Editorial

Wegelin

Die zerstörte Bank scheint nichts Widerrechtliches getan zu haben. Enttäuschung über die USA.

Von Roger Köppel

Vertiefte Recherchen der Weltwoche lassen den Schluss zu, dass sich die kürzlich unter dem Druck amerikanischer Ankläger verkaufte Schweizer Privatbank Wegelin keine strafrechtlich relevanten Vergehen hat zuschulden kommen lassen. Weder nach amerikanischem noch nach schweizerischem Recht.

Die Bank wird von den Amerikanern beschuldigt, sich an einer conspiracy beteiligt zu haben, also an einer bandenmässigen Anstiftung amerikanischer Bankkunden zum Steuerbetrug. Letztlich hat der auf dieser Grund­lage entwickelte Klagedruck dazu geführt, dass die altehrwürdige Privatbank aufgetrennt und in Teilen verkauft werden musste. Die Drohung allein reichte, um den St. Gallern die Luft abzudrehen.

Nach Recherchen der Weltwoche gibt es bis heute keine Beweise, die eine Basis bilden könnten für den von den Amerikanern erhobenen Vorwurf der conspiracy. Um es in rechtlicher Hinsicht verständlich zu machen: Wenn der amerikanische Staat eine Schweizer Bank in Steuerdelikten vor den Richter bringen möchte, dann muss er ihr zwingend Anstiftung und aktive Beihilfe (conspiracy) zum ­Steuerbetrug und zu ähnlichen Vergehen nachweisen können. Gelingt ihm dies nicht, hat er keine Handhabe, gegen die Schweizer Bank vorzugehen.

Zum Vergleich: Der UBS konnten die US-Behörden stichhaltig nachweisen, dass sich die Bank aktiv an der Steuerumgehung von Kunden beteiligt hatte. Das bandenmässige Zusammenwirken zwischen Bank und US-Kunden liess sich zumindest in einigen Fällen beweisen. Nach unseren Informationen ist dies bei der Bank Wegelin nicht der Fall.

Was hat die Bank Wegelin getan? Sie hat in den Jahren 2008 und 2009 eine Reihe von US-Kunden unter anderem von der UBS übernommen. Nach unseren Recherchen hat sie sich nicht aktiv um diese Kunden bemüht. Sie scheint keine Amerikaner angeworben zu ­haben, es gab keinen speziellen US-Desk zur Betreuung von US-Kunden. Es lassen sich, soweit man das heute beurteilen kann, keine Hinweise finden, die zeigen würden, dass die Bank ­aktive Beihilfe oder gar Anstiftung zu Steuerdelikten gegeben hätte.

Gewiss: Es stimmt, dass Wegelin US-Kunden mit unversteuertem Geld annahm. Das mag unklug gewesen sein und politisch unsensibel vor dem Hintergrund der UBS-Affäre. Bevor man zu vorschnellen Verurteilungen greift, sollte man sich allerdings vor Augen halten: Nach Schweizer Recht ist es einer Bank verboten, zu Steuerdelikten anzustiften oder Beihilfe zu leisten. Die passive Annahme von unversteuertem Geld ist nach Aussage von Juristen weder in der Schweiz noch in Amerika verboten. Es gibt kein Gesetz, nach dem sich Wegelin strafbar gemacht hätte, und in Rechtsstaaten gilt nach wie vor der Grundsatz, dass es ohne Gesetz auch keine Strafe geben kann.

So verdichten sich die Hinweise, dass die Bank Wegelin zu Unrecht ins Visier der US-Behörden geraten ist. Pointierter ausgedrückt: Möglicherweise kam Wegelin nur deshalb unter Beschuss, weil die Amerikaner eine aggressive, sagen wir: imperialistische Auslegung der ­eigenen Steuergesetze vornahmen. Dass die Amerikaner dies taten, ist enttäuschend. Dass die Schweizer Behörden nichts dagegen unternahmen, ist erschütternd.

Der Bundesrat hat sich bisher im Wesentlichen darauf beschränkt, der enthemmten US-Justiz moralische Schützenhilfe zu gewähren. Finanzministerin Widmer-Schlumpf äus­serte sich schon im letzten Jahr kritisch über Schweizer Banken, die amerikanische UBS-Kunden aufgenommen hätten. Ihre Kollegen Schneider-Ammann und Leuthard verbreiten ebenfalls Verständnis für die skandalöse Neigung der Amerikaner, während Friedensverhandlungen den Schweizer Finanzplatz unter Feuer zu nehmen.

Chef-Unterhändler Michael Ambühl, beauftragt, mit den USA eine Gesamtlösung im Steuerstreit auszufechten, hatte bisher zwar keinen erkennbaren Erfolg, aber immerhin lässt er im Gespräch durchblicken, dass er die Angriffe weit fragwürdiger findet als seine Vorgesetzten im Bundesrat, die öffentlich die Schweizer Banken kritisieren und damit Ambühls Verhandlungsposition untergraben.

Das Unheimliche an den Vorgängen ist die schleichende Abwrackung von Rechtssicherheit und Bankkundengeheimnis in der Schweiz. Ohne dass die Stimmbevölkerung ­etwas dazu zu sagen hätte, werden vormals eherne Bestände unseres Rechtsstaats zu ­Grabe getragen. Die Behörden vermittelten phasenweise den Eindruck, als ob es sich bei den von uns jahrzehntelang gehätschelten US-Kunden um Schwerverbrecher handle, die man schleunigst auf einer Sondermülldeponie entsorgen müsse. Das abfällige Gerede über «amerikanische Steuerbetrüger», das bis hinauf in den Bundesrat gepflegt wird, ist eine Schutzbehauptung, die von der irritierenden Tatsache ablenken soll, dass die Regierung nichts dagegen unternimmt, wenn die US-Justiz auf dürrer Rechtsgrundlage einen Feldzug gegen den Schweizer Finanzplatz führt.

Natürlich ist die Frage nicht einfach zu beantworten, wie die Schweiz auf Drohungen der Supermacht Amerika reagieren soll. Die USA entwickeln eine zusehends abstossende Tendenz, ihr Recht grenzübergreifend anzuwenden. Erkennbar ist eine immer aggressivere Auslegung dessen, was eine Verletzung der amerikanischen Staatskassen bedeuten könnte.

Die Schweiz kann sich nicht mit Flugzeugträgern und Marschflugkörpern wehren, aber sie kann den eigenen Rechtsstandpunkt entschiedener zur Geltung bringen. Der Bundesrat muss sich spätestens jetzt geschlossen und einstimmig hinstellen. Jegliche Kritik an den ­eigenen Banken darf er privat äussern, aber ­sicher nicht öffentlich. Die Botschaft an die andern lautet, dass man es nicht dulden werde, dass die Amerikaner während der Verhandlungen weitere Banken attackieren. Der Zürcher Finanzprofessor Martin Janssen hat dazu bedenkenswerte Vorschläge eines Schutzschirms unter Beteiligung der Finanzmarktaufsicht und der Nationalbank entwickelt.

Wir wollen den Strafuntersuchungen nicht vorgreifen, aber nach heutigem Wissensstand sind wir mit der traurigen Tatsache konfrontiert, dass eine unbescholtene Schweizer Privatbank mit fragwür­digen Methoden kaputtgeklagt wurde, ohne dass sich die Schweiz dagegen zur Wehr setzte. Dass der Angriff ausgerechnet aus Amerika kam, betrübt ­alle, die in den Vereinigten Staaten, vielleicht ­naiv, den Inbegriff von Freiheit, Marktwirtschaft und Rechtsstaatlichkeit gesehen haben.

Kommentare

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  • Dan Werker
  • 08.02.12 | 16:27 Uhr

Es mutet reichlich seltsam, an wenn Personen (e.g. Hofstetter) welche sich für die Wahl charakterschwachen Regierungsmitgliedern (e.g. EWS) eingesetzt haben (bloss um den politischen Gegner zu demütigen), sich nun beklagen, dass der Bundesrat unsere Interessen nicht vertritt...

Egozentrik & fehlendes Rückgrad waren schliesslich just diejenigen Eigenschaften aufgrund welcher es EWS in den Bundesrat geschafft hat!

Das Problem liegt nicht darin, dass es solch schwache Politiker gibt, sondern darin dass diese in die Regierung gewählt werden.

  • George Lips
  • 06.02.12 | 17:18 Uhr

Heute beklagt sich Mme.Pécresse, eine ganz scharfe Finanzministerin von Sarkozy über das schweizerische Angebot, genannt Rubik.Sie berechnet in diesem Artikel, dass dieses Angebot, von Deutschland und England im Prinzip unterzeichnet, für Frankreich bedeute, dass der Staat weit schlechter wegkomme, als mit direkter Verfolgung franz. Steuerflüchtlinge. Gleichzeitg hat sie die Bussen beträchtlich erhöht. Mit Euro 1500.- warn die ja wirklich bisher "verschmerzbar".Frankreich will mehr und mehr nicht nur das Hemd und die Unterhosen der Wohlhabenden, sie wollen auch noch den Skalp.

  • George Lips
  • 06.02.12 | 17:11 Uhr

Kürzlich sah ich einen "Werbefilm" über Jersey. Darin warb ein staatlicher Finanzberater absolut unmissverständlich mit dem Satz: Wir haben Trusts, bei denen es absolut unmöglich ist, die begünstigte Person herauszufinden."Ich bin kein Finanzfachman, wundere mich aber schon, dass diese Konstrutkion in der Schweiz nicht angegeboten wird. Der Herr sagte dann auch beiläufig, sie erhielten Geld von Liechtensten, aus der Schweiz......Sind die so viel schlauer als die CH-Bankiers?Kaum zum glauben.Jersey war ein verlassenes Nest und soll jetzt als nichtknackbarer Bunker für 500 Milliarden dienen?

  • Rainer Selk
  • 06.02.12 | 08:52 Uhr

Geehrter Hartmann, na klar, Singapur wird nur darauf warten, von angebl. US Saubermännern angeklagt zu werden. Dabei hat die USA selbst genug Delawares im eigenen Land. Nein, die CH Regierung hat atatt sich eine langfristigen Vision mit Ableitung der dazu nötigen Politik zu bedienen, Tagespolitik betrieben.
Ob's stimmt oder nicht, in D wird bereits erneut Stimmung gegen die CH gemacht, wegen angebl. griechischer Vermögen hier, trotzdem man genau weiss, dass die längstens abgeflossen sind. Unsere Politiker verspielen die Interessen der CH, auch Ihre Hr. Steuerzahler! EWS limited!

  • Marco Bless
  • 06.02.12 | 00:04 Uhr

Herr Hartmann, ich kann Ihnen mit wenigen Worten erklären, warum "der Bundesrat für die 'Steuerhinterzieher' laufend die Kastanien aus dem Feuer holen muss"...

Unsere Regierung hat - mit nachträglicher Billigung des Parlaments - in unsäglich naiver Einschätzung den Kardinalsfehler begangen, der jedem das Genick bricht: Er hat in der UBS-Affaire den Rechtsstaat ausser Kraft gesetzt, den er jetzt wieder hochzuhalten versucht.
Wer sich einmal erpressen lässt, wird immer wieder erpresst. Das ist eine alte Weisheit, die jeder noch aus der Schulbubenzeit kennen sollte.

  • Michael Hartmann
  • 05.02.12 | 21:15 Uhr

Warum lässt sich die Wegelintruppe überhaupt von den USA anklagen? Was passiert denn bei einem Schuldspruch? Betrifft das überhaupt die Schweiz? Warum muss der Bundesrat für die Steuerhinterzieher die Kastanien laufend aus dem Feuer holen? Können die Damen und Herren nicht für ihr eigenes Geschäftsmodell einstehen?

  • Michael Hartmann
  • 05.02.12 | 20:44 Uhr

Geehrter Selk, sobald die ersten Kronzeugen der singapor'schen Bankster vor den Gerichten in den USA stehen wirds schnell vorbei sein mit der asiatischen Fröhlichkeit.

Solange werden wir schweizer Steuerzahler immer noch die einzigen Dummen sein, die für die Steuerhinterzieher die Steuern bluten müssen! Dank Ihnen und Ihrer ach so guten Geschäfstidee.

  • Michael Hartmann
  • 05.02.12 | 20:42 Uhr

Geehrter Metnagel, die Banken haben in den letzten zwei Jahren nullkommanull Steuern abgeliefert! Zürich und der Stocker'sche Sozialstaat steht immer noch.

  • Michael Hartmann
  • 05.02.12 | 20:41 Uhr

Geehrter Bless, die Exporte in die USA betragen 10% des Gesamtvolumens, die Importe betragen 5% des Gesamtvolumens.

Auch wenn wir die Brücke 'gen Westen abbrechnen wird sich nichts daran ändern, dass die Imperialkeule der USA zu Recht die Schweiz heimsucht! Wer so dumm ist und aus der Vergangenheit nix lernt, der verdient nix besseres als nochmals auf die Omme zu kriegen - und zwar doppelt.

  • Rainer Selk
  • 05.02.12 | 20:40 Uhr

Herr Bless, das habe ich vor ca. 4 Monaten in einer Diskussionrunde auch gesagt. Und das betrifft nicht nur die Banken, sondern auch die CH Industrie, die aus was weiss ich für Gründen erpressbar wird. Wir müssen uns rasch daran gewöhnen, dass ehemalige Partner wegbrechen. Unsere Regierung hat noch nicht begriffen, dass sie z. B. in D massive Marketingwerbung für die Schweiz machen müsste, sonst wären nicht erneut am letzten Donnerstag bei Maybritt Illner wieder unsinninge Bemerkungen über Griechen und deren angebl. Geld in Richtung CH gefallen. Unsere Linke sonnt sich in solchem Unsinn.

  • Marco Bless
  • 05.02.12 | 18:53 Uhr

Die USA sind faktisch pleite und versuchen nun, den schwächsten Konkurrenten zu schlagen. Es wäre klüger, diesen bankrotten Polizei-Staat links liegen zu lassen und sich wirtschaftlich auf die Märkte im Osten auszurichten. In den USA ist nichts mehr zu holen, ausser Aerger mit halbstarken Imperialisten, die offenbar kein Problem damit haben, ihre Doppelmoral zur Schau zu stellen. Im früher bejubelten "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" haben leider unmögliche Leute das Ruder übernommen. Sie werden keine Zeit verlieren, diese "unbegrenzten Möglichkeiten" gegen uns einzusetzen.

  • Rainer Selk
  • 04.02.12 | 18:07 Uhr

@Maier. Sie unterstellen hier etwas, was Sie nicht beweisen können. Tatsache ist, dass viele dieser Gelder nach Singapur abgewandert sind. Nicht ohne Grund sind dort Banken sehr aktiv.
Die 'Vergangeheit' wird uns einholen, werter Maier, wenn das Geld für linsgürne Projekte fehlt, denn das dürfte wohl klar sein, der Rubel wird in Kürze nicht mehr so rollen, wie bisher und damit muss zurückbuchstabiert werden, auch bei denen die sich heute 'freuen'. Unnötig zu sagen, dass dass auch wieder alle anderen Schuld sind. Dumm nur, dass kein Problem 'gelöst' wurde, nur verlagert. Wie gehabt...

  • Zoltan Metlagel
  • 04.02.12 | 12:46 Uhr

Bruno Mair
Gott sei Dank sind die Zeiten vorbei. Wenn die Banken dann keine Steuer mehr liefern wird der Sozialismus auch vorbei sein. Gott sei Dank. Der dauert auch nicht mehr lange. Wenn griechische Verhältnisse kommen, können Sie sich herzlich freuen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude.

  • Andreas Hofstetter
  • 04.02.12 | 09:04 Uhr

Ausnahmsweise bin ich ziemlich gleicher Meinung wie Köppel. Es ist so, der BR ist schwach und hat die Interessen der Schweiz zum Nulltarif verkauft, resp, sich erpressbar gemacht. Verhandeln ist immer give and take und nicht im vorauseilenden Gehorsam devot alles zu liefern OHNE GEGENLEISTUNG. Die USA selber waschen Geld in Miami, Delaware usw. im grossen Stil. UK betreibt immer noch 21 unregulierte Offshorecentren und Singapore, Hongkong u.a. betreiben unbehelligt das alte Geschäftsmodell der CH und werden mit Neugeldern überrannt! Die Schweiz hat sich erpressbar gemacht bis zum Ruin!

  • Bruno Mair
  • 03.02.12 | 14:55 Uhr

Als die UBS das erste mal in das Zwielicht der USA-Behörden kam, sind tausende Kunden abgesprungen. Andere Banken haben hämisch die Hände gerieben. Grübel fragt sich nun heute: «Wir haben uns damals auch gewundert, wer all diese Kunden übernahm». Das Problem wurde schlichtwegs einfach nur verlagert. Jetzt holt auch diese Banken die Vergangenheit ein...

Unversteuertes Geld hat auf dem Finasnzplatz Schweiz schlichtwegs kein Platz mehr. Die Zeiten sind nunmal vorbei.

  • Nick Alexander
  • 03.02.12 | 14:23 Uhr

Herr Lips, das wurde Mitte der 90er Jahre mit der "Debatte" um die nachrichtenlosen Vermögen eingeleutet. Wer sich mit unwahren Behauptungen erpressen lässt, weckt natürlich auch andernorts Begehrlichkeiten. Man holt sich das Geld da wo man am wenigsten Widerstand zu erwarten hat. Das ist normal. Die Strategie des Nachgebens um den Druck zu vermindern erzeugt letztlich immer nur noch mehr Druck.

  • Peter Kuehnis
  • 03.02.12 | 08:59 Uhr

@Walter Staub. Die Antwort auf ihre Frage ist simpel: Eine Bank bei der die Kunden in Massen abspringen muss wohl kapitulieren. - Und es ist natürlich kurz gedacht von WW und Ihnen den Bundesrat zu verunglimpfen. Die Fehler liegen bei den Banken selber. Roger Köppels Doppelmoral ist zudem schlicht lächerlich,
dieses Geschrei und Gezeter bei Hildebrands Verfehlung und kein Wort dazu dass Schweizer Banken US-Bürgern widerrechtlich dabei helfen Milliardengelder in der Schweiz zu bunkern. Danach aber den Bundesrat verantwortlich machen ist schlicht dumm.

  • Michael Hartmann
  • 02.02.12 | 18:16 Uhr

Wieso musste eigentlich die UBS mit 6000 Kundendaten 'gerettet' werden, geehrter Staub? Kennen Sie die Antwort, wissen Sie auch, warum die Wegeliner mit ihren Ex-UBS-Kunden gestrandet sind. Es ist so einfach herrlich einfach.

  • Michael Hartmann
  • 02.02.12 | 18:14 Uhr

Geehrte Hernandez, nur der Iran und Venezuela, die Taliban und Bolivianer widersetzen sich der Pfeife der USA. Da haben Sie sich aber schöne neue Kollegen angelacht - Herzlich Willkommen!

  • Michael Hartmann
  • 02.02.12 | 18:12 Uhr

Der Unterschied, geehrter Wirth, ist ganz einfach: betroffen von der Aktion der USA sind nicht nur die Juden und Linken, sondern alle, die Steuern in den USA hinterziehen und ihre Helfershelfer (Weisswäscher).

  • Marco Zoli
  • 02.02.12 | 12:40 Uhr

glaubt tatsächlich jemand daran, dass die bank wegelin alleine wegen des drucks aus amerika eingeknickt ist? lustig ist viel mehr, dass die ww mal eben die seiten gewechselt hat. soweit ich mich erinnere war es doch auch bei herrn hildebrand so, dass er an sich nichts widerrechtliches getan hat. es ist einzig eine frage der darstellung und der interpretation eines sachverhalts, die eine bank "schützen" und einen ungeliebten banker eben nicht.

  • George Lips
  • 02.02.12 | 12:11 Uhr

Die Umfaller von Bern. Das Umfallen ist neuerdings die politische Strategie in Bern.Egal wer kommt oder wer was sagt, man fällt um.Sei die die IRS, seien dies die A-werk Gegner, sei dies der WJC, wo ein einfliegender Schnapshändler das Umfallen einläutete.Wenn ich an unsere Minister während des WKII denke, so an Stucki und andere, dann frage ich ob in Bern das Gutmenschentum überhand nimmt.Oder ist es die Mehrheit der konsensfreudigen Damen, die uns die lausigen Bilder der neuen Schweiz bescheren? Frau Wittlesey lesen. Das könnte helfen.

  • Walter Staub
  • 02.02.12 | 09:25 Uhr

Ich habe mich auch gefragt, weshalb eigentlich die Wegelin-Bank kapituliert hat. Mit ihrer Uebernahme von USA-Kunden von der UBS hat die Bank noch lange keine irgendwelche aktive Beihilfe zur Steuerhinterziehung betrieben und damit gegen keine Gesetze verstossen, weder in CH noch in den USA. In keinem Land der Welt, auch in den USA nicht, wird von einer Bank danach gefragt oder muss abgeklärt werden, ob das angelegte Geld versteuert ist. Dies sollte eigentlich auch der BR wissen und hätte die Wegelin entsprechend unterstützen müssen. Eine mehr als klägliche Vorstellung der Narren in Bundesbern

  • José Maria Hernandez
  • 02.02.12 | 08:42 Uhr

Die UNO tanzt nach der Pfeiffe der USA, IWF, EU, etc. Das Imperium Americano hebelt jetzt die Souvernität von Demokratische Staaten! Wie lange es geht bis die USA auch militätrisch gegen die Demokratischen Staaten vorgeht ist nur noch eine Frage der Zeit!

  • José Maria Hernandez
  • 02.02.12 | 08:36 Uhr

Langsam verstehe ich nichts! Wieso ziehen alle Schweizer Bank ihre Filialen aus USA und verlegen sie auf Hong Kong und beschäftigen sich mehr mit Asien? Dann ist das Thema aus dem Tisch und das Bankgeheimnis bewahrt!

  • Reinhard Neier
  • 01.02.12 | 23:43 Uhr

Offensichtlich ist der Druck aus den USA so gross, dass auch eine Bank ohne Niederlassungen in den USA in die Knie gezwungen werden kann. Das Bankkundengeheimniss ist heute im globalisierten Überwachungsstaat und mit den Mitteln der Informatik leicht zu knacken. Die totale Überwachen hat uns einer gespenstischen Version von George Orwell's 1984 sehr nahe gebracht. Ein kleiner Staat hat es schwer, sollte aber seinen Traditionen und seinem Rechtsverständnis treu bleiben. Ohne einen klaren Willen für unsere Vorstellungen einzustehen werden wir von Aussen ausgesaugt werden

  • Hans Rudolf Wirth
  • 01.02.12 | 20:01 Uhr

Was Nazideutschland nicht passte, wurde platt gemacht!

Was den Amerikanern nicht passt, wird platt gemacht!

Wo bleibt da der Unterschied.

  • Simon Purestone
  • 01.02.12 | 19:36 Uhr

Die USA ist bekannt für ihre eigenen laschen Bankensorgfaltspflichten. In gewissen Staaten kann man ohne echte Identitätsprüfung Konten eröffen und dauch US-Banken horten "passiv" Schwarz- und unversteuertes Geld! Die Schweizer Grossbanken haben gesündigt. Sie waren teilweise kriminell - ob es auch die US-Seite ist, spielt keine Rolle, da die USA uns ganz schlicht erpresst? Die Linksrechten, die offenbar die aktuelle Datenauslieferung problemlos finden (Amtsgeheimnis im Gegensatz zum Fall PH unwichtig!), möchte ich daran erinnern, dass in CH-Finanzinstituten auch beliebte Linke mitführ(t)en!

 
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