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21.10.2009, Ausgabe 43/09

Intern

Polenta, Fondue, Röstiland

Was zeichnet die gesamtschweizerische Küche aus? Die Kochlegende Marianne Kaltenbach hat eine solche überhaupt erst geschaffen. Jetzt wird Ihre Kochbibel neu aufgelegt. Ein guter Grund für eine umfassende Bestandesaufnahme im Röstiland Schweiz.

Fondue-Heidi: Cover-Girl Rigozzi. Bild: Dan Cermak

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Im Promi-Kochduell des Boulevardmagazins «Glanz & Gloria» kämpfte Christa Rigozzi um das «Goldene Rüebli». Dabei zeigte die Miss Schweiz 2006, dass sich ein Model nicht zwangsläufig von Salat und Nature-Jogurt ernährt: Sie tischte ihren Gästen Rindsbraten mit Polenta auf. Für das Tessiner Fernsehen moderiert Rigozzi mittlerweile die Kochsendung «I Cucinatori». Umso erfreuter waren wir, dass sie sich für unsere Titelgeschichte über den Siegeszug der Schweizer Küche abbilden liess. Der Fotograf Dan Cermak inszenierte Rigozzi als laszives Fondue-Heidi. Wobei die Tessinerin das Nationalgericht nicht nur für die Linse präsentierte – sie griff nach dem Shooting auch herzhaft zu.

Auf unserer Website können Sie aus zwanzig Gerichten Ihr Lieblingsessen wählen und erhalten Gratis-Rezepte für die fünf Leibspeisen der Weltwoche-Leser.

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Wer ist unser Feind? Und wie soll ihm begegnet werden? Diese Fragen soll der neue Sicherheitspolitische Bericht (SIPOL B) beantworten, den VBS-Chef Ueli Maurer Anfang Jahr in Auftrag gegeben hat. Nun liegt der Entwurf vor und stösst bei der ersten Aussprache im Bundesrat auf massiven Widerstand. Urs Gehriger hat das unveröffentlichte Papier studiert und stellte fest: Das Bedrohungsbild bleibt konfus. Obwohl ein militärischer Angriff auf die Schweiz praktisch ausgeschlossen wird, soll die Armee für die höchste Eskalationsstufe beim Einsatz militärischer Gewalt gewappnet bleiben. Militärische Auslandeinsätze hingegen werden herabgestuft.

 

Als Mikael Krogerus seinem Freundeskreis mitteilte, er wolle in zwei Wochen zehn Bücher lesen, gab es zwei Reaktionen: Die einen sagten, das geht nicht. Die anderen sagten: «Und was machst du sonst so?» Unser Autor begann meistens morgens nach dem Frühstück. Wenn das Buch spannend war, las er es im Stehen in der U-Bahn, viel auf dem Klo und vor allem abends im Bett. Der schwerste Brocken war zum Glück der erste («2666»). John Grisham las sich von allein, die Krimis (Joy Fielding und Charlotte Link) waren spannend und luden zum Querlesen ein, auch wenn die Personen durcheinandergerieten und das langweilige Ende von Grisham den Journalisten noch drei Bücher später nervte. Bei Loetscher musste er ständig an den Protagonisten von Peter Stamm denken und bei Cecelia Ahern an seine Cousine. Dan Brown wiederum erinnerte ihn an den Anfang, ein bisschen wie Bolaño für Leute mit Leseschwäche. Als Krogerus mit seiner Arbeit fertig war, hatte er eine Woche lang 39 Grad Fieber.

 

Der deutsche Bundesbanker Thilo Sarrazin (SPD) sprach in einem Interview über sein Berlin und die Türken. Äusserte pointierte Ansichten über Immigranten und Assimilation. In Deutschland ein heikles Unterfangen und angesichts der Islam-Debatte, die auch in der Schweiz an Intensität zunimmt, aktueller denn je. Kaum war das Interview gedruckt, hagelte es Proteste und Rücktrittsforderungen. Was aber hat der Sozialdemokrat gesagt, was Politiker und eine empörte Öffentlichkeit in Rage brachte? 

Ihre Weltwoche

Erschienen in der Weltwoche Ausgabe 43/09
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Kommentare

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petter     27.10.09 16:58

Girod, der erste Grüne, der meine Theorie von der extremen Einwanderung bestätigt. Nur, er meint es wegen der Bauwirtschaft und den Fröschen. Ich meine es, weil diese massive Einwanderung nicht nur unser Sozialgefüge stört, sondern weil sie - die Einwanderung - unbezahlbar ist, obwohl sie natürlich einigen die Tasche füllt.
Die Jo Langs bellen jetzt gegen den "Verräter" Girod.Jetzt sieht man wenigstens, wie liberal die li e beralen Grünen sind.
Aber das zeigt sich ja auch bei den Aufhängeverboten für Antiminarettplakate.
Die haben noch einige Tabus unter der Decke, die sie mal lüften sollten.

Christine     26.10.09 21:48

Lach, Patricia :-)

Schlaf gut.

Patricia     26.10.09 21:44

Weisst Du, ich werde erst in ca. 20 Jahren pensioniert und muss noch hart arbeiten. Darum konnte ich nicht so viel hier teilnehmen. Leider kann ich auch nicht so gut argumentieren, das kannst Du besser.

Du musst Dich nicht verstossen fühlen, im Geiste bin ich mit Dir.
Nimm Du jetzt ein heisses Bad! Und dann am besten noch ein Glas Rotwein. In letzer Zeit fahre ich wieder voll auf "Amarone" ab.

leungjan     26.10.09 21:32

@ Eisenherz:

Wenn sie nicht wollen, dass ihre Angestellten während der Arbeitszeit surfen, dann gibt es doch ganz einfache Mittel, das zu verhindern? Dafür ist doch nicht die WeWo verantwortlich.

Und ob jetzt jemand anonym oder mit vollem Namen auf dieser Website schreibt, hat doch absolut keinen Einfluss auf das Surfverhalten von Angestellten; sonst würde ja kaum jemand Facebook während der Arbeitszeit benutzen.

@ Turik:

Solange diese Kläfferkommentare keine spezifisch strafbaren Aussagen sind, sollte dies in einer Demokratie und demnach auch in einem Forum einer Zeitung wie die WeWo, die meines Erachtens eine grössere Meinungsvielfalt als üblich zulässt, ertragbar sein. Einem dummen Kläffer kann man mit einer guten Argumentatio

Christine     26.10.09 21:28

Ja, Patricia, und weisst Du, wie ich mich fühle? Wie das HB-Männchen. Da mach ich einen Aufstand, piff, paff, puff, verausgabe mich mit Argumenten, ich, die ich finde, dass man ruhig eine Meinung haben darf, ohne diese argumentativ untermauern zu können, und wofür? Dass ich danach erschöpft auf dem Boden sitze, nichts erreiche und schlussends verstossen davon trotte.. :-(( seufz. Ich bin einfach nicht geeignet zum Allianzen schmiden.

Aberr, liebe Patricia: Nütztsss Nüt, so schadtsss nüt.

Leider warst Du nicht so oft hier.

Patricia     26.10.09 21:18

Christine, weisst Du noch, wie wir das neue Forum bekämpft haben und lieber das alte behalten wollten? Und es ging dann trotzdem weiter. Hoffen wir, es ist nicht "time to say goodbye".

leungjan hat völlig recht: ich will selber bestimmen, wem ich meine Identität preisgeben will. Dies aus den von ihm aufgeführten Gründen.

Christine     26.10.09 20:41

Ist es denn aber nicht so, Turik, dass wir uns nicht über die gleichen Dinge hier in den Foren ärgern. Momentan läuft ein Spielchen, das ich persönlich anödend finde. Du findest was anderes unmöglich und andere wiederum was anderes. Damit müsste man einfach lernen umzugehen.

Wir werden nie, auch nicht mit Namen, eine Anständigkeit hier rein bringen, mit der alle leben können, weil es diese nicht gibt.

turik     26.10.09 20:28

@gallus:
Diese Argumentation, vor Allem im zweiten Absatz ist bedenkenswert.
Ich wurde als Folge meiner Internetaktion gegen eine Stadtzürcher Polizeifalle observiert. Die Dame Esther M. und ihre Herren entblödeten sich nicht, sogar ein fingiertes Radiointerview mit mir abzuhalten und versuchten einen als "Radarfallenhasser" getarnten Ermittler einzuschleusen.
Ich habe das nach und nach realisiert und sollte eigentlich gewarnt sein. Die Autoritäten sind nicht fair, da gehe ich mit Ihnen einig. Sie sind aber auch, gerade deswegen, angreifbar.

Andererseits stören mich anonym verfasste Kläfferkommentare extrem, weil sie neben Anderem auch feige sind. Das hat dieses Forum nicht verdient und es wirkte manchmal so abstossend, dass ich zeitweise lie

Christine     26.10.09 20:23

Eisenherz, was stellst Du denn ein Internet zur Verfügung, wenn es während der Arbeitszeit nicht besucht werden darf?

Christine     26.10.09 20:22

Wie gewohnt stringent aufgezeigt, Gallus. Cool man.

Cheers. Monday today.

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