«Die brauchen das irgendwie»

Zwei erschossene Frauen, ein Mann mit aufgeschnittener Kehle an einem Tag: In beiden Fällen waren die Täter Kosovaren. Natürlich sind nicht alle in der Schweiz lebenden Kosovo-Albaner kriminell, aber eben doch eine beträchtliche Minderheit. Was sind die Gründe?

Von Andreas Kunz, Christoph Landolt

Alles nur Einzelfälle? Viele der rund 170 000 kosovarischen Zuwanderer integrieren sich nicht. Bilder: Joan Vicent Canto Roig (Getty)

In diesem Postkarten-Idyll mit den kantigen Bergen, den dichten Wäldern und klaren Seen kann man sich die brutale Tat, die sich im Berner Lauterbrunnental vor dem Restaurant «Waldrand» abspielte, kaum vorstellen. Die kosovarischen Brüder Rasim, 31, und Jeton, 33, steigen aus dem Taxi, beschimpfen die Gäste als «Scheiss-Schweizer» und «Drecks­pack» – und dann schlitzt Rasim dem 45-jährigen ehemaligen Schwinger Kari Zingrich mit einem Messer von hinten die Kehle auf.

Weniger Glück als Zingrich, der den Angriff knapp überlebt, hat gleichentags in Pfäffikon ZH die 48-jährige Sozialarbeiterin Daniela H. Sie wird auf offener Strasse vom 60-jährigen kosovarischen IV-Rentner Shani S. erschossen. Zuvor hatte der Mann bereits seine Ehefrau umgebracht. Der Polizei sagt er, er habe die Scheidung verhindern wollen – und von der Sozialarbeiterin verlangte er mehr Geld.

Zwei Gräueltaten an einem Tag. Beide verübt von Kosovaren, die seit Jahrzehnten in der Schweiz leben. Es sind nicht die ersten Fälle, mit denen kosovarische Zuwanderer für Schlagzeilen sorgten. In Erinnerung bleibt Gani L., der kürzlich in Einsiedeln seine Tochter erschoss. Oder Ded Gecaj, der in St. Gallen den Lehrer seiner Tochter tötete. Oder der Kickboxer und «Parkplatzmörder» Bashkim Berisha. Oder Raser Amir B. («Ich baue lieber einen Unfall, als ein Rennen zu verlieren.»).

Kein Jahr vergeht, ohne dass es irgendwo zu einer schrecklichen Tat kommt. Einige waren in geringerem Ausmass vielleicht schon selber betroffen – mindestens kennt heute jeder jemanden, der schon schlechte Erfahrungen mit Kosovaren gemacht hat. Im Ausgang, in der Schule, auf der Strasse. Sind dies alles Einzelfälle? Oder warum haben es auffallend viele der rund 170 000 kosovarischen Zuwanderer auch nach Jahrzehnten nicht geschafft, sich zu integrieren, wie es andere Ausländer erfolgreich vorgemacht haben?

Ungebildete, junge Männer

Shani S. aus Pfäffikon und Rachman R., der ­Vater der Brüder Rasim und Jeton, waren in den siebziger Jahren in die Schweiz gekommen. Wie Tausende andere, die damals als «jugo­slawische» Gastarbeiter willkommen waren. Mit einem Saisonnierstatut arbeiteten sie neun Monate pro Jahr in der Landwirtschaft, der Industrie oder auf dem Bau und kehrten für drei Monate zu ihren Familien zurück auf den Balkan. Es waren meist ungebildete, junge Männer aus ländlichen Gebieten – und ihre Zahl stieg kontinuierlich an. Das Saisonnierstatut war ökonomisch betrachtet zwar clever. Bald aber verwandelte es sich in eine Einbahnstrasse für unqualifizierte, schlecht integrierbare Zuwanderer aus einer der rückständigsten Re­gionen Europas.

Es war nicht ein Vergehen der Ausländer, sondern ein Fehler der Behörden, dass die meisten Gastarbeiter eine dauerhafte Aufenthaltsbewilligung bekamen, als das Saisonnierstatut Ende der achtziger Jahre abgeschafft wurde. Denn damit verbunden war auch das Recht auf Familiennachzug. Die Männer holten nun ihre Frauen, Söhne und Töchter in die Schweiz. Oft waren es kinderreiche Familien, die kamen, und innert kürzester Zeit hatte sich die Zahl der Albaner in der Schweiz verdreifacht. Wie es in einer aktuellen, umfangreichen Studie des Bundesamts für Migration (BfM) über die kosovarischen Zuwanderer heisst, geschah dieser Nachzug «oft überstürzt». Mit ihren Löhnen konnten die Väter ihre Grossfamilien nicht versorgen. Und da die Ehefrauen meist nicht mal die Grundschule abgeschlossen hatten, fanden sie höchstens ­eine Stelle als Putzfrau.

Es war die Zeit, in der die Kosovaren zum ersten Mal für negative Schlagzeilen sorgten. Viele von ihnen begannen, von der Sozialhilfe zu leben – andere, oft Minderjährige, wurden aktiv im Drogenhandel, in dem albanische Netzwerke in den neunziger Jahren die dominierende Rolle spielten. Bis zu neunzig Prozent des geschmuggelten Heroins kam damals über das Kosovo, Mazedonien und Albanien in die Schweiz. Ihre Kontrolle über die Szene übten sie mit zuvor nicht gekannter Brutalität aus.

Verdreifachung der Delikte

Als Ende der Neunziger weitere 50 000 Kosovaren als Kriegsflüchtlinge vorübergehend in die Schweiz kamen, stiegen die Gewaltdelikte massiv an. Gemäss einer Studie der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt Suva verdreifachten sich zwischen 1997 und 2005 die Zahl der «Unfälle» durch Gewalteinwirkung, wie Rauferei, Streit, Überfälle und kriminelle Handlungen bei jungen Männern. In der Kriminalitätsstatistik führt die Gruppe «Serbien, Montenegro und Kosovo» (eine feinere Unterteilung machen die Statistiker nicht) die Rangliste der kriminellsten Ausländergruppen bis heute an. 2010 verübten Einwanderer aus diesen Ländern 5297 Verstösse gegen das Strafgesetzbuch (Diebstahl, Körperverletzung, Mord etc.). Durchschnittlich werden Serben, Montenegriner und Kosovaren 3,1-mal öfter straffällig als Schweizer. Bei diesem Spitzenwert sind die Delikte der vielen Eingebürgerten nicht einberechnet, und er wird nur noch von Zuwanderern aus afrikanischen Staaten geschlagen.

Auch Rasim R., der Messerschlitzer aus dem Berner Oberland, war vor seiner brutalen Tat bereits gewalttätig geworden. Laut Blick verprügelte er mehrfach seine Ehefrau und musste 2006 für sieben Monate ins Gefängnis – ebenfalls wegen einer Messerattacke. Mit elf Jahren war er in die Schweiz gekommen. Der Vater ­arbeitete als Strassenbauer, die Mutter als Zimmermädchen in einem Hotel. Rasim fängt eine Lehre als Spengler an – und bricht sie drei Monate vor dem Abschluss ab, wie sein damaliger Chef dem Blick erzählte. «Er wollte in den Krieg ziehen, doch im Kosovo haben sie ihn nur ausgelacht und wieder zurück in die Schweiz geschickt», sagte sein ehemaliger ­Arbeitskollege. Bei den Kosovaren im Berner Oberland sind Rasim und sein Bruder Jeton bestens bekannt – und gefürchtet. Eine junge Kosovarin, die als Verkäuferin in einem Haushaltswarengeschäft arbeitet, erzählt von ihrem Bruder, der am Tag vor Rasims Messerattacke fast selbst von ihm verletzt worden sei. «Die brauchen das irgendwie», sagt die Landsfrau. Ihren Namen will sie nicht in der Zeitung ­lesen, weil sie Angst hat, dass sich Rasim und Jeton an ihr oder sogar an ihrer Familie rächen könnten.

Warum die beiden Brüder an diesem Montagabend aus dem Taxi stürmten und die Gäste der Beiz als «Scheiss-Schweizer» beschimpften, können die Kosovaren in Interlaken nicht begreifen. Sie sind wütend auf den Täter, der Vorfall ist ihnen unangenehm und peinlich. Es gebe doch Tausende ihrer Landsleute, die sich bestens integriert hätten in der Schweiz, sagen sie. Wie zum Beispiel der jüngere Bruder von Rasim und Jeton. Der 23-jährige Mustaf R. gelte als tüchtig und anständig, arbeite in einem der Nobelhotels in der Gegend und habe das Schweizer Bürgerrecht verliehen bekommen.

Die Familie R. wohnt in einem Block in der ­Nähe des Grand Hotel Beau Rivage in Inter­laken. An der Haustüre hängt eine Kuhglocke mit der Aufschrift «Switzerland». Vater und Mutter wollen nicht über die Tat ihres Sohnes reden, nachdem sie dem Blick bereits Auskunft gegeben haben («Ich entschuldige mich bei ­allen Schweizern für meinen Sohn»). Die ­kosovarischen Nachbarn erzählen die gleiche Geschichte, die bereits die junge Verkäuferin gehört hat: Vor seiner Tat sei Rasim, der von der Fürsorge und Gelegenheitsjobs lebte, auf dem Sozialamt gewesen und habe Geld gefordert. Erfolglos. «Vielleicht wurde er deswegen aggressiv», sagt ein Nachbar.

Es wäre eine erschreckende Parallele zur Bluttat in Pfäffikon, wo der Täter ebenfalls zur Waffe griff, nachdem ihm ein höheres Sozialgeld verweigert wurde. 7,4 Prozent aller Ausländer der Gruppe «Serbien, Montenegro und Kosovo» werden von der Sozialhilfe unterstützt. Bei den Schweizern liegt die Quote bei 2,3 Prozent. Ebenso deutlich sind die Unterschiede bei der Arbeitslosenquote. Mit 7,5 Prozent führen die Serben, Montenegriner und Kosovaren die Rangliste vor allen anderen Ausländergruppen an. Die Arbeitslosenquote in der Gesamtschweiz liegt aktuell bei 2,8 Prozent. Nicht einberechnet sind in diesen Zahlen die Tausende Asylbewerber aus dem Kosovo. Deshalb dürften die tatsächlichen Quoten noch viel höher sein.

Selbst als Fürsorgeabhängiger mit einem monatlichen Einkommen von ein paar tausend Franken lohnt sich ein Verbleib in der Schweiz allemal: Im Kosovo liegen die Durchschnittslöhne bei rund 300 Euro. Ein Drittel der Bevölkerung verdient täglich weniger als zwei Euro. Wer sozialhilfeabhängig ist, erhält monatlich — wenn überhaupt — 40 Euro ausbezahlt.

Bildungsstand: gering

Ob Kriminalitätsrate, Arbeitslosen-, IV- oder Sozialhilfequote: Das Phänomen der besonders auffälligen Kosovaren erklären Soziologen gerne mit der Diskriminierung, die Ein­wanderer in der Schweiz erlebten. Tatsächlich werden Kosovaren bei der Lehrstellensuche bisweilen aufgrund ihres Namens abgelehnt. Ist das ein Grund, um gewalttätig zu werden? Martin Killias, Kriminologe an der Universität Zürich, widerspricht. «Diese Deutung, so beliebt sie auch sein mag, ist empirisch widerlegt.» Killias verweist auf Studien über Italiener, die in den sechziger Jahren in die Schweiz einwanderten. Obwohl auch diese Gruppe mit Diskriminierung kämpfte, war ihre Straffälligkeit nicht signifikant höher.

Ebenso wenig gilt der Opfermythos für die hohe Arbeitslosen- und Sozialquote. Diese sind zu einem grossen Teil mit dem geringen Bildungsstand zu erklären, den die Kosovaren – im Vergleich zu anderen Ausländergruppen —selbst in der zweiten Generation immer noch besitzen. Gemäss BfM-Studie verfügen sie «über weniger formale Qualifikationen» und sind im hiesigen Bildungssystem «eher schlecht ­situiert». Nur vier Prozent aller Kosovaren ­machen heute die Matura (bei den Schweizern sind es 22 Prozent). Rund die Hälfte hat als höchste Ausbildung die obligatorische Schule besucht (Schweizer: 18 Prozent). 15 Prozent ­aller kosovarischen Knaben besuchen Sonderschulen, bei den Mädchen sind es 11 Prozent. Dieser Anteil ist dreimal höher als bei Schweizer Kindern. Selbst in der BfM-Studie, in der es an politischer Korrektheit nicht mangelt, heisst es dazu: «Der soziale Aufstieg von der ersten zur zweiten Generation ist bisher bescheiden geblieben.» Derweil erhöht sich laufend die Zahl der delinquierenden albanischstämmigen Jugendlichen, die in Heimen platziert werden müssen und den Staat täglich eine vierstellige Summe kosten.

Hausbau statt Schule

Dabei gab es unzählige sonderpädagogische Massnahmen, mit denen der Bund, NGO, die Schulen, Gemeinden, Verbände und sogar ­kosovarische Organisationen die albanischsprechenden Kinder fördern wollten – gebracht haben die wenigsten etwas. Die BfM-Experten schreiben in ihrer Studie, dass die «zahlreichen Unterstützungsangebote» für die kosovarischen Kinder und Jugendlichen «nicht ausreichend» genutzt würden. Dass Bildung für Kosovaren offenbar ein nicht allzu hohes Gut ist, zeigen zwei Beispiele. Um den Kindern zuerst ihre Muttersprache beizubringen, wurden sogenannte HSK-Kurse organisiert («Kurse für heimatliche Sprache und ­Kultur»). Nur rund zehn Prozent aller Albanisch sprechenden Kinder und Jugendlichen machten von diesem Gratisangebot Gebrauch. Damit gehören sie zu den Ausländergruppen mit dem tiefsten Anteil an HSK-Absolventen.

Gemäss BfM-Studie werden von den geschätzten 500 Millionen Franken und Euro, die die kosovarische Diaspora vor allem aus Deutschland und der Schweiz ihren Verwandten jährlich ins Heimatland überweisen, gerade einmal drei Prozent für Bildung ausgegeben. Viermal mehr wird in den Hausbau investiert. Noch immer ist vielen Vätern wichtiger, dass ihr Sohn in der Heimat ein eigenes Heim besitzt, als dass er in der Schweiz eine anständige Ausbildung bekommt.

Es ist unbestritten, dass die Kosovaren in ­allen Negativstatistiken einen Spitzenplatz belegen. Sie stellen die Schweiz vor die grösste Herausforderung ihrer Migrationsgeschichte. Ihre Zahl nimmt weiter zu. Jedes Jahr wandern rund 4000 neue «Serben, Montenegriner und Kosovaren» im Rahmen des Familiennachzugs ein. Gegen 1500 stellen jährlich ein Asylgesuch. Über 10 000 werden jedes Jahr eingebürgert, Tendenz steigend. Rund neunzig Prozent der hier ansässigen Kosovaren sind Muslime. Der grösste Teil ist zwischen 20 und 29 Jahre alt, ein Drittel ist sogar jünger als 18. Die Geburtenrate der Kosovarinnen war mit 2,6 Prozent in den letzten Jahren fast doppelt so hoch wie diejenige der Schweizerinnen.

Berüchtigtes Gewohnheitsrecht

Unklar bleibt, wie stark sich die Kosovaren auch künftig ihren Traditionen, ihrer Kultur und vor allem dem Kanun, dem berüchtigten albanischen Gewohnheitsrecht mit der Blut­rache und den patriarchalischen Regeln, verpflichtet fühlen. Laut einer Studie der Schweizerischen Flüchtlingshilfe spielt der Kanun weiterhin «eine nicht zu unterschätzende ­Rolle im Alltag vieler Menschen». Die meisten Kosovaren werden in ihrem Leben weder straffällig noch fürsorgeabhängig. Es genügt eine (relativ grosse) Minderheit, die die Schweizer Werte und Rechtsordnung missachtet, um mit ihren Taten nicht zuletzt ihren Landsleuten grossen Schaden zuzufügen.

Kommentare

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  • Rainer Selk
  • 12.09.11 | 08:49 Uhr

Auch als Parteiloser, werter Schneider, bin ich der Meinung, es wäre gut, hätten wir einige Leute vom Format C. Blocher im Bundesrat. Schleimformat FDP BR SA packt es nicht und Windfane W.-Schlumpf versucht, Ihre Haut zu retten, mit sehr offenem Ausgang.

Und bevor man die Heiligsprechung aussprach, sah Mdme. Calmy wohl ein, dass ihre Zeit endgültig abgelaufen ist, bei d e n Pensionsaussichten!

Und nun wird es spanned bei der nächsten BR Wahl. Die SP sieht die Gefahr, dass sie einen BR Sitz verlieren wird. Sollte man nicht auch gar die Klavierspielerin 'entlasten', sprich, abwählen?

  • hans-rudolf schneider
  • 07.09.11 | 13:14 Uhr

Herr Lips, Welche Personen schmücken sich den mit Aussagen wie "der beste Bundesrat", der "tüchtigste Kdt."?

  • George Lips
  • 05.09.11 | 12:43 Uhr

Hr.Scneider:Aus Ihnen spricht der Neid. Ich weiss aus persönlicher Anschauung wie Blocher arbeitet.Intensiver als jeder andere, und ernsthafter.Er war der tüchtigste Kdt.im Bat 25.Sie müssen sich fragen, weshalb Sie nicht Milliardär geworden sind. Die meist ehrliche Antwort lautet dazu, ich kann es nicht so gut wie die Erfolgreichen.

  • George Lips
  • 05.09.11 | 12:41 Uhr

Zahlen über Kriminalität:Quelle:Kriminalstatistik des Bundesamtes für Polizei Bern:
3,7 Mio Straftaten in 10 Jahren!80% von Ausländern begangen, also von den 22%! "Spezialitäten":1825 Tötungtsdelikte, 4001 Vergewaltigungen (90%werden nicht angezeigt), 50'053 vorsätzliche Körperverl.,2'018'871 Diebdstähle ohne Fzg.,23'323 Raubüberfälle,697'260 Einbruchdiebstähle, 779'389 Fzg.diebsdtähle versch.Art.Hr.Hartmann, vergessen Sie Vimentis, diese harmoniebedürftigen Feundschaftsclub.

  • Michael Hartmann
  • 03.09.11 | 18:08 Uhr

Geehrter Selk, die von mir zitierten Zahlen (01.09.11 | 20:22 Uhr) sind von der Internetseite (vimentis.ch). Auf Ihre Frage "Rainer Selk 02.09.11 | 05:29 Uhr: woher haben Sie Ihre Zahlen".

  • Rainer Selk
  • 03.09.11 | 13:17 Uhr

Geehrter Hartmann, was soll hier die Erwähnung von Vimentis?

  • Michael Hartmann
  • 02.09.11 | 18:33 Uhr

Geehrter Selk, von (vimentis.ch). Es geht hier um 'Verurteilungen' und nicht um befindliche Wahrnehmungen. Je nach 'Verbrechen' verschiebt sich gemäss (vimentis.ch) der Prozentsatz der Schweizer.

  • Rainer Selk
  • 02.09.11 | 05:29 Uhr

Sehr geehrter Herr Hartmann, woher haben Sie Ihre Zahlen? Die stehen m. E. im völligen Widerspruch zu allen von den Polizeidiensten veröffentlichen Zahlen!

Aber vielleicht untersuchen wir nächstens die ganze Welt, ob die auch ein 'adäquates Verhalten' zeigt. Das ist schon aus teils völlig divergierenden Werteverständnissen nicht möglich. Deren Verzerrung ist vorgegeben, weil überall von Menschenrechten, aber kaum von deren Pflichten gesprochen wird. Und was unter 'Menschlichkeit' verstanden wird, ist weltweit kaum deckungsgleich.....

  • Michael Hartmann
  • 01.09.11 | 20:22 Uhr

In der Schweiz wohnhafte Ausländer sind für rund 21% aller Verurteilungen verantwortlich, Asylsuchende für 9% und ausländische Kriminaltouristen für weitere 21% (vimentis.ch).

Ergo sind nun für die restlichen 49% aller Verurteilungen Schweizer verantwortlich. Eine beachtliche Minderheit der Schweizer ist also kriminell.

Das Verhalten der Schweizer wäre doch auch mal eine 'Untersuchung' wert.

  • Rainer Selk
  • 01.09.11 | 16:51 Uhr

Lieber Herr Schneider, am 31.08.11 | 20:32 Uhr beschrieben Sie 'Mauern' hinter denen man sich verstecken will. Das gab es nur in der DDR, aber nicht in der Schweiz. Ich hoffe, damit Ihren Schleier etwas gelüftet zu haben....

  • hans-rudolf schneider
  • 01.09.11 | 14:45 Uhr

Herr Selk, es liegt mir fern ihnen zu sagen was sie zu wählen haben. Die Zukunft der Schweiz liegt mir am Herzen und wie ich die Schweiz positionieren sollte dafür stimme ich ab. Was sie da von à la DDR schwafeln ist mir schleierhaft.

  • Rainer Selk
  • 01.09.11 | 09:22 Uhr

Sehr geehrter Herr Schneider, dann sind Sie bei Ihrer Suche zwar ein ehrenvoller aber - pardon - 'never ending searcher for the better'. Um das zu erreichen, dürfte man strikt keine Partei wählen.
Wollen wir Sozialismus, der im Kern fremdenfeindlich, masochistisch selbsthassend erscheint oder wollen wir eine freitlich orientiere Ordnung, die in ihrem demokratische gesteckten Grenzen Gutes erreicht? Mauern à la DDR gibt es hier nicht und die suggerierte linke EU Überfreiheit gibt es auch nicht. Ich - parteilos - würde z. B. nie SP wählen. Wer so denkt, wählt 'zugeordnet' doch nur SVP.

  • Michael Hartmann
  • 31.08.11 | 21:36 Uhr

Geehrter Moxon, den wirtschaftlichen Stand von 'Albanien' werden wir bereits in zwei Jahren erreichen, dank der 'Geldpolitik' von SVP, Blocher und Weltwoche! Zum guten Glück können wir dann dank der PFZ in ganz Europa ohne Einschränkungen Arbeit suchen.

  • hans-rudolf schneider
  • 31.08.11 | 20:32 Uhr

Chester Moxon
Was ich wähle ist nicht entscheidend, wo die Schweiz hinsteuert interessiert mich schon. Ich möchte eine weltoffene, integrierte, humane, sozial gerechte Schweiz. Kein Milliardärsclub, fremdenfeindliche, sich hinter Mauern versteckende, sich absondernde Schweiz, daher kann ich NIE SVP wählen.

  • Peter Kuehnis
  • 31.08.11 | 17:18 Uhr

es ist ein bisschen billig was die WW hier für den SVP-Wahlkampf zustande bringt.
Dunkelhaarige finster dreinblickende Männer mit Balken vor den Augen.
Eine Volksgruppe pauschal zu verunglimpfen und mit Riesenaufwand angstmachend Hetzplakate zu publizieren ist keine zukunftsweisende Politik. Und noch dazu zu verabscheuen. @Herr Lohmann - Sie erwarten vielleicht ein wenig viel von einer Zeitung die keine Mühe scheut ins propagandistische Horn zu blasen. Unmusikalisch natürlich.

  • Chester Moxon
  • 31.08.11 | 14:32 Uhr

Herr Schneider wählt lieber SP, macht eigentlich auch Sinn!
Dann sind wir in 10-15 Jahren auf dem wirtschaftlichen Stand von Albanien, d.h. all
die "Wirtschafts"-flüchtlinge würden wegfallen!
Sie sind ein ganz schlauer, Sie!

  • hans-rudolf schneider
  • 30.08.11 | 15:39 Uhr

Herr Lips, wenn sie schon Blocher erwähnen, sollten sie sich mal fragen wie er zu diesen Millionen gekommen (Lonza, BZ Bank, usw.) vielleicht komme ich mit solchen "Geschäften" auch auf Millionen. Werde es mal probieren, SVP Wählen werde ich dennoch NIE.

  • Stefan Baumann
  • 30.08.11 | 13:56 Uhr

Ich erwarte von einem Menschen, der in die Schweiz kommt um hier zu leben, dass er sich anpasst. Andere länder verfügen nicht über die selben sozialen Einrichtungen und Systeme wie wir. Das Ausländer oft damit nicht umgehen können ist daher klar. Daher nehmen sie, was Ihnen angeboten wird. Ausländer haben nicht das den (meisten) schweizer eigene Verantwortungsgefühl. Weshalb sollte man sie daher gleich behandeln? Gleiches Recht hat nur, wer auch die selben Pflichten erfüllt. Die Politik sollte erwachen und endlich reagieren, bevor es das Volk tut.

  • George Lips
  • 30.08.11 | 12:40 Uhr

Warum sind Sie nicht Milliardär, bzw. wenigstens Millionär? Sind Sie noch jung?Dann haben Sie noch alle Chancen der Welt. Es gibt mehrere relativ einfache Wege Millionär zu werden.Harte Arbeit gehört dazu. Milliardär ist schon schwieriger. DA muss man hart dran, 18h pro Tag und Köpfchen, wie Blocher. Man kann auch auf Millionen verzichten, mit gutm Grund. Aber dann bitte keine Abzocke der Erfolgreichen.Die werden ja europaweit jetzt dran genommen. mit Solidaritätssteuern bzw.staatlichem Diebstahl zur Finanzierung des Sozialismus.

  • Rainer Selk
  • 30.08.11 | 09:18 Uhr

Jeder, der sich hier stafbar macht, ist zu verurteilen. Verurteilte, die hier Gastrecht geniessen, sollte jenes entzogen werden.

Völlig egal, ob das Albaner sind oder nicht. Auffällig, dass Albaner laufend in Schlagzeilen erscheinen und zwar im Zusammenhang mit schweren Straftaten.

Die Ausschaffung solcher Täter muss konsequent erfolgen, deren Einbürgerung ist zu verhindern.

Das alles als Rassismus hinzustellen, ist handebüchen und dummes Geschwätz. Vor Menschrechten kommen Menschpflichten, worüber offenbar nicht gesprochen werden soll!

  • George Lips
  • 29.08.11 | 14:04 Uhr

Das Problem sind unsere harmoniebedürftigen Softies. Die meinen der Kompromiss gehöre n an den Anfang, damit sich niemand aufrege. Zuerst braucht es aber Streit um das Beste.Das geht verwöhnten Wohlstandskindern völlig ab. Lebt wohl in Euren rosaroten Schaumgummiburgen.
Aber das raffinierte und gleichzeitig üble ist doch, was die Konkurrenzparteien der SVP verlangen: eine inhaltliche Konkordanz. A la Sowjetunion, oder gemäss Bischöfen.Die Partei hat immer recht und darf auch über Leichen gehen, wenn es die der Konkurrenz sind.Viele Harmoniesüchtige unterscheiden nicht Sache und Person.

  • Dieter Lohmann
  • 29.08.11 | 09:57 Uhr

"Nur vier Prozent aller Kosovaren ­machen heute die Matura (bei den Schweizern sind es 22 Prozent)."

Ein völlig unsinniger Vergleich!

"[...]geringen Bildungsstand[...]selbst in der zweiten Generation immer noch besitzen."

Die Mehrheit der Kosovo-Albaner ist während des Kriegs 1999 in die Schweiz geflüchtet. Sie leben also gerade mal gut 10 Jahre in der Schweiz!

Bitte rechnen, die Herren Kunz und Landolt! Wie soll da eine zweite Generation mit höherem Bildungsstand entstanden sein!?!

Ein bischen logisches Denkvermögen dürfte man auch von Weltwoche-Journalisten erwarten dürfen!

  • Vreni Schopfer
  • 29.08.11 | 07:40 Uhr

@hans-rudolf schneider
das haben Sie sehr gut geschrieben. Die SVP-ler fühlen sich immer angegriffen, aber was diese selber herauslassen sehen und fühlen sie nicht.

  • Rainer Selk
  • 29.08.11 | 07:38 Uhr

Man bekommt doch langsam den Eindruck, dass H.R.Schneider fürchterlich beanchteiligt wurde, denn ganz offensichtlich ist er kein Millionär und führt hier gerne seine Neiddebatte. Da die aber auch bereits eine alte Leier ist, erfreut sie sich höchstens noch einer Lachsalve.

Übrigens, Herr Schneider, es besteht kein Wahlzwang. So werden Sie auch nicht gezwungen, die SVP oder irgendeine Partei zu wählen. Auch werden Sie 'als Quittung' dafür nicht ausgebürgert.

Dass des eine solche aber Ende Oktober absetzt, darauf können Sie sich felsenfest + souverän verlassen und zwar unideologisch.

  • hans-rudolf schneider
  • 28.08.11 | 13:57 Uhr

Herr Lips, wenn eine Partei Parteimitglieder diffamiert, Bundesräte als "Blinddarm" bezeichnet, die Demokratie mit Füssen tritt (Schweizer wählen SVP, alles andere sind keine Schweizer, hat diese Partei nichts aber auch gar nichts in der Schweiz zu suchen.
Gibt dieser von Millionären und Milliardären geführte und ideologisch Richtung Rütli zusteuernden Partei die Quittung.

  • George Lips
  • 27.08.11 | 13:06 Uhr

Man darf einfach keine Partei mehr wählen, ausser der SVP. Alle andern Parteien beschwichtigen, lügen, verdrehen, relativieren, ignorieren.Am schlimmsten ist die SRG.Die lieben alle Fremden, am heissesten begehrt sind ausl.Kriminelle. Da können sie ihr Süppchen kochen, gegen die SChweizer. Und jetzt lassen sich ausgerechnet noch die Bischöfe hören. Aber von denen kam kein Wort für die Opfer, nur eins gegen die SVP.Bei denen warte ich nur auf den nächsten, noch unentdeckten Skandal.Die meisten europ. kath.Kirchen haben ihre pädophile Vergangenheit aufgeabeitet.Die Schweiz ist tabu.

  • Nannos Fischer
  • 26.08.11 | 16:02 Uhr

Man kann ein Problem nicht lösen, ohne es zu definieren und sich damit zu beschäftigen. Wenn irgendeine Partei es tut, betreibt sie Problemdefinition, -studium, -lösung. Leider macht sich keine daran. Wenn die SVP dasselbe tut, betreibt sie wahltaktische Bewirtschaftung. Aber was will man, wenn einer mit beiden Augen schielt und dazu noch auf einem Auge blind ist? Missstände sind dann sofort keine mehr, sobald sie von der SVP angegangen werden. Der ältere Cato richtete sein «ceterum censeo» gegen Karthago, der neuere Hofstetter seins gegen die SVP. Beides ist gleich langweilig.

  • hans-rudolf schneider
  • 26.08.11 | 10:42 Uhr

@Andreas Hofstetter,25.08.11 | 11:42 Uhr
Ich bin genau ihrer Meinung, genau das gleiche Vorgehen wurde ja auch mit der Minarettinitiative gemacht. Oder glaubt ein nicht SVP Wähler, dass jetzt weniger Muslime in die Schweiz kommen. Reiner Populismus und "Wählerverarschung" nenne ich das.

  • hans-rudolf schneider
  • 26.08.11 | 10:39 Uhr

Herr M. Wäckerlin, was haben sie den für ein Problem mit der Ausschaffungsinitiative?
Im Initiativtext steht:

Der Gesetzgeber hat innert fünf Jahren seit Annahme von Artikel 121 Absätze 3-6 durch Volk und Stände die Tatbestände nach Artikel 121 Absatz 3 zu definieren und zu ergänzen und die Strafbestimmungen bezüglich illegaler Einreise nach Artikel 121 Absatz 6 zu erlassen.

  • Lorik Morina
  • 26.08.11 | 10:38 Uhr

Also Liebe Weltwoche. Erstens mal sind das nicht alles Kosovaren die sie da aufgelistet haben, der sogenannte "Raser" da, ist ein Bosnier und kein Kosovare! Wenn sie schon sowas veröffentlichen, dann bitte informieren sie sich doch bitte zuerst! Der Beitrag von ihnen ist ja nur "ein wenig" rassitisch! Ich bin selber Albaner und besitze, denn SchweizerPass schon über 10 Jahre und hatte auch nie Probleme genau so wie die meisten. Nach dem Kanun geht hier in der Schweiz fast gar kein Albaner, einpaar Dumme gibts aber immer. Mal schauen ob sie jetzt meinen Beitrag veröffentlichen;)

  • Andreas Hofstetter
  • 26.08.11 | 08:23 Uhr

Wer sämtliche konstruktiven neuen Vorschläge wie Zuwanderung, Migration und Asyl angegangen werden kann, als "geht nicht" abblockt (SVP) und dafür mit Initiativen kommt, die kein Problem lösen, der muss sich den Vorwurf gefallen lassen Probleme zu bewirtschaften und nicht zu lösen! Wenn ein ausl. Krimineller, nach Verbüssung einer sehr teuren Haftstrafe, ausgeschafft werden soll, dann setzt das zu spät an, eben erst wenn der Schaden entstanden ist und Opfer zu beklagen sind. Das Asylrecht müsste nochmals verschärft werden und die Verfahren massiv verkürzt werden, sonst steigt der Missbrauch.

  • Felix Halter
  • 26.08.11 | 07:56 Uhr

wie hoch sind die vollkosten aus diesem desaster, die dem steuerzahler jährlich serviert werden?
IV samt anteiliges Personal
Sozialhilfe samt anteiliges Personal
Polizei
Strafverfolgungsbehörden
Untersuchungshaft
Psychologische Abklärungen
Übersetzer
Krankenhaus für die Opfer
Langfristfolgen der Opfer
Ausfall am Arbeitsplatz der Opfer
Gerichte
Strafvollzug
Arbeitslosengeld samt anteiliges Personal
Sprachförderung
Integrationskurse
Schulische Massnahmen
etc

Ich vermute eine grosse, neunstellige Zahl, jährlich. Aus welchem Grund tut ein Land sowas, ist mal jemand gefragt worden, ob er das will?

  • Michael Wäckerlin
  • 25.08.11 | 23:39 Uhr

Punktesystem oder Kontingente? Darf ja nicht sein, da "rassistisch". Lieber Schweizer mit ARG-Anzeigen terrorisieren.

Eine konstruktive Lösung wäre es, die deliktisch auftretende Minderheit (sofern fremder Nationalität) ohne langes Federlesen abzuschieben. Da gab es auch mal eine Initiative, glaube ich mich zu erinnern. Und wer sabotiert die teleologisch getreue Umsetzung?

@ Hofstetter

Sie werfen hier der SVP laufend vor, das Problem nur zu bewirtschaften anstatt zu lösen. Hat etwa die SVP das Asylrecht, die Nachzugsregelung und die Behördenpraxis (Fremdenpolizei + Justiz) zu verantworten?

  • Rolf Wittwer
  • 25.08.11 | 18:02 Uhr

Da sich in der Schweiz eine linksgrünrote Politik etabliert hat, gleichzeitig die tradit. Mittelstandsparteien sich längst im Abschwung befinden, und die SVP als noch einzige Partei sich ernsthaft um Angelegenheiten mit Nichtschweizern befasst, dürfte sich an der politischen Richtung der Schweiz nichts ändern. Gerade diese Kosovo-Leute werden sich nie und nimmer als Schweizer fühlen -Beteuerungen hin oder her-!
Dies kann auch für einen Grossteil der Menschen aus dem Balkan gesagt werden.
Spätestens wenn 10 Mio. EW bei uns erreicht sein werden, gibt es gewaltsame soziale und ethnische Unruhen.

  • Meinrad Odermatt
  • 25.08.11 | 12:54 Uhr

Wenn nun alle diese 10'000 pro Jahr eingebürgerten nach Erreichen des Heiratsalters sich mit ihrem Schweizerpass wieder einen Partner aus dem Balkan holen (und so fort), dann ist "Familiennachzug" aus dem mafiösen Balkan ein Thema für die nächsten hundert Jahre. Diese "Nabelschnur" ist dringend zu kappen. Hilfe vor Ort, ja natürlich. Man darf uns auch kopieren, wir helfen dabei! Den Kosovo entwickeln indem man die Schweiz "besetzt" und sich mit schon allgegenwärtigen täglichen Drohungen den Schweizer "gefügig" macht? Nein. Neuester Erfolg: Die Bewaffnung der Bahnpolizei.

  • Andreas Hofstetter
  • 25.08.11 | 11:42 Uhr

Wir müssen zu Beginn des Prozesses ansetzen und nicht erst wenn Ausländer kriminell werden und nach Verbüssung einer sehr teuren Haftstrafe ausgewiesen werden. Solange die SVP nicht mit intelligenteren Vorschlägen kommt, bleibt der Verdacht, dass sie Missstände nur kapitalisieren will und nicht lösen! Auch mit der neuen Initiative der SVP, wird nicht ein Kosovare weniger in der Schweiz leben. Wer hier ist bleibt! Wir müssen neue Wege gehen: Eine Vorselektion mit einem Punktesystem. Ein Sprach- und Integrationstest nach 1 Jahr. Eine drastische Verkürzung der Asylverfahren usw.

  • Bernhard Zueger
  • 25.08.11 | 11:09 Uhr

Im Zyschtigsclub u. Talktäglich wurde das Thema besprochen, unter Ausschluss von Bürgerlichen. Der allgemeine Tenor war, dass die Ausländer nicht häufiger kriminell sind als Schweizer. Eine Dame vom Frauenhaus hat ausgezeichnete und dankbare Leute aus dem Kosovo. Diese "Kunden" werden sehr geschätzt. Probleme hätte sie lediglich mit primitiven Schweizern aus unterster Schicht, die sich Frauen aus Thailand, Brasilien usw. holen und sie schlecht behandeln. Da hat sie sicher Recht. Aber, generell gesehen, warum sitzen 80% Ausländer in unseren Gefängnissen und nur 20% Schweizer, anstatt umgekehrt?

 
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