Intern

Schweiz ohne Rückgrat

Im Konflikt um Datenklau und Bankkundengeheimnis werden gegen die deutsche Regierung verbale Salven abgefeuert. Nüchtern betrachtet, betreiben Angela Merkel und ihre Minister bloss Interessenpolitik. Irritierender wirkt, wie die Schweiz beim geringsten Widerstand aus dem Ausland einknickt.

Illustration: Wieslaw Smetek

Wir beleuchten das Problem in seinen verschiedenen Facetten. Markus Somm identifiziert im notorisch unzuverlässigen Finanzminister Hans-Rudolf Merz ein Sicherheitsrisiko. Urs Paul Engeler zeigt, was das Bankkundengeheimnis wirklich ist: eine Institution zum Schutz der Bürger und der Menschenrechte. Neben Beiträgen zu den Methoden der deutschen Steuerfahnder und zum Phänomen der neuen Republikflucht erklärt der renommierte Basler Privatbankier Eric G. Sarasin die Folgen eines automatischen Informationsaustausches für die Schweiz. Schliesslich verrät Fürst Hans-Adam II. im Gespräch mit Carmen Gasser und Inlandchef Philipp Gut, welches die erfolgreichsten Strategien der Kleinstaaten im Krieg der Finanzplätze sind. Der Fürst empfing die Redaktoren auf Schloss Vaduz. Das Interview verlief so angeregt, dass der Fürst nach Ende des offiziellen Teils des Gesprächs noch 45 Minuten weiterdiskutierte.

Umfrage: Wie sehen Sie die Zukunft des Bankgeheimnisses? Mehr zum Thema im Dossier «Bankgeheimnis / Steuerstreit»

 

Wer verliebt sich leichter? Männer oder Frauen? Schon eine kurze Umfrage im Bekanntenkreis zeigt: ein kontroverses Thema. Für den einen ist es eine Frage des Charakters; eine andere pocht darauf, eine Frau erlebe nur eine oder zwei grosse Lieben in ihrem Leben, während ein Mann dagegen . . . Ein Dritter kontert, man solle ja nicht die Sensibilität der Männer unterschätzen, währenddessen grinst die Vierte nur vergnügt vor sich hin. Lesen Sie pünktlich zum Valentinstag, was unser Wissenschaftsredaktor Kai Michel auch in Fachkreisen an neuen Forschungsergebnissen zur Frage zusammengetragen hat, wer nun das wirklich romantische Geschlecht sei. 

 

In Schweden geniessen Ordnungshüter ein hohes Ansehen. Der langjährige Polizeichef Göran Lindberg machte sich stark gegen sexuelle Gewalt, förderte die Frauen, bezeichnete sich als Feminist und hielt seine zahlreichen Vorträge zum Thema sogar vor den Vereinten Nationen. Jetzt wurde Lindberg verhaftet. Er soll der Kopf eines Netzwerks sein, dessen Mitglieder auf brutale Art und Weise Kinder vergewaltigten. In den Skandal sind offenbar auch andere Persönlichkeiten involviert. Wir beauftragten Mikael Krogerus, der jahrelang in Stockholm lebte, für uns die Geschichte zu recherchieren.

 

Als das Schweizer Fernsehen am Sonntagabend vor einem Millionenpublikum «Unsere Helden» der winterolympischen Vergangenheit feierte, war gelegentlich im Hintergrund das Tremolo seiner historischen Originalkommentare zu hören. Aber die TV-Bosse hatten die Reporterlegende Karl Erb nicht eingeladen – er gilt als Persona non grata, weil er, auch mit 84 Jahren, mit Kritik am «Medium der Selbstdarsteller» nicht zurückhält. Erb war von 1948 bis 1992 an fast allen Winterspielen dabei und hätte erzählen können, wie er 1960 Roger Staub zur Goldmedaille verhalf. Peter Hartmann traf den hellwachen Pensionär in Locarno zum Gespräch.

 

Platin-Club AngebotZum 7. Mal hat anthrazit, das Magazin für den digitalen Lifestyle, die 200 besten Websites der Schweiz gekürt. Wir freuen uns ausserordentlich, dass Weltwoche online zu den prämierten Websites gehört. Die vollständige Liste finden Sie in der anthrazit-Jahresausgabe vom 11. Feburar 2010.

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Kommentare

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  • Walter Haberer
  • 22.02.10 | 16:41 Uhr

„Zur Zeit stehen die Deutschen, was die Seriösität angeht, nicht sehr hoch im allgemeinen Ansehen“

Frau Santana,

es ist seit Jahrhunderten in Europa Sport, sich am Deutschenhass hoch zu ziehen. Hass als kulturelle Klammer, als Nation bildende Kraft, ist im Europa des 21. Jahrhunderts aber nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Deshalb haben es die Schweizer vermutlich auch so schwer, sich mit einer EU abzufinden, die von der alten Kriegstradition abgeschworen hat.

  • Walter Haberer
  • 22.02.10 | 16:29 Uhr

Frau Santana,

der Datendiebstahl empört mich ja auch, allerdings deshalb, weil ich dadurch den schon ohnehin löchrigen Datenschutz auf ein Neues verletzt sehe. Aber in der ganzen Diskussion hier wurde seitens der Schweizer dieser Aspekt nie angesprochen. Vielmehr bekümmerte die ausschließlich das Schicksal der „armen“ Reichen. Die sind nun wiederum mir Wurscht. Was sich da in St. Moritz lächerlich macht, gehört nicht zu dem, wofür ich in die Bresche springen würde.

  • Walter Haberer
  • 22.02.10 | 16:24 Uhr

„Die Gesetze anderer Länder gehen uns schon was an.“

Ja, Frau Joos, indem Sie sie schlicht zur Kenntnis nehmen. Aber machen müssen Sie sie schon uns lassen, wie Sie es nicht ertragen könnten, wenn wir die von der „geheiligten“ Schweizer direkten Demokratie gemachten Gesetze verändern wollten. Ihre SVP sieht es ja schon als skandalös an, wenn die Schweizer Muslime gegen das Minarettverbot beim europäischen Gerichtshof klagen wollen. Widerspruch duldet der Schweizer eben nicht, sieht sich allerdings bemüßigt, an seinen Nachbarn besserwisserisch herumzumäkeln.

  • Walter Haberer
  • 21.02.10 | 23:59 Uhr

Frau Santana,

ich lasse mir meine persönlichen Eindrücke nicht von Befragten durcheinander bringen, die in Zürich wohnen. In Baden rangierte Stuttgart auch vor Freiburg, obwohl Stuttgart schon objektiv hässlicher ist als Freiburg. Nur hat Freiburg weniger Einwohner. Und welche Stadt wird man wohl bevorzugen? Ja richtig, die, in der man wohnt. Deshalb wohnt man nämlich dort.

  • Christine Joos
  • 20.02.10 | 22:24 Uhr

Die Herrschaften, die ihr Geld nach Zürich schaffen, handeln natürlich nicht aus Versehen, W. Haberer, aber sie schaffen auch nicht ausschliesslich Schwarzgelder nach Zürich. Davon darf man ausgehen.

Die Gesetze anderer Länder gehen uns schon was an. Wenn ein EU-Rechtsstaat gestohlene Daten kauft, hat das direkte Auswirkung auf das Rechtsverständnis seiner Partnerstaaten: Wo bleibt die Verlässlichkeit? Schlussends besteht noch die Gefahr, dass wir solches übernehmen müssen, weil "wir ja sowieso als Nicht-EU-Mitglied deren Gesetze übernehmen müssen", wie EU-Turbos jeweils meinen..

  • Senta Santana
  • 20.02.10 | 11:11 Uhr

@Walter Haber:

1. Lebensqualtität: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,475994,00.html

2. Zur Zeit stehen die Deutschen, was die Seriösität angeht, nicht sehr hoch im allgemeinen Ansehen. Ich persönlich gehe davon aus, dass der Lieferant der Daten ein Deutscher ist. Ausserdem spielt es doch keine Rolle aus welchen Händen die Daten kommen, es ist ja die Deutsche Regierung die am Pranger steht, wenn sie den illegalen Datendiebstahl honoriert und legalisiert.

PS: Wird 'ne lustige Zeit in Deutschen: jeder zeigt den anderen bei der Steuerfahndung an - die Ostdeutschen kennen sich damit aus.

  • Walter Haberer
  • 19.02.10 | 13:35 Uhr

„Und die gestohlenen Daten werden ebenfalls von Deutschen gekauft.“
Ja, Frau Santana, aber welche ist die Nationalität dessen, der die Daten klaute?

  • Walter Haberer
  • 19.02.10 | 13:10 Uhr

„Und im Thema Lebensqualität, stehen Schweizer Städte an erster Stelle. Nur den Neid kennen sie nicht.“

Weiss ich nicht, Frau Santana, ob man das wieder so pauschal und provokativ sagen muss. In Zürich fühlte ich mich wie in der Verbannung. Freiburg im Breisgau ist ebenso schöner wie Wien und Stockholm.

  • Walter Haberer
  • 19.02.10 | 13:07 Uhr

„Dass dieser Staat nicht gewillt ist, zwischen Hinterziehung und Betrug zu unterscheiden, ersteres bezeugt die Gutgläubigkeit des Staates gegenüber seinem Bürger, dem er erlaubt, Fehler zu machen…“
Frau Joos, wir nennen es Steuerhinterziehung. Bei näherem Hinsehen ist es aber Steuerbetrug im Sinne der Schweiz. Dass die Herrschaften, die ihr Geld nach Zürich schaffen, versehentlich handeln, das glauben Sie doch sicher nicht. [gelöscht am 19.2.2010 durch Moderator]

  • Walter Haberer
  • 19.02.10 | 13:01 Uhr

„Diese Frage sollte weder eine Frage sein, noch sollte sie besprochen werden müssen: Klares Nein.“
Ja, Frau Joos, worüber redet dann die Weltwoche? Die deutschen Gesetze gehen die Weltwoche jedenfalls nichts an. Die werden bis anhin noch nicht in Bern gemacht.

  • Walter Haberer
  • 19.02.10 | 12:58 Uhr

„Was exemplarisch aufzeigt, wohin ein korrupter Staat führt..“
Also, Frau Joos, welcher Staat auch immer korrupt ist, Deutschland ist es nicht. Soviel Höflichkeit kann man ja wohl verlangen, dass die Bewohner der Alpenrepublik etwas weniger verleumderisch über ihre Nachbarn reden. Wenn wir auch nur mit einem Anflug der gleichen Deftigkeit über die Schweiz reden würden, die Schweiz würde wohl sofort die Mobilmachung ausrufen. Wenn die Schweizer diese Deftigkeit als im Vergleich zu den Deutschen als weniger „direkt“ deklarieren, dann nimmt das Ganze kuriose Züge an.

  • Senta Santana
  • 18.02.10 | 11:48 Uhr

@Enzo Aduro: Ja, Demokratie wird in der Schweiz grossgeschrieben und man legt stets Wert darauf was die Menschen zu sagen haben. Daher mögen viele Deutsche, neben den Schweizer Banken und den Schweizer Arbeitsplätzen auch die Schweizer Medien und Foren. Es gibt sogar Berliner, die den weiten virtuellen Weg in die Schweizer Weltwoche, Tagesanzeiger oder die Berner Zeitung nicht scheuen, um sich Gehör zu verschaffen. Das Zentrum Europas scheint die Schweiz zu sein. Und im Thema Lebensqualität, stehen Schweizer Städte an erster Stelle. Nur den Neid kennen sie nicht.

  • Christine Joos
  • 18.02.10 | 07:01 Uhr

Enzo Aduro.

Das Beispiel mit der Hinterziehung und Veruntreuung ist nicht EU- oder D-spezifisch: Der Hatz auf Steuersünder, ausgeübt von einem Staat auf dem Weg in die Korruption, muss wenigstens mit Worten entgegen gehalten werden.

Dass dieser Staat nicht gewillt ist, zwischen Hinterziehung und Betrug zu unterscheiden, ersteres bezeugt die Gutgläubigkeit des Staates gegenüber seinem Bürger, dem er erlaubt, Fehler zu machen (ohne Vorsatz!), zeigt, dass er gewillt ist zu knechten. Du willst das. Wir nicht.

Die EU hat CH-Strukturen nicht nicht zu dulden, sie hat sie zu akzeptieren.

  • Christine Joos
  • 18.02.10 | 06:47 Uhr

W. Haberer.

"...dass wir nur die Frage besprechen, ob der ebenfalls raffgierige Datendieb belohnt werden darf."

Diese Frage sollte weder eine Frage sein, noch sollte sie besprochen werden müssen: Klares Nein.

Richtig, es ist kein Grund, seine Steuern nicht zu bezahlen. Solange jedoch fahrlässig Güterabwägungen im Graubereich (Hehlergut) vorgenommen werden, um den kriminellen Akt des Staates zu rechtfertigen, erlaube ich mir, der privaten Hinterziehung die Veruntreuung der öffentlichen Hand gegenüber zu stellen.

Was exemplarisch aufzeigt, wohin ein korrupter Staat führt..

  • Walter Haberer
  • 17.02.10 | 13:09 Uhr

Teil 2

Es sind diese Steuersünder nämlich oft auch die, welche Boni einstreichen, nachdem sie massenhaft Menschen entlassen haben, die eben später dann als Hartz-IV-Empfänger in Erscheinung treten.

  • Walter Haberer
  • 17.02.10 | 13:09 Uhr

„Zur Auflistung der hinterzogenen Gelder durch den Bürger“
Herr Joos, es ist nicht „der Bürger“, wir reden hier über den Raffgierigen, der sich durch sein Verhalten aus der Gemeinschaft der Bürger verabschiedet, indem er alles haben, aber nichts geben will. Bisher dachte ich, dass wir nur die Frage besprechen, ob der ebenfalls raffgierige Datendieb belohnt werden darf. Die Raffgierigen übrigens vertritt zurzeit Herr Westerwelle, wenn er zur Hatz auf die Ärmsten der Armen bläst. Die Sorge um die „bedauernswerten“ Steuersünder passt dabei nicht gut.

  • Walter Haberer
  • 17.02.10 | 13:01 Uhr

„Da stellt sich die Frage, Albert, wer die Steuerdelikte begeht. Unisono herrscht die Meinung vor, es sei der Steuerzahler. Kein Wort über den Steuerverschwender, den Staat“
Herr Joos, aber das ist doch kein Grund, seiner Steuerpflicht nicht nachzukommen. Die anderen, die zahlen, sind doch auch von der Verschwendung betroffen. Eine solche wäre es übrigens auch, den steinreichen Steuerflüchtlingen die Steuer zu erlassen. Ausserdem sollte man nicht immer so dick auftragen Nicht jeder Fehler ist gleich ein Delikt. Das nehmen wir ja auch für uns in Anspruch.

  • Walter Haberer
  • 17.02.10 | 12:56 Uhr

„Dass die Schweiz trotz ihrer Regierung stark ist spricht für uns.“
Ja, sicher, Herr Bühler, wenn man die Verantwortung für die Welt anderen überlässt und sich ansonsten nur die Rosinen herauspickt, dann kann man stark sein. Wenn aber die Schweiz aus sich heraus stark wäre, dann gäbe es diese Debatte hier nicht. Aber die Schweiz lebt gut als Sparkasse der Welt. Die Milliarden, die sie verwaltet, haben ja andere erarbeitet. Etwas mehr Kundenfreundlichkeit wäre da schon angebracht.

  • Enzo Aduro
  • 17.02.10 | 12:26 Uhr

@Christine Joos
Es ist schon rührend wie sehr sich Schweizer um die Ausgabeneffizienz in den EU Staaten kümmern.

Die Motive sind leider weniger edel. In der EU wird das keiner, bzw. keine Mehrheit, als Rechtfertigung für Straftaten durchgehen lassen. Deshalb wird die EU auch nicht dulden das in der Schweiz Strukturen sein werden die die Steuerverkürzung von EU Bürgern erleichtern. Ob diese Regeln nun vom Schweizer Souverän gedeckt sind oder nicht ist für die EU sehundär, da die Schweizer Demokratie im innenverhältnis, nicht jedoch im Außenverhältnis Relevanz besitzt.

  • Rainer Selk
  • 17.02.10 | 09:43 Uhr

Hanspeter Bühler 17.02.10 07:48
80 EU Beamten haben sich ca. EUR 80'000 aus d. EU Kasse selbst 'bewilligt', damit deren Kinder im Südtirol Skyferien machen können, mit Suvention bis EUR 900.- pro Fall (bei EURO 3000 / Monat). Wer EURO 11000 verdient, bekommt noch ca. EURO 55.-. Ein Beispiel von 10o ten der unkontrollierten arroganten EU Beamtenschaft. In F'reich will man von Pensionierungen ab 60 nicht weg + D 'Hartzt' sich sozialistisch weiter durch. Wer den Mut hat, auf Eskapaden hinzuweisen + wird niedergebrüllt. So läuft die Geschichte der Pleite entgegen. Froide herrscht....

  • Rainer Selk
  • 17.02.10 | 08:36 Uhr

Hanspeter Bühler 17.02.10 07:48
GR ist mit falschen Zahlen in die EU aufgenommen worden. Wurde schon vor Jahren berichtet. Das blabla um diese Sache ist fadenscheinig. Bei 302 mia Dollar (bei CH ca. 64 mia) Ausenschulden, kommt es zum Staatsbankrott. Die GR haben ihren Staat geplündert. Die veranwortungslose Aufnahme von GR + anderen Staaten wider besseres Wissen geht weiter so, wegen der 'schönen' EU Idee. Wie beim Klima: Grundlagen falsch - Kartenhaus bricht zusammen. Verlogen, dass sich die Balken biegen. Berappen müssen das u. a. dann die Deutschen.

  • Hanspeter Bühler
  • 17.02.10 | 07:48 Uhr

Neid ist eine bohrende Krankheit, und es ist erklärbar, dass viele Bürger aus den EU Staaten dieser Seuche erliegen - allen voran viele der himmeltraurigen Regierungsmitglieder von EU Staaten die ihrem Job nicht gewachsen sind und immer die Fehler bei anderen suchen. Mir muss doch niemand versuchen einzureden, dass die Finanzprobleme von Griechenland nicht bekannt waren bei der Einführung des EURO. Aber die emsige Erweiterungskommission ist ja verpflichtet zu "erweitern" - nach uns die Sindtflut ... Dass die Schweiz trotz ihrer Regierung stark ist spricht für uns.

  • Zoltan Metlagel
  • 17.02.10 | 07:35 Uhr

Je mehr Zeit vergeht umso mehr bin ich der Meinung, dass Merkel & co nur bluffen mit den CDs. In der Lichtenstein Affaire haben sie medienwirksam die Verhaftung von Zumwinkel inszeniert um die anderen Steuersünder zu bewegen, sich freiwillig zu melden. Das Resultat war ???? Aktuell passiert nichts dergleichen. Die Steuersünder wenden sich vorerst den Banken zu zu fragen was in der Geschichte war sein könnte. Das Resultat der Drohungen wird die eigene Desavouierung der deutschen Regierung. [gelöscht am 17.2.2010 durch Moderator]

  • Christine Joos
  • 17.02.10 | 07:14 Uhr

"Steuerdelikte sind keine Kavaliersdelikte, sie gehören schonungslos geahndet."

Da stellt sich die Frage, Albert, wer die Steuerdelikte begeht. Unisono herrscht die Meinung vor, es sei der Steuerzahler. Kein Wort über den Steuerverschwender, den Staat
http://stattzeitung.ch/so-werden-unsere-steuergelder-verschleudert/

Zur Auflistung der hinterzogenen Gelder durch den Bürger gehört die Auflistung der verschleuderten Gelder durch den Staat : Beide Delikte hebten sich auf, resp., das Nettovergehen läge wohl beim Staat!

PS: Der Stellenwert der Vermögensdelikte ist übrigens zu hoch.

  • Rainer Selk
  • 16.02.10 | 23:08 Uhr

Gläserner EU Bürger
Eine EU Mitarbeiterin, Schwedin, eröffnet in Brüssel ein Konto bei einer S Bankfiliale (ca. Fr. 20'000). Jene hat die 'Pflicht', das sofort nach S zu melden. Grund: die Dame könnte Zinsen unterschlagen!! So am 15.2.10, SF 10 v 10 Nachrichten berichtet. Da steht Misstrauen + Bürgerüberwachung im Vordergrund. Eine Aufwand/Ertragrechnung: das ist Blödsinn! Warum also das alles. Wegen Totalüberwachung? Ziel: der gläserne Bürger. Widerliche EU Auswüchse, die ich mir in der CH auf keinen Fall herbeisehne. George Orwell: '1984' pur. Abzulehnen + zu bekämpfen!

  • Enzo Aduro
  • 16.02.10 | 22:34 Uhr

Ich möchte an dieser Stelle der Onlineredaktion für Ihre Sisyphusarbeit danken offensichtlich Beleidigende Passagen manuell aus einzelnen Kommentaren zu löschen. Jede reguläre Redaktion würde den kompletten Kommentar löschen. So hat man jedoch mehr Informationen und ein Schmunzeln auf den Lippen.
Es ist schade das einzelne Zeit- und Eidgenossen, entgegen dem positiven Stereotyps der in Deutschland über Schweizer (gehe mal im WeWo Forum von mehrheitlich Schweizern aus) herrscht, sich leider nicht in der Lage sehen Ihren Standpunkt in gewählteren Worten zu artikulieren.

  • Senta Santana
  • 16.02.10 | 17:16 Uhr

Die Steuerhinterzieher sind die Deutschen. Und die gestohlenen Daten werden ebenfalls von Deutschen gekauft.

  • Karin-Maria Schäfer
  • 16.02.10 | 17:13 Uhr

@Aduro.
Die "Erbeutung jüdischer Vermögen" war das Privileg der Nazis, nicht der Schweizer. [gelöscht am 16.2.2010 durch Moderator]

  • Senta Santana
  • 16.02.10 | 17:11 Uhr

@Enzo Aduro: [gelöscht am 16.2.2010 durch Moderator]Keine Frage, Ihnen geht es nicht um die Sache, sondern um den Ausländerhass gegen die Schweiz. Merke: die die Steuern hinterziehen sind DEUTSCHE. Die die gestohlene Daten kaufen sind DEUTSCHE. [gelöscht am 16.2.2010 durch Moderator]

  • Rainer Selk
  • 16.02.10 | 12:16 Uhr

Albert Thoma 16.02.10 09:19
Schwarzgeldler: statt in ihrem Land Ordnung zu machen, haben sie ihre Kohle zu hiesigen Banken 'verschoben' (auch mit massiver Hilfe von D Banken!) + sich so unsere liberale CH Ordnung mies zu Nutze gemacht. CD Kauf: ob Blöff oder nicht, gut, wenn das Schwarzgeld zurück fliesst.
Nur: mit Datenklau wird das nicht 'bewältigt'. Fr. Merkel hat etwas 'losgetreten', was ihr noch arg Probleme bereiten wird + linkes Neid-Gerede in Richtung CH wird dennoch nicht aufhören. Den 'Gläsernen' (die voraussetzende EU-Vermutung des 'Schlechten') wird es hier nicht geben.

  • Hanspeter Bühler
  • 16.02.10 | 12:12 Uhr

Es gibt Leute hier die über Dinge schreiben von denen sie nicht die geringste Ahnung haben. Die Schweiz hat ein eigenes Rechtssystem, dem wie in keinem anderen Land der Welt Achtung verschafft wird. Die Schweiz muss sich vor keinen fremden Regierungsmitgliedern irgendetwas vorschreiben lassen. Die sollten in ihren eigenen Ländern zuerst Ursachen und Wirkung untersuchen. Damit ist nicht gesagt, dass nicht auch Fehler gemacht werden - das ist nur normal. Einer der grössten Fehler in der Verfassung der Schweiz besteht darin, dass die Mitglieder der Landesregierung nicht abgewählt werden können.

  • Walter Haberer
  • 16.02.10 | 11:53 Uhr

Teil 2

Dafür setzt er das Vertrauen der Schweizer Arbeitgeber in ihre deutschen Angestellten aufs Spiel. Und die sind es dann, welche in der Schweiz Morddrohungen erhalten. Dass diese nicht nur leeres Geschwätz sind, belegen die Attacken gegen eine deutsche Moderatorin, die sich nur deshalb auf deren Auto beschränkten, weil sie diese „letzte Warnung“ dazu veranlasste, die Schweiz für immer zu verlassen.

  • Walter Haberer
  • 16.02.10 | 11:53 Uhr

„Das dem aber nicht so ist beweist ganz deutlich wieviele Betrüger nun ins schwitzen kommen …“
Herr Thoma,
irgendwie reden wir aneinander vorbei. Bei der Frage, ob man die CD kaufen solle oder nicht, geht es doch gar nicht um die Steuerhinterzieher. Es geht um das Verhältnis der Deutschen zu den Schweizern. Und das ist schon schlecht genug. Wenn wir sie dann noch vor aller Welt lächerlich machen, ist das Tischtuch zerschnitten. Das tun wir aber, wenn wir den Eindruck erwecken, der, welcher die Computer der Schweizer Banken leerpumpt, sei Robin Hood persönlich.

  • Walter Haberer
  • 16.02.10 | 11:44 Uhr

Teil 2

Hätten Sie es den Deutschen überlassen, sich darüber zu streiten, ob man diese CD verwenden sollte, wäre das für die Schweiz möglicherweise günstiger ausgegangen. Aber Ihnen ging es ja nur wieder darum, die Deutschen als Ganzes unter Beschuss zu nehmen. Und dann rücken wir eben zusammen.

  • Walter Haberer
  • 16.02.10 | 11:44 Uhr

„Auf unrechtmässigem Weg erlangte Beweise haben vor Gericht keinen Wert.“
Sehr geehrter Herr Greter,
[gelöscht am 16.2.2010 durch Moderator]
Aber es ist nun einmal Fakt, dass das Schweizer Bundesgericht selbst die Verwendung gestohlener Daten als Beweis in einem anderen Verfahren gegen einen Schweizer für rechtens erklärte. Sie beschimpfen also wieder einmal die Falschen.

  • Rainer Selk
  • 16.02.10 | 11:32 Uhr

Enzo Aduro 16.02.10 09:50
Nach Ihren früheren Äusserungen 'verhindert die CH, das in D deutsches Recht umgesetzt wird'. Das war schon reichlicher Unsinn.

Wie wir hier die Rechtssituation mit unseren Banken regeln, ist in diesem Forum in der Tiefe und in dieser WeWo (s. Seite 24 ff) genügend dargelegt worden und was vorgesehen ist, um die Situation zu verbessern auch. Bitte selbst nachlesen.

Das haarsträubende Beispiel mit der Druckrei Augsburg zielt völlig an diesem Thema vorbei. Einmal mehr: sinnlos, weiter zu debattieren.

  • Enzo Aduro
  • 16.02.10 | 09:50 Uhr

@Hanspeter Bühler
Doch die Schweiz ist dafür verantwortlich was in Ihrem Land passiert. Auch was in Ihren Banken passiert. Sich aus dieser Verantwortung zu ziehen ist nicht Akzeptabel.

Was würde die Schweiz sagen wenn eine Druckerei in Augsburg auf Auftrag einzelner Schweizer schweizer Banknoten Drucken würden? Und wir würden sagen das wir ein Druckgeheimnis haben. (Um Verfolgung der Presse zu verhindern) Und nebenbei würden wir noch des öfteren sagen das Deutschland kein Problem mit Fälschungen hat (Wir hätten Bargeld abgeschafft) und außerdem sind es gute, gutbezahlte Arbeitsplätze.

  • Albert Thoma
  • 16.02.10 | 09:19 Uhr

@Walter Haberer!
Der CD Kauf ist also nach ihrem Gusto ausgedrückt geschmacklos, wäre dem so, dann wäre er andersrum gesagt fad!
Das dem aber nicht so ist beweist ganz deutlich wieviele Betrüger nun ins schwitzen kommen und sich an all den möglichen und unmöglichen Strohhalmen versuchen festzuhalten! Von ganzem Herzen gönne ich es jenen die immer meinten sie seien schlauer als die andern und uns allesamt betrogen haben, dass die nun zur grossen Kasse gebeten werden. Steuerdelikte sind keine Kavaliersdelikte, sie gehören schonungslos geahndet.
Weiterhin recht viel Erfolg den Steuerfahndern!

  • Hanspeter Bühler
  • 15.02.10 | 16:51 Uhr

Wir stehen zu einer freien Marktwirtschaft, die sozial abgefedert ist. Korrekt ist, dass wir Schweizer nicht verantwortlich sind für Leute die Geld auf Schweizer Banken deponieren, denn wir sind nicht die Kontrollorgane der Länder aus denen Bankkunden stammen. Bankkunden aus anderen Ländern haben die Pflicht, ihre Finanzen gemäss den Gesetzen der Länder in denen sie steuerpflichtig sind zu versteuern. Sind solche Steuergesetze verletzt worden, d.h. können solche Gesetzesübertritte mit begründetem Verdacht belegt werden, wird von allen CH Banken ohne Einschränkung Amtshilfe geleistet.

  • Patrick Greter
  • 15.02.10 | 16:37 Uhr

Nochmals zur Erinnerung. Die Straftaten werden von Deutschen Bürgern
begangen, die Steuern am Staat vorbeischleusen und nicht von der CH
oder den CH Banken. Bei begründetem Verdacht gibt es Rechtshilfe.

Ich verstehe echt nicht wie ein normaler Mensch dem automatischen
Datenaustausch auch nur ansatzweise zustimmen kann. Gläserner Bürger –
1984 von Georg Orwell wir kommen.

Für die Deutschen, die das nicht kennen empfehle ich es als Abendlektüre.
Legt aber auch noch gleich Schlaftabletten bereit, weil der Roman dafür
Sorgen wird dass ihr sie braucht.

  • Patrick Greter
  • 15.02.10 | 16:34 Uhr

@Enzo Aduro
"Die Mehrheit ist für den Datenankauf, er wird getätigt. Demokratie funktioniert."

So ist also euer Demokratieverständnis? Und uns wird unterstellt, wir dürfen über Ding abstimmen die dem Völkerrecht widersprechen. Zum totlachen.
Das stehlen von Daten ist eine Straftat. Auf unrechtmässigem Weg erlangte
Beweise haben vor Gericht keinen Wert. Ergo: keine Rechtshilfe aus der CH
in diesem Zusammenhang.
Was vorher alles für Straftaten begangen wurden hat mit diesem Diebstahl
rein gar nichts zu tun.

  • Rainer Selk
  • 15.02.10 | 16:24 Uhr

Karin-Maria Schäfer 15.02.10 10:34
W. Haberer hat null keine Ahnung von den Verhältnisse hier. Wäre er auch nur im Minimum informiert, müsste er geschichtlichen Verdrehungen + Unwahrheiten unterlassen.
Jahrelange D TV Sandalsendungsberieselung über die CH Banken bilden einen abstrusen Neid-Clichcée Meinungsmix, der an der Realität völlig vorbei geht.
Auf Unwahrheiten einzutreten bei eigener 'Selbst-Nabelschau', lohnt es sich nicht. Als ob jeder Schweizer ein 'Millionär' wäre. Spinnerter gehts kaum noch. Chabbis.

  • Walter Haberer
  • 15.02.10 | 15:08 Uhr

„Die Gründe dafür sind vielfältig, genau wie in anderen Ländern auch (keine Beamten usw.).“
Herr Selk[gelöscht am 15.2.2010 durch Moderator] Die Beamten sind es wahrhaft nicht, die Deutschlands Wirtschaft drücken. Dafür gibt es hinreichend Gutachten. Überhaupt hat Deutschland keinen Grund, sich ärmer als die Schweiz zu fühlen. Nicht Deutschland hängt am Tropf der Schweizer Konjunktur, umgekehrt aber schon eher. Weshalb wohl glaubten die Schweizer sowohl 1914/18 als auch 1939/45 im Krieg zu sein, ohne auch nur einen Schuss abgegeben zu haben?

  • Walter Haberer
  • 15.02.10 | 15:00 Uhr

Herr Fierz, [gelöscht am 15.2.2010 durch Moderator] Sie haben zwar höhere Löhne als in Deutschland, dafür aber auch beträchtlich höhere Lebenshaltungskosten. Und Sie wissen sehr genau, woher das Exportland Schweiz seinen Reichtum bezieht. Warum glauben Sie wohl gibt es immer wieder Verträge mit der EU, welche selbst von der SVP nicht hintertrieben werden (Herr Blocher wird es das am besten wissen).

  • Walter Haberer
  • 15.02.10 | 14:53 Uhr

„dass jemand, der Daten ausländischer Krimineller an die dortigen Behörden weitergibt …“
Na ja, Herr Werkmann, er gibt sie ja nicht einfach weiter, er erpresst den Staat um 2,5 Millionen Euro, nachdem er seine berufliche Vertrauensstellung ausnutzte, sich in den Besitz der Daten zu bringen, Daten, unter denen übrigens auch die Daten Nichtkrimineller sind, etwas alle Konten der Grenzgänger. Eine Selektion dürfte unser „Freund“ wohl kaum vorgenommen haben.

  • Walter Haberer
  • 15.02.10 | 14:30 Uhr

„Nochmals: Der Kauf der CD ist ein illegaler Akt.“
Frau Joos, der Kauf ist geschmacklos. Aber aus welchem Gesetz wollen Sie begründen, dass er ein illegaler Akt sei? Im Übrigen ist es allenfalls der deutsche Steuerzahler, der darüber befinden dürfte, was die deutsche Regierung mit seinem Geld kauft.
Der Kauf der CD ist lediglich deshalb abzulehnen, weil Datendiebe und Vertragsbrüchige nicht auch noch belohnt werden dürfen. Aber es ist nicht alles illegal, was unerwünscht ist. So genau sollten wir schon sein.

  • Walter Haberer
  • 15.02.10 | 14:14 Uhr

Teil 2

Um in der Schweiz arbeiten zu dürfen, muss ein Deutscher nicht dort wohnen. Und verfolgt werden die Übersiedler in Deutschland auch nicht, auch wenn Sie das aus verständlichen Gründen gerne unterstellen. Dass sich Menschen in dem Gastland, das sie hasst, nicht wohlfühlen, werden Sie ja wohl kaum bestreiten.

  • Walter Haberer
  • 15.02.10 | 14:13 Uhr

„Oh, vielen Dank, dass Sie mich kompetent darauf aufmerksam machen, dass alle deutschen Krankenschwestern, Aerzte und das ganze Hotel- und servicepersonal allesamt Millionäre sind.“
Frau Schäfer, in Deutschland zahlen nicht nur Millionäre Steuern. Es kann doch gar keinen Zweifel daran geben, dass einziger Grund, sich freiwillig in einem fremden Land mit all den hier nachzulesenden entwürdigenden Folgen niederzulassen, entweder Verfolgung im eigenen Land oder ein finanzieller Vorteil sein kann. Um in der Schweiz arbeiten zu dürfen, muss ein Deutscher nicht dort wohnen.

  • Walter Haberer
  • 15.02.10 | 14:03 Uhr

Teil 2

Wie kann die Schweiz so viele Juden gerettet haben, wie sie konnte, wenn sie Juden zurückschickte? Dass sie selektierte, um so vor der Besetzung verschont zu werden, wollen Sie wohl nicht behaupten, es sei denn, Sie wollten die Schweizer beleidigen.

  • Walter Haberer
  • 15.02.10 | 14:01 Uhr

Sehr geehrte Karin-Maria Schäfer,
[gelöscht am 15.2.2010 durch Moderator]
Ihnen ist wohl die Geschichte des Grenzbeamten aus St. Gallen gänzlich unbekannt, der bestraft und unehrenhaft aus dem Dienst entlassen wurde, weil er entgegen der Order Juden nicht zurück ins Reich geschickt hatte, sondern sie rettete? Die Erbeutung des Vermögens ermordeter Juden durch Schweizer Banken, die vor wenigen Jahren erst von US-amerikanischen Anwälten aufgearbeitet wurde, ist Ihnen auch nicht bekannt?

  • Christine Joos
  • 15.02.10 | 13:18 Uhr

Genau so fühlt es sich schon jetzt an, Werni: Die Sitze fliegen weg. Und wir sitzen drauf. Treffend.

  • Christine Joos
  • 15.02.10 | 13:15 Uhr

Ja, Rainer, Enzo fehlt die Weitsicht, die er uns bemängelt. Hat der D Staat einmal seine Batzen eingetrieben, ist noch lang noch nicht Schluss: Entweder die Steuer-Geknechteten finden Lücken oder sie rebellieren. Die Weitsicht würde der D Regierung raten, den Bürger zu entlasten.

Ein freiheitlicher Staat muss Freiheit lassen. Der gesamte Gesetzes-Dschungel müsste zurück gefahren werden, damit Jeder wieder atmen kann. Dazu müsste der Fortschritt zurückgefahren werden, die Globalisierung, die Verantwortlichkeit für die ganze Menschheit..

.. denn so wie jetzt schaffen wir es nicht. ?

  • Christine Joos
  • 15.02.10 | 12:59 Uhr

@Enzo.

Das mag stimmen mit der fehlenden Diplomatie. Allerdings muss ich dazu sagen, dass mir gerade die politische Diplomatie sowas von unsympathisch ist, dass ich einen Teil davon abschaffen täte: Den vor Schleim und Höfelen und Lügen triefenden. Den Teil, der der Deeskalation dient, unterstütze ich voll.

Neidisch auf das fehlende Gehört-Werden bin ich nicht. Aber hässig ;-). Die Untugend der Welt ist eben, dass dem Schnorri und nicht dem, der etwas zu sagen hat, das Ohr geschenkt wird. :-(

  • Rainer Selk
  • 15.02.10 | 12:41 Uhr

Enzo Aduro 15.02.10 09:27
'Die Schweiz haben versäumt eine gute Diplomatie zu fahren. Schade in einer Zeit wo Diplomatie so wichtig ist'

Das haben Sie nicht unrecht. Aber mal ehrlich: sind alle die netten Konferenzen der letzten Jahre wirklich zielführend+was brachten die oder kosten die nur Geld+sind nur pompös? Weniger wäre wirklich mehr. Gilt auch für das WEV DAvos.
Und betr. EU: die sind sich doch alle nur einig, weil D am meisten bezahlt. Wollen mal sehen, was geschieht. wenn das nicht mehr so läuft (Hartz IV lässt grüssen), wo dann die 'Dolidrität' bleibt.

  • Werner Widmer
  • 15.02.10 | 12:15 Uhr

Die Standortvorteile werden durch die Besitzerklasse in der Schweiz dauernd selbst vernichtet. Baulandverkauf->Häuserbauen->bewohnen lassen mit Zugewanderten, die wieder Zuwanderer brauchen (Krankenindustrie). Das Karusel dreht sich unter und allen haben etwas davon, bis die Sitze wegfliegen. Bald wird es soweit sein.
Werni

  • Karin-Maria Schäfer
  • 15.02.10 | 10:34 Uhr

@W. Haberer Dass die Schweiz darauf bestanden hbe, den Judenstempel in die Pässe einzutrage etc, ist eine klare Verdrehung der Tatsachen! Die schweiz hatt den Deutschen Nazi-Terror NICHT unterstützt, sondern versucht, an der schamlosen Okupation vorbeizukommen. sie hat soviele Juden gerettet, wie sie nur konnte, ohne selbst unterzugehen. Dies lassen Sie sich von einer Jüdin gesagt sein. Also seinen Sie sehr vorsichtig mit Ihren verfälschenden Aussagen. Uebrigens haben wir den Mut der Schweiz und des Volkes bis heute nicht vergessen und die Hexenjagd auf dieses Land wird von uns nicht goutiert!

  • Karin-Maria Schäfer
  • 15.02.10 | 10:14 Uhr

@W. Haberer. Oh, vielen Dank, dass Sie mich kompetent darauf aufmerksam machen, dass alle deutschen Krankenschwestern, Aerzte und das ganze Hotel- und servicepersonal allesamt Millionäre sind. Wnn Sie gerne an den Mythos, dass tiefe Steuern und ein komfortabler Sozialstaat kapitalistisch sind, dann glauben Sie das weiter, es soll ja seelig machen. In der Zwischenzeit können wir Ihnen ja gerne unseren Tell ausleihen, damit er das gejochte Deutsche Volk vom Stuervogt befreit. Gesslers verjagen hat schon einmal geklappt. [gelöscht am 15.2.2010 durch Moderator]

  • Enzo Aduro
  • 15.02.10 | 09:27 Uhr

@Christine Joos
Ich gebe zu das die Schweizer Ihren Staat nicht mächtig haben werden lassen. Aber das eher im Außenverhältnis. Die Schweiz haben versäumt eine gute Diplomatie zu fahren. Schade in einer Zeit wo Diplomatie so wichtig ist.
Die Mehrheit ist für den Datenankauf, er wird getätigt. Demokratie funktioniert.
Sind sie vielleicht neidisch weil auf internationaler Bühne Ihre Stimme so wenig zählt? Die Schweiz hätte mit dem Ende des Kalten Krieges sehen können das das mit dem Schwarzgeld eine Sackgasse ist. Diese Weitsicht fehlte ihnen.

  • Rainer Selk
  • 15.02.10 | 08:37 Uhr

Christine Joos 15.02.10 07:24
E. Aduro glaubt, die D 'Nabelschau' sei die einzige in Europa+ der Welt. Diese 'Denke' hatten wir schon mal vor 70 Jahren.
Wo D sonst noch Geld 'bunkern', weiss der so wenig wie wir.
Die angebl. CD Selbstanzeigen bringen Geld nach D zurück, ja + dann geht es E. Aduro besser? Denkste: rüber damit zum Hindukusch.... und was dann?!!
Linke D TV Schauermärchen gehen weiter. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's dann ungeniert in Pleite-EU. Druck =Betondenken= anschl. milit. 'Lösungen', deklariert als 'Verteidigg', wie es einem passt. So kommt das rüber....

  • Christine Joos
  • 15.02.10 | 07:24 Uhr

@Enzo.
Wenn man sich seines Staates nicht mehr erwehren kann, wenn man ihn hat zu mächtig werden lassen, so dass er sich verselbständigt, dann bleibt nichts mehr übrig, als mit ihm gleich zu tun: Was Sie uns hier gerade sehr schön vordemonstrieren.

Ein korrupter Staat schart korrupte Bürger um sich? Das sollte doch tunlichst vermieden werden, meine ich. Schliesslich kann der Bürger denken. Der Staat nicht.

  • Rainer Selk
  • 14.02.10 | 22:01 Uhr

Enzo Aduro 14.02.10 17:45
Na, das wird aber spannend. Sie haben wirklich keine Ahnung, von was Sie da fabulieren. Hat keinen Sinn, weiter zu bebattieren.

  • Enzo Aduro
  • 14.02.10 | 18:18 Uhr

@Christine Joos
Je öfter Schweizer behaupten der Kauf der CD wäre illegal, es wird nicht einen Deut warer. Wenn es illegal ist dann verklagen Sie doch die verantwortlichen.
PS: Der Spaßanwalt wird keinen Erfolg haben.

  • Enzo Aduro
  • 14.02.10 | 17:45 Uhr

@Rainer Selk
Die Wirtschaftskraft der Schweiz tut nichts zur Sache. Ich möchte nur das die Möglichkeit von in Deutschland lebenden unversteuertes Geld in der Schweiz zu bunkern. Das werden unsere Staaten aushandeln. Zu Verhandlungen gehört Druck. Den Druck bei einem Scheitern der Verhandluungen weiter auf Honorarinformanten zurückzugreifen oder zB die Bilaterale auf einen Schlag zu kündigen halte ich für legitim. Wenn Sie es Erpressung nennen ist es ihr Problem.

  • Rainer Selk
  • 14.02.10 | 14:36 Uhr

Enzo Aduro 13.02.10 19:07
Seitens D wurden die bilat. unterlaufen (eins. Zollhürden vor Jahren). Verhandelte Verträge beruhen auf Gegenseitigkeit, so auch die bilateralen Abko. Schweiz-EU. Wären das 'Rosinlis', hätte sie die EU nicht ratifiziert. Ob sich alle 'Bilateralen' bewähren, wird sich zeigen.
Wohlstand CH: harte 42-45 Std. Arbeit, 1/2 D Soziallasten. Es funktioniert + zwar ohne Euer sog. Schwarzgeld + ohne Neidschalmeien.
Veränderungen der 'Bilateralen' wäre Sache von neuen Verhandlungen, nicht von Hehlerei und nicht von Erpressung!
Ob die EU dann noch besteht? Fraglich!

  • Rainer Selk
  • 14.02.10 | 13:09 Uhr

Zoltan Metlagel 13.02.10 21:13

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32067/1.html

Diese WWW Adresse anzusehen ist sehr zu empfehlen. Hier wird die Döppelbödigkeit des miesen Spieles hervorragend 'geoutet'!!
Was heute in Intertforen in Deutschland in Sachen Griechenland Unterstützung zu lesen ist, zeigt die gereizte Stimmungslage und sieht so ganz anders aus als die Statements, die einige hier meinen moralelstix abzugeben müssen.

  • Christine Joos
  • 14.02.10 | 09:03 Uhr

Nochmals: Der Kauf der CD ist ein illegaler Akt.

Daran gibt es nichts zu rütteln und zu deuteln. Das ganze Drum Herum, das mühsame Herbeiziehen von anderen illegalen Taten zur Rechtfertigung, bleibt im Kontext mit dem CD-Kauf brimboriale Vernebelungstaktik. Das sollte endlich mal in beidseitigem Zugeständnis, dass es so ist, abgehakt werden.

Die Steuerflucht, ja Landflucht! der Deutschen, ist ein ganz anderes Thema. Es hat in erster Linie mit dem D Staat zu tun. Auch das sollte klar sein.

  • Walter Gregor Winteler
  • 14.02.10 | 00:38 Uhr

Es geht tatsächlich und zwar GANZ GENAU darum, den Standortvorteil CH zu egalisieren. Was wir dann noch hätten, wäre nur noch das Negative: höhere Löhne, höhere Lebensmittelkosten, höhere Hypothekarbelastungen auf den Liegenschaften, höhere Ausländeranteile, höhere Einwohnerzahlen pro km2 (bei 2/3 Bergen und Seen) etc. Welch Normalverständige könnte der Preisgebung unseres kontinuierlich erarbeitenden Stadortvorteils ernsthaft zustimmen? Ja, ihr lieben Nachbarn: hatten wir denn jemals eine 35 Stunden Woche? Haben wir grosse Streiks? Alles euer goodwill?

  • Zoltan Metlagel
  • 13.02.10 | 21:13 Uhr

An alle Deutschen, die sich hier so hässig aufführen:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32067/1.html

Vielleicht etwas zu lang, kommt aber sicher von Deutschland.

  • Rainer Selk
  • 13.02.10 | 20:47 Uhr

Enzo Aduro 13.02.10 11:57
Einmal mehr oberflächlich:
1. Macht der Staat Schweiz keine Geschäfts mit Schwarzgeld.
2. Das wären die Banken. Dazu weiter hinten in dieser WeWo die nötige Klärung betr.Schwarzgeld (Seite 24 ff).
Einerlei, Sie sind, wie man merkt, weitgehend fehlinformiert. Darum lohnt es sich nicht, auf Ihre Plattitüden weiter einzugehen. Unwahres wird durch Wiederholung nicht wahrer und Hehlerei auch in Deutschland nicht ungesetzlicher.

  • Enzo Aduro
  • 13.02.10 | 19:07 Uhr

@Martin Fierz
Die Schweiz hat sich mit der bilateralen Entschieden Teil des europäischen Wirtschaftsraumes zu sein, und muss sich darum auch gewissen Europaeinheitlichen Wettbewerbsstandarts bereiterklären. Wenn die Schweiz das nicht möchte kann sie gerne diese Integration aufkündigen und sich abschotten. Dann wird wieder brav jeder Container verplombt der exportiert wird usw. Und die Grenzen werden überprüft wie in den 60ern. Glauben Sie aber gar nicht das so der Wohlstand der Schweiz zu halten ist. Der beruht nähmlich zu einem guten Teil an Rosinenpickerei.

  • Rainer Selk
  • 13.02.10 | 18:34 Uhr

Manfred Werkmann 13.02.10 16:38
'wo man gern als Tourist hinkommt'
Künftig durch den grenzpostierten Kapitalistenscanner..., sollen wir davon ausgehen, dass jeder, der hierher kommt per se ein 'Steuerschieber' ist? Bringen Sie von Ihrem Finanzamt eine 'Reisebewilligung' mit. 99% aller CH's bezahlen ihre Steuer, wie alle anderen auch. Es ist weniger als woanders. Die Gründe dafür sind vielfältig, genau wie in anderen Ländern auch (keine Beamten usw.). Gegenw. melden sich angebl. 100 derte D zur St.-Nachzahlung. Damit werden hier die Steuern nicht steigen, Ihre Probleme aber nicht gelöst!

  • Manfred Werkmann
  • 13.02.10 | 16:38 Uhr

Ich finde es als deutscher Steuerzahler schon scheinheilig, wie sich viele Schweizer über den Kauf der Daten-CD aufregen. Der Wohlstand der Schweiz wäre nicht möglich ohne die Exporte von Industriegütern und Dienstleistungen in die EU und dass jemand, der Daten ausländischer Krimineller an die dortigen Behörden weitergibt, einer Strafandrohung ausgesetzt ist, als hätte er jemand halbtot geschlagen, zeugt von einer fragwürdigen Moral!
Liebe Schweizer, Ihr seid doch ein tüchtiges Volk, das tolle Maschinen und Geräte baut und wo man gern als Tourist hinkommt. Also bleibt auf dem Teppich!

  • Martin Fierz
  • 13.02.10 | 16:11 Uhr

Lenken wir unseren Blick doch auf die wirklichen Absichten der deutschen Politik: Mit EU Hilfe soll unser Standort kaputtgemacht werden. Ziel ist die Absenkung unseres Wohlstands auf EU Niveau, so dass sich der Migrationsdruck senkt. Dieses Treiben findet schon lange statt. Nach Annahme der Kohäsionsmillarde (manche nannten es EU-Schutzgeld) sollen Abgesandte des deutschen Finanzministers in die Schweiz gereist sein. Ziel war es, über den kantonalen Steuerwettbewerb zu verhandeln. Man stelle sich vor, das EFD würde sich in Berlin in den Länderfinanzausgleich einmischen! Pure Dreistigkeit!

  • Enzo Aduro
  • 13.02.10 | 11:57 Uhr

Um ehrlich zu sein ist mir volkommen egal mit welchen fahnenscheinigen Begründungen die Schweiz ihre Geschäfte mit Schwarzgeld rechtfertigen will.
Die EU findet das blöd und wird entsprechend hinwirken. Ihre Demokratie gilt im innenverhältnis. Im Außenverhältnis können wir legitim soviel Druck ausüben wie wir möchten. Das einzige was euch helfen könnte wäre ein Sterit innerhalb der EU. Doch angesichts der Schwarzgeldzahlen sind die Verteidiger des BG verstummt. Das EU-Parlament mit 554 zu 46 Stimmen bei 71 Enthaltungen das Bankgeheimnis abzuschaffen. - CH hat kaum eine Chance.

  • Alois Bissig
  • 13.02.10 | 11:21 Uhr

@Walter Haberer
Mein Beitrag hat nichts mit Schwarzgeld zu tun. Für sie nochmals: Das Deutsche in Deutschland nicht bereit sind überrissene Steuerbegehren des Deutschen Staats zu begleichen ist kein Problem der Schweizer sondern der Deutschen. Die Schweiz ist ein souveräner Staat mit eigenen Gesetzen und nicht ein Deutsches Bundesland welches sich an Weisungen aus Berlin zu halten hat. Wenn Berlin mit Schweizer Gesetzen ein Problem hat gibt es dazu politische Kanäle. Wenn Deutschlands Regierung aber den Weg mit Kriminellen wählt muss es sich den Vorwurf gefallen lasse, dass sie wieder so weit wären wie vor rund 80 Jahren.

  • Rainer Selk
  • 13.02.10 | 09:00 Uhr

Walter Haberer
Was haben 'Steuern' mit Menschrechten zu tun + -pardon - was sind 'Menschenpflichten' ? Sie setzen voraus, dass es nur 1 wertepolitische Auslegung geben darf, nämlich Ihre. Ein Blick in die EU: + Sie erwachen gewaltig.- Es ist in D Mode, alle sog.'Reichen' per se als 'Schweinehunde' neidisch vor zu verurteilen. Sie bemerken es nicht einmal: Der D Meinungscocon darf nicht durchbrochen werden, sonst ist er nicht politicially correct. Viele Menschen in D. die haben 'Angst' frei heraus ihre Meinung zu sagen! Das höre ich überall! Seltsam, oder?

  • Michael Hartmann
  • 13.02.10 | 08:52 Uhr

Die Schweiz: die Hure des Geldes.

  • Michael Wäckerlin
  • 13.02.10 | 01:28 Uhr

Bezüglich dem "kapitalistischen" Charakter der Schweiz:

Die Löhne sind höher als in Deutschland, die Sozialleistungen besser, die Arbeitslosigkeit tiefer. Auch ohne Kinderarbeit. Eine neoliberale Vampirgruft sieht anders aus. Sozialistische Staaten hingegen...

  • Michael Wäckerlin
  • 13.02.10 | 01:05 Uhr

@ Walter Haberer

Den Begriff "Parteienkartell" habe ich nicht aus den Nationalzeitung abgeschrieben, es ist lediglich eine treffende Bezeichnung für die legalisierte Kollusion zur Verwirklichung einer Oligopolrente. Diese Bestrebungen gibt es auch bei uns, jedoch sind die Parteien (zum Glück) erheblich schwächer.

Sicher bereits einmal erwähnt, doch ist es in D. nicht dieselbe Regierungspartei, welche selbst eine Schwarzgeldkasse in der Schweiz führte? Die Partei des "Ehrenwort"-Kanzlers?

Und bitte stecken Sie die Nazikeule wieder ein. Die hilft hier nicht weiter.

  • Bea Habegger
  • 12.02.10 | 20:09 Uhr

Wer mit Leistung nichts hinbringt, schaut unweigerlich auf die Nachbarn mit Neid und schlägt auf sie ein. Kann sein, dass die umliegenden Länder langsam merken dass der EU-Bietritt doch nicht der richtige Weg war und man nun aus Neid auf das kleine Land Schweiz einschlägt. EU ist nichts anderes als eine immense Bürokratie die finanziert werden muss. Bringt nichts, kassiert, befiehlt und richtet immense Schäden an. Gut hatte die Schweiz den Mut NEIN zu sagen! Nun sollte aber dieser Weg beibehalten werden, die Politiker sind gefordert , nicht die EU zahlt ihre Saläre, das Schweizer Volk tut es!

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 16:10 Uhr

„wenn man die ursprüngliche Schweiz betrachtet die älteste Demokratie der Welt, zu respektieren.“
Noch mal, das ist historisch falsch. In Griechenland gab es bereits im Altertum eine Demokratie. Da durfte nicht jeder mitreden? Kein Grund, bis 1971 durften die Frauen in der Schweiz auch nicht mitreden, während sie es aber bereits in allen anderen Demokratien längst durften.

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 16:07 Uhr

„Noch nie hatte die Geschichte auch nur annähernd solchen Terror erlebt wie jener der von Deutschen ausgegangen ist.“
Nur hat die Schweiz seinerzeit diesen Terror unterstützt, als sie darauf bestand, den Judenstempel in den Reisepass einzutragen, damit die Schweizer Zöllner wussten, wen sie ins Reich (und in den Tod) zurückschicken müssen. Und dass Vermögen auf Schweizer Banken von Juden stammten, die in Vernichtungslagern ermordet wurden, störte die Schweizer bis in unsere Tage auch nicht, wohl aber, dass amerikanische Anwälte die Herausgabe dieser Gelder durchsetzten.

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 16:02 Uhr

„( oder einfach nur gerechtere markt- und Steuersysteme dritter Staaten)“
Frau Schäfer,
die Schweiz hat kein gerechtes Marktsystem, sie ist schlicht kapitalistisch. Wer Geld hat, ist bei Ihnen alles, der andere eben „Sozialist“, wie der Schweizer sich das vorstellt. Überall da, wo Menschen in Not geholfen wird, da wittern die Schweizer Neoliberalen Sozialismus. Menschen, die kein oder wenig Geld haben, übersieht der Schweizer, aber für Milliardäre legt er sich ins Zeug wie die Sagenfigur Wilhelm Tell. Nur der trat für die fronleistenden Bauern ein, sagt Friedrich Schiller.

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 15:52 Uhr

„Die Illustration von Wieslaw Smetek ist absolut gelungen, sie bringt einem dazu, obschon es einem nicht danach ist, ganz herzhaft zu lachen.“
Bedaure, Herr Thoma, dass ich nicht mit lachen kann. Aber wir Deutsche haben noch historisches Fingerspitzengefühl. Wenn eine Karikatur 1:1 an den Völkischen Beobachter gemahnt, dann stockt uns Deutschen der Atem.

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 15:50 Uhr

Teil 2

Die gleichen Schweizer, die sich hier für Steinreiche ins Zeug legen, fordern eine Schweizer Ministerin, die Menschen in Not helfen will, auf, sich zu schämen. Das gibt zu denken. Jedenfalls beginne ich aufgrund Schweizer Einwirkung immer mehr, die Ablehnung des CD-Kaufes zu überdenken.

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 15:49 Uhr

@Bissig
Mit allem, was Sie hier sagen, geben Sie der Auffassung recht, die wohlwollende Nichtschweizer noch bestreiten, dass es sich bei einem grossen Teil der in Frage stehenden Guthaben auf Schweizer Konten um Schwarzgeld handelt. Wenn Sie die Mentalität glorifizieren, das Geld unversteuert zu verschieben, aber alle Annehmlichkeiten eines Staates zu geniessen, etwa die Sicherheit, die ja für Millionäre recht wichtig ist, dann ist Ihnen leider nicht mehr zu helfen, auch von denen nicht mehr, welche den Datenkauf ablehnen.

  • Rainer Selk
  • 12.02.10 | 15:44 Uhr

Klaus Kolbe 12.02.10 09:22
Die Abstimmung über das Grundgesetz -welches nur als Übergang gedacht war + zu einer Verfassung führen sollte- fand nie statt.
Abstimmungen gab es nicht betr. EU Mitgliedschaft, EURO Beitritt, EU Vertrag, auch nicht über die Zahlungen dorthin usw.

Stattdessen scheinheilig: es gäbe seit der EU keinen Krieg mehr in Europa, den auch ohne EU niemand wünscht. Vor der Haustüre dann 'Jugoslawien'+'Hindukusch-Verteidigung'(was ausser Sand wird dort verteidigt?).

Immer schön sozialromantisch 'bedecken' abzgl. Hartz IV, Brutto für Netto. Na, weiter so!

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 15:41 Uhr

@Bissig
„warum ihre Leistungsträger sich Ausgenommen vorkommen und mit den Füssen Abstimmen.“
Sie mögen ja in welchem Punkt auch immer recht haben, aber ich hasse es, wenn man Leute nur deshalb Leistungsträger nennt, weil sie einen Haufen Geld haben. In aller Regel arbeiten die am allerwenigsten, zumindest nicht schwer. Eine Toiletten-Frau oder Putzfrau muss da schon ganz anders ran und bekommt dafür nicht mal das Schwarze unter dem Fingernagel dieses „Leistungsträgers“. Wer sein Mittagessen als Arbeit verbucht, ist kein Leistungsträger, aber er ist mehrfacher Millionär.

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 15:36 Uhr

Teil 2

Die USA haben übrigens, was Datenklau anbelangt, weit weniger Skrupel als die Deutschen, deren einziges Problem nämlich ist, sich laut Gedanken gemacht zu haben. Die USA langen einfach zu, ohne lange zu reden.

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 15:35 Uhr

„Ausserdem kann D gerne mal bei der Queen vonEngland anklopfen. Die hat ganz andere Möglichkeiten, die deutsche Selbstüberschätzung in die Schranken zu weisen“
Was stellen Sie sich denn da so vor, Frau Schäfer? Soll wieder einmal Dresden brennen?
Im Übrigen sehen Sie die Frontlinie in dieser Angelegenheit, denke ich, nicht ganz richtig. In Sachen Schwarzgeld in der Schweiz sitzen nicht nur besagte Queen mit in unserem Boot, sondern auch die USA. Also ich sehe da etwas schwarz mit den Schranken, zumindest, wenn es die sind, in welche Sie die Deutschen weisen wollen.

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 15:29 Uhr

„In D. herrscht das vorselektierte Personal eines staatlich alimentierten Parteienkartells im Bundestag“
Herr Wäckerlin, wissen Sie, dass „Parteienkatell“ das Vokabular der rechtextremen deutschen „Nationalzeitung“ ist? Einer wollte in Deutschland einmal die „ganzen Parteien“ aus dem Reichstag hinauswerfen. Danach zündete er die Welt an. Was haben Sie mit uns vor?

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 15:25 Uhr

Teil 2 an Frau Schäfer

Warum sind denn die Steuern der Schweiz nicht menschenrechtsverletzend? Wie weit wollen Sie eigentlich mit der Vergiftung der deutsch-schweizerischen Beziehungen noch gehen?
Ich verstehe schon, dass man in der Schweiz mit dem Begriff Menschenrechte noch nicht ganz klar kommt, hat die Schweiz die Menschenrechtskonvention doch schliesslich erst sehr spät unterzeichnet, offenbar ihrer direkten Demokratie wegen, in der man über alles, auch gemäss Völkerrecht Verbotenes, abstimmen kann.

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 15:24 Uhr

„Steuerflucht entsteht durch (menschenverachtende und menschenrechtsverletzende) Steuersysteme“
Verehrte Frau Schäfer, geht es auch eine Nummer kleiner? Ich halte nichts von dem Pathos meiner Landsleute, die das Abliefern selbst verdienten Geldes beim Staat zur heiligen Pflicht erklären und Steuern unter der Kategorie Moral abhandeln. Aber Ihre Vokabeln „menschenverachtend und menschenrechtsverletzend“ für die deutschen Steuergesetze, sind doch nun etwas daneben gegriffen. Ab wann sind Steuern menschenrechtsverletzend? Ab 30%, ab 40% von Einkommen?

  • Hanspeter Bühler
  • 12.02.10 | 14:43 Uhr

Die Schweiz hat nicht nur keine Regierung mit Rückgrat sondern eine Bundespräsidentin die sich absetzt nach Vancouver an eine politisch absolut unwichtige, aber populäre Sportveranstaltung wo sie wie immer nichtssagende hole Worthülsen von sich gibt wie "mitmachen ist besser als siegen usw." Ich frage mich weshalb sich Leuthard vorgedrängt hat und nicht der Sportminister Ueli Maurer hingereist ist? Was haben wir nur für eine Landesregierung ....

  • Enzo Aduro
  • 12.02.10 | 14:01 Uhr

Mich verwundert es, das es Menschen gibt die ernsthaft glauben ein Volksentscheid ist legitimierter in das deutsche Steuerrecht für in Deutschland lebende und steuerpflichtige Einzugreifen als der Deutsche Bundestag.

Nun auf dieser Basis muss man natürlich keine juristischen Reitereien mehr diskutieren, sondern legedlich die möglichen Sanktionen gegen das Schweizer Souverän, sollte es weiter die Untergrabung des deutschen Steuersystems decken.

Selbiges gilt natürlich Analog für eine sehr lange Liste anderer Staaten, die bestens vernetzt sind.

  • Bernhard Zueger
  • 12.02.10 | 09:40 Uhr

Enzo Aduro

Michael Wäckerlin hat in seinen letzen beiden Statements dezidiert, jedoch sachlich mit Anstand und nachvollziehbaren Begründungen, seine Überzeugung dargelegt.

Sie sind und dürfen anderer Meinung sein. Wo und wie Sie bei Herrn Wäckerlin eine Arroganz herauslesen und annehmen, er akzeptiere keine einzige andere Demokratie der Erde als seine (wie meine) Schweiz, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Vielleicht findet sich hier ein anderer, netter, Leser und Nachbar der die Belange eines anderen Staates ernst nimmt und sie respektiert. Das würde mich sehr freuen.

  • Klaus Kolbe
  • 12.02.10 | 09:22 Uhr

Schlußteil:
nicht nur dieses Land) befindet.
Auf der anderen Seite ist die ehemalige Mauer-und-Schießbefehl-Partei SED der DDR einzig und allein durch zweimalige Umbenennung in PDS und dann, in Verbindung mit einer Fusion mit der westdeutschen WASG, zur „Die Linke“ salonfähig gemacht worden.
Was daran noch im ureigensten Sinne demokratisch sein soll, ist mit einiger Berechtigung zu hinterfragen. Insofern ist Herrn Wäckerlin in der Sache durchaus recht zu geben.

  • Klaus Kolbe
  • 12.02.10 | 09:20 Uhr

Fortsetzung:
etwas verändern zu können.
Diesen Trugschluß hat, wie ich schon einmal an anderer Stelle erwähnte, der Staatsrechtler Hans Herbert v. Arnim in seinem Buch „Der Staat als Beute“ sehr treffend dokumentiert.
Da rechtsdemokratische, wenn man will auch konservative Bewegungen vom linksdominierten Mainstream-Kartell permanent und völlig haltlos als Extremisten verunglimpft und somit diskreditiert werden, bleibt die herrschende Politik-Kaste unter sich – das Volk hat keine Chance, durch Wahlen definitiv etwas zu verändern. Das ist die unbeschönigte Lage, in der sich Deutschland (und

  • Klaus Kolbe
  • 12.02.10 | 09:19 Uhr

In einer parlamentarischen Demokratie ist es Aufgabe der Parteien, dem Volk bei der Willensbildung zur Seite zu stehen – zu mehr sind sie vom Grundgesetz nicht legitimiert.
Was dagegen zu konstatieren ist, ist, daß die Parteien in der deutschen Nachkriegsdemokratie schon sehr früh das Volk generell von der Willensbildung ausgeschlossen haben. Mit anderen Worten heißt das nichts anderes, als daß das Volk, der vom Grundgesetz eigentlich vorgesehene Souverän, regelrecht „entmündigt“ wurde. Lediglich zu immer wiederkehrenden Wahlterminen wird dem Volk suggeriert, durch ebendiese Wahlen etwas

  • Rainer Selk
  • 12.02.10 | 09:12 Uhr

Enzo Aduro 11.02.10 15:46
'In der Schweiz wird jedoch wissentlich dafür gesorgt das unsere Gesetze in unserem Land nicht durchsetzbar sind'.

Meinen Sie das ernst oder reissen Sie Possen? Nächstens kauft die 'böse' Schweiz als 'Heuschrecke' mit angeblichen Billionen von Schwarzgeldern aus Deutschland selbiges Land auf. Ich schlage mir vor Lachen die Hände auf die Beine, lieber Enzo Aduro.
Emfehlung: Lesen Sie die aktuelle WeWo Ausgabe weiter hinten betr. Bankgeheimnis (einfachste Sache der Welt). Ich beende damit meine 'Bemühungen' in Ihre Richtung.

  • Hanspeter Bühler
  • 12.02.10 | 07:29 Uhr

Wer Republiken wie F oder D als wirklich demokratisch bezeichnet weiss nicht was er sagt. Die Parteien und ihre Hauptakteure versprechen doch vor den "Wahlen" das Blaue vom Himmel, und wissen genau, dass sie die Versprechen nie und nimmer einhalten können. Und die Wähler werden jedes mal wieder über den Tisch gezogen. Volkbefragungen werden gescheut wie der Teufel das Weihwasser, denn das dumme Volk könnte ja gegen die politische Klasse votieren. Mindestens während einer Legislaturperiode hat der Bürger in einem solchen Staat nichts aber auch gar nichts zu bestimmen. Wenn das Demokratie ist?

  • Christine Joos
  • 12.02.10 | 07:04 Uhr

"Wer verliebt sich leichter? Männer oder Frauen?" Wen kümmert's, Hauptsache, sich verlieben.

Die Verliebung hat der Möglichkeiten viele, den Zustand des Entzückens & des Leidens herbei zu führen: Langsam schleicht sie sich an und wirft das Netz über den Erhaschten, um ein ander Mal Seite an Seite mit dem zu Haschenden zu gehen, bis der nach endlich langer Zeit ihm Zutritt zu sich selbst gewährt. Wie sonnt es sich danach im Leiden, das stets nach jedem Zeichen giert, wie im Entzücken, dass man des Ends gar nicht mehr weiss, bin ich es selber, der beglückt?

Ach, könnt' man's halten..

  • Michael Wäckerlin
  • 12.02.10 | 01:50 Uhr

Sehr geehrter Herr Aduro,

Anstatt Bekundungen des Mitleids wären mir Gegenargumente lieber. Ich habe lange Zeit in der BRD verbracht und respektiere die die Souveränität der dt. Rechtsordnung voll und ganz. Nachahmenswert erscheint sie mir nicht. Wer sich von einer autoritären und nicht abwählbaren Politkaste wie von Königen regieren lassen will, der soll bleiben. Andere Personen werden mit Arbeitskraft und Kapital "republikflüchtig".

Anscheinend ist der minimale Wettbewerb durch den Zwergstaat Schweiz (wo auch nicht alles perfekt ist) für Berlin, Paris und Brüssel bereits zuviel.

  • Renato Neidhart
  • 12.02.10 | 00:30 Uhr

Enzo Aduro, bitte hören Sie auf mit "demokratisch legitimiert". Gerade in Deutschland ist das "Zynismus pur". Erinnern Sie sich noch an die MWSt-Erhöhung auf 19 % ? Die Parteien liessen sich wählen für "mit uns 0 % Erhöhung", die andern "mit uns nur 2 % Erhöhung". Nach den Wahlen wurde die MWSt um 3 % erhöht. Und so etwas nennen Sie dann "demokratisch legitimiert" !?!

Demokratisch wäre es, darüber nachzudenken, wo die fiskalische Belastung aufhört und der (staatliche) Diebstahl beginnt. Bei 50 % ? Bei 70 % ?

Ueberlassen wir dem Staat seine Steuern oder überlässt der Staat uns den Rest ?

  • Enzo Aduro
  • 11.02.10 | 20:46 Uhr

Sehr geehrter Herr Wäckerlin,
Ihre Arroganz keine andere Formen der Demokratie als solche anzuerkennen tut mir leid. Ihren Formulierungen zu Entnehmen ist die Schweiz die einzige Demokratie dieses Planeten. Wenn dieses Weltbild der Ausganspunkt des Respekts anderer Staaten gegenüber ist, brauchen sie sich nicht wundern wenn niemand außerhalb Ihres Landes die Belange ihres Staates ernstnimmt.

  • Karin-Maria Schäfer
  • 11.02.10 | 20:38 Uhr

Bevor das Bankgeheimnis fällt, zerfällt der Moloch Europa, denn er fault bereits von innen. DBA's können zwar von diesem (kaum noch tragbaren) BR unterzeichnet werden. In letzter Konsequenz braucht es aber die Zustimmung des Volkes. Je mehr Druck von aussen kommt, umso stärker wehrt sich der Souverän gegen solche Erpressungen durch die EU. Gessler wurde schon einmal mit Schimpf und Schande aus der Schweiz gescheucht. Ausserdem kann D gerne mal bei der Queen vonEngland anklopfen. Die hat ganz andere Möglichkeiten, die deutsche Selbstüberschätzung in die Schranken zu weisen. Die pfeifft euch was

  • Michael Wäckerlin
  • 11.02.10 | 20:21 Uhr

Sehr geehrter Herr Aduro,

In D. herrscht das vorselektierte Personal eines staatlich alimentierten Parteienkartells im Bundestag, welcher 84% aller Vorlagen aus Brüssel bezieht. Das Initiativrecht liegt bei der Komission, auf deren Besetzung und Ausrichtung der Stimmbürger widerum keinen Einfluss hat. Diese Vorlagen werden national ungelesen oder unter Fraktionszwang verabschiedet.
Diesem legalen Konstrukt eine "demokratische Legitimation" auszusprechen oder von einer angeblichen "Souveränität" zu reden strapaziert die Begriffe nun wirklich. So betrachtet war die DDR ja auch "demokratisch".

  • Enzo Aduro
  • 11.02.10 | 16:37 Uhr

@Rainer Selk
Mich überrascht ihr Interesse an innerdeutsche Angelegenheiten. Ungeachtet davon das es nichts mit der Diskussion zu tun hat, möchte ich Ihnen die Umstände darlegen da ich mich immer freue wenn internatonales Interesse an unserem Land besteht:

Steuerprüfung ist in Deutschland eine Kompenz der Länder. Die Steuereinnahmen werden jedoch mit dem Bund und mit anderen Bundesländern im Rahmen des Länderfinanzausgleichs mit anderen Bundesländern geteilt. Ein zusätzlicher Steuerfahner mit einer Rendite von 300%+ lohnt sich daher für das Land oft nicht, da es den Lohn komplett tragen muss.

  • Enzo Aduro
  • 11.02.10 | 15:55 Uhr

@ Schäfer
Auch Luxemburg und Österreich stehen unter Druck. Machen Sie sich keine sorgen das diese Länder auch nur eine um ein Haar bessere Rechtsstellung haben werden als Sie. Fällt das BG in der CH bzw. wird der automatische Informationsaustausch eingeführt dann überall in der EU!
Die Britischen Kronbesitze Gebiete werden auch unter Druck geraten.
Der Vollständigkeit Halber: Diese sind nicht Teil Großbritaniens, nicht Teil der EU und unterstehen nicht dem Unterhaus. Es sind Sondergebiete des Britischen Königshauses.
PS: Laut SF sind 88% des von EUlern in CH angelegtes Geld Schwarzgeld!

  • Enzo Aduro
  • 11.02.10 | 15:46 Uhr

@Bissig, Wäckerlin, Schäfer
1) Unser Steuersystem ist demokratisch Legitimiert. Nur weil die Schweiz eine Basisdemokratie ist und wir eine Parlamentarische Demokratie steht es ihnen nicht zu unseren Staat und seine Beschlüsse als undemokratisch einzuordnen.
2) In Deutschland sind die Bewohner mit ihrem gesamten Welteinkommen steuerpflichtig! Diese Gesetzgebung ist legitim. Schweizer sind meines wissens in der Schweiz auch mit ihrem Welteinkommen steuerpflichtig. In der Schweiz wird jedoch wissentlich dafür gesorgt das unsere Gesetze in unserem Land nicht durchsetzbar sind.

  • Alois Bissig
  • 11.02.10 | 15:18 Uhr

@Enzo Aduro
Sie verwechseln Einiges. Deutsche welche ihre Steuern nicht in Deutschland bezahlen wollen sind das Problem und nicht die Schweiz. Deutschlands Regierung würde sich besserGedanken darüber machen warum ihre Leistungsträger sich Ausgenommen vorkommen und mit den Füssen Abstimmen.

  • Albert Thoma
  • 11.02.10 | 13:19 Uhr

Die Illustration von Wieslaw Smetek ist absolut gelungen, sie bringt einem dazu, obschon es einem nicht danach ist, ganz herzhaft zu lachen. Der überängstliche Gesichtsausdruck unseres kleinsten und schwächsten Bundesrates kommt einmal mehr ganz deutlich zum Ausdruck.
Dieses Bild sagt viel mehr aus als 1000000 Worte es können, ein herzliches Danke diesem engagierten und hervorragenden Zeichner!

  • Rainer Selk
  • 11.02.10 | 12:16 Uhr

Enzo Aduro 10.02.10 23:09
Falsch:
Dass in Bayern + B.-Württemberg lasche Buchprüfungen erfolgen + in Bayern 1500 Zoll-/Steuerbeamte fehlen, ist nicht die Schuld der CH!
Der Staat Schweiz untergräbt die Steuersouveränität der Nachbarländer? Kann die CH garnicht. Das machen die Bürger dort selbst.
Und jeden, der in die CH kommt, zunächst unter 'Betrugsgeneralverdacht' stellen? Absurd.
'Schengen-Kapitalistenfinanzscanner' an der Grenze aufstellen?
Geil!
Jeder Tourist bescheinigt, dass er 'seine' Steuern bezahlt hat? EU: 'befreiter' Personenverkehr wie es gerade der EU passt? Das ist es!

  • Michael Wäckerlin
  • 11.02.10 | 11:38 Uhr

@ Enzo Aduro

Aha. Die "Steuersouveränität" Europas ist also untergraben. Mal ganz abgesehen von der Frage, ob es wirklich die legitime Rolle des Staates ist, "seine" Bürger bis zum Maximum der Laffer-Kurve zu belasten um die glorreichen Pläne der freiheitlich-demokratischen Volksrepubliken Europas zu verwirklichen...

Da etwa dem deutschen Staatsbürger keinerlei Handhabe zur Verfügung steht, das Steuerrecht zu beeinflussen, ist mit "Souveränität" am ehesten die Laune der Nettoprofiteure des Staates gemeint.

  • Karin-Maria Schäfer
  • 11.02.10 | 10:43 Uhr

@Enzo Aduro.Warum zäumen Sie das Pferd am Schwanze auf? Steuerflucht entsteht durch (menschenverachtende und menschenrechtsverletzende) Steuersysteme und nicht durch Steueroasen( oder einfach nur gerechtere markt- und Steuersysteme dritter Staaten). Ausserdem fällt doch markant auf, dass die eigenen HEILIGE KUEHE Europas (Steueroasen) England und Luxembourg mit 2/3 des sogenannt hinterzogenen Kapitals völlig aussen vor gelassen werden. Nochmals: Es sind die Verursacher der Steuerflucht nicht die Fluchthäfen, die an den Pranger gehören.

  • Hanspeter Bühler
  • 11.02.10 | 10:08 Uhr

Die Schweiz hat nie zum deutschen Reich gehört und wird es - so hoffe ich - auch inskünftig nie gehören. Dass deutsche Politiker sich aufführen, wie wenn die Schweiz zu ihrem Machtbereich gehörten, hat schon etwas mit der generellen deutschen tiefverwurzelten Arroganz zu tun, die auch in der Vergangenheit die Welt in Angst und Schrecken versetzt hat. Noch nie hatte die Geschichte auch nur annähernd solchen Terror erlebt wie jener der von Deutschen ausgegangen ist. Ein wahrlich stolzer Superlativ! Es würde den Deuschen anstehen, ihr imperialistisches Machtgehabe etwas zurückzubinden.

  • Bernhard Zueger
  • 11.02.10 | 09:24 Uhr

Fortsetzung:

...seine Souveränität - mit dem damit verbundenen Stimmrecht und seinen gewachsenen Volksrechten - nicht an seine Parlamentarier (und „Blutsauger“) und nach Brüssel delegieren will.

  • Bernhard Zueger
  • 11.02.10 | 09:23 Uhr

Da liegen Sie falsch, lieber Arturo in Berlino.
Die deutschen Landen haben ihre eigene Souveränität, genau so wie die Schweizerische Eidgenossenschaft ihre Souveränität hat.
Deutschland ist nicht der Schweiz unterstellt, genau so wenig wie die Schweiz Deutschland.
Also ist die schweizerische Souveränität, wenn man die ursprüngliche Schweiz betrachtet die älteste Demokratie der Welt, zu respektieren. Wir wollen Deutschland, welches ca. 65 Jahre alt ist, die Gesetze auch nicht vorschreiben.
Da ist es ja genau, weshalb das Schweizer Volk, oft entgegen den eigenen schwachen Volksvertretern,

  • Enzo Aduro
  • 10.02.10 | 23:09 Uhr

Falsch:
Die Schweiz knickt nicht schnell ein sondern kann „Stolz wie Oskar“ auf sich sein das sie es geschafft hat bis ins Jahr 2010 die Steuersouveränität ihrer Nachbarländer, sowie quasi jedes anderen Landes, zu untergraben!

Dafür ein „Respekt“ aus Berlin

 
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