Ihr Gesicht und ihre energische Stimme mit dem britischen Akzent wurden weltweit bekannt, als Christiane Amanpour 1990 auf dem noch jungen 24-Stunden-News-Sender CNN über den ersten Golfkrieg berichtete. Seither bereiste sie für CNN alle Krisenregionen der Welt. Für ihre Berichterstattung über die Völkermorde in Bosnien und Ruanda erhielt sie zwei Emmys und Dutzende von Journalistenpreisen. 2007 wurde sie von Queen Elizabeth für ihre «höchst markanten, innovativen Beiträge» zum Commander of the Order of the British Empire (CBE) ernannt. Die Tochter einer Britin und eines Iraners wuchs in Teheran und London auf und studierte in den USA Journalistik. Im vergangenen Jahr gab die 52-jährige CNN-Chefkorrespondentin ihren Wohnsitz in London auf und zog nach New York, wo sie täglich die halbstündige Sendung «Amanpour» zu Auslandthemen moderiert. Sie ist mit dem politischen Berater James Rubin verheiratet und hat einen Sohn. Über ihre berufliche Zukunft sagte sie der New York Times am vergangenen Sonntag: «Ich merke, dass ich an der Schwelle zu etwas Neuem stehe. Ich weiss nur noch nicht, was es ist.»













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