Sexualstrafrecht

Wunderwaffe für die Frau

Die Strafanzeige wegen sexueller Übergriffe ist eine ungemein effiziente und beliebte Kampfmassnahme für Frauen in der Trennung. Es gilt allerdings ein paar Regeln zu beachten.

Von Alex Baur

1 - Dass Frauen im Zuge einer Trennung oder Scheidung angebliche sexuelle Übergriffe ihres Lebenspartners ins Spiel bringen, gilt seit Jahren als gerichtsnotorisch. Richter und Staatsanwälte wissen das und reagieren bisweilen mit Skepsis. Deshalb ist eine sorgfältige Vorbereitung angezeigt: Ihr Vorwurf sollte plausibel sein, am besten ist es, wenn Sie selber daran glauben; das ist nicht einmal so schwierig, wenn man sich lange genug und bildhaft überlegt und vorstellt, was der elende Kerl alles angerichtet haben könnte und wozu Männer generell fähig sind.
2 - Verurteilungen sind in solchen Fällen relativ selten, in der Regel steht Aussage gegen Aussage. Doch das Urteil ist gar nicht Ihr Ziel, sondern das Verfahren. Ihn völlig zu zerstören, wäre unklug, zumal wenn Sie noch Geld von ihm erwarten. Allein der Vorwurf des sexuellen Übergriffes wird Ihren Ex aus der Bahn werfen und in die Defensive zwingen. Wenn Kinder im Spiel sind, ist das Besuchsrecht damit vorläufig geregelt: Man wird es ihm verweigern oder nur unter strenger Bewachung zulassen (die ihm jede Freude am Treffen mit den Kleinen nehmen wird). Solange der Übergriffsvorwurf im Raum steht, sind Sie Opfer – und Opfer haben bei uns immer recht.
3 - Sind Sie als Ausländerin erst kürzlich in die Schweiz zu Ihrem Mann gezogen und riskieren Sie mit der Scheidung den Verlust der Aufenthaltsbewilligung, ist die Missbrauchsanzeige schon fast ein Muss – diese hält Ihnen die Fremdenpolizei vom Hals und garantiert Ihnen erst noch die Unterstützung von kampferprobten Frauenorganisationen. Die Anzeige kann sich auch finanziell lohnen: Opfer haben nicht nur Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand, bisweilen bezahlt die Opferhilfe auch ohne Verurteilung Schadenersatz und Genugtuung.
4 - Weil die Verurteilung nicht das Ziel ist, müssen Sie sich auch nicht gross um Beweise kümmern. Im Gegenteil: Wenn die Faktenlage klar ist, besteht die Gefahr, dass die Justiz zu einem schnellen Entscheid gelangt. Sind die Vorwürfe diffus und schwer fassbar, werden die Strafverfolger das Dossier vor sich herschieben. Denn niemand mag die Aussage eines Opfers in Frage stellen. Das kann Jahre dauern. Die Zeit spielt für Sie.
5 - Männliche Polizisten, Staatsanwälte und Richter sind in der Regel von Vorteil. Zeigen Sie sich von Ihrer femininen und verletzlichen Seite, appellieren Sie ungeniert an männliche Beschützerinstinkte (etwas Schminke und das richtige Parfüm schaden nicht– aber bitte diskret!). Bei den zentralen Vorwürfen reichen Andeutungen aus, die männliche Fantasie der Strafverfolger erledigt den Rest. Frauen gehen oft kritischer mit ihren Geschlechtsgenossinnen ins Gericht. Ihnen gegenüber müssen Sie sich auf Konfrontationen gefasst machen.
6 - Detailbeschreibungen erhöhen zwar die Glaubwürdigkeit, bergen aber die Gefahr von Widersprüchen in sich. Merken Sie sich ein paar scheinbar belanglose Details, auf die Sie immer wieder zurückkommen (zum Beispiel: «Er roch immer so komisch nach Knoblauch»). Das sind gemäss Lehrbuch «Wahrheitssignale». Verstricken Sie sich in Widersprüche, lassen Sie Ihren Emotionen freien Lauf. Geben Sie zu verstehen, dass nun alles wieder hochkommt und dass es Ihnen Mühe bereitet, über das Thema zu reden. Der Befrager wird Ihnen für jede Ausrede dankbar sein.
7 - Wenn man Sie beim Lügen ertappt, schweigen Sie einfach – aber nehmen Sie niemals einen Vorwurf zurück. Obwohl man Ihnen («Ich muss Ihnen das sagen, weil es das Gesetz so vorschreibt») am Anfang der Einvernahme vorgehalten hat, dass falsche Zeugnisse mit Gefängnis bestraft werden können, sind in Sexualstraffällen Anklagen und erst recht Verurteilungen wegen falscher Anschuldigung extrem selten. Falls Ihnen die Sache über den Kopf wächst, verweigern Sie einfach jede weitere Aussage. Sie sind und bleiben das Opfer, egal, ob der Täter verurteilt wird oder nicht, und die Opferrolle darf nicht hinterfragt werden. Die Strafverfolger werden froh sein, dass sie den diffizilen Fall aus formalen Gründen oder mangels Beweisen einstellen können.
8 - Selbst wenn das Verfahren eingestellt oder Ihr Ex-Partner sogar freigesprochen wird, haben Sie gewonnen. Wer recht hat, bleibt offen. Irgendetwas wird immer hängenbleiben – denn wo Rauch ist, ist bekanntlich ein Feuer. Auch wenn Sie nicht wissen, was der Kerl alles angestellt hat, er selber wird es schon wissen (irgendetwas hat jeder normale Mann auf dem Kerbholz). Er wird heilfroh sein, das Verfahren halbwegs unversehrt überstanden zu haben, und danach trachten, die Affäre möglichst schnell zu vergessen.
9 - Und nun zum Ratschlag für ihn: Den gibt es leider nicht. Ein Angeschuldigter kann sich in solchen Fällen prinzipiell nie richtig verhalten. Gibt er sich ungezwungen und locker, ja lacht er vielleicht sogar in die laufenden Kameras (wie neulich Wetterfrosch Jörg Kachelmann), wird dies als Zeichen besonderer Skrupellosigkeit gedeutet. Gibt er sich verzweifelt, zerknirscht oder weinerlich, wird dies als indirektes Geständnis aufgefasst. Zeigt er sich indifferent, beweist dies nur mehr einen herzlosen Charakter. Sorry – dies ist ein Kampf, bei dem die Verlierer von Anfang an feststehenp. Zu diesen gehören leider auch echte Opfer von sexueller Gewalt, die damit rechnen müssen, dass ihnen niemand glaubt auch wenn es kaum einer offen sagt.

Kommentare

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  • Walter Haberer
  • 19.04.10 | 14:19 Uhr

@Martin Muster
„…, Frauenhäuser,…“
Man kann sich mit den Klischees auch gelegentlich vergaloppieren. Ihnen ist das gerade unterlaufen. Frauen, die in Frauenhäusern Schutz suchen müssen, sind gerade keine Feministinnen, sondern solche, die leider immer noch dem Aberglauben anhängen, sie müssten dem Manne bedingungslos gehorchen und deshalb dem prügelnden Mann erst dann entfliehen, wenn dieser sie oder die Kinder schon halb tot geschlagen hat, um dann nicht selten wieder zu ihm zurückzukehren.

  • Martin Muster
  • 15.04.10 | 16:51 Uhr

Ja genau so ist es! Perfekt gelungener Artikel! Dies ist einer der vielen Männerdiskriminierenden Ziele des gegenwärtig allseits gelobten Feminismus! Feminismus gleich diskriminierung der Männer! Der Kampf gegen das Männliche! Frauenorganisationen, Frauenhäuser, Frauenvereine, Frauen...dies und das... Sie verdienen weniger und sonst noch alles weniger. Von wegen, es sollte endlich mal schluss mit diesen Märchen sein!!!!! Oder kann etwa ein Mann die gleichen Anschuldigungen stellen? Da sieht man erst welches Geschlecht wirklich diskriminiert wird!!

  • Walter Haberer
  • 08.04.10 | 13:35 Uhr

„Urs Bleiker
„regelmässig die Wahrheit über Feminismus und "Gleichberechtigung"
Nun, weder ist dies hier ein Thema zum Feminismus noch zur „Gleichberechtigung“. Selbige sind Themen, welche diese Tausende von Jahren alte Dummheit der Männer betreffen. Hier geht es um Intrigen. Und die haben nichts mit dem Glauben altvorderer Männer zu tun, sie seien den Frauen überlegen, was sie natürlich nicht sind. In dieser Hinsicht ist die Weltwoche natürlich typisch schweizerisch.

  • Michael Hartmann
  • 08.04.10 | 13:16 Uhr

Der Krux an der Sache ist ja, dass es kein feministisches 'Unrecht' gibt. Es gibt nur 'Unrecht', wenn sich der Richter oder die Richterin von falschen - ev. widerlegten - Anschuldigungen beeinflussen lässt.

Aber da fällt mir eigentlich gerade der letzten Fall von Schweizer Rechtsprechung ein, bei dem die Mutter gezwungen wurde, zu Ihrem Ex-Mann (ein Schläger!) ins Ausland zurückzukehren. Ins Ausland, wo die Frau weder moralisch noch finanziell unterstützt wird und dem Ex-Mann ausgeliefert ist.

Können wir das nun martialisch-männlich-aggressives 'Unrecht' nennen?

  • George Zimmermann
  • 08.04.10 | 10:34 Uhr

Originalzitat eines Anwalts: "Wenn ich bei einer Scheidung keinen Missbrauch behaupte, kann mir die Frau schlampige Arbeit vorwerfen".
Der Missbrauch mit dem Missbrauch ist das fiesete Mittel einen Vater zu "bodigen". Ich verlange für unbewiesene Fälle einen völligen Freispruch, nicht nur Verfahrenseinstellung. Damit können Frauen endlich auf dem zivilrechtlichen Weg (Verleumdung, üble Nachrede) zu Schadenersatz verurteilt werden. Nur so lernen sie, für ihr Handeln Verantwortung UND Konsequenzen zu tragen.
George Zimmermann
IGM Schweiz
www.igm.ch

  • Christoph Mueller
  • 08.04.10 | 10:33 Uhr

Ein sehr schöner Artikel von Alex Baur, der treffend die Möglichkeiten für Frauen beleuchtet, Männer durch Diffamierungen zu ruinieren. T. Werner enthüllt in seinem Kommentar (02.04.10 22:00) ungewollt die wesentliche Konsequenz hiervon, wenn er schreibt:"Der Mann muss sich hier eben gut verhalten". Genau - durch die potentiellen Konsequenzen solcher Unterstellungen soll bei Männern eine Atmosphäre von Unsicherheit und Angst erzeugt werden, die sie einschüchtern und zu Wohlverhalten gegenüber Frauen zwingen soll. Ein typisches Machtinstrument, das auch wirkt, wenn es gar nicht angewendet wird.

  • Urs Bleiker
  • 08.04.10 | 10:15 Uhr

@Peter Schlegel: Die Fakten, die sich aus der Auswertung unzähliger Scheidungs- und Falschanschuldigungsfällen ergeben – als „Gebrauchsanweisung“ auf das Wesentliche verdichtet. Eine journalistisch tadellose Leistung!
@Michael Hartmann: „Gleichstellungsopfer? Es hätte wesentlich schlimmer kommen können! Stellen Sie sich vor, ich wäre durch feministisch-aggressive Frauen so verunsichert, dass ich berechtigte Kritik an feministischem Unrecht bereits als Wunsch nach Misshandlung, Erniedrigung oder sexueller Blossstellung von Frauen oder gar nach Einführung der Scharia irrlichtern würde.

  • Peter Schlegel
  • 07.04.10 | 22:06 Uhr

Bleiker,

"hier gibt's sauber recherchierte Fakten statt feministische Propaganda!"

Ach so, was für Fakten nennt Alex Baur denn in diesem Artikel???

  • Michael Hartmann
  • 07.04.10 | 12:32 Uhr

Geehrtes Gleichstellungsopfer Bleiker, es ist alles eine Frage der Abgrenzung und der persönlichen Integrität. Ich akzeptiere Emanzen und nehme ihre Ellenbogen entgegen, wie wenn sie von einem MitbewerbER kämen. Ich brauche kein unverhohlenes schäbiges Getue um Frauen zu erniedrigen oder sexuell blosszustellen. Auch brauche ich nicht jedermann meine sexuelle Potenz mit Wundreiben am anderen Geschlecht zu beweisen. Schöne Frauen sind schön, egal an welcher Futterkrippe sie essen auch über mir.

Nehmen Sie es sportlich. Frauen sind intelligenter, schöner und ebenso unfair und hart wie Männer.

  • Stefan Wälti
  • 07.04.10 | 11:48 Uhr

Bravo Herr Baur! Ein toller Bericht, weiter so… Gruss Stefan Wälti, Fehraltorf

  • Urs Bleiker
  • 06.04.10 | 17:14 Uhr

@Michael Hartmann: Ich wünsche Ihnen nichts Böses, sondern im Gegenteil nur das oben beschriebene, von Feministinnen ersonnene, progressiv-emanzipatorische Gleichstellungsprogramm!

  • Urs Bleiker
  • 06.04.10 | 17:03 Uhr

Ich gratuliere der Weltwoche und Herrn Baur zu diesem hervorragenden Artikel! So gut wie nur in der Weltwoche liest man regelmässig die Wahrheit über Feminismus und "Gleichberechtigung"! Das ist eine ganz tolle Pionier- und Aufklärungsarbeit, die Sie hier, einmalig im deutschsprachigen Raum, leisten und schon geleistet haben! Ob Falschanschuldigungen, angebliche Gehaltsdiskriminierung, angebliche gläserne Decken für Karrierefrauen oder häusliche Gewalt - hier gibt's sauber recherchierte Fakten statt feministische Propaganda!

  • Werner Widmer
  • 06.04.10 | 12:47 Uhr

Wenn das Kind später erfährt wie's gelaufen ist, ist es für alle zu spät. Vergangenes kann man nie nacholen.

  • Pius Hoffmann
  • 04.04.10 | 19:41 Uhr

Es scheinen doch linkspopulistische, rechtspopulistische und vernünftig denkenden Männern eines gemeinsam zu haben: Sie alle können Opfer von Intrigen der Frauen werden. Stellt sich bloss die Frage, leben wir eigentlich in einer Bananenrepublik, wo Frauen ungestraft Väter mit solchen Machenschaften ihre Kinder wegnehmen können. Vieles Wahres deckt sich im Artikel mit eigenen Erfahrungen. Nun, das Kind wird dereinst die Wahrheit selbst herausfinden müssen, weshalb es ohne Vater aufwachsen musste – und dies wird für die Mutter, so doch die einzige Hofffnung, sehr unangenehm werden.

  • Tobias Werner
  • 02.04.10 | 22:00 Uhr

Nun nochmal zu den Männern, der Schuld der Männer. Man muss deshalb nicht zu beruflichen Sexdienstleisterinnen gehen, als einziger Ausweg. Dass es hier auch anders geht, das zeigt ja eben die übergroße Zahl an Beziehungen (auch problematischen Arbeitsverhältnissen), wo man sich trennt ohne dass Frauen zu dieser Maßnahme greifen (wollenmüssen). Der Mann muss sich hier eben gut verhalten, damit es keinen moralischen Grund gibt, und aufpassen, dass er nicht an eine Frau gerät, die hier so primitiv aggressiv vorgeht. Solche Frauen gibt es , und nicht zu knapp - es ist dies die große Mehrheit!

  • Tobias Werner
  • 02.04.10 | 21:56 Uhr

Ich will eine solche Reaktion nicht in jedem Falle gutheißen, natürlich nicht. Da wird es - moralisch berechtigte, aber ebenso unberechtigte Fälle geben, was man hier differenzieren sollte.
Nehmen wir die moralisch berechtigten, wenn der Mann z.B. jahrlang fremdgegangen ist, es dann rausgekommen ist - sie aber die große Liebe empfindet bzw. empfand. Da kann dies die einzige Möglichkeit sein, soetwas nach außen zu melden, und eben nicht in sich hineinzufressen - was eben etwas Selbstzerstörerisches hat! Unberechtigt ist es, wenn die Frau so etwas rausholen will bzw. so aggressiv nur schadet

  • Walter Haberer
  • 02.04.10 | 16:54 Uhr

„Ich finde, dass hier eine To-do-Liste für Frauen veröffentlicht ist“

Herr Wagner, seien Sie unbesorgt. Frauen bedürfen dieser Liste nicht. Die haben sie erfunden.

  • Walter Haberer
  • 02.04.10 | 16:52 Uhr

„Also: Nicht so viel jammern - sondern aufpassen und klug bzw. besser verhalten!“

Ja sicher, der vorauseilende Gehorsam schützt vor falscher vernichtender Beschuldigung. Ja, glaub ich’s denn. Hat man sich eigentlich schon einmal vor Augen geführt, dass diese selbstverständliche Annahme, Frauen seien immer Opfer, sie rückwirkend wieder ihrer Emanzipation beraubt? Das Credo oben ist eigentlich eine Aufforderung an die Männer, sich prinzipiell Frauen fernzuhalten und gewissen Bedürfnissen in einschlägiger Infrastruktur nachzukommen.

  • Christine Joos
  • 02.04.10 | 16:01 Uhr

"die große Enttäuschung großer Gefühle ist etwas, was manchmal eben zu "großen Gegenmaßnahmen" führt - wie soll man sich hier denn sonst wehren?".

Tobias, viele wehren sich mit Rückzug. Statt eines Rachefeldzuges gegen aussen "töten" sie innerlich ab, was an verletzten Gefühlen, an Bitterkeit und Schmerzen vorhanden ist. Es grenzt an Autodestruktion, ist aber in dem Sinne nicht selbstverletzend sondern heilend. Ich bin überzeugt, dass viele Frauen diesen und nicht den billigen Weg der Rache nehmen.

  • Heiko Hölling
  • 02.04.10 | 12:00 Uhr

Die Methoden sind nicht neu, und dürften insbesondere als Exzess der gesellschaftlichen Überfeminisierung anzusehen sein. Früher war es im Falle einer vor allem seitens des Mannes initiierten Trennung eher die Behauptung einer Körperverletzung. Auch hier interessierte letztlich die Wahrheit oder Unwahrheit der Behauptung niemanden. Diese Taktik der Frauen erfährt heute eben zunehmend die Tendenz zur Behauptung Opfer einer Sexualstraftat geworden zu sein. Meines Erachtens übersehen sie dabei, dass sie keineswegs als Gewinner hervorgehen. Denn auch ihr Ruf ist ramponiert.

  • Jakob Wagner
  • 02.04.10 | 10:59 Uhr

Ich finde, dass hier eine To-do-Liste für Frauen veröffentlicht ist, die sexuellen missbrauch vortäuschen wollen um jedeglich jemanden zu schaden, ist anstifftung zur Straftat.

  • Andreas Hofstetter
  • 02.04.10 | 10:59 Uhr

Ich muss Herrn Baur leider zustimmen. Ich kenne mehrere Fälle von Rachefeldzügen übergangener, rachsüchtiger Frauen gegen Vorgesetzte und Arbeitskollegen. Was es heisst unberechtigt angeschuldigt zu werden, weiss nur wer persönlich betroffen ist. Die Konsequenzen sind immer absolut verheerend. Freistellung, Entlassung und oft jahrelanger Kampf um Rehabilitation. Zerstörung von Ehe und Familie. Da gibt es nur noch eins Kollegen: Überwachungskameras überall inkl. dem Schlafzimmer! Da ist uns Hirschmann ausnahmsweise voraus, der seine Sexeskapaden aufzeichnet...

  • Luis Deplazes
  • 02.04.10 | 10:16 Uhr

Mein Ratschlag an ihn: Sollte eine Anklage drohen, entledigen Sie sich auf schnellstem Weg ihres Vermögens... verschenken, vergraben, verzocken oder verprassen Sie alles was Sie besitzen. Keine Frau der Welt wird einen Mann verklagen, bei dem nichts zu holen ist.

  • Tobias Werner
  • 01.04.10 | 23:13 Uhr

Der Mann hat hier dennoch immer eine Mitschuld!
Hauptproblem: Er hat sich die falsche Frau gesucht. Meist hat er sich aber wohl anderweitig vergangen, selbst die große Enttäuschung großer Gefühle ist etwas, was manchmal eben zu "großen Gegenmaßnahmen" führt - wie soll man sich hier denn sonst wehren?
Man bzw. Mann sollte sich - auch - mal fragen, warum dies manchmal und bei manchen Frauen zu solchen Reaktionen - bei den meisten aber nicht!
Also: Nicht so viel jammern - sondern aufpassen und klug bzw. besser verhalten!

  • Markus Spycher
  • 01.04.10 | 20:31 Uhr

Ja, ja, Bühler. Wenn eine Frau sich etwas in den Kopf gesetzt hat und Gas gibt, wird's lebensgefährlich. Ich frage mich, ob Sie sich überhaupt noch auf die Strasse wagen . . .

  • Hanspeter Bühler
  • 01.04.10 | 08:15 Uhr

Das Problem liegt etwas differenzierter. Ich habe Männer erlebt, die beruflich meist hochintelligent und zielorientiert agiert haben. Aber wenn es um Frauen ging, ist ihr Gehirn plötzlich viel weiter nach unten geruscht. Ich habe nie begriffen, wie sich dann Männer plötzlich verhalten. Irgendwie scheint es, wie wenn eine Sicherung nicht richtig funktioniert hätte. Man spricht von der Frau immer als "das schwache Geschlecht". Das ist absoluter Blödsinn, denn bei Frauen die ein Ziel fest vor Augen haben, müssen sich die Männer sehr warm anziehen. Und intelligenter sind sie meistens auch.

  • heinz kost
  • 31.03.10 | 09:07 Uhr

das gleiche in grün bei den kindern, hat den gleichen einschlagenden effekt

  • Rolf Müller
  • 31.03.10 | 08:29 Uhr

In diesem Zusammenhang mag stimmen dass Opfer (leider) immer recht haben, ansonsten haben wir in der Schweiz doch eher einen Täterschutz und nicht einen Opferschutz, was übrigens auch in der Weltwoche anlässlich der Berichterstattung über jugendliche Prügler ausführlich abgehandelt wurde.

  • Michael Hartmann
  • 31.03.10 | 07:06 Uhr

Ist das nun eine Ode an den machistisch geführten Latino-Haushalt, mit wirklichen Schlägen für Kinder und Ehefrau? Vom Peru/Bolivien-Immigranten A. 'Big Mac' Baur kann man wahrlich nie genau wissen, was er als nächste Salve dem willigen Leser ins Hirn schiesst.

Oder will er uns sagen, dass Allah der bessere Gesetzgeber ist?

 
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