Intern

Cover Weltwoche 42/08.

Vor einem Jahr frohlockte unsere Wirtschaftsredaktion: «La crise n’existe pas», stand auf dem Titelbild dieser Zeitung. Genau am Tag, als die Ausgabe ausgeliefert wurde, musste der Staat allerdings einen Teil der UBS übernehmen, um sie vor dem Untergang zu retten. Doch die Steuergelder wurden nicht zur Sanierung einer havarierten Firma ausgegeben. Sie dienten der Rettung des Landes, weil sich die Finanzmärkte damals in einem kriegsähnlichen Zustand befanden. Jetzt sind Pierre Heumann und René Lüchinger der Frage nachgegangen, wie der Finanzplatz Schweiz gestärkt werden könnte. Ihre Recherchen zeigen einen dringenden Handlungsbedarf, um die Attraktivität des Standortes Schweiz zu verbessern.

Für spezielle Anlässe trägt er ein besticktes Sennenchutteli. Seine Handymelodie ist der «Schacher Seppli». Urs Althaus aus Altdorf, erstes schwarzes Model, das es in den siebziger Jahren auf das Cover des amerikanischen Männermagazins GQ schaffte, ist in seiner Heimat fest verwurzelt. Seit seiner Rückkehr aus den USA lebt Althaus in einem alten Hotel über dem Urnersee. Rassismus, sagt er, habe er in Uri nie kennengelernt. Er hat keine Zweifel daran, wer ihn im vergangenen März in Flüelen bewusstlos geschlagen und ihm den Kiefer gebrochen hat: Es kann nur eine Clique mit Migrationshintergrund gewesen sein. Ein Gespräch mit dem Ex-Model und Schauspieler über sein Leben zwischen Highlife und Pleiten und seine Liebe zur Innerschweiz anlässlich des Erscheinens seiner Biografie in Buchform.

 Der amerikanische Journalist Christopher Caldwell schreibt regelmässig für die linksliberale Financial Times und das konservative amerikanische Wochenblatt Weekly Standard. Nachdem wir in der letzten Ausgabe sein neues Buch «Reflections on the Revolution in Europe» besprochen haben, drucken wir diesmal auszugsweise wichtige Passagen ab und interviewen den Autor. Caldwell legt eine negative Bilanz der europäischen Ausländerpolitik vor. Ohne in schrillen Alarmismus zu verfallen, legt er dar, dass durch die Zuwanderung weder die Wirtschaft angekurbelt noch der Sozialstaat gerettet wird. Im Gespräch gab sich Caldwell zudem als gelegentlicher Weltwoche-Leser zu erkennen. Namentlich erinnern konnte er sich an Hanspeter Borns im letzten Jahr publizierte grosse Reportage über Belgien.


Dass die Wirklichkeit manches Klischee übertrifft, bewies das Eidgenössische Büro für Gleichstellung von Mann und Frau. Als unser Redaktor Peter Keller das Bundesamt zum Thema Lohnungleichheit befragen wollte, waren die Zuständigen abwesend und die Anwesenden nicht zuständig. Weder die Direktorin noch ihre Stellvertreterin noch eine der fünfzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen ihrer Informationspflicht nach. Auf mehrmaliges Nachhaken meldete sich schliesslich der Soziologe Alberto Meyer, gemäss Stellenbeschreibung «Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit». Er sei jedoch nicht berechtigt, zu inhaltlichen Fragen Auskunft zu geben. Ganz anders Monika Bütler: Die HSG-Professorin für Volkswirtschaft nahm sich Zeit für ihre differenzierte Stellungnahme – am Sonntagnachmittag.

Ihre Weltwoche

Kommentare

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  • Redaktion Weltwoche online
  • 04.11.09 | 09:04 Uhr

Werte Kommentatorinnen und Kommentatoren,
Aufgrund der kontinuierlich unerspriesslichen und regelwidrigen Diskussionen in unseren Kommentarspalten haben wir uns schweren Herzens entschlossen, künftig die Beiträge erst nach der Prüfung durch das Moderationsteam aufzuschalten. Es ergeben sich dadurch Verzögerungen, bis Ihr Kommentar erscheint. Hier nochmals in Kürze, welche Kommentare wir veröffentlichen können:

1. Frei von Persönlichkeitsverletzung, Obszönitäten, Rassismus.
2. Zum Thema.
3. Punkt 2 gilt insbesondere für Repliken auf die Kommentare anderer User.

  • Christine Joos
  • 03.11.09 | 20:02 Uhr

Vor Jahren war ich in Paris. Ich wurde mit dem Auto über einen Platz chauffiert, links, rechts, oben, unten, überall fuhren die Fahrzeuge, ein ungeregeltes Verkehrsgewühl ohne klare Regeln, es hupte, man wich aus, stoppte, liess Vortritt, drängelte, durfte mal grosszügiger Gentleman sein, war mal stinkiger Mittelfinger, kam aber ungeschoren, unfallfrei und mit dem guten Gefühl durch, es "im Griff" zu haben.

Und wiederum vor Jahren war ich in Toronto. Auf dem Reissbrett gezogene Quadrat-Strassen, stopp, go, stopp, go, links, rechts, stopp, go, und da hatte "es" einen "im Griff", mit seinem

  • Marianne Studer
  • 03.11.09 | 16:32 Uhr

Die Weltwoche macht sich extrem unglaubwürdig, wenn sie hier den Zensurhammer schwingt. Wenn es um vorbehaltlose Unterstützung von rassistischer Popaganda der SVP geht oder um Kritik an der Antirassismuskommission, dann steht Herr Köppel und die Weltwoche immer zuvorderst. Wen überrascht es, wenn hier bald niemand mehr kommentieren will.

@ H. Reichmuth

Beleidigend sind eigentlich nur ihre Kommentare. Soweit man hier zurücklesen kann, findet man von Ihnen nur Zynismus und Ausgrenzung. Für was Sie stehen, weiss niemand.

  • Hugo Reichmuth
  • 03.11.09 | 14:32 Uhr

@ P.Schlegel

Sie stellen in Ihrem Nekrolog (RIP Bergmann) eine Verbindung her zwischen ihm und EWS, Ursula Haller oder Samuel Schmid. Finde ich - gelinde gesagt - schon sehr kreativ und extrem beleidigend für die drei PolitikerInnen.
Ob Sie Herrn Bergmann auch nachtrauerten, wenn er dem anderen Lager angehören würde, bezweifle ich.

@ Larry McDonald
Das Ausblenden berechtigter Kritik ist vielleicht nicht Zensur nach juristischer Definition, aber nach gesundem Menschenverstand. Sie sollten sich von der Buchstabentreue lösen und den Geist dahinter sehen.

  • Larry McDonald
  • 03.11.09 | 00:37 Uhr

"Wenn das keine Zensur ist!!!"

Sie können es repetieren, so lange wie Sie wollen, wahrer wird es damit nicht.

  • Fritz Kröger
  • 03.11.09 | 00:06 Uhr

Ja, die Zensur-Weltwoche predigt hier gegen Zensur.

Gleichzeitig löscht sie hier im Forum aber alle Beiträge eines Tages um die Verflechtungen zwischen einigen Forumsteilnehmern und der Weltwoche zu vertuschen.

Auch kritische Leserbriefe werden kaum publiziert.

Wenn das keine Zensur ist!!!

  • Larry McDonald
  • 02.11.09 | 23:28 Uhr

"Jeder kann sachlich mitdiskutieren. Wenn er’s kann. Und zwar innerhalb der Zeichenbeschränkung."

Leider funktioniert diese nicht.

  • Larry McDonald
  • 02.11.09 | 23:28 Uhr

kritisierte.

  • Larry McDonald
  • 02.11.09 | 23:27 Uhr

"Wenn es um die Anwendung der Meiungsfreiheit"auf den eigenen Foren geht, dann tritt die WW die Maximen von Köppel mit Füssen."

Nur der Staat kann die Meiungsfreiheit beschränken, sonst niemand. Es gibt kein Recht auf freie Meinungsäusserung auf dem Privateigentum eines Dritten.

"Sie zensuriert"

Zensur ist ein Staatsakt. Ein privates Medium kann nicht zensurieren, sondern höchstens "Selbstzensur" ausüben.

"einen explizit liberalen Blogger wie mich"

Ich kann mich noch gut erinnern, wie Ihre erste Antworten auf meine Beiträge explizit meine liberale Analyse der Finanzkrise kritisierte.

  • Reinhart R. FISCHER
  • 02.11.09 | 17:43 Uhr

Interessant, wie von gewissen Leuten sachliche Kritik, die ihre eigenen Ansichten betrifft, als Diffamation abgetan wird und ihre eigenen, unsachlichen und tatsächlich diffamierenden Einlassungen als sachliche Kritik aufgetischt werden. Man ist dankbar, dass Beiträge, die wohl auf Anpöbelungen hinauslaufen, herausgenommen und die Leser davor bewahrt werden, sie – selbst flüchtig – zur Kenntnis nehmen zu müssen. Das hat mit Zensur nichts zu tun. Sachliche Diskussionen sind nie abgeklemmt worden. Jeder kann sachlich mitdiskutieren. Wenn er’s kann. Und zwar innerhalb der Zeichenbeschränkung.

  • Peter Schlegel
  • 02.11.09 | 16:26 Uhr

@Bergmann:

Ich muss dir leider zustimmen. Wer offen die SVP kritisiert, muss damit rechnen diffamiert zu werden (z.B. in der "Welt"woche) oder bedroht zu werden.

Ex-BR Schmid musste seine Söhne unter 24-Stunden-Polizeischutz stellen lassen, weil Morddrohungen eingingen.

Daran ist auch die "Welt"woche mit ihrer unsachlichen, persönlichen Hetzkampagne gegen Schmid nicht unschuldig!

Auch EWS und Ursula Haller wurden massiv bedroht!

  • Peter Schlegel
  • 02.11.09 | 16:16 Uhr

@Andreas Thut, Leiter Weltwoche online:

Die "Welt"woche macht es ja wöchentlich vor, Andersdenkende zu diffamieren!

Es ist deshalb nicht überraschend, dass sich gewisse Forumsteilnehmer diesem "Niveau" anpassen.

  • Bernhard Zueger
  • 02.11.09 | 15:41 Uhr

Bergmann = Pseudonym

Weltwoche: "Wichtiger Hinweis für Verfasser von Kommentaren auf Weltwoche online:
Im Interesse von Qualität und Transparenz haben wir uns entschieden, von den Verfassern von Kommentaren auf Weltwoche online künftig die Angabe ihres richtigen Vor- und Nachnamens zu verlangen. Ein anonymes Kommentieren unter Nick- und Phantasienamen ist nicht mehr möglich"

"Bergmann": "... Ich habe zu Beginn meiner Bloggerei naiverweise unter meinem eigenen Namen gebloggt..."
"...Ich werde kaum so blöd sein, mir diesen Stress nochmals zuzumuten!"

  • Michael M. Bergmann, London
  • 02.11.09 | 13:11 Uhr

That’s it! Ich brauch und will mir diesen täglichen Negativismus und die zotigen Peinlichkeiten und den offen geäusserten Rassimus nicht länger zumuten! Bühne frei dem SVP Stadl pur! Good Night Switzerland?

Löschen Sie meinen Account ich bitte explizit darum!

Wenn es um die Anwendung der Meiungsfreiheit"auf den eigenen Foren geht, dann tritt die WW die Maximen von Köppel mit Füssen. Sie zensuriert regelmässig einen explizit liberalen Blogger wie mich und lässt der eigenen Klientel, die ihr am weltanschaulichen Rockzipfel hängt mit jeder Widerlichkeit und Diffamierung freien Lauf!

  • Michael M. Bergmann, London
  • 02.11.09 | 13:09 Uhr

2)

Ich habe zu Beginn meiner Bloggerei naiverweise unter meinem eigenen Namen gebloggt. Meine Kritik an der SVP und Blocher haben mir über längere Zeit nächtliche Stalkeranrufe und mehrere Drofbriefe eingebracht. Einer dieser Skin-Hetzer wurde gefasst und verurteilt! Rassismus ist salonfähig in der Schweiz und soweit sind wir also schon, dass Protagonisten, die sich gegen Ausgrenzung und Rassismus wehren, kriminell belästigt werden! Ich werde kaum so blöd sein, mir diesen Stress nochmals zuzumuten!

  • Michael M. Bergmann, London
  • 02.11.09 | 12:54 Uhr

Köppel zur Abschaffung des ARG in "Schweizerzeit" (Ausschnitt)


Roger Köppel: Es wäre verheerend, wenn ein solches Antirassismusgesetz auf europäischer Ebene eingeführt würde…Die Befürworter solcher sprachpolizeilichen Massnahmen haben zum Teil nicht ganz verstanden, welches wirklich das Kernelement unserer offenen Gesellschaft ist: Die Meinungsäusserungsfreiheit. Der Staat muss sich um Zustimmung der Bevölkerung bemühen, er kann diese nicht per Dekret einfordern.

  • Michael M. Bergmann, London
  • 02.11.09 | 12:52 Uhr

Köppel aus "Schweizerzeit" / 2:


Der Antirassismusartikel widerspricht diametral dem Prinzip der Freiheit des Einzelnen sowie der Verantwortung der Gesellschaft, mit gewissen Leuten selbst fertig zu werden. Auch ich halte den Holocaustleugner David Irving für einen grauenhaften Typen, aber es ist völlig falsch, ihn für seine Thesen hinter Gitter zu sperren. In einer offenen Gesellschaft muss man wirklich alles in Frage stellen können. Deswegen bricht eine solche Gesellschaft nicht auseinander.

  • Andreas Thut, Leiter Weltwoche online
  • 02.11.09 | 10:28 Uhr

Werte Damen und Herren Kommentatoren

Da haben einige von Ihnen übers Wochenende ja wieder arg gewütet. Wir könnn nur nochmals dringend darauf hinweisen, dass die Nutzungsbedingungen zwingend einzuhalten sind. Insbesondere sollen die Beiträge ausschliesslich zum THEMA DES ARTIKELS verfasst werden. Beleidigungen und Mutmassungen über die Identität und Tätigkeit anderer Forenteilnehmer sind absolut zu unterlassen. Sollten sich diese Zustände nicht umgehend verbessern, so werden wir zu Schritten gezwungen, welche die Attraktivitität dieser Diskussionplattform massiv schmälern werden.

  • Larry McDonald
  • 01.11.09 | 21:13 Uhr

[gelöscht am 01.11.2009 durch Moderator]

  • Hugo Reichmuth
  • 01.11.09 | 20:18 Uhr

Herr Bergmann,

Bedauerlich, dass Sie wieder mit der Schimpferei loslegen. Es wäre wirklich für alle ein Gewinn, wenn Sie eine klare Meinung ohne Ausfälle vertreten. Sie haben's ja zu Beginn gemacht und ich konnte keinen Satz finden, der falsch gewesen wäre. Schade, schade...

  • Michael M. Bergmann, London
  • 01.11.09 | 19:53 Uhr

Die von Glogger geschriebene Althaus Biographie ist nichts als ein billiges Phamphlet! Althaus ist bestenfalls Coulored oder ein Mulatto aber sicher nicht Black. Also die Behauptung: Ich war immer der Neger...ist falsch und ein Plagiat! Althaus soll sich nicht beklagen, er hat aufgrund seines Mixed Race Backgrounds tendenziell stark davon profitiert. Wie übrigens die meisten Mixed Race People eher überdurchschnittlich aussehen und auf dem People Market, sei das sexuell, wirtschaftlich oder jobmässig tendenziell besser wegkommen, als der übliche hässliche Inzucht SVP Bünzli aus Seldwyla!

  • Michael M. Bergmann, London
  • 01.11.09 | 19:46 Uhr

[gelöscht am 01.11.2009 durch Moderator]

  • Larry McDonald
  • 01.11.09 | 19:39 Uhr

"Nach dem während der Johnson Presidency eingeführten "Cicil Rights Act", der jegliche Rassensegregation verbot, wurde African Americans oder Blacks eingführt und ist seither politsch korrekt."

Negro wurde in der Tat mit "African American" augetauscht. Beide Begriffe werden jedoch von jenen gebraucht, die die Schwarze als ein getrenntes Volk betrachten. Integrierte Schwarze nennen sich "Black".

"National Association for the Advancement of Colored People"

Eine sozialistische Organisation.

  • Hugo Reichmuth
  • 01.11.09 | 19:38 Uhr

....Ich bin mir im Klaren darüber, dass mittlerweile US-Schwarze sich mit stolz "Nigger" oder "Nigga" bezeichnen. Vielleicht hat Althaus bewusst diesen Ausdruck genutzt, um seinen Stolz und seine Gleichgültigkeit gegenüber rassistischen Zeitgenossen zu zeigen.
Aber grundsätzlich gilt für mich: Weil ich kein Schwarzer bin, brauche ich den Ausdruck "Neger" nicht, weil ich keine Frau bin, bezeichne ich Frauen auch nicht als "bitches" (obwohl auch dieser "Titel" von gewissen Frauen bewusst "getragen" wird...).

  • Larry McDonald
  • 01.11.09 | 19:32 Uhr

"danke Larry"

Gern geschehen. Wie Sie bemerken, werden höchst tragische Fälle von gewissen Kreisen nicht ernst genommen und arrogant ignoriert. Äusserst bedenklich ist vor allem, wie die meisten Medien diesen Kreisen unkritisch alles glauben. Zum Glück gibt es nun das www und das Meinungsmonopol dieser Kreise ist nun definitiv durchbrochen.

  • Hugo Reichmuth
  • 01.11.09 | 19:31 Uhr

@ Christine Joos: Bezüglich des Titelbildes: Ich bin nicht hellseherisch begabt. Ich weiss nur, wie die Wewo tickt...

@Iris Landau: Habe das Interview gelesen, aber offensichtlich diese Passage überflogen. Ok, mein Fehler....

@Henry Rehman: Der Ausdruck "Neger" ist einem Wandel unterlaufen. Vor 30 Jahren mag dieser Ausdruck unverfänglich gewesen sein, heute hat es einen negativen Beigeschmack erhalten.
Falls Sie Schweizer sind, kennen Sie die Redewendung "jemandes Neger sein". Man muss ihn nicht gut finden. Aber er existiert und mit "Neger" ist definitiv nicht was positives assoziiert.....

  • Christine Joos
  • 01.11.09 | 18:21 Uhr

Danke Felix, danke Larry.

Der Bund hat x Millionen Dosen an Impfstoff zuviel bestellt. Er scheint sie nicht an den Mann bringen zu können, weil die Bevölkerung skeptisch ist. Nebenwirkungen wie im Video verunsichern extrem, man liest über im Stoff enthaltenem Quecksilber, was jedoch gleichzeitig mit einer Portion Fisch verglichen und verharmlost wird.

Die Impfaktion soll in ca. 10 Tagen starten. Ich bleibe wohl bei einem Nein, weil ich nicht mehr als eine "gewöhnliche" Grippe erwarte.

PS: Ich gehöre nicht zu einer Risikogruppe.

  • Michael M. Bergmann, London
  • 01.11.09 | 18:18 Uhr

@ Rehmann

Die King Rede datiert nun bald 50 Jahre her - Damals war das Wort Negroe (und eben nicht Nigger = Neger !) gang und gäbe und politisch korrekt. Nach dem während der Johnson Presidency eingeführten "Cicil Rights Act", der jegliche Rassensegregation verbot, wurde African Americans oder Blacks eingführt und ist seither politsch korrekt. Soviel zu den Fakten!

Fragt sich WER da eine "Dirty Mind" hat?!

  • Felix Baerlocher
  • 01.11.09 | 18:13 Uhr

"Davon abgesehen, sehe ich eigentlich keinen Grund, sich nicht impfen zu lassen."

da fehlten zwei Wörter

"Davon abgesehen, sehe ich eigentlich keinen wissenchaftllich ernstzunehmenden Grund, sich nicht impfen zu lassen."

@Henry Rehmann:

auch heute noch gibt es:

United Negro College Fund
http://www.uncf.org/

National Association for the Advancement of Colored People
http://www.naacp.org/home/index.htm

  • Henry Rehmann
  • 01.11.09 | 17:54 Uhr

@Hugo Reichmuth

Ich weiss nicht, ob Sie Martin Luther King's berühmteste Rede, "I have a dream" kennen. Wird u. a. zusammen mit Churchill's Rede, "And an iron wall will descend upon Europe" zu den 10 grössten Reden ALLER ZEITEN gehalten.

In King's epischer Rede kommen die Worte "Negroes" und "We Negroes" so ungefähr 17 mal vor.

Wenn Sie im Begriff "Negroes" (z.B. im Gegensatz zu "Caucasian") etwas Verwerfliches sehen, dann ist dies auf Ihre Gesinnung und Ihre g . . damned dirty mind zurückzuführen.

  • Martin Meier
  • 01.11.09 | 15:52 Uhr

Bös gesagt: Schweine sind eh immun und brauchen sich nicht impfen zu lassen!

  • Felix Baerlocher
  • 01.11.09 | 15:28 Uhr

Christine,
die optimale Strategie bei einer möglichen Epidemie wäre es, vor allem 5 - 19 jährige und 30 - 39 jährige zu impfen. Dadurch lassen sich Krankheitsfälle, Todesfälle, verlorene Lebensjahre, wirtschaftlicher Schaden minimieren. Für Kinder/Jugendliche ist die Ansteckungsgefahr am höchsten, ihre Eltern/möglicherweise Lehrer leiten den Virus an die Restbevölkerung weiter. Ein verwandter Virus war in den 70er Jahren verbreitet. Jene, die damals infiziert wurden, sind möglicherweise teilweise immun. Davon abgesehen, sehe ich eigentlich keinen Grund, sich nicht impfen zu lassen.

  • Irin Landau
  • 01.11.09 | 13:36 Uhr

Hugo Reichmuth 01.11.09 10:09

"Ich der Neger" ist nicht auf dem "Mist" der WeWo gewachsen. So heisst die Autobiographie von Urs Althaus http://www.buch.ch/shop/home/artikeldetails/ich_der_neger/urs_althaus/ISBN3-03763-006-X/ID17470313.html

Man sollte Artikel zuerst lesen, bevor man die WeWo (vor)verurteilt.

  • Christine Joos
  • 01.11.09 | 12:49 Uhr

Off topic. Wer lässt sich gegen die Schweinegrippe impfen?

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/10650139

Ich lasse mich nicht impfen. Kann mich jemand überzeugen, es doch zu tun?

  • Christine Joos
  • 01.11.09 | 10:30 Uhr

Hellseherisch begabt? ;-)

"Billige Provokation"? Ich habe das überhaupt nicht als Provokation aufgefasst. Ueberhaupt nicht.

Das zeigt mir, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind. Wohl deshalb empfinde ich die Reaktion auf eine Provokation oft als eigentliche Hetze, weil ich die Provokation gar nicht als solche empfinde. Das geht dann so weit, dass mir die Hölle heiss gemacht wird wegen fehlender adäquater Reaktion.

Hugo, Finger hoch!: Es ist nicht einfach.

  • Hugo Reichmuth
  • 01.11.09 | 10:09 Uhr

Auch das letzte Blatt mit dem N-Wort ist einfach billige Provokation. Zugegeben, das Interview mit Urs Althaus ist interessant und auch andere Beiträge sind ok. Aber einfach dieses abgelutschte Wort bringen, um ein bisschen die Nerven zu kitzeln und zu beweisen, wie cool man ist - das ist nur noch pubertär.
Es würde mich auch interessieren, ob Herr Althaus diesen billigen Trick goutiert. "Neger" hat ja im Schweizerdeutschen auch eine negative Bedeutung im Sinne von "Depp" oder "Domestike". Das macht den Satz nur noch dümmer.
Das ist einfach nur extrem plump.

  • Hugo Reichmuth
  • 01.11.09 | 10:04 Uhr

@ Christine Joos

Gemäss Deinem letzten Abschnitt lässt sich auch die "Wochenzeitung", die "Schweizerzeit" oder die "NZZ" lesen. Mit den genügenden Vorkenntnissen lässt sich auch das ideologisch bornierteste Blatt problemlos lesen. Ist zweifellos so.
Nur wird die Rechnung für Herrn Köppel nicht aufgehen. Wenn Provokation zum Markenzeichen wird, ist auch die Tendenz lesbar und die Lektüre bringt null Erkenntniswert. Wieso dann noch lesen?
Dass die Wewo das Minarett-Plakat als Titelbild bringen würde, hab' ich schon vor dem Erscheinen von Nr. 41 gewusst. Es war ja klar. Ist einfach nur ermüdend.

  • Christine Joos
  • 01.11.09 | 09:46 Uhr

lebt! Aber nicht in einem R. Köppel ;-)

  • Christine Joos
  • 01.11.09 | 09:45 Uhr

Hugo,

Du hast Recht. Locker nimmt sich das nicht, viel eher mit einer gewissen Bitterkeit. Ich habe sehr oft erlebt, dass Arbeitskollegen gingen oder gegangen wurden, weil es zwischenmenschlich nicht klappte. Mobbing was sicherlich in vielen Fällen ein Grund, der jedoch als solcher meistens nicht zu erkennen war.

Bei der WeWo habe ich den absoluten Vorteil, dass ich im Gegensatz zu anderen Lesern nicht einer mit dem Lesen einher gehenden politischen Doktrin verhaftet bin: Ich kann mich dem Thema widmen und nicht seiner allfälligen Anlehnung an das Programm einer Partei.

Harry Hasler

  • Hugo Reichmuth
  • 01.11.09 | 09:24 Uhr

....dass die Erde eine Scheibe sei und das Zentrum des Universums.
Das halte ich nicht für ausgeschlossen. Wer Bush lobt, dem traue ich auch andere Glanzstücke zu.
Herr Köppel sollte seinen Konfirmandenanzug gegen eine genietete AC-DC-Jeansjacke austauschen, im Niederdorf die Sau rauslassen und Serviceangestellte begrapschen, statt seine offenbar zu brave Jugend mit zum Teil abenteuerlichen Thesen kompensieren zu wollen... Die Wewo würde davon profitieren, und Giaccobos Hasler hätte eine echte Konkurrenz.

  • Hugo Reichmuth
  • 01.11.09 | 09:20 Uhr

@ Christine Joos

So locker würde ich es nicht sehen. Herr Bergmann hat in diesem äusserst sachlich verfassten Beitrag (geht ja!) Recht. Der Redaktorenverschleiss ist enorm. Bedenkt man, dass die Print-Industrie in der Krise ist, ist es noch alarmierender. Wer verlässt freiwillig seinen sicheren Posten? Da muss schon etwas aus dem Ruder laufen. Dass die Wewo immer mehr zur SVP-Postille verkommt (mit einigen liberalen Feigenblatt-Beiträgen), sollte zu denken geben. Gegen den mainstream schreiben, ist noch lange kein Gütesiegel. Demnächst überrascht uns die Wewo mit dem sensationellen Beitrag...

  • Christine Joos
  • 01.11.09 | 09:07 Uhr

"Damit hat die Weltwoche [...] Redaktoren verloren".

Leute werden weggemobbt, wegzensiert, wegrationalisiert, wollen selber weg, sterben weg: Change happenz, und dagegen gibt es keine Versicherung. Damit haben wir zu leben. Auch mit einer eventuell einher gehenden Verbitterung.

  • Michael M. Bergmann, London
  • 31.10.09 | 23:32 Uhr

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff!

“Hallo Weltwoche, ist da (noch) jemand?”, fragt Martin Hitz auf medienspiegel.ch – denn in den vergangenen Wochen haben eine ganze Reihe profilierter Journalisten das Blatt verlassen: Im Februar ging Auslandredaktor Eugen Sorg wegen unterschiedlicher strategischer Auffassung. Die Leiterin des Ressorts Gesellschaft, Bettina Weber, soll Ende Juni das Blatt verlassen. Hinter vorgehaltener Hand sagt man, sie hätte eine Geschichte nicht mittragen wollen, nach der berufstätige Mütter ihren Kindern schaden würden.

  • Michael M. Bergmann, London
  • 31.10.09 | 23:30 Uhr

Forts.

Literaturredaktor Julian Schütt wechselt zum Kulturmagazin Du und schreibt ein Buch. Im März kündigte der berüchtigte Rechtsdenker Hanspeter Born, der sich stets mühte, genau das Gegenteil vom Mainstream zu schreiben. Genau wie Sorg gehörte er zum festen Kern, auch bei ihm kommt der Abschied plötzlich. Eine Woche später wurde dann der Abgang von Daniele Muscionico bekannt. Die Kulturjournalisten geht aus persönlichen Gründen. Damit hat die Weltwoche binnen kürzester Zeit fünf Redaktoren verloren.

  • Michael M. Bergmann, London
  • 31.10.09 | 23:24 Uhr

2)
Außerdem wurden die Kolumen “Moderne Liebe” von Güzin Kar, die Pop-Kolumne von Albert Kuhn, die “Trend”-Beiträge von Alix Sharkey und die geschätzte “Fernsehkritik der reinen Vernunft” von Gion Cavelty eingestellt. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Ressortleiter Kultur und Wissenschaft, Peer Teuwsen, zur Zeit gewechselt. Seit Dezember erscheint die Hamburger Wochenzeitung in einer extra Schweiz-Ausgabe. Ende November dann entließt Köppel zunächst ohne ausführliche Begründung Wirtschaftsredaktor Claude Baumann und Gesellschaftsredaktor David Signer. usw.

  • Michael M. Bergmann, London
  • 31.10.09 | 10:47 Uhr

Wenn im Coke plötzlich trüber Süssmost "angereichert" mit Rhinizinusöl drin ist, dann ist es wohl kaum mehr eine Cola! und Coke wird nicht mehr gekauft. Genau das gleiche mit der Weltwoche: Wenn plötzlich nicht mehr hochstehender, liberaler Autoren-Journalismus sondern tendenziöses, rechtsnationalistisches, isolationistisches und libertäres Boulevardgeschwafel drin steht, dann hat das mit dem Brandnamen Weltwoche rein nichts mehr zu tun. Dass das Heftli nun ca. 80'000 Abonennten weniger hat, als in den Glanzzeiten, wird kaum verwundern.

  • Michael M. Bergmann, London
  • 30.10.09 | 23:49 Uhr

Das ehrt mich aber gewaltig... Herr Züger, dass sie sich über mein Befinden und meine Geisteshaltung so kümmern... dass ausser ihrer kleinen beschränkten Welt noch Universen von anderen Geisteswelten exisiteren, muss sie irritieren. Nur müssen sie sich damit abfinden, dass die Welt und das Leben nicht in ihrem beschränkten Hirnlein stattfindet. Noch peinlicher und vorallem dumm,wenn der meint sein eigenes Seldwylaweltlein sei die Benchmark für anderer Leute Denken!

  • Bernhard Zueger
  • 30.10.09 | 17:53 Uhr

Stil manchmal im Wege stehen.

  • Bernhard Zueger
  • 30.10.09 | 17:52 Uhr

Herr Michael M. Bergmann von und zu London
Zum vollen Vor- und Nachnamen wäre es noch eine interessante Steigerung, zu wissen, wo man sich grad (in den Ferien) befindet. Vielleicht auch noch von Belang wäre, wenn die Namensangaben nicht nur theoretisch stimmen könnten, sondern sogar der Wahrheit entsprächen. Dies tatsächlich zu belegen steht aber auf einem anderen Blatt.
Ich verstehe, dass Herr M.M. B… sich an einem aussergewöhnlich hochstehenden liberalen Autoren-Journalismus ausrichtet und vielleicht sogar selbst dieser elitären Elite angehört, bzw. angehören möchte.
Trotz der ihm eigenen eleganten und feinen Ausdrucksweise, könnte ihm leider der eher gewöhnliche Stil ihm manchmal im Wege stehen.

  • Christine Joos
  • 30.10.09 | 13:47 Uhr

Hallo t :-)

Tina war tatsächlich eine "alte" Leserin. Sie war überhaupt eine unglaubliche Leseratte, wie sie hier öfters mit Buchvorschlägen bewies. Sie war wirklich hier, hat von ihrem Umfeld erzählt, und wir alle hier haben daran teilnehmen können, bis schlussends zum Tode ihres geliebten Mannes.

Dieses Lied widme ich ihr, auch wenn sie wahrscheinlich kaum liest hier. Ich mochte sie sehr.

http://www.youtube.com/watch?v=EtbXyMFcBPE

PS: Bin sehr am Chrampfen (malen), und meine kleinen Pausen nütze ich, hier zu lesen.

Gruss.

  • Michael Hartmann
  • 30.10.09 | 13:35 Uhr

"gratulation an die ww;anscheinend scheint sie ihr QMs bezgl. forum in den griff zu bekommen - die netiquette-frage ist durch die personalisierung gelungen...."

Die Überarbeitung wurde ja nur gemacht, um den verlorenen Seelen, die sich über Monate hinweg ins Abseits gequasselt haben, noch eine weitere Chance zu geben. Wieviele davon Insieder und Toupetjohnnys waren wurde ja peinlichst verschwiegen.

  • Michael Hartmann
  • 30.10.09 | 13:28 Uhr

Nicht Lesen hilft der WeWo sondern kaufen, geehrte Christine. Dann nehme ich mal an, dass Tina auch wegbleibt, weil sie der 'alten' Leserschaft angehört.

Werfe ich nun die beiden Aussagen (80'000 weniger, neue/alte Leserschaft) auf die Waagschale, dann fällt auf, dass die alte Leserschaft mehr gelesen hat und die neue sich eher auf andere Kanäle beschränkt. Vielleicht hören die neuen 'Leser' eher gerne Räubergeschichten und beschränken ihre Erfahrungen auf 'Hörensagen'. Würde passen, würde passen.

  • Christine Joos
  • 30.10.09 | 12:10 Uhr

Pardon: Das flapsige "Bergmann" kommt noch aus den alten Zeiten, Herr Michael.

  • Christine Joos
  • 30.10.09 | 12:09 Uhr

Dann bekommt es Dir wohl mit diesem spezifischen Oel nicht so besonders. Ja, kann ich verstehen, kein Wunder. Ich hab' halt einen Rossmagen.

Du vergisst, Bergmann, dass sich nebst einer Zeitung auch die Leserschaft ändert. Und die sehen das anders als die "alte" Kundschaft.

Ich kenne die Glanzzeiten nicht, weil ich die WeWo früher nie las.

  • Michael M. Bergmann, London
  • 30.10.09 | 12:02 Uhr

Wenn im Coke plötzlich trüber Süssmost "angereichert" mit Rhinizinusöl drin ist, dann ist es wohl kaum mehr eine Coke! und Coke wird nicht mehr gekauft. Genau das gleiche mit der Weltwoche: Wenn plötzlich nicht mehr hochstehender, liberaler Autoren-Journalismus sondern tendenziöses, rechtsnationalistisches, isolationistisches und libertäres Boulevardgeschwafel drin steht, dann hat das mit dem Brandnamen Weltwoche rein nichts mehr zu tun. Dass das Heftli nun ca. 80'000 Abonennten weniger hat, als in den Glanzzeiten, wird kaum verwundern.

  • Christine Joos
  • 30.10.09 | 11:49 Uhr

Du ärgerst Dich über ein Blatt und was aus ihm geworden ist lieber Bergmann? Das ist vernachlässigbar.

Andere machen sich Sorgen angesichts der Entwicklung in Europa. Das ist nicht vernachlässigbar.

Wann geht die Sonne unter in London?

  • Michael M. Bergmann, London
  • 30.10.09 | 11:30 Uhr

Einer der letzten grossen Schweizer Journalisten - Heiner Gautschy - ist nicht mehr unter uns - Er reiht sich ein in die grossen Namen von Theodor Haller, Hans O. Staub, Annemarie Schwitter, Erich Gysling usw. die mehrere Generationen mit ihrer Persönlichkeit, mit ihrem qualitativ hochstehenden Journalismus und ihrer Bescheidenheit geprägt haben!

Gautschy, Staub und Gysling haben zur Hohezeit der Weltwoche für dieses Blatt gearbeitet und geprägt. Man kann nur noch wütend werden, wenn man sieht, was aus diesem Blatt geworden ist. Ein rechtsnationalistisches Hetzerblatt! Zum Kotzen!

  • Lukas Zysset
  • 30.10.09 | 11:22 Uhr

gratulation an die ww; anscheinend scheint sie ihr QMs bezgl. forum in den griff zu bekommen - die netiquette-frage ist durch die personalisierung gelungen....

so kann also "eidgenössisch" diskutiert werden, wer's (noch) braucht....
;-)

adieu mit enand

 
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