Schweiz

Starker Franken, starkes Land

Während er Euro einbricht, behauptet sich der starke Franken. Schweizer Exporteure beklagen die Verteuerung ihrer Produkte. Sie irren. Die hoch solide Währung ist ein Segen für die Schweiz.

Von Carmen Gasser und Pierre Heumann

Das Kompliment für den Schweizer Franken stammt vom US-Wirtschaftsmagazin Forbes: Wer den Franken im Portfolio habe, schlafe ruhiger. Gerade jetzt, da die Zukunft grosser Wirtschaftsmächte durch enorme Haushaltsdefizite belastet ist, sei die Währung des soliden Landes besonders begehrt. Was Konsequenzen hat: Seit Monaten ist der Dollar gegenüber dem Franken im Sinkflug, neigt der Euro zur Schwäche. In Krisenzeiten solle man deshalb auf den Franken setzen, rät Forbes.

Die starke Aufwertung macht den Exporteuren zu schaffen. Der Euro hat gegenüber dem Franken in den vergangenen drei Jahren rund zehn Prozent an Wert verloren, der Dollar fast fünfzehn Prozent. Worüber sich Unternehmensführer lauthals beklagen. Nick Hayek, Patron der Uhrenfirma Swatch Group, sagte kürzlich dem Schweizer Fernsehen, dass ein zunehmend starker Franken zu einer Gefahr für die Exportwirtschaft werden könnte. Noch scheint der Ernstfall nicht eingetreten zu sein. Auf die Klage folgte die Bekanntgabe eines Rekordgewinns für die Swatch Group.
Das Beispiel zeigt: Wer in einem Land wirtschaftet, das eine der stabilsten Währungen der Welt besitzt, geniesst Vorteile. Zwar verschlechtert die Aufwertung des Frankens gegenüber Euro oder Dollar kurzfristig die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Firmen. Aber nur kurzfristig. Denn der starke Franken verbilligt über kurz oder lang die Einfuhren, wovon diejenigen profitieren, die für die Herstellung ihrer Erzeugnisse Rohmaterialien im Ausland einkaufen müssen. Und längerfristig zwingt der starke Franken die Produzenten zu immer neuen Effizienzsteigerungen, was sich positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit des Werkplatzes Schweiz auswirkt. «Exportorientierte Unternehmen sind aufgrund des starken Frankens gezwungen, auf Effizienz und Produktivität zu achten», bringen Ökonomen den Aufwertungseffekt auf den Punkt. Was bei einer Währungsschwäche oft nicht der Fall sei. Dort komme es häufig zu einem Schlendrian und Laisser-faire, zumal sich die Produkte aufgrund der niedrigeren Preise im Ausland einfacher verkaufen lassen.

Auch der nach New York und London grösste Finanzplatz profitiert vom Höhenflug der Landeswährung. Ausländische Investoren verlagern ihre Gelder in die Schweiz, eines der wenigen Länder ohne nennenswerte Auslandschulden. Darüber freut sich die Notenbank: «Die Finanzmärkte haben nachdrücklich gezeigt, dass der Franken immer noch den Charakter eines safe haven besitzt», sagte Thomas Jordan, Vize-Nationalbankpräsident, letzten Herbst an einem Vortrag. Dieses Faktum war in den letzten Jahren immer wieder angezweifelt worden. Speziell im Vorfeld der Finanzmarktkrise war die Ankerfunktion des Frankens in Frage gestellt worden, zumal der letzte safe haven-Effekt nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 beobachtet wurde. Doch spätestens seit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers sowie den starken Frankenaufwertungen im Sommer 2007, Frühjahr 2008, Herbst 2008 und Frühjahr 2009 wurde auch Zweiflern klar: Die Stabilitäts-Oase lockt ausländische Investoren an. Obwohl es kaum Zinsen auf Schweizer Anlagen gibt.

Ausländer sind sich der Vorteile des starken Frankens bewusst. Inländer scheinbar weniger: Sie verkennen oft, dass eine stabile Währung die Kaufkraft der inländischen Arbeitnehmer stärkt. Dank einem tarken Franken werden importierte Produkte günstiger, wovon Herr und Frau Schweizer über günstigere Einfuhrpreise profitieren. Nicht zu vergessen die tiefen Finanzierungskosten für Unternehmen und Hausbauer aufgrund der tiefen Zinsen in der Schweiz. Es ist ein «positiver Kreislauf», wie ihn Jan Amrit Poser, Chefökonom der Bank Sarasin, nennt. «Aufgrund der niedrigen Inflation in der Schweiz erhöht sich die Kaufkraft des Frankens im Vergleich zu ausländischen Währungen. Der Aufwertungsdruck dämpft die Inflation. Dadurch können die Zinsen tief bleiben.»

Der Unternehmensberater Klaus Wellershoff weist auf einen weiteren Vorteil hin, der oft in Vergessenheit gerät. «Eine starke Währung ist ein Zeichen dafür, dass die Schweiz einen grundsoliden und ehrbaren Finanzplatz hat.» Ein Faktum, das gerade in diesen unruhigen Zeiten für die Schweizer Bankenwelt von erheblicher Bedeutung ist. «Aufgrund der wohltuenden Wirtschaftspolitik in der Schweiz sowie der Tatsache, dass die Schweizer Politiker von ihren europäischen Kollegen nicht alles abkupfern, ist der Franken ein Diversifikationsvehikel für Anleger geworden», sagt der ehemalige UBS-Chefökonom.

Typische Tugenden

Um die Ursachen der Frankenstärke zu verstehen, lohnt sich ein Blick in die letzten hundert Jahre. Seit die Schweizerische Notenbank (SNB) zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Betrieb aufgenommen hat, hat sich das allgemeine Preisniveau um durchschnittlich 2,5 Prozent pro Jahr erhöht. Damit lag die Teuerung im Schnitt um bloss einen halben Prozentpunkt höher als das, was heute als «stabil» bezeichnet wird. Kein Wunder, dass der Franken in diesem Zeitraum stets und ausnahmslos in der Spitzengruppe der starken Devisen vertreten war. Er kann sogar einen Rekord verbuchen: Keine andere Währung habe es in den letzten hundert Jahren geschafft, immer in der Topliga vertreten zu sein, sagt der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann von der Universität Zürich. Der Aussenwert wichtiger Währungen wie Dollar, Yen, Pfund oder Euro wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts immer wieder erschüttert. Aber der Schweizer Franken blieb stets im Spitzenbereich.

Die Reputation des Frankens profitiert davon, dass die Schweiz im vergangenen Jahrhundert von Kriegen verschont blieb. Hinter der Frankenstärke stecken aber auch typisch schweizerische Tugenden. Die Eidgenossenschaft legt seit je Wert auf einen gesunden Haushalt. Man kann nicht mehr ausgeben, als man einnimmt – diesem Grundsatz leben die Schweiz und die Zentralbank nach. Es gibt weniger Druck als anderswo, immer wieder neues Geld zu drucken, um die Schulden abzubauen. «Nichts sagt so deutlich, aus welchem Holz ein Volk geschnitzt ist, wie das, was es währungspolitisch tut», sagte der Ökonom Joseph Schumpeter schon vor achtzig Jahren.

Doch diese günstigen Rahmenbedingungen hätten nicht zwangsläufig zu einem starken Franken geführt, wenn nicht gleich von Anfang an ein weiser Entscheid gefällt worden wäre. Die bürgerlichen Väter der SNB achteten darauf, dass die Währungshüter gegenüber politischen Pressionen immun sein würden. Sie wollten keine Staatsbank, die den Bauern günstige Kreditzinsen versprach oder den Ausbau des Sozialstaates finanzieren würde. Heinrich Kundert, der erste Notenbankchef, symbolisierte die klare Trennung der Notenbank von Bundesbern. Der Thurgauer Ban- kierssohn war zuvor Chef der Kantonalbanken von Thurgau, Basel und Zürich gewesen.

Das Vertrauen in den Franken und die politische Stabilität der Eidgenossenschaft bildeten nach dem Ersten Weltkrieg denn auch die Grundlage für die Vermögensverwaltung, die dem Finanzplatz Schweiz Auftrieb gab. In den Wertschriftendepots ausländischer Kunden lagerten Gelder, die vor dem Zugriff der Steuerbehörden in Sicherheit gebracht wurden. Denn im Ersten Weltkrieg hatten die meisten europäischen Staaten ihre Steuerquote angehoben, um zunächst Rüstungsgeschäfte, später den Wiederaufbau, Arbeitsplatzprogramme und die Sozialpolitik zu finanzieren. Vor allem gegenüber Frankreich bot sich die Schweiz als sicherer Hafen an. Schweizer Bankiers forderten die Vermögenden in Frankreich allerdings mit so dreisten Methoden zur Steuerflucht auf, dass es im Oktober 1932 zu einem Skandal kam. Die Gendarmerie verhaftete in Paris eine Gruppe von Schweizer Bankiers, die eben dabei waren, prominente Franzosen zum Verschieben ihres Vermögens in die Schweiz anzustiften. Die Schweizer Bankiers sassen zwei Monate in Untersuchungshaft. Auf die Liste der Steuerhinterzieher setzte die französische Polizei zweitausend Namen, darunter zwölf Senatoren, zwei Bischöfe, ein Dutzend Generäle und den Grossindustriellen Peugeot.

Der Aufstieg des Finanzplatzes und die damit verbundenen Skandale wurden zwar zu einem aussenpolitischen Brandherd. Aber Bundesrat und Parlament verteidigten entschlossen die schweizerische Vermögensverwaltung gegen ausländische Druckversuche, Daten von Steuerflüchtlingen auszuliefern. Zum Schutz ausländischer Kunden vor ihrem Fiskus wurde 1934 das Bankgeheimnis eingeführt.

Die Stärke des Frankens ist auch eine Folge der Lernfähigkeit der Notenbank. Bis zum Ersten Weltkrieg war der Franken ein Anhängsel des französischen Frankens gewesen. Die Schweiz orientierte sich damals an der französischen Geldpolitik. Der Übergang zur autonomen Geldpolitik war zunächst ein Desaster. Weil die Notenbank während des Ersten Weltkriegs die Kredite zu kräftig ausgedehnt und sich der Betrag an ausstehenden Banknoten verdoppelt hatte, stieg die Inflation im Jahre 1918 auf 25 Prozent – ein Wert, der bis heute nicht mehr erreicht worden ist. Der Notenbank wurde vorgeworfen, die Kunst der Geldmengenregulierung nicht zu beherrschen. Und sie reagierte prompt. Mit einer restriktiven Politik drückte sie die Teuerung um 18 Prozentpunkte. Die Notenbank nahm eine starke Rezession und soziale Unruhen in Kauf, um die Preise zu stabilisieren. Doch gleichzeitig legte sie das Fundament für den guten Ruf des Schweizer Frankens. Denn während sich die Schweiz als Stabilitätsinsel profilierte, explodierten ringsum die Preise. In den zwanziger Jahren stiegen sie in Ungarn um bis zu 82 Prozent, in Polen um 187 Prozent, in Deutschland gar um 29 525 – immer pro Monat.

Ständige Angst vor der Inflation

Erstaunlich: Obwohl die Schweiz nie derartige Hyperinflationen durchgemacht hat, achtet die SNB stärker als andere Zentralbanken auf stabile Preise. Aus Angst vor Inflation hält die Notenbank oft zu lange am starken Franken fest. Um die Inflation möglichst nahe bei null Prozent zu haben, tut sie mitunter zu viel des Guten und schadet dem Wirtschaftswachstum. So weigerte sie sich in den dreissiger Jahren zunächst, die Konsequenzen aus dem Zusammenbruch des Goldstandards zu ziehen. Grossbritannien hob 1931 die Goldkonvertibilität auf und liess den Wechselkurs des Pfundes fallen. Die meisten anderen Länder folgten dem Beispiel Londons. Nur die Schweiz hielt am Goldstandard fest, was (wegen des starken Frankens) zu einer gravierenden Wirtschaftskrise führte. Erst 1936 gab die Notenbank schliesslich dem politischen Druck nach und wertete den Franken um dreissig Prozent ab. Der Bundesrat beruhigte kurz darauf das Volk: «Ein Franken bleibt ein Franken.»

Zu einer Weichenstellung kam es in den siebziger Jahren, als sich die Notenbank von den fixen Wechselkursen löste, die seit dem Zweiten Weltkrieg gegolten hatten. In diesem Fixkurssystem hatte nur das amerikanische Fed eine autonome Geldpolitik verfolgen können. Alle anderen mussten sich den USA anpassen. Solange die US-Zentralbank auf eine tiefe Inflation achtete, war das für die Schweiz kein Problem. Als das Fed aber von diesem Ziel abrückte, weil der Vietnamkrieg zu immer grösseren Defiziten führte, zerbrach das Fixkurssystem. Zuvor hatte ausländisches Kapital, das in die Schweiz strömte, zu einer starken Aufwertung des Frankens geführt. Die Notenbank versuchte zunächst, mit administrativen Massnahmen die Attraktivität des Frankens künstlich zu reduzieren. So wurde bei ausländischen Geldern nicht nur auf eine Verzinsung verzichtet, sondern ein Negativzins erhoben. Trotzdem legte der Franken zu.

Bei der Suche nach einem neuen Konzept übernahm die SNB, zusammen mit der Deutschen Bundesbank, eine Pionierrolle. In der Notenbank bereiteten Ökonomen wie Kurt Schiltknecht oder Ernst Baltensperger die Abkehr von der Dollarparität und den Übergang zu freien Wechselkursen vor. Die Schweizer Notenbank gehörte damals zu den ersten, die das monetaristische Konzept von Milton Friedman in die Praxis umsetzten. Die Notenbank nutzte die Autonomie, indem sie sich ein Geldmengenziel setzte, von dem sie sich Preisstabilität versprach. Damit reduzierte sie zwar die Inflation, aber der Preis war hoch: Die Rezession, die durch die Erdölkrise ausgelöst worden war, wurde noch schmerzhafter. Wobei der starke Franken mittel- bis langfristig positiv zu werten ist: Er zwingt, siehe oben, die Industrie zu einer Steigerung der Produktivität.

Immer wieder beweist die SNB, dass sie lernfähig ist – so auch im vergangenen Jahrzehnt. Auf die New-Economy-Krise Anfang 2000 reagierte SNB-Chef Jean-Pierre Roth, indem er die Geldpolitik sehr rasch lockerte, um Deflationsrisiken vorzubeugen und die Konjunktur zu stützen. Die Notenbank reduzierte den Leitzins bedeutend schneller auf ein tieferes Niveau als die Europäische Zentralbank (EZB). Auch in der jüngsten Finanzmarktkrise agierte die SNB erfolgreich. «Ich weiss nicht, wo die Schweizer Wirtschaft heute ohne die beherzten Interventionen der SNB stehen würde», sagt Ursina Kubli, Ökonomin der Bank Sarasin. Damals sei es überraschend gewesen, dass die SNB ihre ganze Munition ausgefahren hatte. Doch es sei richtig gewesen. «Angesichts der schweren Rezession weltweit wäre es möglich gewesen, dass die Schweizer Wirtschaft in eine Deflation fällt. Nur dank der expansiven Geldpolitik der SNB konnte die Abwärtsspirale gestoppt werden.» Auch wenn die SNB stur am Inflationsziel festhält: Sie bleibt pragmatisch und passt ihre Konzepte an. So ersetzte sie im Herbst 1978 das Geldmengenziel durch ein Wechselkursziel, als der Franken nicht nur gegenüber dem Dollar, sondern auch gegenüber der Deutschen Mark zulegte. In den Neunzigern verpasste es der damalige Notenbankchef Markus Lusser, auf die rückläufige Geldnachfrage zu reagieren, nachdem das Zahlungssystem SIC und neue Liquiditätsvorschriften eingeführt worden waren. Damit produzierte er zu viel Geld, was den Konsumentenpreisindex in die Höhe trieb. Die anschliessenden Beruhigungsmassnahmen verschärften die Rezession, die durch die Immobilienkrise ausgelöst worden war, worauf die SNB eine neue Politik einschlug.

Volkswirtschaftler nennen mehrere Ursachen für den anhaltenden Aufwärtstrend des Frankens. Zum einen verdanken wir diese Entwicklung einem Leistungsbilanzüberschuss: In den letzten Jahren wurde stets mehr exportiert als importiert. In den letzten Jahren stieg der Leistungsbilanzüberschuss deutlich an, von unter 8 Prozent im Jahr 2001 auf beinahe 14 Prozent 2005. Das ist weltweit einer der höchsten Werte. Zudem verdanken wir den Aufwärtstrend der niedrigen Inflation. Diese fällt in das Hoheitsgebiet der Nationalbank, die mit ihrer Geldpolitik darüber wacht, dass es nicht mehr als zwei Prozent Inflation gibt.

Kritik der Gewerkschaften

Als Brandlöscher kam die SNB bei der Rettung der UBS im Jahr 2008 zum Zuge. Ein Untergang der Bank hätte nicht absehbare Folgen für den Finanzplatz gehabt und in letzter Konsequenz auch für den Franken. Dass Pläne für den Notfall schon davor ausgearbeitet wurden, ist Jean-Pierre Roth zu verdanken. 2001 instruierte er den damaligen Vizepräsidenten der Nationalbank, Niklaus Blattner, einen Notfallplan zu erstellen, sollte eine der beiden Grossbanken in Schwierigkeiten geraten. Nach dem Zusammenbruch der Bank Bear Stearns im März 2008 veranlasste Roth seine Mitarbeiter, die Pläne zu konkretisieren, die ein halbes Jahr später der UBS das Überleben sicherten.

Der starke Franken hat nicht nur Freunde. Gewerkschafts-Chefökonom Daniel Lampart etwa befürchtet das Schlimmste für den Werkplatz, wenn der Franken nicht bald geschwächt wird. «Wir gehen davon aus, dass bis ins Jahr 2011 7000 Arbeitsplätze in der Exportwirtschaft verloren gehen.» Und er erwartet mehr Einsatz von der SNB: «Wir sind enttäuscht von der Nationalbank, dass sie nicht mehr tut, um den Franken abzuwerten.» Bereits hat Lampart, der auch im Bankrat sitzt, interveniert. Und Economiesuisse-Chef Gerold Bührer verkündete unlängst seinen Unmut über die Entwicklung des Frankens. Die Interventionen der Nationalbank, mit denen diese seit März letzten Jahres den Franken schwächen wollte, sind verpufft. Dafür hat die SNB seit Beginn ihrer Interventionen ihre Devisenanlagen von 23 auf 54 Milliarden Franken mehr als verdoppelt. Ein Unding, meint Ökonom Wellershoff, der nicht daran glaubt, dass via Interventionen ein Wechselkurs langfristig verändert werden kann: «Das geht nur mit Inflation, doch das wird die Notenbank Gott sei Dank nicht zulassen.»

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