügen, auf den Autobahnen und im Wettbewerb um Arbeitsplätze. Kürzlich erklärte mir der Mitarbeiter eines liberalen Schweizer Think-Tanks, wa­rum er gegen längere Ladenöffnungszeiten sei: Er wohne in der Nähe eines Restaurants, es ­herrsche täglich Lärm bis zehn Uhr abends, ­irgendwann müsse genug sein. An der Glarner Landsgemeinde entzündete sich vor ein paar Wochen eine intensive Debatte an der Frage, ob man an gewissen Feiertagen nicht auch private öffentliche Partys und Ladenöffnungen zulassen solle. Keine Chance: Das Argument, es brauche Inseln der Ruhe, setzte sich durch.

Täuscht der Eindruck, oder sucht die Schweiz zusehends politischen Schutz vor den Nebenwirkungen einer allzu liberalen Einwanderungspolitik? Schutz vor Lärm, Zubetonierung und mehr Wettbewerb? Das würde immerhin den scheinbaren Widerspruch zwischen (rechter) Härte in Ausländerfragen und (linker) ­Abwehr von marktwirtschaftlichen Libera­li­sierungen erklären. Linke wie rechte Politiker sind sich seit Monaten darin einig, dass «Lohn­dumping» im Gefolge der offenen Grenzen entschieden zu bekämpfen sei, obwohl die Personenfreizügigkeit doch nicht zuletzt deshalb installiert wurde, weil sie durch mehr Konkurrenz die Lohnkosten drückt. Wie die Weltwoche seit Monaten besorgt berichtet, breitet sich in unserer Wirtschaft unkrautmässig ein Geflecht von Gesamtarbeitsverträgen aus, die eine der wesentlichsten Qualitäten unseres wirtschaftlichen Erfolgsmodells zerstören: den freien Arbeitsmarkt.

Früher gab es Grenzen, die den Zustrom in die Schweiz regelten. Es waren keine Betonmauern, sondern beidseits durchlässige Membranen, die wir je nach Aussendruck selber steuern konnten. Die Festigkeit der Aussengrenzen produzierte Freiheit im Innern. Klare Grenzen haben eine beruhigende Wirkung, weil sie Verantwortungen klären und Dinge ordnen. Meistens fängt das Unheil dort an, wo Grenzen verschwimmen oder aufgehoben werden. Genau dies beobachten wir in der Schweiz: Der durch die Grenzöffnung verursachte Migra­tionsstress produziert antifreiheitliche Reaktionen. Neue schlechte Grenzen werden errichtet, weil die alten guten beseitigt wurden.

Immer neue Verbote, Einschränkungen und Behinderungen werden populär. Wirtschaft­licher Wettbewerb soll politisch abgemildert werden. Die Forderung nach Mindestlöhnen und Kündigungsschutz gewinnt an Boden. In der Asyldebatte verschärft sich der Ton. Das ­alles sind allergische Reaktionen, zum einen auf die Nonchalance unserer Asylbehörden, vor allem aber auf die unbedachte Öffnung der Grenzen im Namen des freien Personenverkehrs. Der vorgebliche Nutzen ist längst relativiert: Was bringt uns der Zugang zu den europäischen Arbeitsmärkten, wenn unsere Unternehmen nicht von den tieferen Löhnen profitieren ­dürfen? Was bringt uns die scheinbare Liberalisierung der Migration, wenn der Schweizer Arbeits­markt durch Gesamtarbeitsverträge im Gegenzug immer unfreiheitlicher wird? Die Öffnung gegen Europa wird durch Überregulierung im Innern und durch Abschottung ­gegenüber dem nichteuropäischen Ausland erkauft. Die Schweiz sollte ihre Landesgrenzen wieder einführen – um offener zu werden.

Unglücklich war die Kommunikation der Nationalbank (SNB) letzte Woche gegenüber der Grossbank Credit Suisse (CS). Traut man den Experten, hat die SNB-Spitze mit ­ihrer Kritik an der zu geringen Eigenkapitalausstattung der Grossbank vermutlich sachlich recht. Auch unsere Banken dürften für die denkbaren Stürme der Weltwirtschaft noch nicht aus­reichend abgefedert sein. Die Frage aber stellt sich: Muss die Kritik denn so brachial, so schulmeisterlich, so öffentlich und, wie man hört, ohne vorherige Absprache mit den Beteiligten verbreitet werden? Hätte die SNB nicht subtiler vorgehen können, ohne einen Kurssturz bei den CS-Aktien zu verursachen und damit die Bank zu beschädigen, aber auch sich selbst? Notenbanken sollten besonnen wirken und nicht den Eindruck erwecken, sie handelten panisch. Sie sollten auch nicht dem Gerücht Nahrung geben, sie würden laut kommunizieren, weil ihre Ratschläge sonst nicht gehört würden. Wenn sich die Schweizerische Nationalbank nicht mehr durch stille Töne Gehör verschaffen kann, dann hat sie ein Problem. ­Ihre scharfe Beanstandung der CS schlägt auf die SNB zurück: Der forsche Vorstoss hat Un­sicherheit gesät und Spekulationen entfacht. Das bringt nichts und schadet dem Anliegen.

Nur eine Fussnote zur Euro-Krise: Spanien leide, heisst es, an der harten, von Deutschland und der EU auferlegten Spar­politik. Die Frage aber lautet: Wo genau hat Spanien gespart? Antwort: Nirgends. Im ­Gegenteil. Die Staatsausgaben zwischen 2007 und 2011 sind um dreizehn Prozent gestiegen. Sie sind heute doppelt so hoch wie zur Jahr­tausendwende. Auch stieg der Anteil der Staatsausgaben am Bruttosozialprodukt massiv. ­Warum? Die Spanier haben zwischen 2008 und 2009 eines der weltweit grössten Konjunkturpakete lanciert – mit der Folge, dass vor allem die Staatsausgaben und die Schulden explosionsartig wuchsen. Noch geht Spanien nicht am Sparen zugrunde.

Kommentare

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  • Paul Keller
  • 02.07.12 | 19:24 Uhr

Herr Zweiacher, damit bin ich einverstanden.

  • Marco Bless
  • 02.07.12 | 03:56 Uhr

Als was würden Sie sich denn bezeichnen, Bruno Mair? Als einen, den man ernst nehmen muss? Mit Verhaltensankündigungen mit einer Halbwertszeit von 4 Wochen?

  • Marco Bless
  • 02.07.12 | 03:53 Uhr

Schlammschlacht, Herr Zweiacher? ;-) Tja, dem Hofstetter sind Begriffe wie Rechtsstaat, Anstand und Toleranz auch nur gerade dann geläufig, wenn sie seinen Zwecken dienen. Man muss ihn einfach gelegentlich daran erinnern, wenn er wieder mal mit Speichel vor dem Mund auf seine Gegner schiesst.
Menschen, die denken können, prangern normalerweise auch nicht genau das an, was sie selbst dauernd verbrechen. Oder es fehlt ihnen an der Selbstwahrnehmung, ein verbreitetes Problem der linken Hasstiradenverbreiter.

  • Romano Zweiacher
  • 01.07.12 | 22:16 Uhr

Herr Keller, ich fühle mich nicht betroffen. Allerdings habe ich was gegen Vorurteile. Reflektion ist führwahr etwas sehr wichtiges. Doch wer reflektiert, kommt nicht drumherum zurück zu schauen. Wohl oder übel.
Erfahrung ist nicht vorschnelles urteilen, doch manchmal halt unangenehm für jene, die sie noch nicht haben.
Respekt gebührt auch denen, die nicht gleicher Meinung sind. Auch wenn diese die Politik der SVP gutheissen.

  • Paul Keller
  • 01.07.12 | 14:52 Uhr

Herr Zweiacher, ich habe meinen Post 1x gesendet. Warum dieser nund 3x gepostet wurde; das Spekulieren überlasse ich Ihnen. Schritt zurück alleine reicht nicht, Selbstreflexion ist auch unerlässlich. Sie neigen dazu vorschnell zu urteilen. Sie haben recht, niemand verteidigt Herrn Müller, jedoch scheint mir, nach Ihren Reaktionen, dass Sie sich betroffen fühlen. Weshalb? Wie gesagt, dass Spekulieren überlasse ich Ihnen.

  • Romano Zweiacher
  • 30.06.12 | 15:22 Uhr

. . . und bezüglich des Anstands, gehört zumindest ein "Hr." als Minimum von Respekt zur Anrede, Herr Hofstetter. Bezüglich "rückwärts"! Nichts gegen Evolution, aber ohne dass man nicht ab und zu einen Schritt zurückgeht oder zumindest zurückdenkt, geht nichts. Das Leben ist keine Einbahnstrasse, Politik auch nicht. Das vergessen oft junge, unerfahrene meist linksgrüne Leute. Sie wollen keine Erfahrungen hören. Wenn diese von einem SVP Politiker kommen verweigert man sogar ein Zuhören. Vorurteile als Verhinderung von geistiger Evolution könnte man auch sagen.

  • Bruno Mair
  • 30.06.12 | 11:27 Uhr

Lips verteilt hier Rundumschläge mit "bekennende Antirassisten". Wäre mal interessant als was er sich selbst bezeichnet. Dazu fehlt ihm wohl der Mut dazu!

  • Romano Zweiacher
  • 30.06.12 | 11:05 Uhr

Da habe ich ja ins Schwarze getroffen. Hr. Keller sendet seinen Kommentar gleich dreimal. Mein Wissen kommt übrigens von Direktbetroffenen! Auch wurde Hr. Müller hier nie verteidigt.

HR. Hofstetter, mein "Zensurversuch" bezieht sich auf Anstand u. Grenzen. Genau solches erwarten sie ja auch. Bei Hr. Müller z. B., der diese eindeutig überschritten hat. Ihre permanenten Angriffe auf alles was SVP ist, zeugen gerade von mangelnder Toleranz, Plurität, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Was sie von Anderen Verlangen gilt nicht für sie selbst. Eine beliebtes Verhalten, oft auch bei Linken.

  • Paul Keller
  • 29.06.12 | 12:03 Uhr

Herr Zweiacher, woher wissen Sie denn über Nazimethoden oder ein Rechtsradikales System ausser aus TV und Büchern? Sind Sie total überrascht, über die Äusserungen des Herrn Müllers gegen Ausländer, den Islam und gegen Frauen? Das nennt man Hetze gegen andere auf tiefstem Niveau und hat mit Rechts oder Links nichts zu tun. Wenn Sie sich mit der Kristallnacht gut auskennen, dann sehen Sie hier auch die Parallelen zum Auftakt. Es werden Gruppen denunziert, für das Unwohl der Bevölkerung verantwortlich gemacht und der Volkszorn auf sie gelenkt. Wenn das keine Nazimethode ist...

  • Andreas Hofstetter
  • 29.06.12 | 11:28 Uhr

Zweiacher - schauen Sie wieder mal in den Spiegel anstatt hier ihre peinlichen Zensurversuche zu Copy Pasten! Rechtsextreme outen sich immer damit, dass ihnen Worte wie Pluralität, Demokratie, Rechtsstaat, Toleranz usw. total fremd sind. Und ob und von was ich eine Ahnung habe, überlassen Sie bitte mir! Und Menschen die denken können, wissen auch was Anstand ist und entwickeln sich intellektuell evolutionär und nicht rückwärts!

  • Paul Keller
  • 29.06.12 | 11:02 Uhr

Herr Zweiacher, woher wissen Sie denn über Nazimethoden oder ein Rechtsradikales System ausser aus TV und Büchern? Sind Sie total überrascht, über die Äusserungen des Herrn Müllers gegen Ausländer, den Islam und gegen Frauen? Das nennt man Hetze gegen andere auf tiefstem Niveau und hat mit Rechts oder Links nichts zu tun. Wenn Sie sich mit der Kristallnacht gut auskennen, dann sehen Sie hier auch die Parallelen zum Auftakt. Es werden Gruppen denunziert, für das Unwohl der Bevölkerung verantwortlich gemacht und der Volkszorn auf sie gelenkt. Wenn das keine Nazimethode ist...

  • Paul Keller
  • 29.06.12 | 09:59 Uhr

Herr Zweiacher, woher wissen Sie denn über Nazimethoden oder ein Rechtsradikales System ausser aus TV und Büchern? Sind Sie total überrascht, über die Äusserungen des Herrn Müllers gegen Ausländer, den Islam und gegen Frauen? Das nennt man Hetze gegen andere auf tiefstem Niveau und hat mit Rechts oder Links nichts zu tun. Wenn Sie sich mit der Kristallnacht gut auskennen, dann sehen Sie hier auch die Parallelen zum Auftakt. Es werden Gruppen denunziert, für das Unwohl der Bevölkerung verantwortlich gemacht und der Volkszorn auf sie gelenkt. Wenn das keine Nazimethode ist...

  • Romano Zweiacher
  • 28.06.12 | 16:52 Uhr

Hr. Hofstetter, sie sollten sich etwas mässigen. Sie reissen hier das Maul auf, (braune Radikalrezepte, Nazimethoden etc.)! Sie haben keine Ahnung was Nazimethoden oder ein Rechtsradikales System überhaupt bedeuten. Was sie wissen haben sie aus Büchern und vom TV. Sie haben keine Ahnung was ein Linksradikales System überhaupt anrichten kann. Sie sollten hier nicht so viel Wind machen, es gibt noch Leute die haben Hitler selbst erlebt und lesen mit grossem Interesse die WW. Sie vertreten keine radikalen Meinungen wie sie!

  • Andreas Hofstetter
  • 28.06.12 | 12:09 Uhr

Auch im französischen Exil hinterlässt man Spuren Lips und wer Nazigedankengut verteidigt, der wird im Radar erfasst, gleich welchen Ortes. Sie sind ja nicht der einzige der hier dauernd braune Radikalrezepte von sich gibt. Das zeigt einmal mehr wo dieses Blatt steht. Wer solche Einträge publiziert, die Vergleiche mit dem grössten Verbechen der Menschheit verteidigt und auch noch die Frechheit hat, die anzuprangern, die das monieren!!! der hat sich definitv aus der Demokratie und dem Rechtsstaat verabschiedet!

  • Clabbermann Jean-Paul
  • 27.06.12 | 21:18 Uhr

@Selk: Was haben Prof. Sinns Thesen zum Euro mit den Grenzen zu tun?

  • Clabbermann Jean-Paul
  • 27.06.12 | 21:17 Uhr

@Selk: Die beiden von Ihnen geschilderten Phänomene (Einkauf der Ch. in Dtl und dt. 1-Euro-Jobber in der Ch.) sind nur im direkten Grenzgebiet, also in - zumindest aus dt. Sicht - minimalem Umfang vorstellbar. Die Auswirkungen sind gesamtstaatlich gesehen vernachlässigenbar.

  • Clabbermann Jean-Paul
  • 27.06.12 | 21:02 Uhr

@Lips: Sie fragen, was ich sagen würde, wenn 2,5 Mio. SChweizer nach Deutschland kommen würde. "Willkommen!" Etwas Besseres kann uns doch gar nicht passieren, als die absehbaren demografischen Probleme mit gut ausgebildeten, deutschsprachigen, kulturell und religiös verwandten und auch optisch nicht unterscheidbaren Zuwanderern zu lösen. Das gilt selbst dann, wenn sie aus der Schweiz kommen ;-).
Trotz Studiengeb. etc. gehe ich mal davon aus, dass Schulen und Universitäten auch in der Schweiz mit Steuergeldern gefördert werden. DA sparen Sie, lieber Lips.

  • Romano Zweiacher
  • 27.06.12 | 19:27 Uhr

@hofstetter

so viel ich hier gelesen habe, verteidigte noch niemand Hr. Müllers Aussage. Ausser ihren primitven Provokationen hat sich noch gar niemand diesem Thema angenommen. Welches übrigens auch nicht dass dieses Blocks ist.

  • George Lips
  • 27.06.12 | 18:49 Uhr

Hofstetter. Sie ignorieren gerne Fakten, wie mir scheint.Vorfälle der linken Szene sind um den Faktor 10 häufiger, als der rechten Szene. Bis heute ist kein einziges Delikt an SVP Mitgliedern, deren Häuser oder deren Institutionen geklärt und gerichtlich mit Strafen
geahndet worden. Kein einziges. Richter, Polizeiführer sind schwergewichtig links und lachen klammheimlich, wenn's die SVP trifft.Sie gehören dazu.Obwohl teleblocher wiederholt gehackt wird, war das noch nie ein Thema in der Anti-SVP Hetzpresse Tagesanzeiger.

  • George Lips
  • 27.06.12 | 18:43 Uhr

Dichtestress auf Internet(Twitter und so). Ich hoffe doch,dass die WW auf diesen idiotischen Spruch des Schulpflegers zurückkommt. Die allgemeine Hatz der Gutmenschen und die Meute der Antirassisten haben den Mann innert Stunden gepfählt.Schöne neue Welt der Gerechten.Wenn sie nur von ihren eigenen Schweinereien ablenken und sich zehntausendfach auf ein dummes Opfer stürzen können, dann sind sie seelig und schlafen gut.Manchmal wäre auch Schweigen gut, anstatt dieser geheuchelten Aufregung.

  • Andreas Hofstetter
  • 27.06.12 | 14:01 Uhr

Jeder der hier die belegten Naziaussagen des Herrn Müller, SVP Schulvorstand Kreis 7/8 in Zürich... verteidigt und verharmlost, der outet sich selber als Rechtsextremer! Dieser Vorfall und diese Entgleisung eines Rechtsextremen in der SVP ist leider kein Einzelfall und wird ein Problem bleiben, solange sich die SVP nicht deutlich gegen rechts abgrenzt und selber das extremistische Vocabulaire durch ihre Protagonisten pflegt. Wer Ausgrenzung, Verhöhnung und einseitige Propaganda zum Kern der eigenen Politik macht - SVP, der zieht genau diesen rechtsextremen Flugsand immer wieder an!

  • Romano Zweiacher
  • 27.06.12 | 11:45 Uhr

@ Hans-Rudolf Schneider.

Danke für die Blumen Herr Schneider. Von "Gestern" hat auch Vorteile. Mann hat mehr Erfahrung und weiss etwas mehr, vor allem wie viel Aufwand es für die meisten Bürger gebraucht hat, damit ihr Jünglinge von heute ein so komfortables Leben führen könnt. Man lässt sich auch nicht so leicht täuschen. Man trägt sorge zu CH! Dass Hr. Schneider, hatt zum Glück auch ein Beachtlicher Teil der Jugend gemerkt.

  • Romano Zweiacher
  • 27.06.12 | 10:57 Uhr

Hr. Hoftetter, bleiben sie doch beim Thema. Bei der ersten Gelegenheit poltern sie wieder gegen die SVP. Dass die SP z.B. kommunistisch gesinnte Geister anzieht und dass die linksradikale Szene mit ihr sympathisiert, haben wir von ihnen noch nie gehört. Da sie als selbsternannter Liberaler auf so einseitigem Geleise fahren, spricht nicht für ein "hohes geistiges Niveau". Linksradikale Aktionen werden von den linksgrünen Regierungen in den Städten (Tschäppat etc. )toleriert.
Wir alle können sehr froh sein, dass die Rechtsradikale Szene sich ruhig verhält, bei dieser Chaossituation in CH+EU.

  • Andreas Hofstetter
  • 26.06.12 | 18:43 Uhr

...Dichte Stress bei der SVP ... hat aber ziemlich gedauert, bis die SVP sich von diesem Nazi getrennt hat! Parteivorstand der SVP Stadt Zürich und in der Schulpflege Kreis 7 und 8 Stadt Zürich. Diese Partei hat sich noch nie offiziell nach rechts angegrenzt und zieht immer wieder Nazis in ihren Reihen an! Kein Wunder solange diese Partei nicht auf den Boden der Realität zurückkommt und ehrliche, faktenbasierte Politik macht!


http://www.svp7.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=68&Itemid=77

  • George Lips
  • 26.06.12 | 18:29 Uhr

@clabbermann:Sie verwechseln da etwas.Wenn Sie behaupten, dass die Schweiz von Ausbildungskosten der Deutschen profitieren, möchte ich klarstellen, dass das möglicherweise der Falle ist bei den Arbeitgebern.Nicht zu verwechseln mit den ordentlichen Einwohnern, die letztendlich immer die Rechnung bezahlen.Deutsche sind einfach masslos im Verhalten zur Schweiz und überschwemmen uns. Wenn wir hier 250'000 Deutsche haben, bei total 8 Mio.Einw.Was würden Sie denn sagen, wenn 2,5 Mio. Schweizer in Deuteschland eingewandert wären?Zahlen vergleichsweise.Sofort neue Anti-Schweizer Gesetze konstruieren.

  • Rainer Selk
  • 26.06.12 | 18:11 Uhr

@clabbermann. Darf ich Sie auf den nachstehenden Link Ihre Landsmannes Sinn verweisen. Wer nun immer noch von 'Profiteuren' spricht, sollte sich das anschauen. Sehr sachlich und vollkommen korrekt.

http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/504320

  • Marc Schinzel
  • 26.06.12 | 18:08 Uhr

Es wurde hier schon erwähnt: Es ist unredlich, Spanien eine fehlende Sparpolitik vorzuwerfen. Diese setzte erst mit der neuen konservativen Regierung Rajoy im Jahr 2012 ein, und zwar durchaus ernsthaft. Dass die vergangenen Defizitsünden der sozialistischen Regierung Zapatero, die zuvor acht Jahre lang an der Macht war, nicht umgehend ungeschehen gemacht werden können, ist offensichtlich. Faktentreue wäre auch für den Chefredaktor der WW angezeigt. Wer nur die Hälfte sagt, unterschlägt die andere Hälfte und sagt damit die Unwahrheit.

  • Renato Neidhart
  • 26.06.12 | 17:37 Uhr

@Clabbermann. Würde D eine ordentliche Finanz- und Steuerpolitik betreiben, würden die guten Leute nicht in Scharen abhauen und anderswo ihr Glück versuchen. Das gilt für die guten Leute und das gilt auch für das Geld.

Man muss das Problem schon von der Ursache her lösen und nicht über die Folgen jammern.

  • George Lips
  • 26.06.12 | 16:47 Uhr

@clabbermnann:Sie und viele einseitig Informierte gehen davon aus, dass wir ausl. Steuerhinterzieher mit ihrem Geld über die Grenzen getragen haben. Das Gegenteil ist in vielen Fällen der Fall.Ausl. Steuerhinterzieher könnte man auch wegen Anstiftung zur Hinterziehung rechtlich belangen.In meiner beruflichen Tätigkeit habe ich mehrmals Anträge von Deutschen Immobilienkäufern zur Steuerhinterziehung abschlägig beantworten müssen.Mir eben sind unsere Steuergesetze primär für uns Schweizer gemacht und da gilt eben Vertrauen in den Steuerzahler und Bürger.Der Missbrauch liegt beim Ausländer.

  • George Lips
  • 26.06.12 | 16:40 Uhr

@clabbermann:1.Sie gehen davon aus, dass die Besten kommen. Ich gehe davon aus, dass nur diejenigen kommen, die man in ihrem Heimatland nicht gebrauchen kann.2.Alle Zuwanderer erhalten von uns ein Riesengeschenk. Ohne Eintrittsgebühr können sie unser teures Gesundheitssystems mitbenützen, nach Bezahlung von nur einer Prämie. Einer Familie mit 2 Kindern werden so bei Einwanderung 150'000.- Franken KK-Prämien erlassen, die sie nie mehr nachbezahlen werden.Bei 600'000 Zuwanderern (netto) seit 2000 kostetet uns das ca. 20 Milliarden,die wir Eingesessenen auch noch mitbezahlen.

  • Rainer Selk
  • 26.06.12 | 16:34 Uhr

@Clabbermann. D hätte die Aerzte zur Bezahlung von Studiengebühren zwingen können bzw. zur Rückzahlung der Ausbildung.

Da wir freien Personenverkehr und freien Niederlassungsverkehr haben, gehen auch die 1 EURO Jobs dahin, wo sie Geld verdienen: in die CH.

Soll ich sagen: sind Sie froh, dass wir D diese Fälle abnehmen und D keine Sozialkosten entstehen + die CHs in D einkaufen?

D muss den Menschen attraktive Bedingungen bieten, dann gehen die auch nicht weg. Profitieren tun also zuerst die Betroffenen + Stellen für die müssen auch vorhanden sein. Alles andere ist schlicht Blödsinn.

  • hans-rudolf schneider
  • 26.06.12 | 06:59 Uhr

@Romano Zweiacher, Herr Zweiacher, das EMD gibt es seit 1998 nicht mehr, sie scheinen nicht auf dem Laufenden zu sein. Auch ihre restlichen Aussagen scheinen von GESTERN zu sein. Bitte zuerst informieren dann schreiben....

  • Clabbermann Jean-Paul
  • 25.06.12 | 21:17 Uhr

@Lips: Wofür sollten wir uns bedanken? Im Gegenteil sollte sich die Schweiz bedanken, dass wir dt. Steuerzahler die Ausbildung der Ärzte, Ingenieure usw bezahlt haben, die nun bei Ihnen arbeiten und Steuern zahlen. Gehen Sie davon aus, dass die Ausbildung eines Facharztes den dt. Steuerzahler 180 000 Euro kostet. Bitte rechnen Sie doch mal die Ersparniss der Schweiz aus. Da profitiert die Schweiz mal wieder von ihrem großen Nachbarn, dessen Steuerhinterziehern sie zum eigenen Vorteil so gerne hilft. Ich sag nur: Gerngeschehen! Das halten wir aus, genauso wie die Daurkritik aus der Ch.

  • George Lips
  • 25.06.12 | 17:08 Uhr

Unsere "Regierer" haben entweder Angst vor Brüssel (überflüssig, ist ein Papiertiger)oder sie arbeiten halt Hand in Hand mit Arbeitgebern (Tourismus).Dabei bin ich überzeugt, dass es Rouristen schätzen würden, hätten wir wieder Grenzkontrollen.Vor Aufgabe dieser Kontrollen wurden 60'000 Personen zurückgeschickt!Die Kriminalität hat sich lt.Vimentis u.a.Quellen in wenigen Jahren verdoppelt und muss wieder reduziert werden, um jeden Preis.

  • George Lips
  • 25.06.12 | 17:03 Uhr

@Clabbermann.Nehmen Sie zur Kenntnis dass die Schweiz das globalisierteste Land der Welt ist.Kein Land hat per capita soviele Multis, die CH-Firmen beschäftigen im Ausland 2,5 Mio Arbeitnehmer, neben den 2 Mio. Eingewanderten.//Geldüberweisungen von Arbeitnehmern ins Ausland: 1.USA: 52 Mio, 2.SAudi Arabien 27.Mio., 3.SCHWEIZ: 22 Mio. 4.Russld. 19 Mio, 5. Deutschl.16 Mio.Seit 2000 hat die Schweiz 600'000 Pers.netto aufgenommne, viele davon entlasteten die Arbeitslosenstatistiken der EU-Länder, vor allem Deutschlands.Und niemand sagt danke.

  • Rainer Selk
  • 24.06.12 | 20:40 Uhr

Das Herumreiten auf BR Maurer ist bigott. Erinnern wir uns an BR Leuthardt, die sich gegenüber dem Band. Wttmbg.-MiPri ähnlich äusserte. Kaum eine Reaktion. Wer heute noch in DIESE EU der Finanzjongleure will, hat wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank.

  • Romano Zweiacher
  • 24.06.12 | 12:39 Uhr

ABR CHB und die SVP sind DIE starke Bewegung der es bis heute zu verdanken ist, dass CH nicht im Schlamm der EU untergeht. Alle Hartmanns, Hoftetters Clabbermanss usw. hier in den Blocks sind Angehörige einer Armee, welche mit gütiger Mithilfe der Mainpresse, die grösste Schmieren-und Schlammschlacht seit der Koppaffäre führt. Sie sind jedoch nur kleine "Infanteristen" die planlos um sich schiessen.
Viel gefährlicher sind die lügenden Führungskräfte. Levrat, Markwalder, EWS, Darbellet usw.! Mit ihren „Unteroffizieren“ Wehrmuth und Roth sowie einer Grosszahl von Chefbeamten in Bundesbern.

  • Clabbermann Jean-Paul
  • 24.06.12 | 11:56 Uhr

Nachtrag an Herrn Bless: Mein Handtuch werden Sie auf keinem Schweizer Liegestuhl finden, mein Geld auf keiner Ch. Bank - aber an meinem Handgelenk tickt eine Schweizer Uhr. Um die wär es wirklich schade, wenn Sie die Grenzen schließen würden ;-)!

  • Clabbermann Jean-Paul
  • 24.06.12 | 11:53 Uhr

Lieber Herr Bless, offenbar ist bei Ihnen angekommen, was ich meinte: Es ist ein Geben und Nehmen - auch mit Blick auf Grenzen und Freizügigkeit. Niemand kann nur Vorteile, aber keine Nachteile für sich fordern. Es wird Ihnen schwer fallen, mit Zimbabwe zu handeln, ohne Ihre Waren über EU-Gebiet zu transportieren. Welche Interessen Dt./EU ggü. der Schweiz hat, haben Sie bereits treffend aufgezählt. Insgesamt ist klar, dass die EU eher ohne Schweiz kann als umgekehrt. Den Hinweis mögen Sie arrogant finden, aber die (auch geografische) Realität auszusprechen ist in einer Diskussion nunmal nötig.

  • Marco Bless
  • 24.06.12 | 01:31 Uhr

Hier ein Link zu einer nicht repräsentativen Umfrage in Sachen "Randmeinung"...
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Von-einem-Bundesrat-erwarte-ich-mehr-Stil--14538213#talkback

Ich unterstelle, dass nicht nur Randgruppen Boulevardzeitungen lesen.

  • Romano Zweiacher
  • 23.06.12 | 23:15 Uhr

Hr. Clabberann
Bezüglich "Randmeinung" gegenüber EU lasse ich sie in ihrem Glauben. Die Schweiz hat sehr gute internationale Verträge. Es würde alles sehr gut funktionieren. EFTA- und Wirtschaftsverträge mit allen internationalen Vertragspartnern. Die Bilateralen wären nur ergänzend notwendig gewesen. Doch "Links" lechzt nach Brüssel und steckte die Mitte mit diesem unnützen und gefährlichen Virus an. Leider mit Erfolg. Hier versucht die "Verwaltungsmacht" der Departements in Bundesbern (ohne EMD!) alles, um ins “EU-Verwaltungs-Paradies“ zu gelangen. Die Aussage von BRUM sei gelobt! In die EU?

  • Marco Bless
  • 23.06.12 | 22:42 Uhr

Handels- und Freizügigkeitsvorteile? Die sind wohl schnell aufgezählt.
Wie sieht es denn mit Handelsbilanzüberschuss aus, Clabbermann? Vielleicht sollten wir unsere Händel tatsächlich besser mit Zimbabwe abschliessen oder mit Asien, statt mit arroganten Deutschen.
Die Löcher der EU-Kassen dürften die dann auch im Alleingang finanzieren, unsere IWF-Milliarden sind eh für die Katz'. Die Alpenquerung der EU-Transporte über den Brenner gefiele uns Schweizern wesentlich besser als die verstopften Strassen, Stromspeicherung könnten wir auch selbst nutzen und Tücher auf Liegestühlen sind auch unnötig

  • Clabbermann Jean-Paul
  • 23.06.12 | 19:13 Uhr

Lieber Zweiacher, ich gehe mal davon aus, dass Ihre Haltung gegenüber der EU in der Schweiz eine Randmeinung ist. Ansonsten müsste ich nämlich dafür plädieren, dass sämtliche Handels- und Freizügigkeitsnvorteile, die der Schweiz im Umgang mit der EU eingeräumt werden, gestrichen würden. Die Schweiz würde dann - etwa bei Lebensmittelexporten, aber auch bei Visa-Vergabe,Einreise oder Bankgeschäften - behandelt werden wie z.B. Simbabwe. Daran kann der Schweiz als Insel in Europa aber kaum gelegen sein. Vielleicht denken Sie nochmal darüber nach, welche Vorteile offene Grenzen für Sie pers. haben.

  • Romano Zweiacher
  • 23.06.12 | 18:34 Uhr

Hr. Hartmann, ich denke sie sollten hier nicht mit Mutmassungen um sich werfen. Ich bezweifle, dass sie je mal Einsicht in die Personalpolitik der Ems-Chemie hatten. Dass die Schweiz seit der Öffnung der Landesgrenzen (damit erübrigt sich die Frage einer anders definierten Grenze) eine grössere Zuwanderung hat, auch aus Afrika, ist ausser Frage. Da überhaupt keine sorgfältige Kontrolle mehr möglich ist, sind ihre Zahlen auch nur Makulatur. Wie hoch die Zahl der illegalen Einwanderer in CH ist, kann niemand sagen. Es herrscht Chaos. Also Heute und Gestern ist auch von ihnen nicht berechenbar!

  • Marco Bless
  • 23.06.12 | 16:05 Uhr

Zitat Michael Hartmann: "Danken Sie den linken Politikern, die mit flankierenden Massnahmen den eigenen Markt wenigstens noch ein bisschen stärken."

lach.. das ist der Hammer. Nun sollen wir also den Linken noch dafür danken, dass sie das Elend politisch bewirtschaften. Die flankierenden Massnahmen bringen genau gar nichts. Das ist ein typisches linkes Theater; Volksritalin für die von ihnen betrogenen Arbeitnehmerschäfchen, die sie angeblich vertreten.

WEM haben wir denn die PFZ zu verdanken? Wollen Sie mir weismachen, es hätten vor allem rechtskonservative Wähler an der Urne zugestimmt?

  • Marco Bless
  • 23.06.12 | 15:52 Uhr

Ich staune über Ihre Sicht der Dinge, Hartmann. Wenn jeder Unternehmer an "billigen schnell verfügbaren Arbeitnehmern" interessiert ist... dann scheinen Sie mir offenbar zuzustimmen, dass das Gefasel von "dringend benötigter Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte" eben nichts weiter als ein schönes Märchen, bzw. eine hässliche Lüge ist. Netter ausgedrückt, ist die einzige "dringend benötigte Qualifikation" eben der niedrige Preis..
Ich hoffe für die Schweiz, dass es noch ein paar andere, echte Unternehmer gibt. Die denken etwas weiter als nur bis zur Nasenspitze.

  • Michael Hartmann
  • 23.06.12 | 09:08 Uhr

Geehrter Bless, den Anstieg von 8% in den 70ern bis zu 17% in den 90ern ist für Sie also 'kontrolliert'? Und das erst noch mit Bewilligungspflicht.

Der SVP-Blocher ist Unternehmer und interessiert an billigen schnell verfügbaren Arbeitnehmern. Und da hat ihm, meinen Sie, wirklich ein Amt jeweils Nein gesagt? Ich bewundere Ihren Glauben, geehrter Bless.

  • Michael Hartmann
  • 23.06.12 | 09:00 Uhr

Geehrter Zweiacher, Sie überschätzen Grenzen oder können Sie sich vorstellen, wie denn die Armen von Südafrika in die Schweiz kommen, wenn es denn wirklich 'Grenzen' nach Ihrer Definition gäbe?

Geehrter Zweiacher, es geht nicht um den Ausländeranteil, sondern um eine 'Masseneinwanderung' heute und gestern! Da seh' ich beim besten Willen keinen Unterschied.

  • Romano Zweiacher
  • 23.06.12 | 08:57 Uhr

Clabbermann. Wer denkt Globalisierung hätte was mit Beseitigung von Landesgrenzen und Völkerwanderungen zu tun, hat gar nichts begriffen. Grenzen waren Jahrtausendelang Garantie für Frieden. Grenzüberschreitungen für das Gegenteil. Wer glaubt, die unterschiedlichsten Menschen mit ihren ebenso unterschiedlichsten Bräuchen und Religionen seien einfach zu vermischen, ist nicht nur ein Traumtänzer! Die Entwicklung in Europa ist nicht ungefährlich. Seit die EU besteht, verursachen die Politiker nur noch eine Katastrophe nach der anderen. Die Folgen sehen wir heute in der Situation der EU!

  • Michael Hartmann
  • 23.06.12 | 08:52 Uhr

Geehrter Kohler, nicht die cosmopolitischen Politiker verkaufen unsere 'Werte' (übrigens gelten diese Werte auch für einen deutschen oder brasilianischen Menschen - wenn er denn gefragt wird), sondern der 'Marktzugang' fordert die Aufhebung von Selbstbestimmung. Danken Sie Nestle für den Demokratieverlust der Schweizer? Nein? Sollten Sie aber!

Danken Sie den linken Politikern, die mit flankierenden Massnahmen den eigenen Markt wenigstens noch ein bisschen stärken!

Sie bleiben wenigstens unterhaltsam, geehrter Kohler: 'auswandern'? Zu den afrikanischen, südamerikanischen Schuldenbaronen?

  • Markus Kohler
  • 22.06.12 | 22:39 Uhr

Liebe Christine ich muss Dir voll und ganz recht geben. Unsere "cosmopolitischen" Politiker verkaufen die Werte unserer Gemeinschaft zum Nulltarif.Familie,Demokratie und Selbstbestimmung werden wie "Perlen vor die Säue"geworfen.Fremdes Recht soll über uns bestimmen?Fremde Richter sollen unser Schicksal leiten?Doppelbürger,in der Schweiz lebend und Steuerpflichtig,sollen Steuern in Europa zahlen?Was laeuft schief in unserem Land?Wo sind die "gwehrigen"die den europäischen "Schuldenbaronen"die Stirn bieten?Bald mag ich nur noch auswandern,egal wohin,Hauptsache nicht mehr Schweiz!

  • Clabbermann Jean-Paul
  • 22.06.12 | 22:36 Uhr

Lieber Herr Köppel, beim Thema "Spanien" argumentieren Sie unter Ihrem Niveau: Spanien beginnt doch gerade erst mit der Sparpolitik, dann auf 2000 bis 2011 zu verweisen, ist unredlich argumentiert. Was glauben Sie, weshalb Merkel die Spanier so zum Sparen drängt?

  • Clabbermann Jean-Paul
  • 22.06.12 | 22:32 Uhr

Angesichts des Textes von H. Köppel und einigen Kommentaren hier stehe ich mal wieder verwundert vor der Tatsache, dass offenbar viele Schweizer glauben, die Globalisierung würde an ihren Landesgrenzen halt machen, wenn sie diese nur stark genug sichern. Eine sehr naive Weltsicht!
Dass das Abschotten der Grenzen im Übrigen dem Gedanken des hier immer so gerühmten Liberalismus komplett zuwiederläuft, erwähne ich hier nur am Rande. Zu Ende gedacht sind Ihre Thesen nicht, meine Herren.

  • Romano Zweiacher
  • 22.06.12 | 20:17 Uhr

... und bezüglich Grenzen. Wir hatten schon welche, Jahrhunderte lang, lange vor DDR Kuba und UDSSR! Ausser Europa haben alle Länder Grenzen! Völlig normal! mit Grenzen ging es auch Europa entschieden besser. Auch hier keine guten Argumente Hr. Hartmann!

  • Romano Zweiacher
  • 22.06.12 | 20:13 Uhr

Hartmann, Ihre Argumente ziehen nicht. Es ist klar, dass wir seit der PV eine unkontrollierte Masseneinwanderung haben, einen Ausländeranteil von über 30%. Das wollen eben viele Linksköpfe einfach nicht wahr haben. Das Volk schon! Sozialmissbräuche von Ausländern werden als "Einzelfälle" verharmlost. Beispiel aus der Nachbarschaft gefälligst: Sozialbezüger aus Albanien kauft neuen VW Golf. Eingelöst wird dieser vom "Kollegen"! Alles klar?!
Herr Blocher hat in seiner Amtszeit die Asylgesuche um über 40% reduzier, EWS um dieses wieder erhöht! Alles klar!?

  • Marco Bless
  • 22.06.12 | 19:52 Uhr

Allerwertester Herr Hartmann, wer sagt denn, dass früher alles soviel besser war? Anders gefragt, wenn es früher eben auch nicht besser war, muss man dann zwingend den eingeschlagenen falschen Weg fortsetzen und ihn durch eine PFZ zementieren, die eine frühere Bewilligungspflicht ersetzt und damit übrigens den Unterschied zwischen grenzenloser und kontrollierbarer Einwanderung manifestiert?

Ja, der SVP-Blocher. Er ist auch für das Waldsterben, den Blitzschlag und die Rotlichtverschiebung verantwortlich.

  • Michael Hartmann
  • 22.06.12 | 17:46 Uhr

Gibt es einen Unterschied zwischen 'grenzenloser Masseneinwanderung' und einer 'Masseneinwanderung'? Hatten wir bis 2002 eine Masseneinwanderung (Verdreifachung der Menschen in der Schweiz) und dann ab 2002 eine grenzenlose Masseneinwanderung (ein Viertel mehr Menschen in der Schweiz)? Sehen Sie, geehrter Bless, also war die Masseneinwanderung vor 2002 ja auch nicht notwendig, aber wir hatten Sie! Und das mit Ihrer Zustimmung, weil es früher ja so viel besser war!

Der SVP-Blocher holte auch vor 2002 Ausländer ins Land.

  • Michael Hartmann
  • 22.06.12 | 17:42 Uhr

Geehrte Christine, wenn schon Grenzen schaffen, dann richtig, à la DDR! Kuba oder UdSSR! Sie sehen, wie undifferenziert die Grenzenschaffer artikulieren und die geforderten Grenzen dann doch nicht gemeint sind! Grenzen sind nicht geschaffen, um das Elend aus dem Land zu halten - auch mit Grenzen gibt es Wege. Und wenn sie diese Wege weg haben wollen, dann beginnen Sie wieder von vorne zu lesen!

  • George Lips
  • 22.06.12 | 15:07 Uhr

Moody's hat mit seiner heutigen Abstufung der CS damit der SNB recht gegeben.Der Herr Brady Dougan sollte vielleicht einen Deutschkurs belegen, damit er nächstes Mal Thomas Jordan versteht. Ich bin zwar auch der Meinung, dass es Aufgabe der Finma gewesen wäre.Aber wenn die nicht wissen, was im Markt geschieht und sich nicht äussern, diese Papiertiger, dann muss die SNB halt reden.

  • Christine Joos
  • 22.06.12 | 08:09 Uhr

Organisationsform gäben. Diesen Zirkelschluss zu gehen bin ich nicht gewillt.

Es ist für jeden klar ersichtlich, dass dieser Weg Unzufriedenheit und Aufruhr bewirkt. Ich bin für die Willensnation und damit für Grenzen. Jeder, der Kinder erzieht, spricht von Grenzen setzen. Wozu? Damit nicht jeder seine Freiheit dahingehend missbraucht, dass er die des anderen einschränkt. Die Grenze einer Willensnation setzt sich Grenzen, damit sie nicht in Freiheit anderer Nationen verletzt, und sie setzt den anderen die Grenze, um nicht selber verletzt zu werden. Das ist die Basis für Problemlösungen.

  • Christine Joos
  • 22.06.12 | 07:55 Uhr

Gilt die Familie als Organisationsform, gilt logisch folgernd der Staat als willentliche Organisationsform für die erweiterte Gemeinschaft.

Mit der Auflösung der ursprünglichen Form der Familie - patchwork, gleichgeschlechtlich, alleinerziehend - geht die Auflösung des Staates einher. Das Aufheben der Grenzen und freie Migration sprechen dafür. Dabei lösen Völkerwanderungen das Oeffnen der Grenzen aus, und umgekehrt lösen offene Grenzen Völkerwanderungen aus.

Was passierte, wenn man das einfach weiter laufen liesse? Es würden sich wieder Gemeinschaften bilden, die sich eine

  • Marco Bless
  • 21.06.12 | 17:34 Uhr

Es gibt keine notwendige Zuwanderung aus der EU. Es gibt nur eine grenzenlose Masseneinwanderung.

Wenn Sie Angst vor Ueberalterung haben; freuen Sie sich doch auf die spätere Gesellschaft im Lebensabend. Da bleibt viel Gelegenheit, über die Politik zu schwadronieren.

  • Andreas Hofstetter
  • 20.06.12 | 21:46 Uhr

Es wäre auch der WW zu wünschen, dass sie endlich differenzieren kann zwischen wirtschaftlicher Migration aus dem Spüden, sog. Scheinasylanten und notwendiger Zuwanderung qualifizierter Kräfte va. aus der EU. Die Schweiz, die demograpisch überaltert wie ganz Europa - Durchschnittsalter 42, Schwellenländer knapp über 20 - ist auf Einwanderung angewiesen, sonst wird sie in weniger als 10 Jahren dort sein wo Japan mit einer total überalterten, geschlossenen Gesellschaft. Explodierende Sozialversicherungs- und Gesundheitskosten sind die Folge, resp. unterfinanzierte Sozialversicherungen.

  • Marco Bless
  • 20.06.12 | 21:13 Uhr

Der Eindruck täuscht wohl nicht. Ich gewinne den selben; die Politik der offenen Scheunentore ist das grosse Problem des Landes. Die Haupt- und Nebeneffekte davon sind zahlreich..
Wie bereits gesagt: am Ultraliberalismus verdienen die einen Geld mit der Einwanderung von Billigarbeitskräften, die anderen durch den Zuwachs an Konsumenten. Politisch profitiert die Linke durch den aufkommenden Wunsch nach regulatorischen "flankierenden Massnahmen" in sozialistischer Manier.

 
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