Objekte

Serienheld

Der perfekte Fernseher für Jack Bauer.

Von Andreas Thut

Vorsicht, schwer! B & O-Flachbildfernseher.

Unser Filmkolumnist Wolfram Knorr erinnert regelmässig daran: TV-Serien sind das bessere Kino. Und wer der (Melo-)Dramatik von «Breaking Bad», «Heroes», «Greys Anatomy» etc. erliegt, wünscht sich früher oder später, dass diese grossen Geschichten auch standesgemäss präsentiert werden können.

Ein luxuriöser Weg zu diesem Ziel führt über den Beovision 10-46 der dänischen Highend-Schmiede Bang & Olufsen. Das Glanzstück von Chefdesigner David Lewis der Engländer darf sich «Royal Designer for Industry» nennen beeindruckt mit einer Diagonalen von 117 cm sowie aussergewöhnlich sattem Klang und macht sich, an die Wand gehängt, auch neben teurer Kunst ausgesprochen gut.

Wer sich den Beovision nach Hause ordert, sollte beachten, dass B & O nichts mit asiatischer Leichtbauweise am Hut hat. Es empfiehlt sich, einen kräftigen, handwerklich begabten Helfer zur Seite zu haben oder die Installation gleich dem Fachmann zu überlassen.

Wie sehen Jack Bauer, Meredith Grey und Co nun auf der neuen Bühne aus? Wie in dieser Preisklasse zu erwarten, gab es nichts auszusetzen. Ausserdem vermochten nicht nur Filme in voller HD-Pracht, sondern auch die Bildqualität niedrig aufgelöster TV-Sender zu erfreuen: Als wir uns, dem nachdrücklichen Tipp unseres Verlegers folgend, den Superhelden-Kracher «Iron Man» anschauten, glaubten wir die längste Zeit, SF 2 sende neuerdings in HD. Doch das tolle Bild war einzig und allein das Verdienst unseres Superfernsehers.

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