Climategate

Der tiefe Fall des Missionars

Er war angetreten, die Welt zu retten. Doch jetzt kämpft Rajendra Pachauri um seinen Job. Fehlleistungen häufen sich. Die Übertreibungen entlarven den Leiter des Weltklimarats als Propagandisten.

Von Alex Reichmuth

Noch vor gut zwei Jahren stand der Inder Rajendra Pachauri auf dem Gipfel seiner Karriere. Im Oktober 2007 erhielt der Weltklimarat (IPCC) unter seiner Leitung den Friedensnobelpreis zugesprochen, zusammen mit dem amerikanischen Klimaaktivisten Al Gore. Es war die Zeit, als der Weltklimarat mit seinem Chef Pachauri als unangefochtene Instanz galt, die den Skeptikern des menschengemachten Klimawandels wissenschaftlich und moralisch haushoch überlegen schien. Inzwischen ist von den Lorbeeren kaum mehr etwas übriggeblieben: Führende Wissenschaftler des IPCC sind der Manipulation überführt worden, in den Berichten des Weltklimarates tauchen irritierende Fehler auf und Chef Pachauri blamiert sich im Umgang mit wissenschaftlicher Kritik immer aufs Neue.

Mehr zum Thema in unserem Dossier «Klimakontroverse»

Das Unheil begann im vergangenen November, als der Mail-Verkehr zwischen führenden Klimawissenschaftlern an die Öffentlichkeit gelangte. Er belegte, dass die Forscher während Jahren versucht hatten, wissenschaftliche Ergebnisse zu manipulieren und skeptische Kollegen kaltzustellen. Mitte Januar dann musste Pachauri einen peinlichen Fehler im jüngsten IPCC-Bericht zugeben: Die Aussage, dass der Grossteil der Himalajagletscher bis 2035 abschmelzen könnte, hatte sich als wissenschaftlich unhaltbar erwiesen. «Sind Fehler nicht menschlich?», verteidigte sich Pachauri vor einigen Tagen.

Das Problem ist aber nicht der Fehler allein, sondern die Art, wie er zustande kam – und wie Pachauri damit umging. Als im November eine indische Studie der These der schmelzenden Himalajagletscher widersprochen hatte, verspottete Pachauri dies als «Voodoo-Wisssenschaft». Auch andere Wissenschaftler hatten ihn noch vor der Klimakonferenz in Kopenhagen aufgefordert, die Aussage der schmelzenden Himalajagletscher zu korrigieren. Pachauri hatte es nicht getan – gemäss Kritikern, um mit alarmistischen Prognosen weiterhin Fördergelder für sein eigenes Forschungsinstitut zu generieren. Erst als der New Scientist vor einem Monat aufdeckte, dass hinter der Behauptung des schmelzenden Himalaia-Eises nicht wissenschaftliche Ergebnisse stehen, sondern lediglich ein fehlerhafter Bericht des WWF, musste Pachauri die Panne eingestehen.

Schon seit Jahren hat der indische Ingenieur und Ökonom die Leitung des Weltklimarats nicht als wissenschaftliche Aufgabe verstanden, sondern als Mission, die Welt auf den richtigen Weg zu führen. Den jüngsten Bericht des IPCC kommentierte Pachauri im Frühling 2007 so: «Ich hoffe, dass dies die Regierungen so schockiert, dass sie handeln.» Man habe einen Krieg gegen die Erde begonnen, predigte er bei der Verleihung des Friedensnobelpreises, und es drohe eine Zerstörung wie einst auf dem Höhepunkt der Atomrüstung. Und statt sich vom Propagandafilm «Eine unbequeme Wahrheit» von Al Gore mit seinen unhaltbaren Übertreibungen zu distanzieren, lobte Pachauri den Film: «Er hat mir gefallen. Er emotionalisiert die Debatte zwar, aber das muss er wohl.»

Kritiker des Weltklimarats pflegte Pachauri jeweils in drastischen Worten niederzumachen. So verglich er etwa den dänischen Statistiker Bjørn Lomborg, der den Nutzen von Klimaschutzmassnahmen bestreitet, mit Hitler: «Wenn Sie Lomborgs Denken folgen sollten, war das, was Hitler getan hat, möglicherweise richtig.» Und in einem Interview des Tages-Anzeigers kommentierte er Einwände gegen die These vom menschengemachten Klimawandel süffisant: «Es gibt immer Skeptiker, die glauben, die Erde sei flach und nicht rund.»

Effekte statt Erkenntnisse

Alles, was in die Berichte des Weltklimarats einfliesse, unterliege strengen wissenschaftlichen Kriterien und werde durchgehend gutachterlich geprüft, hatte Pachauri noch vor kurzem versichert. Der für den Asien-Teil zuständige Autor des IPCC gestand vor einigen Tagen nun ein, gewusst zu haben, dass die Behauptung der schmelzenden Himalajagletscher wissenschaftlich ungeprüft war: «Wir dachten, wenn wir das gross herausbringen, wird es einen Effekt auf die Politiker haben und sie ermutigen, konkrete Schritte einzuleiten.» Weltweit durchforsten jetzt kritische Wissenschaftler und Journalisten den IPCC-Bericht nach weiteren «weichen» Quellen – und werden fündig: Die Warnung, dass vierzig Prozent des Regenwaldes im Amazonasbecken durch den Klimawandel gefährdet seien, soll sich ebenfalls nur auf einen WWF-Bericht abstützen. Aussagen über schwindendes Eis in den Anden, in den Alpen und in Afrika beruhen offenbar lediglich auf Angaben eines Bergsteigermagazins und Äusserungen von Bergführern. Ein Kanadier will bereits zwanzig Stellen im Bericht des Weltklimarats gesichtet haben, denen wissenschaftlich ungeprüfte Fakten zugrunde liegen.

Noch schlägt Rajendra Pachauri alle Rücktrittsforderungen in den Wind. Doch selbst wenn er im Amt bleiben sollte: Seine Zeit als quasi unfehlbare wissenschaftliche Instanz, die Kritiker von der hohen Warte aus abkanzelt, ist definitiv vorbei.

Kommentare

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  • Rainer Selk
  • 10.02.10 | 17:22 Uhr

Thomas Schmidt 10.02.10 10:19
Das war nicht persönlich gemeint!
ad 1. Dem Laien wie mir kam bisher ein Wort aus wissenschaftlichem Mund ein gewisser Wert zu. Genau das aber wird immer mehr zur Farce. Und in diese Situation platzt nun Pauchauri hinein. Sie können das meinethalben 'brandgefährlich' nennen, je nach Sichtweise. Ich nenne das burlesk, denn der diskreditiert mit seinen Adlaten eine ganze 'Branche', die sich zeitweise aufführt, als wären sie die 'Herren der Welt'.
ad 2. Ganz recht, vermutlich könnten wir vom Oel + Gas schon längst weg sein, aber eben.....
Soweit OK?

  • Thomas Schmidt
  • 10.02.10 | 10:19 Uhr

Ad Rainer Selk: Sie sind aber pauschal im Irrtum-Unterstellen!
1. Das Vorgehen von Pauchauri und "diesen Leuten" ist brandgefährlich: Sie berauben die Wissenschaft der notwendigen Wertfreiheit. Wissenschaft hat weder links noch rechts, weder für noch gegen etwas zu sein. Auch ist sie nicht demokratisch: Ein einziger widersprechender Wissenschaftler kann eine Theorie zu Fall bringen. Die "Beton(un)wissenschaft" verkörpert Herr Pachauri, der Kritiker verhöhnt und Skeptiker in die Nähe von Hitler bringt. 2. Wieso Irrtum?Ich habe nur gesagt, dass wir von Oel und Gas weg sollten. Irre ich mich da?

  • Rainer Selk
  • 09.02.10 | 22:19 Uhr

Thomas Schmidt 09.02.10 11:47
1. Irrtum:
'Herr Pachauri + Kollegen, i. d. Wissenschaft habt Ihr nichts verloren!'
Doch, genau diese Leute führen dazu, dass ein 'Erwachen' folgt in der 'Beton-Wissenschaft'.

2. Irrtum: 'Klima' und Öl etc.
Schon seit 40 Jahren 'hört' man, dass die Patente für andere Antriebe in den 'Kellern' liegen. Die werden herausgeholt, wenn es die Geschäftstaktik 'verdient'. Oel wird man schon lange durch 'anderes' ersetzen können, aber der Schock ist noch nicht 'reif'....Dann werden vermutl. viele arbeitslos....?

  • Thomas Schmidt
  • 09.02.10 | 11:47 Uhr

Dass wir vor allem aus strategischen und Gründen der mittel- bis langfristigen Versorgungssicherheit, aber auch aus Kostengründen aus der Abhängigkeit von Oel und Gas befreien sollen ist ja wohl unbestritten. Aber seriöse Wissenschaft durch Manipulation und Bewirtschaftung einer entsprechenden Drohkulisse im 21. Jahrhundert zu einer mittelalterlichen "Klimakirche" umzubauen, ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden aufgeklärten Menschen! Herr Pachauri und Kollegen,wenn Ihr missionieren wollt, geht doch zu Uriella oder einer Weltuntergangssekte. In der Wissenschaft habt Ihr nichts verloren!

  • Pascal Soldati
  • 09.02.10 | 09:42 Uhr

Ich glaube nicht, dass dies alles nur der Abzocke dient, meines Erachtens nach, hat die die "Klimapanikmache" den Vorteil, dass wir uns schneller vom Öl loslösen können und nicht mehr total abhängig sind von unseren netten Nachbarn im Nahen Osten...

  • Alexej Buergin
  • 08.02.10 | 18:33 Uhr

Phil Jones vom CRU, der in den Ausstand getreten wordene, geht es nicht gut. Noch beim Tod des Skeptikers John Daly konnte er sich freuen, aber jetzt soll er Selbstmord in Erwägung gezogen haben.

Das ist nicht nötig, Herr Professor. Es genügt, wenn Sie einfach verschwinden. Und all den IPCC-Pfusch gleich mitnehmen.

  • Franz X. Bachmann
  • 08.02.10 | 06:28 Uhr

“Weltklimarat” ab sofort nur noch Regionalbüro-West
Gestern kündigte China Daily, offizielles Verlautbarungsblatt von Partei und
Regierung Chinas, dem IPCC die Freundschaft - und das Vertrauen auf . Und
heute folgt Indien. Man erwäge sich aus einem Gremium zurückzuziehen, auf
dass man sich nicht verlassen könne. “Es gibt eine feine Trennlinie zwischen
Klima-Forschung und Klima-Evangelium”, sagte der indische Umweltminister
Jairam Ramesh, “ich bin für die Klimaforschung”. Sprach es und kündigte an,
man werde die Sache lieber selbst in die Hand nehmen. “
F. X. Bachmann

  • Rainer Selk
  • 08.02.10 | 05:53 Uhr

Manfred Fenn 07.02.10 22:40
Häuslebauer in Deutschland in den nächsten Jahren bis zu 70.000,00€ für die Wärmeisolierung seiner vier Wände ausgeben.

Das sollte er schlauerweise ohnehin tun. Die Frage ist nur, wer dabei 'mitverdient' durch unnütze und blödsinninge 'Übervorschriften'.
Schon noch dumm, dass man der Sonne nicht ein anderes Verhalten verordnen kann. die ganze Klimasache ist derart blöd und aus dem Ruder gelaufen, dass man eigentlich nur noch lachen kann, aber leider sind Gierabzocker dahiner! Sie nannten sie bereits.

  • Manfred Fenn
  • 07.02.10 | 22:40 Uhr

Seit ca. 8 Wochen bedeckt eine dicke Schnne- und Eisschicht nicht nur Norddeutschland, sondern die gesamte Nordhalbkugel unseres Planeten versinkt in Eis und Kälte. Die Klimawandler berichten deshalb auch von der Antarktis aus, wo sie den Klimawandel beweisen wollen.
Da jedoch Grönland und der gesamte Nordpol zufrieren, werden die Lügen des IPCC offenbar. Herr Gore bereichert sich an CO2-Certifikaten, Herr Pachauri saugt Forschungsgelder in seine Unternehmen. Dennoch muß der Häuslebauer in Deutschland in den nächsten Jahren bis zu 70.000,00€ für die Wärmeisolierung seiner vier Wände ausgeben

  • Rainer Selk
  • 07.02.10 | 13:11 Uhr

Rainer Selk 06.02.10 20:50
Diesen Gier-Klimaklüngel ins Recht zu fassen, dürfte ebenso schwierig sein, wie die Banken zur Rechenschaft zu ziehen.
Es ist ja alles 'professoral' belegt. Pfui, ist das ein selbstverliebter abgehobener Wichtigtuerklüngel. Die haben in Wahrheit der Wissenschaft eine 'Bärendienst' erwiesen, weil nun bestellte professorale 'Statements' generell soviel wert sind, wie das Ököpapier, auf dem sie veröffentlicht werden: nichts.
Die 'Wahrheitstrutzburgen' fallen ein. Hoffen wir, dass das zu einem generellen Innovationsschub führt in dieser betonierten Denke.

  • Rainer Selk
  • 06.02.10 | 20:50 Uhr

Alexej Buergin 05.02.10 11:21
'von der Polizei zu Climategate befragt'.
Und wann interessieren sich die Staatsanwaltschaften für diese widerlichen Fälschungen? Das wäre ein Superthema für die WeWo, denn wir haben hier UVEC's,' Grünliche' usw., denen das klar + deutlich gemacht werden muss.
Stopp den CO2 Blödsinn mit allen weiteren Kostenbürden + zwar sofort. Ein Time-out zur Sache + dann ohne Moritz überlegen, was wir hier wirklich machen können bzw. wollen + die Strombarone - positiv proaktiv - an die Kandarre nehmen! Leuenberger ist dazu nicht in der Lage.

  • Krishna Gans
  • 06.02.10 | 19:50 Uhr

Vielen Dank für diesen längst überfälligen Artikel.
Es hat leider viel zu lange gedauert, bis die Presse angefangen hat, den s.g. menschgemachten Klimawandel zu hinterfragen, skeptische Stimmen und Meinungen gibt es schon seit Jahren.
Wider besseren Wissens wurden sie nicht zur Kenntnis genommen.
Mal sehen, wann unsere Politiker darauf reagieren und von den in Angriff genommenen abstrusen Ideen des s.g. "Klimaschutzes", die letztendlich nur einen tiefen Griff in unser aller Portemonnaie bedeutet, Abstand nehmen - und uns eine mögliche Ökodiktatur ersparen.

  • Ernst Beck
  • 06.02.10 | 17:40 Uhr

Sehr geehrter Herr Reichmuth,
fabelhaft, Ihr Artikel bringt die Sache auf den Punkt. Herzlichen Dank dafür. Die politische Institution IPCC hat den Nobelpreis nur bekommen, weil seit Jahren eine umfassende Propaganda mit gefälschten Klimadaten und Geschichtsfälschung läuft. Um das zu erkennen war kein Climategate notwendig. Die ausgelöste Massenneurose versperrt den meisten den klaren Blick aus dem Tunnel der Klimareligion. Die nahe Zukunft wird den hohen Klima-Priestern mit einer massiven neuen Kaltphase das Gegenteil beweisen. Wetten daß dann die Fähnchen im Wind gedreht werden.

  • Alexej Buergin
  • 05.02.10 | 11:23 Uhr

@ Wäckerlin:
Lustig ist auch, dass der Vater von BR Leuenberger, ein protestantischer Theologe, ein entschiedener Gegner des Ablasshandels war. Manchmal fällt der Apfel weit vom Stamm.

  • Alexej Buergin
  • 05.02.10 | 11:21 Uhr

Maulwurf gefunden? Wie der Guardian berichtet, wurde ein CRU-Klimatologe namens Paul Dennis, der eine rebellische Ader zu haben scheint, von der Polizei zu Climategate befragt. Definitive Resultate liegen keine vor, aber die Mär von den ausländischen Geheimdiensten und anderen professionellen Hackern soll ad acta gelegt worden sein.

  • Rainer Selk
  • 05.02.10 | 09:07 Uhr

Nachtrag zum Ablasshandel:
Die kathol. 'Glaubenskongregation' (deren Vorsteher früher: der heutige Papst) hiess früher Inquisition. Dort wurde der nette Ablasshandel ausgebrütet. 'Zertifikate' dafür gab es auch, nämlich in Form schriftl. vorgefertigter Ablassbestätigungen für Betroffene (Zahler).
Das gerissenere am Emmissionshandel ist, dass der Einzelne nur noch zahlt, aber kaum mehr nachvollziehen kann, was ihm den 'abgelassen' wurde, ausser tieferen Kontostand und 'heisser Luft'.-
Der kälteste Januar seit Jahren, ja, was für 'Warme' Klimatologis war denn da?! Oder nur geistige 'Erhitzung'?

  • Michael Wäckerlin
  • 05.02.10 | 00:52 Uhr

Der Vergleich von Emissionshandel und Ablassbriefen hinkt leider ein bisschen:

Im Gegensatz zum Vormodell der Kirche ist die Beteiligung an dem CO2 Schwindel keineswegs fakultativ. Der mit öffentlicher Gewalt orchestrierte Betrug belastet jeden Konsumenten, bestraft die Produktion physischer Güter und fördert die Kartellisierung der Energiewirtschaft sowie die Spekulation mit "Heisser Luft".

  • Rainer Selk
  • 04.02.10 | 21:46 Uhr

Möch Tetzel: wenn die Münze in den Kasten springt, die Seele in den Himmel schwingt = Ablasshandel. Der 'schräge' CO-Zertifikathandel ist daselbe. Dass das ganze vermutlich wesentlich an der Sonne liegt, will man nicht sagen + keine Rechnung oder ein Verbot oder ein grünes Umverteilungsgesetzli dorthin schicken....
Zu hoffen bleibt, dass Moritz' UVEK nicht noch mehr Schadenkostitis anrichten kann, bis der Lug völlig losgetreten ist. Bis dann sollten die Bürger schreiben, protestieren, ihre Meinung gegen diesen Unsinn laut kund tun + 2011 durch die Wahlen diesem Unsinn einen Riegel schieben.

  • Alexej Buergin
  • 04.02.10 | 18:56 Uhr

Seit 20'000 Jahren, also seit dem Ende der letzten Eiszeit, steigt der Meeresspiegel an, seit etwa 8'000 Jahren deutlich langsamer (20 bis 30 cm pro Jahrhundert).
Wie Karl Battenberg, der Fürst von Wales, nun bekannt gibt, ist dies der Beweis dafür, dass der Mensch für den Anstieg verantwortlich ist.
Pachauri könnte man zwar nicht entlassen, aber wenigstens nicht wiederwählen. God save the Queen.

  • Martin Litschi
  • 04.02.10 | 17:22 Uhr

Frau Walther hat Recht.
Einer, der bei der Geburt des IPCC dabei war, hat dazu ein Buch geschrieben:

Hartmut Bachmann "Die Lüge der Klimakatastrophe, Manipulierte Angst als Mittel zu Macht", Frieling Verlag, ISBN 978-3-8280-2604-9, EUR 18.90.

Wie 9/11 und die angeblichen Terroristen ist auch die Klimageschichte eine Lüge, diesmal mit dem Ziel, Kasse zu machen. Moderner Ablasshandel.

  • Alexej Buergin
  • 04.02.10 | 15:16 Uhr

Die böseste Fehlleistung des IPCC leistete nicht Pachy, sondern jene, die die "wissenschaftlichen" Grundlagen liefern. Mit der Behauptung nämlich, dass die an sich schwache Wirkung des CO2 durch Rückkoppelungseffekte massiv verstärkt werde, und dadurch die Erdtemperatur in "nie dagewesenem" Ausmass steige. Zum "Beweis" ist jeder Trick gut genug, von der verkehrten Interpretation von Sedimentschichten und Baumringen, der Vernachlässigung des UHI-Effekts bei schnell wachsenden chinesischen Städten und der selektiven Auswahl von Messstellen, deren Anzahl von etwa 6000 auf 1000 reduziert wurden.

  • Annemarie Walther
  • 04.02.10 | 09:26 Uhr

Bravo, Herr Reichmuth - bravo, Weltwoche.
Das ganze Thema stinkt immer mehr zum Himmel. Wer beim Augiasstall namens IPCC immer noch von "Mission" redet, vernebelt - oder hat nicht begriffen, dass es um das grösste Business des 21. Jahrhunderts geht. Immerhin wächst die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Welt gelegentlich mit ein paar dringenderen Problemen als mit dem Klima-Hype befassen darf und muss.

  • Roman Hasler
  • 04.02.10 | 08:51 Uhr

Was erwartet man denn, wenn ein Marketingmann die Leitung einer solchen Institution hat? In der Werbung wird schliesslich immer geschummelt und übertrieben! Schlimm ist aber, dass Fachexperten hinter ihm mitgemacht haben!

  • Sergio Frei
  • 04.02.10 | 08:38 Uhr

stellt sich die alte frage, wieso berichtet nur die WW hiervon? kann es sein dass unterschlagung in der schweiz. presse als salonfähig gilt, vorallem bei heiklen themen?
gegenbeweise wären gefragt und die sonst nicht wortkarge ringiertruppe schweigt? frank äh meyer? wo und was?

 
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