Bin Laden in Biel

Der Konvertit Nicolas «Abdullah» Blancho baut in beeindruckendem Tempo islamistische Stosstrupps auf. Es soll eine fundamentalistische Parallelgesellschaft mit eigenen Schulen entstehen. Bereits werden radikalisierte Jugendliche in Ausbildungscamps nach Ägypten geflogen.

Von Philipp Gut

Der gefährlichste Islamist des Landes ist die Sanftmut in Person – und er ist kein Ägypter oder Jemenit, sondern Schweizer. Nicolas Blancho, genannt Abdullah, aufgewachsen und wohnhaft in Biel, trat nach einem Erweckungserlebnis mit zarten sechzehn Jahren zum Islam über. Heute, zehn Jahre später, ist er Präsident des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS), einer rasch wachsenden Basisorganisation, die einen fundamentalistischen Islam predigt und die etablierten islamischen Dachorganisationen das Fürchten lehrt. Gegründet als Reaktion auf die Minarett-Initiative, soll der Verein bereits gegen tausend Mitglieder zählen, Albaner, Türken, Araber, aber auch eine beachtliche Zahl von Konvertiten.

Bekanntgeworden ist Blancho, Student der Islamwissenschaften in Bern, im Jahr 2006, als er auf dem Bundesplatz eine Demonstration gegen die Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten organisierte. Der Neo-Muslim, damals erst 22-jährig, sorgte mit verfassungsfeindlichen Äusserungen für Aufsehen. Die Scharia, liess er verlauten, stehe «im Zweifelsfall» über dem Schweizer Recht. Und was den Dschihad betreffe, den heiligen Krieg für den Islam, so sei er «noch nicht auf dem Niveau», um ihn glaubhaft führen zu können.

Rhetorisch brillante Unklarheit

Blancho relativierte die Worte später mit dem Standard-Verteidigungsargument, sie seien «aus dem Zusammenhang gerissen» worden. Vermutlich aber waren sie einfach ehrlich. Denn Blancho und seine Mitstreiter haben, parallel zu ihrer gestiegenen Bekanntheit, im Umgang mit Medien und Öffentlichkeit dazugelernt: Eine gewisse rhetorisch brillante Unklarheit gehört zu ihrem Programm. So ist es auch mit dem Begriff «Dschihad»: Weit gefasst bedeutet er so viel wie «allerhöchste Anstrengung auf dem Weg Allahs». Ob und wann diese totale Ausrichtung auf ein Leben im islamischen Glauben auch Gewalt gegen «Ungläubige» (also alle Nichtmuslime) einschliesst, wird bewusst offengelassen. «Er ist ein sanfter, netter Mensch, aber er kann sich gut verstellen», sagt eine Bekannte von Nicolas Blancho.

Der freundliche Scharfmacher wird in eine ganz normale Schweizer Familie hineingeboren. Die Eltern verzichten auf eine Taufe, der Sohn soll später einmal selber entscheiden können, ob und welche Konfession er annimmt. Die Mutter ist Lehrerin mit Teilzeitjob, der Vater, der eine Neigung zum Buddhismus entwickelt, Schulhausabwart. Die Kinder (Nicolas wächst mit einer Schwester auf) kommen in den Genuss einer sehr freien und toleranten Erziehung. Zu Hause ist die Familie in einem Mehrfamilienhaus im Bieler Lindenquartier, einer kleinbürgerlichen, ruhigen Umgebung.

In der Schule fällt Blancho nicht durch besondere Leistungen auf, mit Ausnahme des Französischen, das er perfekt beherrscht, weil er bilingue aufwächst. Auf einen ehemaligen Lehrer machte er den «Eindruck eines Träumers», der aber auch eine lustige und humorvolle Seite gezeigt habe. In der Freizeit zieht er herum, man sieht ihn mit einem Transistorradio auf der Schulter, er sprayt, gehört zur Hip-Hop-Szene.

Nach dem Besuch der Sekundarschule beginnt Blancho eine Lehre als Drucker. Bald bricht er sie ab, um – nach erfolgreich bestandener Aufnahmeprüfung – überraschend ans Gymnasium zu wechseln. Bekannte beobachten jetzt eine «unheimliche Disziplin» bei ihm. In diese Phase fällt der Bruch in seiner Biografie: An der Bestattung eines albanischen Freundes kommt Blancho in Kontakt mit dem Islam. Er konvertiert, lässt sich einen Bart wachsen, lernt mit Hilfe eines Privatlehrers Arabisch. Mehrmals reist er nach Saudi-Arabien, in das Land seiner Ideale.

Fortan ist alles anders. Aus dem etwas verschlampten Jungen wird ein ehrgeiziger, zielstrebiger Mann, der sein ganzes Leben darauf ausrichtet, seinem neuen Gott zu dienen (in der NZZ am Sonntag nannte er es die «Kunst der Ergebung»: «Ein Zustand, in dem man alles akzeptiert. Wider den Verstand»). Am Gymnasium nimmt man auf seine Sonderwünsche Rücksicht: Nicolas habe sich geweigert, bestimmt Bücher zu lesen, besonders solche von Autorinnen, erzählt eine ehemalige Lehrerin. Man habe ihm die Lektüre erlassen, er konnte sich seine Bücherliste weitgehend selber zusammenstellen.

Blancho lebt und predigt einen sunnitischen Islam wahhabitischer, also saudischer Prägung. Auf der Homepage des Islamischen Zentralrats Schweiz kann man nachlesen, was darunter zu verstehen ist. In dieser im Wortsinn radikalen – nämlich auf die Wurzeln zurückgehenden – Auslegung des Glaubens wird einzig und allein anerkannt und zur verbindlichen Richtschnur erhoben, was sich auf den Koran und die Sunna, die «authentische Prophetentradition», zurückführen lässt. Jede Weiterentwicklung, jede theologische oder literarische Interpretation gilt als unzulässig und ketzerisch. «Wir nehmen keine Rücksicht auf kulturelle Hintergründe», sagte Blancho Mitte Januar an der Pressekonferenz, in der die Ziele des Zentralrats vorgestellt wurden.

Die Aussage ist bemerkenswert. Sie ist, erstens, eine Kampfansage an alle, die eine weniger orthodoxe Auffassung vom Islam haben, wie viele Albaner, Türken oder Schiiten. Muslime, die seiner Ansicht nach die Regeln des Glaubens verletzen und missachten, sind für Blancho mindestens so verwerflich wie die Ungläubigen im Westen. In der Arrahmen-Moschee in Biel, in der er verkehrt und lehrt, so berichten Augenzeugen, lässt Blancho zur Abschreckung und zur Illustration ihrer angeblichen Perversität Videos von Schiiten zeigen, die sich dem Gebrauch gemäss geisseln. In seinen Vorträgen warne er die Gläubigen vor Reformen – und selbst vor anderen Moscheen. Sie seien zu lasch, richteten sich nicht nach dem «wahren» Islam. Was sie trieben, sei «Wüstenkult».

«Allah sagt: ‹Ihr sollt Frauen schlagen›»

Die «Frühzeit» des Propheten Mohammed ist und bleibt der verbindliche Bezugspunkt im Leben des Strenggläubigen, auch im Privaten sind die bis ins letzte Detail ausformulierten Regeln aus dem 7. Jahrhundert zu beachten. Blancho heiratet eine blutjunge Jemenitin, die sich völlig verschleiert und ihm zwei Kinder gebiert. Dass sie eine berufliche Tätigkeit aufnimmt, kommt nicht in Frage. Frauen gehörten «von Natur aus» ins Haus, sagte Blancho in der Sendung «Schweiz aktuell». Zum Thema «Schlagen» meinte er, dass er die Gattin mit einem «Zahnstocher» stüpfe, um anzuzeigen: «Jetzt gehst du zu weit, pass auf.»

Als die SF-Reporterinnen Rachel Honegger und Livia Baettig vor zehn Tagen über ein vom Zentralrat organisiertes sogenanntes Islamseminar im Klosterdorf Disentis berichten wollten, wurden sie behindert und beschimpft. Sie seien «gezwungen worden, auf öffentlichem Grund ein Kopftuch zu tragen», hiess es auf der Website der «Tagesschau». Zu den Stargästen des Seminars gehörten der deutsche Prediger Pierre Vogel, auch er ein Konvertit, dem zuvor mehrmals die Einreise in die Schweiz verweigert worden war, und Abu Anas alias Mohammed Ciftci. «Allah sagt: ‹Ihr sollt eure Frauen schlagen, wenn sie nicht gehorchen›», mit dieser und ähnlichen Aussagen ist Anas in Internetvideos zu sehen.

Logik des Fundamentalismus

Darauf angesprochen, reagierte Gastgeber Blancho gereizt: «Wir lassen uns nicht bei jedem Prediger vorwerfen, er sei ein Hassprediger. [...] Wir laden niemanden ein, der Gewalt nicht in irgendeiner Form verneint.» Das ist auffällig schwach formuliert, und tatsächlich redete Vogel, ein ehemaliger Profiboxer, noch am selben Wochenende Klartext. Zu den Stichworten «Schläge für Ehefrauen» und «Töten von Ex-Muslimen» sagte er der Zeitung Südostschweiz: «Es geht hier um eine islamische Regel, die im Koran festgeschrieben ist. Wenn ich mich vom Töten klar distanzieren würde, so würde ich mich vom Propheten distanzieren. [...] Ich kann nicht sagen, dass es falsch ist, wenn Gott es erlaubt hat.»

Das ist die Logik des Fundamentalismus, wie er auch aus den Statuten des Islamischen Zentralrats spricht. Die «autoritativen Quellentexte» (Nicolas Blancho) aus dem arabischen Mittelalter bleiben unhinterfragbar, auch im 21. Jahrhundert, auch für Muslime in Deutschland oder der Schweiz.
Hautnah erlebt hat dies die heute 27-jährige Bernerin Monika Wyss (ihr Name ist geändert, sie fürchtet sich vor Repressalien). Es ist die Geschichte einer doppelten Konversion: Die Handelsschülerin trat mit zwanzig Jahren zum Islam über (um später wieder davon Abstand zu nehmen). Ein türkischer Schulkollege schwärmte ihr von einem gewissen Abdullah vor und empfahl ihr, einmal mit nach Biel in die Moschee zu kommen. Es handelte sich um die Arrahmen-Moschee – und um Nicolas Blancho.

Die junge Frau war begeistert. Abdullah sei «sehr gescheit und sanftmütig» gewesen: «Ein gebildeter, belesener Mensch, der meine Sprache sprach.» Er konnte den halben Koran auswendig und beeindruckte sie mit seinem Wissen über den Islam. Sie fasste Vertrauen in ihn, jeder Zweifel war wie weggefegt: «Alles, was er sagte, setzte ich sofort in die Tat um.»

Monika nannte sich jetzt «Marwa», jeden Samstag reiste sie nach Biel in die Moschee, um sich, zusammen mit anderen Frauen, von acht bis zwölf Uhr von Blancho unterrichten zu lassen. Für Marwa, seine begabteste Schülerin, liess er «ganze Türme» von Kleidern aus Saudi-Arabien kommen. Frauen, die ihr Gesicht verschleierten und nur die Augen zeigten, erhielten von Gott dereinst mehr «Lohn», versprach er.

Marwa glaubte ihm alles. Dass die Schweizer «Rassisten» seien. Dass überall «Sünden» lauerten. Dass sie sofort heiraten müsse. Jeder Muslim, sagte er, sei wichtiger und stehe ihr näher als ihre Eltern und ihre Freunde. Die Bekehrte mied die Berührung mit Männern, Alkohol, Tabak, Schweinefleisch. Sie verhüllte ihren Körper und brach die Schule ab: «Ich glaubte selber, dass Frauen keine Ausbildung brauchen», sagt Wyss heute. Sie entfernte und entfremdete sich von ihrem Umfeld, verschanzte sich in ihrer Wohnung. Auf der samstäglichen Zugfahrt nach Biel schloss sie sich im WC ein, um nicht den «Blicken der Schweizer» ausgesetzt zu sein.

 

Eine Art «Gehirnwäsche»

Grundlage der Unterweisungen waren ein vom Ministerium für Islamische Angelegenheiten des Königreichs Saudi-Arabien herausgegebener Koran sowie die «Auszüge aus dem Sahih Al-Buharyy», eine Sammlung verbindlicher Überlieferungen über Handlungen und Anweisungen des Propheten aus dem 9. Jahrhundert. Jeden Monat liess Blancho die Frauen eine Prüfung schreiben, die er wie in der Schule benotete. In einer Aufgabe ging es darum, richtige Aussagen über Engel anzukreuzen. Monika meinte, sie seien aus «Licht und Feuer». Blancho schrieb dazu: «Falsch, die Dschinn sind aus Feuer!» Trotzdem reichte es für die Note 5,02.

In einer anderen Lektion mussten die Frauen die «Zeichen» auswendig lernen, mit denen Allah auf das baldige Kommen des Jüngsten Tages hinweise. Dazu gehöre, dass «Frauen die Männer nachmachen und umgekehrt», die «Verbreitung der Homosexualität», dass «Frauen angezogen sind und trotzdem nicht», dass sie an Festen tanzen und singen, dass «Unzucht betrieben wird ohne Scham», dass der Alkohol zirkuliert, «als wäre es normal».

Sie sei überzeugt gewesen, dass dieser urtümliche Islam die einzige Wahrheit sei und dass sie «verloren» wäre, wenn sie nicht alles mache, was Blancho verlange, sagt Monika Wyss. Der Zustand dauerte fast ein Jahr. Erste Zweifel kamen ihr, als sie verkuppelt werden sollte – Versuche, die sich wiederholten. «Dagegen regte sich Widerstand in mir, die letzten Reste der Selbstbestimmung.» Sie wurde unsicher, reiste für zwei Wochen ins Ausland, blieb der Moschee und Blancho fern. Es sei gewesen, als ob ihr «altes Hirn» wieder zu arbeiten beginne: «Mein wirkliches Ich kam wieder zum Vorschein.» Im Rückblick spricht Wyss von einer «Gehirnwäsche» und den «Mechanismen einer Sekte». Sie lebt heute anonym in einer anderen Stadt.

Der Fall ist insofern typisch, als viele, die zum Islam übertreten, aus einer Lebens- und Identitätskrise heraus handeln (siehe Interview links). Natürlich gehört es zu den Errungenschaften des liberalen Rechtsstaats, dass jeder nach seiner Fasson selig werden kann, Irrtümer inklusive. Problematisch aber wird es, wenn diese jungen Leute dazu gebracht werden, ihre Ausbildung abzubrechen. Oft leben sie dann von der Sozialhilfe.

Bin Laden als Bildschirmschoner

Noch beunruhigender scheint ein anderer Fall aus Biel zu sein. Ein Junge, nennen wir ihn Ali, aus einer alevitischen Familie macht nach der Schule eine Lehre als Polymechaniker. Zusammen mit anderen ehemaligen Klassenkameraden besucht er die Moschee, an der Nicolas Blancho lehrt und wirkt. Der Bursche wird radikalisiert, auf seinem Laptop erscheinen Bilder von Osama Bin Laden. Der Oberterrorist wird zu seinem Idol, er benützt sein Konterfei als Bildschirmschoner. In der Familie kommt es deswegen zu Auseinandersetzugen, Ali läuft von zu Hause weg und wird von Nicolas Blancho betreut und beherbergt.

Beeinflusst von seinem islamistischen Umfeld, bricht der junge Mann die Lehre ab. Und plötzlich ist er verschwunden. Die Familie macht eine Vermisstenanzeige. Es stellt sich heraus, dass er nach Ägypten geflogen wurde. Elf Monate später telefoniert Ali aus dem Schweizer Konsulat in Kairo und sagt, er möchte heimkehren. Die Eltern überweisen tausend Franken für den Rückflug. Als ihr Sohn ankommt, wiegt er bei einer Körpergrösse von 1.80 Meter ganze 38 Kilogramm. Er ist völlig verstört und beansprucht psychiatrische Behandlung.

Was ist in Ägypten genau geschehen? Der Fall bleibt undurchsichtig. Der Vater sagt aus, Ali sei in ein Terroristenausbildungscamp geschickt worden. Dort habe er gesehen, wie Leute erschossen und erhängt worden seien. Nicolas Blancho, mit diesen Vorwürfen konfrontiert, wollte gegenüber der Weltwoche keine Stellung nehmen, Anfragen liess er unbeantwortet. Dem Bieler Lehrer und grünliberalen Stadtrat Alain Pichard, der ihn seit seiner Geburt kennt, ist es gelungen, mit Blancho zu sprechen. Gemäss seiner Version habe eine türkische Organisation Ali ein Studium an einer Schule in Kairo finanziert. Er sei ein guter Schüler gewesen, habe dann aber die Kurse geschwänzt und sei rausgeworfen worden.

Unbestritten bleibt die Tatsache, dass Ali Sympathien für Bin Laden bekundete, dass er von Blancho geschützt wurde und dass man ihm Flug, Ausbildung und Unterhalt in Ägypten finanzierte. Für Lehrer Pichard ist dieses Verhalten «nicht nachvollziehbar». Auch wenn er bezweifle, dass es sich wirklich um ein Terroristencamp gehandelt habe, bleibe es «beunruhigend genug, dass Jugendliche mitten in Biel aus dem Berufsleben gerissen und in so famose arabische Schulen nach Ägypten geschickt werden». Nicolas Blancho hat bisher nichts getan, um die Sache aufzuklären.

Es bleibt der Eindruck, dass sich der Islamische Zentralrat im Zweifelsfall nicht nur für die Scharia, sondern auch für Gewalttaten im Namen Allahs starkmacht. Blanchos Kollege und IZRS-Pressesprecher Patric «Qaasim» Illi, auch er ein Konvertit, ehemaliger Techno-DJ und im Jahr 2002 neben SVP-Jungpolitiker Lukas Reimann Mitveranstalter einer Kundgebung gegen den Uno-Beitritt der Schweiz, hat mehrfach öffentlich Selbstmordattentate bejubelt.

Auf seiner Homepage Pro-PLO.org notierte er beispielsweise am 31. August 2004: «Heute Nachmittag zwei Linienbusse voll mit Zionisten-Besatzungs-Bastarden gesprengt. Die Brüder erlegten mindestens 16 Zionisten und mehr als 91 wurden verletzt.» Verschiedentlich rief der Zentralrats-Sprecher in Nazi-Manier «zum Boykott» jüdischer Produkte auf.

Im Schweizer Fernsehen versuchte Illi die Aussagen mit dem Hinweis darauf zu entkräften, dass sie bereits ein paar Jahre zurücklägen. Das wirkt allerdings wenig glaubhaft. Was sei denn schon dran, eine israelische Flagge zu verbrennen, fragte Illi noch vergangene Woche in die Kamera. Und an der Uni Bern, wo er wie Blancho Islamwissenschaft studiert, boykottiert er den Persischunterricht – weil der Dozent ein iranischer Jude ist. Farshid Delshad, Assistent für Iranistik, sagt dazu: «Man kann mit diesen Leuten keine Diskussion auf rationaler Basis führen.»

Unvereinbar mit dem Rechtsstaat

Wie ist das alles einzuschätzen? Persönlich-biografisch mag die Hinwendung von jungen Menschen wie Nicolas «Abdullah» Blancho oder Patric «Qaasim» Illi zum islamischen Fundamentalismus mit klassischer Sinnsuche im Pubertätsalter erklärbar sein. Doch dem Einfluss und der politischen Sprengkraft ihrer Bewegung würde diese psychologische Erklärung nicht gerecht. Aus den pubertären Flausen und dem Flaum von damals ist längst grimmiger, bärtiger Ernst geworden. Die Fälle von Monika Wyss und erst recht von Ali offenbaren die Unvereinbarkeit zwischen den Werten und Gesetzen der Schweiz und den Vorstellungen der Islamisten. Zumal Ali kein Einzelfall ist: Wie die Weltwoche in Erfahrung brachte, sind allein aus Biel zwei weitere Jugendliche in die obskure Schule in Kairo verfrachtet worden. Einer ist mittlerweile zurück, ein anderer ist noch dort.

Im Gespräch mit Lehrer Pichard, der ihn «menschlich mag», aber seine Überzeugungen «mit allen Mitteln bekämpft», sagte Blancho, dass er öfter nach London reise. Ihm gefalle, dass sich in der englischen Hauptstadt muslimische «Parallelgesellschaften» etabliert haben. Dasselbe schwebe ihm für die Schweiz vor. Die Glaubensbrüder sollten unter sich verkehren: der muslimische Taxifahrer, der muslimische Bäcker, der muslimische Händler – ein einziges islamisches Netzwerk, abgeschirmt und geschützt vor dem Kontakt mit den Unreinen und Ungläubigen.

Es gehört zu den deklarierten Zielen des Zentralrats, auf Schweizer Boden islamistische Schulen zu gründen. «Für eine Gemeinschaft, die nicht bereit ist, ihre religiöse Observanz einer neuen Säkularisierungswelle zu opfern, bleibt nur der Ausweg, eigene Schulen zu etablieren», heisst es lapidar.

Damit kommt eine gern verdrängte Frage aufs Tapet: Ist der Islam, insbesondere in der populären und wirkungsmächtigen Form des Islamismus, überhaupt mit demokratischen Spielregeln vereinbar? Der Schweizer Lukas Wick hat darüber eine vielbeachtete Dissertation verfasst, die das Problem grundsätzlich beleuchtet («Islam und Verfassungsstaat», 2009). Auf der Basis einer exzellenten Kenntnis der arabischen Quellen kommt er zum Schluss, dass der Islam mit dem liberalen Rechtsstaat kaum kompatibel sei. Besonders die «Identifikation mit der islamischen Urzeit», wie sie bei frommen Muslimen ausgeprägt ist, führe zu unauflösbaren Widersprüchen zur politischen Moderne, sagt Wick im Gespräch.

Noch sträuben sich viele gegen die ernüchternde Einsicht, sei es aus politischer Korrektheit, sei es aus Naivität oder aus falsch verstandener Toleranz. Gefragt, was sie davon halte, dass sie von Blancho und Illi nicht gegrüsst wird, weil sie eine Frau ist, antwortete eine Kommilitonin der Schweizer Islamisten: «Es steht ihnen immer noch frei, wen sie grüssen wollen und wen nicht. Das ist ihre Art, mir ihren Respekt zu erweisen.»

Man kann das auch so sehen.

Kommentare

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  • Marianne Levron
  • 15.04.10 | 12:07 Uhr

Peter Schlegel
In meinem Beitrag , der Sie offensichtlich auf die Palme treibt (welche Verschwendung von Ausrufezeichen !) spreche ich ausdrücklich von SEKTEN, nicht vom ganzen Islam. Diese Sekten-und die Bieler Gruppe ist eine-sind bedenklich, da sie ihre Anhänger mit Religion und Kultur ködern,in Wirklichkeit aber für den internationalen Terrorismus anschaffen.Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass bei diesen Gruppen die Religion nur ein Deckmäntelchen ist. Oder ist es normal und harmlos, dass da junge Burschen zur "Ausbildung" in den Nahen Osten geschickt werden?

  • Peter Schlegel
  • 15.04.10 | 10:52 Uhr

Rainer Selk,

1. Keine andere Religion hat so viel angerichtet, so viele Todesopfer auf dem Gewissen wie das Christentum! Das ist ein historisches Faktum!

2. "P.Schlegel, nichts dagegen, dass Sie Moslem sind."

Nur zur Information, ich gehöre keiner Religion an. Ich bin überzeugter Atheist!

Ich wehre mich aber gegen den aufkommenden Antiislamismus in Europa. Früher wurden die Juden verteufelt, jetzt die Muslime!

Es gibt in der Schweiz viele Probleme mit der katholischen Kirche und fundamentalistischen Evangelikalen, die wesentlich bedrohlicher sind für unseren Rechtsstaat!

  • Peter Schlegel
  • 15.04.10 | 10:43 Uhr

Was ich aber vehement bestreite, sind die angeblichen "schleichende Islamisierung" in Europa, "gesellschaftliche Unterwanderung", "muslimische Kreuzzug" (Dieser Ausdruck ist schon ein Widerspruch in sich!), Bildung von "muslimischen Parallelgesellschaften" in Europa oder fehlende Trennung von Kirche und Staat bei europäischen Muslimen.

Die "Parallelgesellschaft" mit eigenen Schulen, die sich teilweise nicht an unsere rechtsstaatlichen Prinzipien hält, ist die katholische Kirche!

Nur bei den Landeskirchen gibt es KEINE Trennung von Kirche und Staat!

  • Peter Schlegel
  • 15.04.10 | 10:26 Uhr

Liebe Christine,

Ich habe nie bestritten, dass es gefährliche islamische Fundamentalisten gibt, die Terroranschläge verüben. Genauso wie es christilich Terroristen in Nordirland gibt, die nebenbei erwähnt ein Vielfaches an Todesopfern verursacht haben als alle islamischen Terroranschläge in Europa zusammen.

Die Anschläge in Europa wurden aber nicht von "europäischen Muslimen" geplant oder durchgeführt und hatten auch nie das Ziel die "europäische Gesellschaft zu unterwandern". Wäre ja wohl völlig kontraproduktiv!

  • Rainer Selk
  • 15.04.10 | 10:13 Uhr

Peter Schlegel 15.04.10 00:21
Das ist richtig, P.Schlegel und ist grundsätzlich zu beanstanden. Klar auch, dass die Landeskirchen bei Wegfall dieser Wohltaten zusammenbrechen müssten. Die 'Geistlichen' müssten sich in die 'Puschen' begeben und durch Überzeugungsarbeit Mitglieder werben, u.a. auch zur Obuluserlangung (der ja zusätzlich noch via 'Kingelbeutel') ermoralisiert wird. Ob die heutigen 'Salärhöhen' gerechtfertigt sind, kann man verschieden betrachten. Eine weitergehenden Trennung zw. Kirche und Staat wäre sehr heilsam. Für beide Seiten. Islam. Terror ist proaktiv abzulehnen.

  • Christine Joos
  • 15.04.10 | 06:48 Uhr

Peter, Du suchst zu weit. Resp., Du suchst, wo es nichts zu suchen gibt: Die Tatsachen sind bereits gefunden. Islamistischer Terror findet statt in Europa (DK, Madrid, London, NL). Das kann durchaus Einschlaf- oder Durchschlafprobleme hervorrufen.

  • Peter Schlegel
  • 15.04.10 | 00:21 Uhr

Es stimmt nicht, dass in der Schweiz Kirche und Staat getrennt sind!

1. Juristische Personen zahlen in der Schweiz auch Kirchensteuer!

2. Die Löhne der Pfarrer werden nicht von der Kirchensteuer bezahlt, sondern von Kanton, d.h. von allen Steuerzahlern. Auch jenen, die nicht Mitglied der Kirche sind!

3. Nur die Landeskirchen kommen in den Genuss von staatlichem Eintreiben von Mitgliederbeiträgen! Sie werden gegenüber anderen Religionsgemeinschaften klar bevorzugt!

  • Rainer Selk
  • 14.04.10 | 21:29 Uhr

Peter Schlegel 14.04.10 19:32
Vermutlich gibt es ja 1000 sende von kath. Pfarrern, die weltweit bomben usw. Wie sonnig friedlich. P.Schlegel, nichts dagegen, dass Sie Moslem sind. Aber Bekehrungsversuche bitte nicht hier. Danke und schönen Abend.

  • Peter Schlegel
  • 14.04.10 | 19:32 Uhr

Marianne Levron,

"Islamistische Sekten sind aber viel gefährlicher als andere, da sie über einen kulturellen und politischen Hintergrund und weltweite Verbindungen verfügen."

Völliger Unsinn!!! Das Gegenteil ist der Fall!!!

Die kulturellen Unterschiede innerhalb des Islams sind riesig! Wesentlich grösser als beim Christentum!!!

Die weltweiten Verbindungen sind im Vergleich zur katholischen Kirche äusserst schwach! Es gibt keine weltweit islamische Organisation!!! Keinen Papst!!! Sondern unzählige sehr unterschiedliche, völlig eigenstädige Gruppierungen!!!

  • Marianne Levron
  • 14.04.10 | 16:02 Uhr

Früher empfahl man für fanatische Kommunisten ein Billet "Moskau einfach". Den ebenso fanatischen Islamisten könnte man vielleicht ein Flugbillet "Yemen einfach" verschaffen.Wieso leben sie nicht dort, in ihrem Traumland, und krallen sich statt dessen in der ungläubigen, verluderten Schweiz fest?
Die Gruppe in Biel ist nur eine unbedeutende Sekte;deren gibt es unzählige, in allen Religionen.Islamistische Sekten sind aber viel gefährlicher als andere, da sie über einen kulturellen und politischen Hintergrund und weltweite Verbindungen verfügen.Deshalb gilt : "Wehret den Anfängen" !

  • Rainer Selk
  • 14.04.10 | 09:05 Uhr

Michael Hartmann 13.04.10 19:34
Sollte das so sein, wird Michael Hartmann aber aufpassen müssen, dass er nicht vor den Kadi des Grossmufti gezogen wird. Die freie Meinung wird nämlich als Beleidugung des.... verstanden. Also, Hände wegen oder ab? Aber er kann sich mit 10% an den Grossmufti freikaufen oder konvertieren zum 'Burkamann'. Viel Spass!

  • Sergio Frei
  • 14.04.10 | 08:20 Uhr

da ausser "sich-opfern" für die aktuelle koran-ideologie (deren auslegung) bietet diese strömmung leider nichts. wie wär's mit politischen,konkretem programm, auflagen,die gesetzlich umsetzbar , realistisch und zur besserung unserer "probleme" beitragen?
besser noch, wo kann man "live" diese anwendung und dessen verbesserung anschauen? how come dieser , nun konvertierte weiss alles besser wie altangestammte saudis und eingessesene mullahs? unter dem deckmantel einer ideologie wird hier frustrations- und minderheitenpolitik betrieben. kann man, wo bleibt der reale beitrag?

  • Christine Joos
  • 14.04.10 | 07:01 Uhr

Erstens, Michael, rief ich selber keine Geister und zweitens bin ich sowieso nicht der Meinung, dass solche mit den Ja-Stimmenden damals gerufen wurden. Es brodelt aus den hier schon des öfteren dargelegten Gründen in der Gesellschaft. Dem entgegen halten zu wollen, indem leise auf Zehenspitzen gegangen wird, um nur ja keine sich ausbreitende Entwicklung (Islamisierung), resp. deren Förderer, zu vertäuben, ist der falsche Weg.

  • Christine Joos
  • 14.04.10 | 06:54 Uhr

Bei uns sind Staat und Kirche getrennt. Dass der Staat für das Inkasso der Kirchensteuer zuständig ist, Michael, schreibe ich dem 'Infrastruktur nutzen' zu. Mir wäre es jedoch recht, wenn das Inkasso der Kirche übergeben würde. Wahrscheinlich wehrte sich diese dagegen, denn rigorose Inkasso-Massnahmen wie Betreibungen, die auch die Kirche einleiten könnte, stünden ihr als mitmenschliche Institution in deren Augen wohl eher nicht gut an.

Um das Zahlen von Kirchensteuer oder Betreibungen zu umgehen, hat man jedoch ein probates Mittel: Man kann aus der Kirche austreten.

  • Dieter Lohmann
  • 14.04.10 | 00:08 Uhr

"Gegründet als Reaktion auf die Minarett-Initiative, ..."

Selbst die Weltwoche muss eingestehen, dass das Minarett-Verbot negative Auswirkungen hatte. Vorher gab es keine einzige radikale muslimische Organisation in der Schweiz.

Erst die islamfeindliche Minarett-Initiative hat zur Gründung dieser Organisation geführt. Es zeigt sich: Das Minarett-Verbot schwächt eben keineswegs die radikalen Muslime . Im Gegenteil!

Zum Glück sind die Schweizer Muslime (wie auch die Muslime in anderen europäischen Staaten) derart gemässigt und friedlich, dass solche Gruppierungen Randerscheinungen sind!

  • Peter Schlegel
  • 13.04.10 | 23:20 Uhr

Haben wir in der Schweiz eine fundamentalistische Parallelgesellschaft mit eigenen Schulen?

JA! Aber nicht beim Islam, sondern bei der KATHOLISCHE KIRCHE!!!

Diese Parallelgesellschaft setzt sich sogar über den Schweizer Rechtsstaat hinweg und vereitelt Ermittlungen gegen und Verurteilungen von Kindesmisshandlern!

Auch gewisse evangelikale Freikirchen versuchen eine Parallelgesellschaft aufzubauen und scheuen sich auch nicht davor die staatlichen Schulen zu untergraben!

Das sind die wahren Probleme! Aber vor lauter Islamfeindlichkeit werden sie ignoriert!!!

  • Peter Schlegel
  • 13.04.10 | 23:12 Uhr

Liebe Christine,

"Es sind die islamistischen Geldgeber, denen diese Konvertiten in ihrer pubertierender Sinnsuche in die Hände spielen: Der Islam muss sich ausbreiten. Mit dem modernen muslimischen Kreuzzug: Der gesellschaftlichen Unterwanderung."

Du schaust zu viele Filme von "bösen Islamisten" und kannst nachher offensichtlich schlecht einschlafen.

Was für Geldgeber haben denn völlig bedeutungslosen IZRS unterstützt und mit wie viel Geld haben sie ihn unterstützt?

Die "gesellschaftliche Unterwanderung" durch den Islam ist ein Märchen, verbreitet durch Rechtsradikale (FN, NPD,..)

  • Peter Schlegel
  • 13.04.10 | 23:07 Uhr

Es ist kein Zufall, das ein Schweizer Konvertit diese unbedeutende Organisation anführt!

Die Muslime, die in die Schweiz einwanderten (vor allem in den 90er Jahren), sind fast ausschliesslich gemässigt oder kaum religiös!

  • Peter Schlegel
  • 13.04.10 | 23:05 Uhr

Einmal mehr ein unsachlicher und unausgewogener Artikel der "Welt"woche, mit dem sie die jetzt schon weit verbreitete Islamfeindlichkeit in der Schweiz weiter anzuheizen versucht.

Der "Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS)" ist eine völlig unbedeutende Organisation bei den Schweizer Muslimen!!! Es gibt wesentlich wichtigere und grössere und sehr gemässigte Organisationen! Über diese schreibt die "Welt"woche natürlich nichts...

Die grosse Mehrheit der Muslime in der Schweiz hält gar nichts von ihr. Sie ist alles andere als repräsentativ für die Schweizer Muslime!

  • Peter Tanner
  • 13.04.10 | 21:31 Uhr

Bravo, Marianne Levron

  • Christine Joos
  • 13.04.10 | 21:04 Uhr

"Keinen Erfolg von Integrationsmassnahmen verspricht sich der BFM-Chef dagegen bei einer Gruppe von Schweizer Islam-Konvertiten.Einzelne von ihnen wollten eine radikal andere Gesellschaft, «vergleichbar mit den früheren RAF-Terroristen».Sie stellten ein Sicherheitsrisiko für die Schweiz dar. (sda, 11.4.2010)".

Diese paar Konvertiten sind nicht das Problem. Es sind die islamistischen Geldgeber, denen diese Konvertiten in ihrer pubertierender Sinnsuche in die Hände spielen: Der Islam muss sich ausbreiten. Mit dem modernen muslimischen Kreuzzug: Der gesellschaftlichen Unterwanderung.

  • Michael Hartmann
  • 13.04.10 | 19:34 Uhr

Geehrter Selk, die 68er sind ja jetzt (nach Ihrer Theorie) an der Macht, 35 Jahre später, d.h. dass im Jahre 2045 die Islamisten an der Macht sind. Bis zu diesem Zeitpunkt leben eh mehr Islamisten auf der Erde als Katholiken, es wird sogar mehr Atheisten geben, die einen Glaubenskrieg 'dulden' werden: freie Marktwirtschaft!

  • Michael Hartmann
  • 13.04.10 | 19:32 Uhr

Geehrte Christine, das 'Zeichen', das Sie gesetzt haben, riefen die Geister (Blancho)! Kompliment! Bringen Sie diese Geister auch wieder weg?

  • Michael Hartmann
  • 13.04.10 | 19:31 Uhr

Ja, ja, die anpasserischen Einheimischen, geehrter Tanner: Jetzt weiss ich warum die Moscheen von zigtausenden Schweizern (Katholiken!) jeden Sabbath überrannt werden und schon hunderte von Minaretten auf EFH in den gutbetuchten Siedlungen installiert wurden.

Leben und leben lassen, geehrter Tanner: wir geben einem Räuber eine CHF 150.00-Strafe, den Islamisten wird dafür eine Hand abgehackt, der Schweizer Ehefrau eines Islamisten wird eine Scheidung zugestanden, der ehebrecherische Islamist wird gesteinigt. Was ist so falsch daran? Kennen wir das nicht schon aus dem Corp diplomatique (CD)?

  • Michael Hartmann
  • 13.04.10 | 19:24 Uhr

Uff, das wird es aber Zeit, geehrter Bollinger, dass die SVP zu den Wahlen in Biel mal antreten mag! Oder sind alle Wähler (11%+Dunkelziffer) Schweizer und wählen Ihr Deckeli selber?

Ja, ja, geehrte Weidmann, der Unterschied ist allemal auszumachen: Während die wirklich Intelligenten aus dieser 'Tatsache Blancho' einen Spass machen, gibt die WeWo dem Schweizer Islamisten eine perfekte Plattform zur Eigenwerbung! Bravo, Meisterleistung! Aber eventuell sind ja die Islamisten auch gegen die 68er und deren sexuelle Freiheit!

  • Michael Hartmann
  • 13.04.10 | 19:08 Uhr

Geehrte Christine, wie zahlen Sie Ihre Kirchensteuer? Kommt da der Pfaffe einmal im Jahr zu Ihnen nach Hause und holt sich die Knete ab oder zahlen Sie das an den STAAT und wenn Sie nicht bezahlen, holt es das BetreibungsAMT?

  • Marianne Levron
  • 13.04.10 | 18:41 Uhr

Der Artikel zeigt auf erschreckende Weise, was geschieht, wenn ein banaler,mittelmässiger Typ sich plötzlich für einen Propheten hält und eine Sekte zusammenpeitscht. Dasselbe ist auch mit Hitler und der NSDAP passiert. Mit Religion hat das gar nichts zu tun, wohl aber mit Grössenwahnsinn und krankhafter Machtgier. Diese Leute profitieren von der demokratischen Freiheit, die in der Schweiz und in anderen westlichen Demokratien herrscht und die sie selber, kämen sie an die Macht, sofort abschaffen würden...Mit Gutmenschentum ist dem nicht beizukommen;Diskutieren ist nicht möglich !

  • Peter Tanner
  • 12.04.10 | 19:34 Uhr

Ich habe schon einige Bücher gelesen über die Zeit vor und während des 2. Weltkrieges. Frontisten, Fröntler und Fünfte Kolonne waren damals jedem Zeitgenossen ein Begriff. Sie waren lästig, zersetzend und gefährlich und sie wurden auch von den Nazi bezahlt. Im Militär, am Arbeitsplatz, in den Vereinen und in den Schulen warnte man vor ihnen.

Doch heutzutage werden unsere Bücklinge in Richtung Ausland, in Richtung fremder zerstörerischer Ideologien beklatscht. Die meisten Medien machen noch selber mit. Fazit: Die Schweizer mutierten zu idiotischen Masochisten.

  • Rolf Bolliger
  • 12.04.10 | 17:05 Uhr

Als Vororteinwohner von Biel, ist man über das bisherige tatenlose Dulden des militanten Islamisten Blancho nicht erstaunt. Die so gerne als "Zukunftsstadt" benannte Metropole am Bielersee, beherbergt alles, was irgendwie zu Randgruppen, Ausländerverhätschelung, extrem hoher Kriminalität, Drogendrehscheibe oder Rotlichtmilieu gehört. Dass in Biel jeder 9. Einwohner am Pfropfen der Sozialhilfe hängt, gibt dem Istzustand noch endgültig den "Negativstempel"! Die linke "Gutmenschen-Mehrheit" in der Politik wird dieser Zustand nicht entschärfen, im Gegenteil!

  • Ursula Weidmann
  • 12.04.10 | 14:10 Uhr

Mit diesem aufrüttelnden Artikel über Nicolas Blancho hat die Weltwoche wieder einmal - wie schon so oft - den Tages-Anzeiger, die NZZ und andere Blätter aus dem Busch geklopft, die sich oft herablassend über die Weltwoche äussern, dann sich aber gerne eines Themas, das dort aufgegriffen wird, bemächtigen. Nun, die Hauptsache ist, dass diese Gefahr der Islam-Konvertiten endlich erkannt wird und die Schweizer Behörden nicht - wie so bei vielen andern Missständen - weiterschlafen.

  • Markus Spycher
  • 12.04.10 | 09:01 Uhr

Peter Tanner: "Ich verachte die anpasserischen Einheimischen".

Folgerichtig müssten Sie den Häfelischüler, der sein erstes englisches Wort lernt, als Frontisten bezeichnen.
Der/die/das Schwächere wird vom Stärkeren verdrängt. Oder auch: Das Bessere ist der Feind des Guten. Dekadenz ist ein schwieriger Begriff.

  • Christine Joos
  • 11.04.10 | 20:33 Uhr

Michael,wenn ich eine Aussage machen müsste über Parallelgesellschaften, käme ich zu Folgendem:

Wir verstehen uns als Gesellschaft in einem Rahmen, der sich Nation nennt. Damit diese Nation funktioniert, gelten Grundsatz-Regeln (Gesetzgebung/Justiz, Trennung von Kirche/Staat, Demokratie), an die sich alle halten müssen. Eine Parallelgesellschaft will sich andere Grundsatz-Regeln geben, d.h., die Gesellschaft teilt sich. Das kann im Rahmen "Nation" nicht gehen. Folglich müsste man die Nation teilen. Geografisch. Genau um solche Land-Streitereien (Israel) drehen sich aber unsere Kriege..

  • Christine Joos
  • 11.04.10 | 20:20 Uhr

Ja, Rainer, aus der geballten Ladung Verbalien hat mich der Begriff "Grottenschlucht" derart entzückt, dass mir der Sinn für das Begriffliche der Rest-Ladung glatt abhanden gekommen ist und ich nachfragen musste.

  • Christine Joos
  • 11.04.10 | 20:09 Uhr

Michael, "Bauvorschriften in die Verfassung schreiben und meinen, dass damit die 'Gefahr' gebannt sei". Richtig. Es ist tatsächlich nur eine Bauvorschrift, und keiner glaubt, dass die Gefahr einer Islamisierung damit gebannt sei: Es war ein Zeichen setzen.

"[...] und hintenrum wird das Volk gegen eben diese Menschen (Religion) aufgebracht." Nein. Es sind die terroristischen Anschläge im Namen Allahs gegen die Ungläubigen (Madrid,London,USA) und die Tatsachenberichte aus dem nahen Umfeld Europa (DK, NL, B, F, GB, D, Hassreden, Schariagerichte, Parallelgesellschaften), die das Volk aufbringen.

  • Rainer Selk
  • 11.04.10 | 19:50 Uhr

Hanspeter Bühler 11.04.10 12:15
Die machen es den alt 68 zigern nach: Durchmarsch durch die Insitutionen, 'Zudienen', wo es nur geht und dann unter den Tisch mit Bürgeranliegen, Durchdrücken der eigenen Doktrin, für nichts verantwortlich gemacht werden und höchste Ansprüche stellen.
Noch haben wir es in der Hand, Scharia, Burka + Co. in die Grenzen zu verweisen. Helau!

  • Peter Tanner
  • 11.04.10 | 19:15 Uhr

Ich verdamme die Zugewanderten keineswegs per se, sondern ich verachte die anpasserischen Einheimischen. Tolerieren und nochmals tolerieren - ein solches Motto ist eine förmliche Einladung über die Strenge zu schlagen.
Wir, die Einheimischen sind schuld an der misslichen Situation. Es braucht natürlich eine gewisse Zeit bis sich in der direkten Demokratie der Widerstand zu formieren beginnt, vor allem dann, wenn sich überall so viele Frontisten tummeln. Bücklinge und erst noch unterstützt durch die ganz feinen Journalisten, die teilweise ihren Lohn aus der Bundeskasse bekommen.

  • Hanspeter Bühler
  • 11.04.10 | 12:15 Uhr

Es stimmt, dass die Mehrheit der Muslime friedlich lebt. Es stimmt aber auch, dass die nachwachsende Generation trotz aller Integrations-Bemühungen der Staaten eine zunehmend gewaltbereite Generation wird, die sich um keinen Preis integrieren will. Unter unseren Augen wächst eine schwierige Zuwanderergruppe heran, welche die Inländerfeindlichkeit für legitim hält. Dies ist aber unser Staat, unser Land, unsere Lebensart und unsere Freiheit. Wenn man unsere Gesellschaftsordnung nicht akzeptieren kann, bitte ausreisen!

  • Hanspeter Bühler
  • 11.04.10 | 12:13 Uhr

In Grossbritannien wurden in einer repräsentativen Studie moslemische Studenten zu bestimmten Themen befragt, dabei sprachen sich im Namen des Islams ca. 40% für Gewalttaten, Scharia, Einführung einer Religions-Diktatur und Frauen als minderwertige Wesen aus. Statistisch gesehen sind dies Minderheiten, aber es ist beunruhigend, denn es sind immerhin Studenten. Es sind jene, welche einmal die Elite des Staates bilden sollen. Es sind die Intelligentesten unter den muslimischen Mitbürgern.

  • Rainer Selk
  • 11.04.10 | 11:40 Uhr

Peter Tanner 11.04.10 10:16
Exakt so ist es. Warum? Weil für SP, CVP und FDP einfach nicht sein kann, was nicht sein muss. Die WOLLEN einfach nicht sehen, was sich anzubahnen anhebt. Also zertrümmern sie sich selbst. Klaro, dass alle, die nicht 'Sichtkonform' sind, Populisten und als rechtskonversvativ tituliert werden. Hatten wir alles bereits, die Zeit rollt darüber hinweg, die Welt dreht sich weiter im courant normal, auch ohne SP 'Strategie Papierchen', FDP Weisslinge' und CVP 'Verwedelung'.

  • Peter Tanner
  • 11.04.10 | 10:16 Uhr

Schulte
Teile Ihre Ansicht, doch es liegt in erster Linie an den Einheimischen selber, die eigene Wesensart zu verteidigen. Ein erster grosser Schritt wurde mit der Abstimmung Minarettverbot getan. Weitere Schritte müssen und werden folgen, insbesondere das stetige Reduzieren von SP, CVP, FDP und Grünen, zugunsten Grünliberal, BDP, EDU und SVP.

  • Christoph Geiser
  • 10.04.10 | 16:27 Uhr

Dasselbe Prinzip wie im Libanon und in Ex-Jugoslavien. Da fordert eine Gruppe Rechte, die sie anderen konsequent verweigern. Früher oder später, werden auch in anderen europäischen Ländern die Waffen sprechen. Aber wahrscheinlich verdienen wir es auch nicht besser. Wer aus der Geschichte nicht lernt, muss halt bezahlen.

  • Ulrich Schulte
  • 10.04.10 | 14:26 Uhr

Der Isalam hat, wie alle Religionen, ein Anrecht darauf, seine Lehre öffentlich darzutun. Wie im Christentum gibt es auch in anderen Regionen eine moderate und eine extreme Sichtweise. Was mich an dieser Diskussion stört, ist das Schweigen der "moderaten" sprich gemässigten Islamisten, die es bei dieser Gelegenheit leider einmal mehr versäumen, Klartext zu reden. Schade, denn damit tun sie sich bestimmt keinen Gefallen, sondern dulden, dass sich die Mehrheit Andersgläubiger gegen jedwelchen Extremisumus, und in diesem Fall speziell demjenigen des Islams, zur Wehr setzen.
Quo vadis, Mitbürger?

  • Michael Hartmann
  • 10.04.10 | 12:53 Uhr

Wenn ich bedenke, wie die Redaktion der WeWo auf den Maulkorb 'Antirassismusgesetz' reagiert und tobt, dann weiss ich nicht, warum der Traum eines schweizer (!) Konvertiten von einer Parallelgesellschaft der Islamglaubenden so hohe Wellen aufwirft. Das ist seine freie Meinung, so wie Adolf seine hatte und seine stillen Anhänger auch heute noch. Ob es so weit kommen wird und was das denn bedeutet, kann sich ja niemand vorstellen. Nehmen wir die Mafia als Vergleich oder eher die Schönen und Reichen in ihren abgeschotteten Wohnsilos in Südamerika oder sogar die katholische Kirche?

  • Michael Hartmann
  • 10.04.10 | 12:48 Uhr

Geehrte, Christine, das was ich auch von einer konservativen Revolution halte, wie sie hier von der Weltwoche so schön 'vorbereitet' wird.

Jede Gesellschaft hat das Recht, seine Verfassung zu ändern und 'Strömungen' zu verbieten. Aber bitte nicht Bauvorschriften in die Verfassung schreiben und meinen, dass damit die 'Gefahr' gebannt sei.

Die Schweiz hat Handelsbeziehungen zu Iran, Irak, Saudiarabien, Singapur und Lybien (!) und hintenrum wird das Volk gegen eben diese Menschen (Religion) aufgebracht.

  • Rainer Selk
  • 10.04.10 | 11:38 Uhr

Christine Joos 10.04.10 08:27
'was genau möchten Sie uns... sagen mit Ihrem Votum vom 9.4. / 20.21 h?'
Ja, nachdem M. Hartmann 89 noch im Militär war, kann er so alt noch nicht sein, für seine Bildbeschreibung. Was also meinte der liebe Mitbürger? Vielleicht Umsetzung des Vermummungsverbotes oder Mühe mit Frauen?
Freie Meinungsäusserung:
'hinterletzte alte schweizer Sack den Hosenschiss bekommt '
'alter Gaiferi fast seine Dritten auf den Boden spuckt'
'Asi aus der Grottenschlucht von Jungf(r)auen getrieben sich in die Luft sprengt.'

Liebliche Meinungsfreiheit: Alles klar, Christine?!

  • Christine Joos
  • 10.04.10 | 08:27 Uhr

M. Hartmann, was genau möchten Sie uns eigentlich sagen mit Ihrem Votum vom 9.4. / 20.21 h?

  • Christine Joos
  • 10.04.10 | 07:42 Uhr

Meinen? Lesen!, Michael Hartmann, nicht einfach meinen. Und Fakten zur Kenntnis nehmen. Und zwar auch meinen geschriebenen Fakt, dem wir allem Anschein nach die Rüge der Frau Saïda Keller zu verdanken haben. Nebst einem realistischen Einschätzungsvermögen, das ich ihr als moderater Frau selbstverständlich zugestehe. Das hat mit loben nicht viel zu tun. Zudem verwechseln Sie wahrscheinlich Frau Keller mit Frau Amira Hafner, zu der ich mich schon sehr kritisch geäussert habe.

Mich täte Ihre Meinung zu den beiden Konvertiten interessieren.

  • Marius Taube
  • 09.04.10 | 21:16 Uhr

Biedermann erwache !
Wer ist hier der Biedermann ? Die Mehrheit der schweizer Bevoelkerung, ihre Institutionen, ihre Behoerden, ihre Politiker. Erwachen bevor es zu spaet ist ! Gegen Islamisten ist wie gegen Nazis oder Kommunisten vorzugehen, es handelt sich ja bei Allen um Feinde der Freiheit und der Demokratie. Wo die Islamisten noch nicht gewalttaetig geworden sind, dann ist es so nur weil sie meinen, sie haetten noch nicht genug Macht entwickelt, arbeiten aber fleissig daran, uns im Namen Allahs moeglichst bald entweder zu bekehren, oder umzubringen, genau wie der Koran vorschreibt.

  • Michael Hartmann
  • 09.04.10 | 20:23 Uhr

Geehrte Christine, wo schlägt sie der Wind heute wieder hin? Sie loben Frau Saida Keller? Loben? Ich habe gemeint, sie sei eine dieser [gelöscht am 10.4.2010 durch Moderator], die - nach Ihrer Meinung, geehrte Christine - von nichts eine Ahnung hat und alles nur vertuschen will und nicht sieht, wohin die Schose rutscht?

Gratulation. Und nochmals kehrt herum!

  • Michael Hartmann
  • 09.04.10 | 20:21 Uhr

Geehrter Bänziger, neben den beiden Vögel, haben natürlich auch die guten alten Kumpels der Angstszene Freude an Einzelfällen, die sie dann genüsslich in die Breite dehnen können, bis dann auch der hinterletzte alte schweizer Sack den Hosenschiss bekommt, wenn er eine Burka-Trägerin sieht und zustimmend nickt, wenn ein anderer alter Gaiferi fast seine Dritten auf den Boden spuckt, wenn er mit roten Grind 'seine' Weisheiten von sich gibt. Und dies nur weil ein Asi aus der Grottenschlucht von Jungfauen getrieben sich in die Luft sprengt.

Freude herrscht!

  • Rolf Bänziger
  • 09.04.10 | 12:43 Uhr

Was für eine herzallerliebste Collage, welche die Weltwoche den beiden ‚Vogels’, äh Vögeln aus dem Islamischen Zentralrat gewidmet hat. Feuchtfröhlich zusammengekleisterte Gerüchte und Angaben aus zweifelhaften Quellen;wer braucht da noch Fakten?
Blancho und sein Busenfreund, können sich für diese epische Darstellung in der Weltwoche nur bedanken: Schliesslich lebt dieser Rat vor allem in den Medien.
Würde man den Möchtegernkalifen einfach ignorieren, dann wäre der Monsieur einfach nur ein Loser, der auf Kosten seiner Eltern lebt.

Helvetia darf sich nicht vor Zahnstochern fürchten.

  • Rolf Müller
  • 09.04.10 | 07:42 Uhr

Es ist unglaublich, Fernsehmitarbeiterinnen werden gezwungen auf öffetnlichem Grund Kopftuch zu tragen - und tun es auch noch. Und das Gymnasium knickt ein und erlässt es diesem Jüngelchen Bücher von Autorinnen lesen zu müssen. "Dank" solcher Toleranz sind wir doch schon viel näher an einer Parallelgesellschaft wie sie sich diese Prediger wünschen und es ist leider davon auszugehen dass diese sich auf der Siegesstrasse befinden.

  • Andreas Hofstetter
  • 08.04.10 | 21:10 Uhr

Der Islam ist für labile unter mangelndem Selbstwertgefühl leidende Jüngelchen sehr verlockend - die Polygamie, die unterdrückten Frauen, die jederzeit gefügig sein müssen und geschlagen werden dürfen, ist für viele widerliche Weichlinge, die sonst keine Chance in unserer Gesellschaft hätten, anscheinend verlockend. Verlockender als das Priesteramt, da die islamistischen Kameltreiber immer noch in den Oelmilliarden ersaufen und entsprechende Mittel, speziell für Konvertiten, zur Verfügung stellen und diesen lebenslange Unterstützung garantieren! Widerlich! Diese Typen wollen wir nicht bei uns!

  • Walter Staub
  • 08.04.10 | 17:45 Uhr

Was sind das vorwiegend für Leute, die zu Gefolgsleuten solcher Religionseiferer werden? Ueberall dasselbe in Europas Landen, sei es in Frankreich, Deutschland etc. Der Hauptharst besteht aus jungen Migranten der 2. Generation, die vielfach keinen Schulabschluss schaffen, in der Gesellschaft nicht reüssieren und über staatl. Transferleistungen und kriminelle Handlungen leben. Viele dieser Rand- Existenzen sind naturgemäss sehr anfällig auf Verheissungen solcher Eiferer, die ihnen in späteren Zeiten nach Machtübernahme eine goldene Zukunft oder das Paradies in Aussicht stellen.

  • Walter Staub
  • 08.04.10 | 15:45 Uhr

Die Fanatiker des islam. Zentralrates reden noch einigermassen Klartext, währenddem sich die Vertreter der andern islam. Verbände darin üben, gegen aussen Toleranz und gegenseitigen Respekt zu demonstrieren, in Tat und Wahrheit aber auch Parallelgesellschaften wollen und fördern. Es gibt im Islam zwar X verschiedene Strömungen, aber ein nur ansatzweise fortschrittl. Islam gibt es nicht bzw nur in den Hirnen naiver Zeitgenossen. Muslim. Parallelgesellschaften existieren schon heute in div. europ.Ländern. Diese Plage wird immer grösser und dürfte irgendwann in ein Chaos ausarten.

  • Christine Joos
  • 08.04.10 | 14:22 Uhr

Ja, U.S. und C.Z. Der Bube Blancho ist in seinen pubertären Entdeckerreisen stecken geblieben.

Tragisch, dass er eine Gefolgschaft findet,die als dümmlich bezeichnet werden müsste,wäre sie nicht gefährlich. Sie macht sich solche verirrten Schafe zunutze, indem sie sie in ihrem messianischen Grössenwahn bestärkt: Gefolgschaft und Zulauf der Massen ist das Ziel.

Frau Saïda Keller hat ihn im Club sehr schön aufgedeckt, was wohl auch dem Fakt zu verdanken ist, dass sie ihn als anmassend empfindet, wenn er sich als Nur-Konvertit belehrend in islamische Glaubenswissenschaften hinein hochstapelt.

  • Alfred Betschart
  • 08.04.10 | 13:53 Uhr

Erhält nun jeder Spinner eine Plattform für seine abstrusen Ideen? Fernsehen, Radio, Zeitungen, Zeitschriften, alle berichten über die beiden islamistischen Fundamentalisten. Ihre Veranstaltungen werden von Topleuten besucht. Damit erhalten sie genau jene Prominenz, die sie suchen. Sie, aus denen wohl sonst gar nichts geworden wäre. Und damit erst werden sie zu Vorbildern für andere Randständige. Am besten so machen wie mit den Neonazis: Das Ganze als persönliche Spinnerei totschweigen und, wenn nötig, mit dem Strafgesetzbuch verfolgen.

  • Charly Zingg
  • 08.04.10 | 13:24 Uhr

die unsicherheit wird mit extremen ansichten, glauben etc. überdeckt. die extremsten sind immer die, die eigentlich gar nicht dazugehören sprich die möchtegerns oder eben konvertit. die zwei sind wie ehemalige raucher und jetzt extreme nichtraucher. eigentlich nur von ihnen selbst ernstzunehmen. wer sie kennt, weiss ja bescheid! nie ernstgenommen oder respektiert, flüchten sie in abstrackte welten.

  • Ulrich Schlaefli
  • 08.04.10 | 11:05 Uhr

Seien wir den Blancho und Illi dankbar, dass sie diesen Verein gegruendet haben und offen ausprechen was der Islam wirklich ist. Dank ihnen werden den Schweizerbuergern endlich die Augen aufgehen, wie gefaehrlich diese Religion ist.

 
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