Cédric Wermuth

Der Juso

Kühles Kalkül und heiliger Eifer: der unheimliche Aufstieg des Aargauers Cédric Wermuth zum medialen Leader der SP und das Staunen der verdutzten Genossen.

Von Urs Paul Engeler

«Stil ist kein Argument»: SP-Vizepräsident Wermuth, 23.

Ab und zu wird das Gespräch in der engen Ecke eines Badener Cafés kurz unterbrochen. Ein älterer Herr gratuliert dem freundlichen Jungpolitiker vis-à-vis zu seinem prominent platzierten Artikel in der Aargauer Zeitung: ein ultralinkes Plädoyer für das Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Andere beglückwünschen ihn zu seinem Auftritt im «Sonntalk» auf Tele-Züri. Der von allen Seiten Gelobte schluckt allerdings kurz leer, als ein Fan anfügt, dass ihm jeweils auch Roger Köppels Darbietungen im Fernsehen ausserordentlich gefielen. Das öffentliche Interesse und Echo, das Cédric Wermuth, 23, seit seiner Wahl zum Präsidenten der «JungsozialistInnen Schweiz (Juso)» vor eineinhalb Jahren sucht, das hat er als Person gefunden, zweifellos. Die Botschaften, die er verbreiten will, irritieren, und zwar eher hüben als drüben.

Der Marsch in und durch die Medien begann nach den eidgenössischen Wahlen 2007. Drei Junge, die alsbald zu gefragten Politsternchen aufstiegen, hatten damals den Sprung in den Nationalrat geschafft: der grüne Zürcher Bastien Girod (Jahrgang 1980), der freisinnige Berner Christian Wasserfallen (Jahrgang 1981) und der St. Galler SVP-Vertreter Lukas Reimann (Jahrgang 1982). Dass ausgerechnet die Sozialdemokraten, die seit 1894 eine rote Jugendsektion unterhalten, keinen Newcomer präsentieren konnten, sei «der Schock» gewesen, erklärt Wermuth, der auf der ohnehin chancenlosen Aargauer Juso-Liste nur in der hinteren Hälfte, auf Platz acht, eingekommen war. Dass Bastien Girod als Jungsozialist begonnen hat und nun als Grüner seine Karriere macht, muss die Nachwuchslinken besonders geärgert haben.

Linker Stosstrupp

«Man» beschloss, Stil und Strategie zu wechseln. Das desolate Juso-Diskussionskollektiv, «das vor die Hunde ging, weil alle ein wenig die Verantwortung für nichts trugen» (Wermuth), wurde innert Monaten zu einem linken Stosstrupp mit klarer Führung und Zielsetzung umgepolt: ein leitender und nach aussen sichtbarer Präsident, mediale Aufmerksamkeit durch Aktionen, Provokationen und Personalisierung und Präsenz in den Spitzengremien der SP. Am 7. Juni 2008, am Tag, als die Schweiz gegen Tschechien das Eröffnungsspiel zur Euro 08 verlor, liess Cédric Wermuth sich zum Präsidenten dieser neuformierten Juso wählen. Er habe sich immer zugetraut, die Leaderrolle zu übernehmen, sagt er gelassen; mit dem Aufbruch in solche Dimensionen habe er allerdings nicht gerechnet. Das Rezept dafür kenne allerdings jeder Kommunikationsstudent nach dem ersten Semester: «Zuspitzen! Emotionalisieren! Personalisieren!»

Ganzen fünf Zeitungen waren Wermuths Wahl und die Neuorganisation der bislang abgehobenen und unbedeutenden Splittergruppe damals eine Kürzestnotiz wert. Vier Monate später wählten 214 SP-Delegierte den medial bereits scharf beobachteten und von SP-Chef Christian Levrat protegierten Aargauer zum Vizepräsidenten der Gesamtpartei; 168 Genossen knurrten und votierten gegen den Unruhestifter und die Aufwertung der roten Jungschar. Heute ist der Politologie- und Geschichtsstudent eine nationale Figur, «nach einem Jahr schon omnipräsent», wie er, nicht unzufrieden mit sich und der Entwicklung seiner Juso-Truppe, feststellt.

Begonnen hat die Geschichte im Herbst 1999, als der 13-jährige Schüler, der im ländlichen Boswil im katholischen Freiamt aufwuchs und bei den Junioren des FC Muri im Tor stand, vor den eidgenössischen Wahlen bei der SP nicht nur Papiere und Prospekte angefordert hat. Das Bürschchen, «das aussah wie ein 12-Jähriger und Jahre jünger war als alle andern», erinnert sich eine Frau aus dem kantonalen Vorstand, sprach «selbstbewusst, ernsthaft, aber keineswegs grossmäulig» bei den Aargauer Jungsozialisten vor und erklärte, es lese Marx und vertiefe sich auch in andere sozialistische Theorien. Niemand kann sich erinnern, dass je ein Jüngerer Jungsozialist wurde. In seinem Facebook-Profil gibt Wermuth unter «Lieblingsbücher» an: das «Manifest der Kommunistischen Partei».

«Zuspitzen! Emotionalisieren!»

Die frühe linkspolitische Prägung gaben die Eltern, beide Pädagogen und im «Nach-68er- Kuchen» beheimatet, wie er sagt: Mit Tränen in den Augen zum Beispiel habe seine Mutter, die sich auch für Amnesty International oder gewerkschaftliche Anliegen engagiert habe, am «schwarzen Sonntag» im Dezember 1992 das Nein zum EWR verfolgt. Da eine Grossmutter aus dem Trentino stammt, bewarb er sich um den italienischen Pass und ist auch Mitglied der Sinistra Democratica.

Vorerst verlief die Karriere in der üblichen Flachheit. Der Vorsitz in der Parteikommission, die Erziehungsfragen erörtert, blieb lange Zeit das einzige Mandat. Auch die Kulturrevolution, die aus reflektierenden Jusos eine marschierende Powertruppe machte, schlug nicht auf Anhieb ein. Ein früherer Testlauf, bei dem ein Quartett sich mit freigelegten Genitalien, verdeckt durch den Schriftzug «Die Bonzen ziehen uns das letzte Hemd aus», ablichten liess, weckte kein brauchbares Echo. Erst als der Nichtkiffer («Ich kann Rauch nicht ausstehen») am SP-Rednerpult vor laufender Kamera einen Joint anzündete, brandete ihm die gewünschte Protestwelle samt Strafverfahren entgegen.

Die UBS-Krise nutzten Wermuths Leute zu Sitzblockaden vor dem Hauptsitz der Bank in Zürich. Dass der populistische Schlachtruf «Gebt eure Boni zurück!» ohne jeden Inhalt war, weil das Geld nicht der Öffentlichkeit und schon gar nicht der Demo-Meute gehörte, spielte keine Rolle. «Zuspitzen!», und die Kameras kommen. Als die CVP der UBS keinen Lohndeckel verpassen wollte, reagierte Wermuth blitzschnell mit einer Strafanzeige. Die Spende von 150 000 Franken, die das Bankhaus der Partei wie früher zuhalten wollte, wurde («Zuspitzen! Emotionalisieren!») im aktuellen Umfeld als «Bestechung» denunziert – mit dem Effekt, dass die Überweisung sistiert wurde. Gleichwohl schaffte er im März 2009 auch den angestrebten Sitz im Grossen Rat nicht.

Mit einem TV-Team im Schlepptau besetzten die lokalen Jungsozialisten ein leerstehendes Badener Hotel, das umgebaut werden soll. Wer für die Sachbeschädigungen verantwortlich ist, ist unklar. Ermittelt wird nur wegen Hausfriedensbruch. Was Täter Wermuth zum Opfer macht und die Win-win-Situation bringt, die er anstrebt: «Es ist hochgradig fragwürdig, wenn die Justiz Junge verfolgt, die auf originelle Art auf das Wohnraumproblem aufmerksam machen!» Die besten Einschaltquoten bescherte ihm bislang das Plakat, das die Aargauer Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) mit blutverschmierten Händen zeigt. «Zuspitzen! Emotionalisieren! Personalisieren!» Dass Leuthard, ebenfalls aus dem Freiamt, zuständig für die Kontrolle der Waffenausfuhr, als Mörderin von den Wänden grüsst, generiert maximale Empörung und willkommenen Protest. Den Wermuth ungerührt kontert: «Das Sujet vereinfacht, ist aber korrekt.» Vor zehn Tagen wurde er in den Einwohnerrat der Stadt Baden gewählt.

«Stil ist kein Argument», doziert der nette Provokateur, «und Politik ist keine Moralschule.» Auch nach dem Gespräch bleibt offen, was Überzeugung ist, was Marketing-Masche. Der Senkrechtstarter agiert mit einer perfekten Mischung aus kühlem Kalkül und heiligem Eifer, realistischer Analyse und jugendlicher Dynamik, ruhiger Darlegung und einem Auftritt, den einige Parteileute als «machohaft» und viele als «arrogant» bezeichnen.

Mit dem Blut-Plakat haben die Jusos die kritische Spitze erreicht, an der das Konzept kippen könnte. Die Rückmeldungen auf der Homepage sind ohne Zahl und vernichtend; erste prominente SP-Leute reiben sich die Augen oder thematisieren, wie der Schwyzer Nationalrat Andy Tschümperlin, öffentlich die Demission Wermuths als Parteivize. Die Aargauer Nationalrätin Doris Stump hat von verdienten SP-Mitgliedern Meldungen erhalten, die ihren Austritt aus der Partei mitteilen und mit Wermuths Auftritten begründen. Für die Lehrer und Funktionäre, die das Gros der Partei bilden, ist «Stil» sehr wohl ein Argument; sie haben es, im Chor mit der sensiblen Mitte, jahrelang gegen die SVP eingesetzt. Nun ist ihnen ihr Behagen, die besseren Menschen zu sein, abhandengekommen.
Und von links aussen kommt die Kritik, der Politklamauk sei Zirkus und habe nichts mehr mit dem marxistisch fundierten Umbau der Gesellschaft zu tun: «Cédric hat die Kritik der politischen Ökonomie nicht verstanden.» In Blogs wird der Jungstar gar als «Vollidiot» abqualifiziert, der lediglich «Oberlacher» fürs Fernsehen inszeniere.

Den Gescholtenen ficht das wenig an. Er erinnert die Genossen daran, dass er nur die alte linke Tradition des Agitprop weiterführe. Oder er verweist, neben seinem Wahlerfolg, auf den Boom der Jusos, den er ausgelöst habe: 1000 Junge seien in den letzten Monaten zu den rund 1500 Bisherigen gestossen. Und nach der Niederlage bei den Aargauer Wahlen wurde er zudem als einer der kantonalen «Leuchttürme» nominiert, die das Bild der formschwachen bis verzweifelnden Partei in einem helleren Licht erstrahlen lassen sollen. Vor allem aber sind Cédric Wermuth und seine Jusos die Autoren und Promoter der aktuellen Volksinitiative «1:12», die in die Bundesverfassung schreiben will, dass die Managerlöhne das Zwölffache des niedrigsten Salärs im Unternehmen nicht übersteigen dürfen.

Die SP folgt seinem Takt

Nachdem in einem ersten Zirkular SP-Präsident Christian Levrat das Begehren noch in seinem eigenen Namen unterstützt hatte, trägt nun die Gesamtpartei das wohl populäre und Schlagzeilen liefernde, aber völlig unrealistische Begehren hochoffiziell und freudig mit. Allmählich realisieren die guten Genossen allerdings, dass nicht sie die wilden Jusos in die SP eingebunden haben, sondern dass das Spiel in die genau entgegengesetzte Richtung gelaufen ist: Der Frontmann der jungen Crew gibt die Themen vor und den Takt an; er ist auch das medial vermittelte neue Gesicht der Partei. Das hat noch kein Juso-Chef vor ihm erreicht, nicht einmal Nationalrat Andi Gross, der erst über die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee emporgestiegen ist.

Ob Cédric Wermuth durchstarten und bei den nächsten Wahlen 2011 in den Nationalrat einziehen will, lässt er in abgewogenen Worten offen. Beruflich ist die Perspektive vorgezeichnet: «In den Sparten Kommunikation und Organisationsentwicklung kann ich meine Juso-Erfahrungen einbringen.»

Kommentare

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  • Patrick Greter
  • 13.11.09 | 13:04 Uhr

Ich finde es immer wieder lustig, wie sich linke Politiker fast alles erlauben können, ohne dass ein Aufschrei durchs Volk geht. (zB. Hausbesetzung mit Beschädigungen usw)
Wenn jedoch ein Mörgli oder ein Blocher etwas sagt oder tut, dann ist immer Feuer im Dach.
Wieso ist das so???

  • Marianne Studer
  • 11.11.09 | 14:39 Uhr

Wermuth ist unbestreitbar ein Polittalent und bringt frischen Wind in die helvetischen Stuben. Wenn Engeler den linken und grünen Jungpolitikern entsetzt "Emotionalisieren und Zuspitzen" vorhält, kann man wirklich nur noch lachen. Wo haben denn die Jungen ihr Polithandwerk gelernt und wo haben sie Anschauungsunterricht genossen? Doch vorab von der auf Emotionalisieren und Polemisieren trainierten SVP Granden, von Blocher, Mörgeli, Maurer und Co., die mit rein gar nichts anderem seit Jahrzehnten (erfolgreich) Politik machen. Offensichtlich hat der SVP-Hofschreiber Angst vor Konkurrenz!

  • Rainer Selk
  • 09.11.09 | 09:55 Uhr

'..Cédric Wermuth provoziert..' Damit hebt er sich studentisch etwas vom SP Filz ab. 'Blutige' Hände passen allerdings weniger ins 'Lot' der romantisch linken Linkstümelei. Und ob er wirklich sagt, was er meint bzw. meint was er sagt, ist nebulös. SP Senior BR Leuenberger übt sich derweil in finanziellen Superpaketen. Bin gespannt, wie er das in bewährter SP Manie 'verkauft'. Diesmal geht es aber vermutlich nicht mehr mit.... 'nur Fr. 4.50 .....p. Person und Haushalt'..... Vorschlag deshalb: jedem CH seine eigene SBB Dresine mit Gleisanschluss frei Haus, für 'andere' Panoramawagen, ha, ha.

  • Hanspeter Bühler
  • 09.11.09 | 08:08 Uhr

Cédric Wermuth provoziert, mir gefällt das. In der Politik ist 90 % jeden Outputs ohnehin für die Tribüne, für die dümmlichen Wähler, die ja selten bis nie eine Möglichkeit haben, Politiker wirklich kennenzulernen. In jeder Partei sollte es solche Persönlichkeiten haben - solche die den Mut haben auch gegen den Mainstream zu stehen. Immerhin hat er eine Linie und er sagt offenbar das was er denkt.

Am Schluss kommt alles schon wieder ins Lot - wir haben (noch immer) einen guten Kontrollmechanismus durch unsere Direkte Demokratie.

  • Rainer Selk
  • 08.11.09 | 11:20 Uhr

Lustig, Blocher mit Wermuth zu vergleichen. Der eine hat eine Leistungsbilanz, der andere versucht es u. a. mit Hausbesetzungen, Lohnabstimmungen (Lohn, den er nicht bezahlt). Der Marsch der 68 er Linken durch die Institutionen erlahmt zum Glück durch Pensionierung und der junge Input hat nichts mehr als platten gleichmacherischen Populismus zu bieten. Das soll eine Alternative sein? Die SPD lässt grüssen. Die SP in der CH zieht nach...nach unten, weil sie die Probleme nicht sehen will, übrigens wie in Deutschland....

  • Liliane Waldner
  • 07.11.09 | 21:06 Uhr

Endlich einmal einer aus der SP, welcher direkt, einfach und medienwirksam seine Botschaft nach aussen transportiert. Wir müssen nicht immer mit ihm einverstanden sein. Wichtig ist, dass seine Botschaften beachtet werden. Dies ist besser, als das elitäre, differenzierte und stets überkorrekte Formulieren und Reden der etablierten Parteieliten, das von der breiten Oeffentlichkeit nicht mehr verstanden wird. Uebrigens hat es Blocher mit seinen holzschnittartigen Stil vorgemacht. Wen wunderts, dass nun ein linkspopulistisches Echo folgt?

  • fabio rechsteiner
  • 07.11.09 | 18:21 Uhr

Der SP sind die eigentlichen "Klienten" abhanden gekommen, nicht nur durch die wirtschaftliche Entwicklung (weniger Industrie dafür mehr Dienstleistung) sondern auch durch die eigenen politischen Programme.

  • Rainer Selk
  • 06.11.09 | 23:06 Uhr

Cédric Wermuth muss man machen lassen. Die SP 'Hoch-' Zeiten sind vorbei und kommen nicht wieder. Per netten Progrämmchen die 'Kohlen' anderer Leute verteilen zu wollen, die man selbst nicht erarbeitet hat (wie auch), zieht auch keine mehr hinter dem Ofen hervor. Hausbesetzungen nutzen nichts mehr. Nichts Neues aus der Parzelle von Waldhagen. Indessen will die SP die wirklichen CH Probleme nicht 'sehen' ... aber welchem brüsselorientierten sagt man das.....

  • Christine Joos
  • 06.11.09 | 08:46 Uhr

"Heiliger Eifer".

Hier wächst die vernagelte Kopie des vernagelten Alt-68ers Andi Gross heran.

  • Dieter Lohmann
  • 05.11.09 | 23:42 Uhr

Mit keinem Wort erwähnt Märchenonkel Urs Paul Engeler das Positionspapier der Juso zur Trennung von Kirche und Staat, das ein paar wirklich gute Punkte enthält, wie Abschaffung der Kirchensteuer, Verzicht auf religiöse Symbole in Schulen,...

Aber dann müsste Engeler ja Fakten liefern und das ist doch so gar nicht sein Stil. Er macht lieber Spekulationen, stellt unbelegte Behauptungen auf und lässt relevante Informationen weg.

  • Michael Hartmann
  • 05.11.09 | 19:54 Uhr

der jugendliche übermut - ich erinnere mich an die schlägerei, die toni 'sünneli' brunner hatte, als er am wahlsonntag vor die kamera geschleift wurde! waren das die anfänge der braunen saat, liebe schäfer? nach ihrer logik 'ja'. ein unterschied: die svp konnte sich das leisten - er ist nicht aufgefallen.

  • Karin-Maria Schäfer
  • 05.11.09 | 12:57 Uhr

Der junge Juso und seinesgleichen: Kein Stil und keine Moral
die Anfänge der RAF lassen grüssen. Kann sie die SP das heute noch leisten? Wohl kaum.

 
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