Es klingt wie ein Pfad durch ein Geister- und Horrorhaus: «Gläserne Decken» und «klebrige Böden» sollen die Frauen an glänzenden Karrieren hindern. So sehen es die Vertreter der «Gleichstellung» von Frau und Mann – ein Anliegen, für das allein der Bund jährlich über zehn Millionen Franken ausgibt. Hartnäckig hält sich die staatlich verbreitete und geförderte These, dass Frauen in Bildung und Arbeitswelt benachteiligt, diskriminiert und in ihrer Laufbahn behindert würden. Stimmt das wirklich? Inlandchef Philipp Gut hat recherchiert. Er hat Dutzende von Statistiken ausgewertet und mit Topmanagern, Beratern, Headhuntern und Wissenschaftlern beiderlei Geschlechts gesprochen. Die Resultate zeigen: Frauen machen nicht deshalb keine Karriere, weil sie von einer feindseligen Umgebung daran gehindert würden. Die Wirtschaft würde noch so gerne mehr weibliche Führungskräfte anstellen und bietet ihnen vielfältige Hilfeleistungen an. Doch viele bestens ausgebildete Frauen ziehen andere Lebensmodelle dem Knochenjob eines Managers vor. Lesen Sie warum Frauen trotz brennender Nachfrage und fulminanter Motivationsspritzen keine Karriere machen.
Einen solch engagierten Abstimmungs kämpfer wie den Zürcher Tieranwalt Antoine F. Goetschel hat unser Redaktor Andreas Kunz selten kennengelernt. Goetschel setzt sich dafür ein, dass sich künftig in der ganzen Schweiz ein Rechtsbeistand für die Anliegen der Tiere einsetzt. Als sich Kunz endlich vom eifrigen, aber überaus freundlichen Tierschützer losreissen konnte, war für ihn das Treffen mit dem bedächtigen Bauern und CVP-Nationalrat Jakob Büchler, einem Gegner der Tieranwalt-Initiative, geradezu eine Wohltat. Zum Schluss seiner Recherche gönnte sich unser Redaktor einen Besuch im Zürcher Zoo und sprach mit Direktor Alex Rübel über die Grenzen menschlicher Tierliebe.
CNN-Chefkorrespondentin Christiane Amanpour, als Kriegsreporterin weltweit berühmt geworden und mit Ehrungen ausgezeichnet, lud die Weltwoche-Autorin Beatrice Schlag nach dem Interview in New York zur Aufzeichnung ihrer Sendung «Amanpour» ins Studio ein. Einzige Bedingung: «Setzen Sie sich bitte irgendwohin, wo ich Sie nicht sehen kann.» «Das», sagte die Journalistin, die seit 20 Jahren in Krisengebieten unter improvisiertesten Umständen vor der Kamera stand, «würde mich sehr nervös machen».
Haben Sozialpädagogen eigentlich ein einfacheres Liebesleben? Oder Schreiner? Oder Bankangestellte? Warum will das Fernsehpublikum ausgerechnet Bauern zuschauen bei ihrer Brautschau? Die vierte Schweizer Staffel von «Bauer, ledig, sucht . . .» ist so erfolgreich gestartet wie keine zuvor. Vielleicht liegt es an den ungekünstelten Teilnehmern. Vreni, die Mutter des heiratswilligen Bauern Peter, 53, preist ihren Sohn an wie eine Stellenvermittlerin: «Er kann alles machen, mauern, zimmern, gut kochen.» Warum die Kuppelsendung, ohne sich auf Kosten anderer lustig zu machen, amüsiert.
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