Editorial

Die Blendung

Bundesrat Burkhalter und die EU. Hildebrands Kunst. Parteipräsidenten gegen Weltwoche.

Von Roger Köppel

Letztes Jahr verliess er als Bundesrat unverrichteter Dinge fluchtartig das Departement des Innern. Der Schritt löste auch unter Parteifreunden Kopfschütteln aus. Wie konnte es die FDP bloss zulassen, dass das mit Reformbaustellen übersäte Schlüsselressort in die Hände des geschmeidigen, aber linientreuen Etatisten Alain Berset (SP) übergeht? Kürzlich hielt der freisinnige Neu-Aussenminister Didier Burkhalter eine Pressekonferenz ab, und die Bedenken sind nicht kleiner geworden.

Darf man den Mitteilungen trauen, plant Burkhalter eine europapolitische Charme-Offensive in die falsche Richtung. Er will anhand des bilateralen Strommarkt-Abkommens der EU entgegeneilen bei ihrem Wunsch, die Schweiz möge künftig europäisches Recht dynamisch übernehmen. In der Energiepolitik soll der Weg vorgespurt werden zu einem zweiten Schengen-Abkommen, also einem Vertrag, den die andere Seite für die Schweiz verbindlich ändern kann, ohne dass die Schweiz etwas dazu zu sagen hätte. Die Schweiz stellt sich mit solchen Übereinkünften zur EU ins Verhältnis eines Satellitenstaats, eines Trabanten, einer Art Kolonie.

Der Vorgang scheint charakteristisch für das souveränitätspolitische Stehvermögen der Regierungsmehrheit, das nahe am Nullpunkt oszilliert. Die Schweizer Bundesräte, in diesem Fall Burkhalter, treten nicht mit der Absicht an, die Unabhängigkeit der Schweiz zu verteidigen, sondern sie einzubinden in einen von Brüssel gesteuerten Gesetzgebungsprozess, der die Idee und das Selbstverständnis der Schweiz unterläuft, ein Land zu sein, in dem die Bürger sich selber die Gesetze geben.

In der Fachsprache der Diplomaten ist von «Deblockierung» der bilateralen Beziehungen die Rede. Man könnte es auch Selbstpreisgabe nennen. Wer Verträge abschliesst, deren künf­tige Entwicklungen er nur hinnehmen, aber nicht mitbestimmen kann, wird irgendwann neue Verträge unterzeichnen, die ihn noch mehr einbinden, damit er «mitbestimmen» kann. Am Ende resultiert ein EU-Beitritt ohne Volksabstimmung. Leise Hoffnung besteht: Wie die NZZ am Sonntag schreibt, formiert sich in den Kantonsregierungen Widerstand.

Völlig zu Recht bemerkte die sonst sehr hildebrandfreundliche Financial Times, dass sich der weltgewandte «dollar lifestyle» des früheren Schweizer Notenbankpräsidenten nicht mit seinem Amt verträgt. Private Aktien- und Devisengeschäfte, egal auf wessen Konto, seien Gift für die Glaubwürdigkeit. Tatsächlich: Gute Notenbanker sind keine Blender, keine Stars, sondern graue Mäuse, Bünzli-Typen von brillanter Intelligenz, die ihr Publikum nicht durch Charisma begeistern, sondern durch Langeweile beruhigen. Ihr Metier sind Zurückhaltung und Diskretion. Sie pflegen die Eigenschaft, in der Öffentlichkeit unterschätzt zu werden.

Grosse Kommunikatoren, blendende Schauspieler sind fehl am Platz, denn jede flamboyante Geste, jedes Wort, das ein Notenbanker äussert, kann bereits ein Wort zu viel sein. Hildebrand war ein SNB-Präsident mit der ­Aura des Überfliegers, ein Händeschüttler und Vielredner, ein Dressman der Währungspolitik, dem überirdische Kräfte bescheinigt wurden. Seine Wirkung verdankte sich bis in die Rücktrittsreden dem sorgsam bewirtschafteten Image der Eleganz und der Grandezza, das so deutlich kontrastierte mit dem Gegenbild des unbeholfenen Hinterwäldlerschweizers, das man seinen Kritikern anheftet.

Der Politologe Hildebrand war, wie man hört, ein begnadeter Netzwerker. Seinen Mangel an währungspolitischem Expertenwissen versteckte er hinter der Selbstverständlichkeit, mit der er die Namen der anderen, weltberühmten Notenbankgouverneure fallenliess, als wären sie die engsten Freunde. Er verkörperte die Schweizer Variante des deutschen Blenderbarons zu Guttenberg, dem die Zeitungen und viele Deutsche in einer ungestillten Sehnsucht nach Grösse zujubelten.

Guttenberg stolperte über seine fabrizierte Doktorarbeit. Hildebrand wollte bis zum Schluss nicht einsehen, dass ein Notenbankpräsident seine Glaubwürdigkeit zerstört, wenn er private Aktien- und Devisentransaktionen tätigt, auch wenn es die eigens entschärften Reglemente angeblich erlauben sollen (was nicht stimmt). Guttenberg und Hildebrand: Beide übernahmen sie nie die volle Verantwortung für das, was ihnen vorgeworfen wird. Sie gaben kleine, nebensächliche Irrtümer zu, um von den eigentlichen Fehlern abzulenken. Der Schein bestimmt das Sein.

«Sag, dass es nicht wahr ist, Ben», flehte die Weltwoche, als der bewunderte, überlegene Sprint-Superstar Ben Johnson 1988 nach ­einem Fabelweltrekord des Dopings überführt worden war. Ähnlich klangen die Hymnen nach dem perfekt aufgeführten Theaterstück von Hildebrands Rücktritt in Bern. Es ist die Kunst des Blenders, dass ihm seine Fans auch dann noch eine Zeitlang ergeben bleiben, wenn die Verfehlungen unübersehbar geworden sind. Hildebrand schaffte innert Rekordzeit den Übersprung vom Funktionär zum Idol. Heilsame Ernüchterung setzt ein.

Sechs Parteipräsidenten, angetrieben von FDP-Nationalrat Otto Ineichen, fordern ­eine Lex Weltwoche zur Offenlegung der längst offengelegten Besitzverhältnisse bei diesem Blatt. Der Zeitpunkt verwundert. Als die Weltwoche durch Recherchen den SVP-Bundesratskandidaten Bruno Zuppiger vor Weihnachten zum Rückzug zwang, blieben die Parteipräsidenten stumm. Seit die Weltwoche die gravierenden Machenschaften Philipp Hildebrands aufdeckte, laufen die Parteipräsidenten gegen die Weltwoche Sturm.

Grundsätzlich sind wir gegen politische Einmischungen in die Zeitungswirtschaft. Aber wir haben keine Bedenken, offenzulegen, was wir seit Amtsantritt wiederholen: Die Weltwoche ist im alleinigen Eigentum des Verlegers und Chefredaktors. Es gibt keine anonymen Geldgeber oder Einflussnehmer, wie die grossen Medienhäuser zu betonen nicht müde werden, um einen erfolgreichen Konkurrenten im Markt anzuschwärzen. Wir sind gerne bereit, die Karten auf den Tisch zu legen. Aber selbstverständlich nur, wenn die Lex Weltwoche für alle Zeitungs- und Medienunternehmen in der Schweiz gilt. Alle Zeitungen und Medien sollen ihre Aktionäre und Teilhaber outen, ihre Finanzierungen bekanntgeben, die Kreditbedingungen und Subventionen sowie, wo vorhanden, alle verbindlichen Abmachungen, die Einfluss haben auf die künftige Eigentümerstruktur. Wir sind überzeugt, dass da sehr aufschlussreiche Informationen ans Licht kämen.

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

  • Kurt Brugger
  • 25.01.12 | 17:39 Uhr

@mair,Sie+TA machen sich Sorgen wegen den Mitgliedern der SVP.Der Verfasser+Sie,politische Tiefflieger.Nach jeder eidgWahl,diesmal mit neuen Parteien,sind die Mitgliederbestände rückläufig.Beruhigen Sie sich,das hält sich in Grenzen,ist in Bälde kompensiert+hat andere Gründe.Die Gilde mit der SVP/aBRCHB/WW/Mörgeli-Phobie sucht billige Argumente,ihnen geht im Politkrimi das Feuer aus.Sie+TA wären glaubwürdiger,informieren mit wahheitsgetreuen Fakten.Dies gibt der Schmierenkomödie neuen Schwung.zB das Credo der Glamourbanker:less stress for more money.Oder:Wie wird ein HighRiskBankerSNBPräsident

  • Peter Kuehnis
  • 25.01.12 | 11:00 Uhr

@George Lips, ist es -mit Verlaub- nicht naiv zu glauben die Bankerboni "korrigieren" sich selber ? Informieren Sie sich an welchen Boni-Systemen eine CS grade tüftelt und fragen Sie sich weshalb das oberste Kader soviel Zeit Kreativität und Energie dafür verschwendet sich Boni-Systeme auszudenken wo diese Leute doch einfach ihre Pflicht tun könnten, Geld anderer Leute zu verwalten, gegen Salär. - zu Blocher: Glauben Sie alles was Blocher über Blocher in Tele-Blocher redet ? Jemandem der schon selber erwähnte dass er ab und an mal lügt wenn nötig ?

  • George Lips
  • 24.01.12 | 23:35 Uhr

P.Kuehnis: Zu Grübel: Den ich nicht besonders mag. Aber sein Vorteil, von dem er hoffentlich Gebrauch macht, deckt sich mit den Vorteilen eines Blochers. Er kann frei reden, braucht auf Niemand Rücksicht zu nehmen und hat wohl, am Ende einer doch erfolgreichen Karriere, etwas zu sagen. Das kann Gewicht haben, auch für uns.Wenn ich da an all die sich regelmässig bei DRS aufplusternden Schnorrer denke............

  • George Lips
  • 24.01.12 | 23:30 Uhr

P.Kuehnis:Ich möchte mich nicht über Bankersaläre unterhalten.Das ist sinnlos und korrigiert sich jetzt selber. Sie sollten dabei berücksichtigen, dass auch unser Franken
in der Zeit meines Lebens 97% an Kaufkraft verloren hat.Zu Blocher: Wenn Ihnen an Information über das Reichwerden von Blocher wirklich gelegen ist, schlage ich Ihnen Teleblocher, die Sendung der letzten Woche vor, wo er glaubhaft und überprüfbar(Namen werden genannt)zur weitverbreiteten Mär wg. Ems-chemie Stellung nimmt.Er ist der einzige Milliardär der so etwas tut.

  • Bernhard Zueger
  • 24.01.12 | 21:37 Uhr

Mit dem Hildebrand Skandal haben sich die Mitte-links Politlandschaft und die grossmehrheitlich links orientierten Medien bis auf die Knochen blamiert.
Die Verfehlungen des Präsidenten der SNB liessen Schweizer Tugenden wie Anstand, Respekt, Ehrlichkeit und Integrität vermissen.
Der ungenügende, zu wenig autoritäre und unkritische Bankrat hätte ihn sehr viel früher als unhaltbar bezeichnen und zum Rücktritt zwingen müssen.

Wenn uneinsichtige Kreise immer noch an einen Komplott glauben müssten sie das allergrösste Interesse daran haben, eine offizielle Untersuchung (PUK) einzuleiten.

  • Kurt Brugger
  • 24.01.12 | 18:31 Uhr

@kühnis,Sie argumentieren schon wieder im luftleeren Raum,gesteuert von Ihrem AntiSVPTrau-ma.Die Banker sind schon längst der Inflation der Nullen erlegen.Den restlichen Habakuck im Beitrag,kann nur ein Banken-Geschädigter raus lassen,ist zum Thema Blender nicht relevant. Dagegen ist Ihr Finanzmessias,der gestrauchelte SNBPräs,ein Blender der Extraklasse.Das Zocken und Gamblen nicht bei UBS/CS gelernt,sondern als Hedgefondsmanager. Smart, cool, mehrsprachig,Sunnyboy von Scheitel bis Sohle,ein Blender eben.Nachforschen wer diesen Paradiesvogel zum Präs SNB vorgeschlagen und gekürt hat.Hopp SVP!

  • Rainer Selk
  • 24.01.12 | 14:18 Uhr

@Kuehnis. Wieder mal reine Neiddebatte. Sinnlos, weil Äpfel mit Birnen mal wieder durcheinander geworfen werden.

  • Peter Kuehnis
  • 24.01.12 | 09:17 Uhr

@George Lips - zum Thema "Verluderung" mal was zum Nachdenken. Die SVP lädt Oswald Grübel an die Albisgüetlitagung, jemanden der jährlich noch 3 Mio CHF kassierte dafür dass er in der vom Staat geretteten UBS ...was tat ? - Zusehen wie 2.3 MIA USD verspekuliert wurden und sich gegen Bankenregulierungen wehren.
Wird vielleicht nächstes Jahr als nächster Ausländer Dougan Brady eingeladen ?
der CS-Chef der es schaffte während der Finanzkrise innert 3 Jahren zum 100fachen Millionär zu werden während die CS-Aktien 2/3 an Wert verloren ? Denken Sie mal nach in welchen Kreisen ChB sich bewegt

  • Kurt Brugger
  • 24.01.12 | 08:41 Uhr

@kühnis,Sie sind gefangen in Ihrem AntiSVP/aBRCHB/WW/MörgeliSyndrom.Sie haben auch die Bodenhaftung verloren.Was Sie in Ihren Beiträgen alles mixen,übersehen,dramatisieren,aus-blenden ergibt einen Coktail den ich lieber nicht drinke.1.Der BaRat und der BR haben die falsche Person an die Spitze der SNB befördert.2.Dieser hat seine privil Stellung benützt um im Stil eines WhiteCollarCriminels sich selbst zu bereichern.3.Dieser Sumpf in der wichtig-sten CHInst wurde dank Exponenten der SVP/WW ausgehoben.4.Hören Sie auf mit Ihrer Polemik.5.Jetzt sind Nägel mit Köpfen gefragt.PM Armeechef!

  • Bruno Mair
  • 23.01.12 | 22:19 Uhr

@Selk. Sehr geehrter Herr Selk. Lesen Sie doch bitte meine Post nochmals richtig und jetzt vielleicht mal ganz langsam durch und schreiben Sie dann die Antworten mit dem Namen Mair(!) und nicht mit Maier. Sie müssen sich um mich keine Sorgen machen ... nur den Namen richtig schreiben. Vielen Dank!

  • Rainer Selk
  • 23.01.12 | 22:02 Uhr

@Maier. Jetzt mache ich mir aber wirklich Sorgen um Sie. Aber das wird schon. Wie Sie richtig erkannt haben, ich bin parteilos, muss mich also weder an Blocher noch an die SVP klammern.

Ich sehe aber ein, dass es Mitmenschen gibt, die sich laufend pathetisch an etwas klammern müssen und sei es nur die Austritte von anderen Leuten aus der SVP.

Das das offenbar Ihre Sorgen sind, ist mir klar, dass Sie den Durchblick über das wirklich Wichtige kaum haben können. Aber das wird schon, lieber Maier.

  • Peter Kuehnis
  • 23.01.12 | 17:15 Uhr

@Brugger @Selk u.a., bevor Sie im Konzert der WW weiterheucheln über die "unglaubliche" Verfehlung unseres Notenbankers (die eine war) - nehmen Sie sich mal einige Minuten um zu überlegen wie ChB zum Milliardär wurde. Wohl nicht mit dem Gehalt eines Briefträgers. Und überlegen Sie weshalb die SVP einen "Ausländer" an die Albisguetli-Tagung einlud, zufälligerweise den grössten Widersacher Hildebrands (Bankenregulierung) - Ueber den Tellerrand hinausblicken würde manchmal helfen.

  • George Lips
  • 23.01.12 | 17:08 Uhr

Entscheidend für Blocher ist die Wiederherstellung von Ordnung in der verluderten Schweiz. Und die Verluderung ist am grössten wo die Dichte an Funktionären am grössten ist, in den Verwaltungen.Wir wissen es doch längst aus all den Skandalen, sei es Bundesgericht,Bundespolizei, Verschwörung gegen Blocher, Totalversagen des Migrationsamts,Departementschefs, die von ihren Oberfunktionären "gehalten" werden,extreme Kostenexplosion bei Calmy-Rey,Führungsversagen von FDP Bundesräten, Beliebtheitskonkurrenz von Bundesrätinnen, statt fachliche Kompetenz, durch Europhilie verseuchte Verwaltung usw.

  • Peter Kuehnis
  • 23.01.12 | 17:05 Uhr

@Brugger. Insidergeschäfte sind keine solange dieser Vorwurf nicht bewiesen ist.
Plappern Sie diesem Ww-Blättchen nicht alles nach. - Tatsache ist nun: Die Daten wurden gestohlen. (Bankgeheimnisverletzung) die Daten wurden manipuliert von einem SVP-Anwalt. (und die WW hat das nicht gemerkt) - Tatsache ist...der Briefträger ChB hat dem IT-Informanten einen Job sowie die Erstattung der Anwaltskosten versprochen. Tatsache ist auch - die WW kann nicht rechnen (siehe Entschuldigung auf dieser Site) Hildebrands Devisenkäufe waren moralisch miserabel, seine Aktienkäufe keine Insidergeschäfte.

  • Kurt Brugger
  • 23.01.12 | 14:58 Uhr

NR Ineichen hat sich wieder einmal verrannt.Sein Wunsch nach einer LexWW,ist für einen Freisinnigen schon fast abartig.Dies auf dem politischen Parket verlangen,entspricht der Mentalität eines Beamten nicht eines Unternehmers.Wen für ihn die Besitzverhältnisse so wichtig sind,kann er dies über eine erweiterte Handelsauskunft erfahren.Im Politkrimi SNB erwasrtet die Schweiz,eine SoSe,PUK,Strafuntersuchung um diesen Sumpf auszuleuchten.Parteien und Politiker die gegenvotieren sind verantwortlich für Unterdrückung der Wahrheit.Sie handeln gegen ihren Amtseid.Wie agiert FDP+Fraktion iS SNB?

  • Bruno Mair
  • 23.01.12 | 14:35 Uhr

@Selk, Ihr umfassender Kommentar und Ihre Privat-Analyse über meine Person hätten Sie sich sparen können. Das die SVP Wähler verliehrt ist absehbar und die Parteiaustritte auch kein Märchen. Dies sind Fakten die selbst SVP-Generalsekretär Baltisser nur bestätigen kann.

Verschliessen Sie die Augen und glauben an den Heiligen Christoph. Nutzniesser aus dieser Affäre ist paradoxerweise die BdP und Sie werden es kaum glauben dies stärkt wiederum EWS. Die SVP ist in sich gefangen und in der Sackgasse. Übrigens- wen meinen Sie eigentlich mit Maier (...Mair) ist mir dann schon lieber, mein Lieber

  • Stefan Meier
  • 23.01.12 | 14:18 Uhr

Wer glaubt die Einladung Grübel's im Schützenstand sei ein Zufall gewesen, der muss total naiv sein. Wer die Blicke zwischen B. und G. gesehen hat und das gegenseitige Zuprosten, weiss, dass das ein Leichenmahl und eine Feier auf den Hildebrand Abschuss war. Grübel der Oberabzocker und Blocher der Bankenpate waren beide Intimfeinde von H. und sahen ihn im Wege stehen. Plumper hätte die Inszenierung nicht sein können! Wenn unser Rechtsstaat nicht total zu Farce verkommen und wir zur Bananenrepublik werden wollen, müssen die Drahtzeiher des Komplotts nun unverzüglich angeklagt und verurteilt we

  • Romano Zweiacher
  • 23.01.12 | 14:15 Uhr

P. Kuehnis - In der Mainstream Presse läuft eine der übelsten und verlogensten Schlammschlachten seid der Koppaffäre. Täglich neue "Wahrheiten" über CHBL! Und sie, scheinen alles zu glauben.

  • Kurt Brugger
  • 23.01.12 | 12:21 Uhr

@Kühnis,auch Sie sind gesteuert von Ihrem AntiSVP/aBRCHB/WW-Syndrom.Für Sie und unzählige andere,sind nicht Fakten,sondern Ideologie und Hörensagen,die Basis für das was Sie von sich geben in den Bloggs.Ich nehme Sie und einige andere Blogger schon lange nicht mehr ernst.Insidergeschäfte eines Währungshüters,in Devisen und Aktien,sind WhiteCollarCrimes.Da können Sie wettern über die bösen SVPExponenten solange Sie wollen.Natürlich muss auch die Verletzung des Bankkundengeheimnis aufsTapet.Ihr politisches Feindbild hält Sie gefangen,das reale Urteilsvermögen ist Ihnen abhanden gekommen!tschüss!

  • Rainer Selk
  • 23.01.12 | 10:57 Uhr

@Maier. Eine Frage darf aber gestattet sein, gell: könnte es sein, dass Sie Angst haben, nächstens von Blocher auch gestürzt zu werden, weil Sie glauben, dass der nichts anderes zu tun hat, als sich mit solchem Schwachsinn umzutreiben?

Und wie ist das mit Sturzvermutungen betr. EWS, die wider besseres Wissen Leute mit unglaublichen öffentlich Taten deckt? Ja, mein Lieber, tun Sie das vielleich auch noch, da Sie so ängstliche - pardon - Blocheritis zeigen? Haben Sie nicht das gefühlte Gefühl, dass Sie mental gefühlt überschlagen??

  • Rainer Selk
  • 23.01.12 | 09:41 Uhr

@Maier. Ich habe keine Zeit, mich um Ihre pshycho. Beurteilungssinnversuche zu kümmern, auch nicht um Ihren erneuten oberlehrerhafte Erziehungsversuche.

Der Blick war, ist und bleibt für mich keine Referenz. Der TA gerät mehr und mehr erneut auf diese Schiene, für die ich kein Geld ausgebe.

Und, werter Maier, Info bekommt man on-line im Internet, dort aber viel umfassender, sachlicher, ausgewogener.

Ehrenwort PH ist selbst gegangen, auf Druck des Bankrates. Sie sollten richtig lesen lernen, mein Lieber. Verdrehten Unsinn zu wiederholen machten den nicht korrekter....

  • Peter Kuehnis
  • 23.01.12 | 09:09 Uhr

@Roger Köppel - selbstverständlich werden dann Bürgschaften genauso offengelegt wie Kredite...nehme ich an. - Im übrigen, Sätze wie "Parteipräsidenten gegen Weltwoche" sind pennälerhaft. Nehmen Sie sich nicht so wichtig. Die WW fabriziert schludrigsten Journalismus und ist eingespannt vor einen parteipolitischen Karren.

  • Romano Zweiacher
  • 22.01.12 | 23:16 Uhr

B . Mair - Tagesanzeiger, Tagesanlüger? Dies kann man interpretieren wie man will. TAA oder NZZ usw. es ist egal, von der Mainpresse wird diese Affäre gegen die SVP ausgeschlachtet. Natürlich ist Herr Blocher der einzige den man angreifen kann. Er hat ja alles richtig gemacht! PH ist sein Opfer! Wo ist denn hier die Glaubwürdigkeit? Bei Herrn Grunder etwa?

  • Renato Neidhart
  • 22.01.12 | 21:55 Uhr

Der Tagi meldet, die SVP verliere Mitglieder. Ach, wie rührend. Soviele Mitglieder, wie die SVP immer verlieren soll (angeblich) hatte sie doch gar nie. Es ist doch scheinheilig, wenn man die SVP darauf hinweisen will, dass sie Mitglieder verliere, weil sie die falsche Politik betreibe.

Das Gegenteil ist richtig.

Der Tagi könnte sich doch mal um die SP kümmern, die seit 4 Eidg. Wahlen von historischem Tief zu historischem Tief eilen. Die wären sicher froh um Ratschläge, wie sie die immer weniger werdenden Wähler noch halten können. Aber da stellt der Tagi da keinen Handlungsbedarf fest.

  • Bruno Mair
  • 22.01.12 | 18:17 Uhr

Rainer Selk
21.01.12 | 23:39 Uhr

So wie ich Berichte der WEWO, NZZ, TAGI und anderen ZEITUNGEN lese, meine ich macht dies auch durchaus Sinn. Sie als bekennender Parteiloser aber mit ganz klaren Symphatien zur SVP sollten trotzdem auch dies lesen. Ob Sie diesem Bericht glauben schenken wollen, ist selbstverständlich alleine Ihnen überlassen...

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Fall-Hildebrand-SVP-verliert-Mitglieder/story/26112844

Wenn Herr Blocher so weiter macht ist wohl sein eigenes Ego gestärkt, aber "seiner" SVP-Partei hilft er damit nicht im geringsten.

  • Bruno Mair
  • 22.01.12 | 17:55 Uhr

Was die WeWo im Boulevard-Stil so alles weiss, das weiss der BLICK genau so. Blocher hat das erreicht was er wollte- den Rücktritt von Hildebrand. Seinen Rücktritt hat er wohl kaum eingeplant. Es täte ihm gut daran dies auch zu tun...

http://www.blick.ch/news/politik/es-ging-um-geld-und-einen-job-192629

Geld regiert die Welt. In diesem Fall ist es "nur" die Schweiz.

  • Rainer Selk
  • 21.01.12 | 23:39 Uhr

Tom Fürst, den Tagi bestellt man schlicht ab, wegen mangelneder Qualität.Lohnt sich nicht mal, den auc nur zu zitieren. Und HGerr Meier ist gleich mehreren Irrtümern unterlegen. Aber was soll's. Auch er wird es noch checken.

  • Tom Fürst
  • 21.01.12 | 16:33 Uhr

"Diese pathologische Herzieherei über die herausragenden Leistungsträger und Vorbilder unserer Gesellschaft von Absendern, die selber kaum der Rechtschreibung mächtig sind, ist das Resultat der jahrelangen Verunglimpfungen und der Absenz jeglichen Anstands und zivilisierter Umgangsformen der SVP Propaganda."

@Stefan Meier

Mit diesem Satz entlarven Sie sich selber als Propagandist, weil das mit der Rechtschreibung einfach nicht stimmt. Halten Sie eigentlich Ihre Mitmenschen für Idioten, oder lesen Sie zuviel Tagi, dort mag das durchgehen?

  • rolf kielholz
  • 21.01.12 | 13:35 Uhr

Herr Stefan Meier
Sie bedienen sich einer Ausdrucksweise Andersdenkenden gegenüber, die in etwa jener entspricht, welche Sie Ihren erklärten politischen Gegnern vorwerfen. Wahrlich kein Gütezeichen!
Aber vielleicht beruhigt es Sie, in Herrn Hofstetter einen Gleichgesinnten zu wissen....

  • Stefan Meier
  • 21.01.12 | 09:50 Uhr

Ineichen ist ein Unternehmer und das ganz im liberalen angelsächsichen Sinn! Immer sein eigenes Geld in Ventures investiert und auch mal gescheitert. Scheitern ist lehrreich und gehört zum freien Unternehmertum. Nur wer nachher nicht mehr aufsteht ist gescheitert. All die feigen Fingerzeiger und Besserwisser hier, die selber noch nie etwas gewagt haben, sind Nullnummern! Schweizer Tugenden wie Anstand, Respekt, Ehrlichkeit und Toleranz werden von der Blocherpartei und ihrer Basis seit Jahren mit Füssen getreten. Deren Doppelmoral und Heuchelei sind unerträglich und widerlich.

  • Romano Zweiacher
  • 21.01.12 | 00:25 Uhr

Hr. Schnitzel, CB wird nicht auf dem Scheiterhaufen landen, da haben sie recht! Heute reicht es, jemandem die Existenz zu zerstören. Dies geschieht CB natürlich nicht, er ist unabhängig. Andere waren es nicht, z.B. Hr. Holenweger oder Hr.+ Fr. Kopp! Zwischen Rechts und Links gibt es noch was, nämlich die Linksallianz. Der einzige Unterschied ist, dass diese eine hellrote Brille trägt. Jetzt können sie sich selbst fragen, ob sie eine hell- oder dunkelrote bevorzugen. Ihre Argumente lassen dies offen. Die Sache Hildebrand ist nicht beendet. Lassen wir uns überraschen. 140 Mrd. Euro kauf 2010!?

  • Rainer Selk
  • 20.01.12 | 22:11 Uhr

Das wird nun aber ganz heftig in Bern: die SVP, gem. TeleZürich von heute Abend, will Hidebrand wegen Insidergeschäften gerichtlich belangen.

Jetzt wird es m. E. eng für die anderen Parteien, denn es wird kein Weg mehr um eine PUK herum geben. Die Gesamtmachenschaften um diesen Skandal müssen auf den Tisch. Dies schon im Interesse der Schweiz, sonst kommt es m. E. zu einer Polarisierung, wie wir sie noch nie erlebt haben. Dann müssen sich aber einige mehr als warm anziehen, wie man so sagt....

  • George Lips
  • 20.01.12 | 19:25 Uhr

Ineichen ist wohl "das letzte Aufgebot" einer desorientierten FDP.Was sich diese Partei in den vergangenen 10-20 Jahren geleistet hat, geht auf keine Kuhhaut. Gerade jetzt wieder sabotiert sie mit ihrem Verhalten die Abschaffung des Eigenmietwerts. Dieses Schuldenkonstrukt der Kantonalbanken, der UBS, der Finanzdirektoren (Steuern), der Landverscherbler und der Promotoren gehört längst abgeschafft.Die Kreise haben Angst vor der Entschuldung des Schweizers.Aber sie haben überall dort ja gesagt, wo ihnen der Sozialismus Gelegenheit gab.Pfui FDP.

  • Gerald Eisele
  • 20.01.12 | 11:39 Uhr

Der "gute" Mister Ineichen mit seinen Ideen. Blenden wir zurück: Die Beteiligungsgesellschaft ProKMU invest ist 1998 mit der Idee gegründet worden, kleine und mittelgrosse Unternehmen, die in Schwierigkeiten stecken, zu kaufen und ihnen finanziell und mit Rat zur Seite zu stehen. Nun wird sie liquidiert. Gut 50 Mio. Fr. wurde unter undurchsichtigen Umständen in den Sand gesetzt.
Bekannte Persönlichkeiten wie der Unternehmer und FDP-Nationalrat Otto Ineichen unterstützten das Projekt zu Beginn. Er hat diese Firma gegründet. Welche Herren wurden dort "gedeckt" ?

  • Stefan Meier
  • 20.01.12 | 08:30 Uhr

Diese pathologische Herzieherei über die herausragenden Leistungsträger und Vorbilder unserer Gesellschaft von Absendern, die selber kaum der Rechtschreibung mächtig sind, ist das Resultat der jahrelangen Verunglimpfungen und der Absenz jeglichen Anstands und zivilisierter Umgangsformen der SVP Propaganda. Wenn Mörgeli hetzt, meint die Basis sie dürfe diesem Unflat noch eins drauf setzen. Für die gibt es keine Tabus mehr! Otto Ineichen hat mit seiner Stiftung Speranza tausenden Jugendlichen eine Lehrstelle verschafft und hortet nicht Anker Bilder im Bunker. Ineichen ist ein Vorbild!

  • Nick Alexander
  • 19.01.12 | 23:20 Uhr

Herr Meier, ist das nun Ironie des Schicksals, dass sich im Zuge der Affäre Hildebrand wieder einmal die üblichen Verdächtigen über genau die Person aufregen, welche in ihrem Metier seit Jahren über jeder Mittelmässigkeit steht? Haben sie beim Lesen auch bemerkt dass nicht die Schweiz des Mittelmasses gefordert wird, sondern einfach ein unaufgeregter, bodenständiger Nationalbanker? Immerhin haben die "Denkfaulen" einiges auf die Beine gestellt, während dem die intellektuellen Leuchttürme seit 68 nichts anderes mehr machen als zu dekonstruieren und erschlichene Privilegien zu verteidigen.

  • Marc Schinzel
  • 19.01.12 | 21:51 Uhr

Herr Zweiacher, glauben Sie ernsthaft, der ehemalige WEF-Mitarbeiter, Hedge-Fonds-Manager und Oxford-Student Hildebrand sei eine Ikone der "Dunkelroten", sprich Sozialisten? Das grenzt an eine Wahnvorstellung! Nur Sektierer lesen ihren Gurus jedes Wort von den Lippen und beanspruchen, absolut fehlerlos zu sein und stets recht zu haben. Wenn Sie jeden, der Ihre Meinung nicht teilt, als Sozialisten bezeichnen, dann mag das für Sie stimmen. Genauso gut könnten Sie behaupten, die Sonne drehe sich um die Erde. Wer widerspricht, endet heute zum Glück nicht mehr auf dem Scheiterhaufen ...

  • Bruno Mair
  • 19.01.12 | 21:51 Uhr

Also jetz ist es raus: die WW ist im alleinigen Eigentum des Verlegers und Chefredaktors! Sollte selbst CB die WW aus eigenem Interesse gar geschenkt haben, so behalten Sie bis an das Lebensende Recht Herr Köppel. Seit der BAZ traue ich CB selbst diese hypothetische Variante zu. Erst hatte CB mit der BAZ nichts im geringsten damit zu tun. Dann hatte doch seine Tochter die Finger im Spiel und ist anschließen sofort zurück getretten um gleich die unangenehme Situation wieder zu entschärfen. Aus diesem Fall hat CB sicher dazu gelernt...

  • Rainer Selk
  • 19.01.12 | 21:32 Uhr

Das 'herausragende Talent', der heilige unverzichtbare SNB Showmaster - einen solchen hatten wir noch nie - hat - Ehrenwort - das Handtuch selbst geworfen. Und S. Meier hat keine Ahnung, was Mobbing ist.

Statt auf der Brücke im Sturm lenkend zu stehen, ist PH vorzeitig - Ehrenwort - ins Rettungsboot gefallen, weil zu nahe an persönl. Insider Gruss-Inseln herangefahren.

Der Ruf der SNB wurde beschädigt, aber sie steht bereits wieder und macht ihre vorzügliche Arbeit. Und der ex Kapitän wird nun noch mittelaterlich. Sogar in Italien bekommt man dafür Hausarest, so als Kapitän.....

  • Marco Bless
  • 19.01.12 | 21:12 Uhr

@Stefan Meier: "...wer nichts begreifen will..."

Ein weiterer Spruch aus der Psychologie-Trickkiste, den man in letzter Zeit öfters liest; einer schreibt's dem anderen ab. Ein seltsames elitäres Denken, in dessen Schema man selbst der Lehrer ist und diejenigen mit den anderen Ansichten sind die dummen Kinder, die "einfach nichts begreifen wollen"...

Haben Sie's begriffen?

Ein "herausragendes Talent" ist übrigens ein negativer Begriff; da stimm' ich Ihnen also insofern zu.

  • Markus Kohler
  • 19.01.12 | 20:20 Uhr

Hallo Ihr Blocher/SVP Basher,Ihr die Ihr alle SVP Sympatisanten am Liebsten in den Kerker werfen würdet,habt Ihr den schon vergessen? Causa Hollenweger,na dämmerts?Da hat der Lucrezia doch die Buchstaben CB gereicht um ein unglaubliches "Lügenkonstrukt" ans Licht zu zerren.Und was ist geblieben; Lucrezia wirkt leider noch immer und Hollenweger wurde freigesprochen! Auch damals schon, "Alle"gegen Blocher,das er uns heute noch erhalten geblieben ist grenzt für mich an ein Wunder! Die Causa Hildebrand aber hat sich bestätigt! Schämt Euch !

  • Romano Zweiacher
  • 19.01.12 | 16:48 Uhr

Aber aber Herr Meier, noch so einer mit dunkelroter Sonnenbrille, zu dunkel um der Wahrheit ins Auge zu sehen. Wie im Mittelalter, wer es wagte aufzumucken, ja sogar Wahrheiten ans Tageslicht brachte wurde unerbittlich kaputtgemobbt oder sogar umgebracht. Ihre Argumente haben mehr mittelalterlichen Charakter als dass sie mit der Realität etwas zu tun haben. PH hat nun mal gegen das Gesetz verstossen, da ist nichts schönzureden. Und CHB hat die unschöne Aufgabe der Aufdeckung in die Hand genommen. Wer sonst würde den dunkelroten Angriffen standhalten. Nur, wegmobben lässt er sich nicht!

  • Stefan Meier
  • 19.01.12 | 10:32 Uhr

Die Blendung - Wer ist da wohl geblendet? Schinzel hat recht, wenn er die Provokateure entlarvt. Wer die Schweiz des duckmäuserischen Mittelmasses propagiert und sich über herausragende Talente und Leistung so herablasssend mockiert, der biedert sich den dumpfen Rechtspopulisten und ihrer laut skandierenden Klientel an. Skandieren tun die seit Jahren die gleichen primitiven Phrasen. Viel mehr als links,links, links kommt da nicht raus. Wie sollte auch, wer nichts begreifen will und unter Denkfaulheit leidet, bei dem kann nichts anderes raus kommen als Mist.

  • Hanspeter Buehler
  • 19.01.12 | 10:19 Uhr

Ineichen stellt ohnehin ein Typ dar der sich grenzenlos überschätzt. Seine schlecht gespielte Besorgtheit die er in Bezug auf die oft provokativen Recherchen der Weltwoche an den Tag legt, sind für Leute die hinter die Bühne zu schauen verstehen zu durchsichtig. Ineichen, der Blocher Populismus vorwirft, sitzt im Glashaus und wirft mit Steinen. Eine wenig kompetente, unsympathische politische Nullnummer die eigentlich - wie sehr viele weitere - überhaupt nie in ein Parlament hätten gewählt werden dürfen. Seine Ramschläden mit Ramschbilligprodukten sind repräsentaitiv für diese traurige Figur.

  • Daniele Galvagno
  • 19.01.12 | 10:03 Uhr

Der Politstil verkommt zum Lächerlichen. Die gewählten Volksvertreter haben ihre Stimmen eingesteckt, längst vergessen für welche Werte sie einstehen.
Wenn Institutionen angeschlagen sind, kommt auf Volksvertreter eine ungleich grössere Verantwortung zu, damit austarierte Verhältnisse einer Demokratie bleiben, was sie sind. Gerade die Schweiz, die vorwiegend auf Dienstleistungen oder exklusive Nischenprodukte setzt, muss ein vitales Interesse an der eigenen Währung haben.
Da erschaut es, dass gerade Medien zum Thema werden. So als wolle man einen lästigen Zaungast loswerden. Demokratisch?

  • Rainer Selk
  • 19.01.12 | 08:51 Uhr

so, so, hochwichtig NR Ineichen 'fordert'. Schleichendes Mittelmass per TV: vom Outlet Richtung Brockenhaus! Ein solches 'Machermäntelchen' allein bringt noch lange keinen Sonnenschein.....!

Der Politologie Ladner sagte kürzlich bei TeleZürich über C.Blocher: der stört nur noch.

Kann ich bei SP Ladner ja verstehen. Ladner soll sich wählen lassen und dann im Nationalrat gegen Blocher antreten. Herr Ladner samt Polittheologen stören aber so total langweilig mit dem SP Einerlei, dass das nicht mal durch eine Luxemburger Schlachtplatte kompensiert werden kann.....

  • Johannes Fischer
  • 18.01.12 | 22:10 Uhr

Otto Ineichen ist eigentlich ein Irrlicht auf dem politischen Parkett. Man kann ihn nicht ernst nehmen. Und wenn er Offenlegung verlangt, dann könnte man ja von ihm einmal Offenlegung verlagen zu den damaligen Vorgängen, als die Familie Ineichen sich im Verbund mit Kunz, Schlachtbetrieb, Bilten GL, als Grossmetzger und Fleischimporteur betätigte.

  • Simon Purestone
  • 18.01.12 | 21:30 Uhr

Ich kannte die WW aus ihrer linken, einseitig ideologisch gefärbten, nur pseudoweltoffenen Zeit (die Ost-Sozis hatte ich persönlich kennengelernt!). Heute ist sie anders. Nicht eigentlich rechts, wie die sich gegenseitig abschreibenden Mainstream-Medien kolportieren, sondern weltoffen, aber nicht kriecherisch kleingeistig sich dem Ausland anbiedernd. Dies macht die Millionärssöhnchen, die Konkurrenzmedien vorstehen u. finanzieren(?) und sich als EU-Turbos betätigend um îhre Quoten bangen, rasend vor Wut und Neid? Seit kurzem haben sie, im Verbund mit Teilen des BR, zum Halali geblasen! Erneut!

  • Marc Schinzel
  • 18.01.12 | 21:09 Uhr

Einmal mehr: Klischees über Klischees zu Hildebrand: Gute Notenbanker sind "Bünzli-Typen von brillanter Intelligenz". Ein Schwachsinn sondergleichen, steht doch "Bünzli" für "Spiessbürger", d.h. einen "engstirnigen Menschen, der sich an den Konventionen der Gesellschaft und dem Urteil der anderen orientiert" (zit."Duden"). Diesen Kriterien entsprach Hildebrand zum Glück ebenso wenig wie zuvor die Präsidenten Roth, Languetin, Lusser oder Leutwiler. Gut angezogen = Dressman? Bei Frauen haben wir diesen Schluss vom Äusseren auf die persönlichen Fähigkeiten überwunden! Bis auf die Bünzlis, eben!

  • Ernst Jeker
  • 18.01.12 | 20:18 Uhr

Würde eine Lex Weltwoche zustande kommen, fordere ich als Leser & TV-Gebührenzahler die Durchleuchtung der SRG und aller übrigen Printmedien (Tagesanzeiger, Bund etc.) Es geht nicht an, dass sich der bekennende SVP-/Blocher-Hasser de Weck, Gebühren dazu verwendet, um dem an Primitivität kaum zu überbietenden Schawinski eine Plattform zu bieten, damit dieser alle die nicht in sein linkes Gesinnungsschema passen, beschimpft. Dass nun aber ein Otto Ineichen, den man bisher als integeren FDP-Politiker einstufen konnte, Drahtzieher einer Kampagne gegen die WeWo ist, schlägt dem Fass den Boden aus.

 
|

weitere Ausgaben