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14.10.2009, Ausgabe 42/09

Analyse

Der Koran: eine heikle Sache

Kampfrhetorik prägt den Koran, Gelassenheit liegt ihm fern. Das heilige Buch der Muslime ist das mächtigste unter den mächtigen Büchern. Analyse einer Kampfschrift und ein Vergleich mit Bibel und Tanach.

Von Tobias Wittling

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Wer an den Koran rührt, spielt mit seinem Leben; das gilt weltweit. In Afghanistan wird ein junger Journalist zum Tode verurteilt, weil er einen polemischen Artikel über den Koran aus dem Internet heruntergeladen und verteilt hat. In Wien kriegt eine Politikerin Morddrohungen, nachdem sie die Meinung geäussert hat, der Prophet Mohammed habe den Koran während epileptischer Anfälle offenbart. In Neu-Delhi gibt die Publizistin Taslima Nasrin aus Bangladesch bekannt, sie habe genug von all den fanatischen Protesten gegen sie. Sie überlege sich, Sätze wie denjenigen, wonach der Koran «gründlich korrigiert werden» muss, aus ihren Büchern zu streichen.

In den Niederlanden gab es im vergangenen Jahr Krisenalarm, als der rechte Abgeordnete Geert Wilders seinen Kurzfilm fertiggestellt hatte und ihn der Öffentlichkeit vorführen wollte. In «Fitna» geht es um den Koran als, so Wilders, «Anleitung und Inspirationsquelle für Intoleranz, Mord und Terror», um den Koran als «faschistoides» Buch. Provokateur Wilders muss aufpassen, sonst ereilt ihn dasselbe Los wie seinen Landsmann Theo van Gogh: Der Urheber eines islamkritischen Filmes («Submission») wurde von einem fanatisierten Muslim auf offener Strasse getötet, an seine Brust nagelte der Mörder mit einem Dolch ein Drohschreiben, garniert mit Koransprüchen.

Aus dem Geiste des Personenkultes

Der Koran: eine heikle Sache. Für und gegen ihn wird gekämpft, mit allen Mitteln. Der Ausgang der Schlacht ist offen. Fraglich, ob und wann das heilige Buch des Islam, dessen Lehren weltweit 1,3 Milliarden Menschen befolgen, gestürzt wird. Auf absehbare Dauer bleibt er das mächtigste unter den mächtigen Büchern. Schriften aus dem Geiste des Personenkultes wie die «Mao-Bibel», die kanonisierten Schriften von Marx/Engels und Lenin oder auch «Mein Kampf» von Hitler schienen ihm kurzfristig Konkurrenz zu machen, wurden dann aber gestürzt. Die Veden und die Bhagavadgita, beides uralte indische Bücher, haben bis heute enorm viele Leser, beschränken sich aber weitgehend darauf, Weisheitslehre und mystische Inspiration zu sein, das Gleiche gilt für die konfuzianischen Schriften und das Tao Te King des Laotse. Bleiben als Rivalen des Korans die heiligen Bücher der Juden und der Christen. Freilich, auch sie verfügen heute nicht mehr über so viel Macht wie der Koran, der sich als ihr Vollender und Überwinder versteht.

Der Tanach der Juden, zu dem zuallererst die Thora gehört, hat zwar, soziologisch gesprochen, Handlungsrelevanz. Die komplizierten Speisegesetze zum Beispiel werden nach wie vor befolgt. Die Verheissung des Gelobten Landes durch Gott an Abraham, den Stammvater Israels, nehmen heutige Orthodoxe so ernst, dass sie aus ihm aggressive Gebietsansprüche ableiten. Aber: Das jüdische Schrifttum wirkt allerhöchstens auf die Juden, deren Zahl beschränkt ist, auf gut 13,5 Millionen Menschen. Dieses Schrifttum richtet sich bloss nach innen, an die eigene Community eben. Das Judentum betreibt keine Mission. Es macht den Nichtjuden die Hölle nicht heiss.

Das Alte und das Neue Testament wiederum, die zusammen die Bibel der 2,1 Milliarden Christen bilden: eine seltsame Mariage kruder Kopfabschneidergeschichten und Episoden vom liebestrunkenen Jesus. Die Bibel war enorm mächtig. Sie hat Christi Bergpredigt zum Trotz Glaubenskriege, Kreuzzüge, die Inquisition, Ketzer- und Hexenverbrennungen gezeitigt. Bloss: Wer nimmt heute die Bibel noch als Massstab des Handelns?

Aus europäischer Warte möchte man sagen: bloss Randgruppen. Opus Dei ist von special interest für Hardliner-Katholiken mit Lust auf Selbstgeisselung. Übereifrige Protestanten wie etwa die Täufer nehmen die Bibel als Heils- und Wahrheitsvermittlerin, sind aber erstens, wie andere Sekten, eine Minderheit und zweitens gewaltlos. Von christlich argumentierenden Politikern einmal abgesehen: Die Bibel steht meist im Bücherregal, wird selten hervorgeklaubt und gelesen.

Ein Blick auf Amerika relativiert das Bild biblischer Machtlosigkeit. Bis an die Zähne bewaffnete Christenmilizen in einigen US-Bundesstaaten sind zwar zu verschroben, um ausserhalb ihrer Stammesgebiete Beachtung zu finden. Die mit der Bibel argumentierenden Abtreibungsgegner aber surfen bereits im Mainstream. Nicht zu unterschätzen auch die Kreationisten, die als Ursprung der Welt weiterhin Gottes Schöpfungsakt setzen – sie haben die Kraft und den Willen, die Grundsätze moderner Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit anzufechten.

Kraft der Scharia

Die Bibel ist nicht zu unterschätzen. Trotzdem: Im Vergleich mit dem Koran hat sie sehr viel Macht aufgeben müssen. Welche Länder sind es noch, die ihre Rechtsprechung auf dem Alten Testament aufbauen? Der Koran aber ist immer noch eine valable Rechtsquelle. Die zu einem grossen Teil auf ihm basierende Scharia ist in grossen Ländern in Kraft: unter anderem in Nigeria, im Iran, in Saudi-Arabien, Bangladesch, Mauretanien, Afghanistan, Sudan (ohne den Süden), Senegal, Katar, Kuwait, Bahrain, Jemen und in Teilgebieten Pakistans. In Mogadischu (Somalia) wurde 2006 ein schariagestütztes Verbot erlassen, die Fussball-WM zu verfolgen. In Saudi-Arabien werden Ehebrecher aufgrund der Scharia hingerichtet, im Iran auch.

Der Koran prosperiert, er wirkt frisch und dynamisch, seine Abdankung ist fern. Zwischen Marrakesch und Kabul ist die Koranschule eine Institution. Die islamisch dominierten Länder haben keine Aufklärung durchschritten, keine systematische Brechung der religiösen Macht durch weltliche Kräfte. Immer noch definieren Geistliche anhand des Buches, was von Alltagsdingen – Kondom, Computerspiele, McDonald’s – zu halten ist, wen man heiraten, wann man fasten, wie man beerdigen soll. Dies ist die eine Theorie, warum der Koran heute das brisanteste Buch der Welt ist: Seine Gesellschaft hat nicht gelernt, ohne ihn zu leben. Sie stellt ihn nicht in Frage. Das Buch kann demnach nichts dafür, dass es so ernst genommen wird; die Menschen haben Schuld.

Die andere Theorie sagt: Der Koran ist in sich selber ein besonders gewalttätiges Buch. Tatsächlich ist die Behauptung zumindest ungenau, die heiligen Bücher seien allesamt gleich finster, seien ja alles Vorlagen, die von Menschen instrumentalisiert werden. Die heiligen Bücher des Monotheismus, also des Ein-Gott-Glaubens, sind unterschiedlichen Wesens. Das Alte Testament, auf das sich Juden und Christen beziehen, ist über viele Jahrhunderte entstanden und das Gegenteil von einheitlich. In ihm gibt es Episoden von Gottes Eingreifen ins menschliche Geschehen, blumige Gleichnisse, brutale Kriegsgeschichten, Epik, Poesie und gar Erotik, Gesetzesvorschriften, schreckliche Endzeitstimmung und vieles mehr. Die Bibel ist auch ein Geschichten- und Geschichtsbuch, wirkt streckenweise verspielt und richtungslos. Der Koran, der 114 Kapitel umfasst, sogenannte Suren, ist im Vergleich simpler gestrickt: Mahnung und Warnung, Lockung mit dem Paradies und Nennung des Strafmasses dominieren ihn, und jeder Satz dient der klaren Botschaft zu.

Das hängt mit der rasanten Verkündung des Korans in nur 22 Jahren zusammen. Und mit der bedrängten Lage seines Verkünders. Mohammed ist ein hablicher Kaufmann in der arabischen Handelsstadt Mekka. Um 610 nach Christus empfängt er erste Verse, vom Engel Gabriel, wie er sagt, den er in der Wüste angetroffen hat. Als Mohammed 632 stirbt, ist Gottes Rede an die Menschen für alle beendet: der Koran eben. Es dauert noch einmal gut 20 Jahre, bis unter dem Kalifen Uthman die teils auf Palmwedeln und Tierknochen aufgekritzelten, teils im Gedächtnis der Gläubigen memorierten Äusserungen Mohammeds durch eine Redaktionskommission gesichtet, geordnet und schriftlich fixiert werden. Gleichzeitig vernichtet man alle abweichenden Annotationen, ein schlauer Schritt, der die Geschlossenheit des Korans mitbegründet. Apokryphen, also durchs spirituelle Unterholz geisternde Schriften, wie bei den Christen gibt es im Islam nicht.

Mohammed: Politiker und Heerführer

Mohammeds 22 Jahre als Religionsstifter zerfallen in zwei Teile. Die ersten 12 Jahre ist er, der in seiner international vernetzten Handelsstadt eine vage Kenntnis von den Lehren der Christen und Juden erlangt hat, der Aufrüttler. Mal schmeichelnd, mal drohend bringt er seinen skeptischen Mit-Mekkanern, diesen Verehrern vieler Götter und Geister, Kunde von dem einen einzigen Gott. Von den Menschen früherer Zeiten, die ihre Propheten verlachten und dafür teuer bezahlten. Vom Jüngsten Gericht, vor dem sich jeder zu verantworten hat. Als Störer der merkantilen Ruhe macht sich Mohammed wenig Freunde, es gibt Todesdrohungen. 622 – damit beginnt die islamische Zeitrechnung – folgt er einem Ruf der Nachbarstadt Medina. Die dortigen Clans und Stämme sind zerstritten, suchen einen Vermittler, sind willens, den neuen Glauben zu prüfen und anzunehmen. Mit Ausnahme der Juden von Medina. Sie wird Mohammed zum Teil vertreiben, zum Teil in blutigen Schlächtereien vernichten.

Und auch mit den Mekkanern tritt Mohammed nun in eine Phase der bewaffneten Auseinandersetzungen. In Medina ist er der Führer einer Gemeinschaft, ein Politiker, ein Heerführer. Ein Diesseitiger, auch wenn er mit dem Segen Gottes zu handeln glaubt. Er hat sich mit der Rechtmässigkeit des Krieges gegen die Ketzer, Heuchler und Ungläubigen zu befassen, respektive er spricht aus, was ihm dazu vom Himmel eingeflüstert wird. Aus diesen «politischen» Passagen beziehen heutige Islamisten ihr konkretes Programm. Wenn man Sätze ernst nehmen will, die damals im siebten Jahrhundert im Vorgehen gegen das überlegen scheinende Mekka formuliert wurden, dann bietet der Koran eine reiche Auswahl. Der Kampf für den Islam ist eine Pflicht: «Ihr Gläubigen! Wenn ihr mit den Ungläubigen in Gefechtsberührung kommt, dann kehret ihnen nicht den Rücken!» Generell gilt die Doktrin: «Und tötet sie, wo immer ihr sie zu fassen bekommt.» Hat einer entsprechend gehandelt, so braucht er sich dessen nicht zu grämen: «Und nicht ihr habt die Ungläubigen getötet, sondern Gott.»

Der Koran infiziert seinen Übermittler

Der Islam hat ein ungebrochenes Verhältnis zur Gewalt, bei aller Begründungsvernunft und Nuancierungsverve, die er aufbringt, um zwischen spirituellem und bewaffnetem Dschihad zu unterscheiden und die Angemessenheit des Waffeneinsatzes zu umreissen. Der Islam reflektiert freilich über Bedingungen und Grenzen des Krieges, ohne ihn grundsätzlich abzulehnen. Jesus hingegen, zentrale Figur des Christentums, plädierte dafür, demjenigen, der einen auf die Wange schlägt, die andere Wange gleich auch noch hinzuhalten. Das Schwert war ihm fremd. Er endete am Kreuz. Mohammed stirbt 632, in sein heimisches Mekka zurückgekehrt, als siegreicher Feldherr. Die Frühgeschichte des Islam ist eine militärische success story.

Mohammed sei nur ein Mensch, sagen die Muslime, er sei der Bote Gottes und sei keineswegs mit dem Jesus der Christen, der Gottes Sohn sein soll, gleichzusetzen. Die Muslime fühlen aber anders: Schon im frühen Islam setzt ein Heiligungsprozess ein, wird Mohammed verklärt und zum Wirker von Wundern stilisiert. Und Mohammed ist sündlos: Die Engel haben ihm als Kind die Brust geöffnet und sein Herz gewaschen. Nur aus dem Vollkommenheitsdogma lässt sich die Raserei der heutigen islamischen Welt erklären, wenn eine europäische Zeitung einige Mohammed-Karikaturen veröffentlicht. Der Koran, in dem Gott sich zeigt, infiziert mit der eigenen Heiligkeit seinen Übermittler.

Goethe hat die «grenzenlosen Tautologien» des Korans bemängelt. Aus Mohammeds Bedrängnis ergibt sich eine obsessive Stimmung des Textes: Kurzatmigkeit, Unruhe, Impulsivität. Der Koran spielt wenige Tonalitäten immer wieder durch. Mehrfach wird an die Völker erinnert, die den einen Gott nicht ernst nahmen. Das Volk der Ad: ausgerottet, nachdem sie ihren Propheten Hud verlachten. Pharao und seine Leute: mit Heuschrecken, Läusen, Fröschen überzogen und von einer Flutwelle überwälzt, nachdem sie Mose und sein Volk schlecht behandelten. Die Thamud: in einem Erdbeben verschüttet, nachdem sie dem heiligen Kamel des Propheten Salih die Flechsen durchtrennten. Die Stadt des Lot: aufgrund ihres Zynismus von einem vernichtenden Regen geschlagen. Ebenso repetitiv schildert der Koran – die Bibel tut das nicht – die Hölle: Die gefesselten Insassen werden mit geschmolzenem Silber und Gold verbrüht. Sie tragen Hemden aus kochendem Teer. Sie kriegen Eiterflüssigkeit zu trinken oder brühheisses Wasser, das auch über ihre Köpfe gegossen wird. Und zu essen gibt es Früchte von einem teufelsköpfigen Baum, die im Bauch brennen wie geschmolzenes Metall.

Der Koran ist als Ganzes ein aggressives Buch, auch wenn er moderate Sätze und lyrische Passagen enthält. Kampfrhetorik prägt ihn, Gelassenheit ist ihm fern. Mit Selbstaussagen macht er sich stark. Die erste steht schon in der 2. Sure, die mit den Worten beginnt: «Dies ist die Schrift, an der nicht zu zweifeln ist.» Im Koran kommentiert Gott an die Adresse des Menschen sein eigenes Buch: «Wir haben die Schrift auf dich herabgesandt, um alles klarzulegen und als Rechtleitung, Barmherzigkeit und Frohbotschaft für die, die sich uns ergeben haben.» Gegen einen so mächtigen Auftritt ist schwer anzukommen.

Darf ich ihn aufs Handy laden?

In der niederländischen Stadt Leiden versucht es der ägyptische Denker Nasr Hamid Abu Zaid, der in seiner Heimat in den neunziger Jahren zum «murtadd» (vom Glauben Abgefallener) deklariert und zwangsgeschieden wurde. Abu Zaid arbeitet an einer vernunftgestützten, modernen Interpretation des Korans. Es sei doch natürlich, argumentiert er, dass jede Zeit den Koran anders verstehe; die hochgelehrten Scheichs, die auf die Ewigkeit und Eindeutigkeit des Buches pochten, hätten unrecht.

«Es ist ein Unterschied», sagt Abu Zaid des Weitern, «ob man einen Text als religiöse Autorität anerkennt und seine zivilisationsstiftende Funktion hervorhebt oder ihn als die Autorität schlechthin für alle Fragen des Lebens behandelt. Bedauerlicherweise müssen wir erleben, dass ein Dogma entstanden ist, wonach die Autorität des Korans über den Glauben hinausgeht und alle Bereiche der Gesellschaft und des Wissens erfasst.»

Der Koran ist, mit den Worten Abu Zaids, eines gläubigen Muslims, das «schönste und zugleich gefährlichste Buch der Welt».

Auf Islam-Sites im Internet kann man nachlesen, welche Fragen die Gläubigen in Sachen Koran beschäftigen und welche Antworten Geistliche liefern. Die Dialoge zeigen, welche Sonderstellung das Buch immer noch geniesst: «Was soll ich tun, wenn Er auf den Boden fällt?» – «Küsse Ihn und platziere Ihn mit Respekt wieder am gewohnten Ort.» – «Kann ich eine Zeitschrift, die Zitate aus Ihm druckt, ins Altpapier geben?» – «Nein, denn wer weiss, was dort sonst an Geschriebenem und Bildern landet; die richtige Entsorgungsmethode ist, die religiöse Zeitschrift in ein sauberes Tuch gewickelt an einem sicheren Ort zu vergraben.» – «Darf ich Ihn im Schlafzimmer aufbewahren, wo ich mit meiner Frau Verkehr habe?» – «Ja, wenn du Ihn auf einem erhöhten sauberen Platz ablegst.» – «Ist es mir erlaubt, Ihn auf das Handy zu laden?» – «Davon ist abzuraten; da das Mobiltelefon oft frivol gebraucht wird, wäre dies gleichzusetzen mit mangelndem Respekt.»

Der Koran: Handle with care!

Erschienen in der Weltwoche Ausgabe 42/09
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Kommentare

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Michael Hanel     13.11.09 19:06

@mimili

Sie glauben also, dass die Muslime die autochtone Bevölkerung SUBTIL zum Islam zu bekehren sucht und die ... usw. ?

Wenn Sie DAS glauben, dann sollten Sie auch WISSEN, dass die autochtone Bevölkerung die Muslime ganz und gar nicht "sehr subtil", sondern sehr bestimmt zu ihren Glauben zu bekehren sucht und wenn Muslime sich dann dagegegen verwehren, diese als aggressiv bezeichnet werden.

Was hielte man davon, den anderen mal ganz ohne Subtilität einfach sein ganz alltägliches bürgerliches Leben nach eigener Facon/Religion im Rahmen der Gesetze führen zu lassen?

Maurizio Troglio     31.10.09 15:14

Sharia in London

Sie wollen die Sharia und wollen zum Buckingham Palast marschieren und fordern, dass die Königin zum Islam übertritt und Burka trägt.

http://www.youtube.com/watch?v=s2HOTK-wb84

suschnoöppis     26.10.09 18:10

sollte jemand das Bedürfnis haben, einen Islam-Crashkurs (im Vergleich mit Christentum) hat, sollte er sich diesem Link bedienen:

http://www.youtube.com/watch?v=nsmrOvWIhKA&feature=PlayList&p=7F101E9D874EEE66&index=0&playnext=1
(Englisch)

http://www.youtube.com/watch?v=Sk6B_tVW2Bk
(mit dt. Untertitel)


grüsse

suschnoöppis     26.10.09 15:11

Der Titel ist interessant, der Inhalt weniger.
Denn hier wird nicht der Koran analysiert, sondern die Sharia.

Wie üblich in westlichen Medien, wird nur und einzig allein Mohhamed mit dem Koran in Verbindung gebracht.

Warum eigentlich? Der Koran enthält 3 Hauptpropheten - Moses, Jesus und Mohhamed. Mohhamed ist nicht die wichtigste Figur im Islam, Jesus hat einen sehr viel höhren Stellenwert. Jesus ist öfters erwähnt als in der Bibel - Im Gegensatz zur Bibel enthält der Koran auch die Geschichte der Kindheit Jesu.

Und der Messias ist derselbe wie im Christentum: Jesus.

Dass der Koran feindliche Stellungsnahmen gegenüber "Ungläubigen" einnimmt mag stimmen, damit sind aber NICHT Christen oder Juden gemeint, sonde

werni425     20.10.09 07:52

Die Thora muss nicht analysiert werden, weil sie uns event. nur um 3 Ecken bedroht.
Werni

martinli     19.10.09 18:00

Wann bringt die Weltwoche eine Analyse der jüdischen Thora?

Rojas     19.10.09 14:47

Man kann glauben, dass Mohammed, "Visionen" von einem "Engel" erhalten hat, er also ein Prophet und der Koran das "Wort Gottes" ist, wie alle Muslime glauben.

Man kann aber auch glauben, dass Mohammed ein Lügner und Betrüger ist, der nur behauptet hat, dass der Koran das "Wort Gottes" ist, welches er in "Offenbarungen" empfangen hat, während der Koran Wirklichkeit von Mohammed selber stammt, wie alle Nicht-Muslime glauben.

So einfach ist das.

petter     16.10.09 21:56

Der mutige Geert Wilders ist in England gelandet und kann jetzt dort seinen Film "Fitna" zeigen. Der Film ist stark ohne agressiv zu sein. Nimmt mich wunder wie die Reaktionen in England (einmal das Land der freien Rede mit dem speakers corner im Hyde Park)ausfallen.
Die Anti-Geert Wilders Demos waren kaum wahrnehmbar. Ca 20 Personen waren da.

Goldwater     16.10.09 12:14

@Schlemihl
wow! wieder mal ein geistreicher, intelligenter Beitrag...
haben Sie den Artikel überhaupt gelesen?? einfach nur noch peinlich und erbärmlich, es wird immer schlimmer mit Ihnen

mimili     16.10.09 10:34

Noch mal an m.hanel

Falls es um die "Unterdrückung der Muslime" geht, dann kann ich nur sagen, das in sämtlichen vom Islam dominierten Ländern Muslime NICHT von anders- oder nicht Gläubigen unterdrückt werden.

Wenn Muslime sich jedoch in Ländern, in denen andere Religionen dominieren "unterdrückt fühlen", dann liegt das nur daran, dass die Muslime der autochtonen Bevölkerung IHREN Glauben mehr oder minder subtil aufzudrängen versuchen. Die Bevölkerung wehrt sich - ebenfalls mehr oder minder subtil - und wird dadurch zum Unterdrücker abgestempelt.

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