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Muss der Islam verboten werden?

Keine Trennung von Kirche und Staat, Aufruf zur Tötung von Ungläubigen, Mohammeds Massaker an den Juden: Die Religion der Muslime ist mit der Bundesverfassung nicht vereinbar.

Titelbildillustration: Amanda Beck (Vorlagen: Insy Shah, Zubin Shroff (Getty Images))

Seine Doktorarbeit schlummerte anfänglich fast unbeachtet in den Bibliotheken. Nun zeigt sich, dass die Studie des Schweizer Islam-Wissenschaftlers Lukas Wick höchstes Interesse auslöst. Auf rund 200 Seiten geht der Zürcher der Frage nach, inwiefern sich der Islam mit einem modernen Verfassungsstaat wie der Schweiz vereinbaren lässt. Wick ist skeptisch. Solange die islamische Theologie keine Religionsfreiheit zulasse, werde sich die Integration von Muslimen im säkularen Europa schwierig gestalten. Sein Befund stützt sich auf eine hervorragende Kenntnis der arabischen Sprache und der Originalquellen. Diese hat Wick während Aufenthalten in Damaskus und Beirut erworben.

Mehr zum Thema im Dossier Islam & Islamismus

 

Nach dem Grosseinsatz zur Rettung der europäischen Währung stellt sich die Frage: Ist der Weg, die Krise im Etatismus zu ersticken, der erfolgversprechende Weg? Wir haben Antworten gesucht und fanden sehr kritische Voten. Für den ehemaligen Schweizer Notenbanker Kurt Schiltknecht haben die Politiker mit dem Geldsegen den natürlichen Preismechanismus ausser Kraft gesetzt, der auch für staatliche Refinanzierung gilt, und somit die Krise weiter befeuert. Ähnlich argumentiert der Schweizer Ökonom Charles Blankart, der sagt, nun wisse jeder Staatschef, dass andere seine Defizite tragen. Markus Somm liefert gewissermassen als Erklärung eine Typologie des modernen Politikers, der solches zulässt, und Pierre Heumann eine ebensolche des modernen Spekulanten, dem man nicht einfach die Schuld in die Schuhe schieben kann. 

 

«In vino veritas» — im Wein liegt Wahrheit, lautet das lateinische Sprichwort. Sind Unternehmer, die sich meist im Herbst ihrer aktiven Zeit einen Weinberg leisten, auf Wahrheitssuche, auf Sinnsuche gar nach den letzten Wahrheiten des Lebens? Die Weltwoche befragt in einer lockeren Serie bekannte Wirtschaftsführer zu ihrer Wein-Passion. Und für den Ersten in diesem Reigen, Andy Rihs, Präsident der Hörgerätefirma Sonova, ist jedenfalls klar: Wein hat nicht nur Mäzenatentum zu sein, sondern auch ein Geschäft. Leser können ausgesuchte Weine der prominenten Winzer vergünstigt erwerben unter www.weltwoche.ch/platinclub. 

 

Im politischen Ringen um die Ausrichtung der Armee sind sie so etwas wie ein Fetisch: die Auslandeinsätze von Schweizer Soldaten. VBS-Vorsteher Ueli Maurer muss auf Druck seiner Bundesratskollegen solche Einsätze in Zukunft forcieren. Das weitaus grösste Kontingent, die Swisscoy, ist derzeit im Kosovo stationiert. Kehren die Krieger heim, werden sie, wie kürzlich in Stans, mit Medaillen ausgezeichnet und mit Lobreden überhäuft. Mit der Realität haben die Hymnen und Visionen wenig zu tun. Wie Recherchen von Inlandchef Philipp Gut zeigen, weichen die Schweizer Soldaten im Camp Casablanca mangels sinnvoller Aufgaben auf andere Aktivitäten aus. Sie trinken, pokern, huren, oft mit Duldung der Vorgesetzten. In Atemlufttests der Militärpolizei wurden bis zu 2,25 Promille gemessen. Ein Soldat verletzte, sturzbesoffen, einen Kameraden mit einem Messer. Die Armee versuchte die Vorfälle unter den Teppich zu wischen, korrekte Verfahren zur Ermittlung der Täter wurden keine durchgeführt.

Ihre Weltwoche

Kommentare

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  • Laurent Meier
  • 25.05.2010 | 01:13 Uhr

@ René Anderegg

Ihrem Posting gibts eigentlich kaum noch was anzufügen; ich bin nun schon bald 40 Jahre alt, habe aber noch nie von einem Christen-Fundi gehört, der sich in die Luft gejagt hätte, um andere Christen oder Andersgläubige ins Nirvana zu befördern. Man mag die "Welt"woche mögen, mit oder ohne Anführungsstriche, oder nicht; jedoch hat die Faktenresistenz gewisser Protagonisten in diesem Forum schon fast etwas religiöses... Das kommt mir schon fast wie ein Déjà-Vu-Erlebnis von der heutigen Clubsendung über Scientology vor ;)

  • René Anderegg
  • 24.05.2010 | 17:49 Uhr

@ El Sheemy-Oldani

Die Proportionen und Grössenordnungen zwischen Christen - und Moslemfundis liegen klar auf der Hand. Christenfundis beschränken sich auf den amerikanischen " Bibelgürtel " und die Piusbruderschaft. Jetzt können Sie ja selber abschätzen wie gross die Proportion zu den normalen Christen ist. Bei den Moslems aber ist die Zahl der Fundamentalisten bedeutend grösser im Verhältnis zur ganzen Muslim Gemeinschaft. Schauen Sie nur einmal auf die vielen Moslem-Fundi in Pakistan, was eines der grössten Moslemländer darstellt. Oder dann deren Dominanz in Afghanistan und Somalia.

  • Eleonora El Sheemy-Oldani
  • 21.05.2010 | 14:19 Uhr

"Radikale Christen Fundamentalisten prozentual gesehen eine Mini-Bewegung sind, im Gegensatz zu den Islamisten."

René, Sie haetten nicht zufaellig irgendwelche Zahlen zu Ihrer Feststellung? Taete mich sehr interessieren wie sich die weltweite Christen-Fundi-Bewegung zu der Islamischen in Prozenten vergleicht.

Herzlichen Dank, E.

  • Jacqueline Bollmann
  • 20.05.2010 | 16:28 Uhr

Es wird also in der Schweiz laut über Religionsverbote nachgedacht? Also Auslandschweizerin in Europa habe ich eigentlich gedacht, wir wollen nicht mehr als die Dorftrottel Europas gelten. Ich habe mich getäuscht. Schade.

  • René Anderegg
  • 19.05.2010 | 22:56 Uhr

Herr Schlegel

Es bringt doch nichts wenn Sie hier noch länger über den Islam und das Christentum reden. Vieles von dem was Sie hier schon behaupteten wurde von anderen Lesern korrigiert. Siehe das Beispiel mit Indonesien. Im weiteren ist die von Ihnen genannte Zahl von Christen keine Gefahr für die Welt. Weil 1. die allermeisten christlichen Länder eine saubere Trennung von Staat und Religion haben. Daran wird auch nicht gerüttelt. Im Islam gibt es keine saubere Trennung. 2. Radikale Christen Fundamentalisten prozentual gesehen eine Mini-Bewegung sind, im Gegensatz zu den Islamisten.

  • Rainer Selk
  • 19.05.2010 | 21:32 Uhr

Peter Schlegel 19.05.10 17:40
Jetzt bin ich dran.lieber Peter Schlegel: FALSCH.
Das Dartun von Meinungen in diesem WeWo Forum kann man als geistreich oder geistlos einreihen. Aber den GEIST kann man nicht beweisen, ebensowenig wie das was wir Seele nennen, ebensowenig, wie die 'Botenstofftheorie'. Kurz: Wir müssen täglich in irgendeiner Form 'glauben' und wenn es nur darum geht, Mitmenschen zu 'glauben'. Einer der sagt, er glaube nichts, glaubt eben genau dies, allenfalls auch an 'Botenstoffe'. Da gäbe es aber viel einfacheres, lieber Peter Schlegel.

  • Carla Kägi
  • 19.05.2010 | 20:36 Uhr

Ja Frau Joos, ich pflichte Ihnen bei.
Ich möchte sogar so weit gehen zu sagen, dass sich die einen evtl. wegen der gleichen Ängste mit soviel "Wissen" eindecken, wie sich die anderen aus Angst hinter den Göttern & ihren Propheten verstecken

  • Peter Schlegel
  • 19.05.2010 | 17:40 Uhr

@Rainer Selk:

"Liefern Sie bitte den Beweis dafür, dass Sie einen Geist haben."

Diesen Beweis liefere ich mit jedem Kommentar hier im "Welt"woche-Forum, lieber Rainer :-)

Gefühle sind letztlich nichts anderes als chemische Reaktionen im Körper, die durch Botenstoffe ausgelöst werden. Das kann man heute zu grossen Teilen schon wissenschaftlich nachweisen.

Und nur weil man etwas heute noch nicht wissenschaftlich nachweisen kann, heisst das noch lange nicht, dass es keine wissenschaftliche Erklärung gibt und irgend ein Gott dafür verantwortlich sein soll.

  • Peter Schlegel
  • 19.05.2010 | 17:30 Uhr

Liebe Carla Kägi,

Ich habe nicht behauptet, dass Roger de Weck Wunder vollbringen kann.

Es wird sicherlich nicht einfach werden, diesen maroden Laden genannt SRG wieder auf Vordermann zu bringen.

Aber Roger de Weck besitzt die nötigen Qualitäten dazu. Ausserdem bin ich überzeugt, dass er wieder vermehrt auf journalistische Qualität setzen wird und den teuren und niveaulosen Unterhaltungsquark à la deutsche Privatsender von Frau Amgarten zurückkürzen wird!

  • Laurent Meier
  • 19.05.2010 | 17:20 Uhr

@ Peter Schlegel

Lustig, wie Du alles so verdrehst, dass es irgendwie Deiner Meinung entspricht, schau mal hier:

http://www.iak-net.de/islam-shariah-und-geschlechterverhaltnisse-in-indonesien/

abgesehen davon: wenn ich in ein fremdes Land reise, dann halte ich mich an die dortigen Gesetze, oder, wenn das für mich nicht vereinbar ist, dann meide ich dieses Land.

In der Schweiz beobachten wir genau das Gegenteil: gewisse Kreise widersetzen sich unseren Gesetzen, nein, noch besser, sie möchten die Gesetze nach ihren Vorstellungen angepasst haben... Siehst Du den kleinen Unterschied?

  • Carla Kägi
  • 19.05.2010 | 16:55 Uhr

Herr Schlegel - Sie losgelöster, zukunftsorientierter & dynamischer Mensch - warum beziehen Sie sich dann laufend auf "statistisch erarbeitete Fakten", die können sich nicht auf die Gegenwart beziehen & und auf die Zukunft beziehen kann man sie höchstens wenn man sie hochrechnet. Um das erzielte Resultat dann einfach als Richtig zu erachten, wie das meistens getan wird, muss man sich in der Tat von den Realitäten losgelöst haben.
Ganz besonders dann, wenn man es mit sehr menschlichen, sozialen Problemen zu tun bekommt ....

  • Christine Joos
  • 19.05.2010 | 15:12 Uhr

Ein Aufwisch, rational abgehandelt, und stimmen tut's auch noch, so auf die Kürze betrachtet, lieber Peter :-). Carla wird mir sicherlich beipflichten.

Wenn Du beides jetzt noch mischst, hast Du den Menschen mit all seinem Wissen und all seinen Aengsten, so wie er nun mal ist: Die einen mit mehr Wissen, die andern mit mehr Aengsten. So ist es.

  • Peter Schlegel
  • 19.05.2010 | 13:14 Uhr

@Christine
@Carla

Rationales, aufgeklärtes Denken, losgelöst von Vorurteilen, ist eben sehr zukunftsorientiert und dynamisch! Die Wissenschaft forscht und die Erkenntnisse entwickeln sich weiter!

Im Gegensatz dazu sind religiöse und nationalistische Dogmen sehr vergangenheitsorientiert und statisch sowie durch Angst vor Veränderungen und Fremdem geprägt!

  • Peter Schlegel
  • 19.05.2010 | 13:08 Uhr

@Laurent Meier:

Forts.:

Es gibt zudem auch im hunduistischen Indien Bikiniverbote.

2. Facebook ist in Indonesien nicht verboten! Du solltest dich schon korrekt informieren!

  • Peter Schlegel
  • 19.05.2010 | 12:56 Uhr

@Laurent Müller:

Fortsetzung:

Es ist immer wieder interessant, dass viele Europäer von allen verlangen, dass sie sich anpassen. Ein Grossteil der Europäer kümmerst sich dann aber im Urlaub einen freuchten Dreck um die Gebräuche und Sitten im Gastgeberland. Wie sich gewisse europäische und amerikanische Touristen in Indonesien und anderen Ländern aufführen, ist schlichtweg eine Frechheit.

Touristinnen, die bspw. nur im Bikini bekleidet Tempelanlagen besucht haben, Kinderprostitution,...

Das waren wichtige Beweggründe für diese Gesetze!

  • Peter Schlegel
  • 19.05.2010 | 12:49 Uhr

@Laurent Meier:

Schöne Schlagworte, die du da lieferst. Aber du scheinst die Beweggründe für diese Gesetze nicht zu kennen und ausserdem scheinst du schlecht darüber informiert zu, ob und wie diese Gesetze überhaupt umgesetzt wurden!

1. Es ist in grossen Teilen der Welt völlig unüblich, dass Frauen nur im Bikini bekleidet baden und zwar völlig unabhängig von der Religion. Das gilt im christlichen Mexico genauso wie im hinduistischen Indien oder im muslimischen indonesien!

Ausserdem gilt das Bikini-Verbot nicht für Touristinnen, die am Strand baden!

  • Rainer Selk
  • 19.05.2010 | 11:48 Uhr

Peter Schlegel 18.05.10 23:13
@Rainer Selk:
'Ich d e n k e aufgeklärt und rational - losgelöst von irgendwelchen nationalistischen oder religiösen Dogmen - auf der Grundlage von wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnissen!'
nichts dagegen, P. Schlegel. Liefern Sie bitte den Beweis dafür, dass Sie einen Geist haben. Vielleicht können sie auch erklären, warum ein Mensch weinen kann, wenn er doch eine nicht bewiesene Seele hat (haben soll?). Sog. Fakten + Erkenntnisse werden heute generiert + morgen umgestossen, völlig losgelöst.

  • Carla Kägi
  • 19.05.2010 | 10:45 Uhr

Nein, Herr Schlegel, von mir kriegt keiner Vorschusslorbeeren - auch wenn er de Weck heisst & und ich "bloss" Kägi.
Wir werden fortlaufend beobachten & beurteilen können, was Herr de Weck für Wunder vollbringen kann, um unseren defizitären Landessender wieder auf Kurs zu bringen - oder eben nicht.

  • Peter Schlegel
  • 19.05.2010 | 09:54 Uhr

Liebe Carla Kägi,

Roger de Weck hat Erfahrung darin, Medien-Unternehmen zu sanieren und aus den roten Zahlen zu führen!

Er weiss sicherlich besser als du, was rote Zahlen sind und wie ein Medien-Unternehmen saniert, meinst du nicht auch?

  • Christine Joos
  • 19.05.2010 | 08:23 Uhr

"Ich d e n k e aufgeklärt und rational - losgelöst von irgendwelchen nationalistischen oder religiösen Dogmen."

Wie kannst Du ohne zu zweifeln Deinem Denken den statischen Faktor zuordnen, basierend auf nur "aufgeklärt" und "rational", lieber Peter? Was ist mit der dynamischen Komponente, die erst dem Freigeist den freien Geist gewährt? Die dynamische Komponente, die dem Denken die Freiheit gibt, sich aus allen möglichen Quellen, auch irrationalen, zu speisen?

Ich denke, dass sich auch Dein Denken nicht nur auf "aufgeklärt" und "rational" reduzieren lässt.

  • Christine Joos
  • 19.05.2010 | 08:05 Uhr

"Wenn Blancho wie angekündigt, islamische Schulen eröffnen will,dann werde ich das natürlich vehement bekämpfen!". Sehr gut, lieber Peter.

"Ich sehe nicht ein weshalb christliche Landeskirchen mehr Rechte haben sollen als muslimische Gemeinschaften!" Was ist mit der eigenen Kultur?Opferst Du sie Deinem "gleiche Rechte"? Wozu sprechen wir von Integration,wenn Du von der Religion keine forderst? Vergiss nicht,dass wir nur den Rückzug aufs Private fordern,& vergiss nicht, dass "Religion" noch nicht geklärt ist:Wo die Burka für Dich zur Religionsfreiheit zählt,ist sie für mich weltlicher Zwang.

  • Carla Kägi
  • 19.05.2010 | 07:07 Uhr

Herr Schlegel:
Sie sind "Atheist & denken losgelöst von irgendwelchen nationalistischen oder religiösen Dogmen auf der Grundlage von wissenschaftlichen Fakten & Erkenntnissen" (die evtl. "korrigiert" worden sind)?
Damit beurteilen Sie die Geschichte der Menschheit & die momentane Lage?
Millionen Menschen weltweit identifizieren sich aber über ihre Götter, Propheten & hl. Bücher. Emotional, nicht rational!
Ihre Fakten beziehen sich auf "statistisch aufgearbeitete" Vergangenheit. Daraus abgeleitete Erkenntnisse hinken der Gegenwart immer hinterher & klammern menschliches aus!
Hilft uns das?

  • Carla Kägi
  • 19.05.2010 | 06:33 Uhr

Herr Schlegel, auch wenn Vergleiche & Statistiken ihre grosse Leidenschaft zu sein scheinen: Es ist egal, wieviele fundamentalistischen Christen oder Muslime wo leben, wichtig ist WAS sie tun!
Ein einziger fundamentalistischer Fanatiker reicht aus um hunderte von ahnungslosen Menschen in die Luft zu jagen. Das zählt wirklich, weil es tatsächlich geschieht, jeden Tag & wenn es irgendwo "weit weg" geschieht kann es genauso hier passieren.
Ist ja auch bereits geschehen. Menschen sind keine Zahlen. Statistiken beziehen sich auf gestern. Das Heute geschieht jetzt.

  • Carla Kägi
  • 19.05.2010 | 06:18 Uhr

Klar Herr Schlegel, Qualität & Intellekt gehen zwangsläufig immer Hand in Hand! Nur das solche Kopffüssler selten Hände haben mit denen sie ihre geistigen Erkenntnisse umsetzen können & Gott sei dank (welchem auch immer) ist das so!
Jetzt werden wir sehen, was dieser erleuchtete Geistesriese mit unserem staatlichen Defizitsender alles zuwege bringt. Der Herr weiss nicht mal was rote Zahlen sind, wie will er denn da herausfinden?

  • Laurent Meier
  • 19.05.2010 | 00:59 Uhr

@Peter Schlegel

Indonesien ist wohl ein ganz schlechtes Beispiel für einen klar laizistischen Staat, das war vielleicht einmal so, aber wahrscheinlich hast Du die Entwicklung der letzten paar Jahre verpasst?

Porno-Gesetz, Facebook-Verbot, Bikini-Verbot, hab ich was vergessen?

Bitte informiere Dich zuerst, bevor Du Behauptungen in den Raum stellst...

  • Peter Schlegel
  • 18.05.2010 | 23:13 Uhr

@Rainer Selk:

"P. Schlegel ist ja 'überzeugter Atheist'. Er ist die Antwort schuldig, was das genau ist."

Als überzeugter Freidenker und Atheist g l a u b e ich eben nicht an irgend einen Gott oder irgendwelche Götter oder sonst irgend etwas, das rational nicht erklärbar ist.

Gott und Götter sind letztlich nichts anderes als menschliche Einbildungen!

Ich d e n k e aufgeklärt und rational - losgelöst von irgendwelchen nationalistischen oder religiösen Dogmen - auf der Grundlage von wissenschaftlichen Fakten und Erkenntnissen!

  • Peter Schlegel
  • 18.05.2010 | 23:05 Uhr

Liebe Christine,

"Peter, Auswüchse mit Auswüchsen relativieren ist kriminell."

Ich habe hier nur meine Sicht als Freidenker und Atheist dargelegt. Ich sehe nicht ein weshalb christliche Landeskirchen mehr Rechte haben sollen als muslimische Gemeinschaften!

Bsp. Schulen:

Wenn Blancho wie angekündigt, islamische Schulen eröffnen will, dann werde ich das natürlich vehement bekämpfen! Religion und Schule müssen klar getrennt sein!

Nur, wir haben kath. Schulen. Und Priester, die Schüler misshandeln werden von der kath. Kirche vor dem Rechtsstaat geschützt. Das ist untragbar!

  • Peter Schlegel
  • 18.05.2010 | 22:56 Uhr

@Christine:

"Ein staatliches Gesetz kommt durch Mehrheitsbeschluss zustande"

So einfach ist das nicht! Ein Gesetz bedarf eben auch einer Verfassungsgrundlage. Die Verfassung (insb. die Grundrechte)steht über dem Gesetz!

Man könnte ja auch per Mehrheitsbeschluss alle Aargauer doppelt so viel Bundessteuer bezahlen lassen. Oder alle Religionslosen.

Das wären demokratische Mehrheitsentscheide. Aber sie würden eben gegen das Grundrecht der Rechtsgleichheit gemäss Bundesverfassung verstossen!

"Demokratie und Rechtsstaat sind zwei Seiten derselben Medaille."
Roger de Weck

  • Peter Schlegel
  • 18.05.2010 | 22:49 Uhr

@Christine:

"Der öffentliche Raum m u s s geregelt werden."

Da bin ich grundsätzlich einverstanden mit dir. Allerdings haben für alle unabhängig von Geschlecht und Religion die gleichen Regeln zu gelten. Deshalb habe ich grundsätzlich nichts gegen ein Vermummungsverbot, das eben auch für linke Chaoten, Neonazis, gewalttätige Fussballfans gilt!

Übringens, eine Moschee (inkl. Türmchen) gehört nicht zum öffentlichen Raum!

  • Peter Schlegel
  • 18.05.2010 | 22:44 Uhr

@René Anderegg:

Die Mehrheit der Muslime lebt auf dem indischen Subkontinent oder in Südostasien. Gerade in Indonesien, dem klar bevölkerungsreichsten islamischen Staat, gibt es eine klare Trennung von Kirche und Staat. In Indonesien leben alleine rund 200 Mio Muslime. Das ist mehr als in der gesamten arabischen Welt!!!

Die grosse Mehrheit der Muslime weltweit lebt einen äusserst pragmatischen Islam.

Die Frage ob es mehr Christen oder mehr Muslime sind, die ihre heilige Schrift wortwörtlich nehmen, lässt sich nicht so einfach beantworten.

  • Peter Schlegel
  • 18.05.2010 | 22:37 Uhr

@René Anderegg:

"Wie viele Leute berufen sich dann noch wortwörtlich und konservativ auf die Bibel und wie viele auf den Koran??"

Mehrere hundert Millionen Katholiken (v.a. in Lateinamerika und Afrika) nehmen die Bibel wortwörtlich. Hinzu kommt hier noch die Unfehlbarkeit des Papstes. Was irgend ein Papst vor ein paar hundert Jahren mal gesagt hat, hat immer noch Gültigkeit, da er ja unfehlbar war!

Die katholische Kirche allein hat rund 1,2 Mio Angestellte!!!

Dazu kommen einige Millionen evangelikale Fundamentalisten v.a. in den USA aber in Europa und weitere Sekten!

  • Peter Schlegel
  • 18.05.2010 | 22:31 Uhr

Mit der Wahl von Roger de Weck setzt die SRG klar auf Qualität und Intellekt!

Das hat die Schweizer Medienlandschaft bitter nötig!

Bei den Nationalkonservativen wird jetzt das grosse Jammern einsetzen. Sie waren noch nie Freunde der Intellektuellen.

Es ist höchste Zeit das Frau Amgarten geht! Sie war in dieser Funktion ohnehin von Beginn weg völlig überfordert! Ihr Leistungsausweis ist miserabel!

  • René Anderegg
  • 18.05.2010 | 21:28 Uhr

Ich würde eigentlich davon ausgehen das ein Staatssender politisch neutral sein sollte. Es gibt schliesslich linke wie rechte Gebührenzahler. Schon nur deshalb müsste der SRG-Chef eine Person sein mit neutralen politischen Hintergrund. Leider ist das beim Euro-Turbo und Alt 68ger de Weck nicht der Fall. Seine Ernennung erachte ich als Skandal und als eine weitere politische Instrumentalisierung der SRG. Von Unabhängigkeit keine Spur. Die Ernennung von de Weck zum SRG Chef ist dann auch ein schwarzer Tag für die Schweiz und deren Medien.

  • Christine Joos
  • 18.05.2010 | 19:23 Uhr

Wie kann eine so einseitig belastete Person an die öffentlich-rechtlichen Medien-Schalthebel der Nation gewählt werden.

Hat Frau Amgarten etwas geahnt und deshalb einen Tag vor der Wahl ihre Kündigung eingereicht? Schaut so aus.

  • Christine Joos
  • 18.05.2010 | 19:18 Uhr

Ach, herrjeh.. ein EU-Turbo ist gewählt. Ich gehe davon aus, dass die SRG in diesem Sinne manipulieren wird: Subtil eingebrachte EU-Propaganda in verschiedenen Sendegefässen. Ach, herrjeh..

  • Peter Schlegel
  • 18.05.2010 | 17:21 Uhr

Roger de Weck neuer SRG-Generaldirektor!

Eine ausgezeichnete Wahl! Bravo!!!

De Weck ist eine exzellenter Journalist und der liberale Vordenker in der Schweiz!

Nebenbemerkung: Es war äusserst amüsant mitzuverfolgen wie die Medien bei den Favoriten völlig daneben lagen und jetzt dann von einer grossen Überraschung sprechen werden.

Ich freue mich auch schon auf die Reaktion der "Welt"woche auf die Wahl von de Weck....

  • Christine Joos
  • 18.05.2010 | 13:21 Uhr

Im Link zur"schleichenden Islamisierung" dreht es sich um interreligiöse Standpunkte der "katholischen Welt": Eine Glaubensrichtung ruft zum Dialog mit der anderen Glaubensrichtung auf. Auch wenn das an sich i.O. ist, darf nicht vergessen werden, dass es sich dabei um einen gnadenlosen Konkurrenz-Kampf handelt, dem sich die katholische Welt nur mit Dialog stellen kann:Täte sie das nicht, es artete in einen gnadenlosen Glaubens-Krieg aus. Gottseidank spielt sich dieser Konkurrenz-Kampf auf einer dem Staat untergeordneten Ebene ab. Und das soll auch so bleiben.

  • Suleima Al-Mahdi
  • 18.05.2010 | 11:29 Uhr

A propos "schleichende Islamisierung"

Hier eine Radio-Sendung aus unserem Nachbarkanton über die "schleichende Islamiserung" Deutschlands, für alle, dies interessiert.

http://download.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2010_03/2010_03_29_12_55_53_podcastkathwelt5410_a.mp3

  • Christine Joos
  • 18.05.2010 | 08:09 Uhr

Peter, Auswüchse mit Auswüchsen relativieren ist kriminell.

"..was sie dürfen & was nicht!" sind 2 Ebenen: Die private & die oeffentliche.In 1. wird selten von Gesetzes wegen bestimmt, in 2. oft. Du meinst,gesetzliche Regelung im oeffentlichen Bereich sei,was die Religion betrifft,illegitim,weil es nicht die gesetzliche Regelung des Staates,sondern die einer religiösen Gruppierung sei & die Religionen ungleich behandle.Falsch.Ein staatliches Gesetz kommt durch Mehrheitsbeschluss zustande & "ungleich" kann nicht auf einen Nenner gebracht werden.Der öffentliche Raum m u s s geregelt werden.

  • René Anderegg
  • 17.05.2010 | 20:59 Uhr

Das sollten Sie noch wissen Herr Schlegel...

Im weiteren ist es einfach so, dass bei uns die Verfassung über der Bibel steht, der Koran aber in vielen Ländern gleich die Verfassung ausmacht, d.h dass Religion und Staat unter dem selben Titel geführt werden. Diese Verschmelzung ist aber genau das Hauptproblem von Koran und Islam. Im Islam gibt es eben keine Trennung zwischen Religion und Weltlichkeit. Deshalb müsste der Islam und der Koran zuerst kompatibel werden für das abendländische Europa des 21 Jahrhunderts.

  • René Anderegg
  • 17.05.2010 | 20:48 Uhr

@Herr Schlegel

Überall in der islamischen Welt nehmen die konservativen und islamistischen Strömungen stark zu. Das gilt auch für den Türkei ( Erdogan) und insbesondere auch für den Balkan , wo die Saudis den Wahhabismus verbreiten. Es gibt dort u.a wieder mehr Frauen mit Kopftuch. Die Mehrheit der Muslime die bei uns moderat sind kommen dadurch immer mehr in Bedrängnis und Zugzwang. Wie viele Leute berufen sich dann noch wortwörtlich und konservativ auf die Bibel und wie viele auf den Koran?? Schon nur auf Grund der Proportionen ist Ihr Vergleich völlig unbedeutend.

  • Rainer Selk
  • 17.05.2010 | 20:34 Uhr

Peter Schlegel 17.05.10 15:56
Das hat wirklich Format, wie Politiker, die sich selbst zitieren und damit meistens Blödsin zu Quatsch hochstilisieren[gelöscht am 17.05.2010 durch Moderator]

  • Peter Schlegel
  • 17.05.2010 | 20:08 Uhr

@Rainer Selk:

Ich habe hier ganz konkrete Kritikpunkte genannt und diese auch klar begründet. [gelöscht am 17.05.2010 durch Moderator]

Inwiefern sind denn meine Fragestellungen unsinnig? Die Begründung bist du schuldig geblieben. [gelöscht am 17.05.2010 durch Moderator]

Wo und inwiefern widerspreche ich mit denn? Nenne doch mal einen konkreten Widerspruch und begründe inwiefern es sich um einen Widerspruch handelt! [gelöscht am 17.05.2010 durch Moderator]

  • Peter Schlegel
  • 17.05.2010 | 15:56 Uhr
  • Rainer Selk
  • 17.05.2010 | 12:22 Uhr

Peter Schlegel 16.05.10 23:53
Peter Schlegel, es fällt einmal mehr auf, dass Sie als Atheist sich laufend über Christentum und Islam äussern, völlig unsinnige Fragen und Feststellungen treffen. Wie wäre es, wenn Sie mal darüber Auskunft gäben, was Sie denn nicht 'Nichts' glauben und das glaubhaft dartun würden.
Aber ich bin gewiss, dass man Sie eben auch nicht wörtlich nehmen darf, denn Sie widersprechen sich laufend selbst. Fragen Sie sich auch einmal, gegen welche 'Werte' Sie verstossen? Stattdessen prangern Sie alles an, was nicht in Ihren Ungläubigen, Unglauben passt. Glaubhaft?

  • Peter Schlegel
  • 16.05.2010 | 23:58 Uhr

@René Angeregg:

Fakt ist eben gerade, dass die grosse Mehrheit der Muslime in der Schweiz den Koran nicht wortwörtlich nehmen!!!

Die grosse Mehrheit der Muslime - ich betone es hier immer und immer wieder - kommt aus dem Balkan! Und dort wurde und wird eben ein sehr gemässigter und pragmatischer Islam praktiziert!!!

Ein Islam der eben nicht im Widerspruch zu unserer Rechtsordnung und Verfassung steht!!!

Ich habe hier schon mehrmals aufgezeigt, dass eben gerade die Balkan-Muslime aus Staaten kommen, die eine wesentlich klarere Trennung von Kirche und Staat haben als die Schweiz!!!

  • Peter Schlegel
  • 16.05.2010 | 23:53 Uhr

@René Anderegg:

Richtig, aber wenn wir die Bibel wortwörtlich nehmen würden, müssten wir das Christentum auch verbieten, denn es stehen dort ebenfalls viele Dinge geschrieben, die gegen unsere Werte verstossen.

Frage: Viele viele römisch-katholische Prieserinnen gibt es in der Schweiz? weltweit? Keine einzige!

Wieso? Weil die katholische Kirche dieses Amt für Frauen verbietet!

Ist das mit unserer Verfassung vereinbar? Nein!!!

  • Peter Schlegel
  • 16.05.2010 | 23:48 Uhr

@Hans Werthmüller

Du bist schlecht informiert und behauptest hier Dinge, die schlichtweg falsch sind!

Für Leute, die aus der Kirche ausgetreten sind, müssen die Verwandten bei einer Beerdigung in der Kirche kräftig in die Tasche greifen. Vierstellige Beiträge für eine Beerdigung. Das gleiche für Hochzeiten.

Das ist gerade deshalb ungerechtfertigt, da auch Leute, die aus der Kirche ausgetreten sind, ein Leben lang mitbezahlt haben. Da eben Kircheninfrastruktur und Pfarrerlöhne teilweise oder über die normalen Steuereinnahmen beglichen werden und nicht über die Kirchensteuer!!!

  • Hans Werthmüller
  • 16.05.2010 | 21:16 Uhr

Keine Kirchensteuer zahlen, aber trotzdem gratis beerdigt werden wollen, einen Pfarrer für die Heirat etc.
Sowas spielt sich im Umfeld der Ausgetretenen häufig ab.
Soviel zum Thema Kirchensteuer, bzw zur Institution Kirche, die keiner mehr unterstützen möchte, aber ihre Leistungen nicht missen will.
Ehrlich ist das auch nicht gerade.

  • René Anderegg
  • 16.05.2010 | 20:37 Uhr

Wenn man den Koran wortwörtlich nimmt müsste der Islam in der Tat verboten werden. Dort stehen nämlich viele Dinge geschrieben die gegen unsere Werte , aber vor allem auch gegen unsere Verfassung verstossen. Schon nur das Allah der einzige und wahre Gott sein soll, während gleichzeitig Andersgläubige als minderwertig dargestellt werden, ist höchst bedenklich und rassistisch. Und wer den ganzen Koran/Islam wortwörtlich nimmt und praktiziert, der stellt auch den Koran über unsere weltliche Rechtsordnung und Verfassung. Nur ein überarbeiteter Koran könnte das ganze rechtskonform machen.

  • Peter Schlegel
  • 15.05.2010 | 13:43 Uhr

@Christine,

"Kämpfen nicht weltweit wissenschaftlich untermauerte Atheisten verbal gegen die Auswüchse der Religionen an?"

Richtig! Mit Betonung auf Auswüchse! Und diese Auswüchse sind eben in der Schweiz bei den Christen am grössten!!!

Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass eine religiöse Gruppen anderen Gruppen nicht vorschreiben kann, was sie dürfen und was nicht!

Christen in der CH schreiben vor, wie Muslime ihr Gotteshaus zu bauen haben, dass Relgionslose die Löhne von Pfarrern zu zahlen haben, dass ein muslimischer Kebabstand-Besitzer Kirchensteuern zahlen muss,...

  • Peter Schlegel
  • 15.05.2010 | 13:31 Uhr

@Laurent Meier:

Du bist leider schlecht informiert:

Auch wenn du aus der Kirche ausgetreten bist, zahlst du eben noch kräftig mit:

1. Unterhalt von Kircheninfrastruktur
2. Pfarrerlöhne werden in vielen Kanton ganz oder teilweise über das ordentliche Kantonsbudget beglichen und nicht aus den Kirchensteuern!
3. Lohn für Steuerbeamte, die Kirchensteuer eintreiben
4. Fernsehsendungen
usw

"Unter Tito eigentlich verständlich, Kommunismus und Religion vertragen sich nicht sonderlich..."

Richtig! Die Mehrheit der Schweizer Muslime hat deswegen keine Probleme mit der Trennung von K+S

  • Hans Werthmüller
  • 14.05.2010 | 19:07 Uhr

Würde man alle Religionen auf der Stelle von der Welt nehmen, wir hätten sicher keine friedlichere Welt, der Egoismus des Menschen würde schnell eine andere Sache, Ideologie finden, um Menschen zu drangsalieren und im schlimmsten Falle auszuradieren.
Schöne Beispiele: Mao und seine Genossen, Nord-Korea und seine Führer, Stalin, Hitler...man könnte die Liste beliebig mit unreligiösen Führern komplementieren.

  • Hans Werthmüller
  • 14.05.2010 | 19:04 Uhr

Ich glaube, dass der Hauptgrund darin liegt, dass der Mensch grundsätzlich ein egoistisches Wesen ist, und alles, was er greifen kann, als Mittel zum Zweck einzusetzen weiss, sei dies eine Religion, eine Ideologie, eine Nullologie oder was auch immer.
Anstatt auf Religionen einzudreschen, müsste sich jeder Einzelne selbst hinterfragen.
In der Geschichte wurde von allen möglichen Strömungen Tod und Verderben gebracht, aber ich glaube kaum, dass die Religion die treibende Kraft war, sie wird aber gut und gerne als solche missbraucht.
Das Christentum hat viele gute Dinge hervorgebracht,

  • Hugo Reichmuth
  • 14.05.2010 | 17:56 Uhr

Toleranz gegenüber einem Monstrum, dass Millionen von Menschen zur Strecke gebracht hat, ziemt sich nicht für eine zivilisierte Gesellschaft.
Entweder werden wir konsequent laizistisch, oder wir werden in die Barbarei zurückfallen. Darum sind Sonderprivilegien für eine Religionsgemeinschaft heutzutage genauso abzulehnen wie Sonderverbote.
Rechtsgleichheit muss sein.

Zu Burka/Niqab: Indem man das Vermummungsverbot konsequent umsetzt, löst sich das Problem von selber. Vermummte Gesichter sind die Berufsbekleidung von Bankräubern und des schwarzen Blockes und somit nicht tolerierbar.

  • Hugo Reichmuth
  • 14.05.2010 | 17:50 Uhr

Es ist ein über zweihundertjähriger Kampf gewesen, bis der Liberalismus im Kampf mit den christlichen Talibans zur gestaltenden Kraft in Europa wurde.

Zum Verbot des Islams: Ich persönlich bin der Auffassung, dass Religion mehr Menschen verkrüppelt und getötet hat als harte Pornografie. Dementsprechend würde ich das Alte und Neue Testament und den Koran strikter verbieten als harte Pornografie. Eltern, die ihre Kinder so religiös erziehen, dass sie verhaltensauffällig werden - eben, religiös - sollten abgemahnt, gebüsst und im Zweifelsfall ihrer Erziehungsrechte beraubt werden.

  • Hugo Reichmuth
  • 14.05.2010 | 17:45 Uhr

Es wird hier oft und gerne von "christlich-liberaler" Kultur geredet, als ob die beiden zusammengehörten.
Kurzer Einschub: Monotheismus ist grundsätzlich intolerant - in seiner jüdischen, christlichen oder islamischen Ausprägung. Weil kein normaler Europäer die Bibel und die damit verbundenen Lehren ernstnimmt, heisst das noch lange nicht, dass die zwei älteren Buchreligionen besser wären. Geistesgeschichtlich ist es stossend, von christlich-liberalen europäischen Werten zu sprechen. Das hört sich für mich an wie jüdisch-nationalsozialistische Werte.

  • Hanspeter Bühler
  • 14.05.2010 | 07:35 Uhr

Die Medienpräsenz dieser durchgeknallten, zum Islam konvertierten Schweizer Frau mit ihrem schrecklichen Outfit, Illi heisst sie wohl, ist ärgerlich. Was soll das eigentlich? Haben wir keine anderen gesellschaftlichen Themen?

  • Albert Zimmermann
  • 13.05.2010 | 20:46 Uhr

Stellen Sie sich vor Herr Müller, nur noch Blick Tagi NZZ WOZ und SF TV SRG DDR SSR idée suisse service publique "informieren" über die WM in Südafrika. Die Gutmenschen-Postillien/Prawda würden wie üblich aus Gründen der politischen Korrektheit Staatsabhängigkeit Antirassismusüberwachung urbanen Weltoffenheit gutmenschlichen Anbiederung Vorverurteilungen Zensur, des Verschweigens und Leugnens von Schweinereien die nicht entfilzt werden dürfen..... .über das schöne Grün des Rasens die tollen eckigen Tore den bunten Ball und lustige Trikots berichten.Resultate müssten im Ausland besorgt werden

  • Rainer Selk
  • 13.05.2010 | 19:42 Uhr

Martin Müller 13.05.10 19:08
Zürich: Vater, Pakistani, erschlägt zu 'westliche' Tochter mit Beil. Eltern in pakist. Sitte aufgewachsen, Kinder in CH-Sitten, teilweise in Heimen, Beistand usw.
Das ist der Migrations-Hintergrund, den wir nicht lösen können. SP/Naef hat als Elternsprecher im TV ziemlich 'alt' ausgesehen als er das kommentieren musste. Hier sind Grenzen erreicht, die mit Geld, schönen Worten usw. schlicht nicht geebnet werden können. Solche Menschen gehören in Regionen, die Ihren Sitten und Gebräuchen entsprechen. Wer nicht will / kann, soll gehen! Wäre ehrlicher!

  • Martin Müller
  • 13.05.2010 | 19:08 Uhr

Also mir gefallen die provokativen Titel in der Weltwoche. Ich hoffe nur, dass die Leser schlau genug sind, sie auch als solche zu erkennen. Denn man kann und darf natürlich keine Religion verbieten. Was man aber kann und auch muss, ist, mit dem Islam genau gleich zu verfahren wie mit den Kirchen anlässlich der europäischen Aufklärung. Auch die Kirche war früher genauso mächtig wie der Staat und hat für ihre Schäfchen strenge Regeln für alles und jedes aufgestellt und durchgesetzt. Dies hat die Aufklärung verdankenswerterweise gestoppt und die Kirche auf ihr "Kerngeschäft" zurückgestutzt.

  • Peter Tanner
  • 13.05.2010 | 17:44 Uhr

Ja, zu verbieten und zwar schnell

Marianne Levron
Islam = Religion?? Wohl eher Partei >> Kriegspartei
In welchem europ. Land wurde kürzlich eine Partei verboten? BRD

Integration ist doch Schaumschlägerei, die wollen nicht und können nicht. Es gibt dort eine Gruppendynamik und die gegenseitige Kontrolle. Wehe dem, der sich der westlichen Kultur zu stark nähert.

Unser Hauptfeind jedoch sind primär unsere Linken und Netten. Solange die noch viel zu zahlreich bei uns herum geistern, können wir gar nicht Ordnung schaffen. Abwählen und aus jedem Amt entfernen, ist die Devise.

  • Marianne Levron
  • 13.05.2010 | 11:10 Uhr

Den Islam zu verbieten hat keinen Sinn - wo wäre denn ein solches Verbot gültig ? In der Schweiz? in Europa? in den sog.christlichen Ländern? Genauso wenig konnte man den Kommunismus verbieten...Ausserdem wäre ein solches Verbot, sofern es machbar wäre, gefährlich, da man die Auswüchse dieser Religion dann nicht mehr unter Kontrolle hätte.Ebendiese Auswüchse gilt es zu bekämpfen: Die Intoleranz anderen Religionen gegenüber, die Unterdrückung der Frauen etc. Das Weiterbestehen des Islam hängt davon ab, ob er es fertigbringt, sich in die modernen westlichen Gesellschaften zu integrieren.

  • Walter Staub
  • 13.05.2010 | 10:58 Uhr

Es gibt nur eine Antwort auf den Islam. Der muslimische Glaube ist mit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in keiner Weise vereinbar und daher schlicht und einfach als verfassungsfeindlich und staatsfeindlich zu verbieten. Wem das nicht passt, soll sich dorthin scheren, wo der Islam als allein richtige Ideologie gilt oder zumindest als akzeptabel toleriert wird.

  • Suleima Al-Mahdi
  • 13.05.2010 | 09:01 Uhr

Korrektur:
In meinem Beitrag unten ist fälschlicherweise von Herrn Glaus die Rede. Habe erst nachträglich gesehen, dass Peter Keller diesen schwachen Artikel "Tötet sie, wo immer ihr sie antrefft" verfasst hat.

  • Rainer Selk
  • 12.05.2010 | 23:28 Uhr

Enzo Aduro 12.05.10 20:58
Sie können hierherkommen, sofern Sie die Voraussetzungen dazu haben + eine Volksinitiative ankurbeln. Dann stimmen wir darüber ab. Eine Methode, die man Ihnen in D nicht ermöglicht, weil D dafür nicht 'reif' ist, obwohl in Ihrem Grundgesetz vorgesehen. Kümmern Sie sich mal darum, allenfalls dafür 'reif' zu werden. Dann würde es in D wohl anders aussehen. Betr. D: nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber, sprich: Schulen + Infrastrkur verfallen EU mässig.Gerne geht man mit allen gleichmässig aber gut 'malochd' unter. Es wird noch munter, mein Lieber.

  • Bernd-Udo von Socha Borzestowski
  • 12.05.2010 | 23:26 Uhr

Ich kann dieses unerträgliche Gelabere von:
früher und Bibel,
damals die Kreuzzüge oder
auch im Christentum schreckliche Sachen
NICHT MEHR ERTRAGEN!

Wir leben heute im hier und im jetzt.

Dass der Islam, nach dem HEUTE noch gelebt wird (ich möchte jetzt nicht wieder Herrn Atatürk zitieren) zutiefst undemokratisch und verfassungsrechtlich mehr als bedenklich ist (noch vor "Mein Kampf") ist unbestritten - oder man/frau kennt den Koran einfach nicht...

  • Enzo Aduro
  • 12.05.2010 | 20:58 Uhr

Geltende schweizer Verfassung v. 1999
Präambel
Im Namen Gottes des Allmächtigen!

Also, man kann also auch vor Selbstüberzeugung verblenden.

Eure Fahne ist an sich ein Christliches Symbol.

Die Schweizer Garde beschützt den Papst.

Aber selbst den Laizismus einfordern.

Lächerlich.

Ihr seid kein 2. Frankreich.

  • Elena Wawronic
  • 12.05.2010 | 17:02 Uhr

@Suleima Al-Mahdi

Toller Name den sie sich da gegeben haben! Ich finde nicht, dass das Thema Islam aus dem Medien-Visier verschwinden sollte. Es ist allerhöchste Zeit, dass auf die stetig andauernde Islamisierung Europas hingewiesen wird und man bereits den Anfängen von islamistischen Tendenzen RIGOROS den Riegel schieben muss und soll.

@Peter Schlegel

Ihre populistischen Experten-Antworten zu jedem erdenklichen Thema sind schampar toll! Herr Mörgeli und sie sind in Sachen Besserwisserei und Schlaumeiertum ungeschlagene Champions. Ich freue mich auf weitere Beiträge ihres Freigeistes!

  • Suleima Al-Mahdi
  • 12.05.2010 | 15:48 Uhr

Im Übrigen schliesse ich mich dem Statement von Adrian Hofer an. Diese polarisierenden und undifferenzierten Artikel der SVP-Woche über den Islam langweilen allmählich. Gääähhhn! Bringen Sie doch mal was Neues!

  • Suleima Al-Mahdi
  • 12.05.2010 | 15:46 Uhr

Andererseits hat der Staat dafür Sorge zu tragen, dass solange die von Wick aufgezeigten Vorbehalte fortbestehen, die Angehörigen des Islams durch geeignete Maßnahmen im Bereich von Freizügigkeit und Migration – nicht zuletzt im Hinblick auf die Türkei – in ihrer Minderheitenposition verbleiben, ihnen mithin der Weg verlegt ist, über die Ausnutzung demokratischer politischer Möglichkeiten seine auf Offenheit angelegte Ordnung von innen her aufzurollen. Darin liegt nicht mehr als seine Selbstverteidigung, die der freiheitliche Verfassungsstaat sich schuldig ist."

  • Suleima Al-Mahdi
  • 12.05.2010 | 15:45 Uhr

"Einerseits ist es notwendig, dass die Angehörigen des Islams, die bei uns leben, ungeachtet ihrer bestehenden Vorbehalte gegenüber Säkularisierung und Religionsfreiheit ungeschmälert der Rechte teilhaftig werden, die unsere freiheitliche Ordnung gewährleistet. Auf diese Weise wirkt Freiheit am ehesten ansteckend und fördert die Integration. Der Staat hat seinerseits zu verlangen, dass die geltenden Gesetze loyal befolgt werden; darüber hinausgehende „Wertbekenntnisse“ sollte er nicht einfordern. (Forts. oben)

  • Suleima Al-Mahdi
  • 12.05.2010 | 15:44 Uhr

Herr Glaus zeigt mit seinem Artikel nicht nur, dass er mit Methoden eines totalitären Weltanschauungsstaat liebäugelt (Einschränkung der Gewissens- und Glaubensfreiheit durch Verbot), sondern er scheint auch die Quintessenz, die Lukas Wick aus seinem Werk zieht, nicht verstanden zu haben, oder nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen.

Diese umschreibt Ernst-Wolfgang Böckenförde in seiner Rezension des Buches wie folgt: (Fortsetzung. oben)

  • Adrian Hofer
  • 12.05.2010 | 15:22 Uhr

Im Abstract werden lauter historische Gründe präsentiert, welche ein Verbot rechtfertigen sollen. Wenn man diese Logik zu ende denkt, müsste man auch das Christentum verbieten - auch diese Religion hat nicht gerade eine pazifistische Vergangenheit.

Aber das Thema ist sowieso langsam ein wenig abgelutscht, kann die Weltwoche nicht mal was spannendes berichten, ohne dass soziale Gruppen schlecht gemacht werden?

Ich finde es schade, der Artikel liefert keine neuen Erkentnisse, auch trägt er nichts zur Lösung bei. In diesem Sinne ist er für mich unbrauchbar.

  • Alain Jean-Mairet
  • 12.05.2010 | 14:31 Uhr

Verbieten ist hier unschön. Auch Minarette. Aber zeigen warum ein Verbot nötig wäre ist gut. Beweisen, dass Islam unakzeptable ist, wäre notwendig.

  • Rainer Selk
  • 12.05.2010 | 12:21 Uhr

Den Islam zu verbieten, ist vollkommen absurd, ihn unseren Spielregeln zu unterstellen, aber nicht.
P. Schlegel ist ja 'überzeugter Atheist'. Er ist die Antwort schuldig, was das genau ist. Bleibt aber zu fragen, wie weit er mit seiner'Überzeugung' zu gehen bereit ist. Oder - scheue Frage:
braucht er auch eine SF Club-Sendung, wo nun allen läppisch pupertären 'Sichtbarkeiten' eine Plattform gegeben wird?
Ganz generell: wir sollten diesen ganzen Quatsch auf uninteressnat 'Tele-Blödsinn' verbannen. Wir haben andere Sorgen als 'Heröpfelsäcke mit Schlitzen'. Die 1 de 2 Frauen ist wirklich hübsch.

  • Hanspeter Bühler
  • 12.05.2010 | 07:22 Uhr

Ach ja - Kompliment dem Produzenten der Abbildung der beiden Frauen. Diese beiden sind wirklich sehr attraktiv und eine gute Werbung für islamische Frauen.

  • Hanspeter Bühler
  • 12.05.2010 | 07:19 Uhr

Den Islam zu verbieten ist unsinnig. Diese im Grund rückwärtsgewandte Religion deren Gründung ohnehin wenig Sinn gemacht hatte, denn alle ethischen Grundprinzipien für Menschen sollen ja bereits in der Bergpredigt dargelegt worden sein - vom jemandem den die Überlieferung Jesus Christus nannte. Wie auch immer - der Koran übernimmt grosse Teile des Alten Testamentes, das so überholt ist wie die Dinosaurer.

Aber Menschen waren und sind eben fehlerhaft und deshalb ist es wichtig, unsere Gesetze durchzusetzen - ohne Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten.

  • Christine Joos
  • 12.05.2010 | 07:16 Uhr

"Nein, der Islam soll bekämpft werden!"

Der Wahrheitsgehalt der Aussage, die diesen verschreckten Ausruf provozierte, darf wahrscheinlich negiert werden, lieber Peter.

Aber wenn dem so wäre, wo läge das Problem? Es sind die Schwerter des Djihad, die Du blitzen siehst und nicht die abwehrenden Worte derer, die sich gegen den Rückfall in's Mittelalter wehren. Kämpfen nicht weltweit wissenschaftlich untermauerte Atheisten verbal gegen die Auswüchse der Religionen an?

  • Norbert Kopp
  • 12.05.2010 | 05:19 Uhr

2) Solche Menschen sind in ihrem reisserischen Titel mit eingeschlossen.
Die wollen und können genauso wenig in denselben Topf wie die Islamisten gesteckt werden wie ich in den mit Levèvre.

Thema sind potentiell und aktuell gewaltbereite Islamisten.

Prangern sie Blancho (sonderte zB. öffentlich Aufruf zu häuslicher Gewalt ab) & Konsorten an, solche Subjekte gehören vor den Richter, decken sie auf, was in extremen Kreisen ab geht.

Erstellen sie ein Persönlichkeitsprofil des postpubertär stecken gebliebenen Blanchos.

Die Artikel sollten mit dem Nieveau der Kommentare schon mithalten können.

  • Norbert Kopp
  • 12.05.2010 | 04:52 Uhr

2) Wenn diese Differenzierung selbst in den Headlines nicht mehr vorgenommen wird, ist eine Druckerzeugnis bei stark tendenziöser 'Berichterstattung' und auf Blick-Nieveau angelangt.

Eine solcher Überschrift schlägt ein!
Ist dies das erstrangige Ziel?
Dann geht es nicht um Aufklärung, und die ist (wäre) notwendig.

Ich kenne Männer, die sich als Moslems verstehen, die sind nicht gewaltbereiter, nicht religiöser als ich, die haben keinerlei Expansionsgelüste und mit Blancho etwa eben so viel gemeinsam wie ich mit einem den Holocaust leugnenden Opus Dei 'Geistlichen, nämlich rein gar nichts.

  • Albert Zimmermann
  • 12.05.2010 | 01:35 Uhr

Solange eine so genannte "Aussenministerin " dämlich grinsend mit Kopftüechlianfällen einem Holocaustleugner huldigt ist die Diskussion überflüssig.
Der Rassismusdoktor Kreis wird uns mit all seinen weltoffenen Freunden, den DeWeck Nay Dreifuss Friedrich, den netten Professorchen Journis Experten NGO's, urbanen Linken und sonstigen Filz- und Verwaltungsabzockern schon in den Senkel stellen. Wird wohl nicht mehr lange dauern bis Blocher auch für die Islamanfälle der Schuldige ist .
Herzig jedenfalls, wie der Stil-und Anstands Zapfler im Club die Gutmenschenlarve mehr und mehr verrutschte

  • Laurent Meier
  • 12.05.2010 | 00:08 Uhr

@Peter Schleger

1. ich bin der Meinung, dass wir einen sekulären Staat haben, aber natürlich auf christlichen Werten aufgebaut.
2. bin ich z.B. aus der Kirche ausgetreten, von mir kriegen die keinen roten Rappen mehr.
3. das ist eine Sauerei, ähnlich wie Suisa, Billag etc.
4. siehe Punkt 2

Unter Tito eigentlich verständlich, Kommunismus und Religion vertragen sich nicht sonderlich...

  • Ulrich Schlaefli
  • 11.05.2010 | 23:59 Uhr

Lukas Wick weiss als Islamwissenschaftler, dass die Religion "Islam" nicht ohne islamischen Staat und islamische Rechtsprechung korrekt nachzuleben ist.
Der Koran, die Sunna, und das Scharia Recht gehoert zusammen. Deshalb entstehen Parallelgesellschaften immer dort wo der Islam einen gewissen Prozentsaz der Bevoelkerung erreicht. Deshabl sind auch glaeubige Muslime nicht integrierbar. Aus der Sicht des Islam sind z.B eine Frau Hafner oder Meier Messahli gar keine Muslima mehr.

  • Peter Schlegel
  • 11.05.2010 | 23:41 Uhr

Es wird immer wieder fälschlicherweise behauptet, wir hätten in der Schweiz eine Trennung von Kirche und Staat. Das stimmt nicht!!!

1. Trennung von Kirche und Staat wird in der BV mit keinem Wort erwähnt!
2. Der Staat treibt Migliederbeiträge für Kirchen ein!
3. Unternehmen müssen Kirchenmitgliederbeiträge zahlen!
4. Pfarrerlöhne werden durch Kantone bezahlt!
usw

Die Mehrheit der Muslime in der Schweiz kommt aus Staaten (Ex-Jugoslawien, Albanien), in denen es eine viel klarere Trennung zwischen Kirche und Staat gab, als heute in der Schweiz!!!

  • Peter Schlegel
  • 11.05.2010 | 23:35 Uhr

@Laurent Meier:

Es gibt auch Christen, die "Vielweiberei" befürworten. Wieso auch nicht. Ich finde in einem liberalen Staat, sollte auch das möglich sein!

Wenn der IZRS zu Gräueltaten wie Steinigungen oder das Schlagen von Frauen aufruft, dann muss das rechtliche Konsequenzen haben (z.B. Verbot), da bin ich mit dir einig!

Sich nicht zu distanzieren, reicht aber nicht, sonst müsste man die SVP-Sektionen ja auch verbieten, denn sie weigern sich ja auch sich von Nazis zu distanzieren...

Aber wie gesagt, wenn aktiv zum Schlagen von Frauen aufgerufen wird, dann muss man eingreifen!

  • Peter Schlegel
  • 11.05.2010 | 23:25 Uhr

"Wir müssen den Islam bekämpfen" sagte SVP-NR Natalie Rickli auf TeleZüri.

Jetzt stellt die "Welt"woche die Frage, ob der Islam verboten werden muss und beantwortet diese mit falschen Behauptung gleich selbst:

Der Islam sei nicht mit der BV vereinbar und es gebe keine Trennung von Kirche und Staat.

Jetzt wird endlich klar worum es den Nationalkonservativen und Fundi-Christen wirklich geht: Ein moderner Kreuzzug gegen den Islam!!!

Es geht ihnen nicht um Minarette, Burkas oder Fundamentalisten, geschweige denn um die Rechte der Frauen. Nein, der Islam soll bekämpft werden!

  • Laurent Meier
  • 11.05.2010 | 23:15 Uhr

Nora Illi, Frauenbeauftragte des IZRS, befürwortet Vielweiberei, distanziert sich nicht von der Steinigung und anderen islamistischen Gräueltaten, der IZRS gehört ganz klar verboten, da Verfassungs-und Menschenrechtswidrig. Wo bitte kommen wir hin, wenn unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit alles erlaubt sein soll? Pädophile Sekten? Kirche von Sodom?
Schliesslich werden rechtsextreme Konzerte auch nicht gebilligt, Hassprediger gehören genauso hinter Gitter wie Verblendete in Springerstiefeln und roten Armbinden! Wir wollen das in der Schweiz nicht, Toleranz nur für Gemässigte!!

  • Ralf Fastner
  • 11.05.2010 | 23:13 Uhr

Mir stellt sich die Frage was mit einem demokratischen System vereinbar ist bzw. sein muss. Demokratie ist keine Straßenbahn, bei der man aussteigen kann, nachdem man seine Haltestelle erreicht hat. Sie ist keine Frage der Zweckmäßigkeit, sondern der Sittlichkeit. Sittlichkeit heißt sicher auch Respekt, aber im gleichem Atemzug auch Akzeptanz des anders Seienden.

  • Hanspeter Bühler
  • 11.05.2010 | 22:12 Uhr

Sicher darf der Islam nicht verboten werden, aber alle islamische Strömungen sollten im Lande des jeweiligen Rechtssystem dessen Gesetze und ethischen Regeln respektieren. Dazu gehört auch, dass man sein Gesicht zeigt - wobei es schon Damen gibt bei denen ich die Burka nicht einmal abwegig finde. Eine davon sitzt im BR und stammt aus GR.

 
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