O-Ton

«Ich schäme mich»

SRG-Generaldirektor de Weck zu Europa, Steuern und seinem Erzfeind Blocher.

Von Alex Baur

«Alle reden von den Bilateralen. Wir reden vom EU-Beitritt. Europa wird zum Haus der Demokratie ausgebaut. Wir müssen unsere direkte Demokratie überdenken. Über einiges könnte das Volk nicht mehr abstimmen. Wir könnten dafür das Referendum einführen über die Art und Weise der Umsetzung von Euro-Richtlinien. Die Mehrwertsteuer von heute 7,6 Prozent müsste verdoppelt werden. Die teilweise unsozialen indirekten Steuern müsste wettgemacht werden durch eine stärkere Progression bei den kantonalen Steuern und durch Schranken für den überbordenden Steuerwettbewerb. Auch hier sehe ich mehr Chancen als Risiken. Die Schweizer haben eine schlechte Steuermoral. Wer das Steuerhinterziehungsgeheimnis kritisiert, ist ein unerträglicher Moralapostel.

Weitere Zitate von Roger de Weck

Man schämt sich für die Schweiz. Aus der europaweit grassierenden Fremdenfeindlichkeit erwächst der Bundesrepublik Deutschland – anders als meiner Heimat Schweiz – keine Volkspartei mit einem Wähleranteil von 27 Prozent. Glücklich ist das Land, dem es erspart bleibt, in jahrelanger Mühe Christoph Blocher im Zaum zu halten. 2007 war die ‹verfilzte Classe politique›, die er verhöhnte, seines Machtrauschs überdrüssig. Das Parlament zog die Wahl einer Parteifreundin vor.

Im Land des Roten Kreuzes sehen Blocher und Maurer das Volk als einen schrankenlosen Souverän, der sich über das Völkerrecht hinwegsetzen darf ganz im Stile von Machthabern wie Bush und Hu Jintao. Dass die Mitteparteien Maurers Kandidatur überhaupt in Betracht zogen, verrät ihre Schwäche und Verwirrung. Doch die SVP ist geschwächt, Blocher erst recht.

Die Krise ist allgegenwärtig. Der Markt ist unsere Diktatur. Beides, soziale Marktwirtschaft und europäische Einigung, ist den Kasinokapitalisten zuwider. Doch die Herolde der rücksichtslosen, freien und freibeuterischen Marktwirtschaft sind kleinlaut geworden. Wie die Wirtschaft benötigen der Bundesrat und die Bundesversammlung mehr weltläufige Persönlichkeiten wie Andi Gross. Der ‹Reisespesenmillionär›, wie ihn die SVP diffamiert, ist ein Glücksfall.»

Kommentare

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  • Thomas Läubli
  • 01.06.10 | 21:52 Uhr

Frau Kägi, loben Sie nur weiter die Provinzialität. Ich bevorzuge Personen, die mal ins Ausland gegangen sind und die Schweiz von aussen betrachtet haben. Wer sich einigelt, lebt erst recht im Elfenbeinturm.

  • Carla Kägi
  • 28.05.10 | 07:18 Uhr

Die Herren M. & B. sind nicht in der Weltgeschichte herumgereist & haben sich herablassend über ihre "Heimat" bzw. die Meinung einer Mehrheit in einer demokratischen Abstimmung "geschämt", entrüstet & wollten auch gleich noch angestammte Rechte dieser Bürger zurückbinden.
Für mich ist dieses bornierte Verhalten ausschlaggebend.
Dieser Mensch lebt in einem Elfenbeinturm, realisiert nicht, dass er nichts über das Leben weiss, welches "unter ihm" stattfindet, masst sich aber an darüber zu urteilen.
Arrogante, erdferne Überheblichkeit unter der "Eliten" gerne leiden.

  • Thomas Läubli
  • 27.05.10 | 21:08 Uhr

Herr Maurer oder Herr Burkhalter hatten auch die Frechheit, sich in eine Position schieben zu lassen, in der sie sich vor dem Steuerzahler verantworten müssen - so what? Mich respektiert Herr de Weck jedenfalls, denn ich schäme mich auch immer noch wegen dem Minarettverbot und halte die Volksmeinung auch nicht für der Weisheit letzter Schluss, da die Schweiz immerhin auch noch ein Rechtsstaat ist. Wer die rechtskonservativen Gutmenschen den "Steuerzahler" erwähnen, meinen sie zuallererst sich selber. Es gibt aber auch Leute im Volk, die anders denken, und dies gilt es zu respektieren.

  • Carla Kägi
  • 27.05.10 | 15:57 Uhr

er sie wohl gerade deswegen ?????
WENN man sich der Verantwortung gegenüber denen die einem mit Steuergeldern bezahlen bewusst ist, sollte man diese Menschen im allermindesten respektieren & genau diesen Respekt zeigt Herr Weck bis jetzt in keinster Weise.
Dafür brauche ich keine weiteren Beweise anzuführen.
Herr Weck hat zug Genüge kundgetan wie er über Freiheit & demokratische Volksrechte denkt.

  • Carla Kägi
  • 27.05.10 | 15:37 Uhr

Herr Läubli, jetzt habe ich aber ein schlechtes Gewissen wegen Ihnen!
Herr Weck hatte die Frechheit sich in eine Position schieben zu lassen in der er einem Staatssender vorsteht. Daran wird er fürstlich verdienen. Das CH-Volk bezahlt Herrn Weck für seine "Arbeit". Dasselbe Volk für das sich Herr Weck im Ausland vor nicht allzu langer Zeit öffentlich geschämt hat & dessen demokratische Rechte er am liebsten EU-analog zurückbinden möchte. Wenn ein "normaler" Arbeitnehmer mit so einer Vorgeschichte sich um eine Stelle bewerben würde, bekäme er sie nicht. Als Gesinnungsfreund von BRML bekommt er

  • Thomas Läubli
  • 26.05.10 | 23:19 Uhr

Frau Kägi, ihre letzte Äusserung ist sehr bedenklich, denn sie trägt feudalistische und freiheitsfeindliche Züge. Muss man denn dadurch, dass man sich als Verantwortungsträger derer bewusst wird, die einem bezahlen, auch deren Meinung übernehmen?

  • Rainer Selk
  • 25.05.10 | 12:05 Uhr

Peter Schlegel 24.05.10 14:15
Dachte ich mir doch, dass jetzt wieder eine hinkende Erklärung folgen muss. Wenn das die Definition von interlektuell ist, dann gute Nacht, aber... Nein, Peter Schegel, dass ist so daneben, dass man eine ganze WeWo als Replik schreiben könnt.
Und in Sachen 'Freidenker': keinesfalls, höchstens linksgepolt. Aber bitte, jedem seine Meinung. Linke Oberlehrer haben wir genug und die haben schon genug Schaden ideologische verbrämt verursacht (Odenwaldschule etc.). Aber ich beende hiermit meinen Beitrag. Die Sache DeWe ist mir interlektuell zu flach!

  • Carla Kägi
  • 24.05.10 | 20:36 Uhr

Herr Schlegel,
zur freien Meinungsäusserung:
Menschen die bei einigen als intellektuelle Vordenker gelten, sich in elitären, intellektuellen Gruppierungen engagieren, sich wortreich im In- und Ausland gegen demokratische Volksrechte äussern & neuerdings am Volk vorbei in eine vom Volk bezahlte Führungsposition geschoben wurden, sollten sich zumindest jetzt darüber klar werden, dass sie, obwohl sie zweifelsohne Rückendeckung von "höchster Stelle" geniessen, dringend anfangen sollten sich bewusst zu sein das sie bezahlte Verantwortungsträger sind.

  • Thomas Läubli
  • 24.05.10 | 18:32 Uhr

Herr Cavallar, Kultur ist kein zwielichtiges Gut, sondern ein Bollwerk gegen die Barbarei. Die Künstler machen vor, was Meinungsfreiheit bedeutet. Das gilt auch für die Intellektuellen. Wer diese zu verhöhnen beginnt, zeigt nur, dass er ausser der Diffamation keine probaten Mittel mehr hat, um sich zu artikulieren.

  • Ludwig Cavallar
  • 24.05.10 | 16:42 Uhr

Lieber P. Schlegel. Danke für Ihre Erklärung aus welcher ich entnehmen kann, dass ich - durch meine Ausbildung, mein weltweit erworbenes spezialisiertes und allgemeines Wissen - als Intellektuell gelte ... auch wenn SIE es mir nie zugestehen würden. Dies wahrscheinlich, weil ich denken, analysieren, vergleichen und mir eine eigene Meinung bilden kann - auch wenn sie der Ihren, aufdoktrierten nicht entspricht.
Derjenige der einem Führer und einem Mythos nachläuft sind sie.
Fragen Sie sonst mal einen der den Sozialismus reel erlebt hat. Er wird sie auslachen.

  • Christine Joos
  • 24.05.10 | 16:10 Uhr

Ja, natürlich darf R. de Weck sich äussern, lieber Peter. Darum geht es jetzt aber nicht. Es geht um die Reaktionen auf seine Aeusserungen: Du lobst ihn, ich kritisiere ihn. Was stört Dich daran?

  • Peter Schlegel
  • 24.05.10 | 14:17 Uhr

@Carla Kägi
@Christine Joos

Es war und ist das gute Recht von Roger de Weck seine freie Meinung zu äussern!!! Oder gilt das Recht auf freie Meinungsäusserung für ihn nicht???

  • Peter Schlegel
  • 24.05.10 | 14:15 Uhr

@Rainer Selk:

Was ein Atheist und was ein Freidenker ist, habe ich dir hier bereits mehrmals erklärt! Bitte lesen!

Ein Intellektueller ist jemand, der über ein auserordentliches wissenschaftliches und kulturelles Wissen, ein sehr breites und tiefes Allgemeinwissen, verfügt und auch fähig ist auf der Basis dieses Wissens intellektuell zu denken!!!

Es ist eine Tatsache, dass rechtskonservative und rechtsextreme Kreise schon immer versuchten Intellektuelle zu diffamieren! Denn sie laufen lieber einem Führer hinterher als intellektuell tätig zu sein...

  • Rainer Selk
  • 24.05.10 | 12:38 Uhr

Peter Schlegel 23.05.10 23:26
Also, lieber Peter Schlegen, was ein Atheist + Interlektueller ist, konnten Sie bisher nicht erklären, na ja...
Die hochgejubelten 'de Weck Sätzchen', auch nicht, bei der Pünktli 1., 2., 3. usw. Manie, mit enormem 'besserwisserischen' Potential.
Ist doch einfach: de Weck polarisiert + ist längst als ein sog. 'linksliberaler Säuselmensch' bekannt.
Für mich ist er nicht die souveräne Person für die ohnehin linkslastige SRG. Das kann jeder sehen, wie er es will. Aber - pardon - linke Ammenmärchen der Heiligsprechung ändern daran nichts!

  • Carla Kägi
  • 24.05.10 | 11:18 Uhr

3. Verfilzte "Classe politique"(RdW. profitierte gerade von seinen guten Beziehungen zu BRML) oder "Blochers Machtrausch":
Die Machtgier, bzw. der Machtrausch ist zumindest heute die Grundlage der Eliten sich in der Öffentlichkeit überhaupt zu engagieren. Machtgier, das Bemühen um Vergrösserung des eigenen Einflusses durch Vernetzung/Verfilzung mit zumindest temporär Gleichgesinnten wird ohne falsche Scham in aller Öffentlichkeit vollzogen & anschliessend wirft man sich das gegenseitig vor.
Widerliches Affentheater ingesamt, auf Kosten des verachteten, aber alles finanzierenden "Volkes"!

  • Carla Kägi
  • 24.05.10 | 11:01 Uhr

2.
in deren Interesse sie zu handeln vorgeben, verachten. Sie äussern sich immer unverblümter sehr überheblich über das Volk das letzlich den Staat durch seinen täglichen Einsatz am Leben erhält und finanziert.
Diese blutleere und realitätsfremde, durch nichts berechtigte Überheblichkeit, die sich z.B. anmasst den Bürgern dieses Landes das demokratische Stimmrecht massiv einschränken zu wollen, weil die Abstimmungsresultate aus der privilegierten Höhenlage des Elfenbeinturmes den Zielen der Privilegierten nicht dienlich erscheinen, wird wohl eine der nächsten Blasen sein die platzt.

  • Christine Joos
  • 24.05.10 | 10:53 Uhr

"Dies hat Herr de Weck wirklich gesagt und er trifft dabei den Nagel auf den Kopf!!!"

Dass der BRD keine Volkspartei erwächst, mag den Nagel auf den Kopf treffen, lieber Peter. Was Herr de Weck damit aber andeutet, ist arrogantes, dummes Geschnorre. Mit was für einer Ueberheblichkeit er hier versucht, die 27 Prozent Wähleranteil abzuqualifizieren! Richtig blödes Geschwätz!

  • Carla Kägi
  • 24.05.10 | 10:49 Uhr

Herr Schlegel:
"Man SCHÄMT sich für die Schweiz, etc. blablabla.... erwächst dem Ausland keine VOLKSPARTEI, ander als in MEINER HEIMAT SCHWEIZ mit einem WÄHLERANTEIL VON 27%."
Es weden wohl mittlerweile eher mehr sein als 27% Wähler (=Menschen) aus dem CH-Volk über die RdW in seinem Elfenbeinturm zu schämen sich anmasst.
CB im Zaum halten? Falsch, es geht um ca. 30% Wähler (=Menschen) die sich durch eine Volkspartei besser vertreten fühlen, als durch eine Partei deren Exponenten sich je länger, je klarer dadurch "auszeichnen", dass sie das Land & die Menschen,

  • Carla Kägi
  • 24.05.10 | 10:09 Uhr

Herr Schlegel:
Die Ww hat mir die von Ihnen verordneten Hausaufgaben abgenommen, siehe unter: "An- und Einsichten des Roger de Weck"
Die Statements plus Quellenangaben, alles da was Sie brauchen.
Seine Aussagen haben an Deutlichkeit nichts zu wünschen übriggelassen.
Für mich ist die ganze Geschichte ein schlecht inszeniertes Trauerspiel, indem Menschen nach oben gespühlt werden die in Wahrheit niemandem etwas zu bieten haben. Was hat RdW denn schon wirklich getan, ausser Andersdenkende von seiner realitätsfernen Warte aus zu verachten?

  • Ludwig Cavallar
  • 24.05.10 | 00:30 Uhr

@ T. Läubli: Kultur ist ein zielichtiges Gut das von jedem anderst angesehen und interpretiert wird.
Einen Kommentar zum Thema finde ich gut. Einen Kommentar zum Artikel selber ... daneben.
Mein Vorschlag in Güte: Wenn sie es besser können, reichen Sie Ihren Artikel bei der Welwoche ein. Wenn nicht, nehmen Sie sich bitte an Ihrer eigenen Nase. Danke.

  • Ludwig Cavallar
  • 24.05.10 | 00:25 Uhr

@ Max[gelöscht am 24.05.2010 durch Moderator] Schmid.
So lustig wie Sie kann ich auch sein.
Mein Statement war kein Witz, sondern leider eine Tatsache. Dies zu erkennen bedarf es aber - um es mit A. Hofstetter zu sagen - eines Blickes über den Tellerrand.
Sind wir doch einmal objektiv: Warum kann sich de Weck so für Europa begeistern? Weil er sich in einem totalitären System (was die EU leider ist) noch mehr durch intellekte wie Sie ausbreiten könnte.
Macht ohne Verantwortung das ist es.
Und ... reiner Kapitalismus ist gesund. Sozi-Kapitalismus (Monopoly-Kap.) schlecht -> siehe bitte Ayn Rand.

  • Peter Schlegel
  • 23.05.10 | 23:26 Uhr

"Man schämt sich für die Schweiz. Aus der europaweit grassierenden Fremdenfeindlichkeit erwächst der Bundesrepublik Deutschland – anders als meiner Heimat Schweiz – keine Volkspartei mit einem Wähleranteil von 27 Prozent."

Dies hat Herr de Weck wirklich gesagt und er trifft dabei den Nagel auf den Kopf!!!

"Glücklich ist das Land, dem es erspart bleibt, in jahrelanger Mühe Christoph Blocher im Zaum zu halten. 2007 war die ‹verfilzte Classe politique›, die er verhöhnte, seines Machtrauschs überdrüssig. Das Parlament zog die Wahl einer Parteifreundin vor."

Auch das, völlig richtig!

  • Peter Schlegel
  • 23.05.10 | 23:22 Uhr

@Carla Kägi:

"Die "Sätzchen" wurden von Ihren Idol aber tatsächlich ausgesprochen! Das sind Tatsachen, Herr Schlegel!"

Ach so! Wenn Sie das so genau wissen, dann können Sie, werte Frau Kägi, mir sicherlich sagen, wann, wo und in welchem Zusammenhang Herr de Weck diese Aussagen gemacht hat!!!

Ich bin gespannt...

  • Peter Schlegel
  • 23.05.10 | 23:18 Uhr

@Carla Kägi
@Alex Baur

Ein seriöser Journalist nennt jeweils die Quellen (wann und wo und in welchem Zusammenhang jemand etwas gesagt oder geschrieben hat)!!!

Alex Baur tut das nicht! Wahrscheinlich, weil er nicht in der Lage dazu ist!!!

Na gut, von einem "Welt"woche-"Journalist" wäre das wohl auch zuviel verlangt...

  • Thomas Läubli
  • 23.05.10 | 22:14 Uhr

Wenn ich schaue, was die «Weltwoche» in ihrer aktuellen Ausgabe unter Kultur versteht, verstehe ich, wie Alex Baur ein derart hilfloses Patchwork verfassen kann.

  • Michael Hartmann
  • 23.05.10 | 21:11 Uhr

Geehrter Wäckerlin, die nächsten Wahlen kommen bestimmt, auch in Griechenland.

Ihr Prof. SS wird wohl genau das Gegenteil erzählen, was die EU zum Lissabon-Vertrag an Infos rauslässt. Das ist halt so als Vertreter der Opposition.

Was sagen Sie zum Ständerat in der Schweiz? 'Das Stimmgewicht jedes Wählers muss 'gleich' sein,...' (o-ton Prof. SS).

  • Michael Wäckerlin
  • 23.05.10 | 12:47 Uhr

@ Michael Hartmann

"...die älteste Demokratie der Welt äusserlich noch keinen Schaden hat..."

Ich war kürzlich dort. Vielleicht sollten Sie das äussere und innere Schadensprotokoll im Dialog mit Griechen erörtern. Das ist dann allerdings nicht tauglich für den Staatsfunk.

Ansonsten legen ich Ihnen die Vorlesungsreihe von Prof. Schachtschneider zum Lissabon-Vertrag ans Herz. Auch er ein dummer Nationalchauvinist?

  • Andreas Hofstetter
  • 23.05.10 | 10:09 Uhr

/2

..sondern die Wahrscheinlichkeit dass der Bilaterale Weg nicht mehr möglich ist, weil sich die EU weiterentwickelt, kann viel früher kommen als manche glauben. Auch eine Kündigung durch die EU wäre möglich, wenn die CH weiter nur Rosinen pickt. Darüber nachzudenken ist ja wohl sinnvoll und in einer Demokratie noch gestattet!

Wir laufen von einer Krise in die andere eben genau weil wir kein "Gouverner c'est prévoir" mehr haben. Auch die Parteien machen nur noch kurzfristige Windfahnen Politik, vorab die SVP! Das ist keine gute Entwicklung für die Schweiz.

  • Andreas Hofstetter
  • 23.05.10 | 10:01 Uhr

Wäckerlin und Co. - Ihr schwarz-weiss Denken und plumpe Schuldzuweisungen (gelöscht am 23.05.2010 durch Moderator). Was de Weck alles gesagt haben soll und unterschoben wird, grenzt an Hexenverfolgung im Mittelalter! Intellektuellen-Bashing und Hatz pur! Ich bin gegen einen EU Beitritt finde aber die Aufsätze des Club Helvétique interessant und ich lese sie. Das hat mit Weltoffenheit und Toleranz und intellektueller Neugierde zu tun und eben nicht mit Vorurteilen und Ausgrenzung!
Der liberale Think Tank debattiert u.a. was wenn wir am Ende de Bilateralen Weges angelangt sind. Dieses Szenario ist leider keine ferne Theorie

  • Michael Hartmann
  • 23.05.10 | 08:37 Uhr

Nun geehrter Wäckerlin, ein (noch so) Intellektueller hat eben nicht das Gefühl, dass die EU schrankenlos zentral regiert wird (siehe Griechenland), die älteste Demokratie der Welt äusserlich noch keinen Schaden hat (Gesetze gegen Minderheiten), der Steuerwettbewerb so intakt ist (Klagen einiger Kantone über Kantonsausgleich).

Unaufrichtig sind nur jene, die für sich in Anspruch nehmen, was sie anderen (de iure) einfach so absprechen wollen.

Man braucht nicht dumm zu sein, um Blocher und die SVP als intrigante Volksverführer in EIGENER Sache zu überführen.

  • Michael Wäckerlin
  • 23.05.10 | 07:22 Uhr

Bisher konnte mir kein (noch so) Intellektueller plausibel erläutern, warum der (de iure!) schrankenlose Zentralismus einer sich selbst perpetuierenden Exekutive innerhalb der EU ein "Haus der Demokratie" konstituiert, massive Steuererhöhungen und Staatswachstum das wirtschaftliche Wohlergehen der Bevölkerung verbessern und minimaler Steuerwettbewerb durch einen Kleinstaat das Gebilde EU bedroht.

Auch Herr de Weck nicht.

Man brauch keine innige Liebe zu Blocher oder der SVP um de Weck als unaufrichtigen Propagandisten für die etatistische Sache zu erkennen.

  • Andreas Hofstetter
  • 22.05.10 | 09:51 Uhr

Cavallar - Ich bin sehr tolerant und auch fokussiert... (man beachte die Rechtschreibung..) ..

Schauns, die Kriterien verwischt doch ihresgleichen. Für einen SRG Posten verlangt ihr einen Heiligen, der noch nie eine Meinung vertreten hat, mit Top Management Erfahrung.

Beim BR, wo die Messlatte deutlich höher gesetzt werden sollte, da lässt ihr Lügen, Verfassungsbruch, und Missachtung der Gewaltentrennung - und das alles als Justizminister!! - durchgehen! Und die meisten BR haben überhaupt keine Managementerfahrung!

Wer bitte ist da im falschen Film?!

  • Michael Hartmann
  • 22.05.10 | 09:22 Uhr

Wieso konnten wir nicht über das Rettungspaket der UBS oder der Swissair abstimmen? Wieso werden wir nicht über die Minderinitiative abstimmen dürfen?

Die Steuerhinterziehung ist allgegenwärtig. Wer ist schon dafür?

Dass die SVP ihre Hauptziele in der Ausländerpolitik sieht ist ja nicht abzustreiten, oder etwa doch?

Dass die Banken uns Leemann Brothers und Griechenland eingebrockt haben ist ja auch klar oder nicht?

Dass man mit der Nennung von einigen Zitaten Menschen diffamieren kann, zeigte ja euch die Reaktion von RK, als er sich selber googelte und dann Einträge abänderte!

  • Carla Kägi
  • 21.05.10 | 21:42 Uhr

Dem Hofstetter sein Hauptargument scheint je länger je mehr der - aus seiner Sicht - fehlende Intellekt derjenigen zu sein, die nicht seiner Meinung sind.
Das ist anscheinend der für ihn unüberwindliche Rand seines Tellers.
Als toleranter verständnisvoller Mensch toleriere ich das & grüsse freundlich ....

  • Ludwig Cavallar
  • 21.05.10 | 20:06 Uhr

Einfach als Frage an A. Hofstetter:
Sie schlagen die ganze Zeit auf Ch. Blocher (als Politiker) ein. R. de Weck war aber meinem Wissen nach (obwohl ich mich täuschen kann), nie Politiker.
Ist dies nicht irgendwie Äpfel mit Birnen vergleichen?
Müssten Sie für Ihre Vergleiche nicht eher R. Köppel beiziehen, welcher (mit absolut konträren Ansichten) der Tätigkeit von R. de Weck entspricht.

Sind es - unter diesem Gesichtspunkt - nicht Sie, welcher intollerant und mit Tunnelblick ist, fokusiert auf SVP und Blocher (obwohl nur die SP die Wahl von R. de Weck begrüsste).

  • Martin Kreidel
  • 21.05.10 | 19:55 Uhr

Köstlich und zum Schmunzeln: In ein und derselben Ausgabe dieser Zeitschrift wird zuerst bemängelt, daß Herr Ackermann nach seinen im ZDF geäußerten Zweifeln über die Rückzahlungsfähigkeit der EU-Hilfen durch Griechenland durch die deutsche Presse eine Art "Maulkorb" angelegt worden sein soll (was keineswegs der Fall ist), dann scheint es plötzlich das Drama schlechthin zu sein, daß Herr de Weck im selben ZDF sagen durfte, er schäme sich für die Schweiz und dies auch noch plausibel begründen konnte. Ja was denn nun? Meinungsmache oder -freiheit?

  • Andreas Hofstetter
  • 21.05.10 | 18:23 Uhr

Joos - aber der lügende, verfassungsbrechende und gewaltentrennungsbrechende, manipulierende Blocher hat nie beunruhigt... der ischt halt von der [geloescht am 21.05.2010 durch Moderator] und die dürfen machen was ihnen beliebt...

Der Intellektuellenhass der Ungebildeten - hier ausgelebt an de Weck - wird mehr als kitschig! [geloescht am 21.05.2010 durch Moderator]

  • Andreas Hofstetter
  • 21.05.10 | 18:17 Uhr

Die Kägi sagt:

"..Ich anerkenne aus Überzeugung keine Heiligen ausser mir selbst.."

Das sagt alles! [geloescht am 21.05.2010 durch Moderator] man glaubts nicht! ... eben blogging à la Känguruh: Grosse Sprünge mit leeren (intellektuellen) Taschen...

  • Ludwig Cavallar
  • 21.05.10 | 17:01 Uhr

@ Max[geloescht am 21.05.2010 durch Moderator] Schmid.
[geloescht am 21.05.2010 durch Moderator]
Mein Statement war kein Witz, sondern leider eine Tatsache. Dies zu erkennen bedarf es aber - um es mit A. Hofstetter zu sagen - eines Blickes über den Tellerrand.
Sind wir doch einmal objektiv: Warum kann sich de Weck so für Europa begeistern? Weil er sich in einem totalitären System (was die EU leider ist) noch mehr durch intellekte wie Sie ausbreiten könnte.
Macht ohne Verantwortung das ist es.
Und ... reiner Kapitalismus ist gesund. Sozi-Kapitalismus (Monopoly-Kap.) schlecht -> siehe bitte Ayn Rand.

  • Ludwig Cavallar
  • 21.05.10 | 16:55 Uhr

@Hofstetter : Ich stimme Ihnen zu, dass das mehrmalige Auftauchen meines Kommentars deplaziert ist. Dies hat jedoch nichts mit Copy-Paste zu tun, sondern geschah durch den Moderator.
[geloescht am 21.05.2010 durch Moderator]

  • Max Schmid
  • 21.05.10 | 14:08 Uhr

L. Cavallllar: Ihr "Witz": Ha,ha ha .... bedenklich primitiv !! De Weck ist ein anständiger, vornehmer und gebildeter Mensch.

Darf er den Monopoly-Kapitalismus mit den verherrenden Folgen wirklich nicht kritisieren?
De Weck ist kein Träumer, dazu ist er zu intelligent. Intelligenz und Eloquenz hat immer Neider.

  • Christine Joos
  • 21.05.10 | 12:38 Uhr

"Ich war & bin nie für einen EU Beitritt gewesen!" Freut mich,ich auch nicht,Andreas.

R. de W.schätze ich weder als Denker,noch als Intellektuellen,noch als EU-Freund:Ich mag ihn nicht.Diese meine Einstellung zu ihm ist vernachlässigbar.Wenn er aber einen prominenten Posten antritt wie jetzt, wo ich ihn einschätze, schleichende Propaganda für die EU zu betreiben & damit seine Stellung auszunützen, beunruhigt mich das.

Zur Sanierung: Der Staatssender könnte in "Verwaltungs-" & "Finanzvermögen" aufgeteilt werden: Das VV bleibt mit Gebühren öffentl.-rechtl., das FV ohne privat-rechtlich.

  • Carla Kägi
  • 21.05.10 | 12:18 Uhr

Herr Hofstetter:
Nochmal mit der Bitte um Kenntnisnahme:
Ich gehöre nicht zur AUNS - Nicht zur SVP - Nicht zur CV - oder FD- oder BR-, GL- oder SP. Ich anerkenne aus Überzeugung keine Heiligen ausser mir selbst & lasse mir von niemandem was "vordenken".
Zudem:
Tun Sie mir den Gefallen & hören Sie damit auf, meinen Namen als Adresse für ihre mit Parteien verbundenen Schmähreden & ihren Werturteilen über den IQ anderer Leute zu benutzen.
Sie buddeln in der falschen Ecke mein Lieber.

  • Andreas Hofstetter
  • 21.05.10 | 12:06 Uhr

Bühler - Tunnelblick und polarisieren... es war schon immer so, die rechten Binnenländer und Nationalisten, welchen die Welt zu komplex ist, müssen unbedingt jemanden, wie hier de Weck, in ein Schublädchen ablegen können, sonst sind sie überfordert! Im Grunde ist es ein weit verbreiteter Intellektuellenhass, ein subkutaner Neid und Hass auf die, welche die Welt aufgrund ihrer Bildung und Erfahrung zurecht etwas komlexer und differenzierter sehen, als das die Simplifizierer und Populisten.

  • Andreas Hofstetter
  • 21.05.10 | 11:58 Uhr

Cavallar - ihre [geloescht am 21.05.2010 durch Moderator] Witzchen passen zu ihrem einfachen Gemüt aber dass sie diese mehrmals copy pasten müssen, das können sie zu unserer Schonung sein lassen!

  • Mario Meier
  • 21.05.10 | 11:15 Uhr

Man sehe doch lieber die positive Seite der Wahl auf Herr de Weck!
Wer sich ständig quer legt, dem wird üblicherweise Verantwortung aufgebürdet, womit für die Integration des ständigen Miesmachers durch den Maulkorb der erste Schritt getan wäre.
Eine Frage steht jetzt im Raum, ob Herr de Weck sich vom Club Helvétique aus eigenem Antrieb verabschiedet, oder ob er dazu genötigt werden muss, weil seine Befangenheit offensichtlich ist?
Dass Herr de Weck die SRG ohne Erhöhung der Gebühren aus den roten Zahlen führt bezweifle ich, weshalb seine Inkompetenz als GD spätestens dann erkannt wird.

  • Hanspeter Bühler
  • 21.05.10 | 09:20 Uhr

Es sollte doch Schlegel, Hofstetter und Co hier unbenommen sein, hier in ihren Lobesgesang auf de Weck einzustimmen. Diese Haltung hat doch rein gar nichts mit der Realität zu tun, diese ist lediglich parteiideologisch begündet. Und das ist in der Schweiz weder anrüchig noch unvereinbar mit demokratischen Regeln.

Fest steht, dass de Weck kein Ausgleichender sondern ein Polarisierender ist. Sein grösses Problem ist sein "Tunnelblick" der Meinungen anderer wider jegliche Logik nicht zulässt. Wir werden sehen.

  • Andreas Hofstetter
  • 21.05.10 | 08:21 Uhr

Kägi und Co.

"..Wie kann ein Mensch mit dieser Einstellung seinem Land gegenüber den staatlichen Sender führen & sich dafür bezahlen lassen - von den Menschen denen er den Mund verbieten will?.."

Mindestens genauso gut wie alt BR Blocher, der die Mehrheit für die PFZ als Hitlergefolgschaft beschimpft hat, In der Türkei die Aufhebung des Antirassismusgesetzes propagiert hat, im Albisgüetli mehrmals gelogen hat (als Justizminister!) und den BA, der gegen einen Spezl vorgeht, zur Kündigung genötigt hat.. Das sind für die AUNSer natürlich alles Heldentaten... ihres Ehrenheiligen!

  • Andreas Hofstetter
  • 21.05.10 | 07:44 Uhr

[gelöscht am 21.05.2010 durch Moderator] Deren Weltbild ist so simpel schwarz-weiss, dass die total unfähig sind differenziert zu denken. Ich war und bin nie für einen EU Beitritt gewesen! troztdem schätze ich de Weck als gebildeten Denker und Intellektuellen. Das ist der Unterschied zu den Simpeleien von ganz rechts! Auch bin ich lange genug ein Mann der Wirtschaft, dass ich weiss, dass die CH ohne bilateralen Weg den Standort und Wohlstand nie würde halten können. Das nennt man differenziert denken.

  • Carla Kägi
  • 21.05.10 | 06:35 Uhr

Herr Schlegel:
Die "Sätzchen" wurden von Ihren Idol aber tatsächlich ausgesprochen! Das sind Tatsachen, Herr Schlegel!
Diese Äusserungen sind in Bezug zum Thema keinesfalls aus dem Zusammenhang gerissen, sondern zeigen deutlich das de Weck, mit seiner Einstellung zur Schweiz & zur Schweizer Bevölkerung, für diesen Job keineswegs geeignet ist.
Wie kann ein Mensch mit dieser Einstellung seinem Land gegenüber den staatlichen Sender führen & sich dafür bezahlen lassen - von den Menschen denen er den Mund verbieten will?
Wie rechtfertigt er das vor sich selbst?

  • Ludwig Cavallar
  • 20.05.10 | 23:59 Uhr

Frage:
Was haben Roger de Weck und ein islamischer Selbstmordatentätert gemeinsam.

Antwort:
Beide glauben an eine Welt voller Wunder, Schönheit und Glückseligkeit - aber beide haben es noch nie gesehen.
Beim Einen ist es Europa, beim Anderen das Paradies.

  • Andreas Hofstetter
  • 20.05.10 | 23:45 Uhr

@ Dünner (nomen est omen...) lesen Sie bitte richtig. Ein Rationalist sind Sie mit Bestimmtheit nicht!

"..Mindestens drei Viertel des Volkes - und das ist immer noch die Mehrheit - haben nichts am Hut mit Nationalisten, Abschottern, Subventionsempfängern und Rassisten! Und das ist die Hauptklientel der SVP! Darunter mindestens 10% Rechtsextreme..."

Und die Mehrheit der Schweizer hält auch die Meiungsfreiheit für wichtig. de Weck darf wohl noch eine eigene Meinung haben. Blocher nahm als BR auch kein Blatt vor den Mund und hat gelogen, verleumdet und gegen unsere Verfassung verstossen!

  • Ludwig Cavallar
  • 20.05.10 | 23:45 Uhr

@ Hofstetter, Slegel & de Weck : Ich schäme MICH in einem Land mit solchen unbelehrbaren Menschen zu leben.

Ihr denkt Ihr seid liberal, dabei seid ihr nur verblendet. Schaut euch um, geht raus und sprecht mit den Mensche da ausserhalb der Schweiz. In der Euro-Zone wird man Euer Anliegen auslachen, in Ost-Europa wird man Euch wahrscheinlich die [gelöscht am 21.05.2010 durch Moderator], denn dort sagen sie zu den Linke "Euch [gelöscht am 21.05.2010 durch Moderator] kennen wir, haben wir lange genug erdulden müssen". Und Ihr Möchtegern-Intelektuellen sehnt Euch danach. Arme Schweiz.

  • Andreas Hofstetter
  • 20.05.10 | 23:38 Uhr

Zimmermann hat sich in seinem Geschreibe ja selber verplappert. Der beste Weg de Weck journalistisch zu neutralisieren, ist ihn zum GD SRG zu wählen! Viel wichtiger wird der neue Job des neuen Direktors in Personalunion von TV und Radio sein! Der wird einen wesentlich grösseren Einfluss auf die Programmgestaltung nehmen können als de Weck. Also kommt endlich runter vom nationalistischen, hysterischen Geschrei. Die Vorstellung man könnte einen Service Public haben, der 24/7 SVP Parolen herunterleiert, ist völlig absurd. Für das gibts Blocher TV gratis!

  • Peter Schlegel
  • 20.05.10 | 22:57 Uhr

@Carla Kägi:

Zitate völlig aus dem Zusammenhang gerissen in völlig unsinnige Sätzchen zusammengefügt!

Mit Journalismus hat das wenig zu tun!!!

  • Carla Kägi
  • 20.05.10 | 17:57 Uhr

@Hofstetter: Pech gehabt. Die Kägi-AUNser gibt's nicht!
Ich habe keine Parteimarke um den Hals & denke selber, brauche also auch keinen "intellektuellen Vordenker" dem ich verzückt hinterher tigern kann.
Albanien - könnte uns in nicht allzu ferner Zeit umzingeln. Wenn die EU crasht werden die "Armenhäuser" grösser - & die Menschen die darin leben müssen wütender. Die Regierungen brauchen ein Feindbild, um die Agressionen umzulenken, der Feind ist der welcher mehr besitzt, solches könnte wachsen im hochgelobten Euroland.
Erste Anzeichen sind schon da.
Dafür braucht's mich nicht, klar?

  • Heinz Dünner
  • 20.05.10 | 17:37 Uhr

Lieber Herr Hofstetter,
ich soll frech, unverschämt, Nationalist, Rationalist, Abschotterer und Sub.empf. sein. Woher wissen Sie das? Ich bin in der SVP, sonst gar nichts. 4 % der Thurgauer Wähler sollen extrem sein? 7. Vorurteil. Seit 10 Jahren wächst der SVP Wähleranteil im TG aber ohne Abgrund. Warum pöpeln Sie andere an, die nicht unbedingt R.d.Weck für den richtigen GD der SRG ansehen. Ein Mann, der im ZDF gesagt hat: Ich schäme mich für die Schweiz. Da sollen wir jubeln? Nein,sicher nicht. Aber lassen wir ihm die Chance. Sein Erfolg oder Misserfolg wird sich ja bald einstellen

  • Andreas Hofstetter
  • 20.05.10 | 17:24 Uhr

Wollen wir hier anfangen aufzuzählen was Blocher, Mörgeli und Co. schon alles verbrochen haben und unzulässiges rausgelassen haben... letzthin Blocher zur Mehrheit (!), die für die PFZ war... die Mehrheit sei wie die Hitlerverehrer im Dritten Reich... von dieser primitiven Hetzerei und dem dumpfsten Populismus unterscheidet sich de Weck wie Tag und Nacht!

Und wenn wir die Anliegen von den Kägi-AUNSern umsetzen würden, dann wäre die CH innert Kürze auf dem Niveau von Albanien! Um das geht es doch! Nationalismus und Abschottung sind und waren der Tod eines jeden Staates!

  • theres liechti
  • 20.05.10 | 14:06 Uhr

der schlaue fuchs hat mit schielem blick in die kasse gekuckt. nicht der beste dass er so einen job akzeptiert. mit seinen dauerreinfällen in letzterzeit hat er jetzt ein geregeltes einkommen auch wenn er in seiner villa an der cote d azur weilt und vordenkt was für uns das richtige ist. und was uns vorzusetzen ist.

  • Carla Kägi
  • 20.05.10 | 13:59 Uhr

@Frau Joos: Ich danke Ihnen aufrichtig!

@Herr Hofstetter:
Wer äussert sich hier radikal? Wer grenzt andere aus? Welcher Pöbel beschimpft & mobbt hier, erklärt Andersdenkende für Dumm!
Schauen Sie in den Spiegel!

@ Herr Schlegel: Wie können diese "Sätzchen" schwach sein?
Es sind doch die aufschlussreichen Originalzitate
Ihres Idols de Weck.

  • Andreas Hofstetter
  • 20.05.10 | 13:54 Uhr

Die Impertinenz mit der die Nationalisten hier Ansprüche auf was richtig oder falsch für unser Land sei und auf Posten (der SRG GD gehört uns..) stellen, ist grotesk! Mindestens drei Viertel des Volkes - und das ist immer noch die Mehrheit - haben nichts am Hut mit Nationalisten, Abschottern, Subventionsempfängern und Rassisten! Und das ist die Hauptklientel der SVP! Darunter mindestens 10% Rechtsextreme. Rechts der SVP gibt es seit 10 Jahren nur noch den Abgrund... Da können wir (die Mehrheit) diese mit einiger Gelassenheit weiter ihre Lügen und Märchen proleten lassen.

  • Christine Joos
  • 20.05.10 | 13:25 Uhr

"Erträgt die CH überhaupt noch Meinungspluralität und Intellektuelle, die laut denken?" Ja, aber nicht kritiklos, Andreas. Dafür bist Du selber Beispiel mit U. Maurer, der "weg gehört". Dein Post erinnert an Dich selber.

Wie Du Dich äusserst, sind die eloquenten, in allen Lebenslagen Form und Stil Bewahrenden die Guten, die Polteri die Schlechten. Schon mal was von Honig ums Maul schmieren gehört? Von schleimen? Von Süssholz raspeln? Von all dem, was auf Schleichwegen ohne Geradlinigkeit, dafür mit viel Eloquenz sich durchzusetzen sucht? Sollen solche von Kritik verschont bleiben?

  • Manuel Bär
  • 20.05.10 | 13:23 Uhr

Liebwerter Herr Moderator
Wir alle haben es jetzt verstanden: es gibt endlich auch bei der WeWo einen Zensor. Nun haben aber geraume Zeit gerade die teilweise saftigen Schlagabtäusche der Foristen für einigen Unterhaltungswert gesorgt, aber in letzter Zeit heisst es immer öfter "gelöscht durch Moderator". Ich möchte Sie hiermit persönlich auffordern, sich nicht allzusehr von der political correctness leiten zu lassen, denn die Zensur steht einer Zeitschrift, die sich stets für die freie Rede einsetzt, nicht wirklich gut. Hier wäre etwas weniger eindeutig mehr.

  • martin widmer
  • 20.05.10 | 13:01 Uhr

er schämt sich für die schweiz?! damit meint weck die schweizer! "man"ist in der mehrheit nicht einverstanden mit dem "vordenker"? schande über die schweizer! diese pseudoaristokratenmilionäre sind ja richtige steuerspezialisten und volksmoralisten.

  • Peter Schlegel
  • 20.05.10 | 11:19 Uhr

@Dieter Lohmann:

Genau richtig erkannt! Die "Welt"woche wurde völlig überrascht von der Wahl ihres Erzfeindes de Weck, lach!

Jetzt musste sie kurzfristig noch eine Kampagne gegen de Weck lancieren. Wie die "Artikel" von Zimmermann und Baur zeigen, waren die "Welt"woche-Redakteure damit völlig überfordert!

Bei Zimmermann geht es offensichtlich um eine persönliche Abrechnung mit de Weck. Peinlich!

Die Sätzchen, die Baur zusammengestiefelt hat, sind derart schwach, dass es sich eigentlich gar nicht lohnt, darüber Worte zu verlieren!

  • Andreas Hofstetter
  • 20.05.10 | 10:25 Uhr

Frage: Erträgt die CH überhaupt noch Meinungspluralität und Intellektuelle, die laut denken?

Diese Frage muss gestellt werden! Wenn man die Verhöhnung, Lächerlichmachung, das Mobbing und die Ausgrenzung gegen Andersdenkende, wie jetzt den gebildeten, eloquenten de Weck durch die Nationalisten und deren Sprachrohr WW registriert, dann eben nicht mehr! Diese Radikalisierung auf der rechten Seite muss zu denken geben. Wir dürfen uns nur Demokratie nennen, wenn Meinungspluralität garantiert ist und Andersdenkende nicht laufend vom rechten Pöbel beschimpft und terrorisiert werden!

  • Christoph Keller
  • 20.05.10 | 10:00 Uhr

"Eine fiktive Antrittsrede in Originalzitaten"
So ist der Artikel untertitelt. Und wenn Alex Baur das schreibt, dann ist es so!
Diese Zitate sind haarsträubend und sollten eigentlich Grund genug sein nicht SRG-Generaldirektor zu werden. Scheinbar eben doch?!?
de Weck und die SRG spalten das Land. Ist das "ideé suisse"?

  • Hanspeter Bühler
  • 20.05.10 | 08:30 Uhr

Das ist eben der Tunnelblick, der andere Meinungen, ja sogar demokratische Prozesse, nicht zulässt. Man ist intellektuell so sehr abgehoben, dass eine klare und nüchterne Betrachtung nicht mehr möglich ist. Das ist psychologisch erklärbar bei einem Mann der eigentlich mit dem "goldenen Löffel im Mund" geboren wurde, und dem alles ohne finanzielle Relevanz in den Schoss gefallen ist. Ein unterschwelliger Willen, sich radikal sozial zu geben, verführt diese Leute zu einem Trip der jenseits jeder Logik liegt. Dabei wäre das Wissen vorhanden - aber man verdrängt es.

  • Christine Joos
  • 20.05.10 | 08:14 Uhr

Als ob angelesene Literatur den Intellektuellen ausmieche.

Herr de Weck ist mit seiner fanatischen EU-Ueberzeugung am falschen Ort. Einer vom BR als öffentlich-rechtlich abgesegneten Anstalt, zu deren Kernkompetenz die mediale Manipulation gezählt werden muss, sollte keine Person vorstehen, die gewill ist, dem Volk Demokratie wegzunehmen, um sie andernorts dem Zentralismus einzuverleiben.

  • Carla Kägi
  • 20.05.10 | 07:16 Uhr

Das einzig Wichtige ist: Hat de Weck das Zitierte gesagt oder nicht?

Ich nehme an, er hat!
Das entnehme ich nur schon den dünnen Kommentaren seiner Verehrer hier. Wenn diese anfangen über die schlechte Qualität, mangelnden Stil oder verletzte Eitelkeiten zu lamentieren, kann man sicher sein, dass der jeweilige Gegner voll ins Schwarze getroffen hat & de Weck's Verehrern, angesichts der Tatsachen, die Argumente ausgegangen sind.

  • Florian Richter
  • 20.05.10 | 01:17 Uhr

Ist das eine Satire über diesen Herrn? Sind die Zitate echt?

In Zeiten der Eurokrise, in der jeder Schweizer glücklich sein kann, kein Euro - Europäer zu sein, muß der Herr, der dies alles absonderte, in der Tat schamvoll sein Gesicht verhüllen. Sollte die Eurozone zerbrechen, würde ich diesem Herrn zur Buße zumindest eine längere Fußwallfahrt auferlegen. Nein, eigentlich ist es überflüssig, das Ende des Euro abzuwarten. Der Zustand der europäischen Länder ist so beklagenswert, dass er sich gleich aufmachen sollte.

  • Renato Neidhart
  • 20.05.10 | 00:50 Uhr

Wenn man das Anforderungsprofil der Stelle betrachtet, muss man sich schon wundern, weshalb Roger de Weck gewählt wurde.

Aber mittlerweile kann man den Bürger und Gebührenzahler ja nach Belieben [gelöscht am 20.05.2010 durch Moderator], zahlen muss er doch.

Es soll mir mal jemand erklären, wieso eine Person gewählt wird, die in keinster Weise dem Stellenprofil entspricht.

Man braucht kein Verschwörungstheoretiker zu sein, um zu merken, das hier ein abgekartetes Spiel abgelaufen ist. Und dass dahinter Bundeskasper Leuenberger steckt, dürfte auch klar sein.

Filzokratie at it's best.

  • Dieter Lohmann
  • 19.05.10 | 22:48 Uhr

Der schlaue Fuchs de Weck hat offensichtlich die Weltwoche-Redaktion voll auf dem falschen Fuss erwischt!

Die Weltwoche hatte keineswegs mit dieser Wahl gerechnet und musste jetzt offensichtlich unter Zeitdruck noch eine Schmutzkampagne gegen de Weck starten.

So ist es auch zu erklären, dass dieser "Artikel" (wobei, das Geschreibe da oben als Artikel zu bezeichnen, ist eigentlich eine Beleidigung für jede Schülerzeitung, die sich Mühe gibt, qualitativ brauchbare Artikel zu schreiben!) selbst für Weltwoche-Verhältnisse miserabel ist!

  • Peter Schlegel
  • 19.05.10 | 22:10 Uhr

Lieber Alex Baur,

Sie sollten langsam über die Abwahl ihres Gebieters Christoph Blocher hinwegkommen!

 
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