Editorial

Hildebrands Geschäfte

Ein spekulierender NotenbankChef ist ein Sicherheitsrisiko. Die Medien spielen eine dubiose Rolle.

Von Roger Köppel

Vor rund zwei Monaten wurde die Wel­t­woche erstmals mit Informationen konfrontiert, die darauf hindeuteten, dass der ­Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Philipp Hildebrand, persönliche Devisengeschäfte tätigte auf der Grundlage von ­Insiderwissen. Die brisanten Fakten konnten allerdings nicht zu einem Artikel verwertet werden, weil die entsprechenden Unterlagen unter Verschluss gehalten wurden. Quelle war Hildebrands persönlicher Bankberater, der die privaten Fremdwährungsspekulationen des Notenbank-Chefs für verwerflich hielt und sie aus Gewissensgründen öffentlich machen wollte, zunächst aber davor zurückschreckte. Die mündlichen Äusserungen allein reichten für eine publizistische Aufbereitung nicht.

Mittlerweile haben Recherchen unseres Bundeshaus-Chefs Urs Paul Engeler die Vorwürfe bestätigt. Philipp Hildebrand betrieb nachweislich auf eigene Rechnung Währungs­spekulationen in Millionenhöhe. Er kaufte und verkaufte mit Gewinn Devisen, während er als oberster Schweizer Währungshüter gleichzeitig den Wert seiner Devisen an entscheidender Stelle mitbestimmte. Der Weltwoche liegen die privaten Kontoauszüge Hildebrands vor. Sie belegen eindeutig, dass der Schweizer Notenbankchef allein im letzten Sommer, als seine SNB massiv in den Devisenmärkten intervenierte, nicht nur einmal, ­sondern gleich mehrfach Fremdwährungen und Aktien einkaufte.

Es gibt keinen Zweifel: Nicht Hildebrands Frau, wie der Notenbankchef anscheinend erklärte, steckt hinter den Transaktionen. Alle Bewegungen erfolgten auf Hildebrands persönlichem Konto. Wie aus sicherer Quelle hervorgeht, ordnete der SNB-Präsident die Devisengeschäfte auch eigenhändig an. Als ihn sein Bankberater auf die Fragwürdigkeit der Operationen hinwies, soll Hildebrand am Telefon aggressiv geworden sein. Die Aussagen des Bankberaters, der sich mittlerweile selber ­wegen Verletzung des Bankkundengeheimnisses anzeigte und gleichzeitig gegen den Notenbank-Chef Anzeige erstattete, liegen der Weltwoche vor. Der Spekulant heisst Hildebrand.

Der Vorgang ist ein Riesenskandal. Hildebrand muss vom Bundesrat sofort abberufen werden. Ein spekulierender Notenbank-Chef ist ein Sicherheitsrisiko für die Schweiz. Es geht nicht an, dass SNB-Mitarbeiter ihr Insider­wissen für private Geschäfte nutzen. Obschon die einschlägigen Regeln geheimgehalten werden, ist es absolut abwegig, wenn Direktoriumsmitglieder unserer Nationalbank auf den Devisenmärkten, die sie währungs­politisch beeinflussen, in die eigenen Taschen wirtschaften. Was Hildebrand antrieb, bleibt ein Rätsel. Gier? Geltungsdrang? Die inter­nationalen Währungsturbulenzen scheinen ihn regelrecht angestachelt zu haben wie ­einen süchtigen Spieler.

Der Fall zieht weite Kreise. Eine Mehrheit im Bundesrat deckt noch immer den ­Notenbank-Chef. Die staatlichen Prüfer ver­teilen via Sonntagspresse Persilscheine. Das oberste Aufsichtsorgan der SNB, der Bankrat, stellt sich nibelungentreu hinter Hildebrand. Man reibt sich fassungslos die Augen. Die ­Behörden geben vor, Hildebrands Geschäfte akri­bisch durchleuchtet zu haben. Das stimmt entweder nicht, oder es wird mit Vorsatz ­vertuscht und gelogen: Wenn Bundes- wie Bankrat einen Notenbank-Chef stützen, der nachweislich auf seinem Privatkonto Devisengeschäfte tätigt, während er als Währungshüter die Devisenkurse steuert, dann wächst sich die Affäre Hildebrand zu einer Staatsaffäre aus.

Wir haben in anderem Zusammenhang darauf hingewiesen: Die Behörden nehmen ihre Kontrollpflichten gegenüber der SNB nicht ausreichend wahr. Der Unabhängigkeitsanspruch der Notenbank wird zum Freibrief für Verantwortungslosigkeit auf allen Stufen. Das Problem wird aus Bequemlichkeit verdrängt. Aber auch die Medien haben versagt. Seit ­Monaten umgeben die grossen Verlagshäuser die SNB und ihren Präsidenten mit einem Schutzschirm. Kritik wird zur parteipolitischen Kampagne erklärt und abgeblockt. Als die Weltwoche nach den Milliardenverlusten der SNB im Frühjahr 2010 erstmals die Kompetenz und Integrität des Notenbank-Chefs anzweifelte («Der Falschmünzer»), musste sie sich unlautere Motive und parteipolitische Verwicklungen unterstellen lassen. Es konnte nicht sein, was nicht sein durfte.

Die Heiligsprechung Hildebrands erreichte über die Feiertage neue Höhen. Die Schutz­behauptungen aus dem Lager der Notenbank wurden willfährig übernommen. Man versucht, den Fall Hildebrand gegen Hildebrands ­Kri­tiker zu drehen. Die Überbringer der ­schlechten Nachricht werden zu Tätern, der ­Täter wird zum Opfer erklärt. Unheimlich wirkt der Filz zwischen medialen und gouvernementalen Eliten. Der Chefredaktor der Sonntags-NZZ ­etwa verkaufte seinen Lesern als Tatsache, nicht Hildebrand, sondern Ehefrau Kashya ­habe die fraglichen Devisen­geschäfte auf ihrem eigenen Konto getätigt. ­Beides ist falsch, wie die der Weltwoche vorliegenden Dokumente belegen.

Die Weltwoche ist bekannt für ihre kritische Berichterstattung über die Nationalbank. ­Dahinter stecken nicht parteipolitische oder andere ausserjournalistische Absichten. Im Gegenteil. Wir betrachten es als unsere vornehmste Pflicht, die Behörden kritisch zu durchleuchten. Der Staat ist als Monopol legitimer Gewaltanwendung die mächtigste Institution im Land. Seine Organe sind nicht dem Wettbewerb und der Konkurrenz ausgesetzt, was sie anfällig macht für Missstände bis hin zur Korruption. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Journalisten hinter die Kulissen ­blicken und Transparenz herstellen, wo sie sich von selbst nicht ergibt.

Wohlverstanden: Nicht alles, was geheim ist, muss enthüllt werden. Wer das Amtsgeheimnis oder, wie in diesem Fall, das Bankkundengeheimnis ritzt, muss dafür ­höhere Gründe geltend machen können. Journalisten tragen grosse Verantwortung. Sie besteht darin, zu unterscheiden zwischen echten Missständen und dem, was bloss die Neugier oder die Sensationslust befriedigt. Es stimmt, dass sich der Bankberater, der Hildebrands Kontodaten an die Presse ­weiterreichte, der Bankgeheimnisverletzung strafbar machte. Sein Motiv aber stimmt. Der oberste Schweizer Währungshüter darf nicht unter dem Schutz des Bankgeheimnisses sein Amt miss­brauchen. Es liegt im Sinne des Rechtsstaats, das Recht zu verletzen, wenn schlimmere Verfehlungen unterbunden werden können.

Kommentare

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  • Rainer Selk
  • 11.01.12 | 18:18 Uhr

Herr Lorenc, das trifft genau die Sachlage. Haben da einige Politiker allenfalls Angst, die Büchse der Pandorra zu öffnen?

BR EWS hat sich weit zum Fenster hinaus gelehnt. Nun soll Sie auch den Luftzug standhalten und Ordnung machen. Aber ich habe langsam das seltsame Gefühl, dass Sie viel weiter in die Sache verwickelt ist als bisher bekannt ist.

Mir als Normalbürger dieses Landes ist es einerlei, welche Feindschaften zw. EWS und Blocher ausgetragen werden. Ich will Aufklärung und zwar subito. Die Sache tatsächlich PUK reif.

  • Andrej Lorenc
  • 11.01.12 | 17:00 Uhr

Wenn wir keine Bananenrepublik sind müsste meines Erachtens die oberste Instanz in so einem eindeutigen Fall reagieren und alle Personen mit denen Herr Hildebrand und seine Frau in Kontakt stand unter die Lupe nehmen lassen insbesondere deren Devisengeschäfte und Konten. Dies hätte von unserer hochgelobten Bundesrätin längst im Geheimverfahren veranlasst werden müssen. Wie viele wussten über die Abschwächung des Frankens Bescheid und haben daraus einen Profit ergaunert?

  • ueli hofer
  • 11.01.12 | 16:41 Uhr

Korrektur:
Der Wohlfahtsausschuss der Jakobiner existiert natürlich im 18. und nicht im 15. Jahrh. (ein Verschrieb)

  • Rainer Selk
  • 11.01.12 | 16:24 Uhr

Herr Hofer, ich bin parteilos und nicht etwa Blocher Fan. Auch ich habe Fragen. Für mich ist es einfach unfassbar, dass ein Dr. H. mit 1 mio. Einkommen offensichtlich zockt + ich möchte wissen, wie lange das so geht und wer das noch alls in der SNB macht!

Solange das nicht aufgeklärt ist, stellt sich mir ein Saustall dar, um es auch mit harten Worten zu bezeichnen.

Das Verhalten der zu Neutralität verpflichteten Bundespräsidentin ist schamlos. Jetzt kriecht Sie zurück. Wenn Dr. H's Ehrenwort etwas gegolten hätte, hätte der gekämpft. Der hat es aber nicht nötig. Bezeichnend!

  • Rainer Selk
  • 11.01.12 | 15:10 Uhr

@Hofstetter. Die für mich nicht mehr neutrale Bundespräsidentin Widmer Schlumpf hat Herrn Hildebrand am Freitag in der Arena gedeckt.

Das ist für mich ohnehin einseitige Parteinahme in einer unklaren Phase und hat damit vorbefassenden Charakter. Wenn sie doch so auf Dr.H. schwört, warum hat sie denn seinen Rücktritt nicht verhindert?!

Das ist für mich eine ganz miserable Schmierenkomödie, damit man die Treiber möglichst nicht zu fassen bekommt, sind die jetzt böse Bänkler im Ausland. Das Volk checkts, Herr Hofstetter.

Aber Hauptsache alles Blocher, was?

  • ueli hofer
  • 11.01.12 | 14:44 Uhr

@Rainer Selk.2 Offensichtlich haben Sie die Kommentare des Andreas Hofstetter auch gelesen. Jedenfalls haben Sie versucht, darauf zu antworten. Die Darstellung der "Lügengeschichte" über die Protagonisten entsprechen der Tatsache - das schleckt kein Zottel weg! Sie sind der Meinung, dass der Präsidentenwechsel in der SNB positiv sei für die CH. Das kann ich nicht glauben. Ich konstatiere in der Auslandpresse eher eine gewisse Schadenfreude. Nun, man kann gespannt sein, wie es weitergeht. Halt mit einem gewissen Unbehagen.

  • Rainer Selk
  • 11.01.12 | 14:41 Uhr

@Hofstetter, wann geben Sie denn Rom die Schuld? Dass ein Beamter mit ca. CHF 1.- mio Jahressalär beispielhaft im Auftreten und Verhalten dastehen muss, ist Ihnen offensichtlich vollkommen egal. H. hat gezockt, lieber Freund.
Ihre Rücktrittsrumors habe ich auch gehört. Das Ehrenwort des Dr. H. zählt aber nicht viel, wenn er beim ersten kleinen Wind alles hinwirft.
Erklären Sie doch mal, welcher Bänker konkret in Bern vorstellig wurde. Sie verbreiten hieer nichts an Gerüchte und Unterstellungen, blenden aber den fehlenden Charakter des von Ihnen hofierten Dr. H. vollkommen aus! Tragisch!

  • ueli hofer
  • 11.01.12 | 14:32 Uhr

@Rainer Selk.1 Ich verfolge nicht jede Stunde die Kommentare. Dazu würde mir die Zeit fehlen. Wie ich jedoch sehe, sind Sie ein äusserst engagierter "Kommentarist". Das ist sicher gut so. Ich galube auch, dass es gut ist, dass Hildebrand aufgehört hat. Was mich hingegen stört, ist die Art und Weise, wie die SVP-Gewaltigen mit dieser Sache umgehen und die Brutalität, die obiger Text aufweist. Diese erinnert sehr stark an das Vorgehen des Wohlfahrtsausschusses unter den Jakobinern der 90er Jahren des 15. Jahrh. in Frankreich. Vielleicht bin ich zu empfindsam dies zu begreifen. Ich bin parteilos.

  • Nannos Fischer
  • 11.01.12 | 14:17 Uhr

@Hofstetter 11.01.12 | 12:06
In den wirklich aufgeklärten Gesellschaftsschichten weltweit, z.B. under den Zentralbkiers, ist man sich einig, dass Insidertrading unvereinbar ist mit einem Direktoriumsposten in einer Zentralbk. In den wirklich aufgeklärten Gesellschftsschichten ist man sich einig, dass eigentlich ein Hedgefund-Zocker in einer Zentralbk nichts zu suchen hat. PhH ist nicht «herausgemobbt» worden. Er hat sich selbsttätig hinauskatapultiert. Blocher hat als fast einziger, statt höheren Eigenmitteln, das viel einschneidendere Abtrennen der Auslandaktivitäten der Grossbken verlangt.

  • Andreas Hofstetter
  • 11.01.12 | 12:06 Uhr

In den aufgeklärten Gesellschaftsschichten ist man sich einig, dass die lächerlichen 3 Devisentransaktionen H's nichts mit den wahren Gründen seines Herausmobbens aus dem SNB Präs. zu tun haben. Das dient der "Unterhaltung" der profanen Massen. Hildebrand stand nach der Bankenkrise für harte regulatorische Massnahmen, so auch im Financial Stability Board. Die Grossbankenlobby ist extrem sauer, wenn man ihr ihre grossen Fresströge wegnimmt! Die SVP hat als einzige Partei immer auf der Seite der Hochfinanz und gegen höhere Eigenmittelvorschriften gestimmt! Das VOLK hat das sehr wohl registriert!

  • Rainer Selk
  • 11.01.12 | 08:15 Uhr

@Hofstetter: Der Whistle Blower ist in einer Psycho.-Anstalt. Ganz offensichtlich hat der Wahrnehmungsprobleme. Und ganz offensichtlich bestehen in der Bank Sarrasin noch ganz andere Zustände, die auch zu dessen Seelenzustand führten.

Haben Sie auch vernommen, dass mit Abgang von Hildebrand der Ruf der CH erheblich gestiegen ist, weil wir solche Machenschaften nicht dulden? Jetzt ist auch klar, H. wurde die Abgang von Bankrat nahegelegt. Er hat charakterlos den Job hingeschmissen, statt zu kämpfen.

Ihre Lügenvermutungen sind kleinkarierte Neid-Rohrkrepierer, nicht anderes.

  • Rainer Selk
  • 11.01.12 | 08:10 Uhr

@Hofstetter. Auf diese andere 'Intelligenzklasse' von Abzockerei können wir getrost verzichten. Dass Sie enen so charakterlich schwachen Menschen hofieren, passt in copy paste exakt zu Ihnen. LEIDER haben anscheinend etliche akademisierte Hochmeinungsgeister, die glauben unersetzlich und unverzichtbar zu sein, die Grundregeln des Lebens in der Sonntagsschule nicht gelernt oder vergessen. H. kann nun seine Internationalstentum in der Freizeit in vollen Zügen geniessen. Gründen Sie einen Fan-Verein, der Unverstandenen und weinen Sie sich da aus.

  • Christine Joos
  • 11.01.12 | 06:56 Uhr

R. Zweiacher. Danke.

Schawinski: Ein Dr. schützt vor Ploderi und fuulem Zündi nicht. Sic!

  • Nannos Fischer
  • 11.01.12 | 01:14 Uhr

@Hofstetter 10.01.12 | 17:33
Also doch eine leere Versprechung, trotz «angeekelt»+«endgültig», na ja, what else is new? Dass Sie mir an den Karren fahren, in dem auch die HH Kielholz und Selk sitzen, ist eine grosse Ehre und fast zuviel des Kompliments. An mir gezweifelt hätte ich nur im Fall Ihres Einverständnisses. Betr. copy/paste: da Ihre Einlassungen fast bis in die Formulierungen stereotyp sind, passiert dasselbe halt auch, wenn man einmal nicht bloss mit den Schultern zuckt, sond. antwortet. Im übrigen haben Sie in den verg. JJ zweimal etwas ganz Vernünftiges, Reflexneutrales gesagt

  • Nannos Fischer
  • 11.01.12 | 00:35 Uhr

@Spycher vom 10.01.12 | 17:39 Uhr
Ich habe die Errungenschaften der Aufklärung immerhin soweit «verkraftet», dass (nicht nur) für mich der politische und wirtschaftliche Liberalismus in der Praxis sich gegenseitig bedingen. Der eine ist ohne den anderen höchstens in der Theorie denkbar. Im übrigen haben Sie bei Ihrer Apostrophierung des Liberalismus wirtschaftliches Verhalten angegriffen. Die Prinzipien des Liberalismus sind für den polit.+wirtsch. identisch und können deshalb auf die eine oder andere Art exemplifiziert werden.

Danke für die Definition des Lib…mus aus dem Wikipedia-Artikel…

  • Renato Neidhart
  • 10.01.12 | 23:49 Uhr

Hofstetter, Sie sollten sich nicht zuviel auf sich einbilden. "Wenn Hofstetter druntersteht ..". Als wäre dies ein Qualitätsmerkmal.

In einer ruhigen Minute sollten Sie einmal darüber nachdenken, was Sie mit Bezug auf das Verhalten den SVP-Leuten vorwerfen. Und dann vergleichen Sie das einmal mit dem, wie Sie sich hier im Forum aufführen.

Ein Forum ist eigentlich dazu da, Meinungen und Ansichten auszutauschen und kontrovers zu diskutieren.

Ihre Beiträge enthalten nichts von alledem. Dafür Beleidigungen, Behauptungen, Verleumdungen, nur destruktiver Hass.

Haben Sie das nötig ?

  • Andreas Hofstetter
  • 10.01.12 | 21:42 Uhr

Hier die Chronolgie der Blocher Lügen allein im SVP Komplott gegen Hildebrand.

1) Ich habe keinerlei Unterlagen des Datendiebs bei mir gehabt als ich Calmy-Rey besuchte /LÜGE !

2) Sprecher Simonazzi: Blocher hat MCR Dokumente gezeigt und eine Kopie eines Bankauszuges.

3) Blocher am nächsten Tag: ich hatte keine Originaldokumente dabei.. Ich habe weder mit Herrn Lei noch dem Sarasin Angestellten Kontakt gehabt. LÜGE !

4) Lei: Ich war mit meinem Sarasin Kollegen bei Blocher zu Hause in Herrliberg und er wollte die Dokumente behalten, um dem BR zu zeigen

Notorischer Lügner!

  • Romano Zweiacher
  • 10.01.12 | 21:26 Uhr

Bitte bleiben sie in den Blocks Herr Hofstetter, sie repräsentieren hier so wunderschön die "rot-schimmelpilzige-Mainstreampresse". Zudem hegen sie einen solch gravierenden Hass gegen die SVP, die WW und Ch.B., dass es ein wahres Vergnügen ist, ihnen sachlich zu kontern. Dass sie hier permanent eine auf die Schippe kriegen, muss sicher kein Vergnügen sein. Ich hoffe jedoch, dass sie das weiter aushalten und eines Tages, wer weiss, erkennen um was dieses Land zu verlieren hat. Selbstverantwortung, Souveränität und Demokratie sind die Zauberwörter!

  • Andreas Hofstetter
  • 10.01.12 | 21:21 Uhr

In einer anderen Liga was Intelligenz, Charisma, Auftritt und Eloquenz anbelangt spielt Dr. Philipp M. Hildebrand! Einer der wenigen Exponenten unseres Staates, wo ich mich nicht beleidigt fühle, wenn ich zuhöre! Wie immer in der CH, wer aus dem miefigen Mittelmass so herausragt wie Herr Hildebrand erzeugt Missgunst und Neid! Gerade bei Typen wie Blocher, die rhetorisch absolut unbegabt sind und die Sprache eines debilen Bauernknechts von sich geben, muss das ungeheure Missgunst hervorrufen und wie immer bei dem kranken Charakter den Reflex der Rache, Intrige und die Macht des teuflischen!

  • Rainer Selk
  • 10.01.12 | 21:18 Uhr

Schawinski sendet mal von Süden her eine neue Radiobotschaft und mischte die Radio Schweiz auf. Heute - pardon - quatscht der nur noch zu später Stunde ohne eigentliche Botschaft.

Den kann man doch nicht mehr für voll nehmen. Schawi lohnt sich definitiv nicht! Da war der luxembuger Talk Master Luo van Bourg soar noch besser und DER konnte tatsächlich endlos quasseln! LOL.

  • Andreas Hofstetter
  • 10.01.12 | 21:14 Uhr

Was Schawinski im Gegensatz zum von Blocher gekauften Journi Köppel hat, ist Anstand, Rückgrat und Unabhängigkeit! Das sind solide Schweizer Tugenden!

  • Romano Zweiacher
  • 10.01.12 | 19:09 Uhr

Herr Schawinski hat sich im Talk mit R. Köppel benommen wie ein kleiner "Revolverpresse Journalist". Kaum zu glauben dass er ein Dr. vor seinem Namen trägt. R.K spielt, wie auch Ch. Bl., retorisch in einer anderen Liga. Es ist schon sehr peinlich für SFDRS und deren Chef RdW einen solch primitiven Talkmaster in den Reihen zu haben. Stellen sie sich mal vor, wie ein R.S. in einer deutschen Talksendung mit seinen primitiven Argumenten dastehen würde. R.K war sehr rücksichtsvoll, er zog ihm nur das Fell über die Ohren. Deutsche Spitzenjournalisten würden ihn ausbeinen, Herr Hofstetter!

  • Rainer Selk
  • 10.01.12 | 18:00 Uhr

Hildebrand, der Ehrenmann ?,
- der seine Konto nicht getrennt 'in Ehren' hält, 'Seitengeschäfte' als Insider macht?
- der sein Ehrenwort vorgibt, bei etwas Wind sein Amt aber pressemässig hinschmeisst?
- der die WAK regelrecht vorführt?
- der sich 'internationalisiert' gibt + meint, unersetzlich zu sein. Wo, für wen?
- Der nicht checkt, dass sein Amt beispielhaftes Verhalten fordert?
- Der nicht für sein Amt kämpft. Wie wird er wohl für die Schweiz 'gekämpft' haben???

Soviel zu ehrenwert: was kommt wohl da nohc auf den Tsich des Hauses??

  • Markus Spycher
  • 10.01.12 | 17:39 Uhr

@Fischer vom 8.1.12, 11h07

Danke für Ihre Empfehlungen. Wenn Ihnen zur POLITISCHEN IDEOLOGIE namens "Liberalismus" boss Oekonomen einfallen, beweist dies, dass Sie die geistigen Errungenschaften der Aufklärung (ab ca. 1650) nur sehr fragmentarisch verkraftet haben. Liberalismus bedeutet u.a. die Freiheit des Individuums gegenüber staatlicher Gewalt.

  • Andreas Hofstetter
  • 10.01.12 | 17:33 Uhr

Was würden auch alle die hirngewaschenen Blocherhörigen tun, wenn ich mich hier abwenden würde?! Selber eine Meinung kundzutun sind die ja nicht imstande, alles was da kommt ist der pawlowsche Copy Paste Reflex wenn Hofstetter daruntersteht! Kielholz, Selk, Fischer und Co. wüssten nicht mehr wie die Tage hinter sich bringen. - Die SVP hat die Geldpolitik der SNB zum Boulevard Thema gemacht, wie die Gussballnati und Krethi und Plethi, ohne jede Ahnung!, meint auch noch den Senf dazuzugeben.

  • rolf kielholz
  • 10.01.12 | 16:11 Uhr

@Hofstetter, so unterscheiden sich die Wahrnehmungen: wenn sich zur Blocher/SVP- noch eine Köppel/WW-Phobie gesellt, dann schliesst sich der Kreis...
Wie ich es sehe, hat der "grosse" Roger (Schawinski) vom, in Ihren Augen "kleinen", Roger (Köppel) seine engen Grenzen aufgezeigt bekommen. Haben Sie den Schaum auf seinen Lippen gesehen? Köppel hat sehr ruhig + sachbezogen argumentiert + Ihren Liebling blossgestellt. SRG-GD RdW wird keine Freude an seinem Schützling gehabt haben..
Ihre verzweifelten Versuche aus dem Fall Hiltebrand einen solchen von Blocher/Köppel zu machen ist geradezu bizarr.

  • Nannos Fischer
  • 10.01.12 | 15:28 Uhr

Ich höre immer «ehrenwert»… Bei dem, was A. Hofstetter offensichtlich darunter versteht, kann jedermann nur hoffen, von ihm NIE ehrenwert genannt zu werden. Hofstetters Urteilsvermögen wird auch durch seine Aussage (anderswo in der WW) unterstrichen, PhH sei der beste SNB-Präs seit Leutwyler. Wahrscheinlich weil alle vor PhH Bünzlis waren, die den Nettowert der Bank unspektakulär äufneten. Es brauchte Ph.H., um 200 Mia CHF zum €-Höchstkurs zu verzocken: Verlust bis Mitte 2011 = 38,2 Mia CHF = CHF 5000 pro Einw.

A.H. will sich endgültig von der WW abwenden—noch so eine leere Versprechung…

  • Rainer Selk
  • 10.01.12 | 14:18 Uhr

Lieber Herr Kühnis, über was ich mir Gedanken mache, üerlassen Sie mal mir.

Die fast Pleite BAZ wird um Re-Engeineering oder Turn-Around nicht herum kommen. Ist doch schön, dass die nach wie vor ihren Lohn bekommen und egal vom wem. Und als der Tagi kürzlich 30 Jounis vor die Tüe stellte, krähte auch kein Hahn nach Sonderbehandlung!

Und dass der SP Vorsitzende Levrat UBS Aktien hat, ist doch symbolisch für die Abschaffung des Kapitalismus, gell?

Welche Partei finanzieren Sie übrigens?

  • Andreas Hofstetter
  • 10.01.12 | 13:18 Uhr

Wer gestern Köppel bei Schawinski gesehen hat, der wird sich nun endgültig und angeekelt von diesem Blatt und seinem Blocherknappen abwenden! Wer Lüge, Verleumdung, Intrige und Gesetzesbruch legitim findet, um ehrenwerte Staatsrepräsentanten abzuschiessen, der wird erfahren müssen, dass das seinem "Geschäft" schadet. Die Auflage der Weltwoche - in den 80er Jahren über 200'000 - nun bei 75'000, wird deutlich weiter schrumpfen! Köppel wird erfahren müssen, dass das Publikum, das ihm noch gewogen ist, kaum liest. Blocher wird noch ein paar T Ex. mehr kaufen müssen!!

  • Romano Zweiacher
  • 10.01.12 | 13:17 Uhr

Interessante Berechnung Herr Mathis. Diese bestätigt, dass die Sache zum Himmel stinkt. Ausgerechnet die Hildebrands sollen Familienintern nicht über die Lage und die Massnahmen bezügl. Wechselkurs diskutiert haben? Wers glaubt!
Hr. Büehler, regen sie sich nicht auf über Schawinski. Dass er ein billiger "Medienschwätzer" ist wissen wir. Im Moment fürs Staatfernsehen, was bedeutet er flattert gerade nach links. Bezüglich seines Niveaus gebe ich ihnen völlig recht. Primitiver kann man sich gar nicht mehr selbst darstellen. Schlimm genug dass wir für sein "Gelaber" auch noch Gebühren bezahlen!

  • Peter Kuehnis
  • 10.01.12 | 11:44 Uhr

@Heinz Kost. ich gehe mit Ihnen einig dass ein "Devisenspekulant" als oberster Chef der SNB untragbar ist. - Genauso wie ein notorischer Lügner als Bundesrat untauglich wäre oder als Chefredaktor einer Schweizer Wochenzeitung.

  • Peter Kuehnis
  • 10.01.12 | 11:41 Uhr

@Rainer Selk die Vermutung liegt nahe dass sie manchmal nicht selber denken sonst würden Sie sich über ganz andere Finanzgeschäfte mal Gedanken machen.
Stichworte: Aluisuisse. UBS. BAZ. WW. Parteienfinanzierung SVP. - Liste unvollständig.

  • George Lips
  • 10.01.12 | 11:13 Uhr

Einmal mehr muss man feststellen, dass hierzulande die finanzpolitische Führungskompetenz bei Blocher liegt. Was die Pellis, die Windfahne Darbellay daher schwatzten, zeigt nur deren Inkompetenz. Am besten kamen Leute weg, wie der GLP Bäumle, die den Mund hielten.Widmer-Schlumpf und die BR Mehrheit sind völlig auf dem falschen Dampfer gereist und werden wohl diesen Kurs auf Teufel komm raus,weiterfahren, statt nun obketive Führung zu zeigen.Katatrophal waren die Aeusserungen des Staatsanwalts Bernasconi.Das ist halt Tessiner Moral.

  • George Lips
  • 10.01.12 | 11:07 Uhr

Herr Köppel. warum tun Sie sich das an, mit einem rüpelhaften, möglichst fies präsentierenden, das Wort abscneidenden, beleidigenden , ja lügenden Schawinsky zu reden?Merken Sie nicht, dass der S. Sie braucht und nicht umgekehrt?Ich hätte Ihre Gelassenheit nicht gehabt. Aber die primitive Provokation gehört zu Sch.Der Typ gibt sich heute als Verteidiger des (lügenden)Establischments, dieser Typ, der mit allen Mätzchen vom Pizzo Gropperoa aus die schweiz. Nachrichtenordnung sabotierte.Dies war die erste und letzte Schawinskysendung, die ich mir antat.

  • Andrea Silvio Mathis
  • 10.01.12 | 10:58 Uhr

Warum liegt es nahe, dass P. Hildebrand in den Auftrag vom 15.8 involviert war?
Fest steht offenbar, dass er CHF 20'000.- für die Tochter kaufte (gem. Notiz Kundenberater). Dafür setzte er CHF 15'858.- ein. Warum aber kaufte seine Frau ausgerechnet für CHF 384'142.- USD 484'477.24? Die beiden CHF-Beträge summieren sich zu überraschend runden CHF 400'000.-. Das lässt doch auf eine Koordination zwischen dem Ehepaar selbst hinsichtlich der genauen Menge der zu kaufenden USD schliessen. Ergo ist nicht die Frau alleine verantwortlich. Die Weltwoche lag also nicht weit weg von der Wahrheit.

  • Hanspeter Buehler
  • 10.01.12 | 09:54 Uhr

Gestern bei "Schawinski" zum Thema Rücktritt von Hildebrand hat man wieder einmal gesehen und gehört wer Stil hat und wer nicht. Schawinski hat ganz sicher einen veritablen schlechten Stil. Nicht nur dass er geladene Interview-Partner ständig unterbricht, nein er stellt im laufenden Band hanebüchene an den Haaren herbeigezogene Behauptungten auf. Das was sich Schawinski erlaubt ist unterste Schublade, schlechter Journalismus und subjektives Geschwafel eines altersradikalen Misanthropen.

  • Rainer Selk
  • 10.01.12 | 07:59 Uhr

Herr Zweiacher, wenn H. von seinem Ehrenwort so überzeugt ist, hätte er das statt der Pressekonferenz der WAK erklären sollen. Aber sein E'wort gilt H. selbst offenbar nicht viel. Der Mann kämpft also nicht um seine Reputation, schmeisst den Bettel hin!

Was das für das 'Kämpfen' für die Schweiz bedeutet, lässt sich nicht ausdenken.

Sich hnzustellen und mit den 'Vernetzungen' unerschwellig, fast drohend, anzudeuten, dass er als wichtige unersetzliche Schlüsselperson mit seinem Abgang Schlimmes für die CH sieht, ist eine unglaublich abgehobene Arroganz. Es wurde höchste Zeit, dass der geht.

  • Romano Zweiacher
  • 09.01.12 | 19:52 Uhr

Herr Hindebrand tritt zurück. Damit zeigt er Grösse. Sein Gejammer über den nicht möglichen Unschuldsbeweis vor der gesamten Presse ist jedoch geradezu lächerlich, sowie völlig unnötig. Ich gratuliere der Weltwoche, einmal mehr ein "Superjob" bezüglich politisch neutralem, objektivem Recherchierjournalismus!

  • Rainer Selk
  • 09.01.12 | 17:02 Uhr

Hildebrands Rücktritt:
Er gibt eine Pressekonferenz, legt seine Gründe dar, zeigt eine Charakterschwäche nach der anderen, hebt in Teilen arrogant ab und kündigt an, um 16.00 Uhr vor die WAK zu treten.

Ich nenne das so: die WAK lässt sich vorführen. Das ist ein groteskes Spiel in Gutsherrenart.

H. ist aber nicht mal in der Lage, die Meierei richtig zu führen bzw. Ordnung in seinen eigenen Blangen zu haben, m.a.W.: er seinen Job nicht ernst genommen.

Erst BIZ Bänkler müssen ihm anscheinend erklären, dass er nicht mehr glaubwürdig ist. Eine absolute Schande für die Schweiz!

  • Rainer Selk
  • 09.01.12 | 16:49 Uhr

Rücktritt Hildebrant
Er stehe nur noch mit seinem Ehrenwort da und trete zurück. Merkwürdig, widersprüchlich + feige.

Angeblich sei er von Bänklern der BIZ und aus Europa zum Rücktritt bewegt worden!! Dort wird H's Verhalten ganz anders 'gewichtet'.

Offene Fragen: wie sind die Auswirkungen von H's interant. 'Bänklervernetzung'? Wie ist hier der Einfluss samt seinen privaten DispositionEN auf die EURO Käufe Herbst 2010 mit zig Milliarden Verlust der SNB?

ALS STEUERZAHLER WILL ICH HIER RADIKALE UND DURCHSICHTIGE AUFKLÄRUNG, FRAU BUNDESPRÄSIDENTIN Widmer-Schlumpf!!!

  • Alexander Kaufmann
  • 09.01.12 | 16:28 Uhr

@Kuehnis
Danke für Ihre Tränen. Das Anrennen gegen die Windmühlen hat sich wohl gelohnt. Der Chef-Müller ist weg!

  • George Lips
  • 09.01.12 | 12:55 Uhr

Bei Sarasin herrschen jetzt vielleicht andere Bräuche.Wenn ein Dutzend Mitabeiter sich nicht(mehr)getraut, die Compliance anzurufen (für viele hier sind die Transaktionen völlig in Ordnung!), dann steht es ganz schlimm mit der Firma. Sarasin hatte ehemals einen exzellenten Ruf. S. wurde aber von der jüdischen SAFRA kürzlich übernommen.
Weht jetzt ein anderer Wind?Der alte Safra wurde vor wenigen Jahren in Monaco ermordet.Mörder nie gefasst.Frau Safra ist Besitzerin der teuersten Villa an der Côte.Verkaufspreis ca. 450 Mio. Euro.Ein russischer pot. Käufer trat den Rückzug kürzlich an.

  • heinz kost
  • 09.01.12 | 12:27 Uhr

lieber herr kuehnis, ein mann der die richtung des frankens beinflussen kann, (das hat man schon bei dm/chf in früheren interventionen der snb gesehen, darf/kann einfach nicht für die private schatulle noch solche geschäfte tätigen. ihre logik "ich nicht, er auch" ist einfach nur peinlich. hiltebrand ist nun wirlich der letzte mensch in der schweiz der für sein eigenes Konto devisen handeln sollte!

  • Rainer Selk
  • 09.01.12 | 12:04 Uhr

@kuehnis. Die Vermutung liegt nahe, dass Sie alle Machenschaften decken, Hauptsache, Sie können - pardon - Ihren SVP Fimmel hier abladen.

Sollte sich herausstellen, dass der EURO Kauf im Herbst 2010, u. a. getrieben von privaten Kontoständen oder Devisenengpässen des Hr. Hi'brand, ausschliessen kann man das nicht, dann ist die SVP schuld, wie?

Würde der BR so handeln, wie die SVP Spitze im Falle Zuppiger sofort tat, hätten wir das Problem eines unethischen hohen Beamten vom Tisch.

Er soll sich seiner späten Ehe erfreuen und 'Kunstgeschäfte' machen oder nach Berlin gehen.

  • Hanspeter Buehler
  • 09.01.12 | 11:15 Uhr

Ein Sprichwort sagt (sinngemäss): "Der Überbringer der schlechten Nachricht wird geköpft und nicht der Verursacher." Wer in der Schweiz etwas "ausgefressen" hat das von SVP-Kreisen aufgedeckt worden ist, kann sicher sein, dass praktisch alle versuchen werden, dem Fehlenden einen Persilschein auszustellen. Dafür wird die SVP auf wirklich unsachliche, ideologisch verwerfliche Art und Weise mit einer Schmutzkampagne belegt. Allerdings zeigt sich die SVP unfähig ist eine solche Causa durch elegante Indiskretionen zu platzieren. Sie verhält sich etwa so elegant wie der Elefant im Porzellanladen.

  • Peter Kuehnis
  • 09.01.12 | 09:09 Uhr

Mir kommen buchstäblich die Tränen ob des selbstlosen Kampfes der WW/SVP gegen die SNB, des Anrennens gegen Windmühlen, Blochers selbstlose Unterstützung der Partei mit Millionen - (hach die Parteienfinanzierung in der Schweiz ist ja gar nicht offenzulegen..) - Hildebrand hat amoralisch gehandelt. Ja. SVP-Exponenten haben dutzendfach amoralisch gehandelt - jeder der seine sieben Sinne beisammen hat hat dies die letzten Jahre immer wieder miterlebt.

  • Romano Zweiacher
  • 09.01.12 | 00:20 Uhr

Ein Mann mit Charakter, in der Position eines PH, sollte sich eigentlich fragen, bin ich in meiner äusserst wichtigen Position noch tragbar für mein Land und dessen Bevölkerung. Bin ich noch glaubwürdig genug, wenn ich alles meiner Frau unterschiebe? Dass sollte sich auch der Bundesrat fragen. Dies, weil Herr Hildebrand ja noch und noch ersetzbar ist. Er ist nicht der einzige, der diesen Job gut machen kann. Es sei denn, er vertritt auch die politischen Interessen anderer. Die Sache stinkt zum Himmel und Frau Widmer-Schlumpf redet alles schön in der Arena, ohne Wiederstand des Moderators!

  • Thomas Ebneter
  • 08.01.12 | 22:44 Uhr

In welchem Rechtsstaat leben wir eigentlich? Der Bösewicht, der am Rande der Legalität sein Unwesen treibt, geniesst nach reumütiger Rechtfertigungsrede mit Familie ein feines Nachtessen und lässt sich siegessicher ablichten. Gleichzeitig wird der Überbringer der schlechten Nachricht geprügelt und an den Rand der Verzweiflung getrieben, weil er moralische und ethische Werte über geltendes Gesetz gestellt hat und weil er die falsche Partei über die Missstände informierte. Es gibt viele, die solche Zivilcourage unterstützen und ich hoffe, die SVP stellt ihm den bestmöglichen Anwalt zur Seite.

  • Nannos Fischer
  • 08.01.12 | 11:17 Uhr

@Spycher
Wie ich sagte: in Ihren Augen sind Ganoven nur Realisten—wichtig ist nur, nicht erwischt zu werden oder, falls doch, sich herauswinden zu können, da in unserem Rechtssystem vieles Unzulässige nur grundsätzlich aufgeführt ist und vom Richter sinngemäss subsumiert werden muss, was Halunken zum Ausprobieren verleitet, was noch durchgeht. Nicht alles, was durchgeht, ist ehrenhaft. Nicht jeder, der durchrutscht, ist schon deshalb kein Ganove. Es gibt auch heute noch Geschäftsleute, die sich von persönlichem Ethos leiten lassen. Betr. Liberalismus: empfehle Nachhilfe von Röpke, Hayek, Mises

  • Bernhard Zueger
  • 08.01.12 | 10:23 Uhr

Leider Alltag in unserem Land: Betrug, Korruption, Belügen, Verheizen, Hintergehen der Wähler. Vor allem dank der Mehrheitspresse, dem Staatsmonopol Fernsehen und Radio. Durch jahrzehntelange Berieselung und Hirnwäsche der Linksintellektuellen, welche fast überall an den Schalthebeln der Meinungsmache sitzen. Ich sehe rot, bzw. schwarz, für die Schweiz. Der grösste Teil der Politiker ist links (rot und grün), halblinks (CVP) oder links der Mitte angesiedelt (die Miniparteien BDP und GLP). Für sie heisst Konkordanz mauscheln, mischeln, vertuschen, manipulieren, auf die eigenen Mühlen "arbeiten"

  • Rainer Selk
  • 07.01.12 | 18:29 Uhr

Wir erinnern uns Herbst 2010: Hildebrand kaufte EURO in zhig Milliardenhöhe.

Kurz vorher waren die interant. Bänker inkl. Strauss-Kahn in Zürich. Jetzt interessiert sehr, wie zu diesem Zeitpunkt die privaten 'Wertschöpfungsstrategien' der Fam. Hildebrand aussahen.

Fehlt nur noch, dass der auf Geheiss von 'Interantional' EURO kaufte und gleichzeitig gewaltig verdiente.

Welchem Büetzer will man das noch erklären, wenn die Abzocker direkt neben dem Bundeshaus sitzen, gedeckt wohlmöglich von der BDP Dame und weiteren Bundesräten? Die Schweiz im halbkriminellem Ausnahmezustand?

  • Andreas Marti
  • 07.01.12 | 17:27 Uhr

In den ersten 3 Abschnitten hat es unglaubliche 10 Luegen der Weltwoche zu diesem Fall :-) Was fuer eine Art von Journalismus soll das bitte sein?

  • Rainer Selk
  • 07.01.12 | 17:22 Uhr

@spycher: 'Hildebrand ist ... ein typischer Vertreter jener Gesellschaft, die kalten A...jeden Vorteil für sich zu nutzen versteht, solange dies nicht explizit verboten ist...'

Irrtum, das ist verboten, ethisch weit unter der Grütellinie, Herr Spycher. Herr Hildebrand soll so schnell wie möglich verschwinden.

Nicht auszudenken, was im Herbst 2010 vor dem EURO Kauf in Herrn Hildebrands Privatkonten los war... Da tun sich Abgründe auf, die der CH ca. mia 50 kosteten.

  • Markus Spycher
  • 07.01.12 | 16:05 Uhr

Hildebrand ist Realist, aber kein Gauner, werter Fischer. Er ist ein typischer Vertreter jener Gesellschaft, die kalten A...jeden Vorteil für sich zu nutzen versteht, solange dies nicht explizit verboten ist. So funktioniert Liberalismus. Friedrich Dürrenmatts credo "Wer seine Rechte nicht strapaziert, dem werden sie genommen" trifft für einmal nicht zu - das Gegenteil ist erfolgt.

  • Thomas Ebneter
  • 07.01.12 | 15:12 Uhr

Dass Devisenspekulation getätigt durch einen Nationalbankpräsidenten oder auch durch dessen unmittelbares Umfeld Insiderhandel ist, kann wohl niemand bestreiten. Es zeugt schon von einem eigenartigen Rechtsverständnis, wenn jetzt die Verletzung des Bankgeheimnisses in den Vordergrund gestellt wird und so kriminelle Handlungen im Schutz des Bankgeheimnisses reingewaschen werden. Da lobe ich mir den Banker, der moralische und ethische Verantwortung über juristische Paragraphen stellt und dabei auch massive negative Konsequenzen zu tragen bereit ist. Whistleblowing muss besser geschützt werden.

  • Peter Kuehnis
  • 07.01.12 | 14:09 Uhr

mal ein wahrer Satz von Ihnen Roger Köppel: die Medien spielen eine dubiose Rolle (dabei an die WW gedacht...oder ?) - Und es amüsiert nicht sonderlich einen Ch Blocher über Moral und Anstand referieren zu sehen und dabei sogar als unbedarfter Beobachter zu erkennen dass der Mann lügt und laviert.

  • George Lips
  • 07.01.12 | 13:52 Uhr

Hildebrand haben wir es zu verdanken, dass der zweitletzte "save haven", neben Gold, vernichtet wurde.Dies war der internationale Tenor, nach der Anpassung an die "Konfettiwährung" Euro.Wenn Blocher, dessen Betriebe alle sehr exportlastig sind, gegen solche, dem Export helfenden Massnahmen mit hunderten Milliarden, ist, zeigt das nur seine wahre Grösse und seinen Ueberblick.Diese "Export- u.Tourismussubvention" hilft nur jenen, die ihren Laden nicht angepasst haben bzw. nicht wollen.Da Gold nach der SNB Intervention in Fr. um 33% anstieg, wurden Insiderdeals mit Gold vermutet, international.

  • Rainer Selk
  • 07.01.12 | 00:02 Uhr

@Hofer. Einige Mitbürger sind nicht in der Lage, Untaten von hohen Beamten als solche zu bewerten, sondern alles durch die genehme Polit.-Brille mafiahaft zu betrachten.

Jeder Mitarbeiter eines Unternehmens, der Nebenbeschäftigungen dieses Stils macht, müsste sofort gehen.

Hildebrand, an forderster Front, nimmt sein Amt nicht ernst, benutzt es zur persönl. Vorteilnahme wegen 'später Heirat'...! Die Glaubwürdigkeit der SNB Spitze ist am Boden.

Die Unfähigkeit, zw. Privatem und Amt zu unterscheiden, ist eine Katastrophe, Gier- + Abzockermentalität stinken zum Himmel!

  • ueli hofer
  • 06.01.12 | 22:19 Uhr

an die SVP. (Als Glosse gedacht)

Liebe SVP. Es wird Zeit den eigenen Laden auf- und abzuräumen. Eure Führer sind nicht mehr tragbar. Verabschiedet Euch vom Slogan "die Partei hat immer Recht". Und Ihr werdet sehen, der Erfolg wird sich wieder einstellen. Den Artikel von Köppel finde ich polemisch-tendenziös bis frech statt seriös. Schade, dass man Menschen mit den Fähigkeiten unseres NB-Präsidenten samt seiner Familie dermassen durch den Dreck zieht.

  • Nannos Fischer
  • 06.01.12 | 22:01 Uhr

Hildebrand war nie Bankier. Er war Hedge-Fund-Manager, dann Vermögensverwalter. Er wurde Banker (Nuance!) mit seinem Eintritt ins Direktorium der SNB. Hedge fund: a largely unregulated investment fund formed as a private limited partnership (OED). Das Ziel eines H-Fs besteht ausschliesslich in (kurzfristiger) Gewinn- und Renditeoptimierung für Geldanlagen und im Übertreffen der Konkurrenzfunds. Das setzt eine Mentalität und Optik nahe derjenigen eines Zockers oder wheeler-dealers voraus und ist ziemlich diametral entgegengesetzt derjenigen eines Bankiers, geschweige denn Nationalbankiers.

  • Nannos Fischer
  • 06.01.12 | 21:29 Uhr

Herr Spycher («Will Blocher denn einen idealistischen Schwärmer und Kommunisten als Chef der Nationalbank?») impliziert, dass alle Vorgänger von Hildebrand, die wie dieser generös bezahlt wurden, genau um der Versuchung zu Insidergeschäften zuvorzukommen und die sich im Gegensatz zu ihm nicht in solche Geschäfte einliessen, «idealistische Schwärmer und Kommunisten» waren—eine wahrlich interessante Auffassung: Ehrenmänner sind idealistische Schwärmer, als Realist muss man Gauner sein; nur dann ist man Herrn Spychers Verständnisses sicher. Ist er vielleicht in dieser Gesellschaft zu Hause?

  • Nannos Fischer
  • 06.01.12 | 21:06 Uhr

Der CHF WURDE manipuliert, durch die Festlegung des Minimalkurses von 1.20 CHF/1 €, mit entsprechenden Anpassungen der anderen Währungen zum € und zum CHF. Hildebrand und/oder seine Frau HAT/HABEN kurz vor Bekanntgabe des «floors» massiv andere Währungen aufgeladen. Dies SIND Insidergeschäfte, ob sie nun im SNB-Reglement explizit verboten sind oder nicht. An der Börse sind sie unter Strafe gestellt; an der SNB anscheinend nicht, da die Regeln noch aus Zeiten stammen, da für unsere obersten Währungshüter, damals noch Ehrenmänner, unausgesprochen und selbstverständlich ein Ehrenkodex galt.

  • Rainer Selk
  • 06.01.12 | 20:28 Uhr

@Hofstetter. Das ganze hat parallele Züge mit BuPrä Wulff, der von Bekannten Vorzugskonditionen entgegennahm, bei 'Freunden' unabhängig übernachtete usw. öliges, schleimiges, Verdecken, statt souveräner Unabhängigkeit im Amt, ohne Lobbygeschenke oder Seitenküsse, zeigt!

Hildebrand gehört in genau diese Kategorie. Noch hie hat ein SNB Präsident sich politisch betätigt.

Müssen wir auch noch ein Toilettenreglement festlegen?

Sollten für den SNB Präsidenten nicht ethische Überlegungen grundsätzlich einzufordern sein? Hildebrand brauch offenbar einen Handordner mit Rechten und Pflichten!

  • Rainer Selk
  • 06.01.12 | 20:22 Uhr

@Hofstetter. Wenn der SNB Präsident sich nicht zu benehmen weiss, sein Amt nicht ernst nimmt, dann haben wir das, was sich uns darbietet. So ein völliger Chabis: spät geheiratet!

Der hat schlicht sein Taschengeld aufgebessert und zwar mit Giertendenz. Er müsste beispielhaft dastehen, seine Amtspflichten vollkommen von seinen privaten Ambitionen trennen. Tut er das nicht, haben wir Bananenrepublikverhältnisse.

Muss ja ein hochwichtiger Laden seiner Frau sein, wenn die es nicht schaffen, zwei Konten zu führen. Das drängt sich schon aus steuerlichen Gründen auf.

  • Christian Müller
  • 06.01.12 | 18:25 Uhr

Was ist denn das für eine krude Logik. Die SNB hat vielleicht nicht die Mittel, den Dollar zu beeinflussen, aber sehr wohl den Schweizerfranken. Und sie hat es ja in grossem Stile getan. Wie sonst ist eine 20% Abwertung zu interpretieren?
Und glaubt im Ernst jemand, dass z.B. Ben Bernanke seinen Job behalten könnte, wenn durchsickern würde, dass er privat mit Devisen spekuliert hat?

  • Oliver Tschopp
  • 06.01.12 | 15:04 Uhr

Als Informatik/Netzwerk Fachmann bin ich erstaunt, dass die Anweisung per Mail erfolgte. Eine Mail ist eine einfache Textdatei wo sich beliebig gestalten lässt. Datum, Versandinformationen, Inhalt usw. lassen sich. Eigenartig ist auch, dass solche Transaktionen per Mail erfolgen. Jeder IT Spezialist kann so ein Mail generieren mit einer Geldüberweisung an eine andere Person.

  • Markus Steiner
  • 06.01.12 | 12:46 Uhr

Vergleiche zwischen Hildebrand und Blocher hinken.Zugegeben, Insiderwissen ist als solches (oder wie er gemeinhin vestanden wird) ein negativ besetzter Begriff.Im Börsenalltag allerdings ist es die Entscheidbasis.Jeder, der sich in Aktien engagiert,macht Ueberlegungen (oder Hoffnungen),weil er wohl aufgrund bestimmten Wissens sich zum Kauf/Verkauf entschliesst.Auch das ist Insiderwissen, einfach auf tieferem Niveau.Wenn Blocher I-Wissen ausnützte,tat er es als Unternehmer/Privatperson.Wenn Hildebrand es tut, macht er es als hoher Beamter (CEO) einer OerK-orientierten AG mit Monopol-Status!

  • George Lips
  • 06.01.12 | 12:13 Uhr

In einer solchen Vertrauensposition gibt es zweierlei Regeln, die geschriebenen und die ungeschriebenen.Die geschriebenen (niederster Weltstandard dank Kollusion Raggenbass/Hildebrand u.Co.)soll er eingehalten haben.Sicher ist aber auch das noch nicht.
Die ungeschriebenen (so etwas tut man nicht, wenn man 1 Mio. Jahresgehalt hat)hat er sträflich und leichtfertig verletzt.Dem Mann könnte nicht einmal eine Marronibräterhüsli anvertraut werden.War es Arroganz, Dummheit, Gier?Die Wahl überlasse ich der Zukunft evtl. der Wahrheit.

  • George Lips
  • 06.01.12 | 12:06 Uhr

Die SNB wird jetzt international gleichgestellt mit Banken aus Drittweltländern oder Afrika. Das haben wir H. zu verdanken. Die SNB, als Vertreterin eines Landes in einer
Spitzenposition unter den Natibanken, hat rufmässig abgewirtschaftet solange H. die Leitung hat. Der Mann hat sich benommen wie der Kassier eine "Chüngelizüchtervereins".Der Ruf der SNB wurde nicht von Hildebrand, dem Goldverschacherer, aufgebaut, sondern von Vorgängern wie Leutwyler.Und jetzt schwatzt sich H. heraus mit einer "starken"Frau!Diese Dame aus bescheidenstem pakistanischen Umfeld benahm sich wie Emporkömmlinge

  • Rainer Selk
  • 06.01.12 | 11:18 Uhr

@Hofstetter. Blocher hat nach derzeitigem Kenntnisstand das getan, was er musste: den Bundesrat informiert.

Sie vermischen hier liechtfertig entschuldigend operatives Geschäft des Herr Hildebrand, der das selbstverständlich erstklassig zu bedienen hat, mit den privaten Interessen des Herrn, der sein Amt ganz offensichtlich nicht ernst nimmt, schön zu reden.

Selbst erteilte Reglemente garnieren dann noch die Straffreiheit und der mit satten Sitzungsgeldern ausgestattete Bankrat schnarcht! Stinkt nichtstuend z. Himmel!

Jeder Normaloangerstellte würde für solche Nebengeschäfte rausfliegen.

  • Andreas Hofstetter
  • 06.01.12 | 09:45 Uhr

Weil es bei Devisengeschäften keine Insiderstrafnorm gibt. Bei täglich über 2000 Milliarden Umsatz in Devisengeschäften ist es in den grossen Währungen praktisch unmöglich zu manipulieren. Die SNB hat ja kaum die Mittel einen USD zu beeinflussen. Was Insidergeschäfte bei Aktien sind und bedeuten, müsst ihr Blocher fragen. Für den und seine Spezl sind das Gentlemensdelikte, die kaum nachzuweisen sind. Ich möchte daran erinnern, dass in der CH bis heute niemand wegen Verletzung der Insiderstrafnorm verurteilt werden konnte! Die Finanzoligarchen halten alle zusammen! Sauerei!

  • Romano Zweiacher
  • 05.01.12 | 22:47 Uhr

Spycher@ können sie mir mal bitte erklären, warum Gesetz und Strafverfolgung bezüglich Insidergeschäfte für alle Banker, CEO`s, VR-Mitglieder und Kaderleute usw gelten, jedoch nicht für den Präsidenten der SNB?
Habe ich etwas verpasst….. ?

  • Markus Spycher
  • 05.01.12 | 22:01 Uhr

Hier hat sich einer dank seinem Wissen und Können unter strikter Beachtung der aktuell geltenden, niedergeschriebenen Gesetze und Richtlinien bereichert. Solches Tun ist geradezu definierendes Merkmal liberaler Geister. Wenn das SVP-Exponenten und -anhänger nicht passt und sie sich auf nebulöse ungeschriebene Gesetze berufen, wundert es nicht, dass sie und die FDP nicht zueinander finden. Will Blocher denn einen idealistischen Schwärmer und Kommunisten als Chef der Nationalbank?

  • George Lips
  • 05.01.12 | 20:20 Uhr

Das Eigentor Hildebrands.Vor kurzer Zeit war es H., der die Regeln für die Banken (nicht zu seiner Aufgabe gehörend) verstärken wollte. Wie man heute vernimmt, ist er zum Schluss gekommen, dass die Regeln für das Haus, das ihm anvertraut wurde, erweitert und verbessert werden müssen.Ein Fortschritt, ausgelöst durch seine (Gier?)Handlungen. Das ist pikant.Diese Währungsgeschäfte hätten nie passieren dürfen,auch wenn eine gewisse Plausibilität nicht abzusprechen ist. Der Schaden für die Schweiz ist da, für den Leser der intern.Presse.Einfach das Tüpfelchen aufs lädierte Image der BankenSchweiz

  • Ronald Muller
  • 05.01.12 | 19:50 Uhr

Ich fand den Auftritt von Hildebrand gar nicht so souverän, wie das hier anscheinend einige gesehen haben. Er beruft sich auf ein Mail, das beweisen soll, dass seine Frau die Transaktion getätigt hat......hmm nur......warum hat er dann dieses ominöse Mail nicht mitgenommen und vorgelegt?? Bevor ich dieses Mail nicht mit eigenen Augen gesehen habe, glaube ich ihm gar nichts.

Seine Frau sei halt eine starke Persönlichkeit......ha was soll denn diese Aussage?

Bei mir bleiben nach dieser PK noch viel zu viel Fragen offen und ich denke diese Geschichte ist noch lange nicht abgeschlossen.

  • Rainer Selk
  • 05.01.12 | 19:12 Uhr

Es ist völlig absurd, dass ein SNB Präsident nebenbei sein Taschengeld aufbessert, was er ohne Weiteres aufgrund Insiderkenntnis kann. Das gaze ist eine Skandal sonder Gleichen. Handelt der Bundesrat nicht, kommt er aber in einen ziemlich schrägen Geruch.

Gründen wir doch den Club der SNB Prviligierten, die just-in-time von der SNB Infos bekommen, wann den Geld zu verdienen sei.Kommission für die SNB 5%.

Gute Güte ist das ein Lodderverein, der sich zudem noch die ethischen Regelemente selbst schreibt. Genau dieselbe Situation, wie bei SRF, wo man sich Aufträge selbst erteilte!!

  • judith fraitag
  • 05.01.12 | 19:05 Uhr

Herr Hildebrandt verdient rund 1,2 Millionen CHF pro Jahr - nota bene handelt es sich dabei um Steuergeld, das vorher jedem Schweizer mit einem Durchschnittsgehalt von 5500 CHF abgepresst wurde. Da stellt sich die Frage: "Herr Hildebrandt, WARUM sind 1'200'000 pro Jahr nicht genug? Warum muss eine Familie mit diesem Gehalt überhaupt noch spekulieren? Wie viel müssten Sie denn besitzen, damit es ihrer Frau reicht, 10 Mio., 100 Mio.? Wie unersättlich ist die Geldgier? Ist es je genug?" - Das ist hier DIE wirklich zentrale moralische Frage. H. hat den Bezug zur normalen Realität längst verloren.

  • Roger Baumeler
  • 05.01.12 | 18:29 Uhr

Dem SNB ist nun das volle Vertrauen auszusprechen.Ein Satz dieser Pressekonferenz wiegt schwer: Wer schiesst hier mit welchen Mitteln gegen was oder wen? Nun sollte jedem klar sein, dass Blocher und seine Entourage abtreten sollten. Und dies schreibt ein bürgerlicher!Was auch zum Nachdenken veranlasst, sind unsere Journalisten. Über die Kleiderordnung lässt sich streiten. Was jedoch jeweils im Bundeshaus und auch hier geboten wurde, entbehrt jeder Seriosität und Respekt vor den Institutionen.
Liebe Journalisten: Wer von ihnen würde seine Konten offen legen, um seine Unabhängigkeit zu beweisen

  • Andreas Hofstetter
  • 05.01.12 | 18:01 Uhr

Souveräner, starker Auftritt Hildebrands heute! Schlimm und immer kleiner aussehen tun diese missgünstigen, sensationslüsternen, unterbeschäftigten Journis der WW, die meinen sie könnten jede Woche jemanden (nicht SVP!) zum Abschuss freigeben! Ich würde mich mal bei Herrn Hildebrand entschuldigen bis Herr Nobel an die Türe klopft und zu recht, eine Anklage wegen Verleumdung, Hehlerei, Mithilfe und Anstiftung zur Verletzung des Bankgeheimnisses deponiert!

  • Ernst Jeker
  • 05.01.12 | 12:18 Uhr

Erinnern wir uns, Hildebrand forderte vor nicht allzu langer Zeit vom Bundesrat mehr Handlungsspielraum/Kompetenz, wohl deshalb, damit es sich unkontrolliert zu seinen Gunsten "arbeiten" lässt. Entweder spielt der BR, sicher aber die NR-/SR-Banklobbyisten, eine faule Rolle in dieser Sache, wenn diesem aalglatten Herrn das Vertrauen ausgesprochen wird. Hauseigene SNB-Revisoren zur "Prüfung" beizuziehen, stinkt zum Himmel, diese innert nur 6 Tagen abzuhandeln noch mehr. Hildebrand verheizte Mrd. an Volksvermögen und ist eine gefährliche Hypothek für die Schweiz. Das SNB-Direktorium auswechseln.

  • Peter Hablützel
  • 05.01.12 | 11:41 Uhr

Was unterscheidet für Blocher einen Datendieb gegen den SNB-Chef von einem Datendieb gegen ausländische Steuerbetrüger?

Will Herr Blocher mit dieser Schmierkomödie Hildebrand abwählen lassen und eine Person nach seinem Gust an die Spitze der SNB setzen. Schliesslich ist sein Wirtschaftsimperium und das seinen Kumpanen auf einen hohen Wechselkurs (1.40-1.50) angewiesen um gewinnbringend in die EU zu exportieren. Alter Mann, geniessen sie ihren Ruhestand und lassen sie den Jungen den Vortritt.

  • Rainer Selk
  • 05.01.12 | 10:45 Uhr

Nach Kenntnisstand haben wir einen Whistle Blower bei Sarasin, irgendwelche Bankdoku, die irgendwie zu C. Blocher kamen + die jener BR Calmy-Rey übergab. Es kam dabei angeblich zu zeitlich versetzten mehreren Gesprächen. Nur über Kto.-Auszüge und Devisendinge von Hildebrandt?

Jene Devisensache sinkt ethisch m. E. erheblich!

Aber warum hat sich jemand diesem WB Risiko ausgesetzt? Es entsteht der Eindruck, dass da noch erheblich mehr vorhanden ist.

Der Bankrat macht hier eine seltsam einfältig trottelige Falle. 'Geheimt' der ein Geheimnis?! Das ganze grotesk + Hildebrandt soll gehen!

  • Franziska Keller
  • 05.01.12 | 09:30 Uhr

Warum hat CB bis nach den Wahlen gewartet? Anscheinend wusste er doch schon vorher Bescheid?
Warum nimmt man an, es gäbe tatsächlich Leute in solchen Positionen wie sie H. innehat, die keine Insidergeschäfte tätigen? Die Frage ist doch nur, wie lange einer bei so ausgezeichneten Gelegenheiten überhaupt resistent bleibt! Wird H. also deswegen blossgestellt- oder was steckt dahinter?
Ich bin dafür das H. jetzt seinen Hut nimmt und je nach genauerer Durchleuchtung des Beziehungsgeflechts auch noch ein paar BR? Die Frage ist nur: Kann in diesem verfilzten System überhaupt was Besseres nachkommen?

  • Hanspeter Buehler
  • 05.01.12 | 09:29 Uhr

Ob es ein Berater oder ein Datenverarbeitungstechniker war der die Kontodaten von Hildebrand entwendete ist unwichtig. Fest steht, wenn die Fakten die der Weltwoche vorliegen authentisch sind, dass Hildebrand seinen Posten umgehend räumen muss. Alles andere würde ein sehr schiefes Licht auf unsere Exekutive werfen. Ein Spitzenverdiener wie Hildebrand sollte neben seinem sicher mehr als abgesicherten Lebensunterhalt nicht noch zusätzliche Einkünfte aus Gewinnen erzielen, die er unethisch, dank Insiderwissen, generiert hat. Schade um den gut auftretenden, cleveren Mann.

  • Johannes Fischer
  • 05.01.12 | 09:08 Uhr

Ausgezeichnet. Es erstaunt, wie zunehmend in der Schweiz fahrlässig mit Tatsachen und Wahrheiten umgegangen wird. Je nach dem, ob die Classe politique der Ansicht ist, dass man in einer unsaubern Geschichte der SVP ablenkenderweise einen Strick drehen könnte, wird der Fall in den Medien so instrumentiert, dass die Täter Opfer sind und diejenigen, die die Finger auf "wunde Stellen" legen, in die Täterrolle gedrängt werden. Man denke an den Fall im Sozialamt Zürich. Bedenklich auch, dass Treuhandunternehmen, die im Dienste der Täter stehen, Persilscheine ausstellen dürfen. Siehe z.B.UBS-E&Y 2008

  • Romano Zweiacher
  • 05.01.12 | 08:50 Uhr

Ja was erwarten wir den?! Je sozialdemokratischer desto selbstkontrollierter und verfilzter. Da werden Regeln und Bestimmungen den Situationen angepasst. Das gilt auch für die EU. Der ärmliche Haufen der Mainstream-Journalisten ist so verkümmert, weil denen die noch möchten, nicht erlaubt ist positiv über die SVP oder Ch. Blocher zu schreiben. Die Entlassung droht. Das ganze ist zwar mit Bananenrepublik zu vergleichen, treffender ist allerdings "planwirtschaftlicher Neokommunismus". Einziger Lichtblick ist wirklich die WW von Hr. Köppel! Politisch ist es die SVP.

  • George Lips
  • 05.01.12 | 07:06 Uhr

Hildebrand ist ein schlechter Spekulant. Er hat die Dollars zu -.82 verkauft. Der Kurs war aber in einem Aufwärtstrend und erreichte Anf.Okt. -.92, ca. Mitte Dez.-.95. Mit andern Worten, er hätte seinen Gewinn von Fr. 75000.- vervielfachen können, hätte er noch zugewartet. Das spricht eindeutig für ihn.Dumm und unvorsichtig war es alleweil.

  • Meinrad Flury
  • 05.01.12 | 03:52 Uhr

Erstaunlich ist es zur Kenntnis nehmen zu müssen, wie einzelne Zeitungen die ganze Sache quasi nur als ein durch die SVP angefachtes und politisch motiviertes Intrigenfeuer versuchen darzustellen, oder noch dreister, wie in der Ausgabe vom 5. Januar in der NZZ vom Oberchefschreiberling Markus Spillmann als Hypothese angeführt, aus Frustration und Rache ihres ewigen politischen Feindes Blocher, inszeniert wurde. Nicht nur ein - vor der Weltbühne vorgeführtes trauriges, sondern ein elendes und der Schweiz - unwürdiges Schauspiel.

  • Marco Bless
  • 04.01.12 | 21:00 Uhr

Pfui Deibel. Da bleibt einem die Spucke weg. Der Fall Hildebrand entpuppt sich zu einem Fall Günstlingswirtschaft. Ein spekulierender Notenbank-Präsident, eine Regierung, die ihn deckt und falsche Angaben macht und eine korrupte Presselandschaft. Da fällt einem nichts mehr dazu ein, was noch durch die Zensur des Moderationsteams genehmigt würde. Seit den BR-Wahlen im letzten Dezember wundert einen zwar nichts mehr in diesem Land. Offensichtlicher könnten die Günstlings-Zeitungen ihre Propaganda-Maschine nicht mehr offen legen. Das ist nicht nur eine Staatsaffaire, sondern eine Bananenrepublik.

  • frank müller
  • 04.01.12 | 20:10 Uhr

die weltwoche mit urs paul engler ist die einzige zeitung die ihr geld noch wert ist. gratuliere.

  • KURT BÜHLMANN
  • 04.01.12 | 19:57 Uhr

Ich muss immer wieder sagen: Gott sei Dank gibt es die Weltwoche, welche mit kritischem Auge hinter versteckte Fassaden schaut und sich nicht scheut, Missstände aufzudecken. Und Gott sei Dank hat Herr Urs Paul Engeler seinen Ruhestand noch nicht angetreten. Ein grosses Bravo ganz speziell auch ihm! Macht weiter so.

  • Rainer Selk
  • 04.01.12 | 19:29 Uhr

Hildebrandt verdient um CHF 1.- Mio. Was braucht der noch Spekualtionsgewinne?

Jenseits aller Zusammenhänge, die da noch auf den Tisch kommen, ist das ganze nur noch peinlich, offensichtlich gedeckt durch ein von der SNB selbstformuliertes Reglement, das der Bankrat noch nicht mal kannte und das bisher nicht der Öffentlichkeit vorlag! Was 'berät' eigentlich dieser Bankrat? Nur Sitzungsgelder?

Ein selbstformulierter Auftrag - siehe unser Landesmonopolifernsehen. Gier kennt offenbar keine Grenzen bei gewissen Leuten einer elitären Schicht! Welch ein beispielhafter aber stinkender Benchmark!!

 
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