Das Projekt schien monströs, schier unmöglich, doch es gelang. Vor über sechs Monaten setzte sich Wirtschaftsredaktorin Carmen Gasser das Ziel, ein Gemeinde-Rating zu entwickeln, welches es in dieser Form schweizweit noch nie gegeben hat. Denn für dieses Vorhaben mussten Tausende von Daten aus über 2700 Gemeinden ausgewertet werden. Unter der Leitung des Ökonomen Donato Scognamiglio von der Universität Bern nahm sich das Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI dieses Monsterprojekts an. Vier Monate und Hunderte von Arbeitsstunden später hielt unsere Redaktorin das Ergebnis in der Hand. In welchem Ort es sich wirklich zu leben lohnt und wo man besser nicht hinzieht.
Die Rangliste sämtlicher ausgewerteten 854 Gemeinden mit über 2000 Einwohnern können Sie unter www.weltwoche.ch/gemeinderating nachlesen.
Wir freuen uns, dass in dieser Ausgabe gleich zwei profilierte Schweizer Wirtschaftsgrössen das aktuelle Geschehen kommentieren. Der Tessiner Investor und ehemalige Mitbesitzer der Weltwoche, Tito Tettamanti, schreibt über die Hausdurchsuchungen bei Schweizer Banken durch das italienische Finanzamt. Wir hätten in diesem Kampf gute Karten in der Hand, sagt der Unternehmer.
Hans Vontobel, 92, Ehrenpräsident der Zürcher Bank Vontobel, analysiert seine achte Wirtschaftskrise. Keine sei so intensiv gewesen wie die derzeitige. Trotzdem gelte es das hohe Ansehen der Schweizer Banken im Ausland zu nutzen.
Ihre Bücher tragen Titel wie «Mondscheintarif», «Herzsprung» oder «Höhenrausch». Sie schrieb sechs Romane und erreichte jeweils die Spitze der Bestseller-Ranglisten. Die deutsche Schriftstellerin und Journalistin Ildikó von Kürthy hat eine Art literarisches «Sex and the City»-Format erfunden mit einer Gesamtauflage von rund fünf Millionen verkauften Exemplaren, was sie zur erfolgreichsten deutschen Autorin der Gegenwart macht. Ihre Bücher, die von den Lebenswirren junger Frauen handeln, wurden in dreissig Sprachen übersetzt, es gab eine Verfilmung, weitere Leinwandfassungen sind in Arbeit. Wir haben die 41-jährige Hamburger Autorin vor allem deshalb in Berlin zum Interview getroffen, um uns mit ihr über Frauen und Beziehungen zu unterhalten. Das Gespräch fand am frühen Nachmittag im schmucken Restaurant «Borchardt» statt. Ausgangsfrage war: Können sich Frauen eigentlich in Männer verlieben? Von dort aus wurden die wesentlichen Themen behandelt: Sind Affären immer schlecht? Funktionieren Beziehungen, in denen Männer die Hosen anhaben? Von Kürthy war an einem Punkt der Diskussion sichtlich irritiert, so dass sie dem Journalisten riet, doch selber Frauenromane zu schreiben.
Mit dieser Ausgabe führen wir die neue Rubrik «Kostenkontrolle» ein. Wechselnde Autoren aus der Inland- und der Wirtschaftsredaktion werden jede Woche ein wachsames Auge auf unsinnige Ausgaben der öffentlichen Hand werfen. Den Auftakt macht unser Bundeshausredaktor Urs Paul Engeler. Er vergleicht Kosten und Nutzen der sechs Millionen Franken, welche die Schweiz jährlich für den Menschenrechtsrat der Uno ausgibt.
Ihre Weltwoche













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