Bei der SVP ist, wie sich ein Nationalrat aus dem Kanton Zürich ausdrückt, «Feuer im Dach». Ein Kollege spricht gar von einer «Partei im Selbstzerfleischungsmodus». Seit der Wahlniederlage im Oktober ist die SVP aus dem Tritt. Die wählerstärkste Partei des Landes macht weniger durch inhaltliche Vorstösse als durch Affären und Streitereien von sich reden. Jüngstes Beispiel war das Theater um das Vizepräsidium. Aber auch bei der Wahl des neuen Fraktionschefs kam es hinter den Kulissen zu merkwürdigen Manövern, bei denen der Berner Nationalrat Rudolf Joder eine Hauptrolle spielte. Was ist los mit der SVP? Steuert die Partei auf eine ernsthafte Krise zu? Wie angeschlagen ist ihr Leader Christoph Blocher? Inlandchef Philipp Gut hat sich umgehört und mit Kritikern und Parteiexponenten gesprochen, in Bern, an der Basis und in Herrliberg.
In wenigen Tagen feiert die UBS das 150-Jahr- Jubiläum. Die ältere ihrer Vorgängerbanken, die Bank in Wintherthur, wurde 1862 gegründet, fusionierte 1912 mit der Toggenburger Bank zur Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG), die 1998 durch die Grossfusion mit dem Schweizerischen Bankverein (SBV) zur heutigen UBS mutierte. Viel Geschichte ist in dieser Bank, und doch waren immer Einzelpersönlichkeiten bestimmend für den Aufstieg des Finanzinstituts. Einer von diesen ist Alfred Schaefer, der wohl bedeutendste Schweizer Bankier des 20. Jahrhunderts, der nach einem bemerkenswerten Treffen mit Robert F. Kennedy die SBG zum Branchenprimus im Land der Banken gemacht hat. René Lüchinger ist den Spuren dieser aussergewöhnlichen Persönlichkeit nachgegangen. Teil 1 einer zweiteiligen Serie zum Jubiläum der Bank.
Monatshefte hat er gegen die zunehmende Staatsgläubigkeit gekämpft und sich dabei internationale Anerkennung erworben. Am Anfang seiner Laufbahn stand ein Militärunfall. Florian Schwab ist mit Nef über das Liberale Institut verbunden und kennt ihn seit etlichen Jahren. Er hat Robert Nef in dessen Haus in St. Gallen besucht. Anfangs wollte Nef allerdings auf ein nahegelegenes Restaurant ausweichen. Als dieses aber geschlossen hatte, lud er den Weltwoche-Journalisten in sein Einfamilienhaus im Grünen ein. Der Einblick in das Leben des Publizisten wurde noch etwas persönlicher.
80,8 Millionen Franken an Subventionen erhält das Opernhaus Zürich jährlich. Damit wird durch den Steuerzahler ein System gefördert, in dem gewisse Starsänger und -dirigenten mehrere zehntausend Franken verdienen – pro Vorstellung. Auch unbekannte Solisten erhalten an grossen Häusern Abendgagen von einigen tausend Franken. Das Klassik-Geschäft ist allerdings gänzlich intransparent, über die ansehnlichen Löhne von Chefdirgenten, Intendanten und Solisten erhalten nicht einmal Politiker Auskunft. Kulturredaktor Rico Bandle bringt Licht in eine Kunstsparte, die das Geld magisch anzieht.













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