Kommentar

Krieg ums Klima

Hacker haben die E-Mail-Korrespondenz renommierter Klimaforscher veröffentlicht. «Climategate» erschüttert die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft zutiefst.

Von Kai Michel

Der Zeitpunkt hätte kaum besser gewählt werden können: Das ganze Jahr mehren sich die Anzeichen, dass die am 7. Dezember in Kopenhagen startende Weltklimakonferenz ein Fehlschlag werden wird. Dann geraten die Klimaforscher in Erklärungsnot: Seit einer Dekade steigen die globalen Durchschnittstemperaturen nicht mehr an – niemand hat eine schlüssige Erklärung dafür. Und jetzt platzt eine Bombe, die die Klimawissenschaft in den Festen ihrer Glaubwürdigkeit erschüttert.

«Climategate» – der Name für den Skandal war schnell gefunden. Unbekannte Hacker knackten in einer kriminellen Aktion einen Computer-Server der East Anglia University im englischen Norwich und erbeuteten mehr als 1000 E-Mails sowie viele weitere Dokumente aus der renommierten Climatic Research Unit (CRU). Flugs stellten sie die Daten ins Internet, wo sich seither jeder durch die vertraulichen Dokumente wühlen kann.

Die Aufregung ist gross: Schliesslich gehört die CRU unter ihrem Leiter Phil Jones zu den wichtigsten Datenlieferanten des Weltklimarats IPCC, der seit Jahren vor einer von Menschen verschuldeten Klimakatastrophe warnt. In der geraubten Korrespondenz finden sich E-Mail-Wechsel mit den renommiertesten Klimaforschern der Welt. Da werden schon einmal «Tricks» ausgetauscht, mit denen sich Klimakurven optimieren lassen, um sinkende Temperaturverläufe zu kaschieren. Es wird gejammert, wie peinlich es doch sei, dass es nicht gelinge den Temperaturstillstand zu erklären. Und immer wieder wird über die «Klimaskeptiker» hergezogen und beratschlagt, wie man sich ihrer am besten erwehren könnte.

«Eine rauchende Waffe»

Für den US-Klimaforscher Patrick J. Michaels, einen jener, die nicht daran glauben, dass der Klimawandel sehr drastisch ausfällt, sind die E-Mails «der eindeutige Beweis», dass Daten gezielt manipuliert wurden. «Das ist nicht nur eine rauchende Waffe», die den Täter verrät, sagte er der New York Times, «sondern ein ganzer Atompilz.»

Viele Internet-Blogs setzen eins drauf: Die Enthüllungen bewiesen endlich, dass die Rede vom menschengemachten Klimawandel nur ein gigantischer Schwindel sei – ausgeheckt von einer Clique karrieresüchtiger Wissenschaftler. Doch zu diesem «ultimativen Beweis» taugen die Mails nicht. Wohlgemerkt sind viele der inkriminierten Stellen aus dem Zusammenhang gerissen. Und ausserdem sei, schreibt «Realclimate», eine von Klimaforschern betriebene Website, viel wichtiger, was sich nicht in den E-Mails finde. Es gäbe keine Hinweise, dass die Erderwärmung nur ein Jux sei oder dass Daten gefälscht wurden, ebenso wenig wie Indizien für eine Weltverschwörung «und auch keinen Marschbefehl unserer sozialistischen/kommunistischen/vegetarischen Führer».
Das ist richtig. Doch solch süffisanter Ton ist fehl am Platz. In den E-Mails findet sich zu viel Bedenkliches: Institutsdirektor Jones forderte Forscher auf, bestimmte E-Mail-Korrespondenzen zu vernichten – um zu verhindern, dass sie, wie durch den «Freedom of Information Act» vorgeschrieben, an die Öffentlichkeit gelangen. Wer sich im Dienst der guten Sache wähnt, glaubt, sich alles anmassen zu können.

Der Schaden für die Klimawissenschaft ist enorm: Die Dokumente zeugen von grosser Arroganz. Natürlich ist es anstrengend, sich immer und immer wieder mit den Argumenten von Skeptikern auseinanderzusetzen, also mit Leuten, die oft nicht vom Fach sind und die manchmal gar in den Diensten mächtiger Industrielobbys stehen. Aber das müssen sie sich gefallen lassen: Die Klimaforscher beanspruchen schliesslich, unser aller Zukunft vorherzusagen. Weil das aber ein Unterfangen ist, mit dem sich die Wissenschaft stets blamierte, kann sie nicht verlangen, dass diesen Prognosen widerspruchslos Glauben geschenkt wird. Zumal es um Billionen-, wenn nicht gar Billiarden-Summen geht und alle Menschen ihren Lebensstil ändern sollen. Da wird Zweifel zur ersten Bürgerpflicht.

Der Ruhm mag vielen Forschern zu Kopf gestiegen sein. Die Klimawissenschaft hat in den letzten Jahren einen Imagegewinn sondergleichen erlebt. Man gastiert in Talkshows, gefällt sich als Souffleur der Politik. Solche Karrieren (und Forschungsgelder) gilt es zu schützen. Jeder Zweifel wird als Bedrohung empfunden – und deshalb als Ketzerei gebrandmarkt. Entartet Forschung aber zum Glaubenskrieg, ist die Wissenschaft selbst bedroht: Man muss sich als Forscher trauen dürfen, alles anzuzweifeln. Sonst wird Wissenschaft zum fundamentalistischen Dogma – und dafür liefert Climategate viele Hinweise.

Statt den Skandal aufzuarbeiten, lavieren die beteiligten Wissenschaftler nur. Oder sorgen für Gegenfeuer: Mitten hinein in den Rummel verkündeten am Dienstag 21 renommierte Forscher: Ums Klima steht es noch viel schlimmer als gedacht! Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte die Erdtemperatur um sagenhafte sieben Grad steigen. «Dies ist der letzte wissenschaftliche Aufruf an die Unterhändler von 192 Staaten, den Klimaschutz-Zug in Kopenhagen nicht zu verpassen», verkündete dabei Hans-Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimaforschung. Nach Climategate klingt das seltsam hohl.

Kommentare

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  • oliver tanzer
  • 07.12.09 | 20:57 Uhr

Schön, dass die Weltwoche das Zweifeln zur ersten Bürgerpflicht erhebt. Ich hätte da auch gleich eine erste Anregung von wegen "erschütterter Glaubwürdigkeit": Ihr Bildtext lautet: "Zweifeln wird zur ersten Bürgerpflicht: Eisbär in der Antarktis."
Nun ich zweifle gerne: Am Klimawandel, am "Vorteil Frau", an Herrn Köppels Auslassungen über die Killer der Demokratie und den Islam etc. Aber das Grundschulwissen, dass es in der Antarktis keine Eisbären gibt hätte ich dann doch vorausgesetzt.
Es grüßt Sie Walfisch
..und wünscht Ihnen neben dem Zweifel an anderen auch mal den an sich selbst.

.

  • Alexej Buergin
  • 05.12.09 | 13:30 Uhr

Wieder ein Schritt beim Wachstum von Climategate: Die Schweizerische Einheitszeitung muss es zur Kenntnis nehmen, da ja jetzt das IPCC untersucht, ob das IPCC die Wahrheit sagt.
Der Journalismus ist, wie nicht anders zu erwarten, voreingenommen und inkompetent; Leserdiskussion nicht erlaubt.
(Klar, man muss ja die Erde retten).

  • Alexej Buergin
  • 03.12.09 | 17:32 Uhr

Wie uns die schweizerische Einheitszeitung informiert, habe es im Mittelalter Ackerbau in Grönland gegeben (und Weintrauben bis nach Schottland) und ein fast eisfreies arktisches Meer.
Trotzdem meint die SEZ, dass es keine INDIZIEN gäbe, dass es damals wärmer gewesen sei als heute. Nein, es war 1°C kälter, so die SEZ!
Hallo?

  • Alexej Buergin
  • 03.12.09 | 11:40 Uhr

Algore hat selbst einen Energieverbrauch, der schlicht unanständig ist (das zwanzigfache eines Durchschnittsamerikaners). Aber er zahlt Ablass an eine Firma, die Algore gehört.
In Kopenhagen wird man wohl eine beeindruckende Sammlung von Privatjets sehen. Die 20'000 Klimatouristen werden etwa 41'000 t CO2 erzeugen, gleich viel wie das Land Marokko im Jahr 2006. Und nächstes Jahr gehts auf Staatskosten nach Mexiko. Zum meinem Glück bin ich nicht Klimatologe, ich wäre korrupt.

  • Alexej Buergin
  • 03.12.09 | 11:26 Uhr

Lieber Herr Kaufmann
zu Algore sollte man noch beifügen, dass es in seinem neuen Buch nicht nur einen Hurrikan vor Florida gibt (dieses Jahr gab es keinen, in Zentralflorida nicht mal einen tropischen Sturm), sondern dass dieser auch noch verkehrt herum rotiert. Dazu hat er einen weiteren Hurrikan genau auf dem Äquator. Das Meer ist bei ihm soweit gestiegen, dass halb Florida unter Wasser ist, und das wesentlich höhere Kuba ganz. Ferner hat er in der Show von Conan O'Brien erklärt, dass die Temperatur im Erdinnern bereits in geringen Tiefe mehrere Millionen Grad betrage.

  • Alexander Kaufmann
  • 03.12.09 | 09:08 Uhr

@Renato Neidhart:

Vielen Dank für den Link. Endlich eine informative, nicht ideologisch gefärbte Darstellung der Tatsachen.

Ich habe nun wieder stichhaltige Argumente für die Diskussionen mit meinen Kindern, welche in der Schule unter Anderem mit Al Gore's Propagandafilm auf penetrante Art und Weise bearbeitet werden.

  • Jan Dörig
  • 02.12.09 | 22:28 Uhr

Danke, Weltwoche. Ich habe so gaaaanz nebenbei unter ferner liefen in der NZZ davon gelesen - unter dem Titel "ein Sturm im Wasserglas". Dann weiter recherchiert. Keiner Zeitung scheint dies eine Meldung wert zu sein, von einer nähreren Beleuchtung ganz zu schweigen. Sie haben einen neuen Abonnenten gewonnen.

  • Renato Neidhart
  • 02.12.09 | 20:45 Uhr

Fortsetzung:

Und wenn wir gigantisch abgezockt werden sollen mit manipulierten Daten, interessierts offenbar kein Schwein!

Irgendwie beängstigend, diese Gleichschaltung der Medien.

  • Renato Neidhart
  • 02.12.09 | 20:16 Uhr

Unbedingt lesenswert im Zusammenhang mit dem Klimawandel aus Sicht der sog. Skeptiker oder "Leugner" ist der folgende Bericht:

http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/die-klimakatastrophe-der-groesste-hype-des-jahrhunderts/

Dieser Bericht stammt von Dr. Labohm, offizieller Gutachter beim IPCC und wurde v o r dem Hackerangriff auf CRU publiziert.

Was ist nur mit unserer Gesellschaft los, dass solche Vorkommnisse praktisch totgeschwiegen werden können?

Wenn Heidi Klum eine Pizza bestellt, berichten es alle Medien.

Und wenn wir gigantisch beschissen werden - nichts !

  • Alexej Buergin
  • 02.12.09 | 17:50 Uhr

Wie die Weltwoche so schön sagt: Die Anzeichen mehren sich, dass in Kopenhagen kein Riesenblödsinn beschlossen wird. Mit Anzeichen meine ich nicht unbedingt Australien, wo die Liberalen (in unserem Sinn) einen hochgebildeten neuen Leader haben und KRudd einen Schuh voll herauszog.
Aber dass in den USA neuerdings Jon Stewart von "Saturday Night Live" über Gore und AGW spottet, das ist eine Wasserscheide.

  • Alexej Buergin
  • 02.12.09 | 12:48 Uhr

Nun ist Climategate bereits in die NZZ vorgedrungen;allerdings nur ein einem beschwichtigenden Interview mit dem Berner Klimatiker Stocker, der (darf man hier sagen: Nomen est Omen?) an den Hockey-Stock glaubt.
Aber die NZZ-Berichterstattung zur Minarett-Initiative war ja, nach ihrem eigenen Urteil, noch schlechter.

  • Julian Bättig
  • 02.12.09 | 11:47 Uhr

Sie brauchen keineswegs zu forschen, dass wird ja von der Wissenschaft für uns übernommen. Nur gibt es nunmal diesen Konsens in der Klimatologie bezüglich Co2 einfach nicht. Dies sollten sie ja wissen, wenn sie sich sorgfälltig mit dem Thema beschäftigt haben. Selbst Wissenschaftler, welche im IPCC-Rat sind kritisieren die Schlüsse aus den Studien. http://video.google.com/videosearch?q=Der+Klimawandel+-+Alles+Schwindel%3A&emb=0&aq=f#q=Der+Klimawandel+-+Alles+Schwindel%3A&emb=0&aq=f&qvid=Der+Klimawandel+-+Alles+Schwindel%3A&vid=7303775666527042476 Im übrigen ist Co2 schwerer als O2/N2..

  • Hans Grob
  • 02.12.09 | 08:39 Uhr

Es ist mühsam, immer die Anfängerfehler von Anfängern zu berichtigen. Jedes Gas absorbiert in einem Spektralfenster, so dass seine Wirkung limitiert bleibt. Ausserdem gibt es längerfristige negative Rückkopplungen.Es spielt weniger eine Rolle, wie gross der anthropogene Anteil ist, als wie SCHNELL er in die Puffer entlassen wird (so dass sie mit der Aufnahme überfordert werden). Das Klima wird hauptsächlich durch 3 astronomische Parameter der Erde bestimmt. Nein, ich werde nicht noch mehr forschen, die Klimatologie zu verstehen, braucht mind. 10 Jahre, wie andere Fachgebiete auch.

  • Julian Bättig
  • 02.12.09 | 07:05 Uhr

Aber lieber Herr Grob, wie kann es sein, dass es in einer Eiszeit 12mal mehr Co2 in der Atmosphäre hatte als heute, wenn Co2 so dramatisch das Klima erwärmen soll? Sie sprechen gar von einem Rückkoppelungseffekt, dies wäre ja ein Teufelskreis. Wenn ihre Aussage stimmen würde, dann wäre das Klima dazu verurteil ständig wärmer zu werden, was ja bekanntlich nicht stimmt. Mehr Co2 -> Erwärmung -> Mehr Co2 -> Erwärmung -> usw...? Und Sie sprechen von Verbrennung von Kohlenstofflagern, wussten Sie, dass der menschliche Anteil am Co2 in der Atmosphäre gerade mal 5% ausmacht?.. do some research man..

  • Alexej Buergin
  • 01.12.09 | 22:45 Uhr

Treibhaus: Das ist bloss ein Name; die physikalischen Vorgaenge sind ganz anders.

  • Alexej Buergin
  • 01.12.09 | 22:43 Uhr

Lieber Herr Grob
die von Ihnen erwaehnten "Proxy", zu denen auch Baumringe, Sedimentsschichten, Hoehe oder geographische Breite erreicht von Pflanzen (die Bauernhoefe im mittelalterlichen Groenland, die Weintrauben zur selben Zeit in Mittelengland) gehoeren, sind nicht eine Alternative, sondern bloss ein ungenauer Ersatz von Messungen, die man halt nicht hat. Sie werden durch viel anderes beeinflusst; die Tiljander-Sedimente zB durch den Bau einer Bruecke (da wurde die "Abnahme versteckt"), Feuchtigkeit, Einfluss von Tieren.

PS Phil Jones ist in Ausstand getreten, es wird untersucht.

  • Hans Grob
  • 01.12.09 | 22:02 Uhr

Hr. Bättig, historisch gesehen gab es früher keine Ausbeutung und Verbrennung von Kohlestofflagern, im Gegenteil, i.a. wurden diese Lager längstfristig geschaffen. Deshalb ist das, was heutzutage geschieht, so nie passiert. Der CO2-Gehalt stieg primär als Folge der Erwärmung, gleichzeitig verstärkte sekundär das CO2 die Erwärmung über den Treibhausgaseffekt - und umgekehrt - so dass das Klima weitgehend zwischen den Extremen hin- und herpendelte wegen diesen Rückkopplungen. Anscheinend glauben Sie nicht, dass die Treibhausgase einen Einfluss haben. Setzen Sie sich in ein Treibhaus!

  • Julian Bättig
  • 01.12.09 | 14:59 Uhr

Historisch gesehen ist der Anteil an CO2 in der Luft mit 0,0385 Prozent sehr gering. Es gab Zeiten in der Erdgeschichte da war der CO2-Anteil 12 mal höher als heute, im Ordovizium, nur damals war eine Eiszeit. Deshalb ist die Behauptung, CO2 erwärmt das Klima, völliger Blödsinn, durch nichts bewiesen.

  • Julian Bättig
  • 01.12.09 | 14:21 Uhr

Herr Schlegel, sie argumentieren wie ein zwölfjähriger Schuljunge. Es geht bei solchen Themen eben nicht um Rechts-Linksdenken! Und damit sie mein Verständniss der momentanen Klimatologie verstehen, lesen sie doch von Thomas S. Kuhn "Logik der Forschung oder psychologie der wissenschaftlichen Arbeit?". Und bitte wachen sie auf im Bezug auf Politik. Sie denken wohl immernoch Herr Obama wird den Krieg beenden und Frau Merkel sei nicht in einem Krieg. Es wird der Tag kommen an dem sie merken, was es wirklich mit Politik auf sich hat. Am besten fangen sie beim Thema "Bilderberger" an.

  • Hans Grob
  • 01.12.09 | 14:16 Uhr

Tatsächlich ist es nicht immer einfach, richtig zu messen, besonders ausserhalb des Labors und in historischem globalem Massstab. Eine alternative überzeugende Messlatte jedoch für die Klimaänderung bieten immer noch natürliche Indikatoren wie Gletschergrösse, Frühlingseinzugdatum, Wachstumsperioden, Ueberschwemmungen in Tiefebenen.

Hier spricht eine deutliche Sprache.

Ansonsten empfiehlt es sich wie meistens, sich auf das gesunde Mittelmass zu stützen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erw%C3%A4rmung

  • Michael Wäckerlin
  • 01.12.09 | 10:06 Uhr



Faktenresistenz ist wohl eher die prägende Eigenschaft der grünen Malthusianern. Gerade die "wissenschaftlichen Fakten" sind ja 12 Jahre nach Kyoto völlig diskreditiert.

Wenn dies die Qualität des argumentativen Unterbaus der OneWorlder darstellt, welche mit ihren Phantasien einer globalen Planwirtschaft hausieren gehen, so muss man sich die Frage stellen, ob deren Motive nicht von vergleichbarer Güte sind.

Für die aufrichtigen Umweltschützer: Schaut euch mal genau an, in welcher Gesellschaft ihr euch bewegt und wer eigentlich in euren Organisationen das Zepter führt.

  • Peter Schlegel
  • 01.12.09 | 00:29 Uhr

Thomas Läubli,

Sie haben recht.

Es zeigt sich einmal mehr wie faktenresistent die Rechtskonservativen sind!

Diese verlassen sich eben mehr auf nationalistische und erzkonservative Ideologie als auf wissenschaftliche Fakten!

  • Alexej Buergin
  • 30.11.09 | 11:20 Uhr

Drei Theorien, wie die E-Mails ans Tageslicht kamen:

1) Ein Hacker ist in die Computer eingebrochen
2) Ein Mitarbeiter hatte genug vom Lügen und ging an die Öffentlichkeit
3) Ein Informatiker hat die Mails irrtümlicherweise in ein öffentliches, statt ein geheimes, Verzeichnis gestellt.

Man muss nicht unbedingt Kriminalität annehmen, wenn blosse Inkompetenz genügt. Und in einem Klimainstitut, das Rohdaten verliert und unbrauchbare Computerprogramme herstellt, ist ja wohl Inkompetenz in grossem Masse vorhanden.

  • Julian Bättig
  • 30.11.09 | 09:21 Uhr

Das schöne an der Wahrheit ist, dass sie immer ans Licht kommt.
Mangel an Intelligenz kann man höchstens Menschen vorwerfen, welche Weltwoche-Leser als rechtskonservative Gutmenschen abstempfeln. Man sollte doch Weitsicht an den Tag legen und versuchen die eigene Meinung zu überprüfen, oder wenigstens anderen Meinungen eine Chance geben. Und die Thematik des Klimawandels ist eine wirklich apolitsche Sache. Dies hat nichts mit blödem Links-Rechtsdenken zu tun. Aber Allen, die immer noch in diesem Schema stecken, sollte dringlichst empfohlen werden noch einmal über die Geschichtsbücher zu gehen

  • Michael Wäckerlin
  • 30.11.09 | 08:50 Uhr

Sehr geehrter Herr Läubli

die Authentizität der veröffentlichten Mails wird nicht mal von deren Urhebern bestritten, lediglich "aus dem Zusammenhang gerissen". Zudem halte ich die "Hacker" Theorie für eine Schutzbehauptung um die belasteten Wissenschaftler vor den strafrechtlichen Folgen ihres Betrugs zu bewahren.

Als recht dummer "rechtskonservativer Gutmensch" (?) stelle ich mir auch die Frage, welche Wirkung die Verteuerung von Lebensmittelexporten in die Entwicklungsländer haben wird. Vermutlich dieselbe wie das Bioethanol-Debakel. Misanthropie für feine Leute.

  • Thomas Läubli
  • 30.11.09 | 00:28 Uhr

Ich verstehe nicht, wie man Kriminellen und organisierten Verbrechern (Hackern) Glauben schenken kann. Aber rechtskonservativen Gutmenschen sind alle Kronzeugen recht, wenn es darum geht, ihren Mangel an Intelligenz zu kaschieren.

  • Michael Wäckerlin
  • 30.11.09 | 00:03 Uhr

Ferner ist der seltsame Zufall festzustellen, dass sowohl an der CRU wie auch an anderen Instituten die Rohdaten verschwunden sind. Ohne unverfälschte Daten kann ein Wissenschaftler über noch so viel Integrität und guten Willen verfügen, die Unabhängigkeit endet mit dem Import.

Der "Konsens" des IPCC beruht auf etwa 3000 Namen, davon nur eine Minderheit wirklich Wissenschaftler, viele davon mit abweichernder Meinung. Die publizierten Reports sind hoffnungslos durch die Politik kompromittiert, wie der Prozess illustriert:

http://www.ipcc.ch/publications_and_data/publications_and_data.htm

  • Alexej Buergin
  • 29.11.09 | 23:26 Uhr

Lieber Weltwoche Zensor

wenn ich über den erwähnten Klimaprofessor, der im Glauben ist, der Computer der Uni von East Anglia stehe in Russland, sage:
1) Ich möchte ihm in einer dunklen Seitenstrasse begegnen und
2)man sollte ihn am publizieren hindern
so ist das
1) als Witz gemeint
und sind das
2) Zitate aus den E-Mails der IPCC-Helden über AGW-Skeptiker.

Die E-Mails wurden übrigens schon 6 Wochen vorher der BBC zugestellt, die sie unterdrückt hat.

  • Felix Bärlocher
  • 29.11.09 | 16:29 Uhr

“Dabei sind doch wissenschaftliche Konsense eigentlich unangreifbar. Die Internationalität, das überlegene Wissen der Forscher, ausgefeilte Methoden, der kontrollierte Prozess wissenschaftlichen Fortschritts lassen keinen Raum für gegenteilige Interpretation.”

Gerade so funktioniert die Wissenschaft nicht – das ist ein nicht vertretbarer Appell an Autoritätsglauben. Es gibt IMMER Raum für mehrfache Interpretationen. Der Skandal beruht in nicht geringem Masse darauf, dass sich die Betroffenen geweigert haben, ihre Rohdaten und Modelle zur Kontrolle durch andere Wissenschafter freizugeben.

  • Alexej Buergin
  • 29.11.09 | 12:21 Uhr

Das "überlegene Wissen":
Bekanntlich versucht man, Info über die Temperatur alter Zeiten aus Baumringen oder Sedimentschichten zu gewinnen. Es ist den führenden IPCC-Genies gelungen, hohe und tiefe Temperaturen dieser "Proxy" zu verwechseln. Dicke Sedimentschichten gibt es wenn es warm ist und viel wächst. Bei "upside-down Mann" ist es umgekehrt. So "beweist" er den einmalig rapiden Anstieg der Temperatur in den letzten Jahrzehnten, also seinen "Hockey-Stock".

  • Alexej Buergin
  • 29.11.09 | 12:15 Uhr

Lieber Herr Grob
die Methoden sind nicht ausgefeilt, der Prozess nicht kontrolliert, aber die Wirkung von CO2 ist tatsächlich einigermassen bekannt: Sie ist viel zu schwach, um eine Katastrophe hervorzurufen.
Deshalb wird angenommen, dass die Wirkung durch Rückkoppelungseffekte (speziell via Wasserdampf) verstärkt wird. Der Rückkoppelungsfaktor ("forcing") ist aber umstritten. Das IPCC nimt 5 an, Prof. Lindzen hält ihn für negativ (keine Verstärkung).

  • Hans Grob
  • 29.11.09 | 09:23 Uhr

Klima und Oekonomie sind beide höchst komplexe Systeme, dessen weitere Entwicklung nicht genau zu prognostizieren ist. Es gibt aber jeweils fundamentale Parameter, bei deren Veränderung gewisse Mustervorraussagen machbar sind. Beim Klima ist ein der Gehalt an Treibhausgasen systemrelevant, in der Oekonomie (stellvertretend für sämtliche Lebensqualitätsindikatoren) ist einer die Migrationsrate (aktuell starke Immigration). Richtigerweise kritisiert die Weltwoche die unnatürlich hohe Immigrationsrate, die längerfristig nur zum Stehen kommt, wenn die Lebensqualität deutlicher zu sinken beginnt.

  • Hans Grob
  • 29.11.09 | 09:20 Uhr

(Forts.)Beim CO2 nimmt nun die Redaktion die fatale gegenteilige Meinung an. Höchst widersprüchlich! Dabei sind doch wissenschaftliche Konsense eigentlich unangreifbar. Die Internationalität, das überlegene Wissen der Forscher, ausgefeilte Methoden, der kontrollierte Prozess wissenschaftlichen Fortschritts lassen keinen Raum für gegenteilige Interpretation. Und der Scharlatan von Journalist erlaubt sich sogar, zu schreiben: ""... weil das ein Unterfangen ist, mit dem sich die Wissenschaft stets (!) blamierte".

  • Michael Wäckerlin
  • 29.11.09 | 03:48 Uhr

@ Hans Grob

Die Theorie des anthropogenen Klimawandels ist tatsächlich das Hirngespinst einer oligarchischen Klasse und lässt sich in die 70er Jahre zurückverfolgen. War damals noch von der menschgemachten Eiszeit die Rede, so ist heute das Szenario von Dürren, Fluten, Orkanwinden und toten Eisbären die Rede.

Einfach mal die Gründungsgeschichte der UNEP und die entwicklungspolitischen Pläne des Maurice Strong recherchieren.

Oder das Werk "The First Global Revolution" des Club of Rome lesen. Dann hätten Sie zumindest das Notenblatt in Händen.

  • Hans Grob
  • 28.11.09 | 19:20 Uhr

Ich berichtete einem befreundeten Klimatologie-Professor: "Did you hear about the 'conspiration' and what is your opinion?" -"No, I haven't heard. The right wing in this country, not known for their scientific insights, claim that global warming is a hoax. I don't understand why the issue is either right or left wing, except that there is such a strong anti intellectual and anti scientific attitude among about 20% of the people in this country that they automatically assume that they are being manipulated by the 'elite'."

  • Hans Grob
  • 28.11.09 | 19:19 Uhr

(Forts) "The report is in a Swiss newspaper ,which had argued since ever against climate change. I am sure it's Much Ado about Nothing". -
"I've downloaded the article and will study it in more detail later. I agree that the whole thing is much ado. That all this brewed in a Russian Server makes it suspect. Second, scientists argue back and forth. Some of those e-mails might have come from me 5 years ago. Whomever wrote this article does not understand science or scientists and how they communicate. They seem to think that we are a bunch of puppets."

  • Jacques Noger
  • 28.11.09 | 18:16 Uhr

Es gibt genuegend Hinweise darauf, dass sich auch in der Vergangenheit das Klima zum Teil abrupt veraendert hat (ueber Jahrhunderte, z.T. ueber Jahrzehnte, z. T. ueber Jahre; die letzte Eiszeit innerhalb von 6 Monaten nach einem Bericht in New Scientist).

Was das mit den AIDS Toten in Afrika zu tun hat, ist mir schleierhaft.

  • Julian Bättig
  • 28.11.09 | 17:00 Uhr

Herr Schlegel.. wichtig ist doch, dass die Wissenschaft sich einfach noch nicht einig ist, wesshalb das Klima sich verändert. Die CO2 These wurde schon zig mal wiederlegt.. man findet hunderte Arbeiten, welche das zeigen. Das vorherschende Paradigma muss überprüft werden, man kann doch nicht blind vertrauen. Das hat rein gar nichts mit Ignoranz zu tun. Der Climategate-Skandal sollte eigenlich dazu da sein, Ideen und Ansichten zu überdenken. Man muss sich persönlich einfach ein objektives Bild machen und selber entscheiden was man glaubt. Wie lange herrscht dieses Paradigma schon? 50 Jahre!

  • Peter Schlegel
  • 27.11.09 | 18:06 Uhr

Es ist wirklich unglaublich was für Blödsinn und Ignoranz hier an den Tag gelegt wird; sowohl von Kai Michel als auch von den Kommentatoren!!!

Wenn die Durschnittstemperatur mal ein paar wenige Jahre nicht steigt, heisst das noch lange nicht, dass die Tendenz nicht mehr steigend ist!

Die Faktenlage ist klar: Wir haben in den letzten 50 Jahren einen Temperaturanstieg auf der Erde, der sonst nur über Zeiträume über mehrere tausend Jahre erfolgte!!!

Aber man kann natürlich auch die Millionen von AIDS-Toten in Afrika einfach ignorieren.

Die "Welt"woche spricht Spinner an!!!

  • Alexej Buergin
  • 27.11.09 | 10:40 Uhr

Lieber Kai Michel

Sie haben den besten in einer schweizer Zeitung erschienenen Artikel zum Thema CRU und AGW geschrieben. Vielleicht können Sie mir auch diese Fragen beantworten:
Bekanntlich "darf" die "Temperatur" seit Begin des industriellen Zeitalters nur um 2°C steigen.
1) Wie hoch war die Temperatur damals, wer hat sie wie, wo und wann gemessen?
2) Wie hoch ist die Temperatur jetzt; wer misst sie wie und wo?

Mit freundlichen Grüssen
AB

  • Alexej Buergin
  • 26.11.09 | 20:38 Uhr

Lieber Herr Müller
Steve McIntyre ist in erster Linie ein genialer Statistiker (das andere kanadische Genie neben Dr. O. Peterson) und dazu ein anständiger Mensch (übrigens ein "Lukewarmer"); das Problem bei Klimatologen ist dagegen, dass diese Wissenschaft aus so vielen Komponenten besteht, dass die Leute nichts wirklich beherrschen. Man kann fast verstehen, dass man unbeholfene statistische Manipulationen oder Computer-Spaghetti-Code nicht den kompetenten Kritikern zeigen will. Aber das Gesetz verlangt das. Und eine saubere Wissenschaft auch.

  • Andreas Schmid
  • 26.11.09 | 18:29 Uhr

Aus Schweizer Sicht finde ich es insbesondere höchst bedenklich, dass die hiesigen Medien, abgesehen von der Weltwoche, dieses brisante Thema offenbar nicht für berichtenswert halten. Ich bin über die Enthüllungen keineswegs überrascht, vielmehr bestätigen Sie meine seit langem gehegten Befürchtungen, dass uns in der Klimadebatte dürftig untermauerte Thesen als "Wahrheit" verkauft werden.

  • Julian Bättig
  • 26.11.09 | 12:40 Uhr

Gratulation an die Weltwoche! Vor einigen Tagen habe ich in einem Kommentar über die Veröffentlichung der Daten gesprochen und nun bin ich froh darüber einen Artikel lesen zu dürfen. Anzufügen wäre noch, dass der Klimawandel nicht bloss ein Geschäft für die Wissenschaft ist, sondern auch zu einem Geschäft für Banken und Investoren wurden. Dem von Al Gore eingeführte "cap and trade" system verdanken einige Leute ihre Gewinne, er selber natürlich auch. Und natürlich schreien die Umwelt-Sozialisten nach "Lösungen", genauer nach einer Steuer, welche auf jedem Produkt erhoben wird!

  • Markus Schneider
  • 26.11.09 | 12:29 Uhr

Climagate? Das ist doch längst kalter Kaffee. Wer glaubt denn diesen Humbug noch? Der angebliche "Klimawandel" ist doch letztlich eine blosse Presse-Ente, genauso wie AIDS, Waldsterben, BSE, Ebola-Virus, Vogel- und Schweinegrippe. Natürlich, ein "Körnchen" Wahrheit ist da immer dabei, nur der erhoffte Weltuntergang lässt sich mit solchem Mist nicht herbeizaubern.

Offenbar lässt sich aber erstens super Politik damit machen (wer mich wählt, den werde ich erretten; die andern sollen's zahlen) und zweitens noch viel besser bedrucktes Papier verkaufen.

  • Peter Müller
  • 26.11.09 | 12:23 Uhr

Dieser Satz ist mir auch aufgestoßen:
"also mit Leuten, die oft nicht vom Fach sind und die manchmal gar in den Diensten mächtiger Industrielobbys stehen."

Wenn ein fachfremder Bergbauingenieur wie Herr McIntyre einen Fehler in Klimamodellen findet, und die IPCC den Fehler zugibt, dann zeigt das doch nur, dass die Spezialisten sehr wenig können.

Abgesehen davon ist ein Klimaforscher wohl kaum ein Experte für Statistik, also überhaupt kein Fachmann.

Drittens ist es doch gerade die Industrie (Allianz, Münchner Rück), welche die Studien bezahlt hat. Wer also dient der Industrielobby?

  • Alexej Buergin
  • 26.11.09 | 12:21 Uhr

"RealClimate" wird genau von jenen Leuten betrieben (Gavin Schmidt, Michael Mann u.a.), die auch die E-Mails geschrieben haben. Zweifellos: Die können am besten erklären, ob jene harmlos sind.

  • Alexej Buergin
  • 26.11.09 | 12:17 Uhr

Eine Heidenarbeit, aber das wäre ein Service für den Leser: Die wichtigsten Stellen der E-Mails, auch die Kommentare zu den Computerprogrammen, in deutscher Übersetzung zusammengestellt (viele Leute mit an sich guten Englischkenntnissen haben trotzdem Mühe mit wissenschaftlichen Texten).
Dann könnte sich der mündige Bürger selbst ein Bild machen, warum Monckton diese Leute als "Kriminelle" bezeichnen darf.

  • Alexej Buergin
  • 26.11.09 | 12:10 Uhr

Glücklicherweise ist es wirklich so, dass sich die Welt seit der kleinen Eiszeit (also seit etwa 200 Jahren) in einer Warmphase befindet. Unsinnig ist bloss die Behauptung, dies sei seit 1950 ein Verdienst des Menschen.
Hingegen gibt es durchaus Beispiele, wie Klima-"Forscher" die Daten manipulieren ("adjust") um auf die gewünschte Erwärmung zu kommen. Das neueste Beispiel ist aus Neuseeland: Die gemessene Thermometer-Temperatur ist dort ohne "Korrektur" seit 150 Jahren konstant, die publizierte Temperatur ansteigend.
(Details auf Wattsupwiththat)

  • Peter Müller
  • 26.11.09 | 01:31 Uhr

Sorry, aber es geht nicht nur um die E-Mails. Die E-Mails mag man noch mehrdeutig interpretieren können, aber der Programmcode ist eindeutig. Und den haben bis jetzt die wenigsten gelesen, denn die kritischen Stellen wurden soeben erst veröffentlicht. Allein schon die Tatsache, dass der Programmcode nicht öffentlich war, ist ein Witz. Man stelle sich vor, ein Mathematiker behauptet, einen Lehrsatz gefunden haben, will den Beweis nicht veröffentlichen, und verlangt von der Welt, dass sie ihm GLAUBT. Und es ist ja auch nicht die erste Fälschung: Die Proxydaten wurden jahrelang manipuliert.

  • Christian Knauer
  • 26.11.09 | 01:21 Uhr

Ein guter Einstieg gegen die mediale Gleichschaltung, doch dieser Satz:
"also mit Leuten, die oft nicht vom Fach sind und die manchmal gar in den Diensten mächtiger Industrielobbys stehen."

... darf nich unkommentiert bleiben.
a) ca. 23 Mio$ stehen ca. 79 Mrd. $ Forschungsgeldern gegenüber
b) Wissenschaft wird nicht demokratisch entschieden
c) Beweisen Sie die AGW-Hypothese

Wo z.B. ist der allen Modellen inherente Hotspot in der obereren Troposphäre (s. Miskolzci, Lindzen, Evans)?

Schreiben Sie über Korrelation und Kausalität und stellen Sie endlich mal die richtigen Fragen.

 
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