Wirtschaft

«Und dann ist der Chef plötzlich ein Deutscher»

Auf den Arbeitsmarkt drängen neue Konkurrenten. Die einen übernehmen Jobs, für die Schweizer zu bequem geworden sind, die anderen machen sich auf den Chefetagen breit.

Von Pierre Heumann

Illustration: Wieslaw Smetek

Ein herzliches Willkommen den deutschen Ärztinnen und Ärzten in der Schweiz. Mehrere hundert wandern jährlich ein – allein im Jahre 2008 waren es 842. Jeder fünfte Arzt in der Schweiz hat ein ausländisches Ärztediplom. Den grössten Anteil, nämlich 56 Prozent, stellen die Ärzte aus Deutschland. Und die meisten der Immigranten aus dem Norden sind im besten Alter: zwischen 25 und 34 Jahre alt. Was konkret bedeutet: Sie haben zumindest einen Teil der teuren Ausbildung bereits hinter sich, wenn sie sich hier niederlassen. Das wiederum ist ein Nettogewinn für die Eidgenossenschaft, wie der Bundesrat ausgerechnet hat. Denn müssten die immi-grierten, im stationären Sektor beschäftigten Mediziner in der Schweiz ausgebildet werden, beliefe sich der finanzielle Aufwand für die reine Ausbildung auf rund eine Milliarde Franken. Bezieht man auch die Forschungskosten mit ein, erhöht sich der Betrag auf rund 1,9 Milliarden Franken. Mit anderen Worten: Der deutsche Staat subventioniert das schweizerische Gesundheitswesen.

Umfrage: Fürchten Sie die deutsche Konkurrenz an Ihrem Arbeitsplatz?

Was die Schweiz gewinnt, verliert Deutschland. Zumal die Ärzte in guter Gesellschaft sind: Junge Ingenieure, Wissenschaftler, Facharbeiter, Handwerker und ehrgeizige Angestellte wandern massenweise aus. Im Gegensatz zu den deutschen Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verlassen nicht Analphabeten, Bauern oder verzweifelte Arbeiter das Land. Es sind die Besten und Jüngsten, die genug von Deutschland haben und gehen. «Wir erleben keine Elendsflucht, sondern einen Exodus des gebildeten Mittelstands», fasste kürzlich der künftige Focus-Chefre- daktor Wolfram Weimer im Handelsblatt das Phänomen des neuen Braindrains zusammen.

Mehr zum Thema: Dossier «Die Deutschen»

Der Auszug der Qualifizierten ist für den deutschen Staat ein Verlustgeschäft. Es komme zu einer «Umverteilung zugunsten der Zielländer», schreibt das Ifo-Institut. Und sie fällt nicht zu knapp aus. Verlässt zum Beispiel eine Ärztin Deutschland, verliert der Fiskus rund eine Million Euro. Kehrt ein Facharbeiter seinem Land den Rücken, entgehen dem deutschen Staat mindestens 280 000 Euro.

Die Deutschen kommen – und damit bestens qualifizierte Zeitgenossen. Mehr als die Hälfte der Deutschen in der Schweiz hat einen Hochschulabschluss. Der Prozentsatz der Deutschen mit einer niedrigen Qualifikation ist relativ gering. Sie bedrängen Schweizer, die sich auf dem Arbeitsmarkt bisher kaum mit ausländischer Konkurrenz auseinandersetzen mussten. Die jährliche Einwanderung aus Deutschland hat sich seit dem Inkrafttreten des Freizügigkeitsabkommens mit der EU fast verdreifacht. Sie stieg von 14 100 (2001) auf 40 900 (2007), ging dann allerdings im vergangenen Jahr auf 17 000 zurück. Letztes Jahr arbeiteten hier insgesamt 147 000 Deutsche. Nach den Italienern bilden sie die zweitgrösste Ausländergruppe. Deutsche in Führungspositionen in Schweizer Firmen sind längst keine Ausnahme mehr. Zum Beispiel im Medienbereich: Die Annabelle wird von einer Deutschen geleitet, die Bilanz hat ebenso wie der Blick einen Chefredakteur aus dem nördlichen Nachbarland, bei Ringier haben demnächst drei Viertel der Geschäftsleitung einen deutschen Pass. Im Online-Bereich sind die Deutschen den Schweizern weit voraus und besser ausgebildet als Schweizer Berufskollegen. «Deutsche Medienschaffende sind kompetitiver und für härtere Zeiten besser gewappnet», sagt Hans Hofmann, Headhunter im Medienbereich.

«Die ungewohnte Konkurrenz aus Deutschland macht den Schweizern Angst», sagt der Personalberater Matthias Mölleney, der früher Personalchef bei Swissair war: «Anders als früher viele ungelernte Arbeiter aus den südlichen Nachbarländern sind die Deutschen den Schweizern mindestens ebenbürtig. Und dann ist der Deutsche plötzlich Chef.» Bereits sitzen 24 000 Deutsche in der Unternehmensleitung von Schweizer Firmen, 41 000 sind in Vorgesetztenfunktion.

Die Deutschen gehen aber auch in jene Branchen, die hierzulande unbeliebt sind. So gibt es bei den Metallbauschlossern sehr viele offene Stellen, wo sich Deutsche bewerben, weil sich kaum ein Schweizer dafür interessiert. Auch Kellner gehört nicht zu den Traumberufen junger Schulabsolventen. «Wir stellen Deutsche ein, weil wir keine Schweizer finden», sagt der Chef eines grossen Hotels in Bern. «Ohne deutsche Mitarbeitende könnten wir unser Hotelresort nicht weiterführen», meint auch Christoph Schlosser vom «Waldhaus Flims, Mountain Resort & Spa». Von den 220 Angestellten, die er auf der Lohnliste hat, sind mehr als 30 Prozent aus Deutschland. Im «Radisson Blu Hotel», Zürich Airport, beträgt die «Deutschenquote» gar sechzig Prozent.

Die Auswanderer sind in der Regel die «Leistungsfähigsten, die Flinken, jene, die sich das zutrauen», sagt Wirtschaftsprofessor Reiner Eichenberger. «Deshalb kann man nicht sagen, die Deutschen seien generell besser.»
Im internationalen Vergleich sind Schweizer Arbeiter nicht sonderlich produktiv. «Sie machen den Rückstand aber wett, indem sie mehr arbeiten. Schweizer Beschäftigte bringen es auf 959 Stunden pro Jahr, die Deutschen in ihrer Heimat bloss auf 687 Stunden», sagt Boris Zürcher, Leiter Wirtschaftspolitik von Avenir Suisse.

Die Deutschen sind indessen flexibler, weniger bequem als der Durchschnittsschweizer. «Wir können uns das leisten», meint Eichenberger, «wir sind nicht in einer Auswanderungssituation.» Das hat Konsequenzen – zum Beispiel bei den Ärzten. In peripheren Lagen sind die Chancen gering, ausgeschriebene Stellen mit Schweizer Ärzten zu besetzen.

Als Torsten Berghändler für seine Rehabilitationsklinik im appenzellischen Gais Anfang Jahr einen Kollegen suchte, meldeten sich eine russische und zwei deutsche Ärztinnen – «aber keine gebürtigen Schweizer». Grund: «Wir haben mit der Randlage von Gais zu kämpfen», meint Berghändler. Den Schweizern ist das zu abgelegen. So schreiben viele Schweizer Kliniken Stellen bewusst auch in deutschen Ärzteblättern aus, weil sie wissen: Dort werden wir fündig.

Denn in der Schweiz werden (aus gesundheitsökonomischen Gründen) zu wenig Mediziner und Pflegepersonal ausgebildet. In den Jahren 2006 bis 2008 fehlten hierzulande 1170 Ärzte pro Jahr, heisst es bei H+, der Vereinigung der Spitäler in der Schweiz. Sie vermutet, dass es rund doppelt so viele Ärzte braucht, wie die Schweiz in den vergangenen Jahren ausgebildet hat. Weil es zu wenig Studienplätze gibt, sei man auf den Import von Medizinern angewiesen, meint ein Gesundheitspolitiker. Kommt hinzu, dass Schweizer Studenten wählerisch sind, auch in der Medizin. Die Psychiatrie lockt sie kaum, weil die Verdienstaussichten tiefer sind als in anderen Disziplinen. Ein Augenarzt mit eigener Praxis kann im Jahr 330 000 Franken verdienen, ein Psychiater lediglich 132 000 Franken. Weniger als fünf Prozent der künftigen Mediziner entscheiden sich deshalb für die Psychiatrie, weil die Ausbildung nicht nur lange dauert, sondern auch teuer ist.

Wegen der Präferenz für ein behagliches Dasein machen Schweizer Studenten ebenfalls einen grossen Bogen um die «anstrengenden» Disziplinen Herzchirurgie und Neurologie. «Die jungen Leute überlegen sich heute: ‹Wie bringe ich den Beruf mit einer Familie in Einklang, wie kann ich mal eine Praxis eröffnen?›», sagte bereits vor fünf Jahren Hans-Reinhard Zerkowski, der leitende Herzchirurg am Universitätsspital Basel, in der Weltwoche. Da falle der Entscheid nicht zugunsten einer Chirurgenkarriere aus, wo die Arbeitszeiten lang seien und man auch mitten in der Nacht operieren müsse. Dass der aus Deutschland stammende Zerkowski, der im April 1999 die erste Herztransplantation in Basel leitete, als Nachfolger einen Landsmann einführen durfte, versteht sich da schon fast von selbst.

Infografik: Helmut Germer

Kommentare

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  • Werner Bussmann
  • 22.02.10 | 23:38 Uhr

Mit vielen deutschen Mitbürgern verstehen wir uns gut, auch wenn unser Herz dem englischen Humor und Understatement näher steht. - Wenn ich aber einem Herrn Thielemann zuhören muss, der an einer CH-Hochschule Wirtschaftsethik doziert und Studierende entsprechend prüft, der dauernd von seinem grossen Lehrer Habermas schwärmt, aber unser Denken und Handeln als selbstverantwortliche Bürger nicht im Ansatz versteht, da er in einer äusserst prekären Situation aufgewachsen ist, wo Freiheit und Selbstbestimmung unbekannt waren, verstehe ich die CH-Welt nicht. Solchen Leuten bezahlen wir gutes Geld!

  • Walter Haberer
  • 22.02.10 | 17:50 Uhr

„Die wollen sich auch nicht vom Staat beklauen lassen und von der EU haben auch viele genug.“

Herr Greter,

natürlich haben wir so einiges an der EU-Bürokratie (nicht an der EU, die etwas anderes ist) zu kritisieren, etwa die diversen Verordnungen über gerade gebogene Gurken oder große Äpfel. Aber das besprechen wir mit dieser Bürokratie selbst, nicht mit denen, die nur in ihr einen Anlass zu finden glauben, auf uns Deutsche einzudreschen.

  • Walter Haberer
  • 22.02.10 | 17:14 Uhr

„Die wollen sich auch nicht vom Staat beklauen lassen“

Das, Herr Greter,

will ich auch nicht und das werde ich auch nicht. Wer anderes behauptet, der lügt oder redet Ihnen nach dem Munde. Aber was würde wohl auf dem nächsten SVP-Plakat stehen, unterstünde sich ein Deutscher, öffentlich zu behaupten, der Schweizer Staat bestehle seine Bürger?

  • Walter Haberer
  • 22.02.10 | 17:11 Uhr

„Kein wunder dass Sie hier sich selbst und Ihre Landsleute nicht gerade beliebt machen.“

Herr Greter,

meine Landsleute sind nicht beliebt in der Schweiz, in der Deutschschweiz, um es genau zu sagen. Daraus definieren sich die Deutschschweizer, wie einst die DDR sich aus der Klassenfeindschaft zur westdeutschen Bundesrepublik definierte. Sie mögen es schlechtes Benehmen nennen, wenn ich schlechtes Benehmen, das von Zeitungskampagnen, über Plakataktionen einer gewissen Partei, bis hin zu Morddrohungen gegen meine Landsleute geht, als solches bezeichne. Aber damit muss ich leben.

  • Patrick Greter
  • 22.02.10 | 16:07 Uhr

Die meisten Deutschen die ich kenne, denken ähnlich wie wir Schweizer. Die wollen sich auch nicht vom Staat beklauen lassen und von der EU haben auch viele genug.
Aber was solls für mich ist diese Diskussion geschlossen. Ich wünsche Ihnen Herr Haberer mit ihrem Gedankengut alles gute und viel Erfolg.
MFG Patrick Greter

  • Patrick Greter
  • 22.02.10 | 16:06 Uhr

Lieber Herr Haberer
Eigentlich ist es unter meiner Würde mich in so einer Diskussion weiterhin zu äussern.
Der einzige der sich hier völlig daneben benimmt sind Sie Herr Haberer weil Sie diverse Dinge geschrieben haben die einfach nicht stimmen. Ausserdem sind Sie schon die ganze Zeit daran alle Schweizer zu verunglimpfen. Kein wunder dass Sie hier sich selbst und Ihre Landsleute nicht gerade beliebt machen.
Wenn Sie richtig gelesen hätte, würden Sie mir auch nicht unterstellen, dass ich mich forsch über Ihre Landsleute äussere. Ich mag die Deutschen sogar was ich auch schon erwähnt habe.

  • Walter Haberer
  • 19.02.10 | 17:09 Uhr

„Das muss die Hölle für Sie sein sich in der Schweiz zu bewegen. Sie haben auf jedenfall mein herzliches beileid.“
Nun, Herr Greter, ich darf ja jeden Abend wieder nach Hause gehen. Ich denke im Übrigen nur so über die, welche sich so forsch über ihre Nachbarn äussern wie Sie, Herr Greter. Ich möchte den Aufschrei in Europa nicht hören, wenn sich in Deutschland auf ähnliche Weise eine einzige Zeitung der Beschimpfung der Schweizer widmete. Bei uns wären es die Deutschen selbst, die solch ein Schmierblatt abbestellten. Aber so weit schaffen es die Schweizer und andere wohl noch nicht.

  • Walter Haberer
  • 19.02.10 | 17:03 Uhr

„Wir sollten uns an den Schweizern ein Beispiel nehmen, die sich trotzig der Gehirnwäsche wiedersetzen.“
Mein Gott, Herr Werkmann, Sie tun so, als wären die Schweizer die Speerspitze einer neuen Revolution gegen das Spiessertum. Aber das nun sind sie gerade nicht, zumal, wenn am lautesten die auf ihre Freiheit pochen, deren Freiheit aufgrund ihrer hohen gesellschaftlichen Stellung noch nie bedroht war.

  • Walter Haberer
  • 19.02.10 | 17:00 Uhr

„Zum Thema "Direkte Demokratie" …“
Herr Werkmann, als man die Demokratie einführte, wollte man eigentlich denen eine Stimme geben, die unter den Aristokraten nie zu Wort kamen. Wozu aber bedurfte es der direkten Demokratie, damit die Mächtigen auf die Schwachen eindreschen können?
Wenn die kleinen Leute Herrn Sarrazin ungestraft öffentlich kritisieren können, dann reden wir von Demokratie. Die Sarrazins aber waren noch nie daran gehindert, sich frei zu äussern.

  • Walter Haberer
  • 19.02.10 | 16:51 Uhr

Teil 2

Freiheit bedeutet nicht, auf Dauer den Verstand auszuschalten. Demokratie heisst weniger, auf Deubel komm raus zu labern, als viel mehr, verantwortungsvoll zu handeln. Hohe Herren müssen nicht vom warmen Ofen aus auf Menschen eindreschen, die in der Kälte zittern.

  • Walter Haberer
  • 19.02.10 | 16:49 Uhr

„über was das Volk nicht befinden darf und was noch nicht mal diskutiert werden darf (siehe "Affäre" Sarrazin oder Hohmann).“
Herr Werkmann,
es gab eine Zeit in Deutschland, da kümmerte man sich wenig um das, was wir heute als "political correctness" definieren. Damals durfte man nicht nur, damals sollte man einen solchen gemeingefährlichen Schwachsinn reden wie Herr Hohmann. Der tödlichen Folgen dieser fehlenden Korrektheit wegen, wehren wir heute den Anfängen „solch freier Rede“. Freiheit bedeutet nicht, auf Dauer den Verstand auszuschalten.

  • Manfred Werkmann
  • 18.02.10 | 09:42 Uhr

Zum Thema "Direkte Demokratie": Es ist die große Leistung der Aufklärung, die Volkssouveränität als bessere Alternative gegen das selbstdefinierte Gottesgnadentum der absolutistischen Fürsten gesetzt zu haben.
Heute haben wir in Deutschland wieder etwas ähnliches: Die neuen "Fürsten" der "political correctness" definieren qua geistiger Überlegenheit, über was das Volk nicht befinden darf und was noch nicht mal diskutiert werden darf (siehe "Affäre" Sarrazin oder Hohmann). Wir sollten uns an den Schweizern ein Beispiel nehmen, die sich trotzig der Gehirnwäsche wiedersetzen.

  • Walter Haberer
  • 17.02.10 | 13:21 Uhr

„Es gibt aber viele Deutsche die keine Lust mehr haben sich von einer unfähigen politischen Elite regieren und bestehlen zu lassen und währen froh um eine direkte Demokratie.“
Herr Greter, ob die Demokratie direkt oder parlamentarisch ist, sagt nichts aus über die Politik, die darin gemacht wird. Die Ziele derer, die bei uns die direkte Demokratie fordern, lehne ich rundweg ab. Denn sie sind allesamt antidemokratisch. Und wenn ich so sehe, was die Schweizer so alles in ihren Abstimmungen beschliessen, stelle ich ebenfalls fest, dass direkte und gute Demokratie nicht das gleiche sind.

  • Walter Haberer
  • 17.02.10 | 13:17 Uhr

„Die SVP schiest manchmal mit Kanonen auf Spatzen und es wird geschumpfen und geredet, es gibt aber auch noch andere Schweizer.“
Herr Greter, die SVP ist mit satten 30 % in der Schweiz die stärkste Partei. Das ist keine vernachlässigbare Grösse. Und für eine Partei, die Wählerstimmen durch Hetze gegen das Volk des Nachbarn sammelt und mit ihren Schmierereien auch dann nicht aufhört, wenn sie dadurch Morddrohungen auslöste, können wir, die Betroffenen, nicht als marginale Grösse ansehen.

  • Manfred Werkmann
  • 15.02.10 | 18:30 Uhr

Irgendwie müssen die Schweizer noch lernen, dass ihre Wettbewerbsfähigkeit auch der Globalisierung oder zumindest Europäisierung Tribut zollen muss. In Deutschland würde keiner verwundert feststellen, dass bei Daimler in Stuttgart auch viele Nichtschwaben oder bei BMW in München auch viele Nichtbayern arbeiten. Das ist in einer so hochqualifizierten Wirtschaft mit hohem Spezialisierungsgrad der Arbeitskräfte nun mal so.

  • Albert Thoma
  • 13.02.10 | 13:09 Uhr

Wenn man die vielen Forums-Beiträge, welche in den letzten Tagen geschrieben und veröffentlicht wurden liest, dann bekommt man unweigerlich das Gefühl, dass sich hier die "Viel- und Langatmigschreiber" zum Stelldichein treffen.
Meine vereehrten Damen und Herren in der Kürze liegt bekanntlich die Würze, ich würde sagen lieber Netmaster, schraub die Zeichen nochmals zur Hälfte runter!

  • Martin Bott
  • 13.02.10 | 00:34 Uhr

Ich muß Herrn Greter zustimmen. Nationalismus in Deutschland und Nationalismus in einem beliebigen anderen Land sind zwei ganz verschiedene Dinge. In fast allen Ländern bedeutet Nationalismus: Wir sind gut, wir haben etwas geleistet, wir sind wir. In Deutschland bedeutet Nationalismus immer: Die anderen sind schlecht. Die anderen sind böse, die anderen sind unsere Feinde. Das wird den Deutschen von klein auf eingetrichtert um die Gesellschaft zusammen zu halten und vom Staat abhängig zu machen. Wer das nicht verstanden hat, kennt Deutschland nicht. Martin Bott

  • Patrick Greter
  • 12.02.10 | 16:26 Uhr

"Sie sind das einzige Volk, das es geschafft hat, für seine Fremdenfeindlichkeit nicht verachtet, sondern ganz selbstverständlich darum bemitleidet zu werden"

Dito wie vorher.

Wenn Sie wirklich so über uns denken, dann frage ich mich schon ein wenig wie Sie es aushalten bei uns. Das muss die Hölle für Sie sein sich in der Schweiz zu bewegen. Sie haben auf jedenfall mein herzliches beileid.

Sie regen sich auf wie weiss ich wer, dabei ist es eine kleine Anzahl Schewizer die so wie sind wie Sie denken. Aber wenn Sie weiter so schreiben werden es vermutlich noch ein par mehr werden.

  • Patrick Greter
  • 12.02.10 | 16:19 Uhr

"Die deutsche Nachkriegsgeneration lebte in der Vorstellung, dass Nationalismus und Rassismus mit dem Zusammenbruch 1945 ein für allemal ausgestorben seien. Aber gerade die Schweizer belehren uns in den letzten Jahren eines Schlimmeren."

Sie können uns vieles anhängen, aber Rasisten sind wir nicht. Die SVP schiest manchmal mit Kanonen auf Spatzen und es wird geschumpfen und geredet, es gibt aber auch noch andere Schweizer.

Über eine Morddrohung bin ich ehrlich gesagt auch etwas schockierert, ich denke allerdings nicht wie die Polizei, dass das wirklich ernst genommen werden muss.

  • Patrick Greter
  • 12.02.10 | 16:13 Uhr

"Wenn sie dann auch noch mehr schlecht als recht Schweizer Deutsch lernen, um sich in jedem Gespräch ob des schrägen Akzents lächerlich zu machen, ist ihr Rückgrat gebrochen. Denn Schweizer werden sie ohnehin nie und als Deutsche sind sie eine Karikatur ihrer selbst."

Lieber nicht. Das klingt wirklich beschissen. Ausserdem habt ihr mit der deutschen Sprache eh de viel ausdrucksstärkere und schönere Sprache als wir mit unserem dialekt.

  • Patrick Greter
  • 12.02.10 | 16:10 Uhr

"In Deutschland ist eine Abstimmung über menschenrechtswidrige Vorlagen nicht möglich."

Die Worte "Menschenrechte und Völkerrechte" werden immer wieder missbraucht und gedreht so wie es den Gutmenschen gerade passt um das zu erreichen was sie wollen.
Eigentlich schade. So verlieren diese Worte ihre Bedeutung.

  • Patrick Greter
  • 12.02.10 | 16:02 Uhr

"Und so können sie tatsächlich, wie uns ausgerechnet ein SVP-Mann deutlich machte, selbst über Genozid abstimmen und diesen beschliessen"

Das ist ja wohl der grösste Blödsinn den ich in den letzten Jahren gelesen habe ;=)

  • Patrick Greter
  • 12.02.10 | 15:59 Uhr

"Auf den ersten Blick hat die direkte Demokratie Charme. Allerdings werden Sie nirgends in der Welt eine solche in einem Land mit der Grösse Deutschlands finden."

Das ist so. Wir haben in der Schweiz ja auch die einzige echte direkte Demokratie.
Es gibt aber viele Deutsche die keine Lust mehr haben sich von einer unfähigen politischen Elite regieren und bestehlen zu lassen und währen froh um eine direkte Demokratie.

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 10:46 Uhr

Herr Thoma, die Schweizer sind die einzigen in der Welt, die ohne rot zu werden ganze Zeitungen voll schmieren, um über Menschen anderer Nationen herzuziehen. Sie sind das einzige Volk, das es geschafft hat, für seine Fremdenfeindlichkeit nicht verachtet, sondern ganz selbstverständlich darum bemitleidet zu werden, dass es sich gezwungen sehe, andere zu hassen. Und so kommt es, dass die Schweizer derzeit davon überzeugt sind, dass wir Deutsche uns bei Ihnen dafür zu entschuldigen hätten, dass wir in ihrem Land bedroht und beleidigt werden. Deshalb gehöre ich zu der von Ihnen genannten Spezies

  • Walter Haberer
  • 12.02.10 | 10:06 Uhr

„vielleicht verstehen sie dann die Schweizer etwas besser, wenn nicht, ist auch egal!“
Ja, Herr Thoma, das ist es auch. Denn pauschale Klassifizierungen von Volksgruppen sind nach der Katastrophe von Auschwitz für uns Deutsche tabu.
Die Schweizer können alle möglichen Menschen nicht leiden und kokettieren damit. Deutsche zu hassen, gehört weltweit zum guten Ton. So what?

  • Albert Thoma
  • 11.02.10 | 17:30 Uhr

@Walter Haberer

Der Deutsche ist gut,
die Deutschen sind schlecht...
Wissen sie von wem dies stammt?

Genau der Schlag "Deutscher" wie sie ihn authentischer nicht verkörpern könnten ist bei uns Eidgenossen nicht sonderlich beliebt!
Das Schweizer Cabaret Rotstift hatte diesbezüglich mal eine tolle Nummer in ihrem Repertoir, sie hiess "Skilift" heute, nach zig Jahren freut sie sich noch immer grosser Beliebtheit.
Die sollten sie unbedingt mal gucken, vielleicht verstehen sie dann die Schweizer etwas besser, wenn nicht, ist auch egal!

  • Walter Haberer
  • 11.02.10 | 15:46 Uhr

„Nur lässt die BRD uns Deutsche, die nicht spitzeln wollen, nicht ins Ausland.“
Herr Bott, nun hören Sie doch auf, solche Märchen zu erzählen. Sie reden von der DDR. Die gibt es aber schon seit 1990 nicht mehr. In der Bundesrepublik Deutschland herrscht Freizügigkeit. Ich reise wie Tausende andere Deutsche täglich aus Deutschland aus, ohne in dem anderen Land zu spitzeln. Vielleicht sollten Sie gelegentlich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

  • Walter Haberer
  • 11.02.10 | 15:42 Uhr

Teil 2

Im Übrigen stellen die Arbeitgeber doch immer den ein, den sie für geeignet halten, ob der Konkurrent nun Schweizer ist oder seine Nase aus dem Ausland stammt. Hören wir doch endlich mit dem nationalistischen Kram auf. Es gibt Konkurrenz ja, aber mit Menschen, nicht mit Nationen. Ich stehe auch nicht in Konkurrenz zu einem polnischen Arbeitnehmer. Es stehen deutsche Unternehmen in Konkurrenz zu polnischen Unternehmern, weil die deutsche Tarife unterbieten können.

  • Walter Haberer
  • 11.02.10 | 15:41 Uhr

„Dem "polnischen Klempner" in Deutschland geht es nicht anders als Ihnen- tragen Sie es mit Fassung.“
Herr Egli, auch wenn Sie mich gerne zum zur schwarz-rot-goldenen Gefahr hochstilisieren wollen, es wird Ihnen nicht gelingen. Ich wurde noch unter den alten Bedingungen vor der Personenfreizügigkeit eingestellt. Ich musste sogar einmal beim Eintritt ein Wochenende Zwangsurlaub machen, weil die Bewilligung fehlte, da mein Arbeitgeber noch nachweisen musste, dass er keinen Schweizer gefunden hatte.

  • Max Egli
  • 11.02.10 | 12:46 Uhr

Herr Haberer, Sie sind schlecht informiert und etwas gar emotional. Selbstverständlich sind zahlreiche (aber nicht alle) der einreisenden Deutschen eine Konkurrenz für die einheimischen Arbeitnehmer - es gibt wegen des Freizügigkeitsabkommens der EU mit der Schweiz eben keine Verpflichtung für den Arbeitgeber mehr, letztere zu bevorzugen (wie kommen sie auf die Idee?). Konkurrenz belebt das Geschäft und ist gut für das Land, aber der Einzelne sieht das verständlicherweise häufig nicht so. Dem "polnischen Klempner" in Deutschland geht es nicht anders als Ihnen- tragen Sie es mit Fassung.

  • Martin Bott
  • 11.02.10 | 12:29 Uhr

Herr Haberer,
"unser" System ist sehr wohl so, daß man ins Ausland flüchten müsste. Nur lässt die BRD uns Deutsche, die nicht spitzeln wollen, nicht ins Ausland. Reisekader ist nur wer politisch zuverlässig ist. Es ist schon erschreckend wie offen Deutsche im Ausland für den BND tätig werden.
Wenn es mit rechten Dingen zugehen würde, müßte jeder Deutsche, der im Ausland spitzelt, Lügen erzählt, die Menschen provoziert oder gegen Mitbürger oder die örtliche Regierung aufhetzt, wegen Spionage ins Gefängnis. Zumindest aber sofort ausgewiesen werden.

  • Walter Haberer
  • 11.02.10 | 09:30 Uhr

Teil 2

Die deutsche Nachkriegsgeneration lebte in der Vorstellung, dass Nationalismus und Rassismus mit dem Zusammenbruch 1945 ein für allemal ausgestorben seien. Aber gerade die Schweizer belehren uns in den letzten Jahren eines Schlimmeren.

  • Walter Haberer
  • 11.02.10 | 09:30 Uhr

„denn auf einem vernünftigen Niveau funktioniert die Völkerverständigung bestens.“
Nur, Frau Schäfer, haben die Schweizer dieses Niveau schon lange verlassen. Als ich vor vielen Jahren die erste Stelle in der Schweiz antrat, wurde ich zur Begrüssung von meiner neuen Schweizer Kollegin darüber informiert, dass die Schweizer uns Deutsche nicht leiden können. Nun, was ich damals nicht sonderlich ernst nahm, hat sich bestätigt.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 23:41 Uhr

Im Übrigen, Frau Schäfer,
habe ich das beste und normalste Verhältnis zu meinen Schweizer Kollegen. Dass wir aus verschiedenen Ländern kommen, nehmen wir gar nicht mehr wahr. Aber der Mist, den wir in letzter Zeit in Schweizer Gazetten lesen müssen, musste einfach einmal weggeschafft werden. Sie hingegen empören sich wie seinerzeit Ihre Landsleute über die Reaktion der rausgeekelten deutschen Moderatorin nur über die deutsche Antwort auf die Schweizer Beschimpfungen. Wir sind aber nicht Europas geduldige Prügelknaben.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 23:34 Uhr

Frau Schäfer,
an anderer Stelle habe ich die deutsche Regeierung aufs schärfste wegen ihrer Zusammenarbeit mit dem Datendieb verurteilt und darauf hingewiesen, dass dadurch die Schweizer uns Grenzgängern nicht mehr trauen könnten. Aber die Schweizer haben mit ihrer pauschalen Hetze gegen Deutsche dafür gesorgt, dass die Stimmung nun umschlägt.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 23:28 Uhr

„Ich jedenfalls mag die Deutschen (die intelligenten und qualifizierten“

Frau Schäfer,
wenn die Schweizer die Deutschen so sehr mögen, weshalb jagen Sie dann eine junge Deutsche aus dem Land, nur weil sie ihre Muttersprache spricht? Weshalb erhält dieser Tage eine Deutsche Morddrohungen, welche die Zürcher Stadtpolizei ernst nimmt? Weshalb ist das einzige Thema der SVP in ihrem Wahlkampf Hetze gegen Deutsche? Frau Schäfer, wir sind es gewohnt, gehasst zu werden. Aber bedrohen lassen wir uns nicht.

  • Karin-Maria Schäfer
  • 10.02.10 | 21:05 Uhr

Ich denke, ich spreche den meisten Forumsteilnehmern aus dem Herzen, wenn ich mich von den dumm dreisten Aeusserungen eines Grenzgängers, wie Walter Haberer es ist, als Schweizerin und Akademikerin verleumdet und angewiedert fühle. Warum um Gottes Willen arbeiten Sie nicht in Ihrem geliebten Deutschland und verschonen uns mit Ihrem dämlichen Schweizerhass? Ich jedenfalls mag die Deutschen (die intelligenten und qualifizierten, zu denen Sie zweifellos nicht zählen), denn auf einem vernünftigen Niveau funktioniert die Völkerverständigung bestens.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 11:35 Uhr



Wenn sie dann auch noch mehr schlecht als recht Schweizer Deutsch lernen, um sich in jedem Gespräch ob des schrägen Akzents lächerlich zu machen, ist ihr Rückgrat gebrochen. Denn Schweizer werden sie ohnehin nie und als Deutsche sind sie eine Karikatur ihrer selbst.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 11:34 Uhr



Es sind dies die deutschen Rechtsextremen und Verfassungsfeinde, die nicht nur unsere Demokratie, sondern auch die Ihre durch die totalitäre Diktatur der Nationalsozialisten mit allem, was dazugehört, ersetzen wollen.
Der Durchschnittsdeutsche hingegen siedelt in die Schweiz über, weil er der niedrigeren Steuersätze wegen lieber dort Steuern zahlt als bei uns. Dass das nicht eine Michmädchenrechnung wird, funktioniert nur, wenn diese Landsleute nahe genug an der deutschen Grenze leben, um in Deutschland einkaufen zu können.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 11:33 Uhr

Sehr geehrter Herr Greter,
dass Deutsche wegen des politischen Systems in die Schweiz kommen, wage ich zu bezweifeln. Wenn die nicht Schweizer werden, was hätten sie denn davon?
Und unser System ist nicht so, dass man in der Schweiz um politisches Asyl nachsuchen muss.
Es fällt auf, dass die direkte Demokratie der Schweiz gerade den Deutschen vorgeblich so gefällt, die Sie bei sich gar nicht haben wollen.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 10:58 Uhr

Teil 4

Und so sieht sich die Schweizer Regierung mit der Tatsache konfrontiert, eine Entscheidung in die Verfassung übernehmen zu müssen, die, so Frau Widmer-Schlumpf, dem Völkerrecht und dem europäischen Recht zuwiderläuft und deshalb vor dem europäischen Gerichtshof nicht bestehen würde. So musste Frau Widmer Schlumpf in einer Fernsehsendung die unterlegenen Muslime der Schweiz inständig darum bitten, auf den Gang zum europäischen Gerichtshof zu verzichten, weil sich sonst die Schweiz gezwungen sähe, aus dem Europarat auszutreten, dem sie ja auch aufgrund des Volkswillens beigetreten war.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 10:58 Uhr

Teil 3
Und so können sie tatsächlich, wie uns ausgerechnet ein SVP-Mann deutlich machte, selbst über Genozid abstimmen und diesen beschliessen, obwohl dieser eindeutig den Menschenrechten zuwiderläuft. In Deutschland ist eine Abstimmung über menschenrechtswidrige Vorlagen nicht möglich. In Deutschland gibt es auch ein Verfassungsgericht, das Gesetze aufheben kann, wenn sie verfassungswidrig sind. Eine solche Instanz kennt die Schweiz nicht.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 10:57 Uhr

Teil 2

Volksabstimmungen bergen Gefahren in sich, da sie oft nicht dazu genutzt werden, die gestellte Frage zu beantworten, sondern den Regierenden einen Denkzettel zu erteilen. Die Tendenz, die, wie wir erst jetzt wissen, auch in der Schweizer Demokratie vorzufinden ist, den Volkswillen zu verabsolutieren, birgt die Gefahr in sich, dass die Demokratie und der Rechtsstaat sich selbst abschafft. Erst nach der Minarett-Abstimmung wurde so richtig deutlich, dass die Stimmberechtigten in der Schweiz, anders als die in allen anderen Demokratien, durch kein Gesetz beschränkt sind.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 10:57 Uhr

@ Patrick Greter
Auf den ersten Blick hat die direkte Demokratie Charme. Allerdings werden Sie nirgends in der Welt eine solche in einem Land mit der Grösse Deutschlands finden. Die Väter des Grundgesetzes wollten nach der Katastrophe zwischen 1933 und 1945 einen erneuten Untergang der Demokratie verhindern, der in der Irrationalität der politisch Handelnden in unendlich kleinen Splitterparteien begründet war.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 10:17 Uhr

Teil 2
Wer hier lebt, kann über eine Zürcher SVP und einen Herrn Mörgeli nur den Kopf schütteln. Woher kommen die Minderwertigkeitskomplexe der Zürcher?
Nebenbei: Ob man intelligent ist, wenn man nach Zürich zieht, um dort den Rassisten eine Angriffsfläche zu bieten, sei dahingestellt. Man muss nicht in die Schweiz ziehen, um dort zu arbeiten. Das tun Deutsche, die rechnen können, auch nicht.

  • Walter Haberer
  • 10.02.10 | 10:16 Uhr

„Zürich ist eine tolle Stadt, die die Deutschen sehr gerne willkommen heisst.“
Sehr geehrte Frau Joos,
halten Sie die Morddrohung, die eine Deutsche erhielt, die schon 30 Jahre in der Schweiz lebt, für einen Willkommensgruss? Sehen Sie es als Zeichen dafür an, dass Zürich gastfreundlich ist, wenn die Züricher Stadtpolizei dazu aufruft, solche Drohungen ernst zu nehmen?
Aus Basel sind übrigens solche Umtriebe nicht bekannt. Das liegt vielleicht daran, dass es Baden bzw. Deutschland näher liegt als Zürich. In Basel fühlt sich kein Deutscher fremd, entsprechend wohl auch kein Schweizer in Lörr

  • heinz kost
  • 10.02.10 | 08:47 Uhr

II

das sind immer noch die deutschen die darin und in der schwarzarbeit grosse fertigkeiten entwickelt haben, wir schweizer müssen auch hart arbeiten und leben nicht alle ausschliesslich von euren unversteuerten geldern, als ob wir unseren wohlstand nur eurem schwarzgeld und der eu zu verdanken haben, geschäftsbeziehungen enstehen weil sich beide parteien einen gewinn davon versprechen, geschenke verteilen nur die politiker

  • heinz kost
  • 10.02.10 | 08:37 Uhr

ich bin diesem deutschen fernsehteam begegnet, sie hielten mir ein plakat vor die nase mit steinbrück und merz darauf, ich sagte steinbrück treffe nicht immer den richtigen ton aber die deutschen seien bei uns herzlich willkommen, ich bekam aber das gefühl es war nicht die antwort die die junge dame auf der anderen seite des mikrophons hören wollte, was den ausländeranteil in der schweiz betrifft, nehmt doch proportional auch soviele auf wie wir, dann sprechen wir uns wieder, vergessen sie auch bitte nicht, es sind nicht wir die steuern hinterziehen

  • Christine Joos
  • 09.02.10 | 20:19 Uhr

Nun, Herr Haberer, Sie müssen schon zugeben, dass etwas im D Lande sehr ungut ist, wenn derart viele Deutsche ihr Land flüchten und die D Regierung sich in ihrer finanziellen & bankrotten Staatsnot illegaler Mittel bedient. Da kann es Wurscht sein, ob Zürich nicht mehr "so weltoffen" ist "wie einst".

Selber finde ich das natürlich überhaupt nicht, Zürich ist eine tolle Stadt, die die Deutschen sehr gerne willkommen heisst.

Deutschland hat ganz einfach ein riesiges Problem. Dass die Intelligenten zu uns kommen, begrüsse ich ausdrücklich, und dass sie intelligent sind, bezeugt ihr Kommen.

  • Rainer Selk
  • 09.02.10 | 19:30 Uhr

Walter Haberer 09.02.10 16:00
'Da gehe man lieber zu Zürichs Rivalen'
Niemand wir Sie hindern, sich nach Ihrem Sinne 'symapthisch geistig zu erweitern', denn wir leben in einer Demokratie. Andere werden gerne Ihren Platz einnehmen. Feundliche Grüsse.

  • Walter Haberer
  • 09.02.10 | 16:00 Uhr

Es ist erschreckend wie aus Zürich, einer einst weltoffenen Stadt, heute die „Hauptstadt der Bewegung“ der Schweiz geworden ist, getragen von einer geistigen Enge, die es schwermacht nachzuvollziehen, wie diese Stadt zum Bankenplatz der Welt werden konnte. Wenn man sympathische Schweizer sucht, so findet man sie sicher in Zürich nicht. Da gehe man lieber zu Zürichs Rivalen.

  • Patrick Greter
  • 09.02.10 | 13:14 Uhr

Lieber Walter Haberer
Bitte nicht aufregen. Das ist schlecht für die Gesundheit. Ich mag die Deutschen und ich habe lieber ein paar deutsche Einwanderer als andere.
Es denken auch nicht alle so und ich finde die ganze Diskussion ziemlich lächerlich.
Allerdings ist euer Politsystem schon ein bisschen komisch und das finden auch die meisten Deutschen, mit dehnen ich mich unterhalte.
Einige sind sogar deswegen zu uns in die Schweiz gekommen.
Wenn die Deutschen eine direkte Demokratie hätten, dann wäre die EU und der Euro am nächsten Tag vermutlich abgeschafft. Ebenso in Österreich.
MfG

  • Walter Haberer
  • 09.02.10 | 10:59 Uhr

„Ich habe kein Problem mit 'Deutschen', sondern mit dem Polit-System, dass dort wuchert.“
Herr Selk, was haben Sie mit unserem politischen System zu tun? Sie leben, arbeiten und wählen doch in der Schweiz, oder sehe ich das falsch? Lassen Sie, die Schweizer, unser System sein wie es will, bzw. wie wir es wollen. Wir reden Ihnen in Ihr System auch nicht hinein.

Sie haben kein Problem mit „Deutschen“? Schön, aber ich habe ein Problem mit rassistischen Schweizern.

  • Walter Haberer
  • 09.02.10 | 10:09 Uhr

„Stefan Buttliger 07.02.10 01:40 Das Perfide an der Geschichte ist, dass die Deutschen Einwanderer jene sind, die in ihrem Land von noch billigeren EU-Bürgern ersetzt wurden - also Verlierer der PFK und der EU-Politiker sind.“
Es ist schon erstaunlich, zu welchem Unsinn Hass führen kann. Niemand aus der EU verdrängt uns von unseren Arbeitsplätzen, auch nicht billigere Arbeitskräfte. Aber, dass wir billige Arbeitskräfte in der Schweiz sein sollen, ist ein interessanter Hinweis. Da werde ich doch mal mit meinem Chef drüber reden müssen …

  • Walter Haberer
  • 09.02.10 | 09:51 Uhr

Man fragt sich, wie schlecht es eigentlich einer Zeitung gehen muss, wenn sie sich mit Hetze glaubt über Wasser halten zu müssen. Nicht ein einziger Deutscher steht in Konkurrenz zu einem Schweizer. Nicht ein Deutscher verdrängt einen Schweizer von seinem Arbeitsplatz. Hätte die Weltwoche, statt zu hetzen, informiert, dann wüssten die Schweizer, dass vor Einstellung eines Ausländers der Schweizer Arbeitgeber alles unternommen haben muss, um die Stelle mit einem Schweizer zu besetzen. Wir deutschen Grenzgänger wissen das. Warum wissen das die Schweizer nicht, welche die Gesetze gemacht haben?

  • Walter Haberer
  • 09.02.10 | 09:42 Uhr

Teil 3
Meinen deutschen Landsleuten kann ich nur raten, so schnell wie möglich die Schweiz zu verlassen. In einem fremden Land zu arbeiten, birgt für beide Seiten, für Gastgeber und Gäste, schon hinreichend Konfliktstoff, weil Neid und Boshaftigkeit in der Welt eben auch im sogenannten christlichen Abendland weiter verbreitet sind als Intelligenz und Mitmenschlichkeit. Aber dann auch noch in dieses Land überzusiedeln, ist geeignet, das Fass zum Überlaufen zu bringen, wie man jetzt sieht. Lassen wir spätestens zur Nachtzeit die Schweizer unter sich.

  • Walter Haberer
  • 09.02.10 | 09:41 Uhr

Teil2
Stört es die Schweizer, dass sie bisher bei den Deutschen so beliebt waren. Verehrte Schweizer, wenn Sie wollen, dass sich daran etwas ändert, müssen Sie nicht mehr sehr viel tun. Hinreichende Vorleistungen in Form von Drohbriefen haben Sie ja schon erbracht. Hass, verehrte Schweizer, kann leicht mit Gegenhass beantwortet werden.

  • Walter Haberer
  • 09.02.10 | 09:40 Uhr

Wenn ich diesen Quatsch lese, den da ein gewisser Herr Bott vom Stapel lässt, dann frage ich mich schon, in welcher Kategorie Medium sich die Weltwoche sieht: „Völkischer Beobachter“, „Prawda“, „BILD“, „BLICK“ oder welches andere Reinigungspapier?
Das kann doch nicht wahr sein, dass im 21. Jahrhundert eine Nation, die mitten in Europa lebt, derartigen geistigen Müll produziert. Was wollen die Schweizer denn? Ärgert es sie, dass sie ihre heiss geliebte Armee noch nie haben einsetzen können und suchen sie deshalb einen Feind?

  • Walter Haberer
  • 09.02.10 | 09:03 Uhr

In der Sendung Report des deutschen Fernsehens wurde gestern über den Umgang der Schweizer mit Deutschen berichtet. Gezeigt wurden die Plakate, welche die SVP derzeit für ihren Wahlkampf zu kleben gedenkt. Es ist erschreckend, was man da zu sehen bekommt. Man ist schlagartig an den 9. November 1933 in Deutschland erinnert. Nur sind die, gegen welche heute in der Schweiz gehetzt wird, nicht Juden, sondern Deutsche. Die Wirkung ist offenbar ähnlich. Schon muss eine Deutsche in Zürich um ihr Leben fürchten, nachdem sie einen Drohbrief mit eindeutigem Inhalt erhalten hatte. Report berichtete auch

  • Andreas Klein
  • 08.02.10 | 12:17 Uhr

Bei genauer Durchsicht kommen mir einige Zahlen doch etwas komisch vor. So sind in diesen bereichen die Zahlen zwischen 2003 und 2009 absolut gleich geblieben:
Berufliche Stellung - Mitarbeitende Familienmitglieder
Ausbildung - Haushaltslehrjahr
Erwerbsstatus - Mitarbeitende Familienmitglieder
Erwerbsstatus - Lehrlinge

und alle haben sie genau 1000.

Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast !

  • Rainer Selk
  • 08.02.10 | 05:48 Uhr

Peter Aufenast 07.02.10 16:19
Diese von Ihnen gut beschriebene Situation habe ich exakt vice versa in Deutschland erlebt und dort 'versüsst' mit Gewerkschaften, Finanzamt, Führungsstrangulation und Korinthenzählerkleinkrieg.
Die IT Branche ist ein 'eigener' Club, der wegen dieser Situation in vielen Unternehmen zu Outsourcing geführt hat, aber dort auch wieder mit katastrophalen Folgen. Ein Thema für eine never-ending-story, ändert aber am Gesamtsachverhalt, wie hier diskutiert leider nichts. Ich habe kein Problem mit 'Deutschen', sondern mit dem Polit-System, dass dort wuchert.

  • Rainer Selk
  • 07.02.10 | 21:10 Uhr

Jürgen Fritsch 07.02.10 14:10
Will wohl jeder, Herr Fritsch.
Greift ein Pleitesystem zu Hehlerei, wird's problematisch, weil wir mit diesem System in OECD Verhandlungen stehen. Mit der Merkelschen Lösung kann sie - etwas weiter gedacht - nämlich auch Panzer an der Grenze rechtfertigen. DAS ist die 'Mauer'-Situation heute in Mitteleuropa. Nicht zu glauben.
Wir sind dabei, Hand zu einer Lösung zu bieten + ziehen den 'dargebotenen Schuhvoll' raus. Geheimdienste werden jetzt eingesetzt, bis nach Frankreich.Motto: willst du nicht mein 'Bruder' sein, schlag ich Dir den ...ein. Widerlich.

  • Martin Caflisch
  • 07.02.10 | 17:23 Uhr

Ich persönlich bin als Elektriker in der Situation dass ich mit Deutschen die die Meisterprüfung abgelegt haben nicht mehr konkurrieren kann,weil die Gewerkschaft für Elektromonteure einen Mindestlohn vorschreibt,der über dem liegt was der Deutsche mit dem Meisterbrief verlangt-siehe internationale Temporärfirmen und Ihre Angebote-.
Die Schweizer konnten es sich noch nie leisten,die Schweizer zu bevorzugen.
Es ist auch für die die herkommen(müssen) nicht lustig,ihre Heimat zu verlassen.Das tut niemand gern.Doch wäre es sehr willkommen wenn man den Frust darüber nicht an seiner Umwelt auslässt.

  • Martin Caflisch
  • 07.02.10 | 17:17 Uhr

bin ich absolut einverstanden.
nicht EU -Bürger drängen in die EU.
EU-Bürger suchen sich ein "besseres" Plätzchen zum arbeiten.
Das Statement aller Ausländer die ich gefragt habe war :
"mir gefällt die Schweiz nicht,aber es hat Arbeit und man kann leben"
Sieht so aus als ob die Schweiz nur den Schweizern gefällt !
Ausserdem ist es schwierig den Nächsten zu lieben wenn dieser unser Land nur kritisiert und daheim alles besser gemacht wird.

  • Peter Aufenast
  • 07.02.10 | 16:19 Uhr

(2)
Die gleichen Mitarbeiter haben sich dann beklagt, wenn wir Ausländer, vorwiegend bestens ausgebildete Deutsche mit der Bereitschaft viel Zeit in eine permanente Weiterbildung in der Schweiz und den USA zu investieren, bevorzut haben. Und auch bereit waren, entsprechende Sprachaufenthalte und mehrere kürzere bis längere Geschäftsreisen pro Jahr rund um die Kugel zu unternehmen. Sprüche wie: Wenn das so weitergeht, sitzen in Kürze nur noch Ausländer als Chefs in den Abteilungen, Ressorts und bis hinauf in die Geschäftsleitung, habe ich als heutiger Rentner noch in bester Erinnerung!

  • Peter Aufenast
  • 07.02.10 | 16:00 Uhr

Stefan Buttliger
(1)
Sie stellen mir die Frage: “Wussten sie, dass es auch andere Arbeiten als jene in Spitälern gibt?” Ob sie es glauben oder nicht -- mir ist diese Tatsache bekannt! Als verantwortlicher Projektleiter hochkomplexer Kommunikationssysteme in unzähligen Ländern, war ich auch für die Personalbeschaffung in meinem Bereich verantwortlich. Ich erinnere mich noch gut an die treuherzigen Aussagen interessierter Bewerber aus unserem Haus wie: Ich habe Familie, Freunde Freundin, Sport, Politik, Musik, kulturelle Interessen -- und habe keine Lust für: zeitintensive Weiterbildung!

  • Jürgen Fritsch
  • 07.02.10 | 14:10 Uhr

Wo liegt eigentlich das Problem?

Ich kann die ganze Diskussion nicht nachvollziehen. Ich bin Deutscher und lebe seit 12 Jahren friedlich mit meinen Kindern und meiner Frau in der Schweiz, habe ein tolles Verhältnis zu meinen Nachbarn und viele Freunde. Ich bin überzeugt, dass dies auch in den nächsten Jahren so bleiben wird.

Idioten gibt es immer und überall, unabhängig von irgend einer Staats- oder Religionszugehörigkeit. Ich würde mich freuen, wenn wir wieder zum Alltag zurückkehren und uns um die wahren Herausforderungen kümmern, z.B. kennt die Erderwärmung keine Landesgrenzen.

  • Martin Bott
  • 07.02.10 | 12:50 Uhr

In Deutschland heißt es: Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Deutschen die im Ausland sind. Bereits vor 1900 sind die aus D geflüchteten Politischen massiv von deutschen Spitzeln überwacht und bearbeitet worden. Diese Spitzelnetze haben in den Weltkriegen sabotiert und "gewühlt". Das ist immer noch so. Nur: Politische und andere Personen die bereit sind richtig zu arbeiten dürfen D heute gar nicht erst verlassen bzw. werden vom BND zurückbefördert. Nach der Tabelle besetzen Deutsche Büro-, Einfluß- und Führungsposten. Nur ein Bruchteil ist produktiv tätig. Martin Bott, www.totalitaer.de

  • Simon Egger
  • 07.02.10 | 12:43 Uhr

@Urs Holzapfel: Nun ja. Die Ansicht des Amerikaners den Sie lasen in Ehren, aber diese eine Sichtweise nun auf alle Anderen zu münzen, halte ich für nicht allzu angebracht bzw. klug.
Was den Ankauf der Daten-CD angeht: Diesbezüglich verstehe ich die Aufregung in unserem Lande ebenso wenig wie Sie. Seitens unseres Bundesgerichts ist der Ankauf solcher Daten ja ebenfalls legitim. So einen Fall hatten wir ja erst vor knapp 3 Jahren. So gesehen ist dieses Verhalten -Alle sind Gleich, nur wir Schweizer sind Gleicher- unangebracht. P.S.: SVP=NPD ist vollkommen daneben. ;-)

  • Urs Holzapfel
  • 07.02.10 | 10:43 Uhr

@r.selk
sehr geehrter herr selk,
ich bleibe bei meiner einschätzung:die svpler hier sollten versuchen,sich partner bei deutschen rechtsradikalen zu suchen.ideologisch bilden sie doch längst eine - äussert lautstarke - "gemeinschaft".
im übrigen sind die meisten hasspredigten hier nur noch nachhutgefechte.die klugen beider staaten arbeiten längst zum beiderseitigen vorteil zusammen.die weniger intelligenten üben sich im "haut-den-lukas"draufschlagen.einen schönen sonntag noch!

  • Rainer Selk
  • 07.02.10 | 09:20 Uhr

Urs Holzapfel 06.02.10 19:27
Die 'renommierte Süddt. Zeitung' verfügt über die arrogantesten Beton-Linksschreiber, die in der Journalistenszene in D vorhanden sind. Das ist spätesens nach der 'Münchner Runde' vom 2.2. und 'ARD / Plasberg' vom 3.2.10 klar.

Die wissen alles, nur nichts Genaues nicht, kolportieren uralte Halbwahrheiten + 'Geschichtli', schreiben links schlecht über die Schweiz.

Die sozialromantische SPD Ecke wurde gerade wuchtig wegen Unfähigkeit (und kein Ende in Sicht) abgewählt, vergessen? Da fragt man aber besorgt, woher Sie ihr rechtsredikales Emfehlungswissen haben.

  • Stefan Buttliger
  • 07.02.10 | 02:12 Uhr

Peter Aufenast
In den Pflegeberufen begegnet man deutschem Personal seit den 70-ern.
Das hat mit der EU-PFK herzlich wenig zu tun.
Den Schweizer Arbeitnehmern die Eigeninitiative zur Aus- und Weiterbildung abzusprechen, ist meiner Erfahrung nach, voll daneben!
Als Unternehmer bilden wir auch Leute aus, die in der Lage sind, anspruchsvolle Jobs anzutreten.
Wussten Sie, dass es auch andere Arbeiten als jene in Spitälern und Heimen gibt? Zugegeben: mein Ding wäre es auch nicht!
Und: wie wäre es, wenn die "Masters of Disasters" mal die Schulbank drückten? Bedarf bestünde - zweifellos!

  • Stefan Buttliger
  • 07.02.10 | 01:40 Uhr

Das Perfide an der Geschichte ist, dass die Deutschen Einwanderer jene sind, die in ihrem Land von noch billigeren EU-Bürgern ersetzt wurden - also Verlierer der PFK und der EU-Politiker sind.
Es bleibt zu hoffen, dass sich die Schweizer Arbeitnehmer bei der nächsten Wahl erinnern, was ihnen Sozialisten, Neo-Liberale und EU-Hörige in den letzten Jahren eingebrockt haben.
Wer zweifelt, möge doch bitte eine Reise in drei verschiedene EU-Länder antreten, mit den Einheimischen reden, Löhne und Preise betrachten - und ohne rosa Brille nachdenken!
Zukunft ja - aber bitte nicht so!
stop-jetzt.ch

  • Stefan Buttliger
  • 07.02.10 | 01:20 Uhr

Meine Herren,
Es gibt auch anderes, das die Schweiz nicht verdient hat:
Schöngeistige Nestbeschmutzer, realitätsferne Sozialisten, unfähige Regierungsmitglieder - die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.
Zum Thema: Im Grunde ist doch das Problem ein Allgemeines:
In Zeiten, in denen Chefs nur zum "Chef-sein" da sind - sprich: selber nichts Produktives zustande bringen - muss das Personal die Geschäftsleitung tragen. Folglich muss das Unternehmen mit der selben Produktivität die Chef-Löhne erwirtschaften. Also? Mehr billige Mitarbeiter, mit der selben Lohnsumme. Geiz ist geil, nicht wahr?

  • Urs Holzapfel
  • 07.02.10 | 00:23 Uhr

@r.selk + s.egger
wenn ich mir die kommentare hier ansehe,muss ich sagen,dass der von mir erwähnte us-amerikaner in seinem urteil eigentlich recht hat.manche menschen können sich kaum noch zurückhalten beim gift-und-galle-spucken.
aber einen trost gibt es (vermutlich für sie eher ein alptraum):eben sagte ein wirtschaftsethiker,dass gottseidank das verhältnis zwischen deutschen und schweizern viel,viel besser ist als das in medien vom rechten politischen rand hochgejazzt wird.
tipp für svpler:zusammenarbeit mit deutschen rechtsradikalen!

  • Rainer Selk
  • 06.02.10 | 20:42 Uhr

Urs Holzapfel 06.02.10 18:11
'wird ein Gutteil der deutschen Mediziner dieses Land nolens volens verlassen'.
Das werden sie ohnehin gehen, wenn die Zustände in der geliebten Heimat besser werden. Kann man verstehen. Aber vorderhand verdienen sie hier ihr gutes Geld. Wenn Urs Holzapfel meint, wir müssten deshalb auf 'die Knie gehen', irrt er gewaltig. Jeder lässt sich ersetzen, auch Urs Holzapfel + auch ohne Nationalismus. Ist niemand gewzungen, hier zu bleiben. Pardon, so ein Quatsch.
P.S.: man 'bespucke' nicht die Hand die einen 'nähert'.....

  • Simon Egger
  • 06.02.10 | 19:44 Uhr

@ Urs Holzapfel: Aus meiner Erfahrung heraus würde ich behaupten, dass 95 Prozent aller Deutschen sich eh nicht für die Schweiz -respektive dessen Politik interessieren. Das mag den wenigsten wohl nicht gerade schmeicheln, aber man sollte es positiv betrachten. Solange sie sich weiterhin nicht um unser Land scheren, solange bekommen sie auch nichts von dieser Deutschhetze mit. Und in Ihren Köpfen schwirrt noch immer der Glaube, dass die Schweiz das kleine, sympathische Land im Herzen Europas sei.

  • Urs Holzapfel
  • 06.02.10 | 19:27 Uhr

in der renommierten "süddeutschen zeitung" erschien dieser tage der leserbeitrag eines amerikaners,der häufig in der schweiz zu tun hat und ein akzentfreies deutsch spricht.sein niederschmetternder eindruck von den schweizern:"ich habe nie ein volk gesehen,das so hasserfüllt ist".
ich denke einmal,dieser kommentar (eines nichtdeutschen!) sagt alles darüber,wie die schweiz in der welt inszwischen wahrgenommen wird.die schweiz,die sich in einer dramatischen umbruchsitutaion befindet,zeigt nun ihr wahres gesicht,leider.....

  • Urs Holzapfel
  • 06.02.10 | 18:11 Uhr

ich hab mir mal die vielen antideutschen kommentare hier durchgelesen.darunter scheinen viele vom,wie man so schön sagt,"rechten narrensaum" zu sein,die ihrer frustration nur durch ständiges giften auf deutsche herr werden...ein widerliches trauerspiel,das die schweiz nicht verdient hat.

  • Urs Holzapfel
  • 06.02.10 | 18:03 Uhr

"Ein herzliches Willkommen den deutschen Ärztinnen und Ärzten".Wenn die "Weltwoche" so weitermacht mit ihrer Deutschenhetze,wird ein Gutteil der deutschen Mediziner dieses Land nolens volens verlassen.Dann kann die "Weltwoche" ihre vergifteten Willkommenspfeile Angehörigen anderer Nationen entgegenschiessen.
Noch eine Frage: Seit wann fährt die "Weltwoche" eigentlich diesen gefährlichen nationalistischen Kurs mit ihren Anführern Roger Klöppel und Markus Somm?

  • Martin Bott
  • 06.02.10 | 17:06 Uhr

Bemerkenswert ist die hohe Zahl von Deutschen, die im Ausland als Führungskräfte arbeiten um das Gastland zwecks Einflußnahme zu durchdringen. Ich werde seit 1988 gewaltsam daran gehindert die BRD zu verlassen. Ich bin mehrfach in verschiedenen Ländern von BND Beamten gefoltert und zur Rückreise nach Deutschland gezwungen worden. Selbst aus einem Land in dem Ich gewarnt worden bin nach Deutschland zurückzukehren. Ich bin allerdings auch kein Spitzel. Die BRD lässt nur "zuverlässige" Personen auswandern. Zum Schaden des Landes in das sie delegiert werden. Martin Bott, www.totalitaer.de

  • Rainer Selk
  • 06.02.10 | 17:03 Uhr

Joel Meier 06.02.10 14:18
Die D GÄSTE, nicht 'Einwanderer', kommen in den 'niedlichen' Geldabzockerstaat CH, weil in D alles ganz supa liiieb, köstlich und lecka ist!?. Nein, sondern weil die Arbeit suchen, die sie in D nicht 'bezahlt' bekommen.
Das sagt gem. D über CHs aus, dass wir jenen D die Möglichkeiten wegen 'Geldklau' bieten. So ist die etwas verkürzte D Argumentation.
'Diffuse' Ängste: hier wird hart geschafft und zwar nach CH Tarif und DER ist anscheinend akzeptabel. Irrat.Abwehrreflexe wegen 'Überrollungsmentalität'? Etwas begreiflich, wird sich aber erledigen!

  • Norbert Haag
  • 06.02.10 | 16:25 Uhr

Ich kann die "Befindlichkeit" vieler Schweizer, über die Arroganz vieler Deutscher schon gut nachvollziehen. Der Idee von Frau Jost kann ich nur zustimmen aber laßt meine Deutschen Mitbürger nur nach einem Lehrgang in "Grundlagen persönlicher Freiheit" zu Euch. Dieses Fach fehlt in jeder deutschen Bildung, dank des deutschen Schulsystems, völlig.

  • Joel Meier
  • 06.02.10 | 14:18 Uhr

Wow. Diese Diskussion begann bei "Deutsche Einwanderer in der Schweiz sind fähig, gut gebildet, arbeitswillig und daher gut für die Wirtschaft" und endete bei "Deutschland ist an der Grenze zum Nationalsozialismus". Was sagt das über uns Schweizer aus?
Der Verlauf dieser Diskussion ist symptomatisch für die aktuelle Debatte über die Deutschen. Nüchterne Fakten (wie im Artikel oben) werden mit diffusen Ängsten aufgeladen und emotionalisiert. Danach folgen irrationale Abwehrreflexe und bizarre Unterstellungen.

  • Rainer Selk
  • 06.02.10 | 11:40 Uhr

Peter Aufenast 06.02.10 02:55
Stefan Buttliger 06.02.10 01:23
Die D können sich gut redend 'verkaufen'. Seit ca. den 80ziger Jahren ist das Niveau des Abiturs in den norddt. Bundesländern massiv gesunken. Ein guter Mittelschüler der 60 ziger Jahre würde heute in D probelmlos ein solches Abi. haben. Darauf folgte der Drang an die Unis. Auch da: Niveau runter. Anschl. 'Produktion' von Akademikern, die nicht viel Wert sind, aber 'Dr.' Titel haben. 'Professoritis', 'akademitis', 'Sudiennitis' und kein Ende. Selbst schuld, darauf reinzufallen. Fr. Professor 'Krankenschwester'? ha,ha,ha.

  • Lidija Jametti
  • 06.02.10 | 10:23 Uhr

Sie ist egozentrisch, diktatorisch, intrigant auch gegen den ihr nächststehenden Politiker und vor allen Dingen die Frau ist " links" wie niemand ausser Gysi. Alles was sie - Merkel für Deutschland bisher einbrachte ist nur Enttäuschung. Ich begreife nicht wieso die Deutschen sie nicht abwählen. Sie bringt der EU wenig bis nichts, aber sie schielt schon jetzt auf den Posten vom Barrosso. Armes Deutschland. Die Taten ihrer Regierung und die Auswirkung dieser kann man fast auf den Punkt bringen: Deutschland unter ihr erlebt einen Schub der Auferstehung des Nationalsozialismus. Erschreckend.

  • Peter Aufenast
  • 06.02.10 | 02:55 Uhr

Zum Glück haben wir die Personenfreizügigkeit. Die aus was für Gründen auch immer entlassenen Schweizer Arbeitnehmer, vielmals mit minimalster Aus-Weiterbildung und Eigeninitiative, wären nie und nimmer in der Lage, anspruchsvolle Jobs, z.B. in den Pflegeberufen anzutreten. In unserem Unispital “Insel” in Bern und vielen weiteren Spitälern und Heimen würde der Betrieb ohne die bestens ausgebildeten deutschen Fachkräfte glatt zusammenbrechen. Dasselbe gilt für unzählige weitere Unternehmen.
Viele Schweizer sind gar nicht interessiert, viel Zeit in eine entsprechende Ausbildung zu investieren!

  • Stefan Buttliger
  • 06.02.10 | 01:23 Uhr

Im Gesundheitswesen mag obige Darstellung zutreffen, in anderen Branchen erlebt man teilweise merkwürdige Überraschungen mit deutschem Personal.
Da ist der Koch, der nicht weiss, wie man ein "Schoggi-Mousse" macht, noch das kleinste Übel für den Arbeitgeber. Fälle, wo ganze Projekte in Verzug geraten, weil der eingestellte Kandidat zwar mit Diplomen glänzen, jedoch dem Anforderungsprofil in keiner Weise gerecht werden konnte, häufen sich. (Auf dem Papier ein Elektro-Ingenieur - in der Praxis ein 2. Lehrjahr-Stift) Firmen, die nicht mehr wissen, wo sie "zuhause" sind, meidet man -ganz einfach!

  • Rainer Selk
  • 05.02.10 | 18:20 Uhr

Karin-Maria Schäfer 05.02.10 14:02
Leider, liebe M. Schäfer, haben Sie recht. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir es beim Klüngel um Merkel + um SPD /Gabriel mit linkester SED + gefährlicher Diktaturgeisteshaltung zu tun haben, mit dem Tenor: am linken D Wesen m u s s die Welt genesen, koste es was es wolle.
Die von Ihnen erw. Gefahren treten jetzt deutlich zu Tage. Und die sind Grund zu grosser Sorge, wenn man nämlich nur ein wenig weiter denkt und die 'Signale' richtig wertet.

  • Rainer Selk
  • 05.02.10 | 17:32 Uhr

bruno michel 05.02.10 09:56
Danke für die Offenheit. Deren linke Mitfunktionäre sitzen in den norddt. Ländern + Stadtstaaten, die Jahre über die Verhältnissse gelebt haben (s. Bremen etc.). Jetzt platzt die Blase nicht nur wegen weltw. Wirtschaft, sondern wegen Unfähigkeit der Genossen + Politiker in den Landesbanken usw.
Wenn Sie doch erkennen, dass es in Richtung Linksdiktatur geht, warum unternehmen Sie nichts dagegen.
Dieses Merkelsche Hehlerdenken wird sich früher oder später gegen die eigenen Bevölkerung richten. Nach NS die KP Diktatur? Wird sich Europa das gefallen lassen?!

  • Karin-Maria Schäfer
  • 05.02.10 | 14:02 Uhr

Hallo Herr Kühn,
Vor 60 Jahren sah es in Deutschland nicht viel anders aus als heute, dank immneser Kosten dank EU. Die Folgen sind weitreichend bekannt. Tun Sie sich keinen Zwang an und kommen Sie in die Schweiz. Bitte gründen Sie eine Familie mit Kindern. Wer weiss, wie lange Ihnen dieser Weg noch offen steht. Sei es weil bald Ausreisende genauso wie Steuerflüchlinge oder Wirtschaftsflüchtlinge kriminalisiert werden und an der Grenz verhaftet werden, oder weil die Freizügigkeit leider auch viel Missbrauch gebracht hat (nicht durch Deutsche) und wir unsere Grenzen deswegen schliessen müssen

  • Karin-Maria Schäfer
  • 05.02.10 | 13:54 Uhr

Europa ist bankrott bis auf die Knochen. Deutschland im freien Fall bei 50% Steuern und 19% Mehrwertsteuer. Heute legalisieren sie Industriespionage und Hehlerei, morgen verhaften sie Ausreisungswillige und stecken sie ins Konzentrationslager. Warum? Weil der Staat das Geld seiner Bürger konfiszieren muss und will, koste es was es wolle. Uebrigens sind die Strafen für Steuerhinterziehung heute schon höher als für Mord und Vergewaltigung. Vorsicht, es ist erst 60 Jahre her, als es um Enteignung mittels Endlösung ging. Ist das soziale Gerechtigkeit (NS, SPD, SP, Linke, Grüne).

  • bruno michel
  • 05.02.10 | 09:56 Uhr

hallo Herr Kühn
kann ich eigentlich voll verstehen. ich habe die entwicklungen in d seit jahrzehnten und unter anteilnahme verfolgt. die gehirnwäsche in der ddr,
der grosse moment des mauerfalls etc. aber die deutsche politik ist furchterregend ...alles nur noch auf kurzfristige stimmungsmache aus. die funktionärin merkel symbolisiert das neue deutschland auf perfekte art.
kalt, ideen- und meinungslos nur auf macht bedacht...ein bisschen klima- ein bisschen menschenrechte...und dass ja niemand ausschert ! wie lange geht es noch bis zur totalen diktatur?

  • bruno michel
  • 05.02.10 | 09:41 Uhr

hallo Weltwoche, liebe Schweizer
ich bin für geistige Abrüstung. der chef weltwoche trägt mit seinen artikeln und plädoyers auch nicht immer dazu bei. der fall mit der steuerdaten cd
ist ein problem der deutschen steuerbehörden und einiger schweizer banken.
leute, die versuchen vermögen zu verheimlichen, müssen halt damit rechnen aufzufliegen. so falsch ist das nicht. auch wenn ich jeden bedaure, der dem deutschen fiskus in die klauen fällt. ich finde es aber falsch, wenn wir meinen, uns vor die schweizer banken stellen zu müssen. die haben keine unterstützung verdient.

  • Rainer Selk
  • 05.02.10 | 08:58 Uhr

Orwell Deutsch 04.02.10 23:48
Und was, bitte, O. Deutsch, wollen Sie mit diesen Banalitäten sagen?
Tausende andere tun selbsverst. dasselbe Tag für Tag. Dass z. B. ein Hotelgast die Rechnung bezahlt, ist nur normal. Deshalb gehört ihm nicht das Hotel, selbst wenn es nur von ausländ. Gästen bewohnt wäre. Umkehrschluss:was ist Voraussetzung, dass Ihnen jene 'Banalitäten' überhaupt erst möglich sind? Stabilität, Freiheit, funk.Wirtschaft, tiefe Teuerung, Selbstverantwortung + Jobs. Und in D/EU?! 1 Euro Jobs? Stabilität? Selbstverantwtg.? Staatsabzockerei: nichts wie hin!

  • Orwell Deutsch
  • 04.02.10 | 23:48 Uhr

Liebe Helvetier liebe Germanen, mich [gelöscht am 5.2.2010 durch Moderator] diese Diskussion um die deutschen in der Schweiz, welche immer dann Aufflammt wenn wieder einmal irgend jemand eine Daten CD verscherbeln will, einfach nur an ! Wir leben als Deutsche, seit 7 Jahren mehr oder weniger glücklich, mitten in der Schweiz ! Wir sind Ausländer, die mit der Schweizer Sprache die wenigsten Probleme haben, wir leben die selbe Kultur, die selbe Religion, wir haben fast die selben Interessen ! Wir gehen fleissig arbeiten und stehen voll hinter der Schweiz und wären auch bereit dieses Land gegen jeden Feind zu verteidigen !!!!!!!!

  • Rainer Selk
  • 04.02.10 | 21:37 Uhr

Ronald Kühn 04.02.10 14:26
Der sozialromatische Himmel wird in D in Kürze beendet - weil nicht mehr finanzierbar - sein + nicht nur dort. Schauen Sie sich doch um in Supereuropa: Gr'land ist der Anfang, dann Italien, Portug., Spanien. Was noch von der EU übrig bleibt, kann man nur ahnen. Erst wenn die Staaten ohne Moloch Brüssel + Euro wieder Selbstwert haben + die Bürger überblicken, was sie leisten, kommt es besser. Was es vorher noch 'absetzt', bleibt derzeit offen. In D kündigt sich in Kürze ein grosses 'Aufräumen' an. Dann wird's besser. Nur Mut.

  • Alois Amrein
  • 04.02.10 | 20:25 Uhr

Stopp der Germaniserung der Schweiz, jetzt und sofort. Steinbrück und Schäuble wollen es so, wir brauchen keine fünfte Kolonne wie in den Dreissigerjahren.

  • Fredi Nassauer
  • 04.02.10 | 19:19 Uhr

Die Deutschen werden uns mächtig den Hintern warm machen! In Deutschland sind sehr gute Ausbildungen (Uni/FH) praktisch gratis zu haben. Die Arbeitgeber können „Fixprodukte“ importieren. Der ganze Aufwand und die Kosten wird auf die so genannte Human Ressource abgewälzt. Dann kommen die Naiven, aus unseren eigenen Reihen mit der ewigen Parole „Bildung!“. Während die linke „Elite“ fast gratis an unseren Unis hockt, sind private Schulen (berufsbegleitend) äusserst teuer, die Unterstützung der verlogenen Wirtschaft marginal. Die Belastung hoch. Das kann nur scheitern!

  • Ronald Kühn
  • 04.02.10 | 14:26 Uhr

Ich bin selbst Deutscher der mit dem Gedanken spielt in die S. auszuwandern. Mir wird zunehmend Angst und Bange hier, denn D. verwandelt sich in ein 3. sozialistisches Großexperiment. Die Bevölkerung ist immer noch von Staatsgläubigkeit, Kollektivismus und Neid geprägt.;Konservatismus ist faktisch tot. Es gibt nur verschiedene Abstufungen des Sozialismus und die Parteien driften geschlossen immer weiter nach links;eine Alternative ist nicht erkennbar. Ich habe Angst in so einem Umfeld eine Familie zu gründen!

  • Elena Wawronic
  • 04.02.10 | 10:26 Uhr

Dass gut qualifizierte und integrationswillige Deutsche zu uns kommen ist doch eine Bereicherung für die Schweiz. Eine Abstimmung mit Inhalt "2 Deutsche für 1 Kosovaren oder Türken in der Schweiz" würde ich vorbehaltlos zustimmen.

  • Ladislav Jirucha
  • 04.02.10 | 09:25 Uhr

Als ich als Tscheche '68 nach der Schweiz kam, war angesichts der Schwarzenberg-Initiative der "lukrative" Arbeitsmarkt den Schweizern vorbehalten. Die Inserate damals schlossen einen AusländerIn ausdrücklich aus. Ich lernte später (Hotellerie) die Deutschen als besser ausgebildet, fähiger und williger als alle anderen Nationalitäten. Sie sprechen drei Sprachen, kennen sich in Informatik aus, sind höfflich und dauerhalft. Ein Schweizer verlässt den Hoteljob spätestens nach drei Monaten, wenn er nicht befördert wird.

  • Petra Riege
  • 04.02.10 | 08:26 Uhr

Aus Deutschland wandern die gebildeten, arbeitsfreudigen Menschen zu Hunderttausenden aus und suchen ihr Glück und eine Zukunft für sich und ihre Familie in der Schweiz und vielen anderen Ländern.
Sie sehen, wie sich die Zustände in ihrem Vaterland durch die verfehlte Einwanderungspolitik vor allem von kaum gebildeten Menschen aus der "Dritten Welt" und dem islamischen Kulturkreis immer rascher verschlechtern.

Das ist eine Abstimmung mit den Füßen, wie man in Deutschland sagt.

Liebe Schweizer, freuen Sie sich über die Deutschen, die lieber bei Ihnen arbeiten und Ihr Land unterstützen.

  • Christine Joos
  • 04.02.10 | 07:22 Uhr

Bürgert die Deutschen ein. Macht sie zu Schweizern. Um seine Intelligentsia zu halten, wird Deutschland Landflucht aus deutschen Landen bald an Beweggründe knüpfen, also faktisch verbieten. Beugen wir dem vor, denn Deutsche sind hier willkommen. Samt Geld. Wir garantieren, dass niemand von ihnen sein Geld wird in Deutschland anlegen wollen. Denn unser Staat ist n o c h für u n s da. Nicht umgekehrt.

 
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